Hallo ich bin Summer
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Summer88
Hallo ich bin Summer
Hallo ich bin Summer.
Ich befinde mich auf einer Reise, die Reise zu mir selbst.
Ich bin 27 Jahre alt.
Ich bin seit ca. 2 Jahren, in sexueller Hinsicht Crossdresser.
Ich habe eine tolle Partnerin die mich gelegentlich unterstützt.
Ich selbst habe, aber bedenken, weil ich homosexuelle Gedanken habe.
Das "Verwandeln" ist mir zuletzt zu anstrengend und zu Zeit intensiv, sodass ich es gar sein ließ.
Ich komme mit meiner sexuellen "Abneigung" nicht mehr zurecht.
Ich habe die tollste Partnerin und denke nur an mich (Summer)!?
Wie kann das sein?
Summer sein kommt mir in 60% hinsicht in Frage , um sexuell befriedigt zu sein.
Ich möchte nicht mehr das sein, ich möchte ICH sein.
Kann es durchaus sein, das sich es ganz legt mit dem crossdresser sein?
Wie gehe ich damit um, wenn ich Summer bin, meine Partnerin liebe und solche "Gedanken" habe?
Wie ihr merkt, habe ich viele Fragen.
Ich befinde mich auf einer Reise, die Reise zu mir selbst.
Ich bin 27 Jahre alt.
Ich bin seit ca. 2 Jahren, in sexueller Hinsicht Crossdresser.
Ich habe eine tolle Partnerin die mich gelegentlich unterstützt.
Ich selbst habe, aber bedenken, weil ich homosexuelle Gedanken habe.
Das "Verwandeln" ist mir zuletzt zu anstrengend und zu Zeit intensiv, sodass ich es gar sein ließ.
Ich komme mit meiner sexuellen "Abneigung" nicht mehr zurecht.
Ich habe die tollste Partnerin und denke nur an mich (Summer)!?
Wie kann das sein?
Summer sein kommt mir in 60% hinsicht in Frage , um sexuell befriedigt zu sein.
Ich möchte nicht mehr das sein, ich möchte ICH sein.
Kann es durchaus sein, das sich es ganz legt mit dem crossdresser sein?
Wie gehe ich damit um, wenn ich Summer bin, meine Partnerin liebe und solche "Gedanken" habe?
Wie ihr merkt, habe ich viele Fragen.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Hallo ich bin Summer
Hi Summer,
Die "einfache" Antwort:
offen.
Die lyrische Antwort:
Charlie Chaplins Gedicht: "Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann" http://www.zeitblueten.com/news/als-ich ... en-begann/
Meine Antwort: stehe 100%ig zu Dir und zu Deinen Gefühlen. Versuche diese Gefühle von den Erwartungen, die an Dich gestellt werden zu trennen. Akzeptiere, dass Du dabei gegen übliche Konventionen verstoßen könntest. Wie willst Du sonst einen Weg zu Dir selber finden, wenn Du Dich durch andere Beeinflussen lässt.
Was ist am Crossdressing wirklich das Schlimme ? Was ist die Motivation zu Dressen ? Ist es nur die sexuelle Befriedigung ?
Was ist an Homosexuellen Gedanken das Schlimme ? Hast Du Angst, es könnte Dir gefallen ?
Liebst Du Deine Partnerin oder hast Du Angst vor dem Alleinsein ?
Du hast es selber in der Hand.
Ich habe versucht, Dir mit ein paar, aus meiner Sicht, wesentlichen Fragen den Weg zu zeigen, auf dem Du weiter kommen kannst. Ich bin ziemlich genau doppelt so alt wie Du, hatte, und habe teilweise heute noch, ganz ähnliche Probleme. Wenn ich heute etwas bereue, dann ist es die Tatsache, dass ich mich früher viel zu wenig um mich selber gekümmert habe. Ich habe meine Gefühle nicht nur nicht ernst genommen, sondern sogar versucht, sie zu verdrängen. Es hat mir nichts gebracht. Seit es das Internet gibt, habe ich jede verfügbare Information gesammelt und immer wieder versucht, die Frage "warum bin ich so?" zu lösen. Ich musste erkennen, dass ich diese Suche nur deshalb gemacht habe, um mich vor den Fragen zu drücken, was mich ausmacht, was ich wirklich will und welche Risiken ich bereit bin, dafür einzugehen.
Mein Ergebnis aus heutiger Sicht ist:
Ich weiß nicht, woher es kommt, auch wenn ich eine Idee habe. Aber sie ist nicht ausreichend.
CD gehört zu meinem Leben. Ich möchte es leben. Meine Partnerin weiß es, toleriert es, aber sie stellt mir Fragen, die ich nicht beantworten kann bzw. vor deren Beantwortung (auch für mich selber) ich mich ein wenig drücke.
CD macht mir gelegentlich auch sexuell Spaß. Die sexuellen Aspekte wurden im Laufe der Zeit immer weniger. An deren Stelle ist das gute Gefühl getreten, dass ich zeitweise in Kleidung und Gefühlsleben eine Frau sein möchte.
Offenheit in der Partnerschaft ist zwingend. Ich möchte es nie mehr missen, meine wahren Gefühle meiner Partnerin verbergen zu müssen. Das heißt nicht, dass ich ihr ständig damit in den Ohren liege, sondern dass ich jederzeit mit ihr reden kann und dass ich, egal was sie findet und entdeckt, mich nicht vor ihr zu verstecken brauche. Das beherbergt die Gefahr, dass sie sagt, dass es nicht zu ihr passt. Dann muss man einen Kompromiss finden oder sich trennen. Aber wäre es besser, sich ständig vor seinem Partner zu verstecken ? Das wäre für mich ein elendes Leben. Ich hatte es lang genug.
Ich habe mir früher (manchmal auch heute noch) viel zu viel Gedanken darum, wie mich andere wahrnehmen. Ich habe erkannt, dass ich nicht abartig bin, sondern nur ein Leben leben will, dass vielen üblichen Gewohnheiten widerspricht. Aber ich kann mein Ich nicht leben, wenn ich mich nur an den Gewohnheiten anderer orientiere. Ich lebe dann nicht mein Leben.
Du hast nur dieses eine Leben. Du bist auch nur einmal 27. Auch wenn es für Dich noch nicht aktuell ist. Du wirst auch 30, 40 und auch 70 Jahre sein. Im Rückblick wirst Du nicht fragen, was habe Du gemacht hast, sondern ob Du alles gemacht hast, um Dein Leben zu leben. Aus meiner Sicht gibt es nur ein Mittel, das eigene Leben zu leben: Folge Deinen eigenen Gefühlen und nicht dem, was man Dir sagt. Dabei bist gezwungen, etwas zu riskieren.
Sein Leben zu leben, ist nichts für Feiglinge. Die orientieren sich immer an anderen, heben sich niemals aus der Masse, gehen nur ausgetrampelte Pfade. Sein Leben zu leben heißt für mich, zu sich selber zu stehen, seinen Gefühlen zu folgen und dabei sich selber zu entdecken. Dazu gehören auch Entscheidungen, die bei sich und anderen Schmerz und Leid erzeugen. Aber auch ein "freudiges Ereignis" wie eine Geburt ist mit Schmerz verbunden. Aber vielleicht ist gerade das, was es so wertvoll macht. Ich empfinde Menschen als wertvoll, wenn sie zu sich selber stehen. Sie geben mir Inspirationen und ich habe das Gefühl, dass jeder Augenblick mit ihnen, mich weiter bringt. Menschen, die "konventionell" leben, sind für mich langweilig. Sie sind austauschbar. Es fehlt ihnen an Charakter und sie haben keine Ecken und Kanten.
Was möchtest Du ?
Das ist für mich die wichtigste Frage.Wie gehe ich damit um, wenn ich Summer bin, meine Partnerin liebe und solche "Gedanken" habe?
Die "einfache" Antwort:
offen.
Die lyrische Antwort:
Charlie Chaplins Gedicht: "Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann" http://www.zeitblueten.com/news/als-ich ... en-begann/
Meine Antwort: stehe 100%ig zu Dir und zu Deinen Gefühlen. Versuche diese Gefühle von den Erwartungen, die an Dich gestellt werden zu trennen. Akzeptiere, dass Du dabei gegen übliche Konventionen verstoßen könntest. Wie willst Du sonst einen Weg zu Dir selber finden, wenn Du Dich durch andere Beeinflussen lässt.
Was ist am Crossdressing wirklich das Schlimme ? Was ist die Motivation zu Dressen ? Ist es nur die sexuelle Befriedigung ?
Was ist an Homosexuellen Gedanken das Schlimme ? Hast Du Angst, es könnte Dir gefallen ?
Liebst Du Deine Partnerin oder hast Du Angst vor dem Alleinsein ?
Wenn Du etwas ändern möchtest, warum tust Du es nicht ? Wenn Du aber glaubst, dass es in Dir ein "Ich" gibt. Warum lebst Du es nicht ?Ich möchte nicht mehr das sein, ich möchte ICH sein.
Du hast es selber in der Hand.
Ich habe versucht, Dir mit ein paar, aus meiner Sicht, wesentlichen Fragen den Weg zu zeigen, auf dem Du weiter kommen kannst. Ich bin ziemlich genau doppelt so alt wie Du, hatte, und habe teilweise heute noch, ganz ähnliche Probleme. Wenn ich heute etwas bereue, dann ist es die Tatsache, dass ich mich früher viel zu wenig um mich selber gekümmert habe. Ich habe meine Gefühle nicht nur nicht ernst genommen, sondern sogar versucht, sie zu verdrängen. Es hat mir nichts gebracht. Seit es das Internet gibt, habe ich jede verfügbare Information gesammelt und immer wieder versucht, die Frage "warum bin ich so?" zu lösen. Ich musste erkennen, dass ich diese Suche nur deshalb gemacht habe, um mich vor den Fragen zu drücken, was mich ausmacht, was ich wirklich will und welche Risiken ich bereit bin, dafür einzugehen.
Mein Ergebnis aus heutiger Sicht ist:
Ich weiß nicht, woher es kommt, auch wenn ich eine Idee habe. Aber sie ist nicht ausreichend.
CD gehört zu meinem Leben. Ich möchte es leben. Meine Partnerin weiß es, toleriert es, aber sie stellt mir Fragen, die ich nicht beantworten kann bzw. vor deren Beantwortung (auch für mich selber) ich mich ein wenig drücke.
CD macht mir gelegentlich auch sexuell Spaß. Die sexuellen Aspekte wurden im Laufe der Zeit immer weniger. An deren Stelle ist das gute Gefühl getreten, dass ich zeitweise in Kleidung und Gefühlsleben eine Frau sein möchte.
Offenheit in der Partnerschaft ist zwingend. Ich möchte es nie mehr missen, meine wahren Gefühle meiner Partnerin verbergen zu müssen. Das heißt nicht, dass ich ihr ständig damit in den Ohren liege, sondern dass ich jederzeit mit ihr reden kann und dass ich, egal was sie findet und entdeckt, mich nicht vor ihr zu verstecken brauche. Das beherbergt die Gefahr, dass sie sagt, dass es nicht zu ihr passt. Dann muss man einen Kompromiss finden oder sich trennen. Aber wäre es besser, sich ständig vor seinem Partner zu verstecken ? Das wäre für mich ein elendes Leben. Ich hatte es lang genug.
Ich habe mir früher (manchmal auch heute noch) viel zu viel Gedanken darum, wie mich andere wahrnehmen. Ich habe erkannt, dass ich nicht abartig bin, sondern nur ein Leben leben will, dass vielen üblichen Gewohnheiten widerspricht. Aber ich kann mein Ich nicht leben, wenn ich mich nur an den Gewohnheiten anderer orientiere. Ich lebe dann nicht mein Leben.
Du hast nur dieses eine Leben. Du bist auch nur einmal 27. Auch wenn es für Dich noch nicht aktuell ist. Du wirst auch 30, 40 und auch 70 Jahre sein. Im Rückblick wirst Du nicht fragen, was habe Du gemacht hast, sondern ob Du alles gemacht hast, um Dein Leben zu leben. Aus meiner Sicht gibt es nur ein Mittel, das eigene Leben zu leben: Folge Deinen eigenen Gefühlen und nicht dem, was man Dir sagt. Dabei bist gezwungen, etwas zu riskieren.
Sein Leben zu leben, ist nichts für Feiglinge. Die orientieren sich immer an anderen, heben sich niemals aus der Masse, gehen nur ausgetrampelte Pfade. Sein Leben zu leben heißt für mich, zu sich selber zu stehen, seinen Gefühlen zu folgen und dabei sich selber zu entdecken. Dazu gehören auch Entscheidungen, die bei sich und anderen Schmerz und Leid erzeugen. Aber auch ein "freudiges Ereignis" wie eine Geburt ist mit Schmerz verbunden. Aber vielleicht ist gerade das, was es so wertvoll macht. Ich empfinde Menschen als wertvoll, wenn sie zu sich selber stehen. Sie geben mir Inspirationen und ich habe das Gefühl, dass jeder Augenblick mit ihnen, mich weiter bringt. Menschen, die "konventionell" leben, sind für mich langweilig. Sie sind austauschbar. Es fehlt ihnen an Charakter und sie haben keine Ecken und Kanten.
Was möchtest Du ?
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Summer88
Re: Hallo ich bin Summer
Danke,für die offenen und tollen Worten.
Ich selbst, werde mir über das ein oder andere mal intensive Gedanken machen.
So ein Anstoß ist eventuell genau das richtige, mit ein wenig Abstand zu dem Tag als ich das schrieb wird mir bewusst, das es wohl eine Art Verzweiflung war, immerhin kann das CD auch Spass machen.
Ich werde noch mehr, mit meiner Partnerin reden und mal sehen , es kann ja nur positiv enden.
Wenn man sich in dem Forum vorstellt, ist dies ja eher positiv und das werde ich demnächst mal nachholen.
Danke für das tolle Forum
Ich selbst, werde mir über das ein oder andere mal intensive Gedanken machen.
So ein Anstoß ist eventuell genau das richtige, mit ein wenig Abstand zu dem Tag als ich das schrieb wird mir bewusst, das es wohl eine Art Verzweiflung war, immerhin kann das CD auch Spass machen.
Ich werde noch mehr, mit meiner Partnerin reden und mal sehen , es kann ja nur positiv enden.
Wenn man sich in dem Forum vorstellt, ist dies ja eher positiv und das werde ich demnächst mal nachholen.
Danke für das tolle Forum