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Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 21. Jun 2016, 11:39
von Anne-Mette
Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne - am 26.06.2016
An der Moldau
Programm: Smetanas "Moldau" und
die sechste Symphonie von Antonín Dvorák
Musikalische Leitung: Yannick Nézet-Séguin

Jedes Jahr ein besonderes Erlebnis!
Wer nicht zu den ca. 20 000 Gästen in der Waldbühne gehören kann, mag vielleicht über 3sat dem Konzert beiwohnen: http://www.3sat.de/page/?source=/musik/ ... index.html

Gruß
Anne-Mette

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 21. Jun 2016, 11:53
von Anne-Mette
Zum "Festhalten" - drei weitere Klassik-Open-Air-Konzert-Übertragungen:

"Die Nacht der Klassik am Fuße des Eifelturms"
in Paris
ZDF, 15.7. 22:30

"La Traviata"
in Hannover
NDR 23.7. 21:45

"Summertime"
in Nürnberg
BR 24.7. 22:00

Gruß
Anne-Mette

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 21. Jun 2016, 22:22
von Jalana
"Er schläft" aus der Oper 'Der Waffenschmied' von Albert Lortzing

Gustav Albert Lortzing (* 23. Oktober 1801 in Berlin; "  21. Januar 1851 Berlin) war ein deutscher Komponist, Librettist, Schauspieler, Sänger und Dirigent.

Er gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper, einer deutschsprachigen Variante der Opéra comique.

Der Waffenschmied ist eine komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing. Auch hier war er - wie bei (fast) allen seinen Werken - sein eigener Librettist. Als Vorlage diente ihm das Lustspiel "Liebhaber und Nebenbuhler in einer Person" von Friedrich Wilhelm Ziegler. Schon während seiner Schauspielzeit hatte Lortzing in diesem Stück mehrmals die Rolle des Grafen von Liebenau gespielt, sodass ihm der Stoff sehr vertraut war. Waren in Zieglers Lustspiel die Charaktere noch äußerst grob gestrickt, so wirken sie in Lortzings Libretto wesentlich natürlicher und glaubhafter.

Die Uraufführung fand am 31. Mai 1846 am Theater an der Wien in Wien statt.

Es singt Gundula Janowitz. Christoph Stepp leitet das Radio-Symphonie-Orchester Berlin.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mi 22. Jun 2016, 14:38
von Jalana
Programmhinweis: Festivalsommer auf 3SAT am Samstag 25. Juni 20:15

Jukka-Pekka Saraste dirigiert Werke von Dutilleux und Ravel


Kölner Philharmonie, 19./20. 2. 2016
Mit Laura Aikin (Sopran)
Programm: Gesangszyklus "Correspondances" für
Sopran und Orchester von Henri Dutilleux; Maurice
Ravels Ballett "Daphnis und Chloé"
Chor: WDR Rundfunkchor
Orchester: WDR Sinfonieorchester
Musikalische Leitung: Jukka-Pekka Saraste
Fernsehregie: Thorsten Fricke
Erstausstrahlung

Jukka-Pekka Saraste führt durch den Gesangszyklus "Correspondances" für Sopran und Orchester von Henri Dutilleux, sowie durch das Ballett "Daphnis und Chloé" von Maurice Ravel.

Er dirigiert dabei den WDR Rundfunkchor Köln und das WDR Sinfonieorchester Köln. Die beiden französischen Komponisten sind weltbekannte Vertreter ihrer Kunstformen; Ravel ist ein Hauptvertreter des Impressionismus, Dutilleux der französischen Avantgarde.

Henri Dutilleux, der große Klangzauberer der französischen Moderne, hätte im Jahr 2016 seinen 100. Geburtstag gefeiert. Mit "Correspondances" steht eines seiner Spätwerke auf dem Programm. Es ist ein Auftragswerk der Berliner Philharmoniker, das in den Jahren 2002 bis 2003 entstanden ist. Der tief empfundenen Komposition liegen Zitate aus Briefen von Rainer Maria Rilke, Prithwindra Mukherjee, Alexander Solschenizyn und Vincent van Gogh zugrunde, deren Gedanken um Raum und Unendlichkeit, Mystik und Kosmos, Glauben und Humanität kreisen. Solistin ist die weltbekannte US-Amerikanerin Laura Aikin, die sich auch als Interpretin zeitgenössischer Musik einen Namen gemacht hat.

Maurice Ravels Ballett "Daphnis und Chloé" entstand ab 1909 im Auftrag von Sergei Djagilew, dem Impresario des berühmten Ensembles "Ballets russes". Das Libretto, das auf dem gleichnamigen Hirten- und Liebesroman des antiken griechischen Dichters Longos von Lesbos basiert, verfasste Ravel gemeinsam mit dem Choreografen Michel Fokine. "Daphnis und Chloé" wurde am 8. Juni 1912 im Pariser Théâtre du Châtelet uraufgeführt, Vaslav Nijinsky und Tamara Karsawina tanzten die Titelpartien, die musikalische Leitung hatte Pierre Monteux. Das rund einstündige Werk für gemischten Chor und großes Orchester, von Ravel selbst als "choreografische Sinfonie" bezeichnet, ist ein Meilenstein der impressionistischen Instrumentationskunst und wird heute vor allem im Konzertsaal gespielt.

(ARD/WDR/3sat)

Im Anschluss 21:35 Brahms in China - Mehr als Musik

Das WDR Sinfonieorchester auf Tournee
Film von Alexander Lück und Daniel Finkernagel
Erstausstrahlung

Als das WDR Sinfonieorchester Köln 2015 auf eine Tournee nach China ging, hatte es einen Export-Schlager der abendländischen Musikkultur im Gepäck: Sinfonien und Konzerte von Johannes Brahms.

Brahms Kompositionen stellen das "Ich" in den Mittelpunkt und sind ein musikalisches Plädoyer für die Individualität, die Freiheit und das Glück des Einzelnen. Also genau das Gegenteil von dem, was den Menschen in China seit Ewigkeiten eingeimpft wird.

Die Filmemacher Daniel Finkernagel und Alexander Lück begleiteten die Musiker aus Köln eine Woche lang in der 8.000 Kilometer entfernten Hauptstadt der Volksrepublik beim renommierten "Beijing Music Festival". Es ist das erste Mal, dass ein Orchester aus Europa einen kompletten Brahms-Zyklus in Peking spielt. Ort der Konzerte: das Konzerthaus mitten in der verbotenen Stadt.

Neben der Musik und den Konzerten spielen auch die kulturellen Begegnungen zwischen einzelnen Musikern und China eine wichtige Rolle. Einige abenteuerlustige Musikerinnen und Musiker begeben sich von der Kamera begleitet auf Entdeckungstour. So trifft zum Beispiel der Solo-Flötist des Orchesters Michael Faust, ein ausgewiesener Kunst-Freund und -Kenner, im angesagten Kunstviertel "789" auf den Maler und Bildhauer Wang Mei, einen der Stars der chinesischen Szene. Der Klarinettist Andreas Langenbuch gibt eine Masterclass am Konservatorium und entdeckt kulinarische Abenteuer in der Geisterstraße.

Und immer, ob beim Üben im Hotel, bei den Proben oder bei den gefeierten Konzerten, spielt die Musik, spielt Brahms die Hauptrolle. Eine zeitlose Musik, die von den Träumen und Leidenschaften des Menschen und von den vielen Wegen zu Glück und Freiheit erzählt - denn Brahms ist mehr als Musik.

(ARD/WDR/3sat)

LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mi 22. Jun 2016, 21:54
von Jalana
"Der Tanz der vier kleinen Schwäne" aus dem Ballett 'Schwanensee' von Pjotr Iljitsch Tschaikowski

Schwanensee ist eines der berühmtesten Ballette zur Musik Pjotr Iljitsch Tschaikowskis. Es gehört zum Standardrepertoire klassischer Ballettkompanien. Insbesondere das Allegro Moderato aus den Schwanentänzen des 2. Akts ist in der Choreografie von Lew Iwanow Gegenstand unzähliger Parodien und daher als Tanz der vier kleinen Schwäne weit über das ballettinteressierte Publikum hinaus bekannt.

In Schwanensee lassen sich häufige Motive zahlreicher Märchen nachweisen: Insbesondere die unglücklich verzauberte Prinzessin, die durch die Liebe eines Prinzen erlöst wird. Auch das unglückliche Ende des ursprünglichen Librettos ist ein bekanntes Märchenmotiv des Schwanenmädchens oder auch Schwanenjungfrau.

Es tanzen die Künstlerinnen des Mariinsky Ballet.



Alternative Tanztechnik



Als weitere Zugabe: Die vier kleinen Frösche von der Guangzhou Military Performance Group.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Do 23. Jun 2016, 22:00
von Jalana
"Boléro" von Luigi Arditi

Luigi Arditi (* 22. Juli 1822 in Crescentino bei Vercelli; "  1. Mai 1903 in Hove bei Brighton) war ein italienischer Violinist und Komponist.

Luigi Arditi wirkte als Theaterkapellmeister an italienischen Bühnen, aber auch in Havanna, New York, Konstantinopel und London (1858), Wien und Sankt Petersburg (1871-73). Er machte auch mit einer eigenen Operntruppe Gastspielreisen in Deutschland, ließ sich aber schließlich in London dauerhaft nieder.

Von seinen Kompositionen wurde zunächst die Oper -»Der Spion-« (1856) bekannt, verschwand aber bald wieder von den Bühnen, gehalten hat sich vor allem der Gesangswalzer -»Il bacio-« (-»Kußwalzer-«). Eine regelrechte Renaissance ist ihm wohl nicht beschert, aber einige seiner Salonlieder sind in den letzten Jahren auf verschiedenen CDs erschienen. Die Idee, Tänze zu "singen", dürfte zwar nicht von ihm stammen, er hat sie aber im 19. Jahrhundert durch seine Kompositionen so populär gemacht, dass er damit eine Art Urvater der Tanzoperette und des Musicals wurde.

Arditi legte Wert darauf, dass seine Tänze wirklich "zweifunktional" waren, das heißt, sie mussten sich wirklich sowohl singen als auch tanzen lassen.

Es singt Martine Dupuy. Begleitet wird sie von Bob Kettelson.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Fr 24. Jun 2016, 21:58
von Jalana
Ouvertüre der Oper "Undine" von Albert Lortzing

Gustav Albert Lortzing (* 23. Oktober 1801 in Berlin; "  21. Januar 1851 Berlin) war ein deutscher Komponist, Librettist, Schauspieler, Sänger und Dirigent.

Er gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper, einer deutschsprachigen Variante der Opéra comique.

Undine ist eine romantische Zauberoper in vier Akten (sechs Bildern) von Albert Lortzing. Wie bei vielen seiner Bühnenwerke war er auch hier sein eigener Librettist. Uraufführung war am 21. April 1845 in Magdeburg. Als Vorlage diente ihm die Erzählung Undine von Friedrich de la Motte Fouqué, die dieser selbst schon fast dreißig Jahre vor Lortzing zu einem Libretto für E. T. A. Hoffmanns Oper "Undine" geformt hatte.

Es spielt das Radio Sinfonie Orchester Leipzig unter der Leitung von Horst Neumann.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Sa 25. Jun 2016, 22:08
von Jalana
"Tamino mein, o welch ein Glück" aus der Oper 'Die Zauberflöte' von Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte (KV 620) ist eine Oper in zwei Aufzügen, die 1791 im Freihaustheater in Wien uraufgeführt wurde. Das Libretto stammt von Emanuel Schikaneder, die Musik komponierte Wolfgang Amadeus Mozart. Das etwa dreistündige Werk zählt zu den weltweit bekanntesten und am häufigsten inszenierten Opern. Die Arien, zu denen unter anderem Der Vogelfänger bin ich ja, Dies Bildnis ist bezaubernd schön und die Arie der Königin der Nacht Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen zählen, sind auch vielen vertraut, die die Oper noch nie gesehen haben. Da die Oper leicht zugänglich ist, wird sie gelegentlich so inszeniert, dass sie sich ganz gezielt an jugendliche Zuschauer wendet. Auch als Marionettentheater wird sie bisweilen gezeigt. Durch das umfangreich ausgeführte Kontrastprinzip verdeutlicht die Oper sehr gut den Zeitgeist der Wiener Klassik. Zunächst im bunt schillernden Gewand einer Zauberposse auftretend wendet sie sich im Verlauf der Handlung zunehmend der Verkündigung freimaurerischer Ideale zu.

Es singen Anneliese Rothenberger und Fritz Wunderlich.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: So 26. Jun 2016, 21:16
von Beatrix
Ein Abend mit den "Les Ballets Trockadero de Monte Carlo"

Les Ballets Trockadero de Monte Carlo ist eine New Yorker Ballettkompanie. Durch ihre parodistischen Interpretationen berühmter klassischer Ballettstücke auf hohem tänzerischen Niveau erlangte sie internationale Reputation. Die Kompanie besteht ausschließlich aus Männern.

Geschichte
Die Kompanie, die auch kurz Les Trocks oder The Trocks genannt wird, ist nicht, wie der Name vermuten lässt, im Fürstentum Monaco, sondern in New York beheimatet. Ihre Anfänge reichen bis in die 1960er Jahre zurück. Im Zuge der aufkommenden US-amerikanischen Lesben- und Schwulenbewegung debütierten sie als mitternächtliches Off-off-Broadway-Tanztheater in Lofts. In dieser Anfangszeit bestand die Kompanie aus Amateuren mit Bewegungstalent und aus nicht professionellen Tänzern. Mit ihren burlesken Darbietungen wurden sie in der boomenden New Yorker Tanzszene der beginnenden 1970er Jahre rasch populär. Sie wurden ab 1974 zu Auftritten in renommierten und etablierten Theatern eingeladen; traten in der Brooklyn Academie of Music, im Palace Theatre in New York und in der Zellerbach Hall in Berkeley auf. Durch Artikel in verschiedenen Zeitschriften und Zeitschriften, beispielsweise Variety und Daily Telegraph, sowie durch eine Fotoreportage von Richard Avedon in Vogue wurden die Trocks international bekannt.

In den Jahren 1975 und 1976 professionalisierte sich die Truppe, engagierte professionelle Ballettmeisterinnen, Manager und Tänzer und ging auf Tournee durch die USA und Kanada. Es folgten Auftritte auf der internationalen Bühne, beispielsweise in Bodrum, den Niederlanden, Madrid, Spoleto, Turin, London, Wien, Melbourne und sogar am Bolschoi-Theater in Moskau. Auch in diversen Fernsehsendungen in den USA und weltweit waren sie zu sehen, beispielsweise in der Dick Cavett Show, in What's My Line?, Real People und On-Stage America, sowie in Sendungen der BBC und des japanischen Fernsehens. Im April 2009 traten sie im Pariser Théâtre du Châtelet auf.

Die Kompanie war und ist eng mit der Schwulenbewegung verbunden. Die meisten ihrer Tänzer sind schwul. Die Aids-Epidemie in den 1980er und 1990er Jahren forderte auch unter den Tänzern ihre Opfer. Eine Seite im Internetauftritt der Kompanie erinnert an die Toten.


Inhalt:
0:00 Les Sylphides
Les Sylphides (oder Chopiniana) ist ein kurzes, nicht-narratives Ballet Blanc. Die Originalchoreografie stammt von Michel Fokine, der als Musik Klavierstücke von Frédéric Chopin auswählte. Selbige wurden von Alexander Glazunow orchestriert. Es existierte bereits vorher eine Orchestersuite von Glazunow mit dem Namen Chopiniana, Op. 46, welche 1893 unter der musikalischen Leitung von Rimski-Korsakow erstmals aufgeführt wurde.

0:30 Le Grand de Pas de Quatre
Pas de Quatre (französisch Tanz für Vier) ist ein 1845 von Jules Perrot choreografiertes Ballett-Divertissement.
Das Stück war ein Auftragswerk von Benjamin Lumley, damals Intendant des Her Majesty"™s Theatre in London. Die Musik stammt von Cesare Pugni.

0:48 Yes Virginia, Another Piano Ballet

1:08 Der sterbende Schwan
Der sterbende Schwan ist ein ausdrucksvolles Tanz-Solo (Pas seul) des Choreografen Michel Fokine für die Primaballerina Anna Pawlowa, zur Musik des Cello-Solos Le Cygne aus Le carnaval des animaux (1886) von Camille Saint-Saëns. Die Länge beträgt gut drei Minuten.
Der Titel lautete zunächst einfach Lebed (russisch: Der Schwan) und entstand auf Wunsch Pawlowas. Anlässlich einer Wohltätigkeitsveranstaltung gelangte die Choreografie am 22. Dezember 1905 im Mariinski-Theater St. Petersburg zur Uraufführung.

1:14 Paquita (stark gekürzte Fassung)
Es ist eine Geschichte, wie sie das Ballett des 19. Jahrhunderts liebt. In der von französischen Armeen besetzten spanischen Provinz Saragossa verliebt sich ein junger Adliger, Lucien d'Hervilly, in die schöne Zigeunerin Paquita. Dabei ist er aus politischem Kalkül bereits der Tochter des spanischen Gouverneurs Don Lopez de Mendoza versprochen.
Der von nationalem Hass getriebene Don Lopez schmiedet mit Paquitas eifersüchtigem Beschützer, dem Zigeuner Inigo, einen Plan zur Ermordung Luciens, den Paquita belauscht und vereitelt. Im Moment der höchsten Verzweiflung des jungen Paares, das wegen des Standesunterschieds nicht heiraten zu können glaubt, stellt sich Paquita plötzlich als in der Kindheit von Banditen entführte Cousine Luciens heraus und die allgemeine Freude endet in einer prunkvollen Hochzeit.
Das Libretto ist von sorgloser Unwahrscheinlichkeit: Vertauschte Weinbecher, ein im richtigen Moment an der richtigen Stelle hängendes Porträt, ein seit Kindeszeiten von Paquita aufbewahrtes Medaillon bestimmen die Wendungen der Geschichte. Wie in manchen der großen Opern von Verdi, in denen sich hinter den scheinbaren Unwahrscheinlichkeiten der Handlung schicksalhafte Wahrheiten verbergen, so entfaltet sich die künstlerische Wahrheit des Balletts Paquita in der überwältigenden Kraft seiner choreographischen und formalen Größe. Wieder einmal hat Marius Petipa, das größte Genie des Balletts im 19. Jahrhundert, ein Werk der französischen Ballettromantik in ein Hauptwerk der russischen Ballettklassik transformiert.

1:42 Ende



Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mo 27. Jun 2016, 22:13
von Jalana
"Meine Lippen, sie küssen so heiß" aus der Operette 'Giuditta' von Franz Lehár

Giuditta ist eine Operette in fünf Bildern. Es ist die letzte Operette, die Franz Lehár komponierte. Er selbst nannte sein Werk eine "Musikalische Komödie". Das Libretto verfassten Paul Knepler und Fritz Löhner-Beda. Uraufführung war am 20. Januar 1934 in der Wiener Staatsoper. In der Titelrolle war Jarmila Novotná zu sehen, die männliche Hauptrolle sang Richard Tauber, Dirigent war der Komponist.

Anna Netrebko singt und bietet eine tolle Tanznummer.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 28. Jun 2016, 21:59
von Jalana
Ouvertüre der Oper "Die Italienerin in Algier" von Gioachino Rossini

Gioachino Antonio Rossini (* 29. Februar 1792 in Pesaro; "  13. November 1868 in Paris-Passy) war ein italienischer Komponist. Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten des Belcanto; seine Opern Il barbiere di Siviglia ("Der Barbier von Sevilla") und La Cenerentola ("Aschenputtel") gehören weltweit zum Standardrepertoire der Opernhäuser.

L"™italiana in Algeri (Die Italienerin in Algier) ist eine Opera buffa in zwei Akten. Das Libretto ist von Angelo Anelli, die Musik von Gioachino Rossini. Die Uraufführung war am 22. Mai 1813, im Teatro di San Benedetto, Venedig.

Neville Marriner leitet die Academy of St Martin in the Field.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mi 29. Jun 2016, 16:21
von Jalana
Programmhinweise Festivalsommer:
Rheingau Musik Festival Eröffnungskonzert Basilika Kloster Eberbach, 18. Juni 2016 20:15 auf 3SAT


Programm:
- Franz Schubert Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759
"Unvollendete"
- Anton Bruckner Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106
Orchester: hr-Sinfonieorchester
Musikalische Leitung: Christoph Eschenbach
Erstausstrahlung

Zur Eröffnung des Festivals präsentiert der weltweit gefeierte Dirigent Christoph Eschenbach im Kloster Eberbach Schuberts "Unvollendete Sinfonie" und die 6. Sinfonie von Bruckner.

Bruckners "Sechste" ist die vielleicht ungewöhnlichste der neun Sinfonien des Österreichers. Kammermusikalischer gedacht und mit reduzierteren Mitteln gestaltet, ist sie unbekannter als ihre Schwestern, obwohl sie vielleicht die avantgardistischste unter ihnen ist.

Bruckner selbst bezeichnete die "Sechste" denn auch nicht nur des lapidaren Reimes wegen als seine "keckste". Zwischen 1879 und 1881 entstanden, hat er sie selbst nie vollständig gehört. Ihre unkonventionelle Gestaltung brachte ihm allerdings noch posthum manche musikalische Kritik ein, vor allem was die unorthodoxe Konzeption ihrer Motivik, Harmonik und Rhythmik betrifft.

Im Rahmen des 3sat-Festivalsommers folgen im Anschluss um 21.45 und um 22.50 Uhr "Esa-Pekka Solonen dirigiert Richard Strauss, Hector Berlioz und Franz Schubert" sowie "András Schiff spielt Haydn und Beethoven" vom Verbier Festival 2016.

Im Anschluss ab 21:45 Verbier Festival 2015:
Esa-Pekka Solonen dirigiert Richard Strauss, Hector Berlioz und Franz Schubert


Mit Joyce DiDonato (Mezzosopranistin)
Programm:
- Richard Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche, Op. 28
- Hector Berlioz: Les nuits d'été, Op. 7
- Franz Schubert: Sinfonie No 3, Op. 97, "Rheinische"
Orchester: Verbier Festival Orchester
Erstausstrahlung

Der finnische Dirigent Esa-Pekka Salonen hat sowohl als Orchester-Chef in London und Los Angeles als auch als Komponist große Bekanntheit erlangt.

Mit dem Verbier Festival Orchester und der Mezzosopranistin Joyce DiDonato interpretiert er Werke von Berlioz, Schubert und Richard Strauss.

Die amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato ist eine der großen Stimmen unserer Zeit. Ihr Repertoire reicht von Händel bis zu Richard Strauss. In Verbier beeindruckt sie mit ihrer Interpretation von Hector Berlioz' "Les nuits d'été".

Das Dirigat von Strauss' "Till Eulenspiegels lustige Streiche" und Schuberts "Rheinischer" Sinfonie zeigt Esa-Pekka Salonen als differenzierten Meisterdirigenten ganz unterschiedlicher Musikstile.

Danach ab 23:15 Verbier Festival 2015:
András Schiff spielt Haydn und Beethoven


Programm:
- Joseph Haydn: Klaviersonate Es-Dur, Hob. XVI:52, Op. 92
- Ludwig van Beethoven: Klaviersonate No 32, Op.111
Erstausstrahlung

Der ungarische Pianist András Schiff gehört zu den Größen der heutigen Musikwelt. Seine Gesamtaufnahmen von Bach, Schumann, Schubert und Beethoven sind Denkmale der Klavierliteratur.

In Verbier spielt die Pianisten-Legende die Es-Dur Klaviersonate Op. 92 von Joseph Haydn und Beethovens letzte Klaviersonate No 32, Op. 111. Beethovens Spätwerk hat den Interpreten stets Rätsel aufgegeben - vor allem die Frage, warum sie aus nur zwei Sätzen besteht.

Thomas Mann lässt seine Figuren im Roman "Doktor Faustus" darüber spekulieren. Viele Musikwissenschaftler sehen vor allem im zweiten Satz Beethovens musikalisches Vermächtnis.

Im Rahmen des diesjährigen Festivalsommers zeigt 3sat am Sonntag, 3. Juli, um 20.15 Uhr live das Eröffnungskonzert vom "Schleswig Holstein Musik Festival 2016".

(ARD/HR/3sat)

LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mi 29. Jun 2016, 22:16
von Jalana
"Jetzt, Schätzchen...." aus der Oper 'Fidelio' von Ludwig van Beethoven

Fidelio ist die einzige Oper von Ludwig van Beethoven in zwei - bzw. in der Urfassung unter dem Titel Leonore drei - Akten. Das Libretto schrieben Joseph Ferdinand von Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke; als Vorlage diente ihnen die Oper Léonore ou L'amour conjugal (1798; Libretto: Jean Nicolas Bouilly, Musik: Pierre Gaveaux). Die Uraufführung der ersten Fassung des Fidelio fand am 20. November 1805 am Theater an der Wien statt, jene der zweiten Fassung ebenda am 29. März 1806, die der endgültigen Fassung am 23. Mai 1814 im Wiener Kärntnertortheater.

Es singen Anton Dermota und Elisabeth Schwarzkopf.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Do 30. Jun 2016, 21:31
von Beatrix
"Danse macabre" für zwei Klaviere, op.40 - Saint-Saëns

Charles Camille Saint-Saëns (* 9. Oktober 1835 in Paris; "  16. Dezember 1921 in Algier) war ein französischer Pianist, Organist, Musikwissenschaftler, Musikpädagoge und Komponist der Romantik. Er wurde vor allem durch seine "große zoologische Fantasie" Karneval der Tiere und die Oper Samson et Dalila bekannt.

Der Danse Macabre (dt. "Totentanz"), op. 40, ist eine Sinfonische Dichtung des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns.
Das Stück wurde 1872 im Hotel Fuentes am Zoco Chico, dem kleinen Markt im marokkanischen Tanger geschrieben, wo Saint-Saëns sich für längere Zeit aufhielt. Ursprünglich war es ein Stück für Gesang und Klavier. Der Text stammte vom Schriftsteller Henri Cazalis. Erst zwei Jahre nach dieser Version, 1874, schrieb Saint-Saëns die Komposition für Orchester um, die menschliche Stimme wurde nun durch eine Solovioline "ersetzt".

Das Werk ist Madame C. Montigny Remaury (1843—1913) gewidmet.

Nebst der Version für Gesang und dieser für Orchester arrangierte Saint-Saëns das Stück auch für Violine und Klavier und für zwei Klaviere. Diverse Komponisten wie etwa Ernest Guiraud, Théodore Ritter, Edwin Lemare und Franz Liszt erstellten Transkriptionen für Orgel, Klavier zu vier Händen oder für Soloklavier.



Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Fr 1. Jul 2016, 21:58
von Jalana
"Come scoglio" aus der Oper 'Cosi fan tutte' von Wolfgang Amadeus Mozart

Così fan tutte ossia La scuola degli amanti (it. "So machen es alle (Frauen) oder Die Schule der Liebenden" — "tutte" ist der weibliche Plural) ist eine Oper in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart, KV 588, nach einem Text von Lorenzo da Ponte. Mozart begann mit der Komposition im Herbst des Jahres 1789. Uraufgeführt wurde die Oper am 26. Jänner 1790 im Wiener Burgtheater.

Es singt Cecilia Bartoli.

Bitte als neuen Tab aufrufen

In der Zugabe hat die Sopranistin etwas verwechselt:



... und noch ein Programmhinweis: Der NDR überträgt am Sonntag 3. Juli von 20:15 bis 22:15
André Rieu - Das Sommernachtskonzert 2015

Ein unvergesslicher Abend voller Musik, Emotionen und Humor mit André Rieu. Auch 2015 verzauberte der Walzerkönig mit dem Johann Strauss Orchester und zahlreichen internationalen Solisten über 80.000 Besucher aus der ganzen Welt. Dieses legendäre Konzert wurde in der mittelalterlichen Kulisse von Maastricht aufgezeichnet, der Heimatstadt von André Rieu. Präsentiert werden die schönsten musikalischen Highlights, die bekanntesten Walzer und unvergessliche Melodien!
(Senderinfo)

LG
Jalana