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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 11. Feb 2013, 19:59
von NAREA
Einen schönen guten Abend ANNI!
Ich hätte nie mit meinem Bericht angefangen, bevor Du Dich gemeldet hättest. Du sollst auch nicht enttäuscht werden. Alle anderen Leser möchte ich darauf hinweisen, daß Ihr auch so wie Anni, alles von mir fordern könnt. Danke.
Also erst mal an Dich liebe Anni. Daß Dich die Geschichte nicht so interessiert, kann ich verstehen.
Live is life und viel interessanter als erdachte Geschichten. Du hast recht.
Aber Doris habe ich raus geschickt, so daß sie meine Version des Erlebten bestenfalls heute nacht oder morgen lesen kann. Sie wird sich sich sicher melden.
Der Samstag Vormittag verlief ganz normal. Hausarbeit (gemeinsam) und Mittag kochen (gemeinsam) aber dann, so ab 14Uhr45, mußte ich unter die Dusche. Ich ahnte Schlimmes. So wie Beine rasieren unsd so. Aber ich hatte ja ein langes Kleid an, da wäre das ja Unsinn. Nein, ich sollte gut riechen. Für meine Frau? Sicher. Eine Zenzi im Dirndl mit Addidas After Shave würde nicht gut ankommen.
Nach dem Abtrocknen mit einen auf dem Heizkörper angewärmten flauschigen Handtuch, fing eigentlich mein Leiden an.
Wohlbemerkt, es war inzwischen 15Uhr15, unendlich Zeit bis zum Abend, da stand Doris vor mir und hielt mir einen Slip und eine Miederhose hin. Dazu eine weiße Strumpfhose. Ihre Frage, ob ich die anderen Sachen gerne nach dem obligatorischen Samstag-Nachmittag-Kaffee anziehen möchte, lief mir fast die Schamesröte ins Gesicht. Soviel Verständnis hätte ich nicht erwartet.
Sie lief schnell in die Küche und holte mir ihren Kittel, weil ich ja nicht mit freiem Oberkörper am Tisch sitzen durfte. Ich war unsicher, weil ich Angst hatte, daß noch was kommen könnte, das ich nicht eingeplant hatte.
Die Kittel sollte aber auch symbolisieren, daß jemand das Kaffeegeschirr ordentlich wegräumen mußte. Der den Kittel trägt wird es wohl richten müssen.
Ihr merkt, wir verstehen uns auch ohne Worte.
Dann ab ins Schlafzimmer. Da lag es schon auf meinem Bett. Doris stand aber schon mit den Silikonbrüsten bereit. Wie ich das, sagen wir mal, nicht mochte, weil ich wieder nicht wußte, wieviel Kleber sie angeschmiert hatte. Vieleicht auch vergessen hat, wo das Lösungsmittel sich versteckt hat. Die Dinger waren schneller dran als ich sehen konnte. Dann legte sie mir noch einen Push up BH um als wenn Cup C nicht reichen würde. Es gibt doch auch kleine zierliche Zenzis. Ins Blüschen kam ich alleine, beim Rest wurde mir geholfen. Beim Schleifebinden warf ich kurz ein, daß sie die ruhig in der Mitte binden kann. Warte mal ab, sagte sie, bis du geschminkt bist, dann werde ich sie dir an der rechten Seite festnähen. Bei aller Skepsis, ich war begeistert. Ich gefiel mir. Mit der Perücke war mein Erscheinungsbild komplett. Ja, na dem zweiten, dritten Blick würde ich keinen Männerkuß mehr bekommen. Aber bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich in die Pumps steigen mußte, war alles in Ordnung. Hier begann mein Leiden.
Morgen wird es vorbei sein und ich schreibe den Rest.
Liebe Grüße NAREA
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 12. Feb 2013, 08:14
von NAREA
Guten Morgen.
Ich war dann also schon fertig und mußte mir nur noch die Nägel lackieren lassen. Dann beschäftigte ich mich in der Küche bis Doris als mein Gegenpart im grünkariertem Hemd und kurzen Lederhosen erschien. Um 18 Uhr fuhren wir los. Ein Parkplatz war vor der Halle. Ich zog trotzdem einen langen Mantel an. Kaputze hatte der keine. Dafür sorgte ein Wollkopftuch für warme Ohren. Doris hat sich vorsichtshalber auch einen warmen Mantel übergezogen. Auf dem Kopf trug sie so einen spitzen Filzhut. Den hat sie aber bald abgelegt. Schon an der Garderobe bekam ich anerkennende Worte und sogar Tanzpartner meldeten sich an. Zum Glück kam dann keiner von denen. Am Tisch saßen schon Bekannte von uns. Wir bekamen als Ehepaar gleich Komplimente von ihnen zugerufen. Doris stieß mich auf dem Weg zum Tisch immer wieder an, weil ich zu große Schritte machte. Ich war froh einigermaßen in den Schuhen laufen zu können, da hagelt es schon Kritik. Es war doch Karneval. Nach dem karnevalistischen Programm durfte oder sollte getanzt werden. Ich abe ja zu Hause laufen geübt, weil ich ja nicht jeden Tag mit hohen Hacken unterwegs bin aber tanzen? Doris mit ihren Bergsteigerschuhen und ich mit den Zierlichen Pumps. Nach dem 6. oder 7. Tanz hatten wir es drauf. Gefiel mir richtig gut. Aber nicht daß Ihr denkt ich hätte die Führungsrolle abgegeben. Zwei Versuche als Frau mich führen zu lassen, scheiterten.
Alle hatten Kostüme an. Natürlich auch einige im Dirndl. Aber mehr die Faschingsvariante.
Unser Bekannter forderte mich auch zum Tanz auf. Zum Glück bei einem Lied, bei dem man auseinander tanzen konnte. Danach führte er mich noch zur Bar am anderen Ende des Saales. Das war wieder komisch. Ohne meine Doris hatte ich trotz Karneval ein beklemmendes Gefühl. Aber niemand griff mich an oder wollte meinen Busen sehen.
Am Ende der Veranstaltung so gegen 2Uhr30 war ich ganz schön fertig vom Tanzen, Schunkeln und Weintrinken. Meine Füße schienen mit den Schuhen verwachsen zu sein.
Zu allem Unglück gab es kein Taxi mehr. Mit den Schuhen konnte ich unmöglich 2.5 km nach Hause laufen. Mein Vorschlag, das Auto zu benutzen, wurde abgelehnt.
Ich habe mal wieder nicht mit der Weitsicht meiner Frau gerechnet. Sie hatte Stiefel für uns in den Kofferraum gelegt. Da ich ein paar Haare von der Perücke über meinen Ohren hatte und es minus 3-°C waren, gab ich Doris mein Kopftuch. Dafür bekam ich dem Kaputzenmantel. Wir kamen dann so gegen 4Uhr30 zu Hause an. Ausziehen, abschminken und ins Bett. Doris stand in meinem Pyjama vor meinem Bett und hielt mir ihr Nachthemd hin. Karneval war noch nicht vorbei. Sie wollte auch die Nacht ganz dicht bei mir schlafen.
Dann war es irgendwann Sonntagmorgen.
NAREA
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 12. Feb 2013, 15:37
von NAREA
Statt Willfried zu sagen, weckte sie mich mit Narea. "Das Frühstück ist fertig." das wollte eigentlich ich machen. Sie hielt mir ihren Bademantel hin und ich schlüpfte rein. Sie nahm den Gürtel und knotete ihn zu. Was war mit ihr los? Sie hakte sich bei mir ein und führte mich in die Küche. Ein sehr reichlich gedeckter Frühstückstisch strahlte mir entgegen. Warum den das Doris? Weil ich mich bei dir bedanken möchte. Du hast mir gestern einen so schönen Abend bereitet. Ich habe schon lange nicht mehr so viel getanzt. Ich habe auch gesehen, daß es dir Spaß gemacht hat. Wie du das geschafft hast mit Karsten zu tanzen, das fand ich toll. Ich spielte die Sache etwas runter, denn wir tanzten ja auseinander. Ob ich denn den Walzer vergessen hätte, bei dem mich Karsten so fest in den Arm nahm, daß meine Füße von alleine irgendwelche Schritte machten. Es müssen wohl die die Richtigen gewesen sein.
Natürlich habe ich das nicht vergessen. Aber Euch wollte ich es nicht erzählen. Doris meinte, daß einige, die das sahen, wohl überlegt haben, ob ein Mann als Frau auch als Frau tanzen kann. Ich weiß es nicht. War vieleicht Zufall. Ich muß eigentlich immer meinen linken Arm ausgestrekt haben.
Wie ist das bei Euch?
Tanzt Ihr auch mal als Frau?
Doris hat das noch nicht gelesen. Mal sehen, ob sie antworten will.
Nach dem ausgiebigen Frühstück fiel das Mittagessen aus. Doris wollte spazieren gehen. Und immer sprach sie mich mit Narea an. Ich sollte wohl gar nicht auf die Idee kommen das Wort Hose in den Mund zu nehmen. Ich tat es doch. Mit einem Abwinken verschwand sie im Bad. Als ich dann später im Schlafzimmer stand, klapperten schon ihre Kleiderbügel. Ein Kleid oder Rock wollte ich nicht. Sie hielt mir was entgegen. Es war ja ihr Schrank.
Gruß NAREA.
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 12. Feb 2013, 17:56
von Bianca D.
Moin Narea,
Danke für den schönen Bericht! Und?War es nun so schlimm?Deinem Bericht nach wohl nicht...
Was die Sache mit dem Tanzen angeht,ich konnte es früher nicht und ob ich es nun als Frau noch mal neu lerne,ich weiß es nicht.
LG Bianca
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 12. Feb 2013, 19:46
von Anni
Hallo NAREA , Du armes geplagtes Männchen
Erst einmal DANKE für Deinen schon recht ausführlichen Bericht , den ich mehrfach gelesen habe !
Und zu DEM jetzt im Einzelnen ....
Zitat : " ... alles von mir fordern könnt " - na da lehn' Dich mal nicht zu weit aus dem Fenster , denn wenn Doris ganze Arbeit geleistet hat , dann bis'te mit Deiner Oberweite mal ganz schnell vorne über
Einspruch ! Euer Ehren — Deine Geschichte interessiert mich nach wie vor , aber das Leben schreibt nun mal die besseren Storys , was Du und Doris uns ja wieder bewiesen habt .
Doris wird es Freuen , zu lesen , daß Du es zumindest bemerkst , wieviel Verständnis sie Dir entgegen bringt und Ihr Euch auch ohne Worte versteht .
So richtig schlau werde ich aber aus Deiner Schilderung der Vorbereitung dann doch nicht — zum einen schreibst Du , das Du Dir gefallen hast ( was ja auch ganz wichtig ist ) und zum Anderen , wie sehr Du leiden mußtest .
Schon an der Garderobe Komplimente zu bekommen — sooo möchte ich auch mal leiden !!!
Zitat : "Aber nicht daß Ihr denkt ich hätte die Führungsrolle abgegeben. Zwei Versuche als Frau mich führen zu lassen, scheiterten. "
Upps — da liegt dann aber noch 'ne Menge Arbeit vor Dir — besonders im Kopf ! MANN muß auch mal loslassen können !
Zitat : "Meine Füße schienen mit den Schuhen verwachsen zu sein. " ... nur die Schuhe ???
... so lieb mit Frühstück geweckt zu werden .... erzähl Du uns nur weiter , wie sehr Du leiden mußt !!!!
Auf jeden Fall freut es mich für Euch beide , daß Ihr einen schönen Abend mit viel Spaß hattet . Solltet Ihr öfters erleben ( wo Du doch sooo gerne leidest )
Zitat : "Wie ist das bei Euch? Tanzt Ihr auch mal als Frau? "
Diese Erfahrung würd ich gern mal machen . Zwar war ich noch nie die große Tanz-Maus , aber durch meinen Unfall wird sich der Wunsch für mich nicht mehr erfüllen lassen .
Zitat : "Warum den das Doris? Weil ich mich bei dir bedanken möchte. Du hast mir gestern einen so schönen Abend bereitet. "
Jedenfalls denke ich , auch Du kannst Dich bei Doris bedanken , daß sie Dir dieses " Leid " angetan hat . Wie schnöde und banal wäre der Indianer wohl gewesen ?
... nun warte ich natürlich noch auf die " Auflösung " , was Doris Dir aus ihrem Schrank gezaubert hat ( die sicherlich noch vorhandene Oberweite will ja züchtig bedenkt sein )
Hat Spaß gemacht zu lesen und mit Dir zu Leiden
LG an Doris und Dich
Anni
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 07:41
von NAREA
Hallo Anni,
danke für Deine Zeilen, die mich sehr gefreut haben. Zur Aufklärung meines Leides.
Das bezog sich immer nur auf die Schuhe mit den überhöhten Absätzen.
Die sollte zu meiner Beruhigung angeblich nur 6 cm hoch sein. Aber ich habe gestern doch mal nachgemessen und siehe da, es waren 7 cm. Doris hat mich angeschwindelt. Ich bin es doch nicht gewöhnt auf solchen Absätzen zu laufen. Dann darf ich doch wohl schon mal leiden, liebe Anni.
Heite Abend habe ich PC Verbot. Weiß gar nicht warum.
Gruß Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 19:25
von NAREA
Hallo, mein Willfried ist aus dem Haus und kommt heute erst spät wieder.
Habe seine Variante des Sonnabends gelesen. Ja, liest sich ganz gut aber ich habe es nicht so harmonisch erlebt.
Erst wollte er sich nicht schminken lassen, dann gab es Theater wegen seiner Augenbrauen. Ihr kennt mich ja schon langsam. Als ich dann mit seinen Silis ankam, wollte er mir weiß machen, daß er sie nur in den BH legen brauchte. Das soll ich mal gesagt haben. Wer von Euch hier ständig liest, würde das von mir doch nie erwarten. Natürlich wurden sie festgeklebt.
Der Rest ging dann wieder reibungslos. Dann kamen die Schuhe. Ein Drama hoch drei. Ich hatte wirklich andere besorgt als beim ersten Probelauf. Aber nur 1 oder 2 cm höher. Sah auch schicker aus. Daß er die Hackenlänge nachmißt, das hätte ich nie erwartet. Nun hat er mal wieder einen Grund zum Schmollen. Zum Glück hällt es bei ihm nicht lange vor.
Als ich beim Losgehen zum Auto schon meinen Kaputzenmantel an hatte und er nun den anderen ohne Kaputze nehmen mußte, haben mich seine Blicke arg getroffen. Er steckte mal kurz den Kopf aus der Tür und ließ sich dann das Kopftuch wiederstandslos umbinden.
Die Koplimente an der Gerderobe nahm er wohlwollend an. Er blieb auch den ganzen Abend lang der Einzige mit einem echten Dirndl.
Beim Tanzen stellte er sich bockig an. Er führte wie gewohnt. Als ich mal als Mann führen wollte, kam er total durcheinander. Wir Frauen können das. Als es dann doch mal ein paar Schritte klappte, stand unser Bekannter hinter mir und klatschte ab. Die dezente Schminke konnte sein rotes Gesicht nicht verbergen. Aber von Weiten sah es dann doch ganz gut aus.
Ich muß aber sagen, daß er das sehr gut gemacht hat(wird ihn sicher freuen). Mitleid hatte ich doch ein wenig. Die Schuhe ärgerten ihn. Er versuchte es nicht so zu zeigen.
Es war ein sehr lustiger amüsanter Abend. Eine Wiederholung bietet sich an.
Ich hoffe, Ihr seid mit meiner Schilderung des Abends zufrieden.
Übrigenz Anni, Du bist klasse. Schön direkt und neugierig.
Das was ich in der Hand hatte, war ein Overall. Es war mal ein sauteures Teil. Freier Rücken und Hosen mit etwas Schlag. Hatte nur einmal an. Betriebsfeier glaube ich. Da waren wir noch jünger und ich konnte noch ohne BH gehen. Ich hänge an dem Ding, sonst hätte ich ihn schon weggeschmissen.
Da er ja noch Narea war und die Brüstchen so gut saßen, war das eine super Idee von mir.
Schönen Abend wünsche ich Euch.
Liebe Grüße Doris
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 19:26
von Anni
Hallo NAREA
NAREA hat geschrieben: Heute Abend habe ich PC Verbot. Weiß gar nicht warum.
Anni nix Schuld !!!
aber wie ich gerade sehe , ist NAREA doch online - wird doch nicht Doris sein ???
LG , die freche Anni
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 13. Feb 2013, 19:46
von Anni
Hallo Doris
hab ich doch den richtigen " Riecher " gehabt
Auch Dir ein liebes Dankeschön für Deinen Bericht
Mein Fazit aus Deiner Version : das Madel NAREA braucht eine feste Hand
... und außerdem wundert mich nun bei Deinem Engagement für NAREA gar Nichts mehr - sie ist eindeutig die größere " Zicke "
Doris hat geschrieben: Da er ja noch Narea war und die Brüstchen so gut saßen, war das eine super Idee von mir.
... hat sich das bockige Madel gefügt ???
LG an Euch beide von frecher Anni
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 14. Feb 2013, 16:26
von NAREA
Hallo,
komme heute etwas früher von der Arbeit. Mein Mädchen ist noch nicht da. Was ich gestern geschrieben habe, hat er noch nicht gelesen.
Also Anni, ich sage mal Danke. Das PC Verbot hatte er bekommen, weil ich doch auch meine Meinung schreiben wollte. Und was geschrieben ist, das bleibt.
Den Overall hat er angezogen. Das Oberteil war etwas angekraust, so hatten seine Brüstchen gleich ein Bett. Der freie Rücken machte sich gut. Aber die Kerle frösteln schon bei 20-°C. Ich gab ihm aber eine von meinen Strickjacken. Sieht ja besser aus.
Übrigens kleben die Brüste immer noch. Er hat noch nicht mal gefragt, ob ich sie entfernen kann.
Er hatte die Tage nur legere Kleidung getragen, da sah man kaum was. Ich werde nach her mal fragen, ob sie schon angewachsen sind. Wenn er sich gleich in sein Hauskleid schwingt, sieht das natürlich besser aus. Ach ich frage lieber nicht. Bestimmt fühlt er sich wohl damit.
Wie ich seinen Text überflogen habe, mußte ich feststellen, daß der alte Feigling Euch verschwiegen hat, daß er im Rock und Kittelschürze beim Bäcker war. Mann sah nichts, weil er sich Stiefel und meinen langen Mantel angezogen hatte. Er vergaß unser Brot für das Abendessen.
Mir hat es heute die Verkäuferin erzählt. Es muß ihm wahnsinnig peinlich gewesen sein. Sie sagte, daß sie das erst gar nicht bemerkt hat. So einen Mantel kann jeder tragen. Aber als er bezahlen wollte, wurde er rot im Gesicht. Er hatte die Geldbörse in der Eile in die Kitteltasche gesteckt, statt in den Mantel. Den mußte er nun notgedrungen öffnen. Nun konnte sie sehen, daß er einen roten Kittel trug. Gesicht und Kittel nahmen sich wohl nicht viel in der Farbe. Mir hat er das auch verschwiegen. Ich werde ihn nicht darauf ansprechen. Soll er sein Geheimnis haben. Ich bat die Verkäuferin es für sich zu behalten. Ob sie es macht? Ich glaube nicht.
So, nun möchte ich mich verabschieden. Sicher muß Willfried das hier erst mal lesen und verarbeiten. Freue mich schon auf seine Kommentare. Macht es gut.
Liebe Grüße an alle Doris
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 14. Feb 2013, 18:19
von Anni
Hallo Doris
Nun macht es schon doppelt Spaß zu Lesen , was Ihr so treibt , da Du Dich so lieb daran beteiligst

Und Du stehst Deinem Mädchen in Nichts nach !
Unsere NAREA findet wohl so langsam zu sich selbst und lernt , mit dem offensichtlich nicht Vermeidbarem , zu leben - schön , das unser Madel sich so langsam traut , sich wohl zu fühlen .
" ... im Rock und Kittelschürze beim Bäcker war ... " WOW ! - ja warum denn eigentlich nicht ? ne ordentliche Haushaltshilfe legt eben Wert auf das angemessene Äußere
" ... Es muß ihm wahnsinnig peinlich gewesen sein. " - nee - muß es nicht - im Gegenteil - kann unser Madel stolz drauf sein , denn es zeigt doch sein gewachsenes Selbstvertrauen
" Ich bat die Verkäuferin es für sich zu behalten. Ob sie es macht? Ich glaube nicht. " - Na da macht Euch mal nicht allzu viele Gedanken drüber - nach DEM Karnevals-Auftritt wird DAS nun nicht mehr der " große Aufreger " sein . Und bis zu der Jahreszeit , wo Mantel und Stiefel nicht mehr benötigt werden , hat sich das gemeine Volk schon wieder interessanteren Dingen zu gewendet
" Freue mich schon auf seine Kommentare. " - na und ich erst
LG von frecher Anni
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 15. Feb 2013, 08:36
von ChristaK
Willfried und Doris.
Ihr zwei beiden seid einfach nur süß.
Meine Frau akzeptiert zwar mein Crossdressing, und sie schenkt mir sogar manchmal neue Kleider, aber eine solche Unterstützung kann ich nicht von ihr erhalten.
Deshalb beneide ich Narea und bewundere Doris.
Viele liebe Grüße von Wolfgang
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 15. Feb 2013, 18:07
von NAREA
Guten Abend ChristaK,
mein Mann ist noch in der Garage. Ich bin nur Nr.2 nach seinem Auto. Männer, auch wenn sie sich in unseren Kleidern wohler fühlen, lieben Autos. Erklären kann man das nicht.
Aber wie Du schon bemerkt hast, bei uns stimmt die Chemie.
Es gibt mehrere Paare in Deutschland, die ebenso ticken wie wir. Alle melden sich nicht in Foren an aber es gibt sie.
Wir hatten schon Kontakte. Die kamen über Freunde, die hier auch Mitglied sind.
Daß wir, unser Leben so öffentlich berichten, kam durch Willfried (Narea). Es machte ihm Spaß hier unsere Geschichte zu erzählen und zeigte mir Eure Antworten.
Wir sind aber nicht Moni und Uwe.
Jetzt muß ich Schluß machen. Willfried will nach dem Abendbrot endlich mal lesen, was ich verbrochen habe.
Habe schon Angst vor Schlägen und Diskriminierungen.
Liebe Grüße Doris
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 15. Feb 2013, 18:51
von Anni
Hallo Doris
" Angst vor Schlägen und Diskriminierungen ??? "
... brauchste wohl nicht haben - seit letzten Sonnabend ist NAREA doch ganz " DAME "
" nur die Nummer 2 nach seinem Auto ??? "
... mach's doch mal , wie die Damen auf den großen Auto-Messen , wo die Neuwagen vorgestellt werden - quer über die Motorhaube - DAS könnte helfen
" Willfried will nach dem Abendbrot endlich mal lesen, was ich verbrochen habe. " WER ist Willfried ???
... na dann gedulde ich mich mal bis morgen - ich denke auch , das NAREA erst mal " sortieren " muß
Ich geh dann mal auch schon ganz vorsichtig in Deckung - die Retourkutsche kommt bestimmt ( duck und wech )
einen schönen Abend Euch beiden wünscht
ängstliche Anni
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Sa 16. Feb 2013, 11:16
von NAREA
Guten Morgen,
ich muß mich noch mal schnell melden. Narea absolviert gerade ihren Putzdienst. Sie hat sich bis heute nicht über ihre Brüste beschwert. Finde ich komisch. Habe mir gestern Früh den Spaß gemacht (hoffentlich überfliegt er nachher die Seiten nur) ihn, weil er in Eile war, statt seines weißen Hemdes, eine Bluse von mir anzuziehen. Die hatte natürlich eine bessere Paßform wie seine Hemden.
Er band den Schlips und ich knöpfte seine Bluse zu. Jacket drüber und weg war er.
Ein kleines Donnerwetter bekam ich in meiner Mittagspause am Telefon schon zu hören.
Er habe es vor dem Spiegel in der Toilette bemerkt als er ohne Jacke seine Hände waschen wollte.
Seine Oberweite stach ihm ins Auge. Er beschwerte sich bei mir, weil er nun den Rest des Tages seine Jacke anbehalten mußte. Ja, die Männer haben es nicht leicht.
Als er am Abend von der Arbeit kam, nahm er mich in den Arm und küßte mich. Nichts mehr von Ärger zu spüren. Ich hielt den Mund. Er trug die Bluse noch den ganzen Abend.
Heute morgen habe ich ihm eine langen Unterrock gegeben. Darüber nur eine Kittelschürze. So fühlt er sich beim Putzen ganz wohl, hoffe ich.
Mal sehen, was heute noch passiert.
Aber das kann er selber wieder schreiben. Ich passe auf, daß er nichts vergißt.
Macht es gut. Liebe Grüße Doris