Seite 5 von 15
Ein Wohlgefühl von Stimmigkeit
Verfasst: Do 24. Okt 2013, 10:29
von Inga
Hi, miteinander,
jeden kleinen Gedanken aufzuschreiben, schaffe ich oft nicht. Doch manches muss einfach aufgeschrieben werden.
Wenn ich zu Hause bin, habe ich immer öfters nicht nur einen BH unter der üblichen Kleidung, sondern auch schnell mit den Sillies gefüllt. Sillies ist ein Umgangswort für aus Sillikon gefertigen Brustprothesen as Ersatz für fehlende natürliche Brüste. Ich konnte früher nicht so recht verstehen, warum viele Menschen sich nicht einfach damit arrangieren können, dass ihnen Körperteile fehlen oder infolge von bestimmten Krankheiten abhanden gekommen sein mögen und warum ihnen Prothesen so wichtig sind, auch dann wenn es keine großartige praktische Funktion hat. Schließlich geht das Leben auch ohne weiter und manche meistern es trotz der unübersehbaren Verluste hervorragend. Doch jetzt spüre ich etwas anderes. Diese Brustprothesen mit dem passenden BH füllen etwas, was ich von Natur nicht habe, da wo mir etwas fehlt. Sie geben mir ein unbeschreibliches Wohlgefühl von Stimmigkeit und körperlicher Vollständigkeit. Ich finde es einfach irre.
Liebe Grüße
Inga
Re: Aus dem Alltag von Inga
Verfasst: Do 24. Okt 2013, 13:13
von colibri
Hallo Inga,
den Test habe ich auch mal gemacht. Das Ergebnis: -5 , also genau in der Mitte, andogyner gehts nicht mehr. Da fragt man(n) sich "wie soll ich mich bloss entscheiden?".
Da ich auch die Abhängigkeit von der "Tagesform" sehe, habe ich den Test dreimal gemacht. Erbnis: -10/-11. Abweichungen sind da, aber der Trend bleibt. Ich kann mit dem Status "androgyn" leben, aber erklär das mal anderen - stelle ich mir schwer vor.
Liebe Grüsse,
colibri
Re: Aus dem Alltag von Inga
Verfasst: Do 24. Okt 2013, 15:13
von Inga
Hallo, Colibri,
Versprich dir von solchen Tests und deren Ergebissen nicht zu viel. Sie geben dir Anregungen, aber das war es schon. Entscheidender ist, was ich in mir fühle, spüre, woran ich mir innerlich sicher bin. Wie ich innerliche konflikte erkläre und wo ich mich wohl fühle. Anderen das zu erklären, wo es doch erst mal selber für mich erst ein klareres bild wird, ja manches Unwohlsein der Vergangenheit erklärt, das ist eine schwierigkeit. Eine weitere, wie kann man anfangen es offener zu lene und nicht so verdeckt, wie es war.
Ich sehe es so, dass ich halt sowohl männliche Seiten als auch weibliche Seiten in mir habe. Die männlichen Seiten habe ich nun seit Geburt gezeigt, und mit denen bin ich durch meinen Körper und seinen Organen, aber auch durch Erziehung und Gewohnheiten geoutet. Doch der Körper gibt nicht alles von mir wider. Die weiblichen Seiten entdecke ich erst so langsam in den letzten Jahren und es dauerd einiges, bis ich es für mich akzeptiere. Und dann ist da noch der Prozess, anzufangen, es auch zuzulassen und ab und an zu zeigen. Das erforert behutsames Vorgehen mit anderen wie auch mit mir selber. Da hilft mir das Cross Dressing.
Kürzlich bei einer Tagung in Hamburg habe ich begriffen, dass man zwischen den Geschlechtern stehen kann.
Liebe Grüße
Inga
Re: Aus dem Alltag von Inga
Verfasst: So 3. Nov 2013, 01:19
von Inga
Hi, miteinander,
Wenn ich zu Hause bin, habe ich immer öfters nicht nur einen BH unter der üblichen Kleidung, sondern auch schnell mit den Sillies gefüllt. Sillies ist ein Umgangswort für aus Sillikon gefertigen Brustprothesen as Ersatz für fehlende natürliche Brüste. Ich konnte früher nicht so recht verstehen, warum viele Menschen sich nicht einfach damit arrangieren können, dass ihnen Körperteile fehlen oder infolge von bestimmten Krankheiten abhanden gekommen sein mögen und warum ihnen Prothesen so wichtig sind, auch dann wenn es keine großartige praktische Funktion hat. Schließlich geht das Leben auch ohne weiter und manche meistern es trotz der unübersehbaren Verluste hervorragend. Doch jetzt spüre ich etwas anderes. Diese Brustprothesen mit dem passenden BH füllen etwas, was ich von Natur nicht habe, da wo mir etwas fehlt. Sie geben mir ein unbeschreibliches Wohlgefühl von Stimmigkeit und körperlicher Vollständigkeit. Ich finde es einfach irre.
Liebe Grüße
Inga
Re: Aus dem Alltag von Inga
Verfasst: So 3. Nov 2013, 02:06
von Inga
Hi, miteinader,
es hatte ganz andere Gründe, dass ich ein paar Tage in Hmburg war. Doch es hat einige freie Zeit gegeben, da konnte ich mich endlich um einiges en femme kümmern.
Zum einem ist mir schon länger nch einer anderen Frisur. Da sich da mit meinen übergroßen Geheimratsecken beim Frisör nicht viel machen lässt, sollte es wieder eine hübsche Perücke sein, schulterlang leicht gelockt fein schwingend, und in natürlicher Farbe. Mit Billigexemplaren aus dem Vrdandhandel war ich nicht so zufrieden. Perücken muss ich anprobieren. Mein Kopf ist eh bei mittel bis groß und ich anhand der Abbildungen auf dem PC nicht so sicher sein kann, ob Form und Farbe der Perücke tatsächlich so sind wie abgebildet. Öfters hatte ich mit Loftie geliebäugelt, wollte aber nicht im Internet bestellen. Doch nun war die Gelegenheit günstig. Das Taschengeld zusammen gespart. Und ich hatte etwas Zeit in Hamburg, wo die Firma ein Zweiggeschäft hat. Also machte ich mich an enem Vormittag auf den Weg zum Geschäft.
Doch hatte ich einiges Herzklopfem, das etwas weniger wurde, als ich vor dem Geschäft stand. Ich war wieder unisex gedressed und hatte auf Makeup verzichtet, damit die Perücke auch dann zu meinem Gesicht passt, wenn die Zeit zum schminken nicht so recht reicht.
Ich trat ein in den Laden. Ich konnte mich umsehen unter den ausgestellten Exemplaren, denn die Bedienung war noch am Telefonieren mit einer Kundin. Irgendwie fand ich es gut, dass sie sich so viel Zeit mit der Beratung am Telefon nahm. Ich wollte mir noch die Worte zurecht legen, da hatte sie aufgelegt und wandte sich mir zu. Ich äußerte meinen Wunsch nach einer Damenperücke, Ja, schulterlang hübsch das Gesicht umspielend. Ja, und etwas lockig sein. Sie nahm mir die Regenjacke ab und bat mich vor den Spiegel Platz zu nehmen. Nach wenigen Momenten hatte sie ein Exemplar in blond zur Hand, half, es aufzuziehen und zupfte die Haare geschickt in Form. Ich betrachtete mich, und fand das könnte etwas werden. Eigentlich wollte ich etwas dunleres, vielleicht mit rot und braun. Sie zeigte mir andere, manche probierte ich aus. Wir sprachen darüber, wie anders die Perücken in den Prospekten und im internet wirkten. Sie zeigte mir eine stark gelockte, mit der ich auch schon geliebäugelt hatte, mit der ich mir im Spiegel allerdings zehn Jahre älter vor kam. Muß ja nicht sein, auch wenn ich keine zwanzig mehr bin. Es ist nicht so der Stil der Zeit. Ich zog noch eine braunfarbige auf, die mir auch ausgesprochen gut gefiel. Und jetzt noch mit dem Spiegel von hinten, etwas herum Laufen. Die Entscheidung stand im Raum. Da wollte ich doch noch einmal die Blonde vom Anfang probieren. Ja, ich entschied mich für die helle. Sie gab mir einige Tipps zur Pflege. Ich nahm noch Shampoo und Balsam und ließ mir von der Expertin ausführlich erklären, wie man damit im eimer die Haare wäscht und spült. Ja, ich kann die Perücke gleich aufbehalten. Dann kann ich gleich noch etwas durch die Sraßen bummeln. Sie entfernte das Ettikett, zupfte die Perücke noch etwas in Form. Dann widmete sie sich der Rechnung. Ich stand auf, zahlte, zog mir die Regenjacke über und packte die gekauften Sachen in die Tasche. Frohgemut ging ich auf die straße. diese Perücke trägt sich hervorragend. die Haare umspielen meine Wangen.
Ich ging zuerst durch einige Straßen, dann zur U-Bahn, löste die Fahrkarte und fuhr ein paar stationen in die City. Ich ging noch zu CA, die manche Spiegel und manche preiswerten Klammotten haben. Ja, im Untergeschoss wurde ich füdig, fan ein paar hübsche Pullover, die ich vielleicht auch im Männermodus tragen kann. Doch wollte ich sie erst mal anprobieren. Uff, waren die Exemplare in L eng! Ja, da gab es aucheinige Exemplare ein paar nummern größer, und zudem in schöneren Farben, nämlich einen weißen Pullover mit Waffelmuster, und blaue Pullover mit Rautenmuster. Sie passten besser, fühlte sich kuschelig an und warm zugleich. Ich ging zur Kasse und zahlte. Die Verkäuferin gab mir einen große Tüte mit auf den Heimweg.
Zu Hause angekommen musste ich natürlich erst mal in Ruhe alles noch einmal anprobieren. Ich entschied mich, für den abend dann zur neuen Perüke den Pullover mit Waffelmusterund dunkelrotr Hose zu tragen. Dazu einfache Pumps und einen türkisblauen Schal. Eigenlich nichts Sensationelles. Doch fühlte ich mich damit so simmig und wohl.
Ja, ich glaube, ich entwickele für mich en femme so einen Alltagsstil, eher unauffällig, alltäglich, bequem und angenehm.
Liebe Grüße
Inga
Schuhkauf einmal anders
Verfasst: Di 19. Nov 2013, 10:22
von Inga
Hallo, miteinander,
wieder einmal gab es ganz andere Gründe mehrere Tage in eine ganz andere große Stadt zu fahren. Wieder einmal achtete ich auf freie Zeit, um noch ein paar stunden enfemme zu verbringen. In der Nacht vor dem start waren die sieben femininen Sachen schnell zu dem übrigen Unisex-Kram gepackt.
Da beim Stiefel anziehen der Schock. die Stiefel fielen auseinander, die Sohle löst sich ab, die Kunstlederhaut angerissen und abgeschabt. Nee, so geht es nicht mehr. Die Exemplare sind höchstens noch etwas für Altmaterialverwertung geeignet. Doch woher Ersatz nehmen? Auf Verdacht ins nächste Schuhgeschäft gehen und nach hübschen Schaftstiefeln
in Größe 43 bis 44 fragen, das wird eine hoffnugslose Geschichte. Zum glück gibt es das Internet. Bei Deischmann gab es in der beschränkten XXL-Auswahl tatsächlich ein paar kniehohe Exemplare, die mir gefallen könnten. Und waren da noch tatsächlich in einer Filiale in meiner Reisestadt gelistet. Na, hoffentlich kauft die mir keiner weg, bis ich es in das Geschäft geschafft habe. Also, andere Schuhe an und auf die Reise begeben, denn die Bahn wartet nicht.
Am Zielort hatte ich noch etwas Zeit, bevor ich das Quartier beziehen konnte. Also erst noch zu der Filiale gefahren. Da bin ich zeilstrebig in die Banmenabteilung gegangeni und habe die Regale mit wachsender Spannung nach XXL-Schachteln abgesucht. Tatsächlich fanden sich nach einiger Zeit die Stiefel, die mir so im Laden noch besser gefielen, als im Internet. rechten Stiefel anprobiert, ja könnten passen. Linken Stiefel anprobiert und einige Schritte gelaufen, ja trägt sich gut. Die könnte ich nehmen.
Doch mochte ich kaum glauben, dass ich so schnell eine gute Wahl getroffen habe. Ich schaute die Regale ab und fand nur noch ein paar Schafstiefel mit Schnürung und Teddyfutter. Nee, die doch nicht. Also ging ich zur Kasse und bezahlte.
.
Später im Quartier zog ich mir die Exemplare an die Füße und trug sie den restlichen Tag und die folgenden Tage.
Guter Kauf soweit. Der Winter kann kommen..
Liebe Grüße
Inga
Re: Aus dem Alltag von Inga
Verfasst: Di 19. Nov 2013, 18:43
von conny
ich habe auch schon oft gedacht:
gut, dass es deichmann gibt!
Re: Aus dem Alltag von Inga
Verfasst: Mo 2. Dez 2013, 11:30
von Inga
Kürzlich war ich bei einer Veranstaltung im Männer-mofdus. Da traf ich eine gute Bekannte und sie sagte zu mir im feundschaftlich-bewundernden Ton, ich wäre ja diesmal so ordentlich gekleidet, ja so gentleman-haft. Ich musste in mich hinein grinsen: Den neuen Pullover aus der Damenabteilung, darunter ein Rollkragenpulli in Damengröße, der am Hals warm hält und den Aamsapfel gut verdeckt. Statt der Schlapperjeans eine einfarbige Stoffhose in Damengröße. Die Schaftstiefel an den Füßen gab nur für Damen in XXL-Größe. Im Gesicht noch Spuren von Puder und verblassenden Lippenstift: Aber "Gentleman-haft".
Was ist denn nun noch typisch männlich, was ist da typisch weiblich ? - fragt sich mit
lieben Grüßen
Inga
Re: Aus dem Alltag von Inga
Verfasst: Mo 2. Dez 2013, 11:54
von Inga
Mona Schwindt hat geschrieben:Inga hat geschrieben:Was ist denn nun noch typisch männlich, was ist da typisch weiblich ? - fragt sich mit
Hallo Inga,
dies liegt hier doch in der subjektiven Betrachtung und Beurteilung der Betrachterin.
Ich finde es schön, das es diese Vielfallt an Wahrnehmungen gibt.
Gruß Mona

Hallo, Mona,
wie wahr, es liegt natürlich auch an der Wahrnehmung der Betrachterin. Und hätte ich statt der Hose einen lässig-längeren Jeans-Rock getragen, hätte ich sicher ganz andere Bemerkungen und Fragen geerntet.
Ich meine nur, es muss wohl unter Umständen eine ganze Menge noch dazukommen, bevor das Äußere als etwas für einen Mann ungewöhnlich weiblich wahrgenommen wird.
Liebe Grüße
Inga
Liebe Grüße
Ingas Jaresrückblick 2013
Verfasst: Mo 9. Dez 2013, 15:05
von Inga
Hallo, mteinander,
Anja hat an anderer Stelle hier im Forum angeregt, der Jahreszeit entsprechend einen Jahresrückblick über das Outdoor-Leben en femme zusammen zu stellen. Jetzt habe ich auch meine Hausaufgaben gemacht und es ist doch einiges zusammen gekommen.
Zuerst zu den Highlights in 2013:
Eigentlich müsste mein Jahr im Dezember 2012 beginnen mit der schönen Weihnachtsfeier die wir in Hamburg in Falkenstein hatten. Ich hatte dem noch en femme eine kleine Elbdeichwanderung bei Schneeregen in Glückstadt vorgeschaltet, bevor im Eisregen zum Falkenstein gelangte. Die Atmosphäre war heimelig und gemütlich, die Wichtel sehr vergnüglich, das Essen bekanntermaßen gut.
Ein Höhepunkt in guter Erinnerung war im Februar der Besuch in Anja's "House of Beauty", wo wir anschließend mit perfekten Make- up und perfekten Fingernägeln nach Hamburg düsten. Inga ging abends zum ersten Mal in Hamburg ins Theater, genauer ins Schauspielhaus und wurde gerade an der Garderaobe von den jungen Leuten sehr zuvor kommend bedient.
Im Frühjahr konnte es Inga wieder öfters einrichten, das monatliche Treffen Hamburger Selbsthilfegruppen im Kiss in Hamburg-Altona und dem abendlichen Ausklang im Falkenstein zu besuchen. Ich glaube, es könnte mein zweites Zuhause werden.
Im Mai zum Himmelfahrtswochende gab es für Inga das mehrtägige Forums-Treffen im Sonntgasclub und drum herum in Berlin. Da lernte ich viele in real kennen, deren Namen ich bisher nur aus dem Forum kannte. Obwohl ich dachte die Stadt zu kennen, brachte sie, o allein, ob in der Gruppe, für Inga neue Perspektiven. Es war auch zum erste Mal, dass Inga sich ohne Unterbrechung über mehrere Tage zeigen durfte - und konnte.
Im Juli hatte ich ein schönes Wochenende in Kiel, wo ich nicht nur allein en femme die Stadt erkundete, sondern auch Julia und Becky beim Stammtisch (wieder) traf. Alle redeten vom schlechten Sommerwetter, doch auch an dem Wochenende schien die Sonne selbst an der Ostsee.
In der zweiten Jahreshälfte gab es wegen anderer Wochenendtermine weniger Gelegenheiten, die Gruppe in Hamburg zu besuchen. (Da freue ich mich besonders, bei der Weihnachtsfeier wieder bekannte und neue Gesichter zu treffen) Dafür aber bekam ich eine Einladung, in Hamburg im September einige Veranstaltungen der "Hanse-Intersex-Trans*-Tagung 2013" zu besuchen. Auch wenn CrossDresser im Programm dieser reht akademisch geprägten Veranstaltung etwas kurz kamen, eröffneten sich für mich noch ganz andere Horizonte und lassen mich nachdenken, bei einer späteren Gelegenheit auf solch einer Tagung selber einen Workshop über Crossdresser anzubieten. Denn der Austausch miteinander, über Schubladen- und Genrationengrenzen hinweg, ist einfach hilfreich.
Der letzter Höhepunkt war dann im Oktober mein erster Besuch beim PEF-Stammtisch in Minden im "Seriösen Fußgänger". Ja, es war außerhalb meiner mentalen Karte. Dabei ist es noch einige Kilometer näher als Hamburg-Altona.
Im November gab es für Inga weniger Gelegenheiten en femme auszugehen. Doch hat sich Ingas Gardeobe erweitert, vor allem um Sachen, die auch im Männer-Modus getragen werden.
Ja, für die Statistik eher enttuschend. Ich komme alles in allem auf nur 17 Tage, an denen Inga länger outdooor war. Es hätten mehr sein können. Doch ging kaum mehr wegen beruflichen, ehrenamtlichen, und anderen Gründen im Familien-, Freunden- und Bekanntenkreis. hinzu aber kommen un gezählte Gelegenheiten, an denen Inga tagsüber oder abends zu Hause einige stunden en femme light verbrachte. auch wenn sich Inga eigentlich eien Partnerin an der Seite wünscht, da hat das Single-Leben auch seine angenehmen Seiten.
Erwähnen muss ich nicht nur divere Beiträge in diesem Forum - wieviele habe ich noch nicht nachgezählt - und seit einigen Monaten auch im "Projekt-en-femme" - im PEF . Erwähnen muss ich auch mehrere Projekte aus 2013, die ich 2014 fortführen werde. Zum enem, glaube ich, habe ich mit Inga auch 2013 enorm an Selbstbewusstsein gewonnen. Inga ist einfach eine andere Seite meines Seins. Kaum weiter gekommen jedoch bin ich, 2013 Inga auch mehr im Familien- und Bekanntenkreis bekannt zu machen. Es wird wohl auch in 2014 fortgeführt werden.
Ein weiteres Projekt, das ich 2013 nicht so recht abschließen werde, ist die Suche nach einer neuen gut sitzenden glaubwürdig wirkenden Frisur - einer Frisur mit vielen Locken, eine Frisur so ähnlich wie auf meinem Avaterfoto, als ich noch viel jünger war - und das zu einer Zeit in der in der feminien Welt gerade kurzhaarige Pixies so inn sind - aber da ist ein anderes Kapitel.
Ein anderes Projekt für 2014 ist es für Inga, eine Radtour über mehrere Tage zu machen.
Und da ist noch an ein anderes Projekt: Ein Jubiläumsbesuch in Dresden. Denn eine alten Kalender sagen mar, 2014 sind es schon zehn Jahre, dass Inga das Licht der Welt erblickte. Dank der professionellen Hilfe vom Atelier Changable in Dresden konnten sich zum ersten Male meine weibliche Seiten überzeugend zeigen und sie fanden auch den Weg nach draußen zum Shoppen und so. Es ist sozusagen der runde Geburtstag von Inga, den es angemesen zu feiern gilt.
Liebe Grüße
Inga
Re: Aus dem Alltag von Inga
Verfasst: Di 10. Dez 2013, 18:11
von Inga
Hallo, Anja,
naja, es hat halt jede so ihr eigenes Tempo, sich zu entwickeln. Ich bin da gewiss nicht die Schnellste. doch fühle ich mich so, wie es bis jetzt gelaufen ist, so wohl. Und darum kommt es ja auch an.
Und das schöne am CrossDressing ist, es macht einen jünger - weil beim Makeup nicht nur der Bartschatten, sondern auch die Fältchen im Gesicht versteckt werden.
Um den Geburtstag von Inga im gemeinsamen Kreis zu feiern, kommt mir so eine Idee, über die ich bei der Weihnachtsfeier vielleicht etwas mehr sagen kann.
Liebe Grüße
Inga
An der Straßenbahnhaltestelle
Verfasst: Di 17. Dez 2013, 14:08
von Inga
Hallo, miteinander,
hier ein Erlebnis, was ich unbedingt aufschreiben möchte:
An der Straßenbahnhaltestelle
Da steht sie am Mittag. Unübersehbar. Eine Könign der Nacht. Oder eine von uns? Meine Blicke kommen von ihr nicht los.
Da steht sie. und wartet auf die Bahn. Ungewohnt wirkt sie. Untypisch. Groß ist sie. Unübersehbar. Sie schaut unruhig auf die anzeige. Noch drei Minuten, noch zwei Minuten - und zieht an einer Zigarette. so als versuche sie ruhig zu bleiben, die innere Nervosität zu unterdrücken.
Wohl an die zwei Meter ist sie. Beeindruckend schön schlank ist sie. Sie trägt eine kurze schwarze Jacke, eine kurze Pant im Tigerlook, darunter schwarze Leggings oder blickdichte Strumpfhosen, die mit den hellbraunen KeÃlstiefel die Beine noch schlanker wirken lassen. Sie trägt im Farbton passend einen kinnlangen Bob in hellrot blond gesträhnt. wie sich die glatten Haare im Wind sich bewegen, könnte es eine Perücke sein oder auch Ergebnis des meisterhaften Könnens eines Frisueurs. Perfekt ist ihr makelloses Makeup, gepflegte Augenbrauen, lange Augenlider in angenehmen schwarz. Ich schau zu ihr herüber und taxiere sie unbewusst. Ist das die perfeke Überspielung der Männlichkeit? Oder ist sie eine Königin der Nacht? auf dem wege zu einem Tageskunden? - Ich überlege sie anzusprchen um mir Klarheit zu schaffen. Und weiß nicht wie. will ich das Bild stören? Wir warten. Schweigend. Meine neugierigen Blicke sind immer noch von ihr angezogen. Mir ist es schon unangenehm.
Die Bahn kommt um die Kurve. Wir besteigen die Bahn. Ich suche einen Platz, von dem ich sie nicht dauernd angucken muss. Nach ein paar Stationen steigt sie aus ud geht ihre Wege.
Ich fahre weiter und lass die Gedanken vorbei ziehen - fasziniert von dem Anblick, dem schönen Anblick, den sie mir bereitet hat.
Liebe Grüße
Inga
Re: Aus dem Alltag von Inga
Verfasst: Di 17. Dez 2013, 14:33
von Exuser-2014-02-18
.
Schön
Ich glaub, da wäre ich auch noch ewig fasziniert und mit den Gedanken beschäftigt.
Aber doch auch gut, daß es solche kleinen schönen Begebenheiten im Alltag gibt.
elgetina

Das Telefongespräch
Verfasst: Do 2. Jan 2014, 11:45
von Inga
Hallo, miteinander,
an anderer Stelle habe ich kurz beschrieben was ich beim heutigen Schreibtisch-homeda anhabe:
Heute war mir nach T-Shirt-Tunkikakleid über Rolli und Strumpfhose. Dazu eine Kuschelschmusestrickjacke hält mich warm, denn ich mag am Schreibtisch einen kühlen Kopf bewahren.
Das Telefon klingelt. "Hier ist kostenlose Einergieberatung des Stromkonzerns XYZ." ah, nicht doch. "Spreche ich mit Herrn ABC? " - Herr ABC ? Ich schau in Spiegel und bin mir klar. "Nee, Herr ABC ist heute nicht". Mit enem freundlichen Gruß lege ichauf. Nach Frau ABC hat er nicht mehr gefragt.
Manchmal ist es ganz gut, sich auch der weilblichen Seiten bewusst zu sein.
Das Neue Jahr fängt ja gut an.
Liebe Grüße
Inga
Winterregen
Verfasst: Do 9. Jan 2014, 18:05
von Inga
Winterregen
die Temperaturen sind ja nicht gerade winterhaft. Statt Schnee Regenschauer. so verkümdet es fast täglich der Wetterbericht. Und heute passierte es wieder mal, als ich mit dem Rad auf dem Heimweg war. Das Wetter hielt, was der Wetterbericht versprach. Der Himmel bezieht sich. Es wurde drohend dunkel. Regentrofen fielen herab, es wurden schnell mehr.
Alltagstauglich habe ich mich angezogen: Unter der Allwetterjacke dünnen Rolli und Strickjacke, dünne Hose in angenehmer Farbe über die Strumpfhosen. Schnell war die Hose klatsch nass. Ich war froh zu Hause anzu kommen. Die Allwetterjacke hat wirklich den Regen abgehalten. An den Beinen half es aber nichts. Im Badezimmer zog ich die Hose aus - triefend nass - und hängte sie über einen Bügel. Ich zog die Strumpfhosen aus - triefend nass - wrang sie aus und hängte sie über einen Bügel. Ich fühlte die Beine: o kalt auf der Haut, aber trocken! Es ist ja erstaunlich, wieviel Wasser die Strumpfhose aufgesaugt hat. Es geht nichts über "elastische Microfaser" an den Beinen! Ich bin ganz hin und weg.
Also. Merke: Bei drohendem Wetterumschwung Frauenkleidung tragen !
Liebe Grüße
Inga