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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 3. Aug 2012, 09:14
von NAREA
Hallo,
große Entschuldigung für unsere Auszeit. Aber Kopfschmerzen und Durchfall hat uns jeden Spaß an jeglicher Kommunikation genommen. Jetzt geht es wieder etwas besser. Wir wollten Euch auch nicht anstecken, darum haben wir die Tastatur in Ruhe gelassen.
Doris ist schon wieder zur Arbeit. Aber nur bis Mittag. Ich vertreibe mir nun die Zeit mit meiner Geschichte. Eigentlich soll ich schon mal anfangen sauber zu machen. Aber das läuft nicht weg.
Doris hat mir heute morgen einen ihrer Bh's gegeben. Der drückt etwas. Ansonsten schreit dieses Wetter ja nach Rocktragen. Habe mir auch nur einen Kittel drübergezogen und versuche hier jetzt was zu schreiben. Also seid bespannt.

Ja wie geht es mit Uwe und Moni weiter? Beide haben ihre sicheren Jobs aufgegeben. Sie müßten bei Null anfangen. Aber ihr Lokal könnte auch ihr Alptraum werden. Als Klaus zur Arbeit kam, zeigten sie ihm das Paket. Er vermutete auch, daß da noch mehr Genoven beteiligt waren als die zwei. Vieleicht Familienrache? Dann wird das hier nie aufhören mit den Erpressungen. Klaus sah in die verzweifelten Gesichter von Uwe und Moni. "Vieleicht kann ich euch ja helfen. Ich kenne Jemanden, der gut geeignet dafür wäre."
"Was hast du vor?" fragte Moni.
"Laß mich mal machen. Wir müssen das bereden und stellen euch dann den Plan vor." Dann ging Klaus in die Küche und rief Uwe zu:"Komm an die Arbeit, das lenkt ab. Heute Abend wird sicher noch keiner kommen und immer noch das Geld einfordern."
Als Uwe an seinen Schrank ging, merkte er, daß keine frischen Sachen darin hingen. Moni oder er hatten vergessen den Wäscheservice zu bestellen. "Na mein Schatz, muß ich dir wieder mal aus der der Patsche helfen?"
"Das wäre sehr großzügeg von dir, wenn du nicht willst, daß ich in Unterwäsche in die Küche gehe."
"Was für Unterwäsche? Du hast doch nur den Slip unter deinen Jeans an. Du bist schon ganz schön vergeßlich mein Lieber."
Moni kramte in ihrem Schrank, der im Büro stand. "Hier hast du erst mal ein Unterhemd, eine Hose habe ich nicht mehr. Da muß der Kittel reichen."
"Das Hemd hat ja Spagettiträger, die sieht man ja unter dem Kittel."
"Tu nicht so als wäre es das erste Mal, daß du sowas trägst. Wird dir schon keiner was weggucken. Denke lieber daran dir ein Kopftuch umzubinden oder soll ich dir schnell die Haare hochstecken, dann reicht auch ein Haarnetz."
"Ja, mach das mal, ist angenehmer so."
Als Uwe so in die Küche marschiert, wird er gleich von Klaus begrßt:"Guten Morgen Kollegin."
Das Lokal lief sehr gut. Keine Zwischenfälle, guter Umsatz und mehr Gewinn, weil Klaus und Uwe immer neue Ideen für ihre Gerichte hatten. Fast hatten sie schon vergessen, daß da noch ein Problem in der Luft hing. Dieses Problem kam dann in Form eines Briefes, dessen Inhalt kurz und knapp die 5000,-€ einforderte. Nicht im Lokal. Hier trauten sich auch die Ersatzganoven nicht hin.
Klaus wollte das in die Hand nehmen. Einer seiner Kumpels hat jahrelang bei einer Sicherheitsfirma gearbeitet. Der sollte ihnen helfen. Klaus erzählte ihm die ganze Geschichte. "Auwei, auwei, da habt ihr wohl in ein Wespennest gestoßen. Ich weiß nicht ob ich euch helfen kann. Meine Kollegen, mit denen ich sonst zusammenarbeite, haben sich aus dem Gaschäft zurückgezogen. Als unsere Sicherheitsfirma damals auseinander ging, hatten wir kurz vorher auch einen kuriosen Fall, der für drei Kollegen schwere Folgen hatte. Diese Kollegen ermittelten in der Schwulenszene. Drei wurden in einen Hinterhalt gelockt und verschleppt. Zwei Tage suchte die ganze Polizei nach den Dreien. Sie meldeten sich am dritten Tag 200 km vom Entführungsort. Nur notdürftig bekleidet und mit frischen Tätowierungen auf ihren Körpern. Demütigend für die Leute. Psychische Behandlungen waren nötig, um die Sache zu bewältigen. Tattoos zu entfernen klappt nicht so richtig und gibt häßliche Stellen. Damit mußte sie umgehen. Sie entschieden sich für den Verbleib der Tattoos. Nur sollten sie so bearbeitet werden, daß sie öffentlichkeitstauglich sind. Das war aber das Problem. Die Entführer haben ganze Arbeit geleistet. Das sollte die Rache für all die Aktionen gegen diese Gruppe von Schwulen sein, denen sie ausgesetzt waren. Ob immer zu Recht oder falschem Vorwand, sei dahingestellt. Sie wollten Dampf ablassen. Ermittlungen wegen Körperverletzung mußten eingestellt werden. Man hat die Täter nie gefunden.
Was ich dir damit sagen will Klaus, ich habe Angst vor den Leuten. Auch werde ich sicher keinen finden, der da mitmacht. Tut mir leid aber ich glaube dein Chef wird Zahlen müssen."
"Ja, ich verstehe dich. Ich wollte ihm helfen und darum habe ich es versucht. Aber erzähle mir doch bitte, was die Gagster mit euren Kollegen gemacht haben."
"Sie haben ihnen Tattoos an Stellen auf dem Körper aufgetragen, daß sie nie wieder ohne Hemd oder in einem Fall ohne Hose gehen können. Die Tattoos zu verändern war auch sehr schwierig.
Einer hatte auf seinem Oberschenken ein Strumpfband bekommen. 10 cm breit. Der hatte noch Glück. Eine knielange Hose verdeckt dieses Kunstwerk aber was draus machen?
Der andere Kollege bekam einen Rosenzweig quer über seine Schulter tätowiert. Schön bunt und sehr gut gemacht. Nur was nützt es ihm.
Dem dritten Kollegen ging es richtig an den Kragen. Er war auch der Schlimmste und immer sehr aggressiv gegenüber den Schwulen. Ihm haben sie einen BH in weinrot mit viel Spitze verpaßt. Was willste daraus machen? Er muß immer aufpassen, daß er seine Hemden nicht zu dünn wählt und nicht zu weit offen läßt. Selbst die Träger haben sie nicht vergessen."
Klaus blieb der Mund offen stehen.
(Entschuldigt, daß ich mich so auslassen mußte aber Klaus wollte es ja wissen)

Also war im Endeffekt das Problem nicht gelöst.
Moni und Uwe entschlossen sich die Polizei einzuschalten. Da wollten sie jetzt durch. Ewig erpreßbar sein ist auch kein Leben.
Etwas komisch haben die Beamten schon geschaut als Uwe, der von Moni ins Büro gerufen wurde, in seinem Kittel und hochgesteckten Haaren eintrat.
Sie hörten sich alles an und wollten nun warten bis ein genauer Treffpunkt der Geldübergabe feststand. Moni und Uwe waren etwas erleichtert aber noch ängstlich, denn Uwe mußte ja das Geld übergeben.
Ein Clubtreffen der Crossdresser stand bevor. Wieder staunten die Angestellten des Lokals und auch Moni, wie vielfältig die Garderoben der Herren gestaltet wurden. Man hatte den Eindruck, daß jede Frau eine Ausbildung als Maskenbildnerin hatte. Als Moni ihnen erzählte, was alles passiert ist, waren sie alle sehr betroffen. So sollte es nicht ausgehen. Man ging von zwei Einzeltätern aus. Und dieser Denkzettel sollte eigentlich reichen. Jetzt war alle sehr bedrückt und suchten nach Lösungen, um helfen zu können.
An diesem Abend fand man keine...........................................................................................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 3. Aug 2012, 09:35
von NAREA
Möchte Euch nicht verhehlen, daß mir eben beim Schreiben das Herz in den Rock gefallen ist als es völlig unerwartet und deplatziert an der Haustür klingelte. Eigentlich kein Problem aber heute bin ich sensibeler, weiß nicht warum.
Jedenfalls stand ein Mann mit einem Paket vor der Tür. HERMES. Als ich die Tür öffnete schaute er mich von oben bis unten an. Mein Männerkopf paßte nicht so gut zum Kittel unter dem noch 10 cm Rock zu sehen waren.
Ich mußte seine Verwunderung schnell stoppen und sagte nur daß heute bei uns Rollentausch stattfindet. Meine Frau geht arbeiten und ich bin die Hausfrau.
Mit einem Lächeln verabschiedete er sich, nachdem ich die Annahme des Paketes quittiert habe.
So einfach ist das.
Hätte ihm auch erzählen können, daß ich hier immer so rumlaufe. Wer weiß was er dann gedacht hätte.

Einen schönen Tag noch Euch allen NAREA

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 3. Aug 2012, 11:52
von Anne-Mette
Moin,

schön, dass es Dir wieder besser geht (smili)
Bei Deiner großen Lesergemeinde wäre eine Ansteckung wirklich fatal.
Jedenfalls stand ein Mann mit einem Paket vor der Tür
Das sollte doch kein Problem verursachen; die haben sicherlich schon ganz andere Leute gesehen (smili)
Ich mache mir jedenfalls keine Gedanken mehr - weil ich sowieso immer so bin wie ich bin (smili)

Gruß und guten Start ins Wochenende
Anne-Mette

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 3. Aug 2012, 16:00
von NAREA
Hi Anne-Mette, alles wieder ok. Montag starte ich wieder durch. Kranksein ist langweilig.
Das mit dem Postmann hat mich doch erst irritiert aber Du hast recht, man sollte drüber stehen.
Ist auch schon wieder vergessen. Doris hat die gleiche Meinung wie Du. Was kümmerts mich was andere denken.
Ein schönes Wochenende Dir und allen meinen Leserfreunden und Freundinnen. NAREA

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 6. Aug 2012, 15:36
von NAREA
..............................................................Am nächsten Abend, das Lokal war sehr gut besucht, kamen 4 Damen mittleren Alters ins Lokal. Sie wurden von einer Kellnerin plaziert. Nach dem Studium der Speisekarte nahmen sie das teuerste Essen und auch nicht den preiswertesten Wein. Am späten Abend, die Damen hatten sich köstlich amüsiert, wollten die den Koch dieses wunderbaren Menüs kennenlernen. Die Kellnerin brachte den Wunsch in die Küche. Da sowieso nicht mehr viel los war, wollten Uwe und Klaus an den Tisch der Damen gehen. Ihre Kochjacken waren aber von der Küchenarbeit gezeichnet. Sie gingen in die Wäschekammer um sich neue Jacken zu holen. Aber Moni hatte wiedermal vergessen die Wäscherei anzurufen. Es hingen nur noch ein paar weiße Wickelkittel im Schrank, die die Kellnerinnen manchmal überziehen, wenn sie in der Küche helfen. Also mußten sie sich jeder einen in seiner Größe heraussuchen. Sie banden sich gegenseitig die Schleifen auf dem Rücken und setzten ausnahmsweise mal Kochmützen auf. So gingen sie zum Tisch der damen. Die freuten sich über das Erscheinen der Köche und konnten gar nicht aufhören vom Essen zu schwärmen. Dann bestellte Uwe eine Flasche Sekt und die Männer setzten sich mit an den Tisch.
Eine der Frauen erzählte, daß sie früher schon mal hier war. Ziemlich regelmäßig sogar. Aber als das Lokal sich zum Treffpunkt der städtischen Lesben entwickelte, kam sie nicht mehr. Sie und ihre Freundinnen wohnten am anderen Ende der Stadt. Uwe wollte wissen was sie hier her verschlagen hat. Ganz einfach, wir haben gestern in einer Pizzeria ein Gespräch mitangehört, wo sehr oft der Name ParadisO vorkam. Zwei Männer erzählten einem Dritten, daß sie sich an dem Besitzer dieses Lokals rächen wollen, weil er ihre Kumpels mißhandelt hat und die jetzt sogar im Knast sitzen. Da unser Gerechtigkeitssinn sehr ausgeprägt ist, sind wir nun hier um den Chef zu warnen.
Klaus sagte, daß er der Chef hier sei und schon weiß was die beiden vor haben. Erpressung. Dann erzählten Klaus und Uwe den Damen die ganze Geschichte. Die schütteten sich aus vor Lachen. Dann sagten zu den beiden, daß diese Ganoven nicht sehr gefährlich aussahen. Uwe erzählte, daß er sich schon mit der Polizei in Verbindung gesetzt hat. Die Damen verabschiedeten sich und versprachen wieder zu kommen. Sie wollten wissen was aus der Erpressung geworden ist.
Der Brief ließ auch nicht lange auf sich warten. Uwe als Chef sollte das Geld überbringen. Da sie sich nicht ins Lokal trauten, war ein Trffpunkt auf einer belebten Straße angegeben. Bedingung war, daß Uwe nuttig gekleidet vor einem Kaufhaus auf weitere Anweisungen warten sollte. Er meldete es sofort der Polizei. Die wollte nicht daß Uwe da hingeht. Sie wußte aber nicht, ob die Gangster Uwe schon mal gesehen haben. Dieses nuttige Outfit kann ja auch was bedeuten. Jedenfalls wollte die Polizei das mit ihren Leuten erledigen. Vorsichtshalber besorgte Uwe die geforderten 5000,-€. Wenn es schief geht sollen die Ganoven nicht noch zusätzlich gereizt werden und eine Bündel alter Zeitungen in den Händen halten. Ein paar Stunden vor der Geldübergabe bestellten die Beamten eine Maskenbildnerin in Uwes Lokal. Dazu kam ein junger Polizist, der eine ähnliche Statur hatte wie Uwe. Nur nicht so schöne Beine. Moni brachte Sachen mit, die so aussahen als könnten sie der Vorstellung der Erpresser genügen. Der junge Polizist zog sich bis auf seine Slips aus. Blickdichte glänzende Strumpfhosen machten den Anfang. Dann reichte Moni ihm den BH mit den Silikoneinlagen. Cap C war für seine Größe genau richtig. Er war auch sehr schlank. Er bekam einen schwarzen Lederminirock und eine Satinbluse. Eine rote kurze Lederjacke zog er darüber. Moni hat natürlich nicht gewußt welche Schuhgröße der Mann hatte und brachte mehrere Stiefel mit. Der Polizist hatte 41. Mit Müh und Not paßte er in ein paar Stiefel von Uwe hinein. Zum Glück hatte die keinen hohen Absatz. Dann begann die Maskenbildnerin ihre Arbeit. Uwe mußte sich ihr gegenüber setzten, damit sie annähernd ähnliche Gesichtszüge mit Schminke und Rouge gestalten konnte. Der Polizist nahm alles ganz gelassen hin. Als er fertig geschminkt war, hätte er als Uwes Schwester auftreten können. Mit dem Geld in Monis Handtasche und Uwes Auto fuhr er zu dem Kaufhaus.
Die Erpresser ließen nicht lange auf sich warten. Ein schwarzer Van fuhr vor. Gleichzeitig wurde der Polizist am Arm gepackt und ins Auto gezogen. Tür zu und los.........................
Weit sind sie nicht gekommen, denn mehrere Polizeiwagen versperrten ihnen den Weg. Festnahme wegen Erpressung und versuchter Entführung. Bei der Durchsuchung des Vans fanden die Beamten einen sehr teuren Keuschheitskäfig, den sie ihrem Kollegen wohl anlegen wollten. Da wäre das Öffnen schwierig geworden. Auch ein Halsring lag auf dem Sitz. Der hatte ein Scharnier und einen Verschluß, der mit einem Stift gesichert wurde. Dieser Stift mußte nach dem Einstecken abgebrochen werden, so daß man nicht mehr herankam, um ihn herauszuziehen. Auch den wollten sie dem Jungen Kollegen um den Hals legen. Sie waren ja der Meinung es wäre Uwe. So sah ihre Rache aus. Gut daß es nicht dazu gekommen ist. Nun saßen zwei Ganoven mehr im Gefängnis.
Uwe und Moni waren erleichtert.
Obwohl kein Clubabend war, trafen sich ein paar Crossdresserfreunde in Uwes Lokal. Sie waren auch zufrieden mit der Aktion der Polizei. Moni setzte sich zu ihnen und wollte wissen wie sie dazu gekommen sind, ihre weibliche Seite so auszuleben, wie sie es jetzt machen.
Die Männer hielten sich zurück. Ihre Frauen erzählten Moni, wie sie es erlebt haben.
"Also, wie ich meinen Mann kennengelernt habe, da............................................................."

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 8. Aug 2012, 19:25
von NAREA
....................Moni hörte aufmerksam zu und versuchte immer Paralelen zu ihrem Leben mit Uwe zu entdecken. Aber es bedurfte viele Abende, um zu erfahren, wie die Pärchen zueinander und zu der Lebensweise gekommen sind.


Liebe treue Leser und Interessierte,

Doris und ich haben wieder andere Erfahrungen gemacht. Uwe und Moni mußten nun ähnliche haben wie wir.
Soll ich die Geschichten der Clubmitglieder hier erzählen?
Oder soll ich den Part überspringen?

Mal dürft Ihr auch Wünsche äußern.

Entschuldigung für den kurzen Text heute. Ich möchte für "Euch" schreiben, darum könnt ihr auch die Richtung mitentscheiden.

Wenn es eine blöde Idee war, könnt Ihr mir das auch schreiben.

Einen schönen Abend noch NAREA

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 8. Aug 2012, 21:37
von Bianca D.
NAREA hat geschrieben: Soll ich die Geschichten der Clubmitglieder hier erzählen?
Oder soll ich den Part überspringen?
Moin Narea,

kannst ja die spannendsten Geschichten der Pärchen aussuchen,aber so ganz unter den Tisch fallen lassen?Nee,ich würde es nicht tun.
Freu mich auf die nächsten Fortsetzungen...

LG Bianca

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 8. Aug 2012, 22:47
von Ria
moin Narea
Ich könnte mir vorstellen, das einige Geschichten der Pärchen interessant genug sind um sie zu schreiben.
Vielen Dank und liebe Grüße Ria

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 8. Aug 2012, 23:17
von exuser-23-11-2013
Hallo Narea,

ich schließe mich der Meinung von Bianca u. Ria an. Würde auch gerne etwas mehr von den Paaren erfahren.

LG
Anouk

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 8. Aug 2012, 23:24
von Anjali-Sophie
Moin Narea
Nein schreibe weiter! und diese Geschichten ebenfals bin schon gespannt wie es weiter geht .
Vielen Dank für die Geschichten ,und liebe Grüße Heijo :)p (smili) (na)

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Sa 11. Aug 2012, 10:29
von Joe95
na, also ich könnte mich garnicht entscheiden ob ich zuerst wissen will wie es weiter geht oder die geschichten der gäste hören...
allerdings, wenn du sie nicht aufschreibst bekommen wir die geschichten wohl nie zu lesen...

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 12. Aug 2012, 00:25
von Tanja
Hallo Narea

Hier schreibt eine Deiner grösten Fans,Biiiiiiiite schreibe weiter.

Liebe Grüße

Tanja

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 12. Aug 2012, 15:01
von NAREA
..........................Moni beschäftigte sich sehr intensiv mit ihren Gästen. Vernachlässigte aber nicht das Tagesgeschäft. Wie z.B. das Beschaffen von Arbeitskleidung. Uwe hätte sich mehr männliche Arbeitssachen gewünscht. Da aber mehr Frauen im Lokal arbeiten und Klaus es eher locker nimmt, wenn er mal eine Kellnerinnenbluse in der Küche trägt, sollte doch Uwe auch seine Tolleranz der vegangenen Jahre wieder hervorholen.
"Üwchen, ich mache das mit Absicht. Die von dir eingestellten Kellnerinnen finden es auch toll."
"Das glaube ich dir nicht."
"Doch, da ihr beide nicht ausseht wie Adonis, steht euch einfach dieses feminiene Etwas."
Mit etwas gerötetem Kopf ging Uwe in die Küche zurück. Er konnte sich nicht vorstellen, daß die Frauen sich über die Arbeitskleidung von ihm und Klaus unterhielten.

Es war Freitag kurz vor Lokalschluß, da betrat eine wunderschöne Frau das Lokal. Sie fragte eine Kellnerin, ob sie und ihr Mann, der noch Draußen wartete, noch ein Glas Sekt bekommen könnten.
"Aber natürlich, holen sie ihren Mann, ich bringe ihnen sofort ihre Bestellung. Sie zeigte ihr kurz den Tisch an dem sie Platz nehmen sollten.
Die Frau kam mit einer Person ins Lokal, die dehr schlank war. Sehr lange schwarze Haare, dunkle Brille und einen wadenlangen Ledermantel, an dem die Ärmel an der Seite herunterhingen.
Sie führte die Person, die so richtig nicht als Mann erkennbar war zu dem Tisch, an dem die Kellnerin schon 2 Gläser Sekt serviert hatte. Die Person wirkte sehr apahtisch. Die Frau öffnete seinen Mantel, ließ ihn aber über der Schulter hängen. Die Kellnerin beobachtete vom Tresen aus, daß die Person ein sehr männliches Gesicht hatte, das von den langen Haaren eingerahmt wurde. Was sie irritierte war, daß der Mann sein Glas mit beiden Händen nahm und es an den Mund führte. Sie erkannte Handschellen an seinen Handgelenken. Als die Dame sie zu sich winkte und bezahlen wollte, ließ sich die Kellnerin nichts anmerken.
Die Frau stand auf, rückte den Mantel des Mannes zurecht und knöpfte ihn wieder zu. Als sie zur Tür ging, sagte sie zur Kellnerin, daß der gute Ruf dieses Lokals sie überzeugt hat und sie gerne wieder kommen wollte. Die Kellnerin verstand nicht, was die Frau in den paar Minuten für positive Erfahrungen machen konnte, schüttelte den Kopf und und machte ihre Abschlußrechnung für den Tag. Erzählt hat sie es niemanden.
Moni wollte auch noch so viel erzählen als sie mit Uwe endlich Feierabend hatte. Gerade die so interessanten Geschichten der Crossdresserpaare. Uwe war aber zu müde, um sich das anzuhören.
"Moni, wenn wir mal mehr Zeit haben, dann höre ich dir gerne zu aber heute bin ich totmüde, bitte entschuldige." Dann dauerte es nicht lange und er schlief ein.
Am anderen Morgen wurde er von von Moni mit einem langen Kuß geweckt. Sie hatte einen weißen Satinpyjama an. "Schatz, ich habe dir doch gestern so ein schönes Nachthemd auf dein Bett gelegt, du aber schläfst nakt."
"Ich war so müde, daß ich es nicht wahrgenommen habe. Wenn es dir so gefällt, dann ziehe ich es gleich zum Frühstück an."
Uwe mußte erst die Bettdecke hochschlagen, um das Nachthemd zu finden. Es lag am Fußende. Als er es überzog bemerkte er, daß es neu sein mußte. Sehr bequem mit Spagettiträgern und bodenlang.
"Danke Moni, hätte ich es gestern gesehen, hätte ich es auch angezogen. Aber der Tag in der Küche war wieder der pure Stress."
"Ich weiß doch und mache dir doch keinen Vorwurf. Mir gefällt es eben, wenn du mit so schöner Wäsche mit mir am Tisch sitzt."
Moni wollte nun endlich loswerden, was sie gestern abend erfahren hat.
"Weißt du Uwe, das Ehepaar, das zuerst bei uns im Lokal erschien, hat sich bei einem Autounfall oder besser gesagt bei einem kleinen Zusammenstoß kennengelernt. Sie hat die Vorfahrtsregel etwas großzügig ausgelegt und auf ihr Recht als Dame wahrgenommen und ist noch schnell aus einem Feldweg auf die Hauptstraße gefahren. Das Auto, das Vorfahrt hatte, konnte nicht so schnell bremsen und fuhr natürlich auf. Der Schaden war überschaubar. Der vorfahrtsberechtigte Wagen wurde von einem ca. 50 jährigen Mann geteuert, der sich am Kinn verletzte, mit dem er auf sein Lenkrad stieß. Es war ein wunderschöner Oldtimer. Sie lief sofort zu ihm und wollte sich entschuldigen. Er sah sie und war von ihr so faziniert, daß er um Entschuldigung bat. Seine Platzwunde hatte sein weißes Hemd total rot gefärbt. Polizei wollten beide nicht. Sie hatte ja Schuld aber er kam von einem Geschäftsessen in einem Landgasthof, wo sicher nicht nur Wasser getrunken wurde. Sie bot ihm an, mit ihm zu sich nach Hause zu fahren und seine Wunde zu versorgen. Er willigte ein. Sein Auto stellte er auf dem Feldweg ab, aus dem die Dame gerade gekommen war.
Bei ihr in der Wohnung angekommen blutete es immer noch. Sie holte aus ihrer Hausapotheke Verbansdmaterial und versorgte den Mann. Sie sagte, daß es garnicht so einfach war die Wund unterhalb der Unterlippe zu verbinden. Es wurde fast ein Kopfverband daraus. Dann kümmerte sie sich um seine Sachen. Vorher tranken beide noch einen Cognac auf den Schreck. Als sie ihn bat, daß er seine blutigen Sachen ausziehen sollte, streubte er sich. Sie fragte ihn, warum er das nicht möchte. Er drukste nur rum und wurde ganz verlegen. Ganz spontan und unüberlegt, so im Spaß sagte sie zu ihm, wenn er Strumpfhosen trägt, dann hätte sie kein Problem damit. Da wurde er rot im Gesicht wie ein Kind, das man bei einer Dummheit ertappt hatte. Er fühlte sich sofort durchschaut und wollte wieder gehen. Sein Auto stand aber 10 km weg.
Als sie mir das erzählte bemerkte ich ein Lächeln auf ihren Lippen.
Er beichtete ihr, daß er Damenunterwäsche trägt und sich schäme, sich vor ihr zu entblößen.
Uwe, ich schätze sie als weltoffen und tollerant ein, so daß sie dem armen Kerl damals nur Mut zugesprochen hat, sich doch ruhig ausziehen zu können. Sie schickte ihn in ihr Bad. Er zog alles aus und kam in ihrem Bademantel eingehüllt zurück. Sie ging dann ins Bad und wollte sehen was von der durchbluteten Wäsche zu retten war. Sie fand sein Hemd, seine Hose, Socken und einen blutgetränkten Spitzenbody. Sowas Hübsches hatte sie nicht mal. Sie legte alles erst mal in kaltes Wasser.
Nun erklärte sie ihm, daß sie warten müßten ob sich die Blutflecken im kalten Wasser lösen werden.
Wenn er heute noch Termine hätte oder seine Familie auf ihn warten würde, dann sollte er das jetzt telefonisch erledigen. Eigentlich wollte er nach Hause. Aber ohne Sachen? Dann erzählte er, daß er seit zwei Jahren geschieden ist, weil seine Frau das mit den Sachen, die er schon immer gerne anzog, nicht verstand. Näher ging er nicht drauf ein. Er wollte sogar nur mit ihrem Bademantel zu seinem Auto gebracht werden. Er hatte Angst um sein wertvolles Stück. Das verstand sie."
"Moni, kannst du mir den Rest morgen erzählen? Ich muß los, ich will mit Klaus mal ein neues Gericht ausprobieren."
Moni verstand natürlich Uwes Arbeitseifer. "Uwe, ich würde mich mal wieder freuen, wenn du ein Höschen oder Hemd von mir unter deinen Sachen tragen würdest."
"Ja, ab morgen jeden Tag, heute habe ich es eilig."
In der Restaurantküche.
Uwe und Klaus sind schon richtig gute Freunde.
"Du Klaus, stell dir mal vor, Moni wünscht sich, daß ich immer ein Teil ihrer Wäsche tragen soll."
"Und, hast du?"
"Ich habe sie vertröstet."
"Du mußt doch blöd sein, entschuldige, daß ich dir das sage aber ich würde das sofort machen. Ist das nicht ein großer Liebesbeweiß? Andere Männer machen das heimlich und müssen mit Ärger rechnen wenn es raus kommt. Dir wird die Wäsche zu Füßen gelegt und du vertröstest deine Frau?"
"Hör auf, ich habe ja schon verstanden. Zeige mir lieber deine neue Idee."
"Im Ablenken von wichtigen Themen bist du auch gut. Dann laß uns mal loslegen."
Als Moni ein paar Stunden später ins Lokal kam, mußte die Kellnerin vom Vorabend doch ihr Erlebtes mit dem misteriösen Paar loswerden. Moni lobte sie für ihr diskretes Verhalten und machte ihr klar, daß nur so Gäste Vertrauen aufbauen und wieder kommen.
Die Kellnerin, die schon lange ein Auge auf Klaus geworfen hat, fragte Moni, ob sie schon in der Küche gewesen sei. "Frau Weber, ich, ich möchte nicht das Gerüchte aufkommen. Ich mag den Klaus. Falls sie was hören sollten, wissen sie es jetzt schon von mir."
"Und warum sollte ich schon in der Küche gewesen sein?"
"Weil ich den Klaus überredet habe eine meiner Blusen zu tragen. Wenn sie ihn ansehen und er wird rot, dann wissen sie warum."
"Das ist ja niedlich. Aber ich werde mich zurückhalten und jede augenkontakliche Provokation vermeiden."
"Danke"
An diesem Tag passierte nichts mehr..................................................................Nicht gut? Doch!

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 13. Aug 2012, 06:20
von exuser-23-11-2013
Hallo Narea,

Das ist wieder klasse geschrieben, ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Wenn ich sehe das Du wieder was eingestellet hast, ist es immer das Erste was ich lese. Also lass uns bitte bitte bitte nicht zu lange warten.

GLG
Anouk

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 15. Aug 2012, 15:49
von NAREA
........Monis Neugierde war dann doch zu groß und sie stürmte in die Küche. Nach ein wenig Wortgeplänkel ging sie zu Klaus. Die Bluse steht dir aber gut. Besser als die Kochjacke. Klaus wurde rot.
Beim Rausgehen warf sie Uwe ein paar Worte an den Kopf. "Kannst dir mal ein Beispiel an deinem Kollegen nehmen."
Weg war sie. "Was wollte Moni von mir und welches Beispiel soll ich mir nehmen?"
"Sicher weil ich heute so schick gekleidet bin."
"Was bist du?"
"Ich bin heute schicker angezogen als du."
"Nur weil du einen weißen Kittel mit einem Hemd drunter trägst bist du schon mal gut gekleidet? Das ich nicht lache."
"Deine Frau hat sofort gesehen, daß es kein Hemd sondern eine Bluse ist und daß sie mir gut steht."
"Hemd, Bluse, wo ist der Unterschied? Dein Kittel verdeckt sowieso alles."
"Ach Uwe, laß mal, ich will kochen und keine Erklärungen abgeben."
Als sie dann mit ihrem Menü fertig waren und es auch noch schmeckte, machten sie erst mal eine Pause. Sie setzten sich an einen abgelegenen Tisch im Lokal und ließen sich von einer Kellnerin 2 Kännchen Kaffee bringen.
Ein etwas aufgeregter Mann betrat das Lokal und bestellte einen doppelten Cognac. Zur Kellnerin sagte er, daß sie ihn fragen soll, was ihn so freudig und glücklich macht. Sie tat es und erfuhr, daß er sich seinen Lebenstraum erfüllt hat und nun stolzer Besitzer eines Wohnmobiles sei. In zwei Monaten werde er Rentner und will dann mit seiner Frau so richtig verreisen.
Moni überlegte woher sie das Gesicht kannte. Ja, das war er, der Mann, der schon so oft als Dame mit seiner Frau hier feierte. Moni ging zu Uwe und Klaus an den Tisch. "Du Uwe, das ist der Mann von dem ich dir heute morgen erzählt habe." "Der mit dem Bademantel und dem Oldtimer?" "Ja der."
Klaus verstand nur Bahnhof. Moni wollte nun nicht alles nochmal erzählen, das konnte Uwe in der Küche machen. Uwe fragte Moni, ob sie nicht schnell das Ende der Geschichte des Mannes und seiner Frau erzählen könne, das Lokal sei ja leer und hätte Zeit zum zuhören.
Bevor Moni anfangen konnte, stand auch schon seine Frau im Lokal und bestellte ihrerseits eine Lokalrunde Sekt. Da sie und ihr Mann die einzigen Gäste waren, viel die Runde recht klein aus. Moni, Uwe, Klaus und die Kellnerin tranken dann auch noch ein Glas mit. Danach marschierten beide wieder los. Moni fing an den Rest der Geschichte zu erzählen. Vorher hatte Uwe Klaus schon auf den aktuellen Stand gebracht. -Mann-superteurer Oldtimer-Unfall-Frau hat Vorfahrt genommen-Mann am Kinn verletzt-Blut-Frau nimmt ihn mit nach Hause-blutige Wäsche-ausziehen-Frau gibt Bademantel-Mann hat Angst um sein Auto-steht noch am Unfallort-er will hin-im Bademantel-jetzt muß Moni weitererzählen.
"Die Frau wußte auch, daß sie den Mann nicht im Bademantel und der Kopfbinde so auf die Straße lassen konnte. Er ließ sich überreden wenigstens ordentliche Kleidung anzuziehen. Aber was ist ordentlich für einem Mann, der bei einer Witwe gelandet ist. Sie versprach ihm ein paar Sachen herauszusuchen. Dann fiel ihr ein, daß er doch gleich mitgehen kann und selbst entscheiden, was er tragen möchte. Sie sagte, daß der Mann damals total verschüchtert war. Sie gab ihm einen Slip von sich. Er zog ihn sofort an. Statt Strumpfhosen gab sie ihm lange schwarze Kniestrümpfe. Als sie ihn fragte, ob er lieber einen Pulli oder eine Bluse haben möchte, zeigte er auf die Bluse. (Ich habe noch vergessen zu erzählen, daß der Mann kleiner war als die Frau und so die Sachen nicht so gut paßten, bis auf die Schuhe) Sie sagte ihm aber daß die Bluse wohl nicht passen werde. Er antwortete nur mit "Schade". Sie hielt sie ihm trotzdem hin und er schlüpfte hinein. Eine weiße Stoffbluse hatte sie ihm gereicht. Das Unterhemd, das er schon anhatte, schimmerte nicht durch. Etwas groß war die Bluse aber sie wollten ja nur zum Auto schauen. Sie bot ihm auch einen BH an, den er mit einem Kopfschütteln ablehnte. Weil es draußen schon etwas frisch war, gab sie ihm eine ihrer Lederhosen. Die war zwar etwas lang aber er schlug sie kurzerhand um, so daß sie am Knöchel endeten. Er gefiel ihr. Er sich bis hierher auch. Er mußte sich noch ein Strickjacke anziehen und natürlich eine Annorack mit Kaputze. Mußte ja niemand seinen Verband sehen. Da sie durch ihre Größe auch Schuhgröße 40 hatte, bot sie ihm ein paar flache Stiefel Stiefel an, die gut unter den Lederhosen verschwanden. Das gefiel ihm doch besser als seine Halbschuhe, die er schon fast anhatte. So fuhren sie wieder zum Unfallort. Mit einer Taschenlampe betrachtete er den Schaden. Eine Lampe war kaputt und ein paar Beulen hatte er gesehen. Er bat die Frau, ob sie ihn abschleppen kann, wenn auch nur bis vor ihre Haustür. Er wohnte in einer anderen Stadt, das hätte zu lange gedauert. Problemlos stellten sie das Auto vor der Haustür der Frau ab. Am nächsten Tag sollte sich die Werkstatt um das Auto kümmern.
Sie nahm ihn wieder mit in ihre Wohnung und bot ihm an bei ihr zu übernachten und am nächsten Tag doch noch einen Arzt aufzusuchen. Er nahm die Einladung an, denn sein Kinn schmerzte und so richtig wohl fühlte er sich auch nicht. Aber besser als vorher, wo das Auto noch allein am Feldrand stand. Aber so sind Männer eben.
Die Frau richtete für sich in der Wohnstube auf dem Sofa einen Schlafplatz. Ihr Gast mußte in ihrem Bett schlafen. Sie erneuerte noch den Verband, überredete ihn sich nicht so zu haben und ihren Pyjama anzuziehen und ließ ihn allein."
"Das war doch nicht alles Moni?"
"Nein, es gab noch richtig Ärger, weil sie die Kinnwunde zu leicht nahm. Als er sich am Morgen nicht gut fühlte, rief sie ihren Hausarzt an. Da kam aber erst nach 3 Stunden. Er stellte eine Gehirnerschütterung fest uns schimpfte mit ihr, ihn nicht früher angerufen zu haben. Er rief sofort einen Krankenwagen. So landete ihr Unfallopfer in ihrem Pyjama im örtlichen Krankenhaus."
"Und, wie weiter?" fragte Klaus.
"Weiß ich nicht, es war schon spät und wir verabschiedeten uns."
Uwe warf nur kurz ein:"Was soll schon groß passiert sein. Sie verlieben sich, heiraten und sitzen nun in unserer Kneipe. Entschuldigung Moni, in unserem Lokal."
Klaus sagte zu Moni, daß wenn alle so eine Geschichte haben, denn schreibe sie lieber auf, dann kannst du uns immer in flauen Zeiten unterhalten.
Moni fand die Bemerkung nicht so gut. Sie interessierte sich für die Leute, die hier gerne her kommen und den Alltag vergessen wollen.
"Moni, was erzählst du denn, wenn eine Person von den Crossdressern wissen will, wie es bei euch angefangen hat. Denn der Auftrit von Uwe als Barbie damals sah nicht so aus als ob ihr das zum ersten Mal gemacht habt. Ich habe noch nie so einen perfekt gestylten männlichen Lokalbesitzer und Küchenchef gesehen.................................................................." sagte Klaus......................