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Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 23. Feb 2016, 18:45
von Lieschen
György Ligeti "Mysteries of the Macabre"



Vielleicht hilft ja die Sängerin, einen besseren Zugang zur Neuen Musik zu bekommen ......
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Link klickbar gemacht -Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mi 24. Feb 2016, 22:16
von Beatrix
Ein Kinderscherz - von Modest Mussorgsky

Modest Petrowitsch Mussorgski (* 9.jul./ 21. März 1839greg. in Karewo, Kreis Toropez, Gouvernement Pskow, Russisches Kaiserreich; "  16.jul./ 28. März 1881greg. in Sankt Petersburg) war ein russischer Komponist. Er wurde hauptsächlich durch seine Opern sowie den Klavierzyklus Bilder einer Ausstellung bekannt und gilt als einer der eigenständigsten russischen Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er starb im Alter von 42 Jahren an den Folgen einer jahrelangen Alkoholabhängigkeit. Viele begonnene Werke blieben unvollendet.

Kinderscherz - 1859, revidiert 1860


Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Do 25. Feb 2016, 21:58
von Jalana
"Oh wär' ich schon mit dir vereint" aus der Oper 'Fidelio' von Ludwig van Beethoven

Fidelio ist die einzige Oper von Ludwig van Beethoven in zwei - bzw. in der Urfassung unter dem Titel Leonore drei - Akten. Das Libretto schrieben Joseph Ferdinand von Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke; als Vorlage diente ihnen die Oper Léonore ou L'amour conjugal (1798; Libretto: Jean Nicolas Bouilly, Musik: Pierre Gaveaux). Die Uraufführung der ersten Fassung des Fidelio fand am 20. November 1805 am Theater an der Wien statt, jene der zweiten Fassung ebenda am 29. März 1806, die der endgültigen Fassung am 23. Mai 1814 im Wiener Kärntnertortheater.

Es singt Lucia Popp.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Fr 26. Feb 2016, 21:50
von Jalana
"Mercur Galopp op. 86" von Béla Kéler

Adalbert Paul von Keler, auch unter seinem ungarischen Namen Béla Kéler bekannt (* 13. Februar 1820 in Bartfeld, Komitat Sáros; "  20. November 1882 in Wiesbaden) war ein ungarischer Komponist slowakischer Herkunft.

Keler war nach einem Studium der Rechts- und Agrarwissenschaften Schüler von Simon Sechter, dem Lehrer Anton Bruckners. Er wurde Violinist am Theater an der Wien und wirkte von 1854 bis 1856 als Dirigent in Berlin. Sieben Jahre war er Kapellmeister des 10. Infanterieregiments in Galizien, bevor er sich als Musikdirektor in Wiesbaden niederließ.

Adrián Harvan dirigiert das Prešovský salónny ochester.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Sa 27. Feb 2016, 21:51
von Jalana
"Geh hin!" aus dem Singspiel 'Bastien und Bastienne' von Wolfgang Amadeus Mozart

Bastien und Bastienne (KV 50) ist eines der frühesten Singspiele von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Werk wurde angeblich vom Wiener Arzt Franz Anton Mesmer in Auftrag gegeben und entstand 1767/68, als Mozart 12 Jahre alt war. Die Uraufführung fand vermutlich 1768 im Gartentheater des Palais Mesmer in Wien Landstraße oder in Mesmers Schloss Rothmühle in Schwechat bei Wien statt, die erste nachweisbare Aufführung war am 2. Oktober 1890 im Architektenhaus in Berlin.

Das Singspiel besteht aus einem Akt und wurde in deutscher Sprache verfasst. Leopold Mozart nannte es Operetta, für den Librettisten Friedrich Wilhelm Weiskern war es "eine Französische Operacomique". Dieses Genre war damals sehr in Mode.

Das Libretto stammt von Friedrich Wilhelm Weiskern, Johann Heinrich Müller und Johann Andreas Schachtner. Es basiert auf Marie Justine Benoîte Favarts, Charles Simon Favarts, und Harny de Guervilles Les amours de Bastien et Bastienne, einer Parodie auf Jean-Jacques Rousseaus einaktige Oper Le devin du village (Der Dorfwahrsager).

Die Jahrmarktsparodie (vgl. Pariser Jahrmarktstheater) von Rousseaus naiver Oper macht sich über den Rat des Wahrsagers lustig, dass die verlassene Geliebte ihrem reuigen Verehrer die kalte Schulter zeigen solle, indem sie diese Reaktion ins Extrem steigert. In der deutschen Fassung ist die Komik allerdings wieder verschwunden. Die harmlose, anrührende Handlung entsprach dem Zeitgeist des Rokoko, dem Bedürfnis nach Einfachheit und Natürlichkeit.

Es singen Kathleen Morrison und Laurent Martin.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: So 28. Feb 2016, 17:30
von Anne-Mette
Etwas ganz Besonderes:



Davide penitente als Pferdeballett
Bartabas choreographiert Mozart: Die Mozartwoche 2015 hatte Mozarts Kantate "Davide penitente" einem Meister seines Fachs zur szenischen Umsetzung anvertraut: dem "Pferde-Choreographen" Bartabas und seinem Team.

Als ich das gestern Abend "zufällig" auf 3sat entdeckte und nur den Rest gesehen habe, machte ich mich auf die Suche und möchte es euch nicht vorenthalten.

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mo 29. Feb 2016, 21:57
von Jalana
"Salut d'amour op.12" von Sir Edward William Elgar

Sir Edward William Elgar (* 2. Juni 1857 in Broadheath bei Worcester; "  23. Februar 1934 in Worcester) war ein englischer Komponist. Sein bekanntestes Werk ist der "Pomp & Circumstance March No. 1", dessen Trioteil die Hymne Land of Hope and Glory entlehnt ist, die unter anderem jedes Jahr bei der Last Night of the Proms gespielt wird.

Orchesterfassung mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Ion Marin ...



... und die Komposition für Klavier und Violine spielt Sarah Chang.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 1. Mär 2016, 08:22
von Anne-Mette
Moin,

ich möchte noch einmal etwas zur Aufklärung beitragen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt, um was es sich bei dem Thema "Für die Klassikfreunde" handelt.

Begonnen hat Kerstin, der ich immer noch dankbar bin für die Etablierung dieses Themas; denn es hat sich mit der Zeit und den vielen Beiträgen zu einer "musikalischen Schatztruhe" entwickelt. Einen riesigen Anteil daran hat Jalana, der ich ich ausdrücklich für die viele Arbeit und ihren Einsatz danken möchte (flo)

Es gibt sogar ein Inhaltsverzeichnis, das uns UserInnen zur Verfügung steht, um sich einen Überblick zu verschaffen: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 16&t=10657

Ich möchte gerne, dass Jalana (und andere Interessierte) die Arbeit hier fortführen können. Deshalb bitte ich darum, eigene Beiträge mit Bedacht zu posten und so, dass sie ins Konzept passen. Dabei sind einige Regeln zu beachten, die von den bisher geposteten Beiträgen abgeleitet werden können.

Hier folgt bitte KEINE weitere Diskussion. Gleichwohl möchte ich darauf drängen, dass dieser Beitrag von mir hier stehenbleibt.

Gruß
Anne-Mette

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 1. Mär 2016, 21:55
von Jalana
"Ist ein Traum" aus der Oper 'Der Rosenkavalier' von Richard Strauss

Richard Georg Strauss (* 11. Juni 1864 in München; "  8. September 1949 in Garmisch-Partenkirchen) war ein deutscher Komponist des späten 19. und des 20. Jahrhunderts, der vor allem für seine orchestrale Programmmusik (Tondichtungen), sein Liedschaffen und seine Opern bekannt wurde. Strauss war außerdem ein bedeutender Dirigent und Theaterleiter sowie ein Kämpfer für das Musikwesen und eine Verbesserung des Urheberrechts.

Der Rosenkavalier handelt von den Liebeswirren des jungen Octavian mit einer verheirateten Feldmarschallin und weiteren illustren Figuren. Komödie für Musik (op. 59) ist eine Oper in drei Aufzügen. Die Musik stammt von dem deutschen Komponisten Richard Strauss, das Libretto von dem österreichischen Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal. Das Werk wurde am 26. Januar 1911 in der Dresdner Semperoper (Königliches Opernhaus) uraufgeführt.

Es singen Lisa della Casa und Anneliese Rothenberger. Rudolf Neuhaus leitet die Staatskapelle Dresden.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mi 2. Mär 2016, 21:57
von Jalana
"Capriccio No. 4" von Nicolò Paganini

Niccolò (oder Nicolò) Paganini (* 27. Oktober 1782 in Genua; "  27. Mai 1840 in Nizza) war ein italienischer Geiger, Gitarrist und Komponist. Zu seiner Zeit war er der führende und berühmteste Geigenvirtuose. Sein äußeres Erscheinungsbild und seine brillante Spieltechnik machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einer Legende.

Nach eigenen Angaben erhielt Paganini bereits in frühester Kindheit Violinunterricht, unter anderem von seinem Vater Antonio Paganini, der ihn stundenlang zum Üben zwang. War er dem Vater nicht fleißig genug, bekam der kleine Niccolò nichts zu essen. Bereits in dieser frühen Zeit erprobte er aus eigenem Antrieb die klanglichen Möglichkeiten der Violine und erfand "neue und sonst noch ungesehene Griffe [...], deren Zusammenklingen die Leute staunen ließen". Schon als Kind fing er zudem an, Gitarre zu spielen. Nicht genau datierbar — zwischen 1791 und 1795 — bekam er Violinunterricht von Giacomo Costa in Genua. Vermutlich war er jedoch größtenteils Autodidakt, beeinflusst von den Werken, der Spielweise und der "Schule" Giuseppe Tartinis, Pietro Locatellis, Giovanni Battista Viottis, Rodolphe Kreutzers und Pierre Rodes.

Capriccio (aus dem Italienischen, Mz. Capriccios; Capricci; entsprechend französisch caprice, daraus deutsch Caprice, Kaprice, Kaprize, Mz. Capricen, Kapricen, Kaprizen) bezeichnet Formen der Musik, der Malerei und der Literatur.

Als Begriff der Kunsttheorie bezeichnet es den absichtlichen, lustvollen Regelverstoß, die phantasievolle, spielerische Überschreitung der akademischen Normen, ohne die Norm außer Kraft zu setzen. In die Kunstgeschichte führte den Begriff Giorgio Vasari ein, der ihn für all das verwendete, was dem Kunstkanon seiner Zeit widersprach. Laut Werner Hofmann stammen viele Freiheiten, die sich die moderne Kunst nimmt, "aus dem Zeichen- und Rezeptionsangebot des Capriccio".

An der Violine: Dami Kim



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Do 3. Mär 2016, 22:09
von Jalana
"Magnifikat" von Johann Pachelbel

Johann Pachelbel (getauft am 11. September 1653 in Nürnberg; "  3. März 1706 ebenda) war ein deutscher Komponist des Barock. Neben seiner Tätigkeit als Komponist war Pachelbel Organist unter anderem in Wien, Eisenach, Erfurt, Stuttgart, Gotha und ab 1695 an der Sebalduskirche in Nürnberg.

Pedro Andereggen leitet das Orquesta Buenos Ayres Barroco



Der Komponist verstarb heute vor 310 Jahren. Sein wohl bekanntestes Werk ist der "Canon in D". Hier zu finden auf Seite 1.

LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Fr 4. Mär 2016, 21:52
von Jalana
Ouvertüre der Oper "Donna Diana" von Emil Nikolaus von Reznicek

Emil Nikolaus Joseph, Freiherr von Reznicek (* 4. Mai 1860 in Wien, Kaisertum Österreich; "  2. August 1945 in Berlin) war ein österreichischer Komponist.

Emil Nikolaus von Reznícek entstammte einer böhmischen Familie und wurde als Sohn des k.u.k. Generals Joseph Reznicek geboren, der am 4. Januar 1853 in Wien in den österreichischen Ritterstand und am 2. Januar 1860 mit Diplom vom 1. Februar 1860 in Wien in den österreichischen Freiherrnstand erhoben worden war. Emil Nikolaus von Reznicek war ein Halbbruder des Malers Ferdinand von Reznicek (1868—1909).

Donna Diana ist eine komische Oper in drei Akten von Emil Nikolaus von Reznicek, der hier auch sein eigener Librettist war. Als Vorlage diente ihm das spanische Lustspiel El desdén, con el desdén von Agustín Moreto in der Bearbeitung von Carl August West (= Joseph Schreyvogel) als "Donna Diana oder Stolz und Liebe" nach der italienischen Übersetzung von Carlo Gozzi. Die Uraufführung fand am 16. Dezember 1894 im Deutschen Theater in Prag statt.

Es spielt das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von DaYe Lin.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Sa 5. Mär 2016, 22:31
von Jalana
"Voi Che Sapete" aus der Oper 'Le Nozze di Figaro' von Wolfgang Amadeus Mozart

Le nozze di Figaro, zu deutsch Die Hochzeit des Figaro oder Figaros Hochzeit, ist eine Oper von Wolfgang Amadeus Mozart KV 492. Das italienische Libretto stammt von Lorenzo da Ponte und basiert auf der Komödie La Folle Journée ou le Mariage de Figaro (Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro) von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1778. Die Uraufführung fand am 1. Mai 1786 im Wiener Burgtheater am Michaelerplatz statt. Die Oper spielt am Schloss des Grafen Almaviva in Aguasfrescas in der Nähe von Sevilla um 1780.

Es singt Maria Ewing.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: So 6. Mär 2016, 21:52
von Jalana
"Chaconne für Violine und Orchester g-Moll" von Tomaso Antonio Vitali

Tomaso Antonio Vitali (genannt Vitalino) (* 7. März 1663 in Bologna; "  9. Mai 1745 in Modena) war ein italienischer Violinist und Komponist.

Der Violinvirtuose Ferdinand David schrieb Vitali um 1860 die berühmte Chaconne in g-moll für Violine und Generalbass zu. Diese Autorenschaft wurde von Musikwissenschaftlern zeitweise in Frage gestellt. Die aus Dresden stammende Handschrift, die Davids benutzt hatte, enthält nur die Einträge "Chaconne" und "Parte del Tomaso Vitalino". Die technischen Anforderungen, die im Vergleich zu einem Generalbass herausgehobene Stellung des Klaviers und vor allem die kühnen harmonischen Modulationen in den Variationen schienen auf einen späteren Entstehungszeitpunkt hinzudeuten.

Die Chaconne (französisch, spanisch chacona, vom Baskischen chocuna "niedlich") ist ein spanischer Volkstanz des 16. Jahrhunderts und ist mit der Passacaglia eng verwandt. Bei musikalischen Werken wird im Titel häufig der italienische Begriff ciaccona verwendet; auch davon abgewandelte Schreibweisen wie ciacona, chiaccona, ciaconia und ähnliche kommen vor.

In der Kunstmusik versteht man unter Chaconne eine Ostinato-Form mit einem sich ständig wiederholenden vier bis acht Takte dauernden Harmonieschema. Der Unterschied zur Passacaglia liegt darin, dass sich die Basslinie im Verlauf auch ändern darf. Muss bei der Passacaglia das Thema immer klar erkennbar sein, so ist dies bei der Chaconne nicht der Fall. Das Thema kann auch durch die Stimmen gehen und so schwer erkennbar gemacht werden.

Jennifer Tzeng wird vom Palo Alto Philharmonic Orchestra begleitet.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: So 6. Mär 2016, 23:02
von Anne-Mette
Anlässlich des Todes von Nikolaus Harnoncourt

Erst Anfang Dezember hatte sich der Stardirigent Nikolaus Harnoncourt mit einem persönlichen Brief
an sein Publikum aus Rücksicht auf seine "körperlichen Kräfte" vom Dirigentenpult verabschiedet.
In der Nacht auf Sonntag ist er nach schwerer Krankheit im Kreis seiner Familie gestorben.

(ORF)

Bahnbrechend waren seine Einspielungen von Monteverdi-Opern und Kantaten von Johann Sebastian Bach - und mit den Berliner Philharmonikern spielte er u.a. Werke von Schubert ein.

Ein Beispiel seines Schaffens: Johann Sebastian Bach: Kantata BWV 147

Jalana würdigte den Dirigenten bereits u.a. am 20. 10. 2015 viewtopic.php?p=126056#p126056