Seite 6 von 7

Re: Warum immer Miniröcke?

Verfasst: Do 9. Jan 2020, 17:09
von Joe95
Katja hat geschrieben: Do 9. Jan 2020, 17:00 ein Sport-Tube und der hat genau die richtige Länge
Ja, ich kenne die Teile an sich, nur die Bezeichnung hab ich noch nie gehört.
Ich versuch gerade mir vorzustellen wie so ein Teil in länger aussehen würde. Das geht nun garnicht. Ich finde auch die sind genau richtig so.

Wenn man denn die Figur dafür hat,

Re: Warum immer Miniröcke?

Verfasst: Do 9. Jan 2020, 17:59
von YvonneTV
Anja hat geschrieben: Do 9. Jan 2020, 16:34 Hab eben auch noch mal geguckt und bin hier fündig geworden...
Genau die beiden hab ich z.B. auch zu Hause. Das war KW26 / 2016. Trag ich immer noch gerne.
Entweder heißen die nun anders oder die verkaufen die garnicht mehr? Hm...
Tchibo hat ja oft Aktionen, die nicht ewig lange gehen .... Oder die kommen irgendwann wieder ! :D

Bei H&M gbt es die jedes Jahr etwa im Frühling, allerdings nur in schwarz und grau. Das mit den Farben hat schon was (yes)

Re: Warum immer Miniröcke?

Verfasst: Do 9. Jan 2020, 18:07
von ExuserIn-2023-06-22
Warum immer Miniröcke, das habe ich mich auch gefragt. Warum muss meine Jassi mit 55 Jahren immer Miniröcke tragen? Manchmal könnte ich direkt eifersüchtig werden. Aber ich habe mich damit mittlerweile abgefunden, denn sie gefällt mir in ihren Outfits. Ich weiß, das sie zu mir steht und das reicht mir. Also geniessen wir das Leben, ich in meinen Jeans und meine Partnerin in ihren Miniröcken.
Menalee

Re: Warum immer Miniröcke?

Verfasst: Do 9. Jan 2020, 18:55
von Stephanie
Ein Leben ohne Minirock ist möglich, aber völlig sinnlos. :wink: :mrgreen:

Re: Warum immer Miniröcke?

Verfasst: Do 9. Jan 2020, 20:40
von Elfy Adorabella
Ich finde es immer wieder erstaunlich wie man über solch eine banale Frage so viel diskutieren kann. Ich trage sehr oft Miniröcke, weil ich lange Röcke nicht mag. Ich hatte bisher nie Probleme dass ich komisch angeschaut wurde. Letztendlich muss das Outfit passen, dann ist egal wie der Rock geschnitten ist.

Re: Warum immer Miniröcke?

Verfasst: Fr 10. Jan 2020, 11:26
von Gabi
Elfy Adorabella hat geschrieben: Do 9. Jan 2020, 20:40 Letztendlich muss das Outfit passen, dann ist egal wie der Rock geschnitten ist.
Genau das meine ich, vielen nicht-Bio-Frauen steht es eben nicht, bei manchen sieht es geradezu grotesk aus, nur bei wenigen sieht es stimmig aus. Das mag im Auge des so angezogenen anders sein, für den Außenstehenden sieht es aber eigenartig aus wenn eine zu schwere 190cm-Person in Highheels im 30cm Rock posiert, sorry, ist so. Weil ja irgendwie alle den Wunsch haben gut auszusehen und sich dabei wohl zu fühlen wundere ich mich eben warum manche so etwas anziehen wo es doch bei näherer Betrachtung einfach nicht passt.

Das kann natürlich jeder anders sehen, und es kann auch jeder gerne anziehen was er/sie will, dagegen habe ich auch nichts, warum sollte ich auch, es stört mich auch nicht oder so.
Ich habe mich nur gefragt warum 50-70% der CD Fotos in kurzen Röckchen und in Highheels zeigen, während das eher nur gefühlte 5% der Biofrauen tun, und da sind es meist nur die, bei denen es wirklich gut aussieht. Zur Arbeit geht so kaum eine, zum Einkaufen auch eher selten, da gibt es sicher Ausnahmen, aber ich sehe im täglichen Leben nur selten überhaupt ein Kleid oder einen Rock, die meisten Frauen tragen Hosen, mehr oder weniger eng. Vor allem die älteren tragen dann später wieder mehr Rock, aber längere. Hotpants sind auch so ein Ding, sehen an jungen Mädels super aus, gebe ich zu, aber ich habe noch nie eine 30-Jährige Frau in Hotpants gesehen, CD dagegen sieht man oft darin, das sind oft 40+ oder älter, da macht man dann eher :shock: :?

Bei mir ist es z.B. so dass meine Figur zwar sehr schlank ist, meine Beine sehen super aus, meine Frau hätte die gerne, aber die Proportionen geben es einfach nicht her kurze Röcke zu tragen. Das sieht bei mir einfach nicht aus, weil mir die Rundungen einer Bio-Frau fehlen und mein Oberkörper darin irgendwie zu lang erscheint. Knielang sieht das viel stimmiger aus.

Aber die Stimmen hier geben die Antwort: Ihr fühlt euch darin wohl, wie es scheint, mir wäre eher kalt :lol:

Re: Warum immer Miniröcke?

Verfasst: Fr 10. Jan 2020, 12:15
von Stephanie
Wenn Du Jahrzehnte lang in den "falschen" Klamotten herumgelaufen bist, dann ist wie ein Befreiungsschlag, einen kurzen Rock tragen zu können.

Re: Warum immer Miniröcke?

Verfasst: Fr 10. Jan 2020, 13:38
von Anja
Moinsen (moin)
Gabi hat geschrieben: Fr 10. Jan 2020, 11:26 Ich habe mich nur gefragt warum 50-70% der CD Fotos in kurzen Röckchen und in Highheels zeigen, während das eher nur gefühlte 5% der Biofrauen tun
Das wurde doch schon beantwortet. Kompensation.
Als CD habe ich "besonders" weibliche Kleidung gebraucht um mich weiblich fühlen zu können, eben um ins Gleichgewicht zu kommen. Das hat mit der Zeit nachgelassen, war zu Anfang aber notwendig.
Geborene Frauen fühlen sich immer weibliche, egal ob und was sie gerade tragen.
CD definieren ihre (weibliche) Seite stark über Kleidung, geborene Frauen brauchen das im Normalfall nicht...

Grüße
die Anja

Re: Warum immer Miniröcke?

Verfasst: Fr 10. Jan 2020, 13:53
von ExuserIn-2021-04-19
Gabi hat geschrieben: Fr 10. Jan 2020, 11:26 Ich habe mich nur gefragt warum 50-70% der CD Fotos in kurzen Röckchen und in Highheels zeigen, während das eher nur gefühlte 5% der Biofrauen tun, und da sind es meist nur die, bei denen es wirklich gut aussieht.
Die Biofrauen können meinetwegen anziehen, was sie wollen. Ich mach das ja auch. :D

Spaß beiseite, ich denke, das Biofrauen Kleider und Röcke zu besonderen Gelegenheiten anziehen. Meine Frau und andere Frauen in meinem Bekanntenkreis machen das so. Und die, die hübsche Beine haben, ziehen dann auch Mini an. Sogar in meinem Alter (60).

Und ist es nicht so, das für viele von uns, Crossdressing eine besondere Gelegenheit und kein Alltag ist.
Ich stell auch gerne die verschärften Fotos von mir hier ein. Zu Anfang hab ich mal ein Foto eingestellt, auf dem zu sehen ist, wie ich beim Putzen angezogen bin. Also Jeans und Bluse, durchaus schick, wie ich meine. Die Resonanz war allerdings eher dürftig im Gegensatz zu den aufgebrezelten Outfits.

LG Katja

Re: Warum immer Miniröcke?

Verfasst: Sa 11. Jan 2020, 01:44
von s_Roeckchen
[/quote]Ja, ich kenne die Teile an sich, nur die Bezeichnung hab ich noch nie gehört.
Ich versuch gerade mir vorzustellen wie so ein Teil in länger aussehen würde. Das geht nun garnicht. Ich finde auch die sind genau richtig so.
Wenn man denn die Figur dafür hat,
[/quote]

Dir kann geholfen werden: das Fatal Dress des Bregenzer Herstellers

LG s'Röckchen

Re: Warum immer Miniröcke?

Verfasst: Sa 11. Jan 2020, 05:02
von Joe95
Ok, nun stell dir vor ich würde sowas anziehen...

Re: Warum immer Miniröcke?

Verfasst: Sa 11. Jan 2020, 10:42
von s_Roeckchen
Da ich Deine Figur nicht kenne, kann ich nur sagen, ich wäre das Michelinmännchen in so was.. :shock:

Re: Warum immer Miniröcke?

Verfasst: Sa 11. Jan 2020, 18:36
von Gabi
Ha, ich stelle mich gerade darin vor :-) Aber cooles Teil, es muss schön sein wenn man Gr. 36 hat.

Re: Warum immer Miniröcke?

Verfasst: Sa 11. Jan 2020, 21:11
von Nobbi56
Gabi hat geschrieben: Sa 4. Jan 2020, 11:33 Ich finde immer, dass gerade das, öffentlich getragen, zum schlechten Image der CD/Transfrauen beiträgt.
Das mit dem "Image" ist so eine Sache: Man/n kann sich z. B. schnell unbeliebt machen, indem man Wahrheiten ausspricht, die für manche/n unangenehm sind - schon im Altertum pflegte man oft den Boten für den Inhalt der (schlechten) Nachricht zu bestrafen, obwohl er diese gar nicht zu verantworten hatte. Oder, wie es André Heller einst formulierte: "Wer das Denken nicht schlagen kann, schlägt die Denkenden": Diese Weisheit hat nichts von ihrer Aktualität verloren, s, Ereignisse in Iran, Hongkong, Venezuela etc.

LSBTI-Menschen haben nicht mit einem schlechten "Image", sondern fehlender Akzeptanz geschlechtlicher Vielfalt, Geringschätzung und Diskriminierung in Teilen der Bevölkerung zu kämpfen - das gilt leider auch immer noch hierzulande, aber weitaus stärker anderswo auf der Welt. Das hat absolut nichts mit ihrem öffentlichen Auftreten zu tun - ich persönlich denke sogar, in modischer Hinsicht verhalten sich viele Trans-Frauen körperbewusster als ein großer Teil der hiesigen CIS-Frauen: begegnet man z. B. in der Berliner-U-Bahn Damen mit auffallend "schicker" Kleidung, handelt es sich fast immer um Frauen aus Osteuropa, weil man leicht an ihrer Sprache feststellen kann (im Regelfall russisch oder polnisch). Wie hier aber auch schon erklärt wurde, haben die meisten Transfrauen einen sehr beschwerlichen und mühsamen Weg bis zur Geschlechtsangleichung hinter sich und für sie kommt dem Attribut "weiblich" eine emphatische Bedeutung zu, während es für CIS-Frauen seit ihrer Geburt etwas völlig Selbstverständliches ist, das frau nicht besonders zu betonen braucht. Ich fürchte, die allermeisten "Bio-Frauen" können sich daher nicht vorstellen, welch' hohen Stellenwert es für Transfrauen bedeutet, endlich auch äußerlich ihrem "gefühlten" Geschlecht zu entsprechen. Es ist für mich absolut nachvollziehbar, dass diese hart und oft opferreich erkämpfte Transition nun auch mit betont weiblicher Kleidung - wozu durchaus enge kurze Röcke, die lange Beine "machen", zu zählen sind - betont wird.

Davon abgesehen sollte "frau" auch bedenken, dass (biologische) Frauen zwar statistisch eine höhere Lebenserwartung als Männer haben (wohl hormonell bedingt), der männliche Körper aber als "kleiner Ausgleich" weniger anfällig für altersbedingte "Verfallserscheinungen" ist: So neigen (biologische) Männer im Regelfall weder zu Cellulitis noch erschlaffendem Bindegewebe und die (dickere) männliche Haut leidet weniger unter Austrocknung und Faltenbildung. Der größte Feind des alternden männlichen Körpers ist häufig das Bauchfett (vizerales Fett), das nicht nur zum unschönen "Bierbauch" und einer "verhunzten" Taille führt, sondern - vor allem - auch gesundheitliche Risiken birgt. Dieses Fett umlagert die inneren Organe und kann daher - im Gegensatz zu dem weiblichen Unterhautfettgewebe - nicht abgesaugt werden. Man/n kann dem aber mit bestimmten Diäten (z. B. Amapur) und sog. Fatburnern (deren Einnahme man aber mit dem Arzt abklären sollte) und natürlich einer kalorienbewussten Lebensweise (Ernährung, Bewegung) buchstäblich zu Leibe rücken. Mit diesen Maßnahmen kann ein (biologisch) männlicher Körper auch in "reiferem" Alter - von Kopf bis Fuß - ansehnlich und straff bleiben; ich kenne mich da nicht aus, vermute aber, dass sich daran auch nach einer Geschlechtsangleichung nichts Grundsätzliches ändert. Damit wäre TS-frau sogar als "Oldie" noch voll "bikinitauglich" - wenn es denn nicht am "oben herum" mangeln würde... :lol:

Für einen sexy Mini reicht das aber allemal. Deshalb: Nur kein Neid, meine (Bio-)Damen! :mrgreen:

(Aber wie ein Kollege einst sagte: "Neid ist die ehrlichste Form der Anerkennung")

LG N.

Re: Warum immer Miniröcke?

Verfasst: Sa 11. Jan 2020, 22:43
von Nicole Fritz
Da können wir doch jetzt diskutieren so viel wir wollen. Es ist heute nun einmal so:
Die Damen tragen Hosen und der "Herr" ein (ziemlich kurzes) Kleid.

DCFC0060_1.jpg

LG Nicole