Re: Valeries Welt
Verfasst: So 1. Sep 2019, 14:02
hallo Maria T,
bist du wieder vom Urlaub zurück? Wie war's in Italien?
L.G. Valerie
bist du wieder vom Urlaub zurück? Wie war's in Italien?
L.G. Valerie
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Ich gebe gerne mal wieder einen Gedankenanstoß....Würde mich also durchaus freuen, gelegentlich wieder von euch Leserinnen und Lesern zu hören. Das müssen keine ausgefeilten Rezensionen oder kluge Analysen sein, kleine Bemerkungen genügen, wenn sie von Herzen kommen, von solchen Statements habe ich immer am meisten gelernt...
Liebe Valerie,Valerie Bellegarde hat geschrieben: Mo 2. Sep 2019, 19:15 Liebe Leserinnen und Leser,
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Natürlich lebt jeder, der schreibt, von den Rückmeldungen aus dem Publikum.
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Das müssen keine ausgefeilten Rezensionen oder kluge Analysen sein, kleine Bemerkungen genügen, wenn sie von Herzen kommen, von solchen Statements habe ich immer am meisten gelernt...
Lieben Gruß
Valerie Bellegarde![]()
Wenn hier überall noch ein Komma nach dem letzten Anführungszeichen zur Abgrenzung des Inquits gesetzt wird, ist es perfektValerie Bellegarde hat geschrieben: Do 15. Aug 2019, 14:08 Teil 2, Kapitel 57 "¦. "Je nachdem, wie man es betrachtet""¦.
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"Und warum steht dann hier ertwas von einem öffentliches Ärgernis?" kam aber sofort die Rückfrage.
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"Wir haben ein wenig herumgeknutscht, Erwin und ich" gab Valerie zu.
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"Die Wohnhäuser sind auf der anderen Seite des Kanals und über die Straße" warf Valerie ein.
"Das sind mindestens 100 Meter" fügte sie hinzu.
Schachtelsätze sind als Häufung vielleicht nicht soo super chic. Inbesondere dann, wenn man verkürzen kann, indem einfach das Komma durch einen Punkt ersetzt wird. Das verschafft Leser*Innen eine Atempause:Valerie Bellegarde hat geschrieben: Mo 9. Sep 2019, 18:22 Teil 2 Kapitel 62.
Vergiftete Komplimente.
Eine Woche darauf hatte Valerie ihren Termin im Nagelstudio Kris ongles, sie ließ sich dort etwa zweieinhalb Stunden lang Gelnägel machen, die anschließend knallrot lackiert wurden.
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Beim Rückweg zum Auto bemerkte sie an sich selbst, wie sie ihre Finger leicht gespreizt hielt, als müssten die Nägel noch trocknen, was natürlich völlig unnötig war, aber man sieht daran, dass sie ein klein wenig aufgeregt sie war, sie fand sich und ihre neuen Hände wirklich schön und attraktiv.
Liebe Valerie,Valerie Bellegarde hat geschrieben: Di 10. Sep 2019, 19:21 Liebe Diva,
Vielen Dank für deine beiden Anmerkungen, zum inquit und zu den Schachtelsätzen. Ich bin wirklich geschmeichelt, so professionell gelesen und beraten zu werden und freue mich, dass du dich so genau mit meiner Schreibe beschäftigst. Ist ja fast schon ein Lektorat (grins).
Hm, andere Meinungen gibt es mehr als Menschen mit Meinungen, aber ich richte mich immer nach den geltenden Regeln. Die Autoren, für die ich damals arbeitete, haben alle ihr Zeug veröffentlicht und mussten sich den Regeln beugen. Wer formelle Fehler als "Stilmittel" rechtfertigen mag, hat auf dem Buchmarkt keine Chance, es sei denn, er / sie führt bereits einen bekannten Namen mit Stammleserschaft.Valerie Bellegarde hat geschrieben: Di 10. Sep 2019, 19:21 Du magst formal Recht haben, was die Kommasetzung angeht, allerdings gibt es zum Thema inquit auch andere Meinungen, dass es z.B. als Stilmittel weggelassen werden kann. (s. Wiki).
Ich versetze mich einfach in die Rolle einer Vorleserin und wenn mir die Puste zwischendurch ausgeht, ist der Satz zu lang. Eine Vorleserin mit Schnappatmung wäre bei einer Lesung keine schöne Vorstellung. Aber das ist reine Ansichtssache. Allerdings kann ich aus Erfahrung sagen, dass meine damaligen Kollegen ebenso korrigiert haben. Das Gehirn verarbeitet kurze prägnante Sätze besser. Eine ständige Konzentration darauf, den besagten Faden nicht zu verlieren, strengt Leser und Zuhörer gleichermaßen an. Das ist bei etlichen Fernsehaufzeichnungen gut zu beobachten.Valerie Bellegarde hat geschrieben: Di 10. Sep 2019, 19:21 Was diese Schachtelsätze angeht, so werde ich das wahrscheinlich kaum oder nie ändern oder mich hier auch nur abbremsen können, denn das ist nun mal wirklich mein gewöhnlicher und eingefahrener Schreibstil, es fließt mir beim Schreiben so aus dem Finger in die Tastatur und du wirst z.B. sicher auch schon bemerkt haben, dass ich manche Dinge zweimal, dreimal sage, aber jeweils in einer anderen Formulierung, ich mag das einfach, diese langen Sätze, das ist Valeries Schreibe. Dass dann auch mal Kommas einfach unter den Tisch fallen, ist lässlich. Es kommt sogar vor, dass ich Sätze, die einmal geschrieben sind und beim Durchlesen eh' schon lang und gewunden wirken, durch die nachträgliche Einfügung eines Gedankens noch einmal verlängere.
Das ist ein Missverständnis. Ich habe dich nicht an Mark Twain gemessen, sondern lediglich bedauert, dass mir in Bezug auf Schachtelsätze kein prominenter Kritiker einfällt. Adjektive sind m.E. gar nicht dein Problem, sondern eher Massen von Füllwörtern. Aber soweit wollte ich nicht gehen.Valerie Bellegarde hat geschrieben: Di 10. Sep 2019, 19:21 Ebenso die Adjektive. Schön, an Mark Twain gemessen zu werden. Aber ich liebe Adjektive wirklich, und weil sie so schön sind, streue ich sie reichlich in einen Text ein.
Klar, das ist es für alle am Anfang. Aber wer die Sache ernsthafter betreiben will und z.B. veröffentlicht, kommt schnell dahinter, dass die Schreiberei harte Arbeit darstellt, falls der Text einem breiten Publikum zugemutet werden soll. Auch wird man nicht ohne Fremd-Lektorat auskommen, weil man für eigene Fehler meist blind ist.Valerie Bellegarde hat geschrieben: Di 10. Sep 2019, 19:21 Überhaupt ist das Schreiben für mich eine sehr emotionale und intensive Angelegenheit, und wenn ich in gelöster Stimmung bin, fließt es mir halt quasi ungebremst aus der Feder und die deutsche Rechtschreibung fällt kurz ab und zu auch mal unter den Tisch. Natürlich hebe ich sie von dort auch wieder auf.