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Re: Zeit.de: Sind Sie Mann oder Frau?

Verfasst: So 14. Jun 2015, 12:45
von Katrin-Doris (†)
Hallo Kornelia,

ich habe diesen Beitrag mit einen Schmunzeln gelesen. :)
Er zeigt, dass ein Schubladen Denken immer noch vorherrscht.

Die geschlechtliche Rolle im Leben, ist bei solchen Antworten
immer noch prägnant für die Auswertung einer solchen Diskussion
und das ist meiner Meinung total falsch. (ag)

Besonders dann, wenn ich mich mit beiden Geschlechtern identifiziere, als TG.

Mit lieben Grüßen

Katrin-Doris

Re: Zeit.de: Sind Sie Mann oder Frau?

Verfasst: So 14. Jun 2015, 16:39
von Lina
Ausdem Artikel
@Zwar herrscht keine Einigkeit darüber, ob die Unterscheidung zwischen "weiblichem" und "männlichem" Schreiben wirklich trägt, aber in Gesprächssituationen gehen Frauen und Männer durchaus unterschiedlich mit Sprache um.

Wahrscheinlich herrscht da keine Einigkeit, weil es da einen Unterschied gibt - aber keinen geradlinigen scharf abgegrenzten Unterschied.

Das gilt ja auch in allen anderen Bereichen der Kommunikation unter Menschen. Kenne ich ja auch aus dem Alltag. Egal ob en femme oder nicht bin ich ja dieselbe, aber die Freunde und bekannte die mich en femme kennen gehen anders mit mir um als die anderen. So reagiere ich natürlich dann in Gegenzug automatisch anders auf sie. Das fängt schon da an, wo jemand mir schon bei der Begrüßung sagt: "Hallo Lina, du siehst ja heute richtig elegant aus" oder "Du siehst ja süß aus heute." Da fühle ich mich dann auch ganz anders, verhalte mich ganz anders, drücke mich sprachlich dann auch anders aus, habe mehr Raum für Emotionen in meinem Verhaltens- und Sprachspektrum, weil ich weiß, dass ich verstanden werde ... wenn ich mich dann hinsetze und was schreibe, wird es ganz sicher auch davon geprägt werden.
Unterschied, ja - geradlinig, nein - Grauzone, viel!