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Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Verfasst: So 2. Aug 2020, 15:07
von MichelleMarie
Etwas zu früh gefreut...
Verfasst: So 2. Aug 2020, 21:45
von VanessaB
Hallo Ihr Lieben ...
der Tag 2 nach der OP war etwas durchwachsen. Ich habe Vormittags mit Übelkeit gekämpft und habe auch noch immer erhöhte Temperatur zwischen 37,4 und 38.
Mal schauen, wie sich das entwickelt, aber es ist ja auch kein Spaziergang so eine OP. Trotzdem war ich heute schon viel öfter zu Fuß unterwegs und bin gespannt, was die nächste Woche so bringt. Morgen hat erst einmal mein Sohn Geburtstag.
Alles Liebe aus Bogenhausen
Vanessa
Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Verfasst: So 2. Aug 2020, 22:07
von Mirjam
Hallo Vanessa,
jetzt wollte ich dir was schreiben, zur "überstandenen" OP, und dann lese ich das

Ich dachte echt, es wäre was schiefgelaufen

Aber so dramatisch scheint es dann doch nicht zu sein? Ja bissle doof schon, und ja, ich hab das alles ja schon mal ganz direkt mitbekommen, vor ziemlich genau einem Jahr. Es wird jeden Tag besser werden, ganz bestimmt
GLG, Mirjam

Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Verfasst: Mo 3. Aug 2020, 05:34
von ExuserIn-2020-09-08
Hi Vanessa,
freue mich wirklich sehr für dich, dass du die OP einigermasen gut überstanden hast.
Das muss doch ein prickelndes Gefühl sein, endlich angekommen zu sein, bin da schon ein bischen neidisch auf dich.
Ich wünsche dir eine baldige Genesung, damit du das Frau sein, so richtig geniesen kannst.
LG Jenny
Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Verfasst: Mo 3. Aug 2020, 14:59
von Jaddy
*winke* Hi Vanessa

Die Übelkeit hatte/hab ich auch. Bei mir kam sie vom Novalgin. Ich vermute du kriegst auch noch reichlich Schmerzmittel (bei mir 4x1g pro Tag) und sowohl Novalgin wie Ibu erzeugen Magen/Darmprobleme in der Dosierung. Ich versuche, einzelne Tabletten weg zu lassen (ist mit dey Ärzt"¢in geklärt). Gute Heilung, das wird

heute ging es besser
Verfasst: Mo 3. Aug 2020, 19:17
von VanessaB
Hallo Ihr Lieben,
heute ging es schon besser und die Temperatur scheint aber noch immer etwas zu springen. Aber hat heute auch schon mal die 37 gestreift.
Momentan fühle ich mich aber wieder warm. Das kann aber auch einfach an der schlechten Luft im Zimmer liegen und der eingeschränkten Bewegung.
Außerdem wurde heute der Verband abgenommen und obwohl es mich schon sehr an das zerbeulte Gesicht eines Boxers erinnert hat, was ich da sehen kann, bin ich MEGA begeistert gewesen. Bilder erspare ich Euch aber von meiner Intimzone. Insgesamt fühle ich mich noch mal besser und hoffe, das dies so weitergeht. Das Personal achtet sehr peinlich auf alles, auch wenn ich mir hin und wieder noch mehr Erklärung wünschen würde. Aber dafür habe ich eine erfahrene Zimmernachtbarin, die jetzt Ihre 9. OP hatte und mir vieles erklärt. Insbesondere, was man vermeiden sollte ...
Es wurde auch eine Naht im oberen Bereich geöffnet, so dass das Ziehen weiter abgenommen hat. Insgesamt kann ich viel besser liegen und dadurch (hoffentlich) auch schlafen. Heute habe ich auch meine AU bekommen und an meinen Arbeitgeber gemailt. da steht vorerst 17.08. drauf. Genau so, wie ich es erwartet hatte.
Alles Liebe
Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Verfasst: Mo 3. Aug 2020, 20:00
von JuLa67
Liebe Vanessa,
das wird schon alles.... mit jedem Tag ein bisschen besser!
Leibe Grüße
Larissa
P.S.: Der Sommer ist irgendwie nicht die allerbeste Zeit für so ne OP - aber deswegen noch länger warten? Passt schon!
auf und ab ...
Verfasst: Mi 5. Aug 2020, 08:53
von VanessaB
Die Nacht war furchtbar ...
Ich konnte einfach nicht liegen, fand keine Position, mein ganzer Körper fühlte sich unwohl und fand keine Ruhe. Eigentlich hatte ich das Gefühl, ohne Schmerzmittel auszukommen, aber nachts um 3 Uhr, habe ich dann doch geklingelt, um wenigstens etwas Ruhe zu finden. Naja ... Semioptimal.
Gestern hatte ich dann auch noch einen kleinen Unfall. Auf Toilette ist der Verbandsbausch abgefallen, der die Vernähung der Neovagina/den Stand? am Venushügel hält. Erst habe ich das nicht so beachtet, aber dann gab es doch Rettungsversuche vom Arzt. So habe ich mit einer Klemme (so groß wie eine Schere) heute Nacht geschlafen. Wat es nicht alles jibt ... und geschlafen ist ja auch völlig falsch formuliert ... ich habe die Nacht durchlitten.
Heute habe ich dann erfahren warum ... Der Körper versucht bereits den Stand loszuwerden und daher drückt es an allen Ecken und Enden ... Puh .. ich hoffe auf Besserung und eine Dusche. Denn mittlerweile sind meine Haare mehr als fettig und ich stinke wie ein (weiblicher) Iltis.
Dafür ist seit vielen tagen heute das Wetter mal wieder schön und die Sonne strahlt an blauem Himmel ... wenn das keine gutes Zeichen ist ...
Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Verfasst: Mi 5. Aug 2020, 09:01
von Engelchen
Liebe Vanessa,
danke für deinen Bericht.
Ich hoffe das du den Stent bald los wirst.
Danach viel Spaß beim duschen.
Liebe grüße
Lisa
Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Verfasst: Mi 5. Aug 2020, 09:51
von Maximiliana
Hallo Vanessa
Ich verfolge deine Berichte nun schon eine Weile mit Spannung und freue mich für dich, dass deine Op soweit gut verlaufen ist und wünsche schnelle Genesung, damit du dich bald rundum wohlfühlen kannst !
Liebe Grüße Maxi

Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Verfasst: Mi 5. Aug 2020, 13:57
von Mara
Hallo Vanessa,
wie gerne verfolge ich deinen Genesungsprozess. Nicht aus Neugier sondern eher aus der Freude, das du den Schritt für dich gegangen bist und ich hoffe, dass alles recht schön verheilt und du bald wieder auf die Beine kommst.
Sonnige Grüße.
Herzlichst Mara
Puh ... was eine Wohltat
Verfasst: Mi 5. Aug 2020, 16:24
von VanessaB
Der Stand ist raus ... das ist wie Weihnachten und Geburtstag zugleich.
Auf einmal geht alles wieder ohne (fast ohne) Schmerzen .... bombe!
Endlich schmerzfrei aufstehen, schlafen, gehen ... das war die letzten 24 Stunden wirklich eine Qual (für mich).
Und noch viel besser, jetzt kann man auch das Ergebnis erahnen und ich bin schon jetzt völlig verzaubert ...
Liebe Grüße aus Bogenhausen von einer wirklich glücklich und erleichterten Vanessa
Re: Mein Weg zur OP und zu mir ...
Verfasst: Mi 5. Aug 2020, 16:29
von Anne-Mette
Moin,
das hört sich doch schon gut an
Ich wünsche Dir weiterhin einen guten Heilungsverlauf
Herzliche Grüße aus dem hohen Norden
Anne-Mette
Re: Puh ... was eine Wohltat
Verfasst: Mi 5. Aug 2020, 18:05
von Tatjana_59
VanessaB hat geschrieben: Mi 5. Aug 2020, 16:24
Der Stand ist raus ... das ist wie Weihnachten und Geburtstag zugleich.
Auf einmal geht alles wieder ohne (fast ohne) Schmerzen .... bombe!
Endlich schmerzfrei aufstehen, schlafen, gehen ... das war die letzten 24 Stunden wirklich eine Qual (für mich).
Und noch viel besser, jetzt kann man auch das Ergebnis erahnen und ich bin schon jetzt völlig verzaubert ...
Liebe Grüße aus Bogenhausen von einer wirklich glücklich und erleichterten Vanessa
Dann wünsche ich dir weiterhin eine super Genesung du verzauberte Vanessa.
Ich kann dein Glücksgefühl fast spüren, weiß ich ja noch haarklein wie es bei mir war.
Alles gute
LG Tatjana

eine Woche danach ...
Verfasst: Sa 8. Aug 2020, 10:51
von VanessaB
Hallo Ihr Lieben!
Nach nur einer Woche ist schon so vieles passiert:
Freitag morgen OP
Samstag schon das erste mal Aufstehen
Montag Verbandsentferung und der erste Blick
Mittwoch Stand ziehen (Freiheit!)
Freitag Katheter ziehen und das erste mal urinieren
Das Fieber ist scheinbar auch im Griff (ohne weitere Medikamente). Aufstehen geht schon viel besser, aber lange draußen herumtreiben ist nichts für mich. Es zieht mich doch immer wieder zurück ins Bett. Langsam gehen auch die Schwellungen zurück und das Farbenspiel der Haut setzt ein. Mit dem Rückgang bekommt der Körper auch immer mehr "Form". Am Montag sollen dann die Klammern gezogen werden und die nächste Woche steht im Zeichen von bougieren und pflegen lernen. Freitag wird es dann wohl nach Hause gehen. Wirklich irre, was so ein Körper alles mitmachen kann. Die spannendste Frage für mich ist tatsächlich das Wasserlassen momentan. Durch die Schwellungen habe ich noch kein richtiges Gefühl dafür, was da unten eigentlich "passiert". Vermutlich müssen sich meine Synapsen auch erst mal daran gewöhnen, dass von Ihnen neue, veränderte Steuerungsaufgaben abverlangt werden. Dicke Einlagen (Surfbretter) sind zwar nicht hübsch, gehören aber zum Alltag und helfen sich an alles zu gewöhnen. Auch wenn es mal nicht so klappt, wie man es sonst gewohnt war.
Alles Liebe
Vanessa