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3SAT am Donnerstag , 18.30 Uhr " Mann, Frau? Egal!"

Verfasst: So 25. Okt 2015, 19:04
von Anne-Mette
Die Sendung mit Tina Bauermeister und Lucie Veith läuft bei bei NANO

Ein Kind mit einem intersexuellen Genital großzuziehen, ist in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabu. Darum werden oft noch viele Neugeborene mit unklaren äußeren Geschlechtsmerkmalen operiert. Doch sind Abweichungen tatsächlich Störungen?

Oder ist es nicht an der Zeit, die starren Kategorien aufzulösen? Würde unsere Welt nicht viel reicher und bunter, wenn man sich nicht mehr als Mann oder Frau definieren müssten, sondern ein Kontinuum der Geschlechter zuließe?

In der "nano spezial"-Reportage "Mann, Frau - egal" geht Moderator Ingolf Baur der Frage nach, was Geschlechtsidentität ausmacht. Neben Wissenschaftlern trifft er Transpersonen wie Lucia Lucas, die wohl als einzige Opernsängerin weltweit mit tiefer Männerstimme singt, und Lucie Veith, die als Mädchen aufgewachsen ist und erst später erfahren hat, dass sie genetisch ein Mann ist.

Außerdem wagt Ingolf Baur ein Experiment an sich selbst: Er lässt sich in einem Studio für Transvestiten zur Frau umstylen, um die weibliche Seite in sich aufzuspüren.

Gruß
Anne-Mette

Re: 3SAT am Donnerstag , 18.30 Uhr " Mann, Frau? Egal!"

Verfasst: Di 27. Okt 2015, 08:04
von JuliaS (†)

Re: 3SAT am Donnerstag , 18.30 Uhr " Mann, Frau? Egal!"

Verfasst: Do 29. Okt 2015, 21:56
von Bianca D.
Moin,

wer hat's gesehen? Ich fand es gut gemacht,in der Kürze der Sendezeit,alles Wichtige kurz und treffend angesprochen.

LG Bianca

Re: 3SAT am Donnerstag , 18.30 Uhr " Mann, Frau? Egal!"

Verfasst: Do 29. Okt 2015, 21:58
von Anne-Mette
Moin,

ich fand es ziemlich durcheinander - und durch die vielen Themen, die durchgehechelt wurden, war die Themenvielfalt wohl eher kontraproduktiv.

Gruß
Anne-Mette

Re: 3SAT am Donnerstag , 18.30 Uhr " Mann, Frau? Egal!"

Verfasst: Fr 30. Okt 2015, 00:05
von JuliaS (†)
Als Urheberin muss ich dann wohl auch etwas dazu sagen.

Ich habe mir die Sendung angesehen. So schlecht fand ich sie nicht. Die Kombination von Crossdressing/Travestie und Intersexualität bzw Transsexualität in einem Beitrag ist allerdings ungeschickt, da das eine mit dem anderen bekanntlich nichts zu tun hat. Das die zum wiederholten Male benutzte Formulierung des "sich fühlen als" bei Transsexuellen bzw. Intersexuellen ein "sein" ist, überfordert anscheinend die sich tendenziell auktorial fühlenden Journalisten (eigener Eindruck aus einigen Medienkontakten). Positiv zu bewerten ist zumindest die deutliche Aussage das die binäre, biologisch indizierte Geschlechterordnung nicht zwingend ist.

Gruß

Julia

Re: 3SAT am Donnerstag , 18.30 Uhr " Mann, Frau? Egal!"

Verfasst: Sa 31. Okt 2015, 05:40
von FraukeTV
So, ich hab den Beitrag nun auch gesehen. In der Summe finde ich ihn sehenswert, wenngleich manchmal der rote Leitfaden "Menschen mit transdentischen irgendwas" verloren geht und ich persönlich dieser genderneutralen Bezeichnung "X" nichts abgewinnen kann. Da aber der Beitrag eher wohl allen Bevölkerungsschichten und nicht einem Fachpublikum zugänglich sein soll und ich den normativen dahinterstehenden Gedanken durchaus sympathisch finde, würde ich vier von möglichen fünf "Trans*Daumen" geben.
Have fun
Frauke

Re: 3SAT am Donnerstag , 18.30 Uhr " Mann, Frau? Egal!"

Verfasst: Sa 31. Okt 2015, 09:39
von Anne-Mette
Moin,
Da aber der Beitrag eher wohl allen Bevölkerungsschichten
Ich glaube, gerade die werden durch solche überfrachteten und ungenauen Beiträge durcheinandergebracht, weil ein roter Faden fehlte und einiges auch falsch war.

Gern würde ich mal völlig unbeteiligte ZuschauerInnen fragen, was sie mitnehmen konnten beim Sehen des Filmes.

Gruß
Anne-Mette

Re: 3SAT am Donnerstag , 18.30 Uhr " Mann, Frau? Egal!"

Verfasst: Sa 31. Okt 2015, 10:45
von Anke
Anne-Mette hat geschrieben: Gern würde ich mal völlig unbeteiligte ZuschauerInnen fragen, was sie mitnehmen konnten beim Sehen des Filmes.
Hallo,

das würde ich auch gerne tun. Wir stecken hier alle sehr tief in der Materie, daher ist das schwer zu beurteilen.

Ich fand es nicht schlecht gemacht, auch wenn es den einen oder anderen Fehler gab. Mir hat vor allem die Normalität gefallen, die alle ausgestrahlt haben.

Beeindruckt hat mich die Mutter des intrasexuellen Kinds. Sie hat einen sehr tiefen Einblick in die Schwierigkeiten gegeben, vor denen sie stand und hat sich auch nicht gescheut ihre Fehlentscheidungen zu benennen und kritisch zu bewerten. Respekt!

Liebe Grüße

Anke