Valeries Welt
Valeries Welt - # 45

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Karla
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Re: Valeries Welt

Post 661 im Thema

Beitrag von Karla »

Glückwunsch!
...und 700 Posts sind es jetzt auch.
LG Elly
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 662 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Ich brauche einfach diesen Austausch mit euch, anders geht nichts. Ich weiß nicht, wie andere das sehen, die auch schreiben. Ich für meine Seite empfinde es jedenfalls als ein großes Geschenk, mit euch auf dieser Schiene hier kommunizieren zu können.

Lieben Gruß, Valerie :()b
Olivia
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Re: Valeries Welt

Post 663 im Thema

Beitrag von Olivia »

Hallo Valerie,

Du schreibst: "Ich brauche einfach diesen Austausch mit euch, "¦"

Ja, das geht mir auch so - das Forum ist ein wichtiger Teil der Kommunikation mit gleichgesinnten Menschen.

Danke für das Kompliment, das ich hiermit gerne zurückgebe!

Liebe Grüße von Olivia
Dwt-Lilo-SL
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Re: Valeries Welt

Post 664 im Thema

Beitrag von Dwt-Lilo-SL »

Hallo Valerie,
dann genieße die schreib-freie-Zeit mit deinem Besuch.
ja ich finde es auch gut dir ein Austausch zu geben!
Hatte dich dazu ja auch schon mit PN dazu versorgt.
Danke nochmals für diese schöne Story und habe eine schöne Zeit mit
deinem Besuch,
bis dann irgendwann im nächsten Monat.
ganz lieben und sonnigen Gruß aus dem hohen Norden
von LILO-GINA
Seufzer gleiten die Seiten des Herbstes entlang,
Treffen mein Herz mit einem Schmerz dumpf und bang
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 665 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Teil 2 Kap. 59 "¦. Erica

Die nächsten Tage und Wochen brachten viel Arbeit und verliefen für Valerie sehr kurzweilig. Das bedeutet auch, ihr Privatleben fand wieder in ruhige Bahnen zurück und ihre emotionsgeladenen "Beziehungskisten" (gemeint sind ihre Beziehungen zu Männern), die gerade in jüngster Vergangenheit gelegentlich zu Turbulenzen und Irritationen geführt hatten, wurden erst mal in den Hintergrund gerückt.

Klare Sache: Das Geschäft ging vor, auch bei Valerie, zumal sie jetzt selbständig war und niemand hatte, der ihr etwas schenkte. Der Schornstein musste rauchen und der Rubel musste rollen, das war auch bei ihr nicht anders. Nennt es Euros oder D- Mark oder Französische Francs. Sie musste ihre kleinen Kreuzerchen verdienen, wie wir alle. Wieviel Wahrheit liegt in dem Satz: "The Yankee Dollar makes the world go round"? Sehr viel Wahrheit, fragt mal Valerie, sie wird es euch erklären.

Valerie fand also zur coolness zurück.

Und immerhin: Zweierlei war ihr in den letzten Wochen klar geworden: Erstens wollte sie in Zukunft vorsichtiger zu Werke gehen, falls das Thema "Sex mit Männern" jemals wieder aktuell würde bei ihr. Diese Sache mit Erwin, dem Bayern, war ihr letzte Woche zum Schluß echt aus den Händen geglitten, eine riesengroße Dummheit war es gewesen, den armen Kerl dermaßen anzuflirten und dann im Lauf des Abends regelrecht verrückt und geil zu machen, und dann auch noch die Krönung: Sie hatte ihn zu Sex im Freien aufgefordert. Und das mitten in der Stadt, in der Öffentlichkeit! Schon verrückt.

Zumal sie, wenn sie es recht bedachte, gar nicht so richtig wußte, warum die Sache sich so heftig entwickelt hatte. Eigentlich hatte sie im Moment überhaupt keine Gefühle mehr für Erwin. Aber war da überhaupt jemals etwas gewesen außer ein wenig Sympathie? Sicher nicht.

Umso dümmer von ihr, die Sache so weit zu treiben, dass sie eigentlich nicht mehr zu stoppen war"¦ Ufff"¦ Sie erschrak, als sie an die Nacht im Polizeigewahrsam dachte. immerhin war ja schlußendlich alles noch einmal gut gegangen, dank einer netten Untersuchungsrichterin und dank Thierry, dem Maitre. Aber klar: Sie war haarscharf an einer Katastrophe vorbeigeschrammt"¦.

Das andere Thema, das sie beschäftigte, war ihre Beziehung zu Thierry. Sie kannten sich ja nun schon eine ganze Weile, und sympathisch waren sie sich beide eigentlich immer gewesen. Aber war da vielleicht mehr? Eines war ebenfalls klar: Als sie ihn kürzlich angerufen hatte, um den Bierfest-Abend nachträglich aufzuklären und sich bei ihm zu entschuldigen, hatte er ganz super und zuvorkommend reagiert und war ihr in Allem sofort entgegengekommen. Obwohl es je eigentlich so gewesen war, dass sie es war, die ihn an diesem Abend versetzt hatte, als sie mit den Jungen losgezogen war, hörte sie nicht die Andeutung eines Vorwurf von seiner Seite.

Und außerdem spürte die sonst so coole Valerie vor diesem Anruf so etwas wie Herzklopfen und fast so was wie Schmetterlinge im Bauch. Eigentlich waren das neue und ziemlich unbekannte Emotionen für Valerie, sie konnte ihre Beziehung zu Thierry im Moment nicht so richtig einordnen.

Dafür stand Arbeit an. Es gab es einige Anfragen von Kunden, die ihr Haus verkaufen oder vermieten wollten und sich dafür professionelle Hilfe von ihrem Büro erhofften. Also genau das, was ein Immo-büro für seine Kunden tun kann, war jetzt gefragt.

Genau das Richtige für Valerie, also stürzte sie sich in die Arbeit, hatte den ganzen Tag über den Telefonhörer am Ohr, machte Besuche bei ihren Kunden und versuchte, dort einen vertrauenserweckenden Eindruck zu hinterlassen., Sie saß bis spät am Abend an ihrem Schreibtisch und verfasste Angebote oder schrieb Rechnungen, oder sie ging die Abrechnugnen ihrer Mitarbeiterinnen durch. Das Geschäft brummte. Allerdings: Gelegentlich brummte auch Valeries Kopf, wenn sie abends das Büro abschloss und heimfuhr in ihre Wohnung.

Heute wollte sie noch Erica in Deutschland anrufen. Mal wieder ein bisschen plaudern, ausspannen, über die alten Zeiten reden, damals in Deutschland, mit einer ganz alten Freundin. Sie hatte Glück. Erica war zuhause und nahm gleich den Hörer ab.

"Valerie aus Frankreich".

"Huhu, ja aber hallo ! Das ist aber fein! Bist du das, der französische Außenposten?

Ja klar, aber eigentlich wollte sie nicht über das Geschäft reden mit Erica. Im Gegenteil, nur smalltalk, plaudern, aus-chillen, was Leichtes... Valerie lenkte das Gespräch auf die alten Zeiten. Es gab neue Kollegen in der Abteilung, aber die meisten der "Alten" waren noch da.

"Und wie geht es eigentlich bei euch zuhause? Ich meine mit Michael"?

"Gut geht"™s, ich kann mich nicht beklagen."

Eine kleine Pause entstand, dann fuhr Erica fort:

"Du kennst ihn ja, er ist unersättlich. Es vergeht fast kein Abend, dass er mich nicht will"¦."

Valerie und Erica sind Busenfreundinnen, die nahezu alles voneinander wissen. Und Michael war zwar Ericas Mann, aber gleichzeitig auch Valeries Chef.
Und dass er Valerie auch schon bestiegen hatte, war Erica schon lange klar, und eigentlich war es ihr nicht einmal unrecht, dass sich Michael einen Appetit auch außerhalb von seiner Ehe stillte. Valerie erzählte ihr also ein paar Details des Abends, den sie zusammen mit Michael im Hotel verbracht hatte. Vor allem die Sache mit dem deepthroaten.

"Wollte er das von dir"? fragte Erica

"Ja, doch" antwortete Valerie.

"Eigentlich habe ich das inzwischen ganz gut raus. Ich überstrecke den Hals, wie soll ich dir das erklären"?

Sie suchte nach Worten.

"Musst du nicht" antwortete Erica

"Ich mache es genauso""¦ Er will es natürlich auch von mir. Aber wir haben ein Übereinkommen getroffen, ich darf mir dann auch etwas wünschen von ihm. Und du kennst mich, ich habe teure Wünsche"¦ Also kann ich ihm so im Zaum halten, auf diese Weise"¦"

"Gute Idee" sagte Valerie

Es gab wieder eine Pause.

"Versprich mir, mich nicht auszulachen" sagte Valerie dann noch.

"Versprochen" kam es aus dem Hörer.

"Ich habe ein paar Mal mit Chiquita Bananen geübt, und du glaubst nicht, mit so einer Banane habe ich eine ganz nette Routine rausgekriegt, also ich kann sie richtig schlucken, und genauso mache ich es, wenn er mich im Hals ficken will."

Erica war beeindruckt.

"Er hat mir nicht davon erzählt" sagte sie dann.

"Das soll er auch nicht", sagte Valerie. Das geht die Männer nichts an. Das sind Sachen, die nur wir Mädels unter uns besprechen."

"Klar, da hast du recht" antwortete Erica.



Fortsetzung voraussichtlich zum Ende der kommenden Woche 35

Lieben Gruß, Valerie. :()b
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 666 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Teil 2 Kap. 59,2 Mädelsgespräche

"Du"¦sag mal"¦" setzte Erica an, machte dann aber eine Pause und redete nicht gleich weiter.

"Was willst du wissen? "¦ Trau dich halt" wurde sie von Valerie ermuntert.

"Ich wollte dich nur fragen, was du dabei empfindest?" fragte Erica schließlich.

"Ob es mir was bringt, wenn er das mit mir macht, das deepthroaten, so ganz tief im Hals?"

Valerie zögerte

"Eigentlich bringt es mir nichts, es macht mich nicht besonders an, wenn du das meinst. Und das Runterschlucken von seinem Samen finde ich übrigens nach wie vor schrecklich."

Sie schüttelte sich bei dem Gedanken und zögerte, redete dann aber weiter.

"Jetzt fragst du dich bestimmt, warum ich es dann überhaupt zulasse, das deepthroaten."

"Genau" kam es aus der Leitung.

"Es ist so, dass ich ihm irgendetwas bieten will, das ihn antörnt"¦" antwortete Valerie.

"irgendeine Art von Kompensation"

Jetzt war es heraus, und sie kam ins Reden, erzählte ihrer Freundin ihre geheimsten Gedanken. Dass sie sich vorher immer irgendwie minderwertig gefühlt habe, nicht als eine vollwertige Frau. Weil ihr da unten eben etwas fehle. Und dass gerade bestimmte Männer es eben nicht so mochten, mit ihr Liebe im Anus zu machen. Der Popo sei kein Ersatz.

"Arschficken ist nicht jedermanns Sache" stimmte ihr Erica fröhlich zu, und war ganz verständnisvoll.

"Es gibt zwei Arten von Männern" sagte Valerie.

"Welche?"

"Die mit denen ich mich vorher und nachher auch noch unterhalten kann, und wo mir eine längere Beziehung auch etwas bringt" sagte Valerie.
"Und die wollen halt eher die raffinierte Art von Sex"¦. Nur meine Erfahrung"¦"

Erica lachte am anderen Ende der Leitung.

"Ich verstehe dich vollkommen, Schätzchen. Und die andere Art von Männern, die Doofen, ich meine diejenigen die dich eher langweilen, du verstehst"¦ die eher einfach gestrickt sind, die geben sich eher mit dem schnellen Popofick zufrieden?"

"Meistens ist das so" antwortete Valerie.

Die drehen sich danach um und schlafen ein, oder sie gehen einfach nachhause. Und dann merke ich, dass sie nichts anderes wollten als ihre Geilheit zu befriedigen".... Sie stockte und suchte nach Worten.

"Ja das ist es, was sie wollen. Diese Kerle finden mich kurz mal total interessant, weil ich anders bin als andere Frauen, und dann wollen sie mich, die Transe auf ihrer Liste haben. Weißt du was ich meine? Die Liste von Frauen, die sie schon umgelegt haben. Und ich als süsser kleiner "travelo" mache mich natürlich gut auf so einer Abschussliste"

Sie dachte dabei an ihre kurzzeitigen Abenteuer mit Kerlen, die selten mehr gewesen waren als ein one night stand. Sie versuchte sich die Namen ihrer Liebhaber ins Gedächtnis zu rufen, aber außer an Erwin fiel ihr im Moment keiner mehr ein.

"Glaubst du mir das, dass ich die Namen der meisten vergessen habe?"

fragte sie ins Telefon und war ein wenig ratlos.

Erica kriegte sich nicht mehr ein vor Lachen.

"Aber Schätzchen, glaubst du, das ist bei mir anders? Gut, ich bin ein paar Jahre älter als du, aber denkst du ich wüsste noch, wie meine Liebhaber alle hießen. Das ist doch normal, dass man nicht mehr von allen den Namen weiß?"

"Vielleicht sollte ich Listen führen" sagte Erica und es hörte sich lächerlich an, so wie es auch gemeint war.

Valerie wusste nichts darauf zu sagen, aber Erica war jetzt mal in Fahrt.

"Und damit willst du mir natürlich eines sagen: Du suchst also die richtige, die feste Beziehung? Einen starken Mann, zu dem du aufsehen kannst? Die große romantische Liebe?... Oh je"¦ Schätzchen"¦" Sie brach mitten im Satz ab.

"Es ist einfacher" sagte Valerie

"Ich suche einen Mann, mit dem ich reden kann, und nicht nur über Sex"

Und kaum hatte sie das gesagt, kam ihr scheinbar ganz zufällig der Name Thierry Elouard in den Sinn. Thierry, der Notar, der lateinische Typ, einer der "Großkopfeten" der Stadt Narbonne, ihr Geschäftsfreund, und ihr Mentor. Nicht ein einziges mal hatte er durchblicken lassen, dass er an Sex mit Valerie interessiert war. Und wie lange kannte man sich schon? Sehr lange, bestimmt ebenso lange, wie sie hier in Südfrankreich war. Und bestimmt wohnte er allein in einem riesigen alten Schloß. Natürlich zusammen mit seinen Bediensteten.



Fortsetzung demnächst, wie immer hier in diesem Theater
Likes und Lob werden gerne gesehen.

Lieben Gruß, Valerie. :()b
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 667 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Herzlichen Dank für das Lob von Frl. Astrid, Elisabeth, Dunja, und Maria T.

Ich hatte schon befürchtet die letzten zwei Episoden seien euch eventuell doch zu heftig gewesen. Aber es sind Themen, die Valerie richtig bewegten damals.

L.G. und noch einen schönen Sonntag an alle.

Valerie :()b
Zuletzt geändert von Valerie Bellegarde am So 25. Aug 2019, 16:23, insgesamt 1-mal geändert.
Frl_Astrid

Re: Valeries Welt

Post 668 im Thema

Beitrag von Frl_Astrid »

hallo Valerie ,es ist so wunderschön zu lesen ,nein zu heftig ist es nicht ,eher aus dem Leben und das ist nun mal nicht wie Barbie und Ken.
Ich find sie schön und träume gern dabei .

mit lieben Grüssen Astrid (dr)
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 669 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Hallo Astrid,
danke für deine lieben Zeilen. Ein schöneres Kompliment konntest du mir nicht machen. Ich gebe mir schon Mühe, nahe an der Realität und Wahrheit zu bleiben. Und natürlich fließen einige meiner früheren eigenen Erlebnisse ein. Zum Beispiel die Übungen mit den Chiquitas waren genau so und haben mir auch etwas gebracht. Dir wünsche ich weiterhin schöne Träume mit Valeries Welt.

L. G. Valerie :()b
Astrid_M
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Re: Valeries Welt

Post 670 im Thema

Beitrag von Astrid_M »

Valerie Bellegarde hat geschrieben: So 25. Aug 2019, 10:59 Ich hatte schon befürchtet die letzten zwei Episoden seien euch eventuell doch zu heftig gewesen. Aber es sind Themen, die Valerie richtig bewegten damals.

L.G. und noch einen schönen Sonntag an alle.

Valerie :()b
Vielleicht ein bißchen gewagt, aber wir sind doch alle erwachsen.
Sicher - Ich würde mich so einiges davon nicht trauen oder wollen.
Jedoch: Ein bißchen "schmutzige" Phantasie haben wir sicher alle.
Ein bißchen "Sorge" um Valerie hatte ich, als der "Ausflug" mit Erwin auf der Polizei endet.

In dem "Mädelsgespräch" wirkt die Figur der Valerie auf mich überzeugend und glaubhaft.
Also bitte weiterschreiben und nicht hetzen lassen. Ich warte auch gerne länger auf die Fortsetzung.
Viele Grüße,
Astrid
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Re: Valeries Welt

Post 671 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

sorry Astrid_M, ich habe mich noch nicht für deinen Post bedankt. Das war wohl eine Namensverwechslung mit Frl. Astrid, aber die ist ja aus Leipzig und du bist in Berlin, wie ich hätte sehen müssen, wenn ich richtig hingeschaut hätte.

Anyway, lieben Gruß zurück nach Berlin

Valerie
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Re: Valeries Welt

Post 672 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Liebe Leserinnen und Leser,

Hier im Süden ist zu Ende August eine zweite Phase der "canicules" ausgebrochen, wörtlich übersetzt sind das die Hundstage und wenn man heute auf's Thermometer schaute, konnte man die Hundstage auch in Zahlen ausdrücken: 37 Grad im Schatten. Was es nachmittags innen im Auto hatte will ich gar nicht erst schreiben, das glaubt eh' kein Mensch.

Sei es wie es sei, am WE kommt die neue Episode von Valeries Welt.

L.G. an alle

Valerie
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Re: Valeries Welt

Post 673 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Teil 2, Kapitel 60: Neue Kontakte. Der Deutschkurs.

Die drei, vier folgenden Wochen verliefen für Valerie arbeitsreich, was für den Geschäfts-Umsatz ihres Büros nützlich war, ihr aber auf der anderen Seite nicht einmal unangenehm war, sondern (trotz des herrlichen Spätsommerwetters draußen in Narbonne) eigentlich sogar ganz Recht, denn durch den Arbeits-Stress musste sie ihr Privatleben sozusagen zurückfahren, und andererseits brachte sie der Job auch auf andere Gedanken, und auf diese Weise begann sie relativ schnell die unangenehmen Erfahrungen jener Nacht zu vergessen, die sie auf der Polizeiwache von Narbonne hatte verbringen müssen.

Natürlich hatte sie auch Erwin ihren Lover dieser Nacht, hinterher niemals wiedergesehen und verdrängte ihn dann auch ganz schnell ihn aus ihrem Gedächtnis. Obwohl- ja, ja und nochmals ja, sympathisch war er ja durchaus gewesen, der Erwin und gut aussehend dazu, aber die ganze Sache war nun mal gründlich danebengegangen, durch ihre eigene Dummheit.

In diesen Tagen verließ sie nur noch selten ihr Büro.

Arbeit als Therapie, sozusagen. Wer denkt, das klinge seltsam abgedroschen, der möge Recht haben, aber irgendwie war Valerie innerlich (ganz innen drin) selbst davon überzeugt, dass der Satz richtig war, wenigstens für sie persönlich schien er zu stimmen. Arbeit hilft ihr beim Vergessen von Dingen, die ihr sonst noch eine ganze Weile unangenehm aufgestoßen wären.

Wie manche Menschen besaß sie die Eigenschaft, wirklich abschalten zu können und Dinge zu vergessen und zu verdrängen, die passiert waren und nun mal nicht mehr zu ändern sind.

So plätscherten die Tage im Immobilienbüro Bellegarde in der Rue Rossini ganz ohne weitere Aufregungen dahin, ein Tag fast wie der andere.

Dann kam der Anruf von Thierry.

"C"™est monsieur le notaire "¦ le maitre Elouard" (es ist der Herr Notar Elouard)

rief ihre Mitarbeiterin Josette durch die offen stehende Bürotür ins Chefzimmer hinein. Und ob sie durchstellen könne. Ja klar, durfte sie, für Thierry immer, der Notar war ihr immer willkommen.

Valerie schloss ihre Bürotüre und nahm den Hörer ab.

"C"™est Thierry "¦ coucou"¦ comment vas-tu? (Thierry hier, hallo, und wie geht"™s bei dir so?

Gut ginge es ihr, antwortete sie und danke. Und wie immer war sie froh, seine Stimme zu hören. Er verstand es einfach, schon durch den Klang seiner Stimme Sympathie auszustrahlen und bei ihr eine positive Stimmung zu erzeugen. Sie mochte seine Stimme einfach. Wie sie überhaupt den ganzen Menschen sympathisch fand.

Er kam gleich zur Sache.

Sie erinnere sich doch an den Besuch der Delegation aus Weilheim, die Bayern waren ja nun fast eine Woche in Narbonne gewesen. Und ja, nun stünde bald der Gegenbesuch der Franzosen in Weilheim an. Insgesamt eine kleine Delegation von älteren Damen und Herren aus der Stadtverwaltung. Zehn oder fünfzehn prominente Stadtbedienstete alles in allem etwa. Also im Einzelnen der Bürgermeister, sein Stellvertreter, der Kulturamtschef, die Abteilung für Europakontakte, der Musikverein, und, und, und"¦.

"Est-ce-que ca t"™ennuie"? (ist langweilig für dich, stimmts? Oder etwa nicht?)

fragte er dazwischen, als hätte er gespürt, was sie dachte.

Nein, nein, wehrte sie ab, das langweilte sie keineswegs, wie käme er nur auf diese Idee.

Aber sie hatte immer noch keine Ahnung, was er nun eigentlich von ihr wollte. Die Erklärung folgte auf dem Fuße, sozusagen.

"C"™est monsieur le maire qui a eu cette idée"

Es sei also der Bürgermeister selbst gewesen, von dem diese Idee stammte. Sie, madame Bellegarde, beherrsche ja nun beide Sprachen gleich gut, das Deutsche so gut wie das Französische. Und er wünsche sich für seine Delegation, die bald nach Bayern aufbrechen würde, so etwas wie einen kleinen Auffrischungskurs in deutscher Konversation.

"Tu comprends, à l"™epoque, tous ces fonctionnaires ont appris l"™allemand à l"™école"

(diese Beamten haben das Deutsch früher alle mal in der Schule gelernt) sagte Thierry zur Erklärung.

Aber ja, das sei ja nun schon lange her, und ein wenig Auffrischung sollte ihnen schon guttun. Und in diesem Zusammenhang habe man nun an sie gedacht, an madame Bellegarde. So drei, vier Abende deutsche Konversation, zur Übung, jeweils etwa zwei Stunden. Was sie wohl davon halte?

Valerie war zuerst etwas verblüfft, fühlte sich danach andererseits aber doch geschmeichelt, wenn sie ehrlich zu sich war. Ein klein wenig hatte Thierry an ihre Eitelkeit appelliert, das gab den Ausschlag, und sie sagte zu.

Nur Konversation, das sei o.k., kein Sprachkurs, dazu sei sie nicht ausgebildet. Und auch später keine Übersetzungsarbeiten für die mairie (für"˜s Rathaus).

Nein, nein, sagte Thierry, und mit den Details käme er demnächst wieder auf sie zu.



Fortsetzung am nächsten WE, wie immer hier in diesem Theater. Lob und likes werden gerne registriert.

Lieben Gruß, Valerie :()b
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 674 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Liebe Leser,

ich vergaß noch den Titel der nächsten Episode (für das kommende Wochenende) zu erwähnen. Es soll heißen: "Valerie läßt sich die Nägel machen". Und vielleicht wird es dann auch später ein paar weitere Besuche im Beauty Salon geben. Schon ewig denkt sie z.B. daran, sich die Haare ganz neu machen zu lassen (Anregung der Mädels in ihrem Büro). Mal sehen, was sich daraus so ergibt.

Bis dann, lieben Gruß.

Valerie :()b
Maria T
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Re: Valeries Welt

Post 675 im Thema

Beitrag von Maria T »

Hallo Valerie,
Freu mich drauf, Beauty Salon klingt gut.
Mag Nagellack und so, leider akzeptiert Frau nur Klarlack... Lass mich am Freitag auch wieder etwas aufhüpschen.
LG Maria
Einfach ist am schwersten.
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