Schnelle Änderungsmöglichkeiten für das TSG
Verfasst: So 13. Sep 2015, 11:31
Eine politische Veranstaltung in Berlin. So recht wohl fühle ich mich nicht: belanglose Vorträge, lauter Anzugträger dabei und im Raum, gedämpfte und ermüdende Stimmung"¦
Anschließend: "Get together" bei Getränken und "Häppchen".
Mir ist nach den Vorträgen immer noch langweilig. Meine Versuche, mit irgendwelchen Leuten ins Gespräch zu kommen, haben noch nicht gefruchtet. Doch dann: ich entdecke "unseren" Vertreter im Bundestag aus einem der Nachbarorte. Eine gute Gelegenheit, sich näher bekannt zu machen.
Doch auf meinem Weg dorthin höre ich "Transsexualität" und "die Möglichkeiten sollten wir SCHNELL nutzen!"
Ich verharre in der Bewegung, entschließe mich, unseren Abgeordneten nur durch ein leichtes Winken zu grüßen. Er grüßt winkend und nickend zurück (wir haben uns vor Jahren mal auf einer Veranstaltung der Gewerkschaft gesehen), wird gleich darauf aber von einer Frau mit Namenschild angesprochen, bleibt bei ihr stehen und kommt nicht zu mir.
Von einem der hohen Rundtische greife ich mir ein Sektglas und stelle mich dann (ich hoffe unauffällig) so hin, dass ich die beiden Männer, die das Stichwort "Transsexualität" genannt haben, zwar nicht gut sehen, aber hören kann. Ich schlage mein am Eingang erhaltenes Programmheft auf und tue so, als würde ich lesen.
Ich muss die Ohren richtig spitzen, um mitzubekommen, was die beiden Männer reden. "Keine Frage", sagt der eine, "das TSG muss umgehend und umfassend geändert werden!"
"Du hast Dein Herz für diese ewig nörgelnden Transsexuellen entdeckt?" fragt der andere Mann, "Du willst eine bunte Republik Deutschland? "¦Schwule, Lesben und Transmenschen an die Macht?"
"Nein, darum geht es überhaupt nicht", meint sein Gesprächspartner. "Es geht darum, Transsexualität für politische Zwecke zu nutzen. Dazu fallen mir einige bevorstehende Aufgaben ein. Deutschland ist doch nun auf vielen Gebieten Weltmeister und/oder Vorreiter. Allerdings hinken wir bei der Gleichstellung von Mann und Frau noch sehr weit hinterher. Selbst wenn wir die Quote mal durchsetzen, reicht es vielleicht für eine 4 minus, wenn uns die anderen Länder beurteilen sollten. Deshalb wurde eine andere Lösung vorbereitet".
"Ich bin gespannt", höre ich von dem anderen Mann.
"Das Transsexuellengesetz wird so geändert, dass es UNS als Regierungspartei nutzt", höre ich nun.
"Wir müssen Anreize dafür schaffen, dass es mehr — und gerade von Männern in Aufsichtsräten genutzt wird".
Der andere Mann versteht es nicht und sagt: "Die werden sich doch nicht umoperieren lassen — und wozu überhaupt?"
"Es gibt keine OP-Pflicht mehr", sagt der andere Mann, "gut dass das mal gerichtlich festgestellt wurde (er lacht dabei); denn sonst wären wir schlimm dran! Es geht nur um den Namenswechsel und um die Anerkennung als Frau", sagt der Wortführer, "mit so einer Maßnahme können wir in kürzester Zeit die Frauenquote übererfüllen!"
"Das glaube ich nicht", widerspricht der andere, "warum sollten die Leute das machen; sie müssten sich doch auch vor Freunden und ihrer Familie und vor Behörden erklären!"
"Das wird kein Problem sein," wirft der andere ein, "wir haben an alles gedacht! Wir müssen für besser Verdienende Anreize schaffen, so ähnlich wie früher bei den Autos, als es die Abwrackprämie gab. Es gibt Steuervergünstigungen für diejenigen, die das Geschlecht wechseln, allerdings nur von Mann zu Frau.".
"Also eine "Abwrackprämie für das alte Geschlecht und den alten Namen?" fragt der andere.
"Ja, so ähnlich — und wir haben starke Verbündete", meint der Wortführer darauf, "von allerhöchster Stelle erfahren wir Unterstützung!"
Es wird zuerst geflüstert, dann platzt der andere Mann damit heraus: ""¦ die Kanzlerin?"
"Psssssst, ja, sie wird auch davon betroffen sein und von den Änderungen profitieren, deshalb wird es ja auch zur Chefsache und umgehend umgesetzt!"
"Ich staune," sein Gesprächspartner ist geschockt, " bei der Kanzlerin hätte ich das nie gedacht — und überhaupt: die ist doch schon FRAU!"
"Na, bei ihr geht es auch nicht um Trans- sondern um "erweiterte Intersexualität", lautet seine plausible Erklärung.
"Trans- und Inter- und WasSonstnochSexualität, ich verstehe nichts mehr", ruft sein Kontrahent fast entrüstet. Die Kanzlerin ist doch wohl nicht auch SO!"
"Nein sagt der Wortführer", aber irgendwie müssen wir doch durchbekommen, dass sie nicht mehr nur Angela, sondern auch noch Konrad Helmut heißen kann. Einen Ergänzungsausweis hat sie, wie ich gehört habe, schonmal beantragt. Fragt sich nur, ob sie damit auch zum Gipfeltreffen zugelassen wird".
Anschließend: "Get together" bei Getränken und "Häppchen".
Mir ist nach den Vorträgen immer noch langweilig. Meine Versuche, mit irgendwelchen Leuten ins Gespräch zu kommen, haben noch nicht gefruchtet. Doch dann: ich entdecke "unseren" Vertreter im Bundestag aus einem der Nachbarorte. Eine gute Gelegenheit, sich näher bekannt zu machen.
Doch auf meinem Weg dorthin höre ich "Transsexualität" und "die Möglichkeiten sollten wir SCHNELL nutzen!"
Ich verharre in der Bewegung, entschließe mich, unseren Abgeordneten nur durch ein leichtes Winken zu grüßen. Er grüßt winkend und nickend zurück (wir haben uns vor Jahren mal auf einer Veranstaltung der Gewerkschaft gesehen), wird gleich darauf aber von einer Frau mit Namenschild angesprochen, bleibt bei ihr stehen und kommt nicht zu mir.
Von einem der hohen Rundtische greife ich mir ein Sektglas und stelle mich dann (ich hoffe unauffällig) so hin, dass ich die beiden Männer, die das Stichwort "Transsexualität" genannt haben, zwar nicht gut sehen, aber hören kann. Ich schlage mein am Eingang erhaltenes Programmheft auf und tue so, als würde ich lesen.
Ich muss die Ohren richtig spitzen, um mitzubekommen, was die beiden Männer reden. "Keine Frage", sagt der eine, "das TSG muss umgehend und umfassend geändert werden!"
"Du hast Dein Herz für diese ewig nörgelnden Transsexuellen entdeckt?" fragt der andere Mann, "Du willst eine bunte Republik Deutschland? "¦Schwule, Lesben und Transmenschen an die Macht?"
"Nein, darum geht es überhaupt nicht", meint sein Gesprächspartner. "Es geht darum, Transsexualität für politische Zwecke zu nutzen. Dazu fallen mir einige bevorstehende Aufgaben ein. Deutschland ist doch nun auf vielen Gebieten Weltmeister und/oder Vorreiter. Allerdings hinken wir bei der Gleichstellung von Mann und Frau noch sehr weit hinterher. Selbst wenn wir die Quote mal durchsetzen, reicht es vielleicht für eine 4 minus, wenn uns die anderen Länder beurteilen sollten. Deshalb wurde eine andere Lösung vorbereitet".
"Ich bin gespannt", höre ich von dem anderen Mann.
"Das Transsexuellengesetz wird so geändert, dass es UNS als Regierungspartei nutzt", höre ich nun.
"Wir müssen Anreize dafür schaffen, dass es mehr — und gerade von Männern in Aufsichtsräten genutzt wird".
Der andere Mann versteht es nicht und sagt: "Die werden sich doch nicht umoperieren lassen — und wozu überhaupt?"
"Es gibt keine OP-Pflicht mehr", sagt der andere Mann, "gut dass das mal gerichtlich festgestellt wurde (er lacht dabei); denn sonst wären wir schlimm dran! Es geht nur um den Namenswechsel und um die Anerkennung als Frau", sagt der Wortführer, "mit so einer Maßnahme können wir in kürzester Zeit die Frauenquote übererfüllen!"
"Das glaube ich nicht", widerspricht der andere, "warum sollten die Leute das machen; sie müssten sich doch auch vor Freunden und ihrer Familie und vor Behörden erklären!"
"Das wird kein Problem sein," wirft der andere ein, "wir haben an alles gedacht! Wir müssen für besser Verdienende Anreize schaffen, so ähnlich wie früher bei den Autos, als es die Abwrackprämie gab. Es gibt Steuervergünstigungen für diejenigen, die das Geschlecht wechseln, allerdings nur von Mann zu Frau.".
"Also eine "Abwrackprämie für das alte Geschlecht und den alten Namen?" fragt der andere.
"Ja, so ähnlich — und wir haben starke Verbündete", meint der Wortführer darauf, "von allerhöchster Stelle erfahren wir Unterstützung!"
Es wird zuerst geflüstert, dann platzt der andere Mann damit heraus: ""¦ die Kanzlerin?"
"Psssssst, ja, sie wird auch davon betroffen sein und von den Änderungen profitieren, deshalb wird es ja auch zur Chefsache und umgehend umgesetzt!"
"Ich staune," sein Gesprächspartner ist geschockt, " bei der Kanzlerin hätte ich das nie gedacht — und überhaupt: die ist doch schon FRAU!"
"Na, bei ihr geht es auch nicht um Trans- sondern um "erweiterte Intersexualität", lautet seine plausible Erklärung.
"Trans- und Inter- und WasSonstnochSexualität, ich verstehe nichts mehr", ruft sein Kontrahent fast entrüstet. Die Kanzlerin ist doch wohl nicht auch SO!"
"Nein sagt der Wortführer", aber irgendwie müssen wir doch durchbekommen, dass sie nicht mehr nur Angela, sondern auch noch Konrad Helmut heißen kann. Einen Ergänzungsausweis hat sie, wie ich gehört habe, schonmal beantragt. Fragt sich nur, ob sie damit auch zum Gipfeltreffen zugelassen wird".