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15. Outdoorerlebnis am 01.10.15

Verfasst: Sa 10. Okt 2015, 18:14
von Monika
15. Outdoorerlebnis am 01.10.15
Der
Miss Monika Reise und Touristik GmbH

Vorgeschichte


Liebe treue Leser meiner Outdoorerlebnisse. Ich will heute ein umfassendes Geständnis ablegen. "Ich hab nicht mehr alle Tassen im Schrank". Einige werden sicherlich sagen: Das hab ich schon immer gewusst, oder, es musste ja so kommen. :?
Nein es hat andere Gründe. Vor einiger Zeit, bei der Renovierung meiner Küche, hat sich der Hängeschrank in der selbigen selbstständig gemacht. Das heißt: Er ist heruntergefallen, was wiederum ein Problem war, denn in diesem Schrank waren meine ganzen Gläser und Tassen untergebracht.
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Nun konnte man dieses Ess-und Trinkgeschirr noch nicht mal für einen Polterabend gebrauchen. Was das ganze jetzt mit einem Outdoorerlebnis zu tun hat, erzähle ich euch später, wenn der Zeitpunkt günstig ist. Nun gut, zurück zu den Tassen und Gläsern. Ich will auch zugeben, dass in diesem Schrank nur 08/15 Geschirr platziert war. Aber für "normale" Gäste war es allemal ausreichend. Für besondere Gäste, wie z.B. mein Chef (Ich meine damit nicht meine Frau) von meiner Arbeitsstelle, sowie seiner bezaubernden Gattin (eine Schreckschraube durch und durch,"Psssst, bitte nicht weitererzählen"),krame ich das wertvolle Hutschenreuther-Geschirr aus dem Wohnzimmerschrank hervor.
Nach dem oben aufgeführten Malheur stand ich also vor dem Nichts. Daher also der Ausspruch "Er hat nicht alle Tassen im Schrank".
Es musste also Ersatz her. Nach stundenlanger Suche im Internet und durchstöbern div. Reklamebeilagen in der Tageszeitung kam ich zu folgendem Ergebnis: (Was das mit dem Outdoorerlebnis zur tun hat?. Seid doch nicht so ungedulig, dazu kommen wir noch früh genug) Also zurück zu meinem Ergebnis: Trinkgläser kann man auch bei Aldi-Süd käuflich erwerben.
Da ich ein durch und durch praktischer Mensch bin, habe ich dort jede Menge Senfgläser gekauft. Ich habe also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. 60 Senfgläser á 0,29 Cent (ich bekomme ja immer viel Besuch und da muss man auch immer Reserven im Haushalt haben), moment ich rechne eben schnell nach............
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, dauert noch etwas.....................
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, dauert immer noch etwas.................................
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, jetzt hab ich es, 174,00 € :o , nein verflucht, 17,40 € :geek: , na klappt doch.
Nach dem Erwerb der Senfgläser tat sich ein neues Problem auf. Wohin mit dem ganzen Senf? Es blieb mir nichts anderes übrig, als eine gewisse Ernährungsumstellung durchzuführen.
Das sah dann so aus:
Kartoffelsalat mit Würstchen
Nudelsalat mit Würstchen
Kartoffelsalat mit Frikadellen (Die Berliner sagen ja Buletten)
Wiener Schnitzel mit Pommes,
sowie andere Fleischgericht.
Und das alles garniert mit einem Schuss Senf. Dabei handelte ich nach dem Motto: Lieber mehr als zu wenig (Senf). Die ganze Aktion dauerte mittlerweile zwei Monate an, als ich frustriert feststellte, das ich seit dem 5 kg zugenommen habe, aber nur 5 Senfgläser geleert hatte. Einige Röcke passen mir nun nicht mehr. Ich musste meine Strategie ändern. Ab sofort fand dann Sonntagsnachmittags immer eine gemütliche Kaffeerunde mit Kuchen statt, zu dem ich viele Freunde einlud. Neben dem Kuchen stand dann auch immer selbstverständlich ein Glas Senf. Trotz meiner Beteuerungen, das der Senf zum Kuchen gehört wie ein Glas Rotwein zum Fisch, war der Erfolg sehr bescheiden. Nun gut, mittlerweile habe ich 5 leere Gläser im Schrank und noch 55 volle Senfgläser im Keller und ein paar Freunde weniger.
Kommen wir nun zu meinem Geschirr. Auch hier war Ebbe angesagt. Dieses wollte ich ändern. Jetzt kommt das 15. Outdoorerlebnis ins Spiel. Nach langer Beratung mit meiner langjährigen Bekannten Petra, entschlossen wir uns, der Stadt "Delft" in den Niederlanden, einen Besuch abzustatten. Jetzt wird es in einigen Gehirnen "Klick" machen. Richtig geraten, Delft beherbergt die einzigartige und berühmte Keramik-Manufaktur. Dieses wollte ich natürlich ausnutzen. Darüber hinaus bietet Delft noch einiges mehr. Die alte und die neue Kirche. Auf holländisch: Oude Kerk und die Nieuwe Kerk. Wobei beide Kirchen einiges zu bieten haben.
Die alte Kirche ist von großer historischer Bedeutung, auf dem Friedhof liegen Delfts großartigste Maler, sowie berühmte Seehelden, inklusive Maarten Tromp und Piet Hein. Dieses ist die älteste Kirche in Delft, gebaut 1240. Der Kirchturm ist eine kuriose Besonderheit, da er sich zu einer Seite neigt. Viele denken da jetzt an den Eifelturm mit seinem grandiosen Glockenspiel, der sich auch schon, je nach Wetterlage zur Seite neigt. Zurück nach Delft.
Die neue Kirche hat neben dem berühmten Maler: Jan Vermeer, Das Mädchen mit dem Perlonstrumpf, falsch, Das Mädchen mit dem Perlenohrring, auch noch andere Personen, die dort ihre letzte Ruhestätte fanden. So vor allem Wilhelm van Orange der 1584 ermordet wurde. Er gilt als der Vader des Vaderlandes. Seitdem werden alle Mitglieder der königlichen Familie dort beigesetzt. Meines Wissens nach starben sie eines natürlichen Todes. :ugeek:
Besonders ist auch eine Bootsfahrt durch die Grachten Delfs
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, die sich nicht hinter Amsterdam verstecken muss. Über die 45 Min. Fahrt und 7 € Fahrtkosten kann man sich nicht beklagen. Auch dazu später mehr.
Wie immer wenn ich eine Reise nach Holland unternehme, versuche ich euch die neusten Geschehnisse aus dem Königshaus näherzubringen. Hier nun ein Bild von König Willem-Alexander mit seiner bezaubernden Gattin Königin Maxima und ihren Kindern, welche ich bei einem Besuch im Königshaus machen durfte.
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Quelle:holland.com
Wie ich von ihnen erfahren durfte, ist im Moment kein weiterer Nachwuchs geplant. Bei Kaffee und Kuchen (ohne Senf) philosophierten wir über div. Dinge, die ich hier leider nicht näher erläutern darf. Bitte habt Verständnis dafür. Der NSA hat ja bekanntlich große Ohren, zumal aus meiner früheren Geheimdiensttätigkeit als Agent und auch als Doppelagent beim BND, CIA, Mossad, KGB usw., ich einen guten Ruf zu verteidigen habe.
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Tag des Ausflugs. 01.10.15
Jetzt wird es ernst

Meinen Wecker hatte ich an diesem für 5 Uhr 45 eingestellt. Wach wurde ich schon aber um 4 Uhr 30. Meine Primaner-Blase machte sich bemerkbar. An Schlaf war nun nicht mehr zu denken. Ich war viel zu unruhig. Noch schnell den Kaffee aufgebrüht, und dann in aller Ruhe getrunken. Das klappte zumindest schon mal. Den Reisekoffer dreimal inspiziert (der Inhalt) und für gut empfunden. Aber trotzdem 2 Garnituren mit Oberkleidung hineingepresst. Sie musste ja den kritischen Blicken meiner Petra und der Kosmetikerin standhalten. Wer würde heute alles mitfahren?
1. Reiseleiterin Monika (meine Wenigkeit)
2. Fotografin Petra
Heute also kleine Besetzung, weil Hildegard in der Woche anderweitig beschäftigt war. Sie wäre wieder gerne mitgekommen, dass sah man ihr an. So spielte sie wieder in die "Super Nanny" für ihr Enkelkind, während die Eltern einer "sinnvollen Beschäftigung" nachgingen. Sie waren auf der Arbeit.
Um 7 Uhr verließ ich die Wohnung. In der linken Hand den Koffer und in der rechten Hand die feminine Handtasche. Hoffentlich hat mich keiner so gesehen. Ich war ja noch nicht "Undercover" gekleidet. 7 Uhr 20 schellte ich bei Petra an (10 Minuten zu früh). "Der frühe Vogel fängt den Wurm", sagte ich zu Petra. Sie antwortete durch die Sprechanlage: "Der frühe Wurm kann mich mal!"
Zum verabredeten Zeitpunkt, 7 Uhr 30 kam Petra zum Wagen. (Ich bin ein Pünktlichkeits-Fanatiker). Ich habe in meinen bisherigen 42 jährigen Berufsleben vielleicht dreimal verschlafen. Ich hebe dafür den Zeige-und Ringfinger der linken Hand. Nun gut. Jetzt ging es wieder zur bezaubernden Kosmetikerin, die aus mir ein anderes Geschöpf machen wollte. Zumindest im oberen Bereich. Das gesamte Kosmetikstudio erstrahlte im neuen Glanz. Kein Farbeimer stand mehr im Weg. Eine tolle Atmosphäre. Bequeme Sitzecke mit Zeitschriften jeglicher Art. Jeglicher Art? Nein.
Frau im Spiegel, Frau im Glück, Bild der Frau und wie sie alle heißen, waren alle reichlich vorhanden
Auto Motor und Sport, Der Modelleisenbahner, Kicker Sportmagazin, Playboy usw. suchten Petra und ich vergebens.
Aber ich hatte ja sowieso keine Zeit zum Lesen. Jetzt wurden die Fingernägel bearbeitet. Mit traumwandlerischer Sicherheit und einer Präzision ohnegleichen leuchtete mir dann ein bezauberndes Rot entgegen. Nun folgte der nächste Schritt. Ich leerte meinen Koffer, legte alles sorgfältig auf die Sitzecke, verschiedene Ensemble, und ließ die beiden Damen entscheiden. Die Ladentüre wurde abgeschlossen (damit keiner unverhofft den Laden betrat), und dann folgte zumindest erstmal kleidungstechnisch gesehen, die Umwandlung zur Miss Monika (von der Reise und Touristik GmbH, versteht sich). Petra begab sich unterdessen unters Messer oder besser unter die Pinsel mit den verschiedensten Döschen. Ich war auch soweit fertig. Der unausweichliche Toilettengang war vorprogrammiert und im "Zeitfenster" eingeplant. Die Nervosität eben. Nun fehlte nur noch der "Adventsschmuck" an meiner Person. Und dann passierte es. In der Toilette vor dem Spiegel riss mein Armband und alle Kügelchen rollten über den Boden. Ergo sank ich auf die Knie wie die Gläubigen vor dem Papst, um alle Kugeln wieder einzusammeln. So lernte ich dann alle Ecken des Toilettenraumes kennen. Vor der Toilettenschüssel, hinter der Toilettenschüssel, vor und hinter dem Handtuchschrank usw. Ich kam mir vor wie ein Geheimagent auf der Suche nach versteckten "Wanzen". Wenn das jemand gesehen hätte. Hinter dem Spiegel schaute ich natürlich nicht. Und im Spiegel wollte ich im Moment auch noch nicht schauen. Ich war ja noch nicht gestylt. Hätte ich jetzt vor dem Spiegel gesagt: Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer ist der schönste im ganzen Land? Hätte der Selbige garantiert geantwortet: Monika, tritt zur Seite. Dabei dachte ich an diesem Song.
https://www.youtube.com/watch?v=E1T2m0KJI2U
Mit dem kleine Unterschied, dass ich eine bezaubernde Lebenspartnerin suchen würde. Apropos suchen! Während ich weiter die Perlen suche, könnt ihr in der Zwischenzeit das Lied anhören. Nach einiger Zeit hatte ich dann wohl die meisten Perlen eingesammelt. Einige werden sich wohl irgendwo versteckt haben. Ich weiß es nicht.
Mittlerweile war Petra komplett neu gestylt (Kopfmäßig) und ich war an der Reihe. Die Kosmetikerin sagte den verhängnisvollen Satz: heute müssen wir ausnahmsweise Camouflage auflegen, da einige Gesichtspartien gerötet waren. Lag wohl an der Perlensuche. Gesagt, getan, nach einiger Zeit war auch diese Arbeit vollendet. Ok, sah ein wenig Puppenmäßig aus, als ich mein Antlitz dann im Spiegel bewunderte. Aber von einer echten Frau kaum noch zu unterscheiden. Großartige Arbeit meiner Kosmetikerin. Alle Hochachtung.
Nun also die Fotos nach der Umwandlung.
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Nun schnell zum Auto. Uhrenvergleich, 9 Uhr 15. Entfernung bis zum Ziel (Delft, NL), 220 km, Außentemperatur: 9 Grad, Leichter Wind bei aus NNW bei 1023 Hektopascal, Tendenz steigend. Super Aussichten also. Bis auf den Verkehrshinweisen im Radio. Das Navi sagte mir: "Auf ihrer Strecke befinden sich mehrere Verkehrsbehinderungen". (Auf holländischen Gebiet). Ist ja kein Wunder, da ja heute normaler Arbeitstag ist. Ansonsten sind wir immer Samstag oder Sonntag gefahren. Delft liegt dicht zusammen mit den Städten Amsterdam, Rotterdam und Den Haag. Ca. 30 km vor der Nordsee. Also müssen wir uns beeilen. Auf den Bundesautobahnen: A 59, A 42, A 40 ging alles noch im grünen Bereich. Dichter Verkehr, aber kein Stau. Dann Wechsel auf die A 3 Richtung Arnheim. Alles frei, und kein Tempolimit. Also gab ich Gas, was das Zeug hielt und die Verkehrslage zuließ.
Dabei diese Lieder im Ohr von der CD im Autoradio. Ich liebe die NDW (Neue Deutsche Welle) 1982 und 1983. Meine Glanzzeit.
https://www.youtube.com/watch?v=uRzfre0qrJc
https://www.youtube.com/watch?v=Me8ncfCgWOI
https://www.youtube.com/watch?v=yoHgKEK ... 2-XbpLq62o
Linke Spur, öfters die Lichthupe, ich will Spaß, ich gib Gas. Höchstes Tempo 210 km/h. Mehr ging nicht. Immer wieder wechselten manche Autos von der rechten auf die linke Fahrspur. Eine Unverschämtheit ohnegleichen. Ergo abbremsen. Dann rechts rüber. Links überholt mich ein 7 er BMW. Bestimmt 240 Sachen auf dem Tacho. Schnell wieder auf die linke Fahrspur. Wieder einige Fahrzeuge auf der linken Fahrspur, im gemächlichen Tempo. Also wieder die Lichthupe. Dann wieder Power. Ich will Spaß, ich gib Gas. Adrenalin pur. Normalerweise sehr Riskant diese Fahrweise. Liebe Kinder, bitte nicht nachmachen. Trotzdem, so schnell war ich noch nie an der holländischen Grenze. Jetzt war wieder gemächliche Fahrweise angesagt. Tempo 120, dann nur noch 100. Es ist Zeit zum Entspannen. Und für die Toilette. Nach den positiven Erfahrungen am Drehkreuz vor den Toiletten, Leser meines 14. Outdoorereignis werden es wissen, zwängten sich Petra und meine Person wiederum zu zweit (nach Einwurf von 50 Cent) durch das o. a. Drehkreuz. So nah waren wir uns beide selten. Aber es klappt immer besser. Kann auch sein, dass ich ein Pfund abgenommen habe. Nun wurde erst mal Essen gefasst. Wir hatten noch nicht gefrühstückt. Zwei belegte Brötchen, für die nicht Nord-Europäer (Semmeln) und eine Tasse Kaffee 9 €. Nur zur Information. Aber wir sind ja schließlich in einem Autobahnrestaurant. Als Ausgleich dafür nahm ich dann jede Menge Zuckerbeutel und kleine Milchbehälter mit. Petras Kommentar dazu: Du alter Schotte und Geizkragen.
Meine Antwort: Das "alt" nimmst du bitte zurück. Den Schotten kannst du so stehenlassen. Habe zwar keinen Kilt aber dafür einen Rock an, sowie etliche Krümmel und einen Kaffeefleck auf der Bluse. Den Waschraum (Entfernung der Flecken) ersparte ich mir, hätte ja wieder das gebührenpflichtige Drehkreuz passieren müssen und das auch noch alleine. Bevor wir hier noch weiter über Toilettenpreise philosophieren (ich lege hierzu allen Lesern mein neustes Buch ans Herz: Die besten Dixi-Toiletten und die günstigsten Toilettenbenutzunsgebühren auf dem europäischen Kontinent), möchte ich in meinem Bericht weiter fortfahren. Man kommt ja zu nichts hier.
Die Flecken hat Petra dann mit dem mitgeführten Mineralwasser wieder rausbekommen. Wobei sie dann regelrecht mit mir schimpfte:
Petra: Wie läufst du wieder rum? Das man immer auf dich aufpassen muss.
Monika: Ja Petra, ich passe in Zukunft besser auf mich auf.
Petra: Kannst du nicht ordentlich essen, ohne Flecken zu hinterlassen?
Monika: Ja liebe Petra, ich hinterlasse keine Flecken mehr.
Petra: Ich werde dir noch Ordnung beibringen.
Monika: Meine allerliebste Petra, ich schwöre das ich ordentlich werden will.
Dabei wischte sie mit dem Tuch immer kräftiger und fester an meiner Bluse herum.
Monika: Pass auf meinen Busen auf, drück bitte nicht so feste, ich habe kein Ersatzpaar dabei.
Petra: Meinst du, ich hätte Ersatz dabei, du Tröte. Bei mir ist alles echt.
Nun muss man wissen, dass wir beide uns schon 41 Jahre kannten, und wir immer offen und ehrlich miteinander umgegangen sind. Und noch etwas. Die Menschen im Ruhrgebiet sind einfach eine ehrliche Haut. Sie sagen frei heraus wie er über dich denkt, sie nehmen kein Blatt vor dem Mund, und sagen ganz ehrlich ihre Meinung. Wenn sie z.B. sagen: "Du bist ein altes Ferkel", dann stimmt das auch, oder: "Du hast nicht alle Tassen im Schrank" (hab ich ja wirklich nicht). Dann sollte man über diese Worte nachdenken. Nichtsdestotrotz ist der Ruhrgebietler eine Frohnatur immer zu Scherzen aufgelegt, und ein liebenswerter Menschenschlag. Moment, die Waschmaschine ist fertig, ich muss eben die Wäsche aufhängen. Bin gleich wieder da............ So weiter im Text. Wo sind wir stehen geblieben? Bei der Waschmaschine? Nein, bei der lebenden Bevölkerung im Ruhrgebiet. 6 ,5 Mill. Menschen leben auf engstem Raum: Duisburg, Essen, Bochum, Gelsenkirchen (Schalke), Recklinghausen, Dortmund, um nur einige Städte zu nennen. Hier ist Leben pur und viele Menschen arbeiten hart für ihre Existenz und ihre Zukunft. (Ich drücke mich meistens vor der Arbeit, und habe auch gelegentlich Erfolg damit. Mein Chef sagte einmal zu meinem Arbeitskollegen, der neben mir stand: Und was haben sie heute so gemacht. Er antwortete: Nichts. Und sie, er schaute mich dabei an, Die Antwort von mir: Ich habe ihm dabei geholfen).Die Schwerindustrie hat die Bevölkerung geprägt, sie ist ein Moloch der verschiedensten Kulturen und anderen und-oder anderen gegenüber sehr aufgeschlossen. Wenn ihr das Ruhrgebiet besuchen kommt, werdet ihr euch wundern, was hier alles so los ist. Dazu ein kleines Lied:
Wir sind das Ruhrgebiet
https://www.youtube.com/watch?v=UXt34_-zBDM
Hier noch eine wunderbare Choreographie aus der Veltins-Arena "Auf Schalke"
https://www.youtube.com/watch?v=CDZnpuDqTxw
Man spricht immer vom Mutterland des Fußballs in England, aber hier im Ruhrgebiet ist das "Herz des Fußballs", hier ist der Fußball zu Hause.
Und hier das berühmte Lied aus dem Ruhrgebiet "Der Steiger kommt"
https://www.youtube.com/watch?v=PW5VF2m3C7w
Ein bewegendes Lied, welches auch bei mir immer Spuren hinterlässt und ich meine Gefühle für diese Region mit diesen wunderbaren Menschen kaum verbergen kann. So manche Träne wird dabei vergossen. Und das meine ich ganz im Ernst. Eine darf man nicht unterschlagen. Den Sänger überhaupt im Revier. Ihr wisst schon, wen ich meine: Herbert Grönemeyer.
https://www.youtube.com/watch?v=bpGIDOBZqgM
Ich hoffe euch nicht allzu sehr mit meinen Ausschweifungen über das Ruhrgebiet gelangweilt zu haben. Jetzt muss ich wirklich zurückscrollen um festzustellen, wo ich stehen geblieben bin. Ach ja, mit, dem Ausspruch: "Du hast nicht alle Tassen im Schrank". Lassen wir das einfach mal so im Raum stehen. Schnell noch ein paar Fotos auf der Autobahnbrücke gemacht, die den Parkplatz mit dem Autobahnrestaurant verbindet.
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Es ging wieder auf die "Bahn". Immer wieder erschien die Meldung auf dem Navi "Auf ihrer Strecke befinden sich Verkehrsbehinderungen". In Utrecht war es dann zum ersten Mal so weit. Ich stand, und Petra auch, nämlich auf dem Schlauch, sie musste "Pipi". Ergo wieder den nächsten Rastplatz angesteuert. Auch ich nutzte diese Situation aus. Wunderbare Toilettendrehkreuze usw. Ihr kennt die Geschichte, brauch ich nicht nochmal näher einzugehen. Danach sofort wieder auf die Autobahn, der mittlerweile zum Parkplatz wurde. Hinter Utrecht (Wo wir am 18.04.15 unser 10. Outdoorerlebnis hatten), ging es wieder zügig voran. In Rotterdam ging dann wiederum gar nichts mehr. Man muss bedenken, dass hier die Städte: Amsterdam, Rotterdam, Den Haag und Delft nur wenige Kilometer auseinander liegen. Und bis zur Nordsee ist es auch nicht mehr sehr weit. Mein Tipp an Alle. Wenn ihr dort eine Städtetour unternehmen wollt, macht es am Wochenende. Der Vorteil an einem Stau ist die Möglichkeit die nähere Umgebung kennenzulernen. Und den Duft der großen weiten Welt einzuatmen (Die Abgase des Vordermannes). 45 Minuten standen wir in den Staus in Utrecht und Rotterdam. Endlich hatten wir es geschafft. Runter von der Autobahn und Zielgerecht das Parkhaus Phoenix-Garage angesteuert. Erstmal die Glieder strecken und Uhrenvergleich vornehmen. (Wir ihr wisst, bin ich ein Pünktlichkeitsfanatiker, als Bahnbediensteter das Non Plus Ultra. Die Bahn fährt immer. Meistens jedenfalls. Was zeigte nun das "Zeiteisen". 12 Uhr 30. 3 Stunden und 15 Minuten unterwegs gewesen. Trotz hohen Tempos auf deutschen Autobahnen, konnte ich wg. der Staus und der Perlensuche im Kosmetikstudio die Zeit nicht mehr aufholen. Wir waren also spät dran. Aber das sollte unseren Tatendrang keineswegs mildern.

Besichtigung der Stadt Deft und kultureller Teil dieses Berichtes
Das erste was uns auffiel, als wir das Parkhaus verließen, war ein Coffeeshop.
Liebe Leser, Kaffee und andere anregenden Getränke sucht ihr in diesem Shop vergeblich. Wenn ihr aber euch aber mal so richtig "zu dröhnen" wollt, ist das hier die genau richtige Adresse.
Hier gilt das Motto: "Hasse Haschisch in der Tasche, hasse immer was zu nasche"
Ob ihr in diesem Laden auch Mariuhana oder Koks kaufen könnt, entzieht sich meiner Kenntnis. Petra und ich hatten zumindest keinen Bedarf. Eine kleine Episode aus dem Fußball darf gestattet sein. Christoph Daum, bekannter Fußballtrainer war in seiner Trainerzeit auch Chefcouch bei Bayer Leverkusen (2000-2001), bevor er von Bertie Vogts abgelöst wurde. Er war ( der Bertie Vogts) bei dem Publikum aber nicht besonders beliebt. Kein Vergleich zu Daum. Jedenfalls war auf einigen Transparenten im Stadion der Spruch zu sehen: Lieber ne Nase Koks, als Bertie Vogts
Daum ist ja nach seiner Kokainaffäre aus Deutschland ausgereist, oder man kann auch sagen, geflüchtet. Das nur zwischendurch als kleine Randbemerkung zum Thema Aufputschmittel.
In der Auslage des Coffee-Shops war aber nicht viel zu erkennen. Die Geschäfte dort werden wohl sehr diskret abgehandelt. Preise sind mir nicht persönlich bekannt. Habe mir aber sagenlassen, das ein Gramm Haschisch (für einen Joint) 5 € kosten würde. Aber diese Preisangabe "ohne Gewähr" und unter Vorbehalt. Mit "freier Nase" möchte ich nun meinen Bericht fortsetzen.
Nach wenigen Metern erreichten wir die Grachten dieser Stadt. Es war wieder Stärkung in flüssiger Form angesagt. Es wurde richtig romantisch. Wir nahmen unser Getränk Latte Macciato auf ein ehemaliges Lastenboot ein, welches zu einem Cafe umgebaut wurde.
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Interessant auch hier die Umgangssprache zwischen den Einwohnern und den ausländischen Touristen. Jegliche Konversation findet hier in Englisch statt. Grundkenntnisse der englischen Sprache sind absolut empfehlenswert. Die meisten Holländer können zwar Deutsch verstehen und auch sprechen, ist aber auf Grund der Geschehnisse im 3.Reich hier in den Niederlanden immer noch, oder teilweise, ein rotes Tuch. Bei einigen zumindest. Ansonsten ist die Bevölkerung sehr zuvorkommend und hilfsbereit wenn man Fragen hat. Also ich mag die holländische Mentalität die absolut weltoffen und tolerant ist.
Auf Grund des Stadtplanes, welches ich mir in den Tagen vorher auf dem PC ausgedruckt habe, kamen wir mit den geografischen Verhältnissen hier sehr gut zurecht.
An einer Anlegestelle reservierten wir erstmal die Karten für eine Grachtenrundfahrt mit dem Boot für 14 Uhr.
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Es blieb also bis dato noch genügend Zeit für die geplante Besichtigung des Flohmarktes. Kleiner Tipp meinerseits: Alle Märkte dieser Stadt finden immer am Donnerstag zwischen 9 Uhr und 18 Uhr statt. Nun aber erstmal zum Flohmarkt. Auf dem Weg dorthin eine kleine Impression von dem Kanal mit dem leider nicht mehr so sauberen Wasser.
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Nun sehen wir den Flohmarkt mit seiner ganzen Pracht. Und oh Wunder, es wurde tatsächlich Porzellan aus der Delfter Manufaktur angeboten. Die Preise waren aber immens. Aber das Geschirr absolut fantastisch. Sollte aber zu Hause nur für gute Gäste aus dem Schrank genommen werden. Kleiner Scherz natürlich. Ist auch, so glaube, ich nicht für Spülmaschinen geeignet.
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Wenn ihr, liebe Leser, Sitzgelegenheiten aus Naturholz sucht, seid ihr hier absolut richtig.
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Habt ihr evtl. Krach mit eurem Nachbarn, fällt doch einfach die Buche, Birke oder Kirschbaum im Garten des Nachbarn, schnitzt euch daraus eine Sitzgelegenheit, und ladet ihn anschließend zu einer Grillparty ein. Kartoffelsalat mit Würstchen oder Grillfleisch, natürlich alles garniert mit Senf. (Ruft mich an, wenn ihr Senf braucht!!!). Das Delfter Porzellan lassen wir selbstverständlich im Wohnzimmerschrank unter Verschluss. Pappteller genügen voll auf.
Ein Stand mit besonders schön aussehenden Stickereien (alles alte Ware, handgestickt, viele Platzdeckchen) regt zum Kauf an. Hier blüht die Oma auf, wenn sie ihre alten Freundinnen am Sonntag zu Kaffee und Kuchen (mit Senf natürlich) zum Kaffeeklatsch einlädt. Hauptthema dann: Wer hat die schönsten Krankheiten, die meisten Wehwechen, (Könnte ich auch schon dran teilnehmen) und den besten Friseur (Hier könnte ich weniger dran teilnehmen, mangels Masse von echten Haaren).
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Jetzt wird es aber Zeit zum Bootssteg zu kommen. Das Boot liegt abfahrbereit vor uns.
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Das Boot bis zum letzten Platz gefüllt. Die Passagiere sitzen eng gedrängt auf ihren Plätzen. Sehr wenig Platz zum Sitzen. Petra und ich kamen uns wieder sehr nahe. Petra hatte Fensterplatz, ich saß links von ihr. Vielmehr nur meine rechte Gesäßhälfte, meine linker Teil des Pos saß in der Luft. Economy-Class eben.
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Der Kapitän der Galeere gab das Signal zum Entern (Verzeihung) zur Abfahrt natürlich. Ich vermisste die Ruder. Jetzt kam ein Problem auf uns zu, ich kann nicht schwimmen, Petra auch nicht, sie kann nur tief sinken, sagte sie zu mir. Meine Antwort: Das bist du schon. Eine bescheidene Anfrage beim Kapitän und Steuermann nach Schwimmwesten und Armreifen wurde negativ beantwortet. Ich schaute über die Reling und suchte den Namen des Schiffes. (Für alle Landratten: Reling ist die Bezeichnung für die Seitenbrüstung auf dem Schiff). Ich beugte mich tief über Petra hinweg, meine Revuebeine schwebten in der Luft, sah in Petras Dekolette und sagte die Worte: Ich kann den Schiffsnamen nicht finden. Petras Antwort: Da kannst du ihn bestimmt nicht finden. Ich suchte weiter, mein Kopf war schon außerhalb des Schiffes, und kam zu dem Ergebnis, ganz schwach den Namen "Titanic" auf der Außenbordwand erkennen zu können.
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Ich kam mir vor wie Leonardo di Caprio und rechts neben mir saß Kate Winslet.

Liebe Landratten, ich weiß, ihr wollt jetzt unbedingt den Song aus "Titanic" hören. Nun gut, ich tue euch den Gefallen. Aber bitte beschwert euch nicht hinterher über den hohen Verbrauch an Tempotaschentüchern. Das Risiko besteht ganz bei euch.
Celine Dion singt den Song "My heart will go on"
https://www.youtube.com/watch?v=DNyKDI9pn0Q
Ein bewegender Song, nicht wahr. Auch ich muss schlucken.

Liebe Mädels, es wird Zeit die Tränen wieder zu trocknen. Ich kann euch ja alle verstehen. Jedes Mädchen und jede Frau hat diesen Film im Kino mindestens dreimal gesehen. Und mindestens so oft ist auch die die Titanic gesunken. Die Tochter (Anja) meiner verstorbenen Frau hat ihn, ungelogen, sechs mal im Kino gesehen. Das Taschengeld ist dabei vollständig aufgebraucht worden. Und der Vorrat an Tempos ebenso.
Nun aber wieder zu den harten männlichen Landratten. Hier kommt keiner zu kurz. Kleine Schiffskunde gefällig. Und gleichzeitig ein kleines Gewinnspiel.
Wo ist auf dem Schiff: Steuerbord?
Wo ist auf dem Schiff: Backbord?
Wo ist das Heck? und wo ist der Bug?
Wie heißt die Küche auf dem Boot und wie nennt man den Koch?
Und nun die "Joker-Frage". Wieviel Räder hat ein Dreirad?

Die Gewinner dieses Preisrätsels werden schriftlich benachrichtigt. Die Verlosung findet unter notarieller Aufsicht statt. Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet das Los. Wertvolle Preise sind garantiert.
1. Preis: 10 Gläser Senf (leere Gläser anschließend bitte zurückschicken).
2. Preis: 5 Gläser Senf (leere Gläser anschließend bitte zurückschicken).
3. Preis: Ein Riesen-Dauerlutscher aus der Stadt "Delft"

Die Auflösung dieser Rätsel könnt ihr aber auch aus meinem Buch entnehmen, welches ich zum Thema "Delft" geschrieben habe. Für 9,99 € als Taschenbuch oder für 19,99 € als gebundene Auflage. Erhältlich in jeder guten Buchhandlung und in jeder Autobahn-Raststätte vor den Toiletten mit dem Drehkreuz. Dazu gibt es für jedes verkaufte Exemplar noch ein Glas Senf gratis dazu. Und dazu noch eine eigenhändige Unterschrift. Was willst du mehr?
Für die ganz hart gesottenen Männern unter uns, hier nun die Filmmusik aus "Das Boot" aus der Feder von Lothar-Günther Buchheim und der Regie für den gleichnamigen Film von Wolfgang Petersen.
https://www.youtube.com/watch?v=dkgtA30tZn8

Nun zurück zu der Bootstour. Wie herrlich romantisch es in den Grachten ausschaut, könnt ihr diesem Foto entnehmen
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Im Dunkeln lässt sich schön munkeln, oder, Finger weg von der Dame. Ist wie früher auf der Kirmes auf der "Raupe". Die älteren unter uns werden sich daran erinnern.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/due ... -1.1144455
Jedenfalls ist das die längste unterirdische Unterführung in Delft. Länge 450 Meter. Übrigens wurden die Erläuterungen und Erklärungen über die Sehenswürdigkeiten vom Bootsführer in holländischer und englischer Sprache übermittelt. Man musste schon gehörig aufpassen, um alles verstehen zu können, zumal die Lautsprecher auch schon bessere Zeiten gesehen haben.
Unser Bootsführer in voller Aktion. Das Boot steuern und Erklärungen abgeben. Er macht also zwei Dinge gleichzeitig. Sollte aber vielleicht doch öfters mal nach vorne schauen. Das macht mich immer ganz nervös. Ich wollte ihn schon fragen, ob ihm bewusst ist das sich auch Nichtschwimmer an Bord befinden. Nun gut, bei der Marine hat man immer Nichtschwimmer eingestellt: Sie verteidigen ihr Boot länger.
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Auf dem nächsten Bild seht ihr das schmalste Haus in Delft. Es hat trotzdem 2 Eingänge!!!!! Hätte zu gern mal das Treppenhaus von innen gesehen. Ein Eingang für das Dienstpersonal und ein Eingang für den Hausherrn
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In Holland blüht der Käse sogar in den Fenstern. Ich bevorzuge zu Hause aber lieber Gardinen. Nun ja, andere Länder, andere Sitten.
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Nachdem wir nun den Flohmarkt und die Bootstour hinter uns gelassen haben (ohne menschliche Verluste, dank der Kraft meines noch restlich vorhandenen Glaubens und der vielen Gebete), statteten wir nun dem Wochenmarkt und auch dem Blumenmarkt einen Besuch ab. Hier schlug nun Petras große Stunde. An diesem Stand deckte sie sich mit Blumen ein. Danach konnte der Besitzer seinen Laden zu machen und das Schild raus hängen "Ausverkauft" und "beehren sie uns bald wieder" , auf holländisch: eren ons snel weer.
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In der linken Hand zwei Sträuße und in der rechten Hand zwei Sträuße mit Blumen, meine Handtasche über die Schulter gehangen, marschierte ich neben Petra her. Na immerhin sind die Blumen leichter als Bierflaschen.
Es wird Zeit für ein kleines Tänzchen. Ihr könnt alle mitschunkeln, harkt euch alle ein, oder wagt euch aufs Parkett zu einem Walzer.
https://www.youtube.com/watch?v=X22vAmpZSdY
Viele Männer werden ihren letzten Walzer auf der eigenen Hochzeit getanzt haben, also vor etlichen Jahren, oder in der Tanzschule. Meine damalige Partnerin in der Tanzschule beklagt sich heute noch über die Hühneraugen, die ich ihr beim Tanzen zugefügt habe. Aber wo ein guter Wille ist, ist auch ein Weg. Eine ganz indiskrete Frage. Erinnert ihr euch noch an die ersten Ehejahre. Ich ja.
Im ersten Ehejahr strebt der Mann die Vorherrschaft an.
Im zweiten kämpft er um Gleichberechtigung.
Im dritten ringt er um die nackte Existenz.
Nun aber weiter auf unseren Rundgang.
Nun ging es zum Wochenmarkt mit dem herrlichen Duft von Süßigkeiten frischem Obst und natürlich von gebratenem Fisch. Wie elektrisiert blieben Petra und meine Wenigkeit stehen um den Heißhunger nach Fisch zu stillen. Wie ihr sicherlich aus meinen früheren Erlebnissen schon erfahren hattet, bin ich ein ausgesprochen großer Fan von "Kibberligen mit Knoblauchsauce" geworden. Bei Petra war es ähnlich. Ich hatte sie zum ersten Mal auf dem Markt in Roermond gegessen. Das war bei meinem 7. Outdoorerlebnis am 20.09.14. Seit dem komme ich nicht mehr davon los. Selbstredend habe ich dabei natürlich wieder meine Bluse voll gekleckert. Ich erspare euch das Bild. Das war natürlich wieder mal ein Grund das nächste Straßencafe direkt am Markt anzusteuern. Auf der Toilette wurde dieses Übel dann wieder behoben. Mittlerweile stand die Cola auf dem Tisch, bei wunderbarstem Sonnenschein. Was will man mehr.
Danach wieder zurück auf dem Wochenmarkt. Mehrere Produkte wanderten in Petras und meiner Einkaufstasche. Wurst, Käse, Obst und andere Lebensmittel wechselten den Besitzer. Aus uns beiden sind richtige Packesel geworden. Anschließend verließen wir den Markt und schauten uns in den Nebenstraßen um. Mehrere Geschäfte mit "Delfter" Porzellan priesen ihre Ware an. Also nicht nur auf dem Trödelmarkt. Das was ihr hier seht, ist garantiert kein Trödel.
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Hier ein Bild der Lukasgilde
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Die Lukasgilde war die zunftartige Bruderschaft von Malern, Schnitzer und Buchdrucker seit dem 15. Jahrhundert. Benannt wurden sie nach dem heiligen Lukas, dem Schutzpatron der Maler am Niederrhein und in den Niederlanden.
Hier nun einige wunderschöne Impressionen dieser wirklich bezaubernden Stadt.
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In einem dieser Gässchen fanden wir auch einen richtigen Plattenladen. Man fühlte sich um mehr als 30 Jahre zurückversetzt. Tausende Singles und LPs waren in diesem Laden zu finden.
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Dies war eine Reise in die Vergangenheit. Wer erinnert sich nicht noch gerne an diese Zeit, als die Beatles, Rolling Stones, Donna Summer und viele andere auf den Plattencovers zu sehen waren. Das waren noch Zeiten. Erinnerungen kommen hoch und man fängt an zu schlucken. Wie viele Feten haben wir damals gemacht. Petra war auch dabei. Das war vor 40 Jahren. Da war der Disco-Sound angesagt. Und die Nachbarn beschwerten sich über den lauten Krach aus den großen 150 Watt Lautsprechern. Je lauter desto besser. Beispiel gefällig: Meine damalige Lieblingssängerin, Donna Summer, die mittlerweile auch schon Tod ist.
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Diese Platte, mit diesem Cover, habe ich auch noch in meinem Platten-schrank. Dazu noch viele mehr von ihr.
https://de.wikipedia.org/wiki/Donna_Summer

http://www.bild.de/unterhaltung/leute/d ... .bild.html
Nun den folgenden Link anklicken:
https://www.youtube.com/watch?v=ZfBg7N-sf9A

Dreht nun die Lautsprecher auf. Hier bei mir, nur für euch, Licht aus, Spot an. Jetzt kommt der absolute Song aus dem Jahre 1977.
Disco-Sound ist angesagt. Disco-Sound war angesagt. Hier kommt
Santa Esmeralda und Leroy Gomez mit dem fantastischen Song "Dount Let Me Be Misunderstood". Natürlich die originale Langversion. Stehvermögen ist angesagt. 16 Minuten und 5 Sekunden. Ab auf die Tanzfläche. Hier geht es rund. Und das vom Plattenteller und nicht von CD.

Und, habt ihr euch wieder alle erholt? Dann können wir ja weitermachen.
Vor dem Plattenladen ein Plattenspieler der Marke "Technics" (Habe ich auch noch zu Hause. Er kostete 850 DM. Damals ein ganzes Monatsgehalt, ich war ja noch in der Ausbildung).
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Nun wird es wieder kulturell.

Trotz bequemen Schuhwerks taten mir langsam die Füße weh. Und die Hände waren voller Taschen. Am Straßenrand sah ich dann zum zweiten Mal dieses Fahrzeug.
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Mein Vorschlag an Petra: "Weißt du was? Ich steige auf die Ladefläche, platziere noch die vielen Tüten und Taschen darein, und du steigst in den Sattel dieses "fiets"." Der Vorschlag stieß nicht auf Gegenliebe. Auch mein Einwand, dass ich immerhin zwei Jahre älter bin, wurde gnadenlos von ihr abgeblockt.
Trotzdem hatte sie dann eine glänzende Idee. "Lass uns unsere Tüten mit den Einkäufen zum Auto bringen, da können dann weiter bequem shoppen gehen.

Hier ein Foto meiner Person nach dem Tragen der Einkaufstaschen.
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So sind nun mal die Frauen. Immer praktisch veranlagt. Eine Gefahr ist dadurch aber nicht gebannt. Unsere Geldbörsen wurden weiterhin beansprucht. Ich werde wohl später mal ein Buch schreiben über das "Konsumverhalten des weiblichen Geschlechts", und: "Wehe wenn sie losgelassen".

Am Straßenrand sahen wir dann einen Gebrauchtwagenmarkt für Fahrräder. Ich musste dieses Foto einfach machen. Ich hatte meine Hände ja mittlerweile wieder frei, und ich brauchte nicht jedes mal die Einkaufstüten zum Fotografieren abzustellen. Dieser Zustand sollte sich aber bald wieder ändern.
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Liebe Freunde, schaut euch das nächste Foto mal etwas genauer an. Fällt euch dabei evtl. etwas auf.
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Ich kann euch versichern, dass ich im Laufe des Tages keinen Alkohol zu mir genommen habe. Und einen "Joint" habe ich auch nicht geraucht. Die Kamera habe ich auch gerade gehalten. Und wir sind in "Delft", nicht in "Pisa"

Die Kirche ist tatsächlich schief.
Eine der Besonderheiten in Zentrum von Delft ist die "Oude Kerk" (Alte Kirche). Sie hat einen absackenden Turm, genau wie beim Schiefen Turm von Pisa. Nichtsdestotrotz ist der Turm noch so beeindruckend wie er schon im Mittelalter war. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche erneuert und mehrmals erweitert, aber dies konnte die Absenkung nicht verhindern.

Im Zuge unserer Wanderung kamen wir auch an einem Getränkeladen vorbei. Dies war kein "normaler" Laden. Hier gab es nämlich Biere aus der ganzen Welt. Und nun geschah das, was ich schon irgendwie vermutet hatte. Wir waren wieder im Kaufrausch. Ich betone "wir". Auch ich konnte ihm nicht wiederstehen. Die Flaschen wechselten den Besitzer. Meine Errungenschaften waren Biersorten aus den USA! ,Tschechei, Belgien und Australien. Petra beschränkte sich auf den Kauf von holländischem Bier. Die arme Frau, oder besser, der arme Ehemann. Liebe Holländer, ihr seid großartige Menschen, habt großartige Städte, spielt großartigen Fußball, das zuletzt gesagte nimm ich wieder zurück, (Dazu fällt mir ein kleiner Witz ein: Was ist der Unterschied zwischen deutschen Bier und holländischen Elfmetern? Das deutsche Bier geht immer rein).

Einen habe ich noch.

Die Lehrerin fragt ihre Schüler, was die Väter beruflich machen. Als sie das holländische Kind fragt, antwortet es: "Mein Vater ist Türsteher in einem Bordell" Die Lehrerin lacht und sagt: "Ich weiß genau was dein Vater macht! Er spielt in der holländischen Nationalmannschaft. Wieso hast du das nicht gesagt?" Kind "Das war mir zu peinlich!"

Einen habe ich noch

Was heißt "Elfmeter auf holländisch" — Voorbei"¦.

Nun aber genug gelästert. Die Holländer sind ein humorvolles Volk, die sicherlich über diesen Witzen steht.

Jetzt müssen wir aber schnellstens hier verschwinden. Sonst kriege ich noch "die Hucke voll".

Also, schwer bewaffnet mit den Tüten voller Bier, gingen wir wieder zur Parkgarage. Dabei kamen wir wieder am "Coffee-Shop" vorbei. Wir würdigten ihm keinen Blick. Obwohl ich daran dachte, dass ich nächste Woche wieder arbeiten muss. Da könnte eine kleine Prise "Koks" in der Nase bestimmt nicht schaden.
Jetzt ging es ans Portemonnaie. Die Bezahlung der Parkgebühren. Jetzt kam die kleine Rache für die Holland-Witze: Gelieve te betalen 15,50 €.

Heimfahrt mit kleinen Hindernissen

Die Autobahn ist ja mittlerweile zu meinem zweiten Wohnsitz geworden. Und zu einem Parkplatz. Kaum waren wir wieder auf der Autobahn drauf, standen wir wieder mal. Ich erinnerte mich wieder daran: Es war Donnerstag. Der Stau war also ganz normal. In Delft selbst hatte man von dem "Werktag" nichts gemerkt. Es war wie Urlaub. Nach einiger Zeit ging es auch wieder flüssig voran. Nun war es an der Zeit, Hildegard wegen meiner "Demaskierung" anzurufen. Sie ging nicht ans Telefon. Nun hatte ich wieder mal ein Dilemma. Bei Petra zu Hause war also eine Verwandlung nicht möglich. Bei mir genauso wenig. Ergo blieb mir nichts anderes übrig, als diese Zeremonie wieder mal auf einen schwach frequentierten Autobahn-Parkplatz durchzuführen. Aber welcher Parkplatz ist an einem Donnerstag richtig leer. Ein Ding der Unmöglichkeit. Abends nahm zwar der Betrieb von Pkw`s ab, aber der Zulauf von Lkw`s stieg stätig an. Das war also wiedermal ein Rückschritt in alte Zeiten. Er erinnert euch bestimmt an div. Outdoorerlebnissen, wo ich schon so manches Abenteuer erlebt hatte.

Hildegard ging immer noch nicht ans Telefon. Es war immer nur die Mail-Box zu hören. Ich werde wohl mal ein ernstes Wörtchen mit ihr reden müssen. (Wie sich später herausstellte, lag Hildegard zu dieser Zeit in der Badewanne und genoss den Schaumteppich um sich herum). Dabei ist der Schaum wahrscheinlich auch in die Ohren eingedrungen, so dass die Kommunikationsprothese (Telefon) nicht zu hören war. Später sagte sie noch zu mir: Ich habe die ganze Zeit auf deinen Anruf gewartet).

Nun gut, es blieb mir nichts anderes übrig. Noch auf holländischem Staatsgebiet vollzog sich nun diese umständliche Prozedur. Das Fahrzeug so weit weg wie möglich von anderen Fahrzeugen geparkt. Die Heckklappe des Kofferraums ganz weit geöffnet. Ich verschwand hinter der selbigen, um immer wieder mal einen Blick auf meine Umgebung zu werfen. So schnell wie es mir möglich war, warf ich meine feminine Kleidung in den Kofferraum. Vor lauter Aufregung bekam ich kaum die Hackenleiste meines BH`s auf. Petra musste mir dabei helfen. Meine liebe gute Petra, was soll ich nur manchmal ohne dich machen. Dabei entspann sich dann wieder dieser Dialog:

Petra: Jetzt muss ich dir schon beim Ausziehen des BH`s helfen. (Long-BH)
Petra: Die Strumpfhose kannst du anbehalten. Sieht unter einer Hose sowieso
keiner.
Petra: Kannst du deine Kleidung nicht ordentlich in den Koffer legen.
Petra: Wie oft muss ich dir noch sagen, dass du ein wenig sorgfältiger mit deine Sachen umgehen musst.
Petra: Du hast noch die Ohrringe am Ohr.

Wie ihr sicherlich festgestellt habt, entspann sich dieser Dialog sehr einseitig. Schuldbewusst mit gesenktem Haupt stand ich vor ihr. Ich bekam kein Ton mehr heraus. Verhedderte mich noch beim Anziehen der langen Hose. Ich stieg mit dem rechten Bein in das linke Hosenbein, und konnte mich nur noch Krampfhaft an die hintere Heckklappe des Autos festhalten, um einen Sturz vorzubeugen. Petra half mir dann beim richtigen unfallfreien Einsteigen in die Hose!!!!!!!!! So viel Stress auf einmal ist auch nicht gut für meine Blase. Ich musste Pipi. Das Restaurant mit dem Drehkreuz war 300 Meter entfernt. Und Geld hatte ich auch keins mehr. Ging für die Parkgebühren drauf. Ich kann auch noch froh sein, das ich wegen der rasanten Hinfahrt es bis noch nach Hause schaffen würde. Da ging die Tankanzeige schneller hoch, als der Kilometerzähler runter. Wo sind wir stehengeblieben. Ach ja, beim Pipi machen. Ergo stellte ich mich vor dem Gebüsch neben dem Auto, und schaffte Erleichterung von meiner Zwangslage. Petra stand hinter mir. Solch eine Situation hatte ich auch selten. Dabei entspann sich wieder folgender Dialog:

Monika: Das habe ich auch selten, das die Damen bei meiner Zwangslage zuschauen.
Petra: Ich guck dir schon nichts weg.
Monika: Das befürchte ich aber.
Petra: Auf Kleinigkeiten nehme ich keine Rücksicht.
Monika: Danke, das habe ich auch verstanden.
Petra: Du Tröte (Der Ausspruch kam mir irgendwie bekannt vor).

Nachdem nun diese Zeremonie einigermaßen Unfallfrei über die Bühne ging, (nichts eingeklemmt), konnten wir nun unsere Fahrt fortsetzen. Diesmal aber im gemächlichen Tempo (130 km/h). Es war ja auch schon dunkel.
Um 21 Uhr 15 hatten wir das Ziel erreicht. Ein Parkhaus. Von "Kaufland", also gebührenfrei. Petra tätigte noch ihre Wochenendeinkäufe. In der Zwischenzeit reinigte ich mein Gesicht. Mit Baby-Feuchttüchern. Den Popo ließ ich aus. Die Camouflage war recht hartnäckig. Etwas mehr davon, und ich hätte mein Pokerface mit einem Elektro-Schwingschleifer bearbeiten müssen. Dies blieb mir aber erspart. Erspart blieb mir aber, während der Wiederherstellung meines Gesichtes, nicht das Telefongespräch von Hildegard.

Hildegard: Wo bleibst du nur? Ich warte die ganze Zeit auf deinen Anruf.
Monika: Du musst in der Badewanne nicht so laut singen. Denk doch auch mal an deine Nachbarn. Lärmschutzwände in der Wohnung sind recht teuer und sind steuerlich nicht absetzbar.

So sind wir eben. Die Menschen aus dem Ruhrgebiet.

Dann kam Petra mit den Wochenend-Einkäufen. Die Rücksitzbank wurde umgeklappt (War auch nötig), um Stauraum zu schaffen. Wohlbehalten setzte ich dann Petra vor ihrer Wohnung ab. Nun hatte dieser 15. Ausflug auch wiederrum sein glückliches Ende genommen.

Resümee

Wiederrum kann ich sagen, dass mein 15. Outdoorerlebnis ein voller Erfolg war. Die Stadt "Delft" ist ein "Erlebnis", welches ich uneingeschränkt empfehlen kann. Der Samstag ist natürlich auf Grund der Verkehrverhältnisse ein wenig entspannter. (Autobahnen sind in einem hervorragend und gut ausgebauten Zustand). Aber der Donnerstag lockt mit seinen vielen Wochenmärkten und seiner Vielfältigkeit. Die Grachtenfahrten sind ein weiterer zusätzlicher Anreiz. Auch die Kirchen, Eintritt: 3,95 € (für beide zusammen) sind sehenswert. Parkhäuser sind reichlich vorhanden. Ok, nicht ganz billig, 2,50 € pro Stunde. Umgangssprache außer Holländisch ist hier Englisch. Ein gewisser Sprachgrundstock erleichtert die Kommunikation. Utrecht und Delft sind sich sehr ähnlich. Welche einem nun besser gefällt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Achtet auch bitte auf die gesetzlichen Verkehrsvorschriften. Blitzautomaten findest du dort überall. Auch das Parken auf nicht gekennzeichneten Parkflächen ist sehr riskant. Benutzt lieber, wie schon oben erwähnt, die reichlich vorhandenen Parkhäuser. Was mir persönlich auch wieder gefallen hat, ist die Höflichkeit gegenüber den Gästen, die allgemeine Toleranz der einheimischen Bevölkerung und insbesondere die Weltoffenheit.

In diesem Sinne

Monika

(Leiterin der Miss Monika Reise und Touristik GmbH)


PS: Denkt bitte daran die leeren Senfgläser, aus dem Gewinnspiel, zurückzuschicken. Danke im Voraus.