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Re: Kein schöner Land!

Verfasst: Sa 21. Apr 2018, 08:21
von Jasmine
Mir kam nur gerade mal so ein Gedanke, es braucht hier ja nicht mal solch ein Gesetz. Ich denke gerade an die Story des Herrn Mollath. Bauchschmerzen, wohin driftet Bayern.
Liebe Grüße Jasmine

Re: Kein schöner Land!

Verfasst: Sa 21. Apr 2018, 08:36
von Lea Michele
Hallo ihr Lieben,

da kann ich nur noch sagen:

Demokratie, wählen und für die nächsten vier Jahre entmündigt!

LG Lea Michelle (he) (ki) (he)

Re: Kein schöner Land!

Verfasst: Sa 21. Apr 2018, 08:44
von Bea Magdalena
.....demokratisch legitimiert.....
das sagt alles

Liebe Grüße an alle
Bea Magdalena

Re: Kein schöner Land!

Verfasst: Sa 21. Apr 2018, 09:56
von Exuser-2019-01-04
Hallo,

meiner Meinung nach geht es bei der "Freiheits"-Problematik doch eigentlich nicht um Demokratie und ihre verschiedenen Interpretationen.
Es geht doch letztlich darum, daß das Management eines Staates dafür zu sorgen hat, daß alle Gruppen in einer Gesellschaft bestmögliche Voraussetzungen für ein würdiges Leben haben.

Zur Zeit ist es doch bspw. so, daß die "Minderheit" der Terroristen als Begründung dafür hergenommen wird, uns Bürger erstmal unter Generalverdacht zu stellen (->Vorratsdatenspeicherung). Die Minderheit der Psychopathen (1-3% der Bevölkerung) muß in in Bayern zumindest augenscheinlich dafür herhalten, psychisch Kranke ebenfalls unter Generalverdacht zu stellen (-> Münster, KFZ-Attentat) und so wird das unter den gegebenen Umständen beliebig weitergehen.

Das wiederrum liegt meines Erachtens nicht an der Staatsform, auch nicht an den Parteien als solches, auch nicht am Wirtschaftssystem, sondern einfach nur an der Unfähigkeit der Politiker, deren Auswahl danach zu erfolgen scheint, daß der mit der geringsten Ahnung vom Job auch bestgeeignet ist. Seit der Jahrtausendwende ungefähr dient der Politiker nicht mehr dem Volke, sondern umgekehrt - meine Beobachtung, keine Behauptung. Bedenkt bitte: nur ein Politiker mit eisernen Ellenbogen kommt überhaupt soweit, daß wir ihn wählen dürfen.

In einer Gesellschaft, die nicht ständig gegängelt wird, die nicht täglich mit kriegerischen Darstellungen und Kriegsdrohungen im Fernsehen auf die Zukunft hin dressiert wird, die nicht ständig mit neuen Verboten und Freiheitseinschränkungen konfrontiert wird, entwickelt sich doch Toleranz von selbst, man denke doch nur an die 70-80er Jahre.

Und auch die, die dieses furchtbare Szenario betreiben, stellen auch nur wieder eine Minderheit dar. Mag ja sein, daß ich pessimistisch in die Zukunft blicke, aber wer am Horizont ein Lichtlein aufgehen sieht, mag mir dies bitte mitteilen.

Mit dennoch hoffnungsvollen Grüßen!

Re: Kein schöner Land!

Verfasst: Sa 21. Apr 2018, 10:03
von Michi
Jasmine hat geschrieben: Sa 21. Apr 2018, 08:05 Ich lebe in Bayern und weiss wie hier die Uhren ticken. Wie ich schon immer sagte, früher lachte ich über den "Kölsche Klüngel" aber hier ...
Mal ohne jeden weiteren Kommentar ... (ist von 2015, aber dennoch aktuell)


Re: Kein schöner Land!

Verfasst: Sa 21. Apr 2018, 10:07
von Tatjana_59
Ich oute mich mal ab dieser Stelle als Jahrzehnte langes CSU Mitglied, ohne jetzt auf viele Postings einzugehen.

Seit einiger Zeit schäme ich mich tatsächlich in Grund und Boden was in dieser Partei, speziell bei uns in Bayern abgeht.
Mein Schritt auszutreten steht kurz bevor.
Das ist in keiner Weise die Politik die ich mir wünsche, eine Politik die ich weitestgehend ablehne.

LG Tatjana

Re: Kein schöner Land!

Verfasst: Sa 21. Apr 2018, 10:24
von Michi
Tatjana_59 hat geschrieben: Sa 21. Apr 2018, 10:07 Ich oute mich mal ab dieser Stelle als Jahrzehnte langes CSU Mitglied, ohne jetzt auf viele Postings einzugehen.
Hallo Tatjana,

der Austritt ist wahrscheinlich die letzte gute Tat, die man einer Partei in solchen Fällen angedeihen lassen kann. Wobei ich denke, dass gerade im Falle der CSU eine ausdrückliche Stellungnahme dazu gehört. Sonst denken die wieder nur, dass ihnen die Wähler in Richtung AfD weglaufen und fühlen sich darin bestärkt, noch weiter nach Rechts zu rücken.

Ich wünsche dir alle Kraft für deine Entscheidung. Aber wenn, dann wäre es vor der Landtagswahl sicher besser, um ein Zeichen zu setzen und vielleicht noch ein paar andere aufzuwecken.

(Das sind aber nur so meine ganz persönlichen Gedanken dazu, die kannst du gerne unbeachtet lassen.)


Liebe Grüße
Michi

Re: Kein schöner Land!

Verfasst: Sa 21. Apr 2018, 10:48
von Tatjana_59
Der wahrscheinliche Austritt ist definitiv vor den Landtagswahlen.
Dein Hinweis auf die Afd ist sehr gut, daran habe ich gar nicht gedacht.
Werde das Schreiben dann so formulieren dass dieses denken gar nicht erst aufkommen kann.
Das wäre ja wie Pest gegen Cholera zu tauschen.

LG Tatjana

Re: Kein schöner Land!

Verfasst: Sa 21. Apr 2018, 11:50
von Jaddy
  1. KR: "Die Zukunft wird grandios"
  2. Robert Menasse: "Eine kurze Geschichte der europäischen Zukunft"
  3. PD: "Wer gegen Konstruktiven Journalismus ist, hat ihn nicht verstanden"
Wem das nicht reicht, schippe ich auch gerne noch Steven Pinker und ein paar andere auf den Teller. Zum sattessen an positivem Realismus. Und jetzt freue ich mich auf die Zukunft.

(Die Links sind nur wenige Tage gültig. @admin: Ich darf sie posten, weil ich Krautreporter und Perspective Daily zahle)

Und noch was zum schmunzeln in die Richtung ;)
Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: https://www.smbc-comics.com/comics/20110713.gif

Re: Kein schöner Land!

Verfasst: Sa 21. Apr 2018, 12:41
von Mina
Jaddy hat geschrieben: Sa 21. Apr 2018, 11:50 Zum sattessen an positivem Realismus. Und jetzt freue ich mich auf die Zukunft.
Vielen Dank fürs teilen Jaddy.
In der Tat sehr interessante Ansätze. Und besser noch, ja in die Tröte puste ich gerne. Die Zukunft wird toll.
Sicherlich, manch einer spricht davon wie klein die Welt geworden ist. Ja tatsächlich. Und für konstruktiven Journalismus sicher einfacher denn je, auf einer Fläche zu agieren welche alle erreicht.
Aber machen wir uns nichts vor, und da möchte ich jetzt nicht pessimistisch verstanden sein, wird eine allumfassende Berichterstattung inklusive der Heilung, ein zwar bezwingbarer Anstieg sein, welcher aber in seiner Länge einiges an Ausdauer fordert.
Aktuell, und ich meine die großen Medienhäuser, ist realistische Berichterstattung noch aus einer Einbahnstraße zu betrachten. Das ist natürlich "noch" ein Problem und dem sollte sich die Öffentlichkeit entgegenstellen.

Natürlich gibt es Menschen, welche sehr interessiert auf vielen Wegen suchen um die Informationen zu erhalten welche "wahr" sind. Allerdings möchte die allgemeine Masse ihre Informationen über das Weltgeschehen auf eben übliche Art vermittelt bekommen und dann bitte schön sauber durchrecherchiert und neutral vorgetragen.
Und diesem bemesse ich eben die duale Berichterstattung. Kann auch bedeuten das ich mir Interviews mit Untertitel aus Krisengebieten ansehen und hören muß um den Fakt zu begreifen, weswegen Dinge passieren und welcher Midas dahinter steckte. Ganz wichtig, auch wenn mir das möglicherweise nicht gefällt was ich da sehe und höre. Nur so habe ich als aufrichtiger EU-Bürger die Chance klar zu beurteilen, aufgrund von Fakten welche ich nicht bestätigen lassen muß, und kann guten Gewissens meinen Teil dazu beitragen, in eine gesunde wie freudige Zukunft zu blicken.

Dennoch gibt es gesellschaftliche Dynamiken welche wir noch nicht verstehen, insbesondere in Bezug auf die Weiterentwicklung der KI. Ich erinnere an den Fingerzeig des griechischen Finanzminister. Solche Phänomene kann man getrost einer jungfreulichen Übergangsphase auf die Brust binden, was aber im Einzelnen noch in naher oder ferner Zukunft daraus gestrickt wird - ja wer kann das erahnen? Da besteht ein diskretes Risiko zwischen manipulativen und konstruktiven Journalismus nicht mehr unterscheiden zu können.

Oder presche ich mit den Gedanken unkontrolliert durchs Feld? In diesen Dingen bist Du schlauer als ich, das weis ich. Gibt es Sicherheiten gegen derlei Bedenken?

Re: Kein schöner Land!

Verfasst: Sa 21. Apr 2018, 13:43
von Michi
Hier mein Ergebnis von ca. 1,5 Stunden Auseinandersetzung mit den angebotenen Artikeln ...
Jaddy hat geschrieben: Sa 21. Apr 2018, 11:50 KR: "Die Zukunft wird grandios"
Sorry, aber das ist kindlich naiver Zweckoptimismus einer Person, die große Angst vor dem Erwachsenwerden hat, und diesen Prozess mitsamt unseren aktuellen Problem und negativen Tendenzen einfach nur gerne überspringen möchte.

Das korrespondiert auffallend mit dem mit dem eher destruktiven Narrativ religiöser Menschen von einem besseren Jenseits, und ist nicht zielführend.

Im Jahre 2050 bin ich entweder tot, oder habe nur noch eine sehr begrenzte Teilhabe am Leben. ICH LEBE JETZT!

Ich wollte schon abbrechen, als ich den nächsten Narrativ entdeckte ... Nazis haben einen Brand im Reichstag ... äh nein ... in einem AKW gelegt.

So sehr ich auch gegen Rechts bin, aber die Argumentation ist Bullshit. Gleich ob Islamisten oder Nazibanden - sie werden gleichermaßen aus am Hintergrund gesteuert. Wir sollen Angst vor den Bedrohungs-Darstellern haben, vor diesen Marionetten im großen Theaterspiel "ANGST und SCHRECKEN", damit wir die waren Schuldigen, die Direktoren und Regisseure dieses widerlichen Schauspiels nicht erkennen. So mancher Links-Denker betätigt sich hier zugleich systemerhaltend, in dem er das Problem auf das scheinbar so Offensichtliche reduziert. Das Erstarken der Nazihorden ist nicht Ursache, sondern Symptom unserer gegenwärtigen Probleme und von der "Gegen-die-Bevölkerung"-Politik der letzten 20 Jahre generiert worden.

Ich habe dann endgültig abgebrochen, was bei mir ausgesprochen selten vorkommt. Normalerweise lese ich eher viel zu viel.
Der nächste Artikel leidet mir gegenüber natürlich unter der Wirkung des vorherigen sowie der Tatsache, mit diesem in einem Atemzug empfohlen worden zu sein. Nach dem Lesen der einleitenden Vorwarnung und einem vorsichtigen Querlesen der ersten Absätze sprang mir gleich ein Eigenzitat des Verfassers ins Gesicht. WTF? Ist das die neue Art ... von ... ich weiß nicht?! Was soll das bedeuten? Ok, vielleicht bin ich ja auch heute nur etwas dünnhäutig, aber für mich ist das doch eher befremdlich, und fühlt sich konstruierend jedoch nicht konstruktiv an.

Es wird wieder das übliche Feinbild beschworen, die Ursachen ausgeblendet. Sorry, habe fertig. Dieses Mal noch viel eher.
Der Titel klingt an sich vielversprechend, mal schauen, was der Autor darunter versteht ...

Und oh Wunder, es gibt doch noch wenigstens einen kleinen Lichtblick.

Der Autor gibt recht freimütig zu, dass ein guter Teil der Journalisten nur faden Kaugummi fürs Gehirn produzieren, oder wie er es nennt: rosa Zuckerwatte, während andererseits nicht gerade wenige Journalisten ein ziemlich ausgeprägtes Sendungsbewustsein haben bzw. mit der Zeit entwickeln.

Er schreibt: "Weil Journalisten auch nur Menschen sind", was vollkommen richtig ist. Aber es darf keine Entschuldigung für manipulatives Gebaren sein, sondern muss täglicher Ansporn für einen bewussten Umgang mit diesem Problem bei sich selbst und seinen Kollegen bleiben.

Journalisten sind ebenso wie Ärzte keine Götter, auch wenn sich zu viele als solche fühlen.

Was mir etwas fehlt, sind die Schlussfolgerungen. Er selbst schreibt: "Neben Wer?, Wie?, Was?, Wo?, "¦ fragt Konstruktiver Journalismus auch: -»Wie geht es weiter?-«", aber wird dann selbst bei der 5. Frage nicht konkret, wie Journalisten in ihrer Arbeit besser werden können. Die reine Feststellung, dass wenn sie es schaffen besser zu werden, die Bindung zum Leser besser wird, ist nur ein Gemeinplatz, der mir auch klar ist. Was fehlt ist eine klare Schlussfolgerung, was der eigene Berufsstand ändern könnte und müsste, um dies zu erreichen.

Wobei ich noch persönlich anmerken möchte, dass eine zu große Nähe (im Sinne von Verbundenheit und Identifikation) der Leser zum Journalisten ebenso gefährlich ist, wie die des Journalisten zu Themen und Personen über die er berichtet. Die Versuchung, zu manipulieren ebenso wie die Gefahr, manipuliert zu werden, ist einfach zu groß.
Jaddy hat geschrieben: Sa 21. Apr 2018, 11:50 Wem das nicht reicht, schippe ich auch gerne noch Steven Pinker und ein paar andere auf den Teller. Zum sattessen an positivem Realismus. Und jetzt freue ich mich auf die Zukunft.
Bis jetzt habe ich noch nicht wirklich positiven Realismus gesehen. Wolltest du uns mit den ersten 3 Artikeln erst mal so richtig aushungern? Oder ist der angedrohte Nachschlag auch nur wie eine Mischung aus Süßstoff und gepressten Schwämmchen, die im Magen aufquellen und voll aber nicht satt machen?


Mit knurrendem Hirn :(
Michi

Re: Kein schöner Land!

Verfasst: Sa 21. Apr 2018, 14:05
von Jasmine
Mina hat geschrieben: Sa 21. Apr 2018, 12:41 Die Zukunft wird toll.
Erstens bin ich der Meinung das die deutsche Politiker-Klasse schon Angst vor seinen Bürgern hat. Darum auch die Überwachungs- und Anti-Terror-Gesetze. Ist denn unsere Umwelt sicherer geworden mit den Gesetzen? Der Fall Amri oder NSU zeigen für mich das Gegenteil. Obwohl ich meiner Meinung nach die friedvollste Person bin, so höre ich von Anderen z.B. beim Bäcker oder Metzger oder ähnlichem zu. Ich höre was den Menschen Angst macht und ich höre ihre Meinungen zu Kommunal- und Bundespolitikern. Ich bin der Meinung das die Politiker mal anfangen sollten wieder auf den Bürger zu hören. Eine Demokratie die den Namen auch verdient hat sollte von Deutschland ausgehen und in der Welt Zeichen setzen, aber das ist nur die Meinung von Jasmine.
Nachtrag: Daher denke ich auch oft darüber nach auszuwandern. Ich möchte friedlich leben.
Liebe Grüße Jasmine

Re: Kein schöner Land!

Verfasst: Sa 21. Apr 2018, 17:18
von conny
Jasmine hat geschrieben: Sa 21. Apr 2018, 14:05 Erstens bin ich der Meinung das die deutsche Politiker-Klasse schon Angst vor seinen Bürgern hat. Darum auch die Überwachungs- und Anti-Terror-Gesetze. Ist denn unsere Umwelt sicherer geworden mit den Gesetzen?
Gegenfrage: Wieviel unsicherer wäre unsere Umwelt ohne die Gesetze? Man liest ja nicht selten von vereitelten Anschlägen etc.

Sorry, wir haben eine der am besten funktionierenden Demokratien und ich habe nicht den Eindruck, hier nicht in Frieden leben zu können. Das nicht alles Ideal ist, ist auch klar, aber wo ist es denn besser?
Was ist denn Dein "gelobtes Land"?

Re: Kein schöner Land!

Verfasst: Sa 21. Apr 2018, 17:32
von Mina
conny hat geschrieben: Sa 21. Apr 2018, 17:18 hier nicht in Frieden leben zu können. Das nicht alles Ideal ist, ist auch klar, aber wo ist es denn besser?
Sorry das ich da quergreife, Jasmin war ja eigentlich gemeint.

Aber, ich habe es ja schon verlinkt weiter oben, das sich der Großteil der Deutschen eher sicher als unsicher fühlt. Warum also - und da kommen wir auf das Thema zurück - brauchen wir "WTF" solche Gesetze die noch strenger und noch "undemokratischer" sind?

Argument? Prävention? Nein!

Möglichkeiten und Kontrolle - immer noch.

Re: Kein schöner Land!

Verfasst: Sa 21. Apr 2018, 18:52
von Laila-Sarah
Hallo,

ich lese diesen Thread mit und mir ist aufgefallen, dass man die Implikationen eines internationalen oder besser globalen Problems versucht "nur" national zu betrachten.

Es ist doch bedauerlicher Weise so, dass unser Wohlstand hier im westen leider darauf basiert, dass wir seit Jahrhunderten die restliche Welt (man kann es nicht anders ausdrücken) ausbeuten. Die Länder, die an Bodenschätzen am reichsten sind sind bis an beide Ohren verschuldet und bettel arm. Der mittlere Osten wo das ganze Öl liegt wird künstlich in Konflikte verwickelt und ist in ständigem Bürgerkriegszustand. Überall dort sitzt der Hass tief und der Bildungsstand ist unterirdisch. Das macht es den Extremisten sehr einfach Leute zu polarisieren und in Zeiten von Facebook, Twitter, Internet und Globalisierung sind ist es so einfach Terror zu organisieren wie z.B: ein Flashmob. Ergo wir sind nicht mehr sicher und dem Terror ausgeliefert. Was passiert als Konsequenz? Die Rechte der Bürger werden zurückgefahren um der Sicherheit Herr zu werden. Und im Kielwasser dieses Traumas schwimmen die Populisten (AfD) und die Erzkonservativen (CSU) und wollen noch das unverschämte i-Tüpfelchen daraufsetzen. Leider passiert es nicht nur in der DE sondern überall in der ersten Welt. "Die Tribute von Panem" ist eigentlich fast kein SF-Buch sondern eine Parodie unserer Welt. Nun kann man an den Symptomen herumdoktern oder sich die Ursachen (siehe Oben) anschauen. Beheben kann man aber die Ursachen recht schwierig. Was man tun kann ist zurückzulächeln wenn ein farbiges Immigranten Kind uns anlächelt, uns unserer Schuld an die Welt bewusst werden und (sehr wichtig) wählen gehen ;)

VlG