Re: Mit dem Rad durch Deutscland
Verfasst: Sa 7. Aug 2021, 15:32
Nachdem ich mich schon mehrere Tage nicht mehr gemeldet habe, möchte ich Euch mal wieder von meinen Erfahrungen berichten:
Meine nächste Etappe führte mich von Eschwege nach Petershagen. Dort wohnte ich in einer kleinen Pension. Als ich dort ankam, lag ein Briefumschlag mit meinem Namen "Frau ..... " für mich am Eingang. Ich bezog mein Zimmer (es war schon fast eine Ferienwohnung) und machte es mir gemütlich. Später klopfte die Hausherrin an der Tür. Als sie mich in Jeggings und T-shirt sah, meinte sie, dass sie eine Frau erwartet hatte. Sie hat den Mann in mir gesehen. Das hat mich schon etwas betroffen gemacht.
Ansonsten klappte die Reise, auch das einchecken in den Hotels anstandslos. In zwei Hotels musste ich meine Personalien angeben, in den anderen wurde ich nicht danach gefragt. Ich hatte so den Eindruck, dass es den Gastgebern völlig egal ist, ob nun Männlein oder Weiblein bei ihnen übernachtet. Scheinbar lesen sie nicht einmal den Zettel mit den Personalien.
Auch beim Radfahren, wenn ich den kurzen Fahrradrock anhatte, merkte ich keine Diskriminierung. Mir kam es so vor, als wenn es den anderen, die in die gleiche Richtung radelten, egal war, was ich anhatte.
Heute geht es mit dem Zug wieder nach Hause. Ich war 10 Tage mehr oder weniger enfemme unterwegs. Ich hatte nur Damenkleidung dabei. Nach 10 Tagen, an denen ich mangels Alternative enfemme unterwegs war, stelle ich für mich fest, das ein Leben als Frau für mich trotz des Reizes schöner Kleidung nicht in Betracht kommt. Es war eine Reise zur Selbstfindung.
Meine nächste Etappe führte mich von Eschwege nach Petershagen. Dort wohnte ich in einer kleinen Pension. Als ich dort ankam, lag ein Briefumschlag mit meinem Namen "Frau ..... " für mich am Eingang. Ich bezog mein Zimmer (es war schon fast eine Ferienwohnung) und machte es mir gemütlich. Später klopfte die Hausherrin an der Tür. Als sie mich in Jeggings und T-shirt sah, meinte sie, dass sie eine Frau erwartet hatte. Sie hat den Mann in mir gesehen. Das hat mich schon etwas betroffen gemacht.
Ansonsten klappte die Reise, auch das einchecken in den Hotels anstandslos. In zwei Hotels musste ich meine Personalien angeben, in den anderen wurde ich nicht danach gefragt. Ich hatte so den Eindruck, dass es den Gastgebern völlig egal ist, ob nun Männlein oder Weiblein bei ihnen übernachtet. Scheinbar lesen sie nicht einmal den Zettel mit den Personalien.
Auch beim Radfahren, wenn ich den kurzen Fahrradrock anhatte, merkte ich keine Diskriminierung. Mir kam es so vor, als wenn es den anderen, die in die gleiche Richtung radelten, egal war, was ich anhatte.
Heute geht es mit dem Zug wieder nach Hause. Ich war 10 Tage mehr oder weniger enfemme unterwegs. Ich hatte nur Damenkleidung dabei. Nach 10 Tagen, an denen ich mangels Alternative enfemme unterwegs war, stelle ich für mich fest, das ein Leben als Frau für mich trotz des Reizes schöner Kleidung nicht in Betracht kommt. Es war eine Reise zur Selbstfindung.