Re: Das erste Mal
Verfasst: Sa 18. Jan 2020, 13:14
Soo...
Jetzt einen Anfang zu finden ist kompliziert und tricky....
Ich schreibe in meinem Tagebuch ja offen und ehrlich und die Balance zu finden nicht Zuviel privates und intimes zu schreiben ist ziemlich schwer aber....
Ich bin ein absolut offenener und kommunikativer Mensch geworden und es wissen so unglaublich viele Menschen sehr viel aus meinem Leben das es schwierig ist darüber zu entscheiden ob es nun positiv oder negativ ist.
Tatsache ist das ich aufgrund dessen unglaublich viel positives Feedback und Anerkennung bekomme das es mir manchmal wirklich peinlich ist.
Aber dann wird mir wieder bewusst doch alles irgendwie richtig gemacht zu haben.
Natürlich gibt es auch Dinge die mich ärgern wie z.B. das es Menschen gibt die verlangen(leider immer wieder Männer) ich müsse sagen TS zu sein .....kein Kommentar.
Aber ich schreibe schon wieder wirr..wahrscheinlich weil ich noch müde von der letzten Nacht bin. Ich habe natürlich wieder mal gefeiert und durchgetanzt.
Und genau das ist ein Grund das es mir so gut geht.
Viele haben meinen Lebenswandel nicht verstanden aber genau dieser "extreme" Lebenswandel lässt mich aufblühen und leben.Ein Leben das mir so lange gefehlt hat und das bezieht sich nicht zwangsliauf meine Transidentität.
Zuerst...meine Ehe ist glücklich und wir haben Kompromisse geschlossen was erst mal möglich ist und na ja Aktzeptabel. Natürlich ist nicht alles Freude Friede Eierkuchen, ich würde lügen das zu behaupten aber wir nähern uns immer mehr einem anderen Lebensmodell oder sind eigentlich mitten drin.
Eine Konventionelle Ehe führen wir schon lange nicht mehr, wie auch.Zwei Frauen die nicht lesbisch sind?? Aber wie sind auf eine ganz tiefe Art verbunden und verliebt.Und planen weiterhin unsere Zukunft.
Ich habe seit ca Anfang Dezember keinerlei Deppresionen und Löcher mehr erlebt und so oft bin ich noch nie mit einem Lächeln und glücklichen Gedanken morgens aufgewacht.Selbst tagsüber wenn ich im Auto sitze und singe und meine Stimmübungen mache muss ich immer lächeln.
Aber warum? Sicher liegt ganz viel daran das endlich mein Name offiziell ist, ich unerwartet tatsächlich richtig angesprochen werde was ich in meiner Arbeit nie erwartet hätte das der "Franzi" endlich weg ist und selbst wenn sich fast alle entschuldigen und sofort verbessern.
Aber fast noch wichtiger ist das ich jetzt ein Leben auslebe das ich schon ewig mit mir rumtrage und immer versteckt und unterdrückt habe und es schwierig für mich war das einzugestehen und den Schritt dorthin zu wagen und doch habe ich es getan und ich bereue keinen Moment.
Ich habe eine Welt betreten die mir emotional so unglaublich viel gibt und ich mittlerweile Gefühle erleben durfte die mir tiefste Befriedigung und Befreihung schenkte. Vorallem die ersten Erfahrungen mit ganz tollen Männern auch wenn ich die gesteckten Grenzen immer eingehalten habe und sehr viel Verständnis dafür bekamm.
Und es ist unglaublich schwer Grenzen einzuhalten wenn so viel mehr möglich wäre und ich mich danach sehne. Und ...jetzt wirds doch etwas intim...das erste mal von einem Mann liebevoll massiert und gestreichelt wird, er mir einfach das Kleid geöffnet hat und das erschreckende ich ließ es zu und genoss es.Natürlich immer im Kopf nicht zu weit zu gehen um meine Frau nicht komplett zu betrügen.
Natürlich werden jetzt viele denken"Das hast du schon!!! aber ich kann meine Wünsche und Träume nicht ein Leben nicht ein Leben lang unterdrücken und der Wunsch gehalten, geliebt und liebevoll behandelt zu werden ist einfach sehr groß.Welche Frau wünscht sich das nicht??
Und ja meine Frau weiß eigentlich alles weil wir uns nicht belügen und so manche "Spuren" unübersehbar sind.
Aber wir sprechen offen darüber.
Selbst hier sitzend muss ich lächeln und bin glücklich..
Ich glaube der Erfolg einer Transition gegenüber der Mitwelt ist ganz stark vom eigenen Vorgehen abhängig und ich glaube ich bin ein gutes Beispiel das eigentlich alles positiv verlaufen kann. Ich hoffe der einen oder anderen Mut machen zu können. Wichtig ist immer an andere zu denken.
Und etwas weiteres positives.Ich bekomme mittlerweile sehr viel positives Feedback über meine Stimme. Ich werde gerade oft darauf angesprochen wie sehr sie sich verändert hat und ziemlich feminin geworden ist und sich besonders anhört. Ich brauchte aber auch bisher ca 25 Logopädiestunden dafür und wir machen weiter da noch einiges machbar ist.
So ich denke jetzt hab ich erst mal wieder genug geschrieben,bis dann
Liebe Grüße
Céline
Jetzt einen Anfang zu finden ist kompliziert und tricky....
Ich schreibe in meinem Tagebuch ja offen und ehrlich und die Balance zu finden nicht Zuviel privates und intimes zu schreiben ist ziemlich schwer aber....
Ich bin ein absolut offenener und kommunikativer Mensch geworden und es wissen so unglaublich viele Menschen sehr viel aus meinem Leben das es schwierig ist darüber zu entscheiden ob es nun positiv oder negativ ist.
Tatsache ist das ich aufgrund dessen unglaublich viel positives Feedback und Anerkennung bekomme das es mir manchmal wirklich peinlich ist.
Aber dann wird mir wieder bewusst doch alles irgendwie richtig gemacht zu haben.
Natürlich gibt es auch Dinge die mich ärgern wie z.B. das es Menschen gibt die verlangen(leider immer wieder Männer) ich müsse sagen TS zu sein .....kein Kommentar.
Aber ich schreibe schon wieder wirr..wahrscheinlich weil ich noch müde von der letzten Nacht bin. Ich habe natürlich wieder mal gefeiert und durchgetanzt.
Und genau das ist ein Grund das es mir so gut geht.
Viele haben meinen Lebenswandel nicht verstanden aber genau dieser "extreme" Lebenswandel lässt mich aufblühen und leben.Ein Leben das mir so lange gefehlt hat und das bezieht sich nicht zwangsliauf meine Transidentität.
Zuerst...meine Ehe ist glücklich und wir haben Kompromisse geschlossen was erst mal möglich ist und na ja Aktzeptabel. Natürlich ist nicht alles Freude Friede Eierkuchen, ich würde lügen das zu behaupten aber wir nähern uns immer mehr einem anderen Lebensmodell oder sind eigentlich mitten drin.
Eine Konventionelle Ehe führen wir schon lange nicht mehr, wie auch.Zwei Frauen die nicht lesbisch sind?? Aber wie sind auf eine ganz tiefe Art verbunden und verliebt.Und planen weiterhin unsere Zukunft.
Ich habe seit ca Anfang Dezember keinerlei Deppresionen und Löcher mehr erlebt und so oft bin ich noch nie mit einem Lächeln und glücklichen Gedanken morgens aufgewacht.Selbst tagsüber wenn ich im Auto sitze und singe und meine Stimmübungen mache muss ich immer lächeln.
Aber warum? Sicher liegt ganz viel daran das endlich mein Name offiziell ist, ich unerwartet tatsächlich richtig angesprochen werde was ich in meiner Arbeit nie erwartet hätte das der "Franzi" endlich weg ist und selbst wenn sich fast alle entschuldigen und sofort verbessern.
Aber fast noch wichtiger ist das ich jetzt ein Leben auslebe das ich schon ewig mit mir rumtrage und immer versteckt und unterdrückt habe und es schwierig für mich war das einzugestehen und den Schritt dorthin zu wagen und doch habe ich es getan und ich bereue keinen Moment.
Ich habe eine Welt betreten die mir emotional so unglaublich viel gibt und ich mittlerweile Gefühle erleben durfte die mir tiefste Befriedigung und Befreihung schenkte. Vorallem die ersten Erfahrungen mit ganz tollen Männern auch wenn ich die gesteckten Grenzen immer eingehalten habe und sehr viel Verständnis dafür bekamm.
Und es ist unglaublich schwer Grenzen einzuhalten wenn so viel mehr möglich wäre und ich mich danach sehne. Und ...jetzt wirds doch etwas intim...das erste mal von einem Mann liebevoll massiert und gestreichelt wird, er mir einfach das Kleid geöffnet hat und das erschreckende ich ließ es zu und genoss es.Natürlich immer im Kopf nicht zu weit zu gehen um meine Frau nicht komplett zu betrügen.
Natürlich werden jetzt viele denken"Das hast du schon!!! aber ich kann meine Wünsche und Träume nicht ein Leben nicht ein Leben lang unterdrücken und der Wunsch gehalten, geliebt und liebevoll behandelt zu werden ist einfach sehr groß.Welche Frau wünscht sich das nicht??
Und ja meine Frau weiß eigentlich alles weil wir uns nicht belügen und so manche "Spuren" unübersehbar sind.
Aber wir sprechen offen darüber.
Selbst hier sitzend muss ich lächeln und bin glücklich..
Ich glaube der Erfolg einer Transition gegenüber der Mitwelt ist ganz stark vom eigenen Vorgehen abhängig und ich glaube ich bin ein gutes Beispiel das eigentlich alles positiv verlaufen kann. Ich hoffe der einen oder anderen Mut machen zu können. Wichtig ist immer an andere zu denken.
Und etwas weiteres positives.Ich bekomme mittlerweile sehr viel positives Feedback über meine Stimme. Ich werde gerade oft darauf angesprochen wie sehr sie sich verändert hat und ziemlich feminin geworden ist und sich besonders anhört. Ich brauchte aber auch bisher ca 25 Logopädiestunden dafür und wir machen weiter da noch einiges machbar ist.
So ich denke jetzt hab ich erst mal wieder genug geschrieben,bis dann
Liebe Grüße
Céline