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Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mi 24. Aug 2016, 16:49
von Jalana
Programmhinweis: Festivalsommer auf 3SAT am Samstag 27.8. 20:15
Faust Oper in fünf Akten von Charles Gounod (1818 - 1893)
Salzburger Festspiele 2016
Darsteller:
Faust Piotr Beczala
Méphistophélès Ildar Abdrazakov
Marguerite Maria Agresta
Valentin Alexey Markov
Siébel Tara Erraught
Wagner Paolo Rumetz
Marthe Marie-Ange Todorovitch
u.a.
Literarische Vorlage: Johann Wolfgang von Goethe
Libretto: Jules Barbier, Michel Carré
Chor: Philharmonia Chor Wien
Orchester: Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung: Alejo Pérez
Inszenierung: Reinhard von der Thannen
Bildregie: Tiziano Mancini
Alejo Pérez, musikalischer Leiter der Salzburger Festspiele, interpretiert Jean Gounods Oper "Faust" mit Piotr Beczala, Ildar Abdrazakov und Maria Agresta.
Es spielen und singen die Wiener Philharmoniker und der Chor.
Von seiner Mutter früh zu einer musikalischen Laufbahn ermutigt, landete Gounod rasch bei der Oper, wo ihm die Vertonung von Goethes Werk Ruhm bescherte.
"Ein weltliches, lyrisch-dramatisches Talent", so charakterisierte Eduard Hanslick, der einflussreichste Musikkritiker des 19. Jahrhunderts, den Komponisten Charles Gounod, dessen wechselvolles Leben 1818 in Paris begann.
(ORF/3sat)
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mi 24. Aug 2016, 18:23
von Svetlana L
Berliner Philharmoniker Open Air 2016
Am 27.08.2016 auf dem Kulturforum neben der Berliner Philharmonie.
Eintritt frei
Beginn ab 16.00 Uhr mit dem Syrian Expat Philharmonic Orchestra und ab 18.00 die Berliner Philharmoniker mit Werken von Brahms und Dvorak.
Weitere Informationen
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mi 24. Aug 2016, 21:34
von Beatrix
Petite Symphonie B-Dur für Bläser - Charles Gounod
Charles François Gounod (* 17. Juni 1818 in Paris; " 18. Oktober 1893 in Saint-Cloud) war ein französischer Komponist.
Die gegen Ende seines Lebens komponierte Petite symphonie für Bläser (1885) ist sowohl sinfonisch wie auch Kammermusik, entstanden zu einer Zeit, als Gounod stark mit Komposition und Aufführung seiner letzten großen Oratorien und Messen beschäftigt war. Sie ist für neun Bläser gesetzt und seinem Freund, dem berühmten Flötisten und Dirigenten Paul Taffanel gewidmet. Er war Gründer der Société de musique de chambre pour instruments à vent und einer der bedeutendsten Lehrer am Pariser Conservatoire des 19. Jahrhunderts, ein Freund so bekannter Musiker wie Saint-Saëns, und er gilt als Vater des modernen Flötenspiels.
Die Sinfonie wurde 1885 im Salle Pleyel in Paris mit großem Erfolg zur Freude des Publikums uraufgeführt. Interessanterweise gibt es je zwei Oboen, Klarinetten, Hörner und Fagotte, jedoch nur eine Flöte — sicherlich, um Paul Taffanel die Gelegenheit zu geben, solistisch zu glänzen. Insgesamt ist die Petite symphonie ein funkelndes Juwel, gehalten in Mozartischer Anmut und Schlichtheit, und Gounods Meisterschaft in vieler Hinsicht auf das Beste demonstrierend — melodisch, rhythmisch und formal: Ein vorzüglich gebautes Stück, mit tänzerischer Qualität in den Ecksätzen.
Sätze
Das anfängliche "ºAllegretto"¹ beginnt mit einer langsamen Einleitung, die wichtige Motive des nachfolgenden "ºAllegro"¹ vorausbereitet, das Gounod in einer klaren Sonatenform gehalten hat. Der Satz ist delikat und durchsichtig und schöpft das Potential der Bläser voll aus; die meisterlichen Themen sind optimal auf die jeweiligen Instrumente zugeschnitten.
Der zweite Satz, ein "ºAndante"¹ in dreiteiliger Liedform, enthält ein anmutiges, ausdrucksvolles Flötensolo, sicherlich mit Taffanels Fähigkeiten im Hinterkopf. Diese Melodie findet Widerhall in einem weiteren Thema der Oboe, während die übrigen Instrumente die Solisten begleiten mit für sie charakteristischen Figuren und punktierten Phrasen.
Das nachfolgende "ºScherzo"¹ ist einer Gigue ähnlich. Gounod favorisiert hier einen leichten, gläsernen Tanzcharakter, der an Mendelssohn-Bartholdys sogenannten "ºElfen-Stil"¹ erinnert. (Es sei darauf hingewiesen, daß Gounod diesen Komponisten in seiner Zeit als Rompreisträger in den 1840ern traf, als er über Leipzig nach Paris zurückreiste. Mendelssohn-Bartholdy machte Gounod mit einigen Orgelwerken Bachs bekannt, die damals nicht Allgemeingut waren, und schenkte ihm auch ein signiertes Exemplar seiner Schottischen Sinfonie.) Die Bläser führen einen antiphonalen Dialog, schnattern in kecker Neckerei regelrecht hin und her. Im Trio dünnt Gounod die Textur aus, führt einen lyrischeren Melodiestil ein, und beschäftigt die Subdominante Es-Dur, wie auch in einer Scherzo-mit-Trio-Form zu erwarten ist.
Im wiederum als Sonatenform gehaltenen Finale setzt der Komponist diesen neoklassizistischen Ansatz fort. Der Satz ist eine freudige und erfreuliche Zusammenfassung, und neben melodisch und rhythmisch interessanten Aktivitäten führt Gounod auch harmonische Mannigfaltigkeit ein: In der Durchführung gibt es die modalen Mischungen, für die er so berühmt ist, und stellt Ges-Dur, es-moll und Des-Dur neben die Tonika B-Dur. Dieser farbige Harmoniewechsel ist erfrischend und überrascht den aufmerksamen Hörer.
In der Petite symphonie stellt Gounod sein großes Talent für die Handhabung der Holzbläser unter Beweis, das er während seiner gesamten Laufbahn entwickelte, und für das es bemerkenswerte Beispiele in seinen Opern und den beiden 30 Jahre früher entstandenen Orchestersinfonien gibt. Die generelle Leichtigkeit und Delikatesse des Stücks hat seine Wurzeln in Gounods frühen Werken, darunter Philémon et Baucis (1860) und insbesondere sein komödiantisches Meisterwerk, Le médecin malgré lui (1858). (Timothy S. Flynn, Ph.D., -© 2009)
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Do 25. Aug 2016, 21:55
von Jalana
"Con onor muore" aus der Oper 'Madama Butterfly' von Giacomo Puccini
Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini (* 22. Dezember 1858 in Lucca; " 29. November 1924 in Brüssel) war ein italienischer Komponist, Vertreter des Verismus in seinem musikalischen Werk.
Madama Butterfly ist eine Oper von Giacomo Puccini nach der gleichnamigen Tragödie von David Belasco, die auf der Erzählung von John Luther Long basiert sowie dem Roman Madame Chrysanthème (1887) von Pierre Loti. Das Libretto stammt von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica. Sie wurde in ihrer ursprünglichen Fassung als Zweiakter am 17. Februar 1904 in Mailand uraufgeführt. Die Uraufführung der dreiaktigen Neufassung fand am 28. Mai 1904 in Brescia statt.
Es singt Victoria de los Angeles.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Fr 26. Aug 2016, 22:31
von Jalana
"Funiculì, Funiculà " von Luigi Denza
Luigi Denza (* 24. Februar 1846 in Castellammare di Stabia, Kampanien; " 26. Januar 1922 in London) war ein italienischer Komponist.
Denza studierte Komposition bei Saverio Mercadante und Paolo Serrao am Konservatorium von Neapel. 1898 wurde er Professor für Gesang an der Royal Academy of Music. Denza schrieb eine Oper, Wallenstein, vor allem aber eine Vielzahl von Liedern. Am populärsten davon wurde Funiculì, Funiculà (Text von Peppino Turco), das 1880 entstandene Lied über die neue Standseilbahn auf den Vesuv.
Funiculì, Funiculà ist ein volkstümlich gehaltenes Lied in Neapolitanisch aus dem Jahr 1880, das aus Anlass der Eröffnung der Standseilbahn auf den Vesuv komponiert wurde. Es ist das Produkt einer Zusammenarbeit des Textdichters Peppino Turco und des Komponisten Luigi Denza. Diese Standseilbahn wurde 1944 beim Ausbruch des Vesuvs völlig zerstört, das Lied aber lebt bis heute erfolgreich als klassischer Evergreen weiter.
Die populäre Melodie wurde 1885/86 von Richard Strauss in seiner sinfonischen Dichtung Aus Italien verarbeitet, was angeblich zu einem Rechtsstreit mit dem Komponisten führte, archivalisch aber nicht belegt ist. Das Hauptmotiv wurde unter anderem 1907 von Nikolai Rimski-Korsakow im Neapolitanischen Lied und 1909 von Alfredo Casella in der Orchestersuite Italia zitiert.
Es singen die "Drei Tenöre" Luciano Pavarotti, José Carreras und Placido Domingo.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Sa 27. Aug 2016, 22:00
von Jalana
"Pomp and Circumstance March No. 1" von Edward Elgar
Sir Edward William Elgar (* 2. Juni 1857 in Broadheath bei Worcester; " 23. Februar 1934 in Worcester) war ein englischer Komponist. Sein bekanntestes Werk ist der "Pomp & Circumstance March No. 1", dessen Trioteil die Hymne Land of Hope and Glory entlehnt ist, die unter anderem jedes Jahr bei der Last Night of the Proms gespielt wird.
Die Pomp and Circumstance Marches, op. 39 sind eine Reihe von fünf Märschen für Orchester, komponiert von Edward Elgar.
Jiřà Bělohlávek leitet das BBC Symphony Orchestra.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mo 29. Aug 2016, 22:33
von Jalana
"Du zum Tode bestimmt" aus der Oper 'Iphigenie in Aulis' von Christoph Willibald Gluck
Christoph Willibald Ritter von Gluck (* 2. Juli 1714 in Erasbach bei Berching, Oberpfalz; " 15. November 1787 in Wien) war ein deutscher Komponist der Vorklassik. Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Iphigénie en Aulide (deutsch Iphigenie in Aulis) ist eine Oper in drei Akten von Christoph Willibald Gluck auf ein Libretto von François-Louis Gand Le Bland Du Roullet. Die Uraufführung fand am 19. April 1774 unter der Leitung des Komponisten in Paris statt. Die Oper behandelt einen Stoff der griechischen Mythologie um den griechischen Heerführer Agamemnon und seine Tochter Iphigénie.
Iphigénie en Aulide ist die erste von sechs Opern, die Christoph Willibald Gluck mit der Pariser Operndirektion vereinbart hat. Die Pariser Zeit Glucks ist eine Zeit des heftigen öffentlichen Streits zwischen Anhängern der italienischen und der französischen Oper. Wobei die "Franzosen" den Reformierer Gluck als ihren Vertreter vereinnahmten, obwohl dieser bis dahin gerade mit Opern im italienischen Stil besonders erfolgreich gewesen war. Gluck selbst nahm an dieser Grundsatz-Auseinandersetzung niemals aktiv teil.
Das griechische Heer des Agamemnon wird auf Aulis von ungünstigen Winden festgehalten. Das Orakel der Göttin Diana verlangt als Gegengabe für die Freilassung seines Heeres die Opferung seiner Tochter Iphigenie. Agamemnon versucht verzweifelt sich dieser Verpflichtung zu entziehen, doch seine Tochter ist im Dienst der Sache des Vaterlandes zum Tode bereit. Schließlich ist die Göttin vom Gehorsam der Iphigenie versöhnt und verzichtet auf das Opfer.
Es singt Inge Borkh. Karl Böhm dirigiert.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Di 30. Aug 2016, 22:19
von Jalana
"Serenade D-Dur KV 239 (Serenata notturna)" von Wolfgang Amadeus Mozart
Wolfgang Amadeus Mozart, mit vollständigem Taufnamen: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart, (* 27. Jänner 1756 in Salzburg, Fürsterzbistum Salzburg; " 5. Dezember 1791 in Wien), war ein Komponist der Wiener Klassik. Sein umfangreiches Werk genießt weltweite Popularität und gehört zum Bedeutendsten im Repertoire klassischer Musik. Er selbst nannte sich meist Wolfgang Amadé Mozart.
Es spielt das Ensemble Symphonique Neuchâtel.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mi 31. Aug 2016, 21:25
von Beatrix
Trompeten-Konzert: E-Dur - Johann Nepomuk Hummel
Johann Nepomuk Hummel (* 14. November 1778 in Pressburg; " 17. Oktober 1837 in Weimar) war ein österreichischer Komponist und Pianist.
Der Komponist
Hummel veröffentlichte unter anderem sechs Konzerte für Klavier und Orchester, acht Klaviersonaten (darunter zwei zu vier Händen), zahlreiche weitere Kompositionen für Klavier solo sowie Kammermusik; außerdem komponierte er eine Reihe von Opern und Singspielen, Kantaten und Messen.[5] Lediglich Sinfonien fehlen in seinem Werkverzeichnis; wahrscheinlich wollte er sich auf diesem Gebiet nicht mit Ludwig van Beethoven vergleichen.
Unter Hummels Werken für Klavier solo übten besonders die Fantasie Es-Dur op. 18 und die Sonate fis-Moll op. 81 großen Einfluss auf die Zeitgenossen aus, zum Beispiel auf Franz Schubert und Felix Mendelssohn. Hummels Einfluss ist auch in den frühen Werken Frédéric Chopins und Robert Schumanns deutlich erkennbar. Unter seinen kammermusikalischen Werken ist das Septett d-Moll für Klavier, Flöte, Oboe, Horn, Bratsche, Violoncello und Kontrabass op. 74 bemerkenswert, ebenso das Quintett Es-Dur/es-Moll für Klavier, Geige, Bratsche, Violoncello und Kontrabass op. 87, das die Besetzung von Schuberts Forellenquintett vorwegnimmt.
Von unverminderter Bedeutung ist das Konzert Es-Dur (eigentlich E-Dur) für Trompete und Orchester, dessen erster Satz heute ein Standardwerk für Aufnahmeprüfungen und Orchestervorspiele ist.
Hummels Musik repräsentiert den Übergang von der klassischen zur romantischen Ära. Dies lässt sich gut an seinen Kompositionen für Flöte verfolgen: Die frühen Werke ähneln denen seines Lehrers Mozart, die mittleren sind frühromantisch. Das Spätwerk ist hochromantisch in virtuoser Prägung.
Das Trompetenkonzert in E-Dur
Johann Nepomuk Hummels Trompetenkonzert ist eines jener Werke, an dem nun wirklich kein angehender Trompeter vorbei kommt. Jeder hat es geübt, die meisten auch gespielt, und manche dann auch öffentlich aufgeführt. In Es. Natürlich. Hummelkonzert in Es-Dur für Trompete in B. So war es doch immer schon.
Nun, knapp daneben ist auch vorbei, wird nun der geneigte Musikwissenschaftler einwenden. Das Konzert wurde im Original für Trompete in E geschrieben, inspiriert durch die Kunst des kaiserlichen Hoftrompeters Anton Weidinger, von dem es dann auch am 1. Januar 1804 uraufgeführt wurde. Die für heutige Verhältnisse etwas ungewohnte Tonart ist der technischen Entwicklung der Trompeten jener Zeit geschuldet. Ventile waren noch nicht entwickelt worden, sodass chromatische Passagen mit Hilfe von Klappen erzeugt werden mussten, was dann auch nur unter Inkaufnahme von Klangeinbußen funktionierte.
So war es für Trompeter vom Stande Weidingers üblich, Trompeten verschiedener Stimmung zu besitzen, was den damaligen Komponisten gewisse Freiheiten in der Wahl der Tonart gab, ohne sich Sorgen machen zu müssen, ihr Werk auch aufgeführt zu bekommen. Durch die Entwicklung hin zur Trompete in B als Standardinstrument wurde diese Freiheit deutlich beschnitten und endete vorerst bei der heute üblicherweise verwendeten Transposition hin nach Es-Dur.
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Do 1. Sep 2016, 13:35
von Jalana
Programmhinweis: Festivalsommer auf 3SAT Samstag 03. September 20:15
Ballet Vlaanderen tanzt Ravel
Königlich Flämisches Opernhaus, 3./4.6.2016
Darsteller:
Exhibition Drew Jacoby
Tänzer: Yevgeniy Kolesnyk
Frau im langen Kleid Acacia Schachte
Mann auf dem Stuhl Nancy Osbaldeston
Der Maler Alexander Burton
Das Mädchen im Rahmen Sébastian Tassin
Mann im Spiegel Albina Skvirskaya
Der Museumswärter Nancy Osbaldeston
Pianistin Alexander Burton
Ma Mere l'Oye Drew Jacoby
u.a.
Kostüme: Tim Van Steenbergen
Choreografie: Sidi Larbi Cherkaoui, Jeroen Verbruggen
Musik: Modest Mussorgskij, Maurice Ravel
Orchester: Symfonisch Orkest Opera, Vlaanderen
Musikalische Leitung: Yannis Pouspourikas
Fernsehregie: Andreas Morell
Dem französischen Komponisten Maurice Ravel widmet das Königliche Ballett Flandern 2016 einen kompletten Tanzabend mit zwei Weltpremieren.
Sidi Larbi Cherkaoui wird Ravels "klingende Galerie" "Bilder einer Ausstellung" in energiegeladene Körperlichkeit und ein farbstarkes, optisches Bühnenspektakel verwandeln. Ravels Märchensuite "Ma Mère l"™Oye" — "Mutter Gans" ist als Tanzprogramm eine Rarität.
Jeroen Verbruggen, innovativer Jungchoreograf des Ballet Vlaanderen, zaubert für dieses Werk tänzerische Fantasiewelten voller poetischer Bilder auf die Bühne. Belgiens Starmodedesigner Tim Van Steenbergen wird die Kostüme zu den Choreografien kreieren. Die Italienerin Fabiana Piccioli, die 2013 den "Knight of Illumination Award" für das beste Lichtdesign im Tanz erhielt, zeichnet verantwortlich für die Lichtgestaltung.
Ravel erinnert uns daran, dass wir auch Träumer sind und die Fantasie ein Motor unserer Seele ist. Ravel, selbst ein Mensch voller Rätsel und von der zierlichen Statur eines Jockeys, liebte die Welt der Miniatur, des Kleinen, Kindlichen und des Fantastischen. Seine Musik ist "Poesie der Kindheit" und Klangmagie zugleich.
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Do 1. Sep 2016, 21:48
von Jalana
"Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht" aus der Operette 'Die Csardasfürstin' von Emmerich Kálmán
Emmerich Kálmán (auch: Kálmán Imre, eigentlich: Imre Koppstein; * 24. Oktober 1882 in Siófok; " 30. Oktober 1953 in Paris) war ein ungarischer Komponist. Er schrieb vornehmlich Operetten und war zusammen mit Franz Lehár und anderen einer der Begründer der Silbernen Operettenära.
Emmerich Kálmán wurde als Imre Koppstein geboren. Er war der Sohn des jüdischen Getreidehändlers Karl Koppstein und dessen Frau Paula, geborene Singer. 1892 zog er mit seiner Familie vom Plattensee nach Budapest und änderte seinen Nachnamen bei der Aufnahmeprüfung ins Budapester Evangelische Gymnasium auf Kálmán. Ab 1900 studierte er an der Universität Budapest Jura, parallel dazu schrieb er sich in der Kompositionsklasse von Hans Koessler an der Landesmusikakademie Budapest ein, wo seine Kommilitonen unter anderem Béla Bartók, Viktor Jacobi und Albert Szirmai waren. Eine erste Anstellung nach dem Studium fand Kálmán als Musikkritiker bei der Tageszeitung "Pesti Napló".
Die Csárdásfürstin ist eine Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán. Die Uraufführung fand am 17. November 1915 im Johann-Strauß-Theater in Wien statt. Das Libretto stammt von Leo Stein und Bela Jenbach. Mehrere Filmadaptionen haben diese Operette, die als Kálmáns erfolgreichste gilt, zum Gegenstand.
Die Handlung spielt in Budapest und Wien, unmittelbar vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges.
Es singt Willy Hofmann. Franz Marszalek leitet das Kölner Rundfunkorchester.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Fr 2. Sep 2016, 21:57
von Jalana
Ouvertüre "Kalif von Bagdad" von Francois Adrien Boieldieu
François-Adrien Boieldieu (* 16. Dezember 1775 in Rouen (Normandie); " 8. Oktober 1834 auf seinem Landsitz Jarcy bei Paris) war ein französischer Opernkomponist.
Kalif von Bagdad wurde am 16. Sept. 1800 uraufgeführt
Es spielt die Philharmonie Dresden, Dirigent: Herbert Kegel.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Sa 3. Sep 2016, 22:00
von Jalana
"Das Werberlied" aus der Operette 'Der Zigeunerbaron' von Johann Strauss Sohn
Der Zigeunerbaron ist eine Operette in drei Akten von Johann Strauss (Sohn). Das Libretto stammt von Ignaz Schnitzer und basiert auf der Novelle Sáffi von Mór Jókai . Die Uraufführung fand am 24. Oktober 1885 im Theater an der Wien in Wien statt.
Es singt Daniel Serafin.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: So 4. Sep 2016, 20:57
von Beatrix
Sinfonie No. 9 in C-Dur, D944 - Franz Schubert
Die Große Sinfonie in C-Dur, D 944, ist die letzte Sinfonie, die Franz Schubert komponierte. Sie wurde postum am 21. März 1839 im Gewandhaus in Leipzig unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy uraufgeführt. Aufgrund des Wertes, die Schubert dieser Sinfonie selbst zuschrieb, und nicht zuletzt zur Unterscheidung von seiner sehr viel kürzeren 6. Sinfonie, die ebenfalls in C-Dur steht, erhielt sie den Beinamen "die Große".
Das Werk trägt nach aktuellem Stand der Forschung in der Reihe von Schuberts Sinfonien die Nr. 8. Näheres siehe unten unter chronologische Einordnung und Nummerierung.
Werkbeschreibung
Die Sinfonie besteht aus vier Sätzen:
Andante. Allegro ma non troppo
Andante con moto
Scherzo. Allegro vivace - Trio
Finale. Allegro vivace
Besetzung
2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 2 Hörner, 2 Trompeten, 3 Posaunen, Pauken und Streicher
Geschichte und Datierung
Die Entstehungszeit der Großen C-Dur-Sinfonie lag lange Zeit im Dunkeln. Auf der ersten Notenseite des Partiturmanuskripts ist die Datierung "März 1828" angegeben, Schuberts Todesjahr. Untersuchungen an dem verwendeten Papier ergaben jedoch, dass es sich bei dieser Datierung weder um den Beginn der Komposition noch um den Zeitpunkt einer detaillierten Ausarbeitung handeln kann. Vielmehr deuten die Ergebnisse auf eine wesentlich frühere Entstehung hin. Die aktuelle Forschung geht von einer Entstehung im Jahr 1825 aus (Näheres dazu siehe unten).
Weiterhin besteht nach dem Musikwissenschaftler Ernst Hilmar die Möglichkeit, dass Schuberts Handschrift, in der die "5" von der "8" mitunter kaum zu unterscheiden ist, schlicht falsch interpretiert wurde. Erschwerend kommt in diesem Fall hinzu, dass die Datierung zusätzlich von fremder Hand in Richtung "1828" überschrieben wurde.
Bereits im Frühjahr 1824 schrieb Schubert an seinen Freund Leopold Kupelwieser, dass er sich über die Komposition mehrerer Instrumentalwerke "den Weg zur großen Sinfonie bahnen" wolle. In dem Brief geht es außerdem um die unmittelbar bevorstehende Uraufführung von Beethovens 9. Sinfonie, welche am 7. Mai 1824 in Wien stattfinden sollte. In diesem Zusammenhang schrieb Schubert, dass er möglicherweise schon im nächsten Jahr ein "ähnliches Concert" zu geben im Stande sei. Hieraus wird geschlossen, dass Schubert sich über seine große Sinfonie mit Beethoven messen wollte. Darüber hinaus war es für Schubert von existentieller Notwendigkeit, ein ähnlich großes Konzert wie Beethoven zu geben. Allerdings schienen ihm seine frühen Sinfonien dazu ungeeignet. Sie wurden aus anderem Anlass und für andere Anlässe geschrieben. Den Anspruch einer "großen Sinfonie", den das Werk für Schubert zu erfüllen hatte, ist neben der Unterscheidung zur 6. Sinfonie in C-Dur der Grund für ihren Beinamen "die Große".
Mehrere Indizien weisen darauf hin, dass Schubert im Jahr 1825 in der Sommerfrische in Gmunden und später in Bad Gastein an einer Sinfonie in C-Dur gearbeitet hat.
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mo 5. Sep 2016, 21:51
von Jalana
"Lustig zum Tanze" aus der Oper 'Zar und Zimmermann' von Albert Lortzing
Gustav Albert Lortzing (* 23. Oktober 1801 in Berlin; " 21. Januar 1851 Berlin) war ein deutscher Komponist, Librettist, Schauspieler, Sänger und Dirigent.
Er gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper, einer deutschsprachigen Variante der Opéra comique.
Zar und Zimmermann ist eine komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing, der nicht nur die Musik komponierte, sondern auch sein eigener Librettist war. Die Uraufführung fand am 22. Dezember 1837 im Stadttheater Leipzig statt. Historisches Vorbild war die als Große Gesandtschaft bekannt gewordene Reise des Zaren Peter I.
Es singt der Het Volendams Opera Koor.
LG
Jalana