Hallo Martina,
gestern, am Samstag, demonstrierte ich zum 2.Mal in diesem Jahr: Unter dem Motto "Nürnberg ist bunt" standen wir auf dem Kornmarkt.
Den Hinweg wählte ich bewußt: An der Stele für die Opfer der NSU ging ich durch die Strasse der Menschenrechte.
Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (SPD), der Landtags-Abgeordnete Imhof (CSU), die Regionalbischöfin... etc. plädierten für Toleranz und gegen Ausgrenzung.
In Zeiten von AfD, Pegida usw. ist es wichtig, dass normale Staatsbürger zeigen, dass sie hier anderer Meinung sind.
(Grund der Veranstaltung war übrigens der gleichzeitige Auftritt der AfD auf dem benachbarten Hallplatz)
Wie die Rechte von Behinderten, Migranten, Homosexuellen,... sind
"unsere rechte und bessere akzeptanz" natürlich auch Thema.
Besonders, wenn ich (und andere aus dem Bereich) dabei bin, deswegen geh ich
-unter anderem- auch hin.
Bei den Anlässen (z.B. auch beim
CSD) kleide ich mich normal. Hosen, Röcke, Kleider etc. trage ich auch im Unterricht. --> ABER ich bin stets auch aus der Entfernung als Sympathisantin erkennbar!!
Gestern trug ich z.B. zu Stiefeln und dunklem Mantel, den offizellen Anstecker
"Nürnberg hält zusammen" und einen leuchtenden
Regenbogen-Seidenschal.
(Sieht halt eleganter aus, als meine Regenbogenflagge, die erschien mir bei dem Anlass zu aufdringlich.)
Hab übrigens einige Anstecker, Anhänger für Ketten, mehrere Schals in den Regenbogenfarben. Auf dem Pkw klebt ein Regenbogen-Sticker...
In meinem Fall (Bin ja vor Ort bekannt) halte ich "Flagge zeigen" für wichtig und durchaus wirksam...
Was mich freut: Dort treff ich nette Leute, weitere Kontakte (Verwaltung,Politik) entstehen, ich unterhalte mich mit den Kollegen von der Polizei...
und ich erhalte oft Informationen aus anderen Arbeitsbereichen, die ich als Berufsvertreterin nutzen kann...
Liebe Grüße
Andrea