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Re: Valeries Welt

Verfasst: Do 28. Sep 2017, 14:39
von Christiane04
Hallo,

Ich liebe die Geschichte u die cliffhanger, die du so geschickt einbaust! Das Thema S.... Finde ich in geschickten nicht so drastisch ausgemalten Szenen am besten. Die Schilderung von Gefühlen dabei im Rückblick o.ä. Lässt immer noch viel Raum für deinen kreativen Radius und Steigerungen!
Vielen Dank, mach weiter so.
Lg Christiane

Re: Valeries Welt

Verfasst: Do 28. Sep 2017, 16:41
von Michelle_Engelhardt
Liebe Valerie,

klar kann ich etwas dazu sagen. Okay, es ist nur meine persönliche Meinung, aber ich finde Du solltest Deinen jetzigen Stil in etwa beibehalten. Sexszenen, sparsam dosiert, sind sicherlich ein schönes Element. Dabei kannst Du variieren zwischen leidenschaftlichem Trieb und romantisch-gefühlvollen Begegnungen voller Liebe und Zärtlichkeit. Grundsätzlich würde ich das Ganze nur umschreiben bzw. andeuten und alles weitere der Fantasie und dem Kopfkino der Leser überlassen.

Liebe Grüße
Michelle

Re: Valeries Welt

Verfasst: Do 28. Sep 2017, 17:11
von Valerie Bellegarde
Dangöö, ihr beiden. Also ich mache das dann so, wie ihr sagt. Bloß, ihr müsst noch bis übermorgen warten oder so, denn heute Abend ist Besuch angesagt und morgen hat jemand wichtiges Geburtstag, da muss ich mich drum kümmern.

LG, Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: Fr 29. Sep 2017, 20:42
von Valerie Bellegarde
Da Valeries Geschichte jetzt mal kurz Tempo aufnimmt, geht es hier im Präsens weiter.

Kapitel 29: Make love not war.

Sie lächelt ihn an, dort unten im Partyraum des Interconti Hotels, er grinst breit zurück und ruckzuck fahren die beiden mit dem Expresslift rauf ins 21. Stockwerk, wo Valeries Zimmer ist. Im Lift, der leise surrt und vibriert sind sie allein, und da schaut sie sich den Mann nochmals genau an, den sie mit auf ihr Zimmer nehmen will. Sie ist ein wenig derangiert im Gesicht, ihr ganzes Makeup ziemlich in Unordnung, sie hat jetzt die Schuhe in der Hand und stellt fest: In Wirklichkeit ist er doch größer als sie, schlanke Hüften, etwas breiter in den Schultern, ein wenig jünger vielleicht als sie, kurzgeschorenes dunkles, zurückgegeltes Haar, aber seine sonst freundlich-lustigen Augen haben jetzt einen ganz anderen Ausdruck: Spannung, Ernst und Erwartung liegen darin, oder ist es die Lust auf das, was in ihrem Blick lag, was sie ihm quasi wortlos versprochen hatte?

Obwohl ein Expresslift, scheint der Aufzug nie oben anzukommen. Ihre Gedanken schwirren, in allen Seiten der Liftkabine spiegelt sich sein sportlich-trainierter Körper, läßt seine Kraft ahnen. Wieviel weiß er von ihr? Was wird sie ihm erlauben, wieviel möchte sie zulassen von dem was sie beide wollen? Sie hat sich entschieden für diesen Mann heute, sie werden zusammen in ihrem Bett schlafen, wobei schlafen nicht ganz der richtige Ausdruck ist, sie werden Liebe machen. So gerne würde sie den weiblichen Part der Sache voll und ganz übernehmen, wobei sie überhaupt nicht weiß wie er reagieren wird, wenn er ihren Körper nackt und in Gänze sieht. Und ein anderer Gedanke: Wieviel möchte sie überhaupt von ihm haben, wieviel möchte sie von seiner Kraft spüren, wie weit soll sie gehen, wie weit soll sie sich ihm hingeben.

Mit dem Erreichen des 21. Stocks und dem Aufschwingen der automatischen Tür wird ihr klar: Die Situation ist da, die Lage ist nicht mehr planbar sondern quasi nur noch hinzunehmen, ein automatischer Ablauf, sie hat es in Gang gesetzt und kann das jetzt nicht mehr stoppen. Sie wird es also dem Augenblick überlassen, wie es weitergeht, wie weit sie sich ihm öffnen wird.

Sie betreten ihr Zimmer, beim Passieren der Türe, als sie keine Hand frei hat, nutzt er die Gelegenheit, umfasst ihre Brüste von hinten mit beiden Händen und zieht sie an sich heran, sie spürt etwas Hartes, das sich an ihr Hinterteil presst. So bleiben beide im Flur stehen, er umfasst immer noch ihre Brüste von hinten, knetet sie, küsst ihren Hals von der Seite. Sie lässt es geschehen, spürt seinen harten Penis, windet sich wohlig, entzieht sich ihm dann lachend und verschwindet im Bad. Er geht ins Zimmer rein, das fast in Gänze ausgefüllt wird durch dieses schneeweise King Size Bett. Aus dem Fenster, dessen Vorhänge ganz aufgezogen sind, bietet sich ein fantastischer weiter Blick über das nächtliche Frankfurt, er sieht die Lichter der Stadt und erkennt einige Flugzeuge im Landeanflug zum Flughafen.

Sie ist dann eine ganze Zeit allein im Bad, hat die Tür innen verriegelt, hat viel zu tun, nimmt hastig ihren BH ab und legt ihre beiden Silikonbrüste auf die Platte des Toilettentisches aus weißem Marmor, der hinten in eine große Spiegelwand übergeht. Sie betrachtet sich. Er soll sie so sehen, wie sie wirklich ist, und das heißt mit ihren realen Brüsten, die schließlich auch nicht zu verachten sind, ihre beiden Kleinen. Sie schlüpft aus Schuhen und Rock, schnappt sich ihre kleine schwarze eng sitzende Büstenhebe die sie gestern Abend noch im Handwaschbecken kurz gewaschen hatte und die zum Trocknen über dem Heizkörper hing, sie ist zum Glück ebenfalls schwarz mit gemoldeten Halbschalen und Spitzenapplikationen an den Körbchen, aber eigentlich ungeeignet für Silis, also eigentlich ist das teil von ganz früher, nur ein Überbleibsel aus ihren früheren Crossdresser-Zeiten. Sie schließt das kleine Teil auf dem Rücken mit nur einem Häkchen, es sitzt sehr stramm, aber es hebt ihre natürlichen Brüste samt Haut am Oberkörper sehr schön an, (in Wirklichkeit könnte man auch sagen ihren Fettbusen, was aber etwas uncharmant klingen würde). Beide Körbchen oder Schalen sind nur halb ausgearbeitet, und nach oben offen, so daß die beiden Nippel freigelegt sind, es präsentiert sich ein hübscher kleiner Busen, mindestens ein A-Körbchen, es sieht wirklich wunderbar aus. Sie berührt beide Brustwarzen mit kaltem Wasser aus dem Hahn, beide erigieren auf der Stelle. Sie ist jetzt nur noch in Nylons, BH und untenrum trägt sie ein schwarzes dreieckiges Höschen im Tanga-Stil, das aber ihren Penis, der immer noch klein ist und schlaff, gut abdeckt.

Sie betritt den Raum, it's showtime !

Er liegt nackt im Bett, seine Hose und Schuhe und Socken sind unordentlich auf dem Boden verteilt, er hat beide Hände hinter dem Kopf verschränkt und scheint sie mit den Augen zu verschlingen, als sie sich zu ihm ins Bett legt, unter die Decke, sie umarmen sich, drängeln sich aneinander, mögen das, was sie gegenseitig spüren, kuscheln eine ganze Weile so weiter, lassen sich Zeit. Sie spürt seine Körperwärme, die Bewegungen der Muskeln unter seiner Haut, die Kraft, mit der er sie dann auf den Rücken legt, um ihren Bauch und dann ihre Brüste zu massieren, zuerst mit seinen großen Händen, dann spürt sie seine Lippen und sein Saugen an ihren Brustwarzen. Mit beiden Händen hält sie seinen Kopf, fährt dann durch sein kurgeschorenes Haar, zieht den Kopf zu sich herunter, bleibt auf dem Rücken liegen, ist ganz entspannt, in diesem Augenblick ist sie ganz Frau, will ihn durch kurze Bewegungen ihres Unterleibs ein wenig reizen, ihre Brustwarzen sind immer noch erigiert, während ihr Penis seltsam klein und schlaff bleibt, seltsam unbeteiligt.

Sie dreht und windet sich dann unter ihm heraus, sie liegen Bauch an Bauch, sie untersucht mit beiden Händen seinen Schwanz, der bereits gut steht und findet ihn ästhetisch und schön, leckt eine Zeitlang daran, spürt das Salz auf seiner Haut. Er überlässt ihr völlig die Initiative, reagiert im Augenblick nur auf das, was sie tut. Ihr Tempo ist immer noch langsam, sie ist noch ziemlich locker, spürt aber wie sein Unterleib mitgeht und nimmt seinen harten Schwanz wieder in ihren Mund, saugt daran. Das geht so eine ganze Weile, dann will er mehr. Sie geniesst seine Geilheit, dreht sich, hält ihm den Po in, beide gehen jetzt in Löffelchen-Stellung, er ist an ihrem Rücken. Sie sucht auf dem Nachttisch die Tube mit Vaseline, reicht sie ihm wortlos, kurz später spürt sie wie sein Schwanz langsam von hinten in sie eindringt, und wieder genießt sie das Gefühl, da hinten ganz ausgefüllt zu sein von diesem Mann, mag seine Kraft und seine Stöße, die schneller werden, bis er sich zum ersten mal in dieser Nacht in sie ergießt. Beide bleiben noch eine Weile liegen, dann gleitet er heraus aus ihr und sie drehen sich erneut zueinander, umarmen sich und halten sich fest. Wieder stellt sich die neugierige Valerie die Frage, ob das Gefühl, das sie gerade hatte, als er in ihr drin war, wohl dasjenige sei, das eine Frau spürt, wenn sie sich einem Mann hingibt, wenn ein Mann sie bespringt, sie vögelt, sie nimmt, sie fickt.


Liebe Grüße, und diejenigen, denen es gefallen hat, dürfen das ruhig sagen.

Valerie :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: Sa 30. Sep 2017, 06:39
von Karla
Du bringst "frau" zum träumen!
Elly überlegt im Moment, das unmoralische Angebot, das ihr ein Kerl vor einigen Wochen gemacht hat (von Elly weiß er noch nix) doch noch anzunehmen...

LG Elly

Re: Valeries Welt

Verfasst: Sa 30. Sep 2017, 09:59
von Valerie Bellegarde
Christiane04 hat geschrieben: Do 28. Sep 2017, 14:39 Hallo,

Ich liebe die Geschichte u die cliffhanger, die du so geschickt einbaust! Vielen Dank, mach weiter so.
Lg Christiane
Liebe Christiane,
"Cliffhanger" super Begriff, ich mag diese anschaulichen Wörter. Manchmal hat das Englische unserer Sprache doch was voraus. Aber mir ist so nebenbei eingefallen, auch der Titelheld Valerie, der wohl bald zur Titelheldin mutieren wird (mal sehen) ist im Grunde seines/ihres Herzens ja auch so eine Art cliffhanger, er/sie begibt sich nämlich immer (und stets freiwillig) in gefährliche Situationen auf der Suche nach dem Weiblichen in sich (oder an sich). Dabei ist der Weg ist das Ziel. Immer mit dem klaren Bewußtsein, auch mal abfliegen zu können. Doch was wollen wir denn mit der Ratio, wenn es um schöne Gefühle geht?

Lieben Gruß, V.B. :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: Sa 30. Sep 2017, 10:17
von Valerie Bellegarde
Und jetzt zu dir, liebe Elly:
Da hebe ich nur den Finger und sage "tzz tzz tzz..." ( :mrgreen: ). Mein wirklicher Ratschlag heißt: Mach es. Wir vergessen alles, alle guten Erlebnisse, alle schlechten Erlebnisse. Aber an den verpassten Gelegenheiten, da machen wir ewig dran rum. Alles claro?

V.B.

Re: Valeries Welt

Verfasst: So 1. Okt 2017, 15:41
von Valerie Bellegarde
Kapitel 30: Der Tag danach

Valerie erwachte spät am nächsten Morgen, eigentlich war es schon Vormittag, bestimmt schon nach zehn Uhr. Aber no problem, die gemeinsame Rückreise des Teams im Bus nach Stuttgart ins XXXXler-Hauptquartier war erst für den Nachmittag angesagt, also konnte sie sich noch kräftig strecken und dehnen unter ihrer Bettdecke. Sie war nach vier oder fünf Stunden tiefem traumlosem Schlaf wieder allein erwacht, denn ihr Lover, der kräftige und ausdauernde Karl-Heinz, hatte bereits gegen fünf Uhr früh das gemeinsame Bett wieder verlassen. Besser gesagt er hatte versucht, sich unbemerkt aus dem Zimmer zu schleichen, aber sie war aufgewacht. Wie das so ist bei solchen Anlässen an einem nüchternen kalten Morgen nach einer Nacht voller Seligkeit, tauschte man eben noch ein paar tiefe Küsse und auch ein viele Schwüre aus, sich so schnell als irgend möglich wiederzusehen, sich sofort anzurufen, sich nie zu vergessen sowieso. Und ja, es sei toll gewesen mit dir, und ich möchte immer wieder Sex haben wie du es mit mir gemacht hast, und keiner hat es mir jemals so gut besorgt wie du. Solches "blah-blah" eben, jeder kennt das, eigentlich sind es Lügen, die man sich selbst und dem Partner erzählt, wenn der Lover, den man eigentlich bei sich behalten möchte, nach einer gestohlenen Nacht wieder abhauen muss, weil zuhause, ich meine in seinem wirklichen Zuhause jemand anders auf ihn wartet, der das nicht wissen darf, was in dieser Nacht passiert ist. Und ihr erzählt euch dann gegenseitig diese schönen Lügen und du willst ihn gleichzeitig für immer bei dir behalten aber es geht nicht, du willst diese Nacht festhalten, aber es geht nicht. Verweile doch, du bist so schön, das erinnerte sie in diesem Moment ohne zu wissen: Es war ein Teil aus einem Gedicht von Johann Wolfgang von G.

Obwohl es draußen ein sonniger Vormittag war, die Sonne stand schon hoch, war Valeries Stimmung eher gedämpft, trotz der Goethe-Reminiszenz, die ihr unbewusst in den Kopf gekommen war, also irgendwie fühlte sie sich zerschlagen. Sie drehte sich ein paarmal im Bett und versuchte aus den Laken zu kriechen in die sie verwickelt war, spürte dann die klebrige Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen und erinnerte sich. Er hatte sie nach dem ersten mal dann später noch zweimal a tergo gefickt in der letzten Nacht, der ausdauernde Karl-Heinz, und es war sein halb angetrockneter Samen, der ihr noch zwischen den Schenkeln und an den Pobacken klebte. Sie hatte es anfangs genossen, gevögelt zu werden, weil sie neugierig darauf gewesen war, wie sich eine Frau fühlt die von einem Mann genommen wird, und anfangs war es auch toll gewesen, ihn in sich zu spüren.

Er hatte ein paar heisse Sachen daruf, die er wohl vorher in diversen youporn Filmchen gesehen hatte, die hat er versucht mit ihr nachzuspielen, und sie hatte es eigentlich gerne über sich ergehen lassen: Sie auf dem Rücken, ihre beiden Beine über seine Schultern gelegt, dabei drang er sehr tief in sie ein. Dann später noch ein paar andere Varianten, leg doch dein Bein so, und ich dann so, oder doch lieber so rum... und halt stopp, vielleicht ist es doch besser du legst dich auf den Bauch und mit einem Kissen unter deinem Po komm ich besser rein, solche Experimente halt, seine Phantasie schien unerschöpflich in dieser Beziehung. Seltsamerweise, was die Rollenverteilung angeht, war sie beim zweiten mal und auch noch später beim dritten mal gar nicht mehr selbst richtig aktiv gewesen, und obwohl er ihr alles vom Körper runtergerissen hatte, Ihren BH, ihr Höschen und alles was sie anhatte, und ihr Penis völlig frei lag wurde ihr Schwanz, eigentlich ein Schwänzchen, bei dem ganzen Spiel überhaupt nicht steif und sie spürte wenig darin. (Eigentlich weil dieses ihr männliches Teil sowieso nicht besonders groß war (wir erinnern uns an Ericas Aussage dazu bei einem früheren Anlass), könnte man es auch als eine Art größere Klitoris bezeichnen).

Nun gut, nach all dem Gewälze und Herumgetolle dieser Nacht hatte selbst der scheinbar unersättliche Karl-Heinz schließlich genug (und sie hatte ihm auch nach dem dritten mal schon zu verstehen gegeben, sie sei jetzt ein wenig wund im Po und möchte eigentlich nicht mehr), schließlich waren sie beide eingeschlafen, wie sie lagen, ineinander verknäult.

Das Frühstück fiel für Valerie dann aus, was nicht dazu beitrug, ihre Laune zu heben. Sie musste sich mit einem heißen Caffé Latte aus der Maschine im Zimmer begnügen, duschte dann, zog sich wieder dienstlich an, packte ihre Sachen, immerhin zwei Koffer, und begab sich später in die Lobby, wo der Treffpunkt vor der gemeinsamen Abfahrt nach Stuttgart vereinbart war. Fast alle waren schon da, sie registrierte ein paar leicht verwunderte Kollegen-Blicke von der Seite, aber klar, sie musste ja furchtbar aussehen nach dieser Nacht. Erica, zu der sie sich gesetzt hatte, lächelte nur verständnisvoll und nachdem sie sich ein wenig untereinander ausgetauscht hatten, sagte sie:

"Du setzt dich zu mir vorne im Bus und dann hast du deine Ruhe und wir können ein wenig darüber reden, wenn dir danach ist"

Valerie nahm es hin, nickte nur, denn eigentlich war ihr im Moment alles egal. Im Bus selbst saßen die beiden auf den Vordersitzen rechts vom Fahrer und hatten ihre Ruhe. Erica spürte, was mit der Freundin los war und drang nicht weiter in sie, und so schwiegen beide die meiste Zeit während der Fahrt und schauten nur aus dem Fenster. Doch eigentlich schaute die eine auf das, was vor ihr lag, nämlich ihr neues Aufgabengebiet als Abteilungsleiterin. Und unsere kleine Valerie schaute zurück auf ihre erste richtige Liebesnacht als Frau. Es war schneller Wirklichkeit geworden als sie es sich vorgestellt hatte. Nach dem Wochenende, das vor ihnen lag, würde der Büroalltag beim XXXXler, dem großen Autohersteller, sie wieder haben.


Soviel für heute, und ich freue mich wirklich über jedes Lebenszeichen von meinen Lesern und Leserinnen.

Liebe Grüße, Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mo 2. Okt 2017, 07:03
von Valerie Bellegarde
Huh so viele Leser in letzter Zeit! Ich bin gerührt :P Aber Freunde, ihr seid ja fast so heiss auf diese Sache wie der unersättliche Karl-Heinz!

Valerie, die heute mal einen Tag oder so Pause macht mit der Geschichte, also bisschen abwarten bitte.

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mo 2. Okt 2017, 21:19
von Valerie Bellegarde
Kapitel 31: Normalität kehrt ein

Für Valerie verlief das kommende Wochenende ruhig und entspannt. Am späten Nachmittag hatte der Firmenbus Stuttgart und die dortige Firmenzentrale erreicht. Alle waren müde nach dieser wirklich turbulenten Messewoche in Frankfurt, aber niemand fühlte sich wohl so zerschlagen wie Valerie, was ja auch wirklich kein Wunder war. Alles verabschiedete sich schnell voneinander, und jeder schaute, schnell in sein Auto zu kommen, und schon war Wochenende angesagt.

Sie verstaute die beiden Rollkoffer, den Mädels- und den Männerkoffer in ihrem weißen Peugeot 206 (dem "kleinen Löwen"), ließ die Hecklappe fallen und plumpste auf den Fahrersitz, was nicht ohne einen gewissen Schmerz im unteren Rückenbereich abging, man könnte auch sagen, ihr von Karl-Heinz, ihrem Lover die ganze letzte Nacht stark bearbeitetes Hinterteil tat jetzt erst richtig weh. Sie biss die Zähne zusammen und versuchte an etwas anderes zu denken, hatte aber immer und stets nur das Bild von Karl-Heinz, vor sich, über ihr, unter ihr, hinter ihr, in ihr drin. Sie meinte seinen Körper noch zu spüren und seinen Geruch immer noch wahrzunehmen. Ganz sicher, noch heute Abend wollte sie ihn anrufen in Frankfurt. Ist das eigentlich Liebe oder nur Verrücktheit?

Angekommen in ihrer kleinen Cannstatter Innenstadtwohnung war sie recht schlapp und machte sie sich erst gar nicht daran, die beiden Koffer zu öffnen um die Schmutzwäsche einer Woche in die Waschmaschine zu tun. Nein, sie fühlte sich so schlecht, dass sie sich gleich nach dem Heimkommen aufs Bett warf um eine kurze Zeit auf dem Bauch liegend zu entspannen. Nach einer halben Stunde etwa raffte sie sich dann doch wieder auf , zog sich ganz aus und verschwand im Bad, duschte sehr, sehr ausgiebig und lange, um sich danach wieder einigermaßen menschlich zu fühlen. Aus dem Toilettenschränkchen fischte sie dann ihre Analdusche, ein Dildo-ähnliches Ding, mit einem Gummiball hinten dran. Füllte dann den roten Ball mit warmem Wasser, führte den Dildo zum Po und schob ihn mit etwas Vaseline und unter Schmerzen in den Darm ein, und spülte ihn auf diese Weise unter ihrer Dusche einige male durch, bis sie meinte sie sei sauber.

Nach dieser anstrengenden Prozedur war sie dann allerdings total erschossen, Cremte sich aber nach dem Abrubbeln noch den ganzen Körper mit Bodymilk ein und verteilte etwas teure Pflegeemulsion auf der Gesichtshaut. Danach schaffte es gerade noch zum Bett und schlief 12 Stunden durch. Und zwar schlief sie tief, ruhig, ungestört und traumlos.

Während Valerie also in den kommenden Sonntag reinschläft, erlauben wir uns, zusammen einen kleinen Rundgang durch ihre Wohnung zu machen. Sie hatte wie gesagt eine kleine Altbauwohnung im Zentrum von Cannstatt angemietet, sehr hübsche und romantische Altstadtlage, ganz in der Nähe ein großer Zoo und ein Park, genannt die "Unteren Anlagen". Dort sieht man sie sonntags (an normalen Sonntagen, nicht morgen) oft joggen oder nachmittags dort spazieren gehen, auch früher gelegentlich mal (in jüngerer Vergangenheit aber immer öfter) en femme, also im Frauenmodus, hohe Schuhe, Nylons, Rock, all das.

Ihre Wohnung selbst ist nicht groß, nur ein winziger Flur, kleines Wohnzimmer, noch kleineres Schlafzimmer aber mit Doppelbett 1,60m breit, also "französisches Bett", in beiden Zimmern Dachschrägen und Velux Fenster zum Kippen, weil die Wohnung in einem älteren Giebelhaus unter dem Dach liegt. Trotzdem, ein Kleiderschrank findet noch Platz, wo ihre Männer- und Frauensachen in schönstem Durcheinander noch gemischt hängen, nur die intimen Wäschestücke wie BHs, Höschen und so weiter hat sie in getrennten Schubladen aufbewahrt, weil sie die ständige Sucherei natürlich auch nicht haben kann. Später, falls das interessiert, können wir uns ja mal genau ansehen, was sie so alles hat an Kleidung und Wäsche, viel ist es nicht, wie bereits früher erzählt wurde.

Ihr Bad ist der kleinste Raum in der Wohnung überhaupt, nur eine Dusche und ein einzelnes Waschbecken und darüber eine kleine Ablage, wo sie ihre alle Sachen unterbringen muss, ein furchtbares Durcheinander von Lippenstiften, Kajal, Elektrorasierer, Nassrasierer, Cremes, Zahnbürste und so weiter, eine schreckliche Unordnung. An der Wand ein Schränkchen mit Glastüre, wo innendrin noch größeres Chaos herrscht, hier hat sie alle anderen Toilettensachen drin, völlig systemlos. Badewanne gibt es keine, nur eine Duschkabine, ihr Klo liegt außerhalb.

Nächste Woche begleiten wir unsere Heldin mal einen Tag lang in ihr Büro um ihr dort zuzuschauen. Hoffentlich hat sie bis dahin ausgeschlafen.

Herzlichen Gruß an alle meine lieben Leser und Leserinnen

Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mo 2. Okt 2017, 21:39
von Valerie Bellegarde
Nachtrag: Eines vergaß ich noch zu sagen: Angerufen in Frankfurt hat sie an diesem Abend nicht mehr.

V.B.

Re: Valeries Welt

Verfasst: Di 3. Okt 2017, 10:22
von Valerie Bellegarde
Kapitel 32: Endlich wieder zuhause.

Nein, ihren Lover rief sie auch am späten Sonntagvormittag noch nicht an, als sie dann doch endlich aus ihrem Bett kroch. Wie das so ihre Art war, blieb sie noch etwa eine Minute auf dem Rand des Betts hocken und versuchte, wenigstens im Groben, ihren Sonntag zu planen. Was jetzt anstand, waren ein paar andere Sachen, praktische Dinge halt, nämlich nach Morgentoilette und Frühstück zuerst den Kühlschrank checken, Einkaufsliste schreiben, die Wäsche waschen, und später eventuell noch ein wenig ins Städtchen rein, oder ein wenig die Freunde anrufen, je nachdem. Valerie machte sich auf den Weg ins Klo. Hier verlassen wir sie mal für eine Weile (diskreterweise) und werfen einen kleinen Blick auf das, was die kommende Woche so bringen wird für sie.

Ja, also:
Ab kommendem Montag, neun Uhr, wird Valerie wieder ins naheliegende XXXXler-Werk zur Arbeit erscheinen müssen. Nun stellt sich natürlich sofort die praktische Frage: Wie wird sie dort hingehen? Im Männermodus wie bisher immer? Oder en femme, wie sie die letzte Woche in Frankfurt aufgetreten war? Eigentlich hatte ihr Chef Dr. Schmidt sie ja dazu animiert, in Zukunft im Büro im Frauenmodus zu erscheinen, o.k., also mit seiner Unterstützung konnte sie rechnen, mit ihrer Busenfreundin Erica sowieso. Aber es blieben Fragen über Fragen offen. Zunächst: Wie komme ich eigentlich durch das Werkstor? Ihr Werksausweis zeigte sie ja noch im Männermodus. Valerie dämmerte langsam, auf was sie sich da eingelassen hatte. Ihre Entscheidung würde nichts anderes bedeuten als: Sie würde ihr Leben komplett umstellen müssen. Und besonders stressig würde die kommende Woche sein, ihre erste als Frau im Büro.

Ehe es aber wieder grundsätzlich wird, noch ein kurzer Blick auf ein paar praktische Dinge, an die sie mit Sicherheit denken muss, um ihre erste Woche en femme gut und sicher zu bewältigen:

Erstens der Werkausweis: Kein Problem, die Karte wird von einem automatischen Lesegerät erfasst, sie kann also ihren alten Ausweis benutzen, wenigstens im Moment.

Zweitens: Früher als sonst aufstehen, denn sie wird mehr Zeit brauchen im Bad als sonst. Nach Rasieren, Zähneputzen, dann Gesicht, Hals und Oberkörper waschen (den Busen nicht vergessen), unten im Schritt ihre immer noch vorhandenen männlichen Teile nicht vergessen und diese mit Waschlappen und Seife zu bearbeiten.

Danach und Drittens: Gesichtspflege, eincremen, später dann, je nachdem was gerade anstand, auch Makeup und Lippenstift. Die anderen Mädels im Büro machen das auch immer, das müsste doch zu bewältigen sein, Valerie.

Viertens: Kleidung und Schuhe: Ein Riesenproblem, denn an seriöser Bürokleidung in gedeckten Farben fehlte ihr praktisch noch alles. Vor allem Schuhe, in denen sie auch ein paar Hundert Meter in flottem Tempo würde gehen können (vom Parkplatz ins Hochhaus zum Beispiel waren es bestimmt 200m), auch die hatte sie nicht. Was sie besaß waren Ballerinas in Modefarben, Wedges, Sandaletten mit hohem Absatz, alles ganz bunt und nicht fürs Büro gemacht, und natürlich die sehr hohen High Heels, aber das wollte sie sich nicht schon wieder antun. Sie würde morgen früh die schwarzen Cardin-Spangenpumps mit dem kleinen Absatz tragen, erstmal, dann sieht man weiter.

Fünftens Frühstück: Würde sie so wie auch bisher immer erledigen, also genauso hat sie es im Männermodus auch schon gemacht. Frühstück wird auf dem Weg ins Büro erledigt, nämlich ein kleiner Becher Kaffee 2go und ein belegtes Brötchen, das würde sie in der Werkskantine (die am Weg liegt) schnell so quasi im Vorübergehen mitnehmen, so machen das praktisch alle Kollegen und Kolleginnen. gegessen wird dann oben im Büro.

Die Arbeit in der Marketingdirektion dauert an normalen Tagen von neun bis fünf mit einer Stunde Mittagspause, die die Kollegen gelegentlich mit Spaziergängen entlang des nahegelegenen Neckarwegs verbringen. Auch die Valerie geht Mittags kaum etwas essen, ja früher, als noch der Männermodus angesagt war, schon eher mal. Aber jetzt, so hat sie sich vorgenommen, würde sie endlich mal abnehmen, also kein Mittagessen mehr. Schönheit muss leiden, das ist eine simple Wahrheit.

Nach fünf Uhr ist dann frei für Einkaufen oder Freizeit. Ihren kleinen weißen Löwen (den Peugeot) lässt sie dann in einer vom Werk für die Mitarbeiter angemieteten Etage eines zentralen Parkhauses stehen und geht den Rest zu Fuß. In Cannstatt, einem der ältesten und schönsten Stuttgarter Quartiere, liegt Valeries Wohnung sehr zentral, und in nächster Nähe hat sie alles was sie braucht, das heißt Kauf- und Modehäuser, stylische Boutiquen, Ärzte, Kneipen, Bäcker, Friseur, ein schöner Wochenmarkt, Parks, ein Schwimmbad mit Sauna. Zum Fitnesscenter in Fellbach (5 km weg) muss sie allerdings das Auto nehmen.

Thema Kneipen: Restaurants jeder Art gibt es in Cannstatt wirklich genügend, praktisch an jeder Ecke in der Altstadt. Nun war Valerie ja die ganzen Jahre vorher, die sie noch in der Regel im Männermodus verbrachte, eigentlich alles andere als ein Kneipenhocker, sondern diesbezüglich eher zurückhaltend und einzelgängerisch, eben ein echter Individualist, der in der Freizeit oft zuhause blieb und sich dort selbst genug war. Im Frauenmodus, so sind wenigstens ihre bisherigen Erfahrungen en femme, wird sich diese Einstellung jedoch sehr stark ändern. Das haben ihr die bisherigen begrenzten Ausflüge ins Frauenleben gezeigt: Im Frauenmodus als Valerie mag sie es plötzlich, unter Menschen zu sein, von den anderen angeschaut zu werden, auch mal in einer Kneipe rumzuhängen oder zum Tanzen zu gehen. Cannstatt bietet da eine ganze Menge an Möglichkeiten.


Eine schöne Woche wünscht euch allen

Valerie :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: Di 3. Okt 2017, 13:53
von Valerie Bellegarde
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Also nochmals im Ernst: Sie hatte damals BH Größe 80B oder 80C und Kleidergröße 38 bis 40. Mit der heutigen Valerie (Bluse und Rock 46, BH 100C / 105C) hat das überhaupt nicht zu tun, höchstens vielleicht den Namen.
[/quote]

Ich habe in meinen alten Posts von vor einem Monat geblättert und dabei das Zitat da oben gefunden, das muss ich korrigieren. O.K. es stimmt, die damals junge Valerie hatte dann (in ihrem damaligen Alter Anfang Mitte 30) BH-Größe 80b oder c und Kleidergröße 40, gelegentlich trug sie auch mal was in 38, wenn es größer ausfiel, das ist alles noch richtig. Auch die Maße der heutigen Valerie (46 / 100c 105 c) sind (leider) so, das läßt sich nicht verleugnen. Dass die heutige Valerie mit der damaligen aber überhaupt nichts zu tun hätte, ist natürlich so nicht richtig. Wir haben mehr gemeinsam als nur den Namen. Ich schreibe über meine jüngeren Jahre, aber als Fiktion, also nicht so wie sie waren, aber so wie ich gewünscht hätte, sie wären damals gewesen. Insoweit ist das, was ihr lest, eine Fiktion, aber nicht wie eine Zukunft sein könnte, sondern, wie eine Vergangenheit hätte verlaufen können, die aber leider anders verlaufen ist, nämlich männlich-straight. Alles claro? Sonst gerne nachfragen bei

V.B.

P:S. Bald geht's weiter, ich denke morgen oder übermorgen.

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mi 4. Okt 2017, 15:25
von Valerie Bellegarde
Kapitel 33. Im Hallenbad

Sie wollte an diesem Sonntag unbedingt nochmals mit Karl-Heinz sprechen. Der Mann, der sie quasi entjungfert hatte, mit dem sie zum ersten mal eine ganze Nacht lang als Frau zusammen war, damals in Frankfurt im 21. Stockwerk des Intercontinental Hotels, er ging an diesem Sonntagnachmittag allerdings nicht an sein Handy. War sie enttäuscht? Ja, sie war enttäuscht und zwar ziemlich stark. Obwohl ihr eigentlich unklar war, was sie eigentlich von ihm gewollt hatte.

"Komm her zu mir und fick mich, ich habe Sehnsucht nach dir und will dass du es mir nochmals so gut machst wie letzte Woche " Diese Worte hätte sie ihm am liebsten an den Kopf geworfen! Aber, so etwas zu sagen wäre doch eigentlich völliger Quatsch gewesen, die reine Illusion, wenn man es bei Licht betrachtet. Natürlich, ihr habt Recht. Er hatte sie damals auch nicht wirklich entjungfert, denn "entjungfern" das ist sicherlich das falsche Wort für das, was damals im 21. Stock passierte, weil sie war auch vorher weder Jungfrau noch Jungmann gewesen, und "jung" ist sicherlich auch ein Euphemismus, denn sie war in dieser Nacht bereits Anfang dreissig und das ist bestimmt nicht mehr jung. Die Wahrheit ist, sie verfügte dann schon über ein gutes Stück Erfahrung in dieser Hinsicht, das heißt ihr Sexleben hatte schon einen gewisse Geschichte und Vergangenheit, allerdings waren das meiste davon, das allermeiste von ihren Aktionen mehr diese sogenannten do-it-youself- Jobs gewesen, kein Sex entre deux, wie man hier sagt. Das musst sie sich ehrlicherweise schon zugeben.

Was soll's? Der Lover ging halt nicht ran. Sie war gerade vom Jogging zurückgekommen, war fünf Kilometer gerannt von ihrer Wohnung den Neckarweg entlang in die unteren Anlagen und über die König Karls Brücke zurück. Das Laufen tat ihr gut, es half ihr, den Kopf freizukriegen und machte sie locker. Sie würde sich aber demnächst unbedingt noch einen Sport-BH fürs Jogging zulegen müssen, denn selbst die kleinen Silis, die sie unter dem Sporthemd trug, machten beim Rennen eine Menge Probleme und drohten mehrmals rauszuhüpfen aus dem BH, bis sie die Kleinen Silikonkissen schließlich ganz rausnahm, in die Hosentasche steckte, und den Rückweg ohne Silis gelaufen ist. Wieder zuhause, machte sie sich sogleich über die Reste ihres Kühlschranks her, trank Wasser aua der Flasche, kuckte dabei aus dem Fenster und plante ihren Nachmittag. Schon auf dem Rückweg war sie am Leuze Hallenbad vorbeigelaufen, da war ihr die Idee gekommen, den Rest des Nachmittags im warmen Mineralwasser des Leuze zuzubringen. Gesagt - getan. Sie fischte ihren kleinen Bikini aus der Wäsche-Schublade, packte ihre Sporttasche und war fünfzehn Minuten später schon in der Damenumkleide des Leuze Hallenbades.

Die Wege dort waren ihr bekannt, gut ok. vorher war sie eigentlich nur im Männermodus dort gewesen, aber gut, nach ihren Auftritten in Frankfurt hatte sie eigentlich so viel Selbstbewußtsein getankt, dass ihr ein Nachmittag en femme im Hallenbad wie eine ziemlich leicht zu bewältigende Aufgabe vorkam. Sie musste ja nicht gleich in die Damendusche, nein, wozu auch. Sie schlüpfte also in ihren Strandbikini und ihre Badelatschen, umging die Damenduschen und begab sich gleich ins Mineralwassebecken, das herrliche 34 Grad warm war, wunderbar entspannend. Den Bikini war schon aus der letzten Saison, sie hatte ihn aus einem ihrer letzten Strandurlaube aus Kroatien mitgebracht, es war ein schreiend buntes Neckholder-Modell, das also hinter dem Hals mit einer Schleife zu binden war. Das Interessanteste aber war das Oberteil an sich: Beide Brustschalen waren im unteren Bereich fast zu Hälfte gefüllt mit einem Silikon-inlay, so daß fast sofort ein hübsches Dekolleté entstand, wenn sie den Rückengurt recht stramm anlegte, d.h. die Brust wurde ganz trickreich hochgehoben.

Das Leuze ist eines der ältesten und traditionsreichsten Stuttgarter Hallenbäder, allerdings ist das Publikum nicht immer ganz so jung wie Valerie, das heißt ehrlich gesprochen handelt es sich zum Großteil um ältere Männer und Frauen, die sich meistens dort aufhalten und das Bild bestimmen, so auch heute. Valerie war's gleichgültig. Sie schwamm ihre kleinen Bahnen, entspannte sich im warmen Wasser, machte sich locker und träumte von Karl-Heinz. Träumte davon, wie er von vorne an sie heranschwamm und halb auf sie glitt, während sie im warmen Wasser ruhte, halb auf dem Rücken liegend und ihre Beine weit gespreizt. Sie hatte die Augen geschlossen wie viele Badegäste, aber ihre Gedanken waren wohl ganz woanders, wer weiß?

Bei der Rückfahrt (sie hatte nur einen leichten Trainingsanzug über BH und Höschen gezogen, an den Füßen ein Paar Turnschuhe) plante sie dann ihre Woche. Es gab eine Menge zu tun. Im Büro sowieso. Aber auch nach Dienst, sie würde noch ein paar Sachen besorgen müssen, Klamotten vor allem, Sachen zum Anziehen, und zwar normale Frauensachen, wie sie die Kolleginen auch tragen, nicht Verrücktes und vor allem keine dieser "oversexed" Klamotten, von denen sie schon viel zu viele hatte, wenn sie ehrlich zu sich selbst war.


Bis demnächst gerne wieder, und Valerie, die Schreiberin freut sich über jedes Leserlob.

Liebe Grüße, Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mi 4. Okt 2017, 23:16
von Valerie Bellegarde
Danke ihr Lieben für euren Zuspruch. Gebt mir mal ne Idee, wie ich weitermachen könnte. Bitte auch den nächsten Post lesen.


Valerie