Ich habe ( hatte

) einen sehr deutlichen Bartschatten, besonders der Oberlippenbart war auffällig präsent.
Der Bartwuchs war so stark, dass ich mich zweimal täglich rasieren musste, um einigermaßen glatt im Gesicht zu bleiben.
Da ich meine Augenbrauen trimmen wollte, hatte ich mir eine dafür vorgesehene spezielle Pinzette gekauft: Kosten = 5 Euro.
Als ich merkte, dass die Haare der Augenbrauen mit Wurzel herausgezogen werden, kam mir die Idee, es auch mal beim Bart zu versuchen.
Da ich in der ersten Oktober-Woche komplett zu Hause war, konnte ich diese Zeit dafür nutzen.
Zuerst habe ich mir einen 2-Tage-Bart wachsen lassen, somit konnte ich jedes Haar einzeln greifen und mit Wurzel herausziehen, was mich über mehrere Tage verteilt ca. 20 Stunden in Anspruch genommen hat.
Seit diesen Tagen brauche ich nur noch jeden Tag die nachgewachsenen Haare "entsorgen", eine Kompettrasur hatte ich in den ersten 14 Tagen nicht mehr machen müssen, aktuell mache ich es einmal die Woche, damit die noch nachwachsenden Haare vor dem Zupfen eine einheitliche Länge bekommen.
Manchmal kann ich sie schon mit der Pinzette greifen, obwohl sie noch gar nicht deutlich sichtbar sind.
Schwierig ist es am Hals, da durch die unebene Oberfläche bei nicht gerade aufgesetzter Pinzette ein Stückchen Haut mit angezwickt werden kann, was dann zu kleinen Verletzungen der Hautoberfläche führt.
Jetzt, nach 4 Wochen regelmäßiger Anwendung, ist vom Bartschatten schon nicht mehr viel zu sehen, besonders beim Oberlippenbart ist der Unterschied zu vorher ganz deutlich.
Nun reicht es, den Bartschatten mit einer Schicht Foundation (vorher waren es zwei oder drei) abzudecken, damit er unsichtbar wird und nicht mehr wie vorher innerhalb weniger Stunden wieder sichtbar wird.
Da ich hauptsächlich schon graue und weisse Barthaare habe, würde ein Lasern sicher nicht mehr viel bringen und für Nadel-Epi fehlen mir die nötigen Vorraussetzungen für eine Kostenübernahme.
LG, Ramona