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Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Di 22. Mär 2016, 22:06
von Jalana
Ouvertüre der Oper "Semiramide" von Gioachino Rossini
Semiramide ist eine Opera seria nach einem Libretto von Gaetano Rossi mit Musik von Gioachino Rossini. Sie wurde am 3. Februar 1823 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt. Die Titelrolle schrieb Rossini für seine Frau Isabella Colbran.
Der Librettist Gaetano Rossi hatte schon das Textbuch für Rossinis ersten Welterfolg Tancredi geschrieben. Wie damals, griff er wiederum eine Tragödie von Voltaire auf, das Trauerspiel Sémiramis von 1748.
Semiramide war Rossinis letzte Opera seria und die letzte vor einer Schaffenspause von ca. zwei Jahren. Die Oper gehört heute nicht mehr zum Standardrepertoire. Einige Arien (zum Beispiel die Sortita der Semiramide Bel raggio lusinghier) werden gerne als Konzertarien aufgeführt.
Es spielen die Wiener Philarmoniker unter der Leitung von Riccardo Muti
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mi 23. Mär 2016, 14:02
von Jalana
Programmhinweis: Samstag 26. März 20:15 auf 3SAT
Osterfestspiele Salzburg 2016
William Shakespeare - Otello - Lyrisches Drama in vier Akten von Giuseppe Verdi
Großes Festspielhaus Salzburg
Darsteller:
Otello José Cura
Desdemona Dorothea Röschmann
Iago Carlos Alvarez
Cassio Benjamin Bernheim
Emilia Christa Mayer
Lodovico Georg Zeppenfeld
Rodrigo Bror Magnus Tødenes
Montano Csaba Szegedi
Araldo Gordon Bintner
Literarische Vorlage: William Shakespeare
Libretto: Arrigo Boito
Bühnenbild: Vincent Lemaire
Kostüme: Christian Lacroix
Chor: Sächsischer Staatsopernchor, Dresden und Salzburger, Festspiele, Theater Kinderchor
Orchester: Sächsische Staatskapelle, Dresden
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung: Vincent Boussard
Erstausstrahlung
"Otello" steht bei den Osterfestspielen Salzburg 2016 im Zentrum. Der Fokus des Saisonprogramms richtet sich auf den Dichter, auf dessen Drama Verdis Oper basiert: William Shakespeare.
Mit José Cura ist einer der herausragenden Tenöre unserer Zeit in der Titelrolle zu erleben. Die international erfolgreiche Sopranistin Dorothea Röschmann wird Desdemona verkörpern, Carlos Alvarez wird als Jago zu erleben sein.
Christian Thielemann leitet die Neuproduktion von Verdis "Otello" musikalisch. Der renommierte Opernregisseur Vincent Boussard zeichnet für die Inszenierung verantwortlich und Vincent Lemaire für das Bühnenbild. Beide haben bisher gemeinsam unter anderem Brechts/Weills "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" an der Staatsoper Berlin sowie "Madame Butterfly" und "La fanciulla del West" an der Staatsoper Hamburg in Szene gesetzt.
Die Kostüme wird Christian Lacroix gestalten, einer der weltweit bekanntesten Modeschöpfer, der sich in den letzten Jahren auch als Kostümbildner einen Namen gemacht hat.
Benjamin Bernheim, Christa Mayer, Georg Zeppenfeld, Bror Magnus Tødenes, Csaba Szegedi (Montano) und Gordon Bintner vervollständigen die Reihe der erstrangigen Solisten.
Redaktionshinweis: 3sat zeigt "Otello" zum 400. Todestag von William Shakespeare. Aus demselben Anlass folgt um 22.45 Uhr der Spielfilm "Shakespeare in Love". Auch am Samstag, 2. April, im Hauptabendprogramm sowie am Sonntag, 3. April, in der Matinee widmet sich 3sat dem einmaligen Dramatiker und Schauspieler.
(ORF/3sat)
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mi 23. Mär 2016, 21:43
von Jalana
"Ah! C'est un fameux régiment" aus der Operette 'Die Großherzogin von Gerolstein' von Jacques Offenbach
Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; " 5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.
Die Großherzogin von Gerolstein ist eine französische Operette (Opéra bouffe) in drei Akten von Jacques Offenbach. Das Libretto verfassten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Die Uraufführung fand am 12. April 1867 im Théâtre des Variétés in Paris mit Hortense Schneider in der Titelrolle statt.
Das Werk ist eine Satire, in der das Günstlingswesen und das militärische Brimborium verspottet werden. Der Erfolg der Uraufführung war durchwachsen, die erste Hälfte wurde begeistert aufgenommen, während die zweite Hälfte unverstanden blieb. Offenbach begann sofort mit der Bearbeitung, er strich hierbei das zweite Finale und das Melodram der Großherzogin. Danach wurde die Operette sein triumphaler Erfolg. Die Aufführung galt quasi als Kulturbeitrag zur großen Pariser Weltausstellung.
Es singen Etienne Cousineau und Marc-André Pronovost.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Do 24. Mär 2016, 21:54
von Jalana
"Introduktion et Tarantella op. 43" von Pablo de Sarasate
Pablo de Sarasate (* 10. März 1844 in Pamplona; " 20. September 1908 in Biarritz) war ein spanischer Geiger und Komponist.
Sarasate begann sein Violinstudium im Alter von fünf Jahren unter seinem Vater, einem Artilleriekapellmeister. Später wurde er von ortsansässigen Lehrern unterrichtet. Sein erstes Konzert gab er im Alter von acht Jahren in La Coruña. Zu Sarasates bekanntesten eigenen Kompositionen gehören die "Aires gitanos" (Zigeunerweisen, 1878), "Zapateado" und die "Fantasie über Carmen von Bizet".
Es spielen David Garrett und Milana Chernyavska.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Sa 26. Mär 2016, 21:45
von Jalana
"Bester Jüngling" aus der Oper 'Der Schauspieldirektor' von Wolfgang Amadeus Mozart
Der Schauspieldirektor (1786, KV 486) ist ein Singspiel in einem Aufzug von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Libretto verfasste Johann Gottlieb Stephanie d.J. Die Uraufführung fand am 7. Februar 1786 in der Orangerie des Schlosses Schönbrunn in Wien statt.
Den Auftrag für dieses Werk bekam Mozart von Kaiser Joseph II. anlässlich eines Besuches des mit der Erzherzogin Marie Christine verheirateten niederländischen Generalgouverneurs. Das "Frühlingfest an einem Wintertage" fand in der Schönbrunner Orangerie statt. Die Idee zur Handlung, eine Komödie über das Theater und seine Stars zu schreiben, stammt angeblich vom Kaiser selbst, um dem deutschen Singspiel zu mehr Renommee zu verhelfen. Das Stück wurde gemeinsam mit Antonio Salieris Oper Prima la musica e poi le parole uraufgeführt, die ein ganz ähnliches Thema behandelt und den Vorzug des Publikums genoss.
Der Musikanteil des Einakters ist mit rund zwanzig Minuten verhältnismäßig gering. Neben der Ouvertüre finden sich lediglich vier Gesangsnummern (eine Arietta, ein Rondo, ein Terzett und der Schlussgesang), ansonsten überwiegen gesprochene Dialoge. Vor allem wegen der vielen Anspielungen auf inzwischen längst vergessene Theaterstücke der damaligen Zeit wird der Dialogtext bei heutigen Aufführen meist komplett neugestaltet.
Es singt Andrea Rost.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: So 27. Mär 2016, 21:59
von Jalana
"Cellokonzert Nr. 2 in D-Dur" von Joseph Haydn
Joseph Haydns Cellokonzert Nr. 2 in D-Dur (Hob. VIIb:2) für Cello und Orchester wurde 1783 komponiert. Haydn komponierte es für einen Cellisten in der Esterhazyschen Kapelle, nämlich AntonÃn Kraft. Lange Zeit galt das Werk als nicht authentisch, bis man 1951 das Manuskript mit Haydns Handschrift fand.
Dieses Konzert ist entspannter und lyrischer als das vorhergehende erste Cellokonzert in C-Dur. Im ersten Satz ist der Ton sehr gemächlich und beruhigend, obwohl bald die Durchführung einsetzt, die mit einem neuen Thema auf das erste aufbaut. In der Reprise kehrt das Hauptthema wieder zurück.
Der zweite Satz steht in der dominanten Tonart A-Dur und ist ein sehr ruhiges Adagio. Der Schlusssatz ist der kürzeste. Es ist ein fröhliches Rondo, das mit einem jubelnden Schluss endet.
Es spielt das Orchester der Academy of St Martin. Der Solist ist Mstislaw Rostropowitsch.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mo 28. Mär 2016, 00:45
von cdanteportas
Hallo Kerstin.
Ich weis nicht, ob das hier gerade so ein wenig einschläft, was ich nicht hoffe.
Ich versuche hier mal einen Link zu einem Klassik-Flash-Mob zu posten. Bolero, das vielleicht erotischste Stück klassischer Musik.
Hier leitet Dr. Karl-Heinz Wildner das Orchester. Ein toller Mann, den ich auch schon persönlich kennenlernen durfte. Er war Musikdirektor an dem Theater an dem ich gearbeitet habe. Lang ist es her.
Viel Spaß damit....
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mo 28. Mär 2016, 18:06
von Beatrix
Classical Music Fails 1+2
Die in diesem Thread gezeigten Videos sind normalerweise perfekt. Leider gehen aber nicht alle Konzerte fehlerlos über die Bühne. In den folgenden zwei Videos findet sich eine Auswahl dessen, was alles schief gehen kann. Einerseits vom harmlosen husten und niesen, über klingelnde Handys, bis zu defekten Instrumenten und andererseits sind auch die Dirigenten und Musiker nicht immer ganz bei der Sache.
Wer empfindliche Ohren hat, sollte die ersten 78 Sekunden, des ersten Videos überspringen.
Liebe Grüße
Beatrix
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Di 29. Mär 2016, 21:39
von Jalana
"Canzonetta spagnuola" von Gioachino Rossini
Gioachino Antonio Rossini (* 29. Februar 1792 in Pesaro; " 13. November 1868 in Paris-Passy) war ein italienischer Komponist. Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten des Belcanto; seine Opern Der Barbier von Sevilla und La Cenerentola ("Aschenputtel") gehören weltweit zum Standardrepertoire der Opernhäuser.
Es singt Joyce DiDonato. Begleitet wird sie von David Zobel.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mi 30. Mär 2016, 21:55
von Jalana
"Leonoren-Ouvertüre Nr. 3" von Ludwig van Beethoven
Auf eine französische Revolutionsoper, Léonore ou L"™amour conjugal (Leonore oder Die eheliche Liebe) von Jean Nicolas Bouilly, geht der Stoff zurück, den Beethoven in seiner einzigen Oper Fidelio verarbeitete. An dieser Oper arbeitete Beethoven lange Zeit. Am 20. November 1805 wurde sie unter dem ursprünglichen Titel Leonore zum ersten Mal aufgeführt, in der Folge aber noch zweimal überarbeitet.
Leonoren-Ouvertüre Nr.1, op.138; komponiert 1807 für eine geplante Aufführung in Prag
Opernfassungen:
Leonore (1.Version, komp. 1804/1805, UA: 1805; Libretto von J.v. Sonnleithner, 3 Akte, 19 Gesangs- und Musiknummern, eröffnet mit Leonoren-Ouvertüre Nr.2)
Leonore (2.Version, komp. 1805/1806, UA: 1806; Libretto revidiert von St.v. Breunig, 2 Akte, 18 Gesangs- und Musiknummern, eröffnet mit Leonoren-Ouvertüre Nr.3)
Fidelio (3.Version der Leonore, komp. 1814, UA: 1814; Libretto revidiert von Fr. Treitschke, 2 Akte, 17 Gesangs- und Musiknummern, eröffnet mit der Fidelio-Ouvertüre)
Das Bayerische Staatsorchester spielt unter der Leitung von Zubin Mehta.
Mit einem lieben Gruß an Daniela

Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Do 31. Mär 2016, 21:53
von Jalana
"Come palpita il mio cor op. 61" von Béla Kéler
Adalbert Paul von Keler, auch unter seinem ungarischen Namen Béla Kéler bekannt (* 13. Februar 1820 in Bartfeld, Komitat Sáros; " 20. November 1882 in Wiesbaden) war ein ungarischer Komponist slowakischer Herkunft.
Keler war nach einem Studium der Rechts- und Agrarwissenschaften Schüler von Simon Sechter, dem Lehrer Anton Bruckners. Er wurde Violinist am Theater an der Wien und wirkte von 1854 bis 1856 als Dirigent in Berlin. Sieben Jahre war er Kapellmeister des 10. Infanterieregiments in Galizien, bevor er sich als Musikdirektor in Wiesbaden niederließ.
Adrián Harvan dirigiert das PreÅ¡ovský salónny ochester. KatarÃna Jursová singt.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Fr 1. Apr 2016, 21:52
von Jalana
"Mephisto-Walzer Nr.2" von Franz Liszt
Franz Liszt, im Ungarischen Liszt Ferencz, wie er sich auch selbst schrieb, oder in neuerer Schreibweise Ferenc (* 22. Oktober 1811 in Raiding/Doborján, damals ungarisches Kronland des Kaisertums Österreich, heute Burgenland; " 31. Juli 1886 in Bayreuth), war ein österreichisch-ungarischer Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller.
Liszt war einer der prominentesten Klaviervirtuosen und einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er hat in vielen unterschiedlichen Stilen und Gattungen komponiert, war mit seinen Sinfonischen Dichtungen ein Wegbereiter der "programmatischen Musik" und wird mit seinen Hauptwerken zur Neudeutschen Schule gezählt. Er war Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Musikvereins. Im Alter von 54 Jahren empfing Liszt in Rom die niederen Weihen und den Titel Abbé.
Die Mephisto-Walzer sind vier virtuose Stücke für Klavier solo von Franz Liszt. besondere Berühmtheit erlangte das erste, das regelmäßig im Konzert gespielt und gemeinhin der "Mephisto-Walzer" genannt wird. Die Mephisto-Walzer sind durch ihre diabolische Atmosphäre gut zu erkennen.
Der Mephisto-Walzer Nr. 2 (1878—1881) folgte dem ersten knapp zwanzig Jahre später nach und benutzt - ähnlich wie der erste Walzer - eine fortgeschrittene Tonsprache. Wiederum orchestrierte Liszt das Stück (1880—1881), nachdem die Soloversion fertiggestellt war. Es ist Camille Saint-Saëns gewidmet.
Der Solist ist Walter Richter.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Sa 2. Apr 2016, 22:01
von Jalana
Hirtenchor "Hier auf den Fluren" aus der Schauspielmusik 'Rosamunde' von Franz Schubert
Rosamunde ist ein "Großes romantisches Schauspiel in vier Aufzügen, mit Chören, Musikbegleitung und Tänzen" von Helmina von Chézy. Die Uraufführung mit der Bühnenmusik von Franz Schubert (D 797) fand am 20. Dezember 1823 im Theater an der Wien statt. Der Originaltext des Stückes galt lange als verschollen, hat sich aber (verändert durch eine spätere Bearbeitung der Autorin) in der Stuttgarter Landesbibliothek erhalten und wurde 1996 publiziert.
Rosamunde, Prinzessin von Zypern, ist bestimmt, mit achtzehn Jahren die Herrschaft anzutreten, zuvor wurde sie von der Schifferswitwe Axa incognito als Hirtin erzogen. Der solange eingesetzte Statthalter Fulgentius (Neufassung: Fulvio), der bereits Rosamundes Eltern auf dem Gewissen hat, versucht jedoch, ihre Regentschaft zu hintertreiben, zunächst durch Intrigen, dann durch einen Heiratsantrag und schließlich mittels eines Giftmordanschlags. Rosamunde, die durch eine Urkunde von der Hand ihres Vaters legitimiert ist, erfährt breite Unterstützung der Zyprioten und durch den kretischen Prinzen Alfons, den ihr zugedachten Bräutigam. Schließlich werden alle Anschläge des Fulgentius (Fulvio) vereitelt, und dieser stirbt durch sein eigenes Gift. Rosamunde aber besteigt den Thron.
Es singt die Amberger Chorgemeinschaft. Begleitet wird sie vom Sinfonieorchester Bohemia Prag unter der Leitung von Dieter Müller.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: So 3. Apr 2016, 21:44
von Jalana
Ouvertüre der Oper "Die Rheinnixen" von Jacques Offenbach
Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; " 5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.
Die Rheinnixen (franz.: Les fées du Rhin) ist eine große romantische Oper in vier Akten von Jacques Offenbach, das Libretto stammt von Charles Nuitter (eigentlich: Charles Louis Etienne Truinet). Die Spieldauer beträgt etwa dreieinhalb Stunden.
Die Oper spielt zur Zeit des Ritterkrieges im Herbst 1522. Franz von Sickingen (1481-1523) war von der oberrheinischen Ritterschaft im Jahre 1522 zu ihrem Hauptmann gewählt worden. Im Sommer 1522 begann er eine Fehde gegen Richard von Greiffenklau, den geistlichen Kurfürsten von Trier. Sickingen belagerte im September 1522 die Stadt, musste die Belagerung aber nach wenigen Tagen abbrechen, weil der Landgraf von Hessen und der Kurfürst von der Pfalz dem Erzbischof zu Hilfe kamen. Beim Gegenschlag im Frühjahr 1523 wurde die Ebernburg bei Kreuznach zerstört, und Sickingen musste sich auf seine Burg Nanstein bei Landstuhl (heute Landkreis Kaiserslautern) zurückziehen. Er kapitulierte am 7. Mai und starb noch am selben Tag an seinen schweren Verletzungen. Im Sommer zerstörte ein Heer des "Schwäbischen Bundes" mehr als 30 Schlösser und Burgen von Rittern und bereitete so der Ritterschaftsbewegung im Heiligen Römischen Reich ein Ende.
Es spielen die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Georges Prêtre.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mo 4. Apr 2016, 21:55
von Jalana
"Mir ist die Ehre widerfahren" aus der Oper 'Der Rosenkavalier' von Richard Strauss
Richard Georg Strauss (* 11. Juni 1864 in München; " 8. September 1949 in Garmisch-Partenkirchen) war ein deutscher Komponist des späten 19. und des 20. Jahrhunderts, der vor allem für seine orchestrale Programmmusik (Tondichtungen), sein Liedschaffen und seine Opern bekannt wurde. Strauss war außerdem ein bedeutender Dirigent und Theaterleiter sowie ein Kämpfer für das Musikwesen und eine Verbesserung des Urheberrechts.
Der Rosenkavalier handelt von den Liebeswirren des jungen Octavian mit einer verheirateten Feldmarschallin und weiteren illustren Figuren. Komödie für Musik (op. 59) ist eine Oper in drei Aufzügen. Die Musik stammt von dem deutschen Komponisten Richard Strauss, das Libretto von dem österreichischen Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal. Das Werk wurde am 26. Januar 1911 in der Dresdner Semperoper (Königliches Opernhaus) uraufgeführt.
Es singen Anneliese Rothenberger, Sena Jurinac und Judith Hellwig. Herbert von Karajan leitet die Wiener Philharmoniker.
LG
Jalana