Re: Andrea — meine Erlebnisse
Verfasst: Di 18. Jun 2013, 10:10
.
14.6.2013
Es ist schon fast ein Jahr her, als ich als Andrea mal eine Vorstellung des Chemnitzer Kabaretts besucht hatte. Schon damals beschloss ich, weitere Besuche folgen zu lassen. Ich hatte mir sogar schon ein Stück herausgesucht. Es war gerade neu herausgekommen uns es wirkten genau die Ensemblemitglieder mit, die ich bisher noch nicht kannte.
Da neue Stücke immer sehr gefragt sind, waren alle bisherigen Anläufe erfolglos wegen ausverkaufter Veranstaltung. Diesmal aber sollte es klappen. Ich hatte mir eine Karte reservieren lassen, natürlich per E-Mail auf meinen weiblichen Namen.
Nach Feierabend ging ich wieder ins Zweithaarstudio Simone zum Umziehen und schminken lassen. Ich trug (wieder einmal) meinen kurzen engen schwarzen Rock, die Bluse mit Blumenmuster, gemusterte schwarze Strumpfhosen und Pumps. Diesmal kann ich ein Foto davon in meiner Galerie präsentieren: gallery/image_page.php?album_id=677&image_id=7379
Ich muss dazu sagen, dass dieses Outfit für mich grenzwertig ist, sowohl bezüglich der Rocklänge, als auch des "Aufreizfaktors". Ich denke aber, für eine über Fünfzigjährige ist das gerade noch tragbar, oder irre ich mich da?
Nachdem ich meine Männersachen wieder im Bahnhofsschließfach deponiert hatte, blieb noch etwas Zeit zum Einkaufen. Ich wolle mich diesmal ein wenig nach einfarbigen sommerlichen Röcken und Blusen umsehen, um für meine sonst recht bunten Sachen bessere Kombinationsmöglichkeiten zu haben. Das was ich suchte scheint derzeit aber überhaupt nicht in Mode zu sein, besonders Röcke in meiner Lieblingslänge (kniebedeckend). Als ich schon fast am Verzweifeln war, wurde ich doch noch fündig: Ein ganzer Ständer Faltenröcke, die Länge könnte passen, mehrere Farben standen zur Auswahl und das Ganze als Sonderangebot für 9 € pro Stück! Ich überlegte noch, ob ich einen roten, blauen oder beide Röcke nehmen soll, aber die Entscheidung wurde mir abgenommen, da der blaue nicht in meiner Größe vorrätig war.
Über dieses Schnäppchen habe ich mich sehr gefreut, besonders auch, weil ich vor vielen Jahren schon mal so einen Rock besaß. Obwohl ich ihn gern getragen hatte, fiel er einer meiner "Entsorgungsaktionen" zum Opfer.
Um 20 Uhr sollte die Kabarettvorstellung beginnen, bis 30 Minuten vorher musste ich meine reservierte Karte an der Abendkasse abgeholt haben. Die Zeit dazwischen nutzte ich noch für einen kleinen Imbiss in der Kabarettkneipe.
Ich hatte einen Platz am Rande, da machte es Sinn, erst die anderen Leute reinzulassen. Umso imposanter war dann mein Auftritt vor den fast vollzählig versammelten Besuchern, da mein Platz nur über die Bühne zu erreichen war. Dank meiner Absatzschuhe war ich sicher auch akustisch nicht zu überhören. Das Spiel wiederholte sich noch einmal nach der Pause.
In dem Stück, das sich ""˜s wär schon schön" nannte, ging es um Probleme, die entstehen können, wenn drei Generationen unter einem Dach wohnen. Viele Situationen kamen mir aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis irgendwie bekannt vor. Oft konnte über die eigenen menschlichen Schwächen herzhaft gelacht werden. Auch meine zweite Vorstellung, die ich hier sah, hat mir sehr gut gefallen, und es war bestimmt nicht die letzte.
Wieder draußen, war es merklich kühler geworden. Ich hätte meine Jacke doch nicht im Schließfach lassen sollen. Gut, den etwa 20-minütigen Weg bis zum Bahnhof habe ich trotzdem heil überstanden. Die Heimfahrt mit der Bahn war für mich dann schon längst Routine.
14.6.2013
Es ist schon fast ein Jahr her, als ich als Andrea mal eine Vorstellung des Chemnitzer Kabaretts besucht hatte. Schon damals beschloss ich, weitere Besuche folgen zu lassen. Ich hatte mir sogar schon ein Stück herausgesucht. Es war gerade neu herausgekommen uns es wirkten genau die Ensemblemitglieder mit, die ich bisher noch nicht kannte.
Da neue Stücke immer sehr gefragt sind, waren alle bisherigen Anläufe erfolglos wegen ausverkaufter Veranstaltung. Diesmal aber sollte es klappen. Ich hatte mir eine Karte reservieren lassen, natürlich per E-Mail auf meinen weiblichen Namen.
Nach Feierabend ging ich wieder ins Zweithaarstudio Simone zum Umziehen und schminken lassen. Ich trug (wieder einmal) meinen kurzen engen schwarzen Rock, die Bluse mit Blumenmuster, gemusterte schwarze Strumpfhosen und Pumps. Diesmal kann ich ein Foto davon in meiner Galerie präsentieren: gallery/image_page.php?album_id=677&image_id=7379
Ich muss dazu sagen, dass dieses Outfit für mich grenzwertig ist, sowohl bezüglich der Rocklänge, als auch des "Aufreizfaktors". Ich denke aber, für eine über Fünfzigjährige ist das gerade noch tragbar, oder irre ich mich da?
Nachdem ich meine Männersachen wieder im Bahnhofsschließfach deponiert hatte, blieb noch etwas Zeit zum Einkaufen. Ich wolle mich diesmal ein wenig nach einfarbigen sommerlichen Röcken und Blusen umsehen, um für meine sonst recht bunten Sachen bessere Kombinationsmöglichkeiten zu haben. Das was ich suchte scheint derzeit aber überhaupt nicht in Mode zu sein, besonders Röcke in meiner Lieblingslänge (kniebedeckend). Als ich schon fast am Verzweifeln war, wurde ich doch noch fündig: Ein ganzer Ständer Faltenröcke, die Länge könnte passen, mehrere Farben standen zur Auswahl und das Ganze als Sonderangebot für 9 € pro Stück! Ich überlegte noch, ob ich einen roten, blauen oder beide Röcke nehmen soll, aber die Entscheidung wurde mir abgenommen, da der blaue nicht in meiner Größe vorrätig war.
Über dieses Schnäppchen habe ich mich sehr gefreut, besonders auch, weil ich vor vielen Jahren schon mal so einen Rock besaß. Obwohl ich ihn gern getragen hatte, fiel er einer meiner "Entsorgungsaktionen" zum Opfer.
Um 20 Uhr sollte die Kabarettvorstellung beginnen, bis 30 Minuten vorher musste ich meine reservierte Karte an der Abendkasse abgeholt haben. Die Zeit dazwischen nutzte ich noch für einen kleinen Imbiss in der Kabarettkneipe.
Ich hatte einen Platz am Rande, da machte es Sinn, erst die anderen Leute reinzulassen. Umso imposanter war dann mein Auftritt vor den fast vollzählig versammelten Besuchern, da mein Platz nur über die Bühne zu erreichen war. Dank meiner Absatzschuhe war ich sicher auch akustisch nicht zu überhören. Das Spiel wiederholte sich noch einmal nach der Pause.
In dem Stück, das sich ""˜s wär schon schön" nannte, ging es um Probleme, die entstehen können, wenn drei Generationen unter einem Dach wohnen. Viele Situationen kamen mir aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis irgendwie bekannt vor. Oft konnte über die eigenen menschlichen Schwächen herzhaft gelacht werden. Auch meine zweite Vorstellung, die ich hier sah, hat mir sehr gut gefallen, und es war bestimmt nicht die letzte.
Wieder draußen, war es merklich kühler geworden. Ich hätte meine Jacke doch nicht im Schließfach lassen sollen. Gut, den etwa 20-minütigen Weg bis zum Bahnhof habe ich trotzdem heil überstanden. Die Heimfahrt mit der Bahn war für mich dann schon längst Routine.