Teil 2, Kapitel 55/2: Der geile Erwin
Valerie hatte eigentlich wenige Prinzipien. Was aber nicht heißen soll, sie sei etwa ständig unkontrolliert und ohne Orientierung durchs Leben gestolpert, immer nur auf der Suche nach neuen Reizen und billigen Aufregungen. Nein, im Gegenteil, ihr alle als aufmerksame Leser habt Valerie bisher als einen durchaus ernsthaften und vom Kopf her gesteuerten Menschen kennengelernt, die ihren Alltag, wie auch ihr Leben generell, meistens ziemlich gut unter Kontrolle hatte, das heißt, sie wusste und bestimmte meistens, was mit ihr gerade geschieht.
In bestimmten Situationen oder, besser gesagt, wenn sie mit bestimmten Menschen, die sie mochte, zusammen war, wie jetzt z.B. mit Erwin, dem kraftvollen jungen Oberbayern, ist es aber besser und insgesamt sinnvoller (und das wusste Valerie ebenfalls ganz genau), diese an sich guten Prinzipien für kurze Zeit über Bord zu werfen, einmal nicht alles unter Kontrolle zu haben, sondern sich einfach fallen zu lassen, und das, was gerade abgeht, den Emotionen zu überlassen und nicht der Kontrolle des Kopfs, mit anderen Worten: Mal fünfe gerade sein zu lassen und sich einer momentanen Stimmung hinzugeben, sich fallen zu lassen, so sagt man auch dazu. Mädels tun das gelegentlich, wenn sie mit einem Mann zusammen sind.
Sie waren inzwischen zu zweit allein, die ganze Bande hatte sich inzwischen irgendwo im Narbonner Nachtleben verlaufen, und Erwin fummelte schon die ganze Zeit an ihr herum, betatschte sie überall (auf eine tollpatschige, aber nette Art, etwa so wie ein großerTeddybär) und versuchte ständig, sie in den Arm zu nehmen und zu küssen.
Es war schon spät in der Nacht, das Bistro mit der Tanzmusik auf der Terrasse hatte schon vor einiger Zeit zugemacht und die beiden hatten beschlossen, noch ein wenig entlang des Kanals spazieren zu gehen. Es gibt einen ganz romantischen Spazierweg direkt entlang des Kanalufers, in Richtung auf das städtische Theater zu, gesäumt von Laternen für die Nachtschwärmer und von Bänken, wo sich Spaziergänger ausruhen können, um diese nächtliche Zeit sind es allerdings meistens Liebespaare, und ausruhen wollen die sich dann meistens auch nicht, im Gegenteil.
Valerie steuerte eine leere Bank am Wegesrand an, gefolgt von ihrem Bayern.
Erwins Aktivität nahm schon den ganzen Abend lang etwa im selben Maße zu, wie sie seine körperlichen Avancen abwehrte, aber als sie beide dort allein auf dem Bänkchen im Laternenschein saßen, stellte sie ihre Abwehr ein, ließ sich küssen und küsste ihn wieder. Er befummelte ihre Brüste, ihr gefiel das, es ist ein tolles Gefühl, das dann in den Brustwarzen aufsteigt und sie geil macht, man kann es nicht anders nennen.
"Oh ja, ja, jaaa""¦ sagte sie, und verdrehte ein wenig die Augen.
Riskierte dann einen kurzen Rundumblick, aber kein Passant war ringsum zu sehen, offenbar hatte auch das Theater bereits geschlossen und die Kulturfreunde waren bereits in ihren Autos und auf der Rückfahrt.
"Ja"¦ mach mir das, massiere meine Brust, das macht mich richtig geil"¦"
wiederholte Valerie und mit einem einzigen Griff hatte sie ihr kleines Top über die Brust gehoben, sofort waren seine großen Hände an ihren BH-Schalen dran, als wolle er das Gewicht ihrer Brüste abschätzen.
"Was glaubst du?" fragte sie.
"Mindestens ein B-Körbchen, oder vielleicht doch schon C?"
fragte er schelmisch zurück.
"Es ist B, 80 B" korrigierte sie und hatte mit einem Griff auf ihren Rücken den Verschluss ihres Büstenhalters aufgehakt. Ihre beiden Hübschen plumpsten heraus und landeten in seinen warmen Händen. Ein unglaublich geiles Gefühl breitete sich in Valerie aus, sie schloss die Augen und ließ ihn machen.
Sie hielt die Augen eine Zeitlang geschlossen und genoss seine Berührungen.
"Du darfst mich in den Po ficken, wenn du magst" sagte sie dann und klärte ihn weiter auf.
"Wir Mädels hier unten im Süden machen das anfangs immer so, wir lassen uns von den Männern im Po ficken, wenn wir verhüten wollen"¦"
sagte sie, es war zwar eine Lüge, aber er war naiv und glaubte ihr alles, er hatte offenbar überhaupt keine Ahnung, mit wem er es zu tun hatte. Valerie war es Recht, warum immer die ganze und volle Wahrheit sagen, wenn diese so kompliziert ist und schwierig zu verstehen? Weshalb sollte sie ihn aufklären und vielleicht vor den Kopf stoßen, von wegen trans und so weiter?
Keine Passanten zu sehen ringsum, keine Autos, nichts, nur tiefe dunkle Nacht. Sie schlüpfte aus den Jeans, stellte sich dann in Positur und beugte den Oberkörper weit über das Geländer, das Passanten davor schützen sollte, in den Kanal zu fallen. Bot ihm so ihren weißen Arsch dar, hatte die Beine breit, ließ ihr Höschen herunter bis in die Kniekehlen, dann beugte sie sich weit nach vorne und erwartete ihn.
Er ließ nicht lange auf sich warten. Der Dehnungsschmerz im Po war nur gering, und obwohl sie von Alkohol ziemlich benommen war spürte sie wie groß sein Penis war, größer als das, was sie bisher kennengelernt hatte.
Er hielt sich nicht lange mit den üblichen Tricks und Kunststückchen auf, sondern rammelte sofort kräftig los, steigerte dann sein Tempo noch weiter, wollte offenbar sofort abspritzen.
"Schöner Stehfick mit dir, so mag ich das"
schnaufte er, und hatte beide Hände abwechselnd an ihren Brüsten oder auf ihren Schultern, und zog sie zu sich her, wenn er in sie stieß. Er war ein großer und kräftiger Kerl, und Valerie hatte zu tun, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren, so heftig wurde sie gefickt von diesem jungen Lover. Sie hielt sich mit beiden Händen am Geländer fest.
Sie bremste ihn dann aber ab und schüttelte ihren Po.
"Nö nö nö, duu"¦ mach mal stop"
"Nicht so schnell mit den jungen Pferden" sagte sie,
Er gehorchte ihr sofort, verlangsamte wie verlangt das Tempo, mit dem er immer wieder in sie eindrang um den Penis dann wieder langsam zurückzuziehen, dann dasselbe zärtliche Stoßen, immer mehr und tiefer, und immer im selben langsamen Rhythmus.... Er vögelte sie weiter, langsam und genussvoll. Eine, zwei, vier, fünf, zehn Minuten lang, immer dieselbe Bewegung. Gaaanz langsam und genussvoll. Sie mochte es auf diese Art viel mehr, liebte es, von hinten genommen zu werden, denn sie konnte dann mit ihrem Po gegen seinen Unterleib drücken, wenn sein Schwanz ganz tief in ihr drin war und dann wieder nachlassen mit ihrem Gegendruck, sobald er sich zurückzog aus ihr.
Sie atmete tief und schwer und war gerade wieder dabei, sich ganz in ihren Emotionen zu verlieren, da wurde die Szenerie plötzlich von den Scheinwerfern eines Autos erfasst, das auf der Straße offenbar wendete.
Fortsetzung folgt.
Lieben Gruß an aller Leserinnen und Leser.
Valerie
