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Re: Der Weg der Transition

Verfasst: Fr 16. Apr 2021, 18:11
von Momo58
Hi Scharap,

Von dem Moment an, als ich in der Begleitenden Therapie war, ging ich auf die Damentoilette. Ich weiß nicht wie das bei dir in der Schweiz ist, aber in Deutschland konnte es passieren, dass z.B. in einer Gaststätte der Wirt mir die Benutzung der Toilette untersagen hätte können. Seit ich rechtlich anerkannt bin und meine Papiere auf weiblich umgeschrieben sind, habe ich ein Recht auf die Benutzung der Damentoilette und dieses Recht kann mir niemand mehr nehmen.

Liebe Grüße
Manuela

Re: Der Weg der Transition

Verfasst: So 18. Apr 2021, 14:36
von Scharap
Schönen Sonntag euch.

Wollte euch noch was berichten, was ich vollkommen vergessen hatte. Und zwar habe ich mich letzte Woche bei meinen beiden besten Freunden geoutet. Beide scheinen es relativ gut aufgenommen zu haben und zu akzeptieren. Wobei ich bei dem einen, das Gefühl hab, dass er es zwar akzeptiert, aber nicht ganz versteht und ein kleines Problem damit zu haben scheint. Ich hoffe sehr, dass unsere Freundschaft daran nicht zerbricht, da er mir doch sehr wichtig und fast wie ein Bruder für mich ist. :(

Der andere Freund hat es genau so gut aufgenommen, wie damals als ich mich vor etwa 1.5 Jahren bei ihm als CD geoutet hab. Er akzeptiert es vollkommen und scheint mich auch zu unterstützen. :)

Grüsse


Scharap

Re: Der Weg der Transition

Verfasst: Di 27. Apr 2021, 19:33
von Scharap
Einen schönen Dienstag Abend euch allen.

Ich weiss nicht ob ich das schon mal berichtet habe, aber ich habe mich im Februar offiziell bei meinen Eltern geoutet. Ich habe das in Form einer kleinen Karte gemacht, weil ich schon immer nicht gut darin war, das was mich beschäftigt einfach so an zu sprechen. Mir fiel es immer leichter, wenn ich einen Brief schrieb. Auf jeden Fall hatte ich ihnen bereits im November einen Brief geschrieben, in dem ich sagte, dass die Möglichkeit bestünde, dass ich Trans sein könnte und sie sagten mir dort, dass sie mich unterstützen würden. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir noch nicht zu 100% sicher
Nun habe ich, nach dem ich 2 Monate lang nichts von ihnen diesbezüglich gehört hatte, da ich nicht mehr mehr Zuhause wohne und ich nach dem Outing mal kurz dort und sie nichts dazu gesagt hatten, mal nachgefragt. Sie sagten mir, dass sie nichts gesagt hatten, weil sie sprachlos waren, es aber akzeptieren würden. An dieser Stelle verstehe ich das irgendwie, aber irgendwie auch nicht. Ich hatte ihnen ja im November bereits gesagt, dass die Möglichkeit bestünde und sie sagten mir dort ja bereits, dass sie mich unterstützen würden.

Nun ist ist es irgendwie komisch zwischen uns und das Verhältnis war vorher schon, nicht gerade das Beste. Manchmal hab ich Momente oder Tage, an denen es mich bedrückt, dass das Verhältnis nicht so gut ist. Dann wünsche ich mir immer, dass wir doch ein engeres Verhältnis hätten. Jedoch will ich das irgendwie auch wieder nicht. Ich bin echt zwiegespalten und weiss im Moment nicht so recht, wie ich damit umgehen soll.

Grüsse


Scharap

Re: Der Weg der Transition

Verfasst: Do 13. Mai 2021, 18:56
von Scharap
Hallo ihr Lieben.

Wollte euch wieder etwas auf den aktuellen Stand bringen. Vor exakt zwei Wochen habe ich mich bei allen Pfadileitern als Trans geoutet und ihnen auch gleich mitgeteilt, wie ich von nun an gerne von ihnen genannt werden würde. Die Reaktionen darauf, vielen nur Positiv aus. Zum Outing kam es, weil eine Leiterin aus meiner Gruppe, bemerkt hatte, dass ich meinen Instagram Account umbenennt, das Profilbild und den Namen, sowie die Biografie geändert hatte. Daraufhin hatte sie meine Abteilungsleiterin darauf angesprochen. Um weitere Fragen diesbezüglich zu vermeiden, habe ich mich dann dazu entschieden, mich bei allen zu outen, anstelle es jedem einzeln sagen zu müssen. Letzten Samstag dann, war ein Leiteranlass. Bei diesem Anlass und beim Rekken am darauffolgenden Tag, wurde ich fast immer bei meinem neuen Namen gennant. Lediglich zwei Mal wurde ich mit meinem Pfadinamen angesprochen, was verständlich ist, da man sich ja erst daran gewöhnen muss.

Am Montag hatte ich nun meine erste Kontrolle bei meiner Endokrinologin, bei der alles ganz gut verlief. Die Dosis wurde nun auf 6mg Estrofem pro Tag erhöht. Anschliessend hatte ich noch einen Termin bei meiner Therapeutin. Bei diesem Termin haben wir über mein Outing bei den Pfadileitern und dem nächsten Schritt den ich gerne machen möchte, die FFS, gesprochen. Bezüglich der FFS war ich dienstags dann noch in der Rechtsberatung im Checkpoint Zürich. Nun werde ich bei meinem nächsten Termin mit meiner Therapeutin nochmals darüber reden und anschliessend geht es schon zu einer Erstberatung bei meiner Wunschklinik in der Schweiz (würde die FFS eigentlich lieber im Ausland machen, jedoch bezahlt die KK vermutlich nur 500 CHF pro Aufenthaltstag im Ausland). Wenn alles klappt, mache ich die FFS dann bereits nächstes Jahr.

Als ich letzten Samstag kurz Zuhause war, um noch ein paar Sachen zu holen, wollte ich eigentlich mit meinen Eltern darüber reden, dass ich Trans bin. Ich hatte gehofft, dass sie vielleicht ein paar Fragen dazu haben und wir so das Verhältnis zwischen uns ein wenig verbessern könnten. Jedoch verlief das Gespräch nicht so wie erhofft, da sie überhaupt nichts dazu sagten. Erst als ich sie fragte, ob sie vielleicht noch Fragen, zu meinem Outing (Brief) haben, sagten sie nur, ja was sie denn dazu sagen sollten. Es bliebe ihnen ja "nur" das zu akzeptieren. Ausserdem, sagte mein Vater, dass er mich nie als Trans gesehen hätte. Schade :( . Ich hätte mir gewünscht, dass wir darüber reden könnten, wie es mir und ihnen damit geht.

In meinem vorletzten Post hatte ich ja erzählt, dass ich mich bei meinen beiden besten Freunden geoutet habe. Nun habe ich diese Woche dem, der es wohl nicht ganz so gut aufgenommen hat erzählt, dass es für mich wie ein Bruder sei und ich das Gefühl hätte, dass unsere Freundschaft aufgrund der Tatsache, dass ich Trans bin auseinander brechen würde. Daraufhin meinte er, dass alles okay sei und ich mich dafür entschieden hätte und meinen Weg gehe. Für sowas entscheidet man sich doch nicht einfach so. Anschliessend meinte er noch, dass wir eine schöne Zeit zusammen hatten und nun jeder seinen Weg gehen würde. Seiner Ansicht nach, haben wir uns also auseinander gelebt. Schade eigentlich. Es kann ja jeder seinen Weg gehen, aber man kann ja dennoch Freunde bleiben. Nun ist unsere Freundschaft also offiziell auseinander gebrochen, wo ich doch genau das verhindern wollte.

Ach und noch was. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass meine Stimmung sprunghaft wie eine Rakete geworden ist. Im einen Moment kann sie eine 2 und im nächsten Moment eine 6 sein. War das bei eich auch so?

Grüsse


Scharap

Re: Der Weg der Transition

Verfasst: Do 13. Mai 2021, 19:12
von Momo58
Hi Scharap,

Es freut mich, dass dein outing bei den Pfadis so gut gelaufen ist. Was deine Eltern angeht denke ich, dass sie diesen "Schock" erst verdauen müssen. Es wäre schön, wenn es doch noch zu einer Aussprache kommt, aber das ist nicht immer möglich. Versuche es einfach nochmal.
Deine Variante der Geschlechtsentwicklung kann nicht jeder Mensch verstehen. Manche Freunde verliert frau, aber es können viele neue Freundschaften entstehen. So war es bei mir. Meine Freundschaften sind heute eher in der LSBTIQA- Community zu finden.
Die Stimmungsschwankungen waren bei mir wie Achterbahn fahren, mal himmelhoch jauchzend, mal zu Tode betrübt. Als ich mit 3 Hub Gynakodin endlich richtig eingestellt war, hat sich das normalisiert.

Liebe Grüße
Manuela

Re: Der Weg der Transition

Verfasst: Do 13. Mai 2021, 19:35
von Aria
Was ist denn bitteschön "Pfadi" und "Rekken"??? 🤔

Zu den Stimmungsschwankungen.....ja, das ist völlig normal.

Re: Der Weg der Transition

Verfasst: Do 13. Mai 2021, 20:11
von Engelchen
Pfaddi sind Pfadfinder und Rekken Wölflinge Jungpfadfinder.

Re: Der Weg der Transition

Verfasst: Do 13. Mai 2021, 20:29
von Scharap
Engelchen hat geschrieben: Do 13. Mai 2021, 20:11 Pfaddi sind Pfadfinder und Rekken Wölflinge Jungpfadfinder.
Stimmt in diesem Kontext nicht so ganz. Wenn wir rekken waren, heisst das, dass wir das Lagergelände sowie einige Wanderungen rekognosziert haben :wink:

Und Pfadi, sind im allgemeinen alle Pfadfinder ob das jetzt die Bieber (ganz kleinen), Wölflinge oder die Pfader (die Grossen) sind. Wenn man so will ist Pfadi eigentlich der Verein. Die Pfadi ist ja die Weltgrösste Jugendorganisation und dadurch überall auf der Welt vertreten.

Re: Der Weg der Transition

Verfasst: Do 3. Jun 2021, 19:04
von Scharap
Hallo ihr alle zusammen.

Wollte diesen Beitrag eigentlich gestern Abend noch schreiben, allerdings ist dann doch etwas spät geworden und ich war dann auch viel zu müde dafür. Gestern war ich mal wieder Zuhause bei den Eltern. Habe ihnen dann gesagt, dass ich mich gerne mit ihnen etwas aussprechen möchte und wissen möchte wie es ihnen damit geht, weil mir das doch etwas wichtig ist. Dabei hat sich herausgestellt, dass mein Vater damit nicht so ein Problem zu haben scheint, auch wenn er meinte, dass er mich nie so als (typische) Frau gesehen hatte. Er sagte, er würde einfach alles auf sich zu kommen lassen, so wie es kommt. Meine Mutter, scheint damit doch etwas mehr mühe zu haben. Von ihr erfuhr ich, dass sie schon mühe damit hatte, mich in Frauenkleidern zu sehen, als ich noch CD war. Ausserdem sagte sie, dass sie es ja akzeptieren müsse und ich es nicht all zu persönlich nehmen soll, wenn sie mal etwas abweisend sei, ich sei ja trotz allem noch ihr Kind. Daraufhin habe ich ihr gesagt, dass es kein Problem sei und sie sich ruhig die Zeit nehmen soll die sie braucht, um das ganze zu verarbeiten.

Habe mich gestern ausserdem, an den Ohrläppchen piercen lassen. Ich wollte das schon soooo lange machen und habe mich dazu entschieden das endlich mal zu machen. Bin richtig happy (smili) darüber und freue mich schon darauf, wenn ich dann endlich richtige Ohrringe tragen kann. :-P

Am Abend dann, war noch der Elternabend für unser Sommerlager, an dem ich bei bei den anwesenden Eltern geoutet habe, weil es mir/uns wichtig ist, dass sie es ebenfalls wissen und dass man die Kinder schon möglichst früh darüber aufklärt, damit sie dem später möglichst tolerant gegenüber stehen.

Grüsse euch und fühlt euch alle von mir gedrückt.


Scharap

Re: Der Weg der Transition

Verfasst: Sa 12. Jun 2021, 22:59
von Scharap
Hey ihr Lieben.

Hab eben Serie geschaut und verspürte dabei wieder so eine leichte Sehnsucht und den Wunsch, endlich Frau zu sein, das fühlte sich etwas... bedrückend. Naja nicht ganz, das Wort liegt mir auf der Zunge, ich finde es nur gerade nicht. War in dem Moment etwas down, aber jetzt geht es wieder. Wie geht es euch im Moment?

Bei mir steht gerade einiges an. Wir sind nun im Endspurt mit den Vorbereitungen für unser Sommerlager. Hatte heute einen Online-Termin mit unserem Coach, bei dem wir das Programm besprochen haben und müssen nun noch einige Kleinigkeiten angepasst werden. Dann bin ich auf Stellensuche und suche nach einem Praktikum in einer Buchhandlung, weil ich da nächstes Jahr eine Ausbildung machen will. Und zu guter letzt, bin auf Wohnungssuche, weil ich gerne umziehen möchte. Es klinkt jetzt nach mehr, als dass es eigentlich ist. Das meiste lasse ich auf mich zukommen, da ich mich erstmal auf unser Pfadi Sommerlager konzentrieren möchte und sobald das durch ist, kommt alles andere.

Wünsche euch allen noch eine gute Nacht.


Emily

Re: Der Weg der Transition

Verfasst: So 13. Jun 2021, 09:45
von Momo58
Hi Emily,

Es ist schön von deinen Plänen zu hören. Ich wünsche dir viel Spaß auf dem Sommerlager.

Liebe Grüße und Gut Pfad
Manuela

Re: Der Weg der Transition

Verfasst: Mo 2. Aug 2021, 17:05
von Scharap
Hallo ihr Lieben.

Ich hoffe ihr seid alle gut in die neue Woche gestartet und wollte euch mal wieder etwas auf den aktuellen Stand bringen. Seit nun 3 Wochen ist unser Pfadilager vorbei und ich kann sagen, dass es, auch wenn das Wetter mässig mitgemacht hat, ein Voller Erfolg war. Die Kinder hatten trotz dem wechselhaften Wetter ihren Spass. Uns hat es zum Glück mit dem Wetter nicht ganz so schlimm getroffen wie unsere Pfader. Wir waren in einem Lagerhaus in den Bergen und hatten daher mehr Glück, bei den anderen wurde der gesamte Lagerplatz überschwemmt. Es sind nun auch fast alle Nachbereiteungen vom Lager erledigt.

Bei mir stehen nun wieder ein paar Sachen an. Morgen und am Mittwoch gehe ich als Buchhändlerin schnuppern, weil ich nächstes Jahr eine zweit Ausbildung zur Buchhändlerin mit Berufsmatura (Fachabitur) machen will, um anschliessend den weiteren Weg bis zum Studium gehen zu können. Als nächstes gehe ich am 14. August zur Hochzeit von meinem Cousin. Dafür habe ich mir etwas nicht all zu auffälliges ausgesucht, auch wenn ich lieber ein Kleid angehabt hätte, weil ich schliesslich nicht alle Blicke auf mich ziehen und von der Braut ablenken möchte. Habe mich dazu entschieden einen royal blauen Blazer mit Anzughose und einer weiss beigen Bluse und Sandaletten mit 6 cm Absatz oder Ballerinas dazu an zu ziehen. Und zu guter letzt habe ich am 27. August einen ersten Beratungstermin für die FFS und Brustaufbau OP, da ich diese unbedingt Anfang nächsten Jahres machen möchte und sich das in letzter Zeit immer mehr zeigt. Bin schon etwas aufgeregt. (ap)

Am meisten freue ich mich auf die Hochzeit und den Beratungstermin. :-P

Ich hoffe euch allen geht es gut. Wart ihr vom Unwetter betroffen? Falls ja, hoffe ich, euch geht es gut und ihr habt nicht all zu viel verloren.

Liebe Grüsse


Emily

Re: Der Weg der Transition

Verfasst: So 5. Sep 2021, 22:24
von Scharap
Hallo ihr Lieben, liege gerade in der Badewanne und schreibe diesen Beitrag.

War heute mal wieder mit Freunden unterwegs und das hat mir richtig gut getan. Erst waren wir Lasertag spielen und anschliessend haben wir noch zusammen grilliert. Dort haben wir sehr viel über LGBTQ, übers Trans sein und meinen weiteren Weg geredet. Es ist schön, wenn man Freunde hat, mit denen man so offen darüber reden kann und es bedeutet mir auch sehr viel. Es war wirklich ein sehr schöner Tag. Auf dem Nachhauseweg jedoch hatte ich mal wieder einen kurzen Moment in dem es mir nicht so gut ging und meine Stimmung auf einer Skala von -10 bis 10 eine 2 war. In diesem Moment habe ich mir wieder gewünscht, endlich die ersten beiden OPs (FFS und Brustaufbau) zu machen (dazu komme ich gleich nochmal). Wie war das bei euch? Hattet ihr manchmal auch solche Momente?

Nun aber zu anderen Dingen. In den letzen Tagen, scheinen sich nun meine Bemühungen der letzen Zeit und Monate langsam auszuzahlen. Bisher war ich, leider, sehr lange auf Stellensuche und hatte nun diesen Mittwoch ein Vorstellungsgespräch wegen eines Praktikums (welches ich machen möchte, bevor ich nächstes Jahr meine 2. Ausbildung zur Buchhändlerin beginne) und habe nun bereits nächsten Donnerstag einen Probetag. Passt dort alles, kommt es dann auch gleich zum Vertrag. Ich freue mich so darauf und bin voller Zuversicht. Am 27. August hatte ich zudem einen ersten Beratungstermin für die FFS und Brustaufbau OP. Im Moment läuft jetzt noch das Gesuch um Kostengutsprache bei der Krankenkasse. Leider kann ich nicht alles in dieser Klinik machen, was ich irgendwie blöd und schade finde. Aber sei"™s drum, ich freue mich auf jeden Fall darauf, die bald machen zu können. Im Moment bin einfach richtig glücklich damit wie sich alles entwickelt. Wie sieht"™s bei euch aus? Wie geht es euch?

Liebe Grüsse und bis bald


Emily

Re: Der Weg der Transition

Verfasst: Fr 24. Sep 2021, 21:12
von Scharap
Hallo ihr Lieben.

Ich schreibe diesen Beitrag, weil es mir gerade nicht so gut geht und ich das mit euch teilen will. Eben überkam mich so ein etwas negatives Gefühl, ist etwas schwer zu beschreiben, aber ich denke ihr wisst sicher was ich meine. Auch wenn es mir grundsätzlich gut geht, ging es mir in diesem Moment und jetzt immer noch ein wenig, richtig schlecht. Zu Beginn, hatte ich sehr wenig Dysphorie, doch mittlerweile ist sie stärker geworden. Ich habe mich in diesem Moment einfach richtig unwohl in meinem Körper gefühlt und tue es immer noch ein wenig und mir wurde wieder bewusst, wie dringend ich unbedingt die ersten beiden OPs machen will und ich mich erst nach diesen in meinem Körper wohler fühlen werde. Ihr kennt das Gefühl sicherlich. Ich bin nur froh, dass bereits der Antrag für die Kostengutsprache für die OPs läuft. Hoffentlich kann ich auch bald mit der Haarentfernung und dem Stimmtraining beginnen. Das ist mir irre wichtig, dass ich auch damit möglichst bald beginnen kann.

Hoffe euch allen gehts gut. Wäre schön mal wieder was von euch zu hören :wink:.

Grüsse


Emily

Re: Der Weg der Transition

Verfasst: So 26. Sep 2021, 17:59
von Momo58
Hi Emily,


Schön mal wieder von dir zu lesen.

Ich kann gerade nicht viel dazu schreiben, weil ich selbst in einer Dysphorie stecke. Lass dich (dr)

Liebe Grüße
Manuela