gestiegenes selbstvertrauen
Verfasst: So 20. Sep 2015, 19:20
Nachdem wieder einige Monate vergangen sind,möchte ich jetzt mal an meinen Beitrag vom Januar anknüpfen: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... =23&t=9709
Ich bin also meinen Weg weitergegangen, d.h. ich bin ein mann, ich fühle mich als mann. ich will mich nicht mehr als frau verkleiden müssen, ich habe auch nie eine geschlechtsumwandlung angestrebt, aber dennoch hatten weibliche kleidungsstücke, rock, nylonstrümpfe u.a. immer einen sehr großen reiz auf mich. in der anfangsphase, vor etlichen jahren war es so, dass ich frau sein wollte, mich als solche zurecht machte, um damit eine legitimation zu haben, rock, nylonstrümpfe und andere bekleidungsgegenstände tragen zu dürfen. selbst wenn ich mich als frau gefühlt habe, so war die männlichkeit doch immer in meinem gesicht zu erkennen.
mein weg mit der zeit sah dann so aus, dass ich bekleidungsgegenstände mehr oder weniger als unisex betrachtete. dass ich ein mann sein wollte, der sich traute, in der öffentlichkeit einen rock zu tragen. ich habe es jetzt in den letzten monaten einige male gewagt. vor allem beim wandern mit meiner frau, wo ich an den heissen tagen statt shorts einen wanderrock anzog. inzwischen ist es kühler geworden, da ziehe ich eine schwarze nylonstrumpfhose zum rock an und trage einen long cardigan (sowas gibt es seltsamerweise auch nur in der damenabteilung). ausserdem war ich einige male mit rock in verschiedenen supermärkten. an den heissen tagen war ich übrigens auch mit minimalsandalen unterwegs, so dass man meine lackierten zehennägel sehen konnte.
ich muss sagen, dass so mancher tipp, das erste mal mit rock in die innenstadt zu gehen, gar nicht unbedingt falsch ist. je mehr leute unterwegs sind, umso weniger fällt man auf. ich war zwar noch nicht in der innenstadt, aber in den supermärkten bin ich auf null beachtung gestossen. beim wandern habe ich dagegen doch die aufmerksamkeit der einen oder anderen person verspürt, aber es kamen nie explizite reaktionen. zu hause laufe ich sowieso fast nur noch im rock herum, an den kühleren tagen auch mit nylonstrumpfhose. mit meiner frau geht das alles ganz super.
von meinem eigenen gefühl her kann ich sagen, dass das erste unterwegssein mit rock recht aufregend war. bei jeder person, die mir entgegenkam, poppte bei mir die frage auf, was der- oder diejenige jetzt denken könnte. d.h. andersherum, ich war mir selbst ständig bewusst, dass ich einen rock anhatte, eigentlich ein teil nur für frauen. inzwischen ist es schon etwas anderes. wenn ich mit hose und hemd rumlaufe, ist mir auch nicht in jeder sekunde bewusst, was ich da trage. es ist eben normal. das habe ich auch darauf übertragen, wenn ich einen rock und nylonstrümpfe trage. ich fühl mich wohl in den klamotten, das reicht. da muss ich mir nicht ständig darüber bewusst sein, was ich anhabe und wie andere darüber denken könnten. es ist halt normal. gut, ganz und gar hundertprozentig habe ich diese einstellung noch nicht. einen rock anzuziehen ist noch immer was besonderes, was hervorstechendes. wenn ich shorts und rock beim wandern vergleiche, stelle ich gerade an unwegsamen passagen fest, dass manches mit shorts leichter geht. sonst sind sie vom gewicht, von der luftigkeit, von der bequemlichkeit gleich. wobei ich hinzufügen muss, dass die wandershorts auch aus der damenabteilung stammt. trotzdem fällt die erste wahl beim anziehen auf den rock. also so ganz neutral und unbefangen ist da meine eigene ausrichtung noch nicht.
heute interessieren mich keine damenschuhe und pumps mehr. auch keine bhs und künstlicher busen. makeup ist auch unter den tisch gefallen. eine perücke brauche ich nicht mehr. ich bin mann, ich fühle mich als mann, und ich will als mann rock und nylonstrümpfe tragen. das tue ich mehr und mehr. und ich spüre, wie mein männliches selbstvertrauen wächst.
ich finde: FREIE KLAMOTTENWAHL FÜR JEDEN. JEDER SOLL TRAGEN, WAS IHM GERADE GEFÄLLT. frauen machen das sowieso schon. warum also nicht die männer? ich will keine diskussionen entfachen, dass männer sich emanzipieren sollten, dass sie sich an den frauen orientieren sollten. umgekehrt haben die frauen mit ihrem feminismus vieles zerstört, indem sie immer auf männer rumhackten. nein, ES GEHT UM DAS EIGENE GEFÜHL, UM EIN HINEINLAUSCHEN IN SICH SELBST. UND DARUM,SICH SELBST MAL ZU ÜBERWINDEN, SICH EINFACH ZU TRAUEN. einfach mal als mann einen rock anziehen und sich wohl darin fühlen.
liebe grüße
martina
Ich bin also meinen Weg weitergegangen, d.h. ich bin ein mann, ich fühle mich als mann. ich will mich nicht mehr als frau verkleiden müssen, ich habe auch nie eine geschlechtsumwandlung angestrebt, aber dennoch hatten weibliche kleidungsstücke, rock, nylonstrümpfe u.a. immer einen sehr großen reiz auf mich. in der anfangsphase, vor etlichen jahren war es so, dass ich frau sein wollte, mich als solche zurecht machte, um damit eine legitimation zu haben, rock, nylonstrümpfe und andere bekleidungsgegenstände tragen zu dürfen. selbst wenn ich mich als frau gefühlt habe, so war die männlichkeit doch immer in meinem gesicht zu erkennen.
mein weg mit der zeit sah dann so aus, dass ich bekleidungsgegenstände mehr oder weniger als unisex betrachtete. dass ich ein mann sein wollte, der sich traute, in der öffentlichkeit einen rock zu tragen. ich habe es jetzt in den letzten monaten einige male gewagt. vor allem beim wandern mit meiner frau, wo ich an den heissen tagen statt shorts einen wanderrock anzog. inzwischen ist es kühler geworden, da ziehe ich eine schwarze nylonstrumpfhose zum rock an und trage einen long cardigan (sowas gibt es seltsamerweise auch nur in der damenabteilung). ausserdem war ich einige male mit rock in verschiedenen supermärkten. an den heissen tagen war ich übrigens auch mit minimalsandalen unterwegs, so dass man meine lackierten zehennägel sehen konnte.
ich muss sagen, dass so mancher tipp, das erste mal mit rock in die innenstadt zu gehen, gar nicht unbedingt falsch ist. je mehr leute unterwegs sind, umso weniger fällt man auf. ich war zwar noch nicht in der innenstadt, aber in den supermärkten bin ich auf null beachtung gestossen. beim wandern habe ich dagegen doch die aufmerksamkeit der einen oder anderen person verspürt, aber es kamen nie explizite reaktionen. zu hause laufe ich sowieso fast nur noch im rock herum, an den kühleren tagen auch mit nylonstrumpfhose. mit meiner frau geht das alles ganz super.
von meinem eigenen gefühl her kann ich sagen, dass das erste unterwegssein mit rock recht aufregend war. bei jeder person, die mir entgegenkam, poppte bei mir die frage auf, was der- oder diejenige jetzt denken könnte. d.h. andersherum, ich war mir selbst ständig bewusst, dass ich einen rock anhatte, eigentlich ein teil nur für frauen. inzwischen ist es schon etwas anderes. wenn ich mit hose und hemd rumlaufe, ist mir auch nicht in jeder sekunde bewusst, was ich da trage. es ist eben normal. das habe ich auch darauf übertragen, wenn ich einen rock und nylonstrümpfe trage. ich fühl mich wohl in den klamotten, das reicht. da muss ich mir nicht ständig darüber bewusst sein, was ich anhabe und wie andere darüber denken könnten. es ist halt normal. gut, ganz und gar hundertprozentig habe ich diese einstellung noch nicht. einen rock anzuziehen ist noch immer was besonderes, was hervorstechendes. wenn ich shorts und rock beim wandern vergleiche, stelle ich gerade an unwegsamen passagen fest, dass manches mit shorts leichter geht. sonst sind sie vom gewicht, von der luftigkeit, von der bequemlichkeit gleich. wobei ich hinzufügen muss, dass die wandershorts auch aus der damenabteilung stammt. trotzdem fällt die erste wahl beim anziehen auf den rock. also so ganz neutral und unbefangen ist da meine eigene ausrichtung noch nicht.
heute interessieren mich keine damenschuhe und pumps mehr. auch keine bhs und künstlicher busen. makeup ist auch unter den tisch gefallen. eine perücke brauche ich nicht mehr. ich bin mann, ich fühle mich als mann, und ich will als mann rock und nylonstrümpfe tragen. das tue ich mehr und mehr. und ich spüre, wie mein männliches selbstvertrauen wächst.
ich finde: FREIE KLAMOTTENWAHL FÜR JEDEN. JEDER SOLL TRAGEN, WAS IHM GERADE GEFÄLLT. frauen machen das sowieso schon. warum also nicht die männer? ich will keine diskussionen entfachen, dass männer sich emanzipieren sollten, dass sie sich an den frauen orientieren sollten. umgekehrt haben die frauen mit ihrem feminismus vieles zerstört, indem sie immer auf männer rumhackten. nein, ES GEHT UM DAS EIGENE GEFÜHL, UM EIN HINEINLAUSCHEN IN SICH SELBST. UND DARUM,SICH SELBST MAL ZU ÜBERWINDEN, SICH EINFACH ZU TRAUEN. einfach mal als mann einen rock anziehen und sich wohl darin fühlen.
liebe grüße
martina