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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 21. Nov 2012, 15:34
von NAREA
Hallo, ich möchte heute gern was los werden.

Euch ist sicher aufgefallen, daß meine Präsens sich hier im Forum nur um meine Geschichte dreht.
Ich lese viel von Euren Sorgen, Nöten und Erlebnissen. Auch Berichte über Partnerschaft und Zusammenleben interessieren mich aber ich kann nicht richtig mitreden.

Was ich bei Euch besonders bewundere, sind Eure Bilder und Beschreibungen Eurer Kleidung. Riesen Kompliment.
Ich ziehe ja auch Kleider und Röcke an aber bin weit entfernt von Eurem Aussehen.
Wenn es keine Kopftücher und Kaputzen geben würde, hätte ich noch nie das Haus verlassen.
Alles Private was ich geschrieben habe ist trotzdem wahr. Dank meiner Frau bekommen wir es doch immer hin, daß ich weiblich gekleidet in die Öffentlichkeit kann.

Was ich eigentlich sagen will, es fällt mir schwer, mich in einige von Euch hinein zu versetzen. Darum kann ich auch nicht alles nachvollziehen, wenn Ihr über Eure Emotionen schreibt.
Bitte nehmt es mir nicht übel, daß ich das mal loswerden mußte.
Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin falsch hier.

Vielen, vielen Dank für das Interesse an meinen Texten.

NAREA

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 21. Nov 2012, 17:47
von exuser-23-02-2013
Hallo Narea,

Du bist definitiv nicht falsch her - und wenn es nur wegen der Geschichte wäre (aber es ist mehr). Hier im Forum wird das ganze Spektrum sichtbar, von denen, die große Probleme haben bis zu denen, bei denen die Partnerin es akzeptiert, von denen, die unbedingt raus wollen, bis zu denen, die sich als Stubentranse genügen (Jula verzeihe mir die Anleihe), von denen, die sich als Frau fühlen bis zu denen, für die es nur ein Fetisch ist. Warum also solltest Du hier falsch sein?

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 21. Nov 2012, 17:51
von Bianca D.
NAREA hat geschrieben: Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin falsch hier.
Hi Narea,

Das täuscht!!! Ist schon ok so,und immer schön weiter schreiben,damit du bald die 100000 schaffst.

LG Bianca

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 22. Nov 2012, 16:10
von Regina
Hallo Narea,
NAREA hat geschrieben:Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin falsch hier.
Da mache Dir mal keine Gedanken. Du gehörst genauso in diese Runde wie auch die 150%igen Crossdresser, die man auf der Straße, auch ohne Kopftuch, im Leben nicht für einen Mann halten würde. Zum einen freue ich mich immer wieder über eine Fortsetzung Deiner Geschichte. Genauso gern lese ich aber auch von Deinen bzw. Euren Erlebnissen.

Liebe Grüße, auch an Doris,
Regina

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 23. Nov 2012, 16:14
von NAREA
Hollo,
vielen Dank für's Mutmachen. War aber nicht meine Absicht. Ich hatte eben mal so eine Anwandlung, die ich nicht erklären kann.
Mich fasziniert es, wie ihr mit Euren Gefühlen umgeht. Bei mir geht alles pragmatischer zu.
Wie schon geschrieben, es gibt tausend Varianten des Crossdressings, irgendwo gehöre ich auch rein.
Einen Vorteil habe ich vieleicht, das altersgerechte Auftreten ist sicher einfacher.
Obwohl die älteren Damen auch schon hohe Maßstäbe ansetzen. Aber hier in der Provinz reicht es gewisse Normen nicht zu überschreiten.
Und daß die nicht überschritten werden, dafür sorgt meine bessere Hälfte.
Wir haben uns bei BON PRIX lange Stiefel bestellt. Sehen aus wie Unisex.
Bin heute etwas später aus dem Haus gegangen und mir vorher noch einen Bh angezogen. Ich mag den permanenten Druck auf meiner Brust. Jetzt sitze ich hier und warte auf Doris. Habe schon Leggins und Kittel an.
Werde versuchen morgen an meiner (ich glaube, ich kann schon bald sagen, unsere Geschichte, so lange verfolgt Ihr sie schon) weiter zu schreiben. Wetter soll nicht so toll werden. Aber Restarbeiten im Garten freuen mich auch. Schreibe ich eben später. Morgen ist lang.
Gruß Euch allen NAREA

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 26. Nov 2012, 15:29
von NAREA
Gestern war ja Totensonntag. Ein schauriger Tag im Norden Brandenburgs. Ich meine das Wetter. Doris hatte den Wunsch mit mir unsere seeligen Verwandten zu besuchen.
Wir gingen in unser Schlafzimmer, um uns witterungsentsprechend anzuziehen. Sie gab mir eine schwarze Hose, die sehr dünn war. Mein Protest wurde mit einer Strumpfhose belohnt. Aber obenherum sollte ich doch etwas weiblicher aussehen. Weil sie natürlich ihr Lieblingsstück aus dem Schrank holte, das ich nicht gerne aunziehe, weil es eine historische Bluse ist, die sie mit Freuden auf dem Rücken zuknöpfen kann, durfte der Bh nicht fehlen. Den wählte sie wegen der weißen Bluse auch in weiß. Inzwischen weiß ich nicht mehr, ob sie den mal für mich gekauft hat oder einer aus ihrer Kollektion ist.
Noch eine Strickjacke drüber und ich war fertig. Nicht ganz. Fuß-und Oberbekleidung fehlten noch. Ich zog einfach meine Damenstiefel an und hielt meinen Annorack in der Hand. Ich mag nicht so gerne dick angezogen Auto fahren. War natürlich falsch. An so einem Tag trägt man Mantel. Komisch, bei Beerdigungen hatte ich auch noch nie einen Mantel an und nun muß das sein?
Sie zog ihren langen Ledermantel und mir gab sie ihren dunkelgrauen Wollmantel. Den könne ich ruhig tragen. Ich probierte ihn vorsichtshalber in der Diele an. Na ja, er war doppelreihig mit etwas größerem Kragen. Nicht so der feminiene Hingucker. Ich nahm ihn mit. Auf dem Friedhof waren sehr viele Menschen, um in erster Linie die Gräber der anderen zu beurteilen. Wir nicht. Was wollten wir nun da? Unsere Familiegräber hatten wir ordentlich hergerichtet und schlenderten auch wie die Anderen durch die Reihen der Grabstellen.
Leider trafen wir viele Bekannte. Nach dem dritten Pärchen, die mich nicht auf meinen Mantel ansprachen, verflog mein mulmiges Gefühl. Was hinter der Stirn von Doris los war, wußte ich ja schon. (Was macht sich der Kerl immer für unnötige Gedanken? Ich weiß es besser.)
Beste Grüße NAREA

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 26. Nov 2012, 15:54
von NAREA
Weiter mit Geschichte...................
Als Moni und Uwe im Lokal ankamen, war hier schon gute Stimmung. Marianne war ja in der Küche, weil Klaus/Monika auf zwei Hochzeiten tanzen mußte.
Hinter dem Tresen stand eine Kellnerin, die schon sehnsüchtig auf Moni gewartet hatte. Uwe ging auch hinter den Tresen und half Moni so gut er konnte.
"Sag mal Moni, ich habe Klaus noch gar nicht gesehen. Wer bedient denn die Crossdresser. Die haben doch wohl nicht ihre eigenen Zofen dabei?"
"Ja mein Schatz, da mußt du deine Augen richtig aufmachen. Hier hat schon drei mal eine Monika Getränke abgeholt."
"Ja, die hast du doch sicher als Aushilfe eigestellt?"
"Wo bist du denn mit deinen Gedanken, ich habe dir zu Hause erzählt, daß Rosi krank ist und Klaus nun Monika ist."
"Muß mir wohl entgangen sein. Aber wie Klaus sieht Monika auch nicht aus."
"Soll sie auch nicht. Da hat Ruth ganze Arbeit geleistet."
Da kam Monika wieder mit einem Tablett mit leeren Gläsern.
"Hei Klaus, toll siehst du aus," sagte Uwe.
Monika drehte sich um, sie schaute, ob jemand hinter ihr stand, stellte das Tablett auf dem Tresen ab und nahm ein neues mit.
"Was war das denn?"
Moni wies Uwe darauf hin, daß Ruth sich soviel Mühe gegeben hat, und Klaus seine Rolle perfekt spielt.
"Mußtest du ihn so plump ansprechen? Ich glaube er leidet sehr in der Verkleidung."
"Entschuldige, ich wußte doch nicht........"
Klaus wurde aber ja länger der Abend immer lockerer. "Na Rosi, doch wieder gesund?" So begrüßte er Uwe. Sicher hat er ab und zu mal einen kleinen Schnaps bekommen.
Plötzlich klingelte Monis Handy. Lena war dran. "Mama, du mußt schnell nach Hause kommen...............................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 27. Nov 2012, 16:58
von NAREA
....................................Moni wollte wissen was los ist. Lena sagte es aber nicht. Uwe übernahm die Arbeit am Tresen und Moni lief mit sorgenvollem Gesicht nach Hause. Sich was vorzustellen, das Lena bewogen hat sie anzurufen, währe Unsinn. Also glaubte sie an eine Lapalie. Sie hoffte es jedenfalls.
Uwe, der nun mehr und mehr leere Gläser für die Crossdresserbande füllen mußte, sah Klaus alle 5 Minuten.
"Klaus, deine Ruth ist ja genauso gut wie Moni im Verwandeln von uns Männern."
"Das Komliment werde ich ihr gerne ausrichten, denn du warst sehr oft bis zur Unkenntlichkeit verweiblicht. Manchmal habe ich mich schon gefragt, ob du dir zur Arbeit einen Bauch vorgeschnallt hast, so gut hast du eine Tallie vorgetäuscht."
"Glaube mal nicht, daß das angenehm ist. Ich borge dir gerne mal ein Korsett, damit du auch mitreden kannst."
"Ich glaube darauf verzichten zu können."
"Ach Klaus, oder lieber Monika, ich werde mal Ruth einen Tip geben."
"Wenn du das machst, dann werde ich jedes Essen versalzen, das die Küche verläßt."

Mani ist zu Hause angekommen. Als sich die Wohnungstür öffnete, stand Lena schon da. "Mami, bitte nicht schimpfen. Wir haben nur gespielt."
Moni ging ins Wohnzimmer und sah Pia neben Tom stehen. Jetzt wußte sie warum sie nicht schimpfen sollte. Die Mädels haben Tom ihr neustes Abendkleid angezogen. Tom schien sich aber darüber nicht zu freuen.
"Mama, ich habe im Schrank die Handschellen gefunden. Tom wollte das Kleid nicht anziehen, da haben wir ihn damit gefesselt. Aber wir haben die Schlüssel nicht gefunden, um ihn wieder zu befreien."
"Ach Tom, was machen diese Mädchen nur mit dir? Warte, gleich ist alles vorbei."
Moni ging irgendwo hin. Mit dem Schlüssel in der Hand kam sie wieder und befreite Tom. Sie schaute sich nun Tom genauer an. Die Mädels hatte in ihrem Verkleidungsrauch Monis Unterwäschefach geplündert.
"Lena, das finde ich nicht gut, was ihr da mit Tom gemacht habt."
"Mama, er hätte doch weglaufen können."
"Tom, du siehst ganz toll aus. Möchtest du nicht mal ein Foto von dir machen lassen?"
"Nein, bitte nicht, meine Eltern dürfen sowieso nicht erfahren, daß ich hier war."
"Können sie nicht verzeihen oder vergessen. Es war doch alles nur ein großer dummer Zufall."
"Scheinbar nicht, Frau Weber, ich kann nichts dafür aber ich möchte weiterhin zu Lena und Pia kommen dürfen."
"Zu uns darfst du auf jeden Fall kommen." "Zu mir auch," rief Pia.

Als die ganze Party vorbei war, wollte Uwe noch auf Moni warten. Die wollte ihn abholen und noch kurz die Abrechnung machen.
"Sag mal Klaus, wie war es heute, so als Monika?"
"Wenn du es genau wissen willst, GEIL. Ich weiß nicht warum aber die Gäste, von denen du nicht weißt ob Männchen oder Weibchen, machte es für mich so spannend. Hast du denn beim letzten Mal gemerkt, wer wer war?"
"Nein Klaus, das liegt aber daran, daß die Leute richtig Geld haben und bevor sie sich irgendwo blamieren, sich professionell stylen lassen. Das hat man auch an den Klamotten gesehen. Sie waren alle absolut zeitgemäß angezogen. Eigentlich mußte man denken, daß hier eien Frauenfeier war."
"Wenn ich das jetzt so betrachte, hast du recht."
"Sag mal, deine Figur hat aber auch nicht Mutter Natur geschaffen? Oder?"
"Nein, meine Figur hat meine Göttin Ruth geformt."
"Da hat sich sich wirklich mehr Mühe gegeben als der Welterschaffer."
"Nur, ich muß nun warten, bis sie kommt, denn ich bin eingeschnürt. Ohne das Kosett hätte ich nicht Monika sein können, dann hätte es gerade so zur ROSI gereicht, die leider krank war."
"Paß mal auf du Ganove, wenn du mich hier hoch nehmen willst, dann ändere ich deinen Arbeitsvertrag und mache dich zur Kellnerin."

Da kamen Moni und Ruth zur Tür herein.
"Ich wollte meine neu geborene Monika abholen," rief Ruth ins Lokal.
"Und ich wollte meinen behinderten Mann abholen," rief Moni.
"Ihr wart etwas laut hier drinnen, gibt es Probleme?"
"Ja," sagt Uwe, "Klaus will seinen neuen Arbeitsvertrag nicht unterschreiben, weil er nicht Monika heißen will. Ich habe ihm mit Kündigung gedroht und nun haben wir Streit."
Die frauen schauen sich an. Ist das Ernst?.........................................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 30. Nov 2012, 14:59
von NAREA
Hallo, sitze hier gerade mit Kopftuch und Kittelschürze, weil ich vergessen habe gestern die Mülltonne vor die Tür zu stellen. Kopftuch, weil ich mir die Haare gewaschen habe und mich nicht erkälten will.

Geschichte.....
"Quatsch" sagte Uwe. "Nur Klaus sieht so gut aus, da habe ich ihm angeboten auch als Kellnerin arbeiten zu können."
"So, zieht euch an, wir wollen nach Hause gehen" sagte Moni.
Klaus betonte, daß er sich erst mal ausziehen muß. Ruth dagegen wollte auch gleich los und er könne die Sachen doch anbehalten. Klaus wurde jetzt rot im Gesicht.
"Na klar Klaus. In meinem Schrank hängt noch ein Daunenmantel und Stiefel stehen da auch noch." sagte Moni.
"Die Stiefel passen bestimmt nicht."
"Die paar Schritte wirst du schon noch Schaffen."
Klaus ging mit Moni in ihr Büro, um die Sachen zu holen. Ruth half dem behinderten Uwe in seinen Mantel.
"Das mit Klaus hast du perfect hinbekommen. Ich mußte schon zweimal hinsehen als er an den Tresen kam" sagte Uwe.
"War gar nicht so schlimm. Er hat ja eine gute Figur, da macht es richtig Spaß ihn zu verwandeln. Nebenbei gesagt, du hast aber auch eine tolle Figur, da passen dir wohl viele von Monis Sachen?"
"Ja leider, es ist für sie immer eine Freude mich darin zu verpacken."
"Ich sehe es. Wie lange mußt du den Gips noch tragen?"
"Zu lange Ruth, noch 3 Wochen."
Da kamen Moni und Klaus aus dem Büro zurück und alle machten sich auf den Heimweg.
Moni erzählte Uwe noch vom Vorfall mit Lena und Tom.
"Ob sich das mit Tom's Eltern und uns wieder einrenkt?"
"Ach Uwe, ich finde es auch nicht schön aber ich sträube mich den ersten Schritt zu machen. Es waren doch alles nur dumme Zufälle mit den Kindern. Wir hatte doch genau solche Angst. Und du hast noch diesen blöden Unfall davongetragen. Ich weiß auch nich, wie wir uns verhalten sollen."
Zu Hause im Bad half Moni Uwe beim Ausziehen. Als er dann nur noch mit seinem Gips bekleidet da stand, streichelte sie seinen Oberkörper. "Mach mich nicht verrückt Moni, wir müssen eben noch warten."
Dann streifte sie ihm ihr Nachthemd über und zog seine Pyjamajacke an.
"Meinst du nun geht es mir besser?"
"Nein, es verdeckt so schön dein Gipsbein." Noch im Bett unterhielten sie sich über Klaus, wie gut er es hinbekommen hat erst in der Küche alles vorzubereiten und dann der hammermäßige Auftritt als Kellnerin. Natürlich Dank Ruth. Sie wunderten sich, wie schnell sich Klaus in Ruth verliebt hat. Anders kann man das nicht nennen, denn die beiden passen gut zusammen und Klaus macht schon alles was sie will. Das ist doch Liebe?
"Ja mein lieber Uwe, das ist Liebe. Du machst ja auch was ich will."
"Das stimmt. Ich liebe dich ja auch."

Am nächsten Morgen als Uwe aufstand, war Lena schon in der Schule und der Frühstückstisch gedeckt. Uwe kam im Nachthemd polternd in die Küche.
"Guten Morgen mein Schatz."
"Dir auch mein lieber Mann."
"Was meinst du, sollten wir Ruth und Klaus nicht mal zu uns einladen. Am besten an einem Abend, an dem es sowieso ruhig ist im Lokal. Ich finde die beiden sehr nett und mal so richtig scgön Quatschen bei Bier, Wein und Sekt, das wäre doch was."
"Soll ich das alles alleine mit unseren Gästen trinken? Du bist krank. Du darfst das nicht."
"Willst du mir den Spaß verderben?"
"Nein, aber wenn du Spaß haben willst, dann werde ich Ruth sagen, daß du dich sehr schick anziehen wirst. Vieleicht bekommt ihr Klaus auch Mut und zieht sich schick an."
"Meinst du das wirklich? Wie soll ich mich schick machen mit diesem Gips?"
"Weißt du, es gibt Hosen mit zwei Beinen und Hosen, die haben nur ein Bein, das etwas größer ist. Ich viele Hosen mit nur einer Öffnung."
Ob Uwe das begriffen hat?????????????????????????????????????????

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 3. Dez 2012, 15:43
von NAREA
....................Nach einigen Minuten hat es gefunkt. "Du meinst einen Rock."
"Ja so nennt man diese Dinger, die wie ein Hosenbein aussehen."
"Aber mein Gips entstellt sowieso alles."
"Laß dich mal überraschen. Aber noch haben Klaus und Ruth ja keine Ahnung."

Nach dem Frühstück ging Uwe ins Schlafzimmer zurück und setzte sich auf sein Bett. Moni kam und fragte, ob sie ihm helfen kann. "Nein Moni, ich glaube ich bleibe heute so im Nachthemd. Ausgehen will ich nicht alleine, dann lege ich mich nochmal hin."
"Ich weiß, daß dir das schwerfällt so tatenlos rumsitzen zu müssen."
"Weißt du, die Zeit die jetzt habe, verleitet zum Nachdenken. Ob wir nicht mal kürzer treten sollten. Mal eine Auszeit nehmen. Mal wieder nur wir und Lena. Mir schwirrt auch vor, daß Klaus und Ruth das Lokal leiten könnten."
"Ich weiß nicht, über sowas denkst du nach."
"Ja, ich denke dabei an uns. Ich sehen dich kaum noch."
"Na,na, jeden Tag im Lokal."
"Das ist nicht das Gleiche. Du bist immer im Lokal unterwegs und ich stehe in der Küche. Ich will mehr von dir haben."
"Das freut mich Uwe. Laß mich mal darüber nachdenken."
Moni setzte sich neben Uwe auf das Bett. Sie strich mit ihrer Hand durch seine Haare. Mit der anderen drückte sie seinen Oberkörper auf des Bett. Sie strich mit ihrer Hand über seine Wange und dann über seine Brust. Uwe empfand es sehr angenehm. Das Stoff des Nachthemds und Monis streichelnde Hand ließen sofort das Blut in sein bestes Stück schießen, was auch Moni nicht verborgen blieb.
"Uwe, der Gips ist zu rauh, ich möchte nicht. Ich kann dir aber mit meiner Hand Erleichterung verschaffen." "Ja bitte." Dann schob Moni Uwes Nachthemd bis zu seinem Hals hoch und streichtelte seine Brüste als wären sie voller Leben wie ihre. Uwe küßte und streichelte und erlebte seinen Höhepunkt.
"Moni, du hast dich so auf meine Brüste konzentriert, die gehören aber nicht zu meinen ausgeprägtesten erogenen Zonen."
"Weiß ich aber ich mag deine schöne glatte Haut und deine kleinen Hügel, auch wenn es keine richtigen Brüste sind. Wenn du mal magst, dann schenke ich dir welche. So in C wäre nicht zu auffällig, würde aber sehr gut zu deinem Körper passen."
"Ich habe wohl nicht richtig gehört. Du willst mir Brüste schenken? Macht das nicht der Mann für seine Frau?"
"Ja, wenn seine Frau so kleine Stummelchen hat wie du. Du bist so ein gutaussehender Mann aber siehst als Frau noch umwerfender aus. Du kannst ja mal darüber nachdenken. Ich muß jetzt zur Arbeit. Wir reden heute abend noch mal darüber."
Moni verschwand. Uwe lag auf dem Rücken, hob seinen Oberkörper und stützte sich mit den Ellenbogen ab. Dann schaute er über den Stoffberg seines Nachthemdes, der unter seinem Kinn lag, auf seine Brust. Er dachte, daß die doch eigentlich gar nicht so schlecht aussah. Was will Moni bloß. Er stand auf, ließ das Nachthemd nach unten fallen und ging zum Spiegel. Das Hemd saß gut, da brauchte man keine Brüste drunter. Jetzt ist das passiert, was Moni sicher erreichen wollte. Uwe machte sich Gedanken. Auch fühlte er sich geschmeichelt von Monis Komplimenten. Er zog das Nachthemd aus, ging zum Schrank und holte einen stinknormalen Damenkittel heraus und zog ihn über. Er drehte sich so gut es ging vor dem Spiegel. Versuchte sich das gesehene Bild einzuprägen. Dann zog er den Kittel wieder aus. Er zog Monis Schubfach mit der Unterwäsche auf. Nahm einen Push up BH heraus und legte in sich an. Kittel wieder an und sein Bild im Kopf mit dem Spiegelbild verglichen. Jetzt hätte er sagen können, es sieht ja nicht anders aus aber er war ehrlich und erkannte kleine Veränderungen.
Durch die platte Brust hing der Kittel vorn etwas länger herunter und seine ganze Figur wirkte nicht so aufrecht. Wieder Kittel aus. Dann suchte er nach einer Bluse. Das gleiche Spiel noch mal. Hier kam der Bh natürlich viel deutlicher zur Wirkung.
Jetzt fing er an richtig nachzudenken.
Früher als Köchin im Altenheim und als Beauftragte für Küchenfragen, lief er doch immer so rum. Ein ausgestopfter Bh machte es doch auch. Wie kommt Moni nun auf Brüste, die sie mir schenken will. Ich müßte mich einer OP unterziehen. Nein, oh Gott, das würde sie von mir verlangen?????????????????????????????????

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 7. Dez 2012, 15:09
von NAREA
.............................Während Uwe noch vor dem Spiegel stand und über seine Brüste nachdachte, klingelte das Telefon. "Hier ist das Krankenhaus, Herr Weber, haben sie ihren Termin vergessen?"
Uwe überlegte welchen Termin sie meinte. Dann schaute er auf den Kalender.
"Ja, natürlich, ich habe ihn total vergessen. Wann soll ich kommen?"
"Das der jetzige Termin vorbei ist, kommen sie um 14 Uhr."
"Danke und bis nachher."
Uwe rief gleich Moni an. Er erzählte ihr von dem verpaßten Termin im Krankenhaus und wollte wissen was er anziehen soll. Sie machte ihm klar, daß er keine großen Alternativen hatte. Die erklärte ihm wo noch ein schön langer Strickrock in ihrem Schrank hing. Dazu würde ihr etwas längerer Annorack gut passen. "Soll ich mitkommen?"
"Nein Moni, das schaffe ich schon. Hoffentlich lachen mich die Schwestern nicht aus, wenn ich im Rock komme."
"Du bist bestimmt nicht der Erste, der seine Hosen nicht zerschneiden will, um ein angezogenes Bein spazieren zu tragen. Nur Mut."
Uwe ging schon mal an Monis Schrank und suchte den Rock. Er war dunkelgrau und hatte kaum Muster. Aber einen Gürtel und Gummizug. Der Gürtel war nur für Schön. Er wollte ja nicht schön sein und entfernte das Teil.
Um 13 Uhr machte er sich fertig. Über den linken Fuß zog er sich mit viel Kraftaufwand einen Kniestrumpf und gleich einen kniehohen Stiefel. Dann den Rock, der durch den Gummizug gut paßte. Er war so lang, daß Uwe ihn am Gummizug einmal umkrempeln mußte. Sein Hemd ließ er locker drüber hängen. Welchen Annorack hat Moni gemeunt? An der Garderobe hing keiner. Im Schrank dafür sehr viele. Als er die alle mal aufgereiht sah, fragte er sich, wozu braucht man so viele Annoracks? Er ging wieder an die Garderobe und zog sich seine Lederjacke über. Ein Blick in den Spiegel und er fand die Kombination gar nicht so schlecht.
Im Krankenhaus angekommen, wurde er von der Schwester mit einem freundlichen Lächeln begrüßt. "Da hat sie ihre Frau aber schick angezogen, Herr Weber."
"Danke Schwester Ivon, meine Frau hat mir nur den Tip gegeben, die Schwerstarbeit des Anziehens hat sie mir überlassen."
"Das hat ja nun hoffentlich bald ein Ende, sie müssen jetzt zum Röntgen und dann entscheidet der Doktor, ob der Gips abkann."
Uwe begibt sich zum Röntgen. Wieder beim Arzt, betrachtet er den Oberschenkel. "Sehr gut verheilt Herr Webber. Wenn die wollen, nehme ich ihnen den Gips ab."
"Was ist denn das für eine Frage? Natürlich kann er ab."
Der Doktor rief die Schwester und beide entfernten den Gips von Uwes Bein.
"Aber noch schön vorsichtig in den nächsten Tagen. Die Muskeln müssen erst wieder in Schwung kommen."
"Danke Herr Doktor, ich werde es beherzigen."
Aber beim losgehen bemerkte Uwe erst, daß er für das Bein, das gerade seine Freiheit bekommen hat, keinen Strumpf noch den Stiefel dazu hat. Also schnell zu Hause anrufen und Lena bitten, die Sachen zu bringen. Aber zu Hause meldet sich niemand. Er rief Moni an. Die hatte Stiefel und Strümpfe im Büro. Es waren die, die sie Klaus geborgt hatte. Vom Lokal aus war es nicht weit zum Krankenhaus. Sie gingen erst mal zum Lokal, Uwe hatte Hunger. Ohne seine Gehhilfen ging es aber nicht.
"Wieso hast du denn nicht meinen Annorack angezogen?"
"Ich wußte nicht welchen und da habe ich einfach meinen angezogen."
"Der paßt doch farblich nicht gut zum Rock."
"Weißt du wie egal mir das ist. Bei euch Frauen muß immer alles perfekt zueinander passen. Mich hat keiner auf der Straße angesprochen und gesagt, lieber Herr, was sie da anhaben paßt aber gar nicht zueinander."
Moni kommentierte Uwes Worte nicht.
Im Lokal wurde er freudig begrüßt. Als Klaus aus der Küche kam, sah er etwas anders aus. "Sag mal Klaus, du siehst anders aus, nicht viel aber irgendwie anders."
"Ich weiß, Ruth hat vor ein paar Tagen mal Hand an mein Gesicht gelegt. Beziehungsweise ihre Freundin hat noch geholfen. Wie findest du es denn? Die Kolleginnen waren positiv überrascht."
"So wie ich jetzt auch. Moni hat mir auch nichts gesagt."
"Habe sie gebeten, dir nichts zu erzählen."
Was hat Uwe nun gesehen, das alle anderen schon kannten ???????????????

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Sa 8. Dez 2012, 18:12
von Anni
Hallo NAREA )))(:

sind Dir die Finger zu klamm geworden , oder ist es der alljährliche Vorweihnachs-Stress - Deine Geschichte " fließt " zur Zeit , wie der Verkehr auf den verschneiten Straßen :lol:

Oder fegst Du in Stiefeln und langem Mantel , lose über die Kittelschürze geworfen , durch die Kaufhäuser , auf der Suche nach dem ultimativen Weihnachtsgeschenk ??? :lol:

Wie auch immer - hab DANK für Dein fleißiges Schreiben an Deiner Geschichte (flo)

Ach ja - zu Deiner von Dir hinterfragten Eigenpräsenz hier im Forum : Deine Geschichte ist das " Salz in der Suppe " in diesem Forum :)p

Aber ---- ich bin genau so interessiert an Deinen Erlebnissen und Berichten und freue mich jedes mal , wenn Doris es geschafft hat , das Du Dich selbst mit eigenen Gedanken und Emotionen hier ein bringst - von daher paßt auch DU genau hier rein :wink:

GLG , auch an Deine treibende Kraft ( Doris :)p ) , von frecher

Anni

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 9. Dez 2012, 18:35
von NAREA
Hallo Anni, schön auch mal wieder was von Dir zu lesen.
Solche Fragen annst auch nur Du stellen.
Ja, meine Finger sind klamm. Leider von der Arbeit. Würde auch häufiger schreiben aber es fehlt die Zeit. Jetzt vor Weihnachten muß Doris viele Überstunden machen und ich nehme ihr die ganze Hausarbeit ab. Ziehe mich immer gleich um, wenn ich nach Hause komme und fange an zu wirbeln.
Ich hoffe, ich bekomme auch ein besonders tolles Weihnachtsgeschenk.
Aber so mit Stiefel und Kittel mit Mantel drüber gehe ich nicht gerade in ein Kaufhaus aber zum dritten Mal Schneefegen vor der Haustür. Da der Mantel keine Kaputze hat, wärmte meinen Kopf ein schönes Wolltuch. Ich sah aber nicht aus wie meine Oma. Der Kragen des Mantels entschärfte den Anblick.
Aber so war ich nur 2 mal draußen, dann wurde es mir zu kalt in den Strumpfhosen und ich stieg in eine Hose.
So, das war mein Tag. Liebe Grüße NAREA

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 10. Dez 2012, 20:14
von NAREA
????????????????????????????? Klaus hatte erstens einen neuen Kurzhaarschnitt. Der ähnelte stark der Popsängerin -Pink-. Zweitens hatte er jetzt perfekt gestylte Augenbrauen, die Uwe eigentlich neidisch machen müßten. Farblich wurden sie auch etwas aufgewertet. Die Krönung waren aber seine dezenten Liedschatten, die Ruth's Freundin in Permanentausführung machte. Da sah sein Gesicht natürlich sehr gut aus.
"Um deine neue Frisur zu schonen, mußt du nun auch immer ein Kopftuch tragen," sagte Uwe. "Auch das Andere gefällt mir sehr gut. Halt mal deine Ruth schön fest, dann wirst du bald besser aussehen als ich."
"Das mit dem Kopftuch habe ich mir schon angewöhnt. Noch sind es deine, die ich umbinde aber Moni will noch welche besorgen."
"Sie kann sich Zeit lassen, so schnell werde ich noch nicht kommen können. Mein Gips ist zwar ab aber jetzt gehen die Laufübungen erst mal los."

Uwe konnte immer noch nicht so richtig mit dem Taxi fahren und ging nach dem Besuch im Lokal in Monis Begleitung nach Hause.
Unterwegs fragte Uwe, ob Moni Klaus und Ruth eigeladen hätte. Hatte sie gemacht und beide freuen sich schon auf den Abend. "Na dann werde ich uns mal was ganz Feines dufür kochen."
Drei Tage später nahm sich Klaus frei und Marianne mußte kochen.
Uwe mußte für den Abend einkaufen und nahm sich Lena dafür mit. "Papa, ich kann dir auch helfen wenn du willst."
"Ja gerne. Ich kann mich noch nicht so richtig bewegen. Und für Hilfsarbeiter bin ich sehr dankbar."
Sie kauften für den Abend mit Klaus und Ruth alle Lebensmittel ein und legten alles auf den Küchentisch bereit.
Lena fing an das Gemüse zu putzen. Diese Arbeit wurde von der Türklingel unterbrochen. Tom stand vor der Tür und wollte Lena besuchen.
Im gleichen Moment rief Moni an und fragte, ob Lena schnell mal im Lokal helfen kann, mehrere Gäste hatten sich plötzlich ins Lokal verirrt. "Alleine schaffe ich das nicht,"sagte Uwe. "Tom, würdest du für mich in der Küche helfen, wir erwarten Gäste. Meine Mama braucht mich aber im Lokal."
"Natürlich helfe ich. Was soll ich machen?"
"Erst mal kommst du mit und ziehst dich um."
"Wieso? eine Schürze reicht doch." "Ja, die will ich dir doch gerade geben. Aber die ist nicht hier. Komm schon." Tom trottete hinter Lena her. Warum macht sie so ein Aufsehen wegen einer Schürze????????????????????????????

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 11. Dez 2012, 20:50
von NAREA
Lena führte Tom ins Schlafzimmer ihrer Eltern. "Zieh mal deinen Pulli aus, der wird dir eh zu warm werden." Tom tat was ihm gesagt wurde. Lena holte einen Kittel ihrer Mutter aus dem Schrank. "Ich denke wir holen eine Schürze für mich." "Schürzen haben wir nicht, nur Kittel. Die sind viel praktischer. Komm schon, zieh ihn an. Du mußt aber auch ein Tuch umbinden, das gehört sich so."
Tom ließ es geschehen. Als er wieder in der Küche erschien, nahm Uwe seine Verwandlung zur Küchenfee gar nicht zur Kenntnis und erklärte ihm gleich seine Aufgaben. Beide werkelten in der Küche bis Moni und Lena kurz vor Klaus und Ruth wieder zu Hause eintrafen. Uwe und Tom waren mit allem fertig. Die Gäste konnten kommen.
Tom zu Lena: "Gib mir bitte meinen Pulli zurück, ich möchte nicht im Kittel hier von fremden Leuten gesehen werden."
Kurz vorher hat Lena ihren Eltern angeboten die Speisen zu servieren. Tom würde ihr sicher helfen. "Du Tom, ich habe meiner Mutter gesagt, daß ich die Speisen servieren werde. Willst du mir helfen? Wenn nicht, dann habe ich heute keine Zeit mehr für dich. Ist sehr schade aber ich will nicht, daß mein Vater mit seinem schlimmen Bein das Essen servieren soll. Hilfst du mir?"
"Ich würde mir blöd vorkommen, wenn ich jetzt gehe. Natürlich helfe ich dir."
"Danke Tom. Ich glaube ihre Gäste sind gerade gekommen. Komm, wir ziehen uns nur schnell um."
"Was willst du denn anziehen? Ich will nicht lächerlich aussehen!"
"Wirst du auch nicht. Wir ziehen beide das Gleiche an. Hier nimm, sieht doch normal aus."
Lena gab Tom eine schneeweiße Kittelschürze aus Monis Schrank. Sie selbst zog sich das gleiche Modell über.
"Na siehst du, wir sehen doch gut aus. Das Kopftuch brauchst du nun nicht mehr. Komm wir servieren mal den Vieren etwas Sekt."
Jeder hatte ein Tablett mit zwei Gläsern Sekt und reichte es Moni und Uwe sowie Ruth und Klaus. Die waren sichtlich beeindruckt. Die Jungkellner machten eine gute Figur.
Zurück in der Küche fragte Tom die Lena, wer die Leute seien. "Das ist Klaus, der beste Freund und Arbeitskollege meines Papas mit seiner Freundin."
"Hast du gesehen, wie der Klaus aussieht?"
"Klar, gefällt mir. Soll seine Freundin gemacht haben. Aber genau weiß ich das nicht."
"Gefällt mir auch sehr gut. Hätte nie gedacht, daß so kleine Liedstriche so gut das Auge hervorheben."
"Kann ich dir auch machen Tom."
"Lieber nicht, du würdest bestimmt gleich übertreiben und ich sähe dann ganz ander aus."
"Du bist ein alter Feigling." "Manchmal bestimmt besser so."

Ein paar Zeilen vorher hatte ich angekündigt, daß Klaus vieleicht etwas aziehen würde, das von Ruth beeinflußt sein könnte. Sprich etwas weiblich. Und auch Moni hatte vor Uwe etwas feminiener anzuziehen. Das hat sich leider zerschlagen, weil erstens die Zeit zum Umziehen und Stylen bei beiden gefehlt hat. Klaus kam später als geplant aus dem Lokal (ich meine die Küche des Lokals) zu Ruth und Uwe konnte sich ohne Moni sowieso nicht umziehen.

"Du Klaus, was hälts du davon, das Lokal zu pachten?"
Klaus wurde rot, dann blaß.
"Meinst du das ernst?"
"Ja Klaus, du bist der Einzige, den ich das anbiete. Es läuft doch ganz gut. Und weil wir in der Umgebung die Einzigen sind, die den Crossdressern eine neue Heimstätte gegeben haben, ist die Zukunft gesichert. Wenn Ruth ihre Freundinnen von damal wieder aktiviert, dann sollte es eine sichere Zukunft geben."
Klaus konnte nicht so schnell denken, wie Uwe alles ausmalte. Aber warum wollte Uwe das Lokal nicht mehr betreiben?
Er nahm Moni in den Arm und sagte, daß er mit ihr mal länger verreisen will. Lena ist alt genug mal ohne sie auszukommen. Sie wollten einfach noch mal was erleben.
Das war für Ruth und Klaus logisch. Aber sollte er das machen. Reizen könnte ihn das schon. "Was sagst du dazu Ruth? Ohne dich mache ich es nicht. Wir haben eine gute Mannschaft im Lokal, treue Gäste, was will man mehr?"
"Klaus, du weißt daß ich mit dir durch Dick und Dünn gehen will. Meinetwegen. Ich bin dabei."
Auf einmal knallte es in der Küche. Uwe wollte aufspringen. Aber sein Bein machte Probleme.
Da standen schon die beiden weißen Engel, die alles mit angehört haben, mit vier Gläsern Sekt und reichten allen ein Glas. Sie sollten doch das Abkommen würdig feiern.
"Na ihr beiden, ist es nicht schon ganz schön spät? Tom muß sicher nach Hause?"
"Nein Mama, wir haben gerade bei seinen Eltern angerufen und die hatten nichts dagegen, daß Tom hier übernachtet."
"Das wundert mich jetzt aber doch." "Nein Mama, wirklich, alles in Ordnung. Du kannst ja selbst anrufen, wenn dir das nicht zu peinlich ist."
"Na dann verschwindet mal schnell in eure Betten."
Im Bad hatte Lena schon Schlafzeug für Tom hingelegt. Der betrachtete es und mußte feststellen, das er nicht so schöne Schlafanzüge hat. Den Stoff Satin kannte er nicht. Um so größer die Freude mal darin schlafen zu können.
"Na, gefällt dir mein Schlafanzug? Ich wollte dir kein Nachthemd geben Tom. Aber wenn du ein haben willst, dann tauschen wir schnell."
"Nein Lena, mir gefällt das hier."
Beide gingen schlafen. (Jeder in ein anderes Zimmer).

Fortsetzung........................................................................ NAREA