Doku Soap
Doku Soap - # 4

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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sandra93
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Re: Doku Soap

Post 46 im Thema

Beitrag von sandra93 » Fr 14. Aug 2015, 22:53

Ich höre ein Klopfen an der Tür und öffne. Da steht sie vor mir Hannah in sehr engen Jeans, schwarze Stiefeletten und in einer weißen Bluse mit Spitze. Dezent aber perfekt geschminkt. Wenn ich sie unter anderen Umständen kennengelernt hätte und nichts von ihrem kleinen Geheimnis wüsste, dann würde ich mich sofort in sie verlieben. Bei dem Gedanken regt sich dann auch direkt etwas zwischen meinen Beinen, aber gleichzeitig spüre ich dort auch eine scherzhafte Enge. Sie schaut mich mit einem bezaubernden Lächeln an: „Du siehst ziemlich zerknautscht aus. Ich glaube, du könntest etwas Unterstützung bei der Morgentoilette brauchen. Dann geht sie mit mir ins Bad und beim Blick in den Spiegel wird mir klar, dass ich nicht in 10 Minuten zum Frühstück gehen kann. Irgendwie hängen mit trotz Zopf unzählige Strähnchen im Gesicht herum. Zudem ist ein kleiner Bartschatten zu erkennen. „Ich habe keine Ahnung, wie ich mich gleich unter Leute trauen soll.“ „Am besten als Mädchen; dann kannst du schon mal üben“, antwortet sie. Zunächst einmal muss ich dann etwas gegen meine Haare im Gesicht tun. Ich schau mich um und finde dann auch Rasierzeug, aber zum Naßrasieren. Damit habe ich wenig bis keine Erfahrung. Ich will weder mit blutigem Gesicht noch mit Haaren im Gesicht in die Öffentlichkeit. Hannah schlägt vor mich zu rasieren, da sie selbst aufgrund ihrer besonderen Erfahrung sehr viel Übung hat. Ich setze mich hin und lasse mich einschäumen. Etwas Angst habe ich dann schon als ich den Rasierer an meiner Kehle spüre, aber sie macht das alles sehr sanft und vorsichtig. Anschließend beginnt sie fast übergangslos mich zu schminken. Dabei schaue ich die ganze Zeit in ihr niedliches Gesicht. Die Enge zwischen den Beinen wird fast schmerzhaft. Als sie fertig ist und ich in den Spiegel schaue, sehe ich wieder ein dezent geschminktes Mädchen im Spiegel. Diesmal beruhigt mich der Anblick. Ich habe keine Lust am Buffet direkt erkannt und begafft zu werden. Dann führt mich Hannah zum Kleiderschrank. Zu meiner Überraschung ist er gut gefüllt. Während ich mir einen frischen Slip und BH anziehe sucht mir Hannah ein passendes Outfit heraus. Sie wählt eine weiße Leggings mit einem dezenten Muster und dazu einen langen Pullover, der meine Figur dezent betont. Dann lege ich noch etwas Schmuck an und bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Nur die Schmerzen zwischen den Beinen bleiben und ich kann mich von Ihrem Anblick einfach nicht losreißen. Sie scheint etwas zu bemerken: „Du schaust mich heute sehr konzentriert an. Hast du ein Problem?“ „Nein…äh. Ja“, antworte ich und merke, wie ich etwas rot werde. Du siehst einfach toll aus. Du hast das hübscheste Gesicht und das niedlichste Lächeln, was ich je gesehen habe.“ Jetzt wird sie etwas rot und sagt leise „Danke, es freut mich, wenn ich dir gefalle.“ „Es ist mehr…wenn ich dir in die Augen schaue, dann habe das extreme Verlangen, dich zu küssen.“ Sie schaut mich an mit einem schüchternen Lächeln und flüstert fast: „und warum tust du es dann nicht einfach?“..

Amanda72
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Re: Doku Soap

Post 47 im Thema

Beitrag von Amanda72 » Fr 14. Aug 2015, 23:46

Hallo Sandra

Schöne Fortsetzung, aber es geht alles so furchtbar schnell und das geht zu Lasten der Romantik. Schon als Hanna am Anfang der Laura bei der Bikinimasche half und ihr zum Lächeln riet, fragte ich mich, ob sich die beiden am Ende wohl bekommen. Und bei Hannas gestrigen Tränen wegen Lauras Spruch dachte ich wieder daran. Bitte nimm das Tempo etwas weg, wenn aus den beiden ein Paar werden soll. Eine langanhaltende, knisternde Spannung in der zweiten Handlungslinie, fände ich super. Sollen sich die beiden doch nacheinander Verzehren, zwischendurch vielleicht auch mal zanken, darauf etwas Reue und am Schluss eine geständnisbeladene Versöhnung. Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage... *schüff*

Dezent ist ein schönes Wort, alles bescheidene, einfache, schlichte, prunklose, genügsame, unscheinbare, gediegene, unauffällige, aparte, simple, vornehme oder diskrete kann auch dezent sein. Halte mich jetzt aber bitte nicht für aufdringlich, indiskret, nicht feinfühlig, taktlos oder indezent, ich fand nur, dass das schöne Wort zu oft benutzt wurde.

Liebe Grüsse
Amanda

Magdalena
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Re: Doku Soap

Post 48 im Thema

Beitrag von Magdalena » Sa 15. Aug 2015, 07:28

Hallo Sandra,

schöne Geschichte. Jetzt wird es ernst für Laura. Mal sehen wie es weiter geht.
Jedenfalls freue ich mich immer, wenn du einen neuen Teil geschrieben hast. (drink)

Schönes Wochenende Magdalena )))(:
Lebe jeden Tag.

sandra93
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Re: Doku Soap

Post 49 im Thema

Beitrag von sandra93 » So 16. Aug 2015, 23:08

Als ich sie küsse, spüre ich wie mein Busen, ihren Busen berührt. Ich schmecke meinen eigenen Lippenstift. Als sie mich umarmt fühle ich mehr geküsst als dass ich selber aktiv bin. Deutlich fühle ich ihre Arme in meinen langen Haaren. Das alles fühlt sich auf einmal so falsch an. Ich kann es plötzlich nicht genießsen sondern es fühlt sich alles so falsch an. Ich küsse gerade einen Jungen oder genauer gesagt ich werde von ihm geküsst. Reflexartig stoße ich Hannah oder wen auch immer von mir. Es ist einfach zu viel. Ich sehe sein ihr? Überraschtes Gesicht: „war es nicht schön?“ schaut sie mich mit enttäuschtem Blick an. „Geh, geh einfach. Das ist doch völlig krank, was wir hier tun“, antworte ich. Dann sehe ich Tränen, wütende Tränen in ihren Augen. Wortlos verlässt sie das Zimmer.
Es dauert einige Zeit, bis ich wieder klar etwas klarer denken kann. Einfach eine Rolle spielen, so leicht ist das wohl doch nicht. Ich werde nicht ein Jahr lang meine Gefühle unterdrücken können. Mir wird klar wie spießig ich denke. Bislang war Liebe für mich eine klare einfache Sache ich bin der Junge also liebe ich Mädchen. Das tun die meisten und Schwule und Lesben, da bin ich tolerant, aber das war bislang auch sehr einfach, weil ich mit dem Thema ja nichts zu tun hatte. Aber jetzt stimmt gar nichts mehr. Wenn ich Hannah sehe und in ihr die Frau dann ist das was ich sehe eigentlich ganz normal. Eine junge attraktive Frau. Aber gleichzeitig weiß ich auch ganz genau, dass sie ein Junge ist. Ist sie das? Was ist das Transgender? Frau sein, aber den falschen Körper besitzen. Bin ich schwul, wenn ich sie küsse? Wenn ich so tolerant bin, dann müsste mir das doch egal sein. Dann auch noch meinen eignen, wenn auch falschen Busen beim Küssen zu spüren, das war dann zu viel. Aber der Kuss selber..der war unglaublich schön. Gleichzeitig schäme ich mich unglaublich, weil ich einen Jungen geküsst habe, der ja gar keiner ist. Mir wird klar, im Grunde bin ich einer von diesen intoleranten Spießern. Mir wird klar, wie weh ich ihr getan habe.
Dann sehe ich eine Nachricht auf meinem Handy: „in einer halben Stunde treffen wir uns alle im Frühstücksraum. Gruß Lisa“ Ich merke, wie hungrig ich bin. Schnell gehe ich ins Bad und bringe meine Lippen in Ordnung. Dann nehme ich meine Handtasche und gehe hinunter. An Rezeption werde ich ganz normal begrüßt. Als ich in den Raum hineinkomme, sitzen die ganzen Fernsehleute zusammen an einem Tisch und reden sehr konzentriert miteinander. Dann sehe ich die anderen Kandidatinnen. Etwa die Hälfte ist ungeschminkt und hat möglichst männliche Sachen an. Sie bewegen sich auch sehr männlich. Die „Kerle“ haben sich an einen Tisch gesetzt und versuchen mit dummen Witzen ihr peinliches Erscheinungsbild wegzulachen. An den anderen beiden Tischen sitzen die „Mädchen“. Fast alle haben Röcke oder Kleider an und haben versucht, sich zu schminken. Das ganze schaut aber eher nach Karneval aus. Richtig wohl scheinen sie sich aber auch nicht zu fühlen. An einem von den Mädchentischen entdecke ich Hannah. Als sie mich sieht schaut sie zu Boden. Unsicher schaue ich auch erst mal weg. Ich weiß nicht so richtig, was ich tun soll und gehe erst einmal zum Buffet und nehme mir etwas Obst. Dann reiße ich mich zusammen und gehe auf Hannahs Tisch zu. Als ich mich setzte steht sie wortlos auf und setzt sich an den anderen Tisch. Es tut mir unglaublich weh, aber ich wage es nicht ihr hinterher zu laufen. „Na haben unsere beiden Turteltäubchen etwa kleine Unstimmigkeiten?“ Eine Art DragQueen Karikatur in einem knallroten Kleid und extrem schlecht geschminkt grinst mich schief an. Dann erkenne ich ihn es ist „Frozen Jogurt Nils“. Schweigend und mit gesenktem Blick esse ich mein Obst. Dabei stelle ich fest dass Hannah und ich die beiden einzigen sind die wie Mädchen aussehen und außer uns hat auch keine ihre Handtasche dabei. Ich fühle mich unsicher. Gerade weil ich nicht auffallen wollte, falle ich nun auf weil ich so unauffällig natürlich weiblich wirke. Gerade als ich wieder aufstehen will, bemerke ich wie die „Jungs“ gemeinsam aufstehen und dann direkt zu mir rüberkommen. „Herzlichen Glückwunsch Laure. Hiermit erklären wir dich zur „Miss Breakfast“. Du bist heute morgen die Hübscheste von uns. Die Wahl war knapp, aber Hannah hat so traurig geguckt.“ Dann übergibt er mir symbolisch die Blumen von Tisch und flüstert mir mit einem Augenzwinkern ins Ohr: „ Du machst das garantiert nicht nur wegen dem Geld.“ Ich werde knallrot und möchte am liebsten im Boden versinken.

aisha_cd92
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Re: Doku Soap

Post 50 im Thema

Beitrag von aisha_cd92 » Mi 19. Aug 2015, 12:29

hallo
einfach nur toll. ich habe alle teile in einem stück gelesen.. super fesselnd und unterhaltsam !!! weiter so :D

Vanessa93
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Re: Doku Soap

Post 51 im Thema

Beitrag von Vanessa93 » Mi 19. Aug 2015, 18:54

Hallo Sandra,
So eine wundervolle Geschichte. Ich habe sie in einem Stück praktisch verschlungen :)
Ich hoffe Hanna verzeiht ihr diesen gemeinen Spruch.

Viele Grüße Vanessa (ki)

Joeline
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Re: Doku Soap

Post 52 im Thema

Beitrag von Joeline » Mi 19. Aug 2015, 21:01

Hallo Sandra,

Wahnsinnig spannend und eine wunderbare Geschichte...!!! (ap) )))(:

sandra93
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Re: Doku Soap

Post 53 im Thema

Beitrag von sandra93 » Mi 19. Aug 2015, 23:45

Aber bevor ich reagieren kann ergreift Lisa das Wort und erklärt uns den weiteren Ablauf. Vier von uns –Der „Jungstisch“ wird in Köln bleiben und direkt geschult. Das heißt Sprachtraining, Gestig, ein solides Wissen was Mode betrifft und ein knackiges Sportprogramm um möglichst schnell Modelmaße zu erreichen. Wir anderen acht werden an den Bodensee fliegen und dort chirurgisch optimiert entsprechend unserer „Wunschlisten“. Es wird ca. drei Wochen dauern bis alles so weit verheilt ist, dass wir entlassen werden können. Wir werden während dieser Zeit aber schon mit unserer Schulung beginnen. Nach insgesamt fünf Wochen werden wir dann zu unseren Gastfamilien gebracht. Dann beginnt die eigentliche Show. Wir werden vom Filmteam regelmäßig reihum besucht, es sei den irgendetwas Besonderes steht an. Es werden nur unsere Gastfamilien direkt über unser kleines Geheimnis informiert. Wenn unsere Tarnung auffliegt, sind wir draußen und erhalten nur für die erfolgreiche Zeit die Gage. Allerdings zählt unsere Ausbildungszeit mit, aber der Bonus für die OPs wird ebenfalls gekürzt. Ich schlucke, das bedeutet, ich muss möglichst das ganze Jahr durchhalten, damit eine ordentliche Summe für das Studium zusammenkommt.
Dann werden wir gebeten, noch unsren Familien Bescheid zu sagen, was wir das nächste Jahr tun werden. Wir können selbst entscheiden, wie viel wir erzählen wollen, aber unsere Familien dürfen sonst niemanden etwas sagen. „Am besten ist es“, wenn ihr erzählt ihr macht ein Jahr Work and Travel im Ausland und der Sender begleitet euch dabei. Denn wenn vorher etwas durchsickert, dann kann der Sender uns schlimmstenfalls Schadensersatzpflichtig machen.
Ich beschließe kurz mit meiner Schwester Julia zu telefonieren und versuche ihr die Geschichte mit dem Work and Travel zu verkaufen. Sie ist total begeistert und stellt zig Fragen wie das alles im einzelnen abläuft. Ich versuche zu antworten, aber sie wird schnell stutzig. Schließlich gebe ich auf und erzähle ihr die Wahrheit. „Wow, so viel Mut hätte ich dir gar nicht zugetraut. Das ist bestimmt total spannend und schauspielerisches Talent hast du ja. Und hinterher bist du der perfekte „Frauenversteher“. Wie heißt du jetzt eigentlich?“ Ihre Fragen und Neugierde hauen mich irgendwie um und es macht mir Mut, dass sie es zumindest gut findet, wo ich mir selber doch nicht mal sicher bin. „Du musst mich unbedingt mal besuchen, wenn du mit den OPs durch bist. Ich habe keine Ahnung wie du als Mädchen aussiehst und ich bin total neugierig. Wenn du jetzt schon sagst, du hast dich kaum im Spiegel erkannt, da müssen die Filmleute ja tolle Arbeit geleistet haben. Also dann Viel Erfolg, Laura.“
Etwas erleichtert bin ich schon. Dann werden wir aber auch schon direkt auf unsere Zimmer zum Kofferpacken geschickt. Eine viertel Stunde später sitzen wir im Bus, der uns zum Flughafen bringen soll. Ich hatte kurz versucht mit Hannah zu sprechen, aber sie hat direkt weggeschaut und sich so weit wie möglich von mir weggesetzt. Ich habe ein echt schlechtes Gewissen, weil ich sie verletzt habe. Sie ist die einzige in diesem Irrenhaus, mit der man sich vernünftig unterhalten kann.
Um mit niemanden reden zu müssen, schaue ich was in dem kleinen, schicken Lederrucksack ist, den ich mitbekommen habe. Neben der Mappe mit dem Vertrag sind dort einige Modemagazine und Frauenzeitschriften drin und ein Roman: „Looking for Hope“ Etwas erleichtert bemerke ich das das Buch auf deutsch ist, aber es ist halt ein echtes Frauenbuch.
Trotzdem bin ich froh, irgendwie abtauche zu können. Ich muss eh noch viel Lernen, wie Frauen empfinden, das kann so ein Schmachtfetzen nur helfen. Als wir am Flughafen ankommen werden wir an der normalen Schlange vorbei zu einem abseits liegenden Checkin Schalter gebracht. Lisa ruft uns einzeln nach vorne und ich muss meinen Ausweis vorzeigen. Dann zeigt sie eine Fotoserie von meinem Umschminken. Eine Stewardess und eine Polizeibeamtin betrachten sorgfältig mein Gesicht.
Dann bekomme ich meine Bordkarte: Hansen Laura Mrs. Dann führt die Beamtin einen Sicherheitscheck durch und wir werden an der normalen Kontrolle vorbei in den Abflugbereich geschleust. Als wir am Gate angekommen sind, setzte ich mich etwas abseits von den anderen und lese. Das Buch ist gar nicht mal schlecht geschrieben und nach einiger Zeit fällt es mir gar nicht mal schwer, mich mit der weiblichen Hauptperson zu identifizieren.
„Hallo Laura, aufwachen!“, spricht mich Lisa an. Da bemerke ich, dass ich die letzte bin. Eilig packe ich meinen Rucksack, nehme meine Handtasche und meine Bordkarte und laufe zum Schalter. Mit einem entschuldigen Lächeln reiche ich sie dem Flugbegleiter, der freundlich zurücklächelt. Dann laufe ich den Gang entlang. Etwas aus der Puste, versuche ich meinen Rucksack in der Gepäckablage zu verstauen. Dann setze ich mich und schnalle mich an.
Dann habe ich irgendwie das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Krampfhaft denke ich nach, dann wird es mir mit einem Mal klar. In der Eile habe ich zum ersten Mal vergessen, dass ich kein echtes Mädchen bin. Wie selbstverständlich bin ich losgelaufen, meine etwas Absätze haben mich beim Laufen nicht gestört und das Wippen meiner künstlichen Brüste habe ich auch nur unterbewusst wahrgenommen. Das ich den Flugbegleiter angelächelt habe und er zurück habe ich als selbstverständlich empfunden. Keine Sekunde habe ich in der Eile darüber nachgedacht, ob mich jemand erkennt. Genauso hätte eine normale Frau die Situation auch empfunden. Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich für einige Minuten auch gefühlsmäßig eine Frau gewesen.

sandra93
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Re: Doku Soap

Post 54 im Thema

Beitrag von sandra93 » Mi 19. Aug 2015, 23:48

Hallo,

also nochmal ein ganz großen Danken für die vielen netten Kommentare.
Es freut mich total, wenn euch die Geschichte gefällt.

Sandra

larissa22tv
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Re: Doku Soap

Post 55 im Thema

Beitrag von larissa22tv » Do 20. Aug 2015, 00:17

Mach weiter so, deine Geschichte ist total spannend.
Wäre gern an Lauras stelle.

SteffiCD
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Re: Doku Soap

Post 56 im Thema

Beitrag von SteffiCD » Do 20. Aug 2015, 06:27

Hallo Sandra,

vielen Dank, Du schreibst echt super,
Freue mich auf mehr.

LG Steffi
Zwischen zwei Seiten gibt es immer eine Mitte !!!

Magdalena
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Re: Doku Soap

Post 57 im Thema

Beitrag von Magdalena » Do 20. Aug 2015, 13:54

Hallo Sandra,


wieder eine tolle Fortsetzung. Bitte schreib
bald weiter.

LG. Magdalena
Lebe jeden Tag.

aisha_cd92
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Re: Doku Soap

Post 58 im Thema

Beitrag von aisha_cd92 » Do 20. Aug 2015, 15:25

wow da wird man ja richtig neidisch auf die Laura ( bezogen auf ihr gefühl ) !!! man man bin begeistert

sandra93
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Re: Doku Soap

Post 59 im Thema

Beitrag von sandra93 » Mi 26. Aug 2015, 08:14

Als wir in Stuttgart gelandet sind, muss ich ewig auf meinen Koffer warten. Die anderen sind schon lägst weg. Da erhalte ich eine SMS von Lisa: „Sind draußen vor dem Eingang. Dort steht ein kleiner Bus mit der Aufschrift Privatklinik Seeblick.“ Als ich den Bus schließlich erreicht habe, ist der letzte freie Platz neben Hannah. „Darf ich mich setzen?“, frage ich etwas verunsichert. Sie lächelt mich ganz leicht an. Eine zeitlang sagen wir beide nichts und lesen. Irgendwann schaue ich zu ihr herüber; sie schaut mich ebenfalls lange und ein bisschen vorwurfsvoll an. „einfach nur Freunde?“, frage ich ganz vorsichtig. Sie schaut mich immer noch mit ihrem etwas traurigen Blick an. „Wenn du willst auch beste Freunde. Aber nur wenn DU das willst.“,füge ich schnell hinzu um sie nicht zu bedrängen.
Aber sie schüttelt den Kopf: “Beste FreundINNEN.“ Dann lächelt sie. Vor Freude umarme ich sie und den Rest der Fahrt sind wir wieder unzertrennlich. Als wir ankommen werde ich nervös. Die Klinik liegt zwar wunderschön am Bodensee aber sie ist von einer hohen Mauer umgeben. Architektonisch zwar eine sehr schöne Mauer, aber eben eine Mauer. Das ändert sich aber sofort, als wir durch das Tor fahren. Das Gebäude ist eine fast Schlossartige Villa und top gepflegt. Wir halten an und sofort eilen zwei Gepäckträger in Pagenuniform herbei.
Lisa erklärt uns, dass die nächsten drei Stunden für die Eingangsuntersuchungen reserviert sind. Wir werden Doppelzimmer haben. Hannah und ich fragen ob wir ein Zimmer teilen dürfen. Den anderen scheint das egal zu sein. Nachdem die Zimmereinteilung geklärt ist werde ich von einem jungen Arzt. Nein er ist eigentlich viel zu jung. Dann lese ich sein Namensschild „Robert Personal Health Assistant“
Also eine vornehme Variante eines Krankenpflegers. Er bittet mich, ihm zu den Untersuchungsräumen zu folgen. Als wir um die Ecke sind schaut er mir für so einen vornehmen Laden recht frech ins Gesicht. „Wir dürfen unsere Patientinnen, ja eigentlich nichts privates Fragen. Aber du machst mich schon etwas neugierig. Klar die anderen Mädels, das sind Transsexuelle, die hier auf Kosten des Fernsehsenders operativ aufgepimpt werden sollen. Aber du und deine Freundin. Was machen zwei süße Mädels, denen wir operativ kaum helfen können in so einem schrägen Haufen?“ Irgendwie freue ich mich über das Kompliment. Trotzdem versuche ich ihn aufzuklären. Aber trotz meiner etwas rauen Stimme will er mir kaum glauben. „Ich habe immer gedacht, Transsexuelle sind so überdrehte Typen, die so weiblich aussehen wollen, dass jeder sofort sieht, dass da etwas nicht stimmen kann. Aber du. Du bewegst dich ganz natürlich, hast ganz normale Sachen an und ein Lächeln, wenn du rot wirst. Glatt zum verleiben.“ Jetzt stockt er und wird selber etwas rot. „Da war ich wohl etwas zu frech“. „Kann sein,“ antworte ich und lächle ihm zu.

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Re: Doku Soap

Post 60 im Thema

Beitrag von sandra93 » Mi 2. Sep 2015, 08:05

Dann erreichen wir den Untersuchungsraum. Er sieht eher aus wie ein schicker Büroraum und man hat durch das Fenster einen fantastischen Blick auf den See. Hinter dem Schreibtisch sitzt ein Arzt und hinter ihm stehen noch einige andere Personen in weißen Kitteln. Dann sehe ich eine von Ihnen ist Lisa. Sie zwinkert mir zu. Dann kommt der Arzt auf mich zu. „Karlson“, stellt er sich vor. Er sieht genauso aus, wie man sich einen Schönheitschirugen vorstellt. Groß, sehr sportliche Figur, aber schon ein wenig älter was man an den grauen Schläfen erkennen kann. Sein freundlich warmherziges Lächeln wirkt ein wenig zu perfekt.
Ich darf mich setzen und dann wird mein Blutdruck gemessen und etwas Blut wird mir abgenommen. Dr. Karlson schaut sich zusammen mit Lisa mein Gesicht sehr lange an. Dann werde ich gebeten mich auszuziehen. Ich fühle mich etwas verunsichert, aber bei Ärzten ist das ja eigentlich nichts Ungewöhnliches. Trotzdem drehe ich mich etwas weg, ziehe meine Bluse aus und meinen Rock. Meine Strumpfhose bereitet mir immer noch etwas Schwierigkeiten. Dann drehe ich mich um zum Ärzteteam, aber ich werde gebeten auch noch meinen BH und meinen Slip auszuziehen. Das fällt mir irgendwie schwer, obwohl ich genau weiß, dass der Busen und die Veränderungen zwischen den Beinen nicht echt sind.
Dann werde ich gebeten auf einen kleinen Podest mit einigen merkwürdigen Anbauten zu steigen. Man erklärt mir, dass es sich um einen hochauflösenden 3D-Scanner handelt, mit dem meine Körperdaten für die Op aufgenommen werden. Dann muss ich die Augen schließen und ich höre ein leises Summen während ich gescannt werde. Dann darf ich mich wieder anziehen. Inzwischen schauen Dr. Karlson und Lisa sehr konzentriert auf den Bildschirm. Anschließend werde ich zum Röntgen gebracht. Als ich wieder zurückkomme sind die beiden immer noch über dem Bildschirm vertieft. Sie bemerken mich erst gar nicht und ich erhasche einen Blick auf den Bildschirm. Ich sehe dort ein unbekanntes Gesicht einer sehr attraktiven Frau. Etwas enttäuscht wende ich mich wieder ab. Aber dann bemerken sie mich und bitten mich hinzu. „Das ist ihr neues Gesicht“, erklärt Dr. Karlson. „Wir müssen in ihrer besonderen Situation, nicht darauf achte, dass sie wieder zu erkennen sind. Etwas eingeschränkt sind wir natürlich durch die Tatsache, dass wir das alles wieder rückgängig machen müssen, was ich als Chirurg natürlich etwas schade finde. Aber ich denke das zu erwartende Ergebnis ist doch recht eindrucksvoll.“ „Fasziniert schaue ich auf das Bild im Computer. Erst jetzt erkenne ich leichte Ähnlichkeiten mit meinem Gesicht. Ganz entfernt sehe ich meiner Schwester ähnlich. Insgesamt ist der Eindruck sehr zart und mädchenhaft.

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