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Re: Betty - der Troll

Verfasst: Di 13. Mär 2018, 18:50
von Michi
betty hat geschrieben: Di 13. Mär 2018, 18:18 Aber wie der Administrator schreibt, ...
Fällt es dir so schwer, Anne-Mette als "die Administratorin" zu bezeichnen?
Und du beklagst dich, dass man dir vorhält, anderen hier nicht mit dem gebotenen Respekt zu begegnen?! (poli)
betty hat geschrieben: Di 13. Mär 2018, 18:18 Mir wird vorgeworfen, ich setze Ratschläge nicht um. Wer sagt das , woher wisst ihr das? Wir sind, wie mein Mann schon geschrieben hat, seid einiger Zeit in Therapie und lassen uns helfen.
Es ist für mich anhand deiner Äußerungen nicht erkennbar, dass die Therapie bei dir irgendwas bewirkt. :shock:
betty hat geschrieben: Di 13. Mär 2018, 18:18 Es wird mir auch des öfteren hier im forum ein Problem angehängt. Aber mal ehrlich, das Problem hat mein Mann. Er braucht das Tragen von frauenkleidern, um etwas zu verdrängen oder in eine andere Rolle zu schlüpfen. Ist da nicht etwas schief gelaufen in der Kindheit? Das versuchen wir gerade mit Hilfe des Therapeuten zu erörtern.
Klar, mein Problem ist, daß er anders "tickt", aber ich denke, das bei ihm gearbeitet werden muß
Es wird dir nichts "angehängt". Ich bin durchaus in der Lage, dich auf Grund deiner Äußerungen und Reaktionen einzuschätzen. Und grad im letzten Posting hast du dich regelrecht entlarvt. :roll:

Alles was du gerade geschrieben hast, spricht sehr deutlich aus, dass du NULL Verständnis für Conny aufbringen willst.
Alles was du gerade geschrieben hast, ist ausschließlich darauf ausgerichtet, Conny die Schuld zuzuschieben.

Wie schon geschrieben hatte meine Ex-Frau genau so ein Verhalten an den Tag gelegt. Sie war an nichts schuld und immer nur das Opfer. Sie hat alle zu manipulieren und zu verarschen versucht. Sie hat nicht mal mitbekommen, dass der Psychologe sie durchschaut hat. Sie hat selbst dessen Aussage, dass er ihr nicht helfen könne, wenn sie nicht zur Mitarbeit bereit ist, als Bestätigung ihres kruden Opferbildes uminterpretiert.

Dir kann nicht geholfen werden, wenn du dir nicht helfen lassen willst. :idea:

Aber mache ruhig weiter so. Vielleicht kommt ja 'ne schöne Witwenrente dabei raus.
:((a

PS: Sorry @all aber bei Bettys Borniertheit kann ich nur noch Sarkasmus.

Re: Betty - der Troll

Verfasst: Di 13. Mär 2018, 18:55
von betty
Ja, das fällt mir schwer, da er ein Mann in frauenkleider ist. Er ist keine Frau, nur weil er das tut. Wenn ich mir ein regenbogenfarbenes horn an die Stirn kleben, bin ich dann automatisch ein Einhorn?
So geht jetzt los mit dem shit storm (fwe3)

Re: Betty - der Troll

Verfasst: Di 13. Mär 2018, 18:59
von Michelle_Engelhardt
betty hat geschrieben: Di 13. Mär 2018, 18:55 Ja, das fällt mir schwer, da er ein Mann in frauenkleider ist. Er ist keine Frau, nur weil er das tut. Wenn ich mir ein regenbogenfarbenes horn an die Stirn kleben, bin ich dann automatisch ein Einhorn?
So geht jetzt los mit dem shit storm (fwe3)
Ich denke, es ist das Beste, Dein Geschwaller komplett zu ignorieren...es hat einfach keinen Sinn. Dein Einhorn-Gelaber zeigt einmal mehr, das Du echt nix checkst. Ich bin raus!

Re: Betty - der Troll

Verfasst: Di 13. Mär 2018, 19:04
von Katrin
Kein shitstorm,
aber offensichtlich fehlt Betty der Background.
Ohne Orientierung und Qualfikation macht so eine Debatte keinen Sinn.

Alles Liebe
Katrin

Re: Betty - der Troll

Verfasst: Di 13. Mär 2018, 21:00
von Silke61
Ach Leute, was ist das schade, wie hier zu Chance zu einem so notwendigen Gespräch den Bach runter geht.

Es treffen ja wirklich zwei Welten aufeinander, wir, die wir uns Toleranz wünschen und uns gleichzeitig über die, die ein traditionelles binäres Geschlechterbild haben als "Hinterwälder" o.ä. aufregen und auf der anderen Seite eben genau diese Bettys, die keinerlei Verständnis für uns und unsere "Verkleidung" aufbringen.

Ist ja fast wie bei Loriot: "Hat es denn ein Zipfelchen?" -- Dann hat es offensichtlich blau zu tragen, sonst rosa. Ich würde gern verstehen, wie jemand in einem so einfach Denkschema bleiben kann, selbst wenn schon in der eigenen Ehe deutlich ist, daß es so einfach nicht ist.

Um bei Loriot zu bleiben, seine Szenen sind ja deshalb so genial, weil er so genau typische Muster beobachtet und auf den Punkt bringt. Ich glaube wirklich, daß wenn wir Betty verstehen, wir viel von dem verstehen, was uns "da draußen" oft genug Angst macht.

Und wenn Betty gar dann noch auf die Idee käme, daß nicht alles, was sie stört auch eine Störung/Krankheit/was-auch-immer-repariert-werden-sollte ist, sondern erst einmal nur verstörend/ungewohnt/was-auch-immer-mit-dem-man-leben-kann ist, hätten wir schon fast ein neues Pfingstwunder, wo jeder die Sprache des anderen versteht.

Wie gesagt, ich finde es schade, daß es nicht mal ansatzweise dazu gekommen ist.
Silke, die sich befreit und keineswegs krank fühlt, seit sie (auch) als Frau leben kann.

Re: Betty - der Troll

Verfasst: Di 13. Mär 2018, 22:56
von Exuser-2019-01-04
betty hat geschrieben: Di 13. Mär 2018, 18:18 ..... Aber mal ehrlich, das Problem hat mein Mann. Er braucht das Tragen von frauenkleidern, um etwas zu verdrängen oder in eine andere Rolle zu schlüpfen. Ist da nicht etwas schief gelaufen in der Kindheit? Das versuchen wir gerade mit Hilfe des Therapeuten zu erörtern.
Klar, mein Problem ist, daß er anders "tickt", aber ich denke, das bei ihm gearbeitet werden muß
Da stellt sich natürlich die Frage, wie Betty reagieren würde, wenn es sich bei Conny um eine Krankheit handeln würde (bitte beachten: es handelt sich in diesem Fall NICHT um eine Krankheit). Da könnte auch "etwas" in der Kindheit schiefgelaufen sein, und "er" dann ein Problem damit haben (viele Krankheiten sind ja auch genetisch bedingt). Bettys Problem wäre das dann aber nicht, so lese ich es heraus. Und was heisst "anders ticken"? Ist allein das schon ein Aussch(l)usskriterium? Persönlich könnte ich mit einem Partner, der vorgibt, mich zu lieben, dann aber mich so, wie ich bin, nicht ertragen mag, mir sogar eine therapiepflichtige "Störung" unterstellt, nicht (lange) zurrechtkommen - da ist mir der innere Widerspruch doch zu arg - und m.E. unglaubwürdig.

Als meine Frau schwer erkrankte und sich unser Leben drastisch veränderte, habe ich das "Problem" meiner Frau automatisch auch als mein eigenes empfunden, sie unterstützt, wo ich konnte, es wäre mir fast lieber gewesen, ich hätte ihr die Krankheit abnehmen können.

Und, das ist ja schon dreist, zu sagen, es müsse an "ihm gearbeitet werden". Geht's noch? Ein Mensch, der nicht normkonform "tickt" ist doch kein kaputtes Auto, das man zur Instandsetzung bringt. Unglaublich ...

Nun, ich habe geantwortet, obwohl ich weiter an eine Trollerei glaube, aber ich habe einfach mal dieses Thema als eine virtuelle Grundsatzdiskussion aufgenommen und meiner Verwunderung über solcherlei Dreistigkeiten Raum gegönnt.

Sasha

Re: Betty - der Troll

Verfasst: Mi 14. Mär 2018, 06:41
von Drachenfrau
Guten Morgen von einem Drachen,

der sich gestern vornahm, hier sich nicht mehr zu beteiligen und dennoch sich gerade wieder vorm Bildschirm und an der Tastatur wieder findet und zu diesem Thema etwas schreibt.
conny65 hat geschrieben: Di 13. Mär 2018, 13:58 Nur wenden sich die meisten Frauen dem Thema ab und halten sich eher selten in Foren wie diesen auf und Betty wird daher hier keine "Gleichgesinnten" treffen. Betty und ich haben aber ein sehr dickes Fundament und sie sucht nur Antworten, die sie aber sicher hier nicht finden wird. Ihre "Beleidigungen" sind eher der Verzweiflung und Ohnmächtigkeit zuzuordnen... glaubt mir, denn sonst wäre ich nicht mehr bei ihr ;-)
Danke Conny, dass du dich hier beteiligst und auch etwas dazu schreibst, uns deine Sichtweise mitteilst.
Wenn du und Betty kein Fundament hättet, ja, dann wäret ihr wirklich schon getrennt.
Betty's Art nach Antworten zu suchen, so mitfühlend ich auch bin - da bin auch ich überfordert.
Es ist eine Seite, sich verzweifelt und hilflos zu fühlen - ja, da ist die nächste Stufe dann Aggression, die sehr steigerungsfähig sein kann.
Diese Form der Verzweiflung, wie du sie nennst Conny, kommt hier aggressiv an.
Das macht es für viele nachvollziehbar sehr schwer, überhaupt erkennen zu können, was denn nun Bettys ehrlich gemeinte Fragen sein können, denn leider lässt sich Worten nicht heraushören, ob sie sarkastisch oder ironisch geschrieben wurden.
Beim Suchen in den älteren Beiträgen bin ich auch hierauf gestoßen:
betty hat geschrieben: So 4. Dez 2016, 12:19 Meine Gefühle fallen von unglaublicher Trauer über Wut über Verzweiflung .
Sie hat es selbst geschrieben, wie ihre Gefühlslage ist.
Ich bin mir sicher, wenn Betty ihre Gefühle in den Zeilen außen vor lassen könnte, dass es hier Antworten gäbe und ganz viele Menschen, die bereit sind, sich intensiv mit ihr auseinander zu setzen.
Wenn du mal nach den Beiträgen und den Antworten seit ihrer Anmeldung hier nachliest, dann wirst du sehen, dass sich sehr viele Menschen die Zeit genommen haben, hier zu schreiben, um ihr Antworten zu geben, doch es waren nicht die, die SIE hören wollte und in den Antworten gab es und gibt es für sie auch Verständnis, Mitgefühl und Toleranz. Hier haben sich Menschen angreifen lassen und waren dennoch bereit, ihr durch ihre Beiträge helfen zu wollen.
betty hat geschrieben: Di 13. Mär 2018, 18:18 Aber wie der Administrator schreibt, es ist auch ( laut der Beschreibung) ein forum für Partnerinnen. Da steht nirgends ; nur für tolerierende Ehefrauen.
Mir wird vorgeworfen, ich setze Ratschläge nicht um. Wer sagt das , woher wisst ihr das? Wir sind, wie mein Mann schon geschrieben hat, seid einiger Zeit in Therapie und lassen uns helfen.
Es wird mir auch des öfteren hier im forum ein Problem angehängt. Aber mal ehrlich, das Problem hat mein Mann. Er braucht das Tragen von frauenkleidern, um etwas zu verdrängen oder in eine andere Rolle zu schlüpfen. Ist da nicht etwas schief gelaufen in der Kindheit? Das versuchen wir gerade mit Hilfe des Therapeuten zu erörtern.
Klar, mein Problem ist, daß er anders "tickt", aber ich denke, das bei ihm gearbeitet werden muß
Liebe betty,
stimmt, es ist nicht nur für tolerierende Ehefrauen, sonst müsste es in der Beschreibung drin stehen.
Es geht vielen nicht darum, ob du tolerant bist oder nicht - sondern was den Austausch mit dir hier erschwert, ist deine Art hier zu schreiben.
Therapeutisch wäre da auch bei dir klärbar, woher denn die Ursache von Verzweiflung kommt, denn - jetzt bin ich auch mal weniger mitfühlend: du warst bestimmt auch schon in der Lage wütend und verzweifelt zu sein, bevor du deinen Mann kennengelernt hast. Das hat auch immer eine Ursache.
Ein Mensch mit sich im Reinen, innerlich ausgeglichen - der wird nicht wütend oder verzweifelt.

Vielleicht ist tatsächlich "etwas schief gelaufen". Das haben Denies und ich durch Denies ihre Therapeutin in einem Gespräch erfahren, dass es für eine Geschlechtsidentitätsstörung auch pathologische Ursachen gibt - es ist nicht immer tatsächlich eindeutig, dass es sich um die Diagnose F 64.0 (G) handelt.
Das findet jedoch wahrscheinlich eher ein Therapeut heraus, der Erfahrung hat in der Begleitung transsexueller Menschen.

Du schreibst, dein Mann sei das Problem, weil er ja schon vor eurem Kennenlernen Frauenkleider trug.
Das bedeutet für uns, dass alles, was wir dir geschrieben haben an wohlwollenden Ratschlägen und auch mitfühlender Auseinandersetzung und in Diskussionsbereitschaft alles in den Wind geschrieben wurde, regelrecht für die Katz war.
Wenn es wirklich SEIN Problem allein wäre, dann wärst du nicht hier, dann gäbe es keine notwendige Therapie, dann hättest du schon längst für dich die Segel in deinem Leben eigenbestimmt und selbstbewusst in die Richtung gesetzt, die du für dich richtig hälst.

Leider habe ich nicht mehr den Beitrag gefunden, indem du beschrieben hattest, dass ihr bei einem Selbsthilfetreffen wart und es für dich so schrecklich war, dass du zur Toilette gingst, weil du dich übergeben musstest.
Diesen Umstand finde ich schon als ein Problem im Umgang mit anderen Menschen und dieser hat mit diesen anderen Menschen nichts zu tun.

Und so ganz frei davon, selbst ein Problem für dich zu sehen, bist du nicht:
betty hat geschrieben: So 4. Dez 2016, 12:19 Ich will meinen Mann nicht verlieren, weiß aber nicht, wie ich die weibliche Seite akzeptieren kann.
Bin die Ehefrau einer Transe und komme damit nicht klar. Wäre schön ich könnte hier Hilfe finden.
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... le&u=11587
Und schließlich könnte man es auch so formulieren: ich habe ein Problem damit, dass mein Mann ein Problem hat, damit aufzuhören Frauenkleider zu tragen.

Alles Gute, Ulla

Re: Betty - der Troll

Verfasst: Mi 14. Mär 2018, 08:11
von Anne-Mette
Guten Morgen,

hier ist der Beitrag mit dem "Übergeben": https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... 69#p184169

Die Suchfunktion ist doch besser als ich dachte )))(:

Gruß
Anne-Mette

Re: Betty - der Troll

Verfasst: Mi 14. Mär 2018, 08:37
von biene38
@ Betty
was ich immer noch nicht so ganz verstanden habe (vielleicht hast du es schon irgendwo geschrieben), geht es nun darum, dass Conny nur modisch etwas rumexperimentieren möchte, und auch etwas mit den Geschlechterrollen spielen möchte, oder geht es darum, dass Conny sich im falschen Körper fühlt, und eine Anpassung anstrebt.
Im ersten Fall würde ich sagen, stell Dich bitte nicht so an, denk bisschen modern und tolerant, und lass Deinem Partner seinen Spaß. Du bekommst schließlich Deinen "echten" Mann immer wieder zurück.
Im zweiten Fall, könnte ich Deine Sorgen und Ängste nachvollziehen.
@Conny, vielleicht möchtest Du mich ja aufklären....

Re: Betty - der Troll

Verfasst: Mi 14. Mär 2018, 08:41
von Jenina
Hallo,

langsam scheint mir dass ich meine oben geäußerte Meinung ändern muss. Ich habe ja Betty immer etwas sn Schutz genommen, versucht sie zu verstehen. Warum?

Da muss ich einmal mehr von meiner Frau berichten. Sie hat mächtig viel um die Ohren. Einen dementen Vater der im Heim llebt, die FInazierung dieses Lebensabschnittes, einen querulanten sozialschmarotzenden Bruder der ihr das Leben schwer machen will, Richter am Sozialgericht die seltsame Urteile fällen, Geschwister die psychologisch patologische Probleme haben, Geschwister die sich asu allen Problemen heraushalten, den Verlust meiner Eltern, die sie abgöttisch geliebt hat (weil sie das gesehen hat was in ihrer Familie stets gefehlt hat), einen Mann der gerne Frauenkleider trägt und sich gerne schminkt, eine Sohn der sich vile zu selten meldet (einmal die Woche ist nicht genug...), einen Frisör der nicht das macht was sie sich wünscht, ein blödes Regenwetter und und und...

Also Probleme über Probleme, davon sind manche schon existentiell, manche auch albern, und da kommt es immer wieder vor, dass es einfach zu viel wird. Da kommt es dann zum Ausbruch und alle Probleme werden herausgeschrien und unsachliche Vorwürfe erhoben und seltsame Scheinlösungen postuliert. Das ist heftig - aber es ist eben der Schrei nach Hilfe. So etwas hatte ich eigentlich bei Betty vermutet.

Aber es scheint doch etwas anders:
betty hat geschrieben: Di 13. Mär 2018, 18:18 ...
Es wird mir auch des öfteren hier im forum ein Problem angehängt. Aber mal ehrlich, das Problem hat mein Mann. Er braucht das Tragen von frauenkleidern, um etwas zu verdrängen oder in eine andere Rolle zu schlüpfen. Ist da nicht etwas schief gelaufen in der Kindheit? Das versuchen wir gerade mit Hilfe des Therapeuten zu erörtern.
Klar, mein Problem ist, daß er anders "tickt", aber ich denke, das bei ihm gearbeitet werden muß
Denn das muss ich nicht ertragen, dass mir vorgeworfen wird, dass ich "Schuld" an meinem trans*-Sein bin und daran etwas wegtherapieren müsste. Wir haben nämlich darüber viel gesprochen. Ich habe ja auch ein Buch geschrieben, nicht zuletzt damit meine Frau es liest und mich damit besser versteht. Das hat gut geklappt.

Mit den Ausbrüchen habe ich gelernt zu leben. Sie sind immer gleich und sie sind das Ventil. Damit kann ich umgehen, auch dadurch, dass ich dabei nicht weglaufe sondern Signale setze dass meine Hilfe jederzeit bereit ist. Und es hat noch jedes Mal eine Umarmung gegeben, lang und fest. Warum wir das aushalten wo es doch eigentlich schrecklich klingt: weil wir uns lieben - verdammt noch mal!

Ob das bei Betty und Conny auch so ist? Nach den Äußerungen da oben habe ich große Zweifel. Und das finde ich vor allem für Conny traurig. Schade...

Jenina

Re: Betty - der Troll

Verfasst: Mi 14. Mär 2018, 09:21
von Michelle_Engelhardt
Eines muss ich nun doch noch loswerden, bevor ich das Thema Betty wegen Sinnfreiheit endgültig zu den Akten lege. Ist euch (insbesondere jene, die schon länger im Forum unterwegs sind) schon mal aufgefallen, dass die "Ehefrau einer Transe, die damit nicht klar kommt" hier immer wieder, mehr oder weniger quartalsmäßig, auftaucht um uns das gleiche bla bla aufzutischen? Wenn dann klar wird, das sie mit ihren kruden Ansichten hier kaum auf Gegenliebe stößt, verschwindet sie (gottseidank) wieder in der Versenkung, um dann einige Monate später wiederum die gleiche Show abzuziehen. Wenn Betty zuhause tatsächlich genau so ist, wie sie sich hier im Forum gibt, ist es mir absolut schleierhaft, wie Conny das aushält.

Okay, das war's dann jetzt aber auch wirklich.....genug Buchstaben verschwendet.

LG
Michelle

Re: Betty - der Troll

Verfasst: Mi 14. Mär 2018, 09:38
von Dara
Guten Morgen liebe Gemeinde!


Habe diese Diskussion mit Interesse erfolgt und mir fallen hierzu nur zwei Zitate ein.

Das erste wird Mark Twain zugeschrieben: "Lege Dich nie mit einem Idioten an! Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dann mit seiner Erfahrung!"

Das zweite Zitat stammt aus der Amazon-Serie "Transparent" in welcher der Hauptfigur, einer Transfrau, von der Schwester vorgeworfen wird sich mit ihrem "Transsein" in den Mittelpunkt stellen zu wollen, woraufhin diese erwidert: "Ich will nicht Trans sein, ich BIN Trans!"


Ich wünsche euch noch allen einen schönen Tag! ---)))

Greta

Re: Betty - der Troll

Verfasst: Mi 14. Mär 2018, 10:05
von Conny-Andrea
Hallo Betty,

es gibt zwei Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Du trollst hier wirklich nur herum. In diesem Fall sage ich: "Bravo, du hast uns alle hier prima "unterhalten", bzw. an der Nase herum geführt". Damit bist du nicht allein, denn schon Berühmtheiten, wie z.B. Orson Welles haben genau das gleiche getan. (ap)

Möglichkeit 2: Du meinst es ernst. In diesem Fall sage ich: "OK, ich kann dich verstehen, mach so weiter wie bisher, damit liegst du richtig ...
... vorausgesetzt, du kommst nie in eine Situation, in der DU von deinem Partner Verständnis, Toleranz oder Akzeptanz erwartest". Na ja, so wie es halt im Eheleben üblich sein sollte. Ich drücke dir die Daumen. (yes)

Liebe Grüße von Conny-Andrea

Re: Betty - der Troll

Verfasst: Mi 14. Mär 2018, 11:58
von Aubergine
Hi,

bevor auch ich mich aus diesem Thread auf Dauer zurückziehe, möchte ich noch folgendes anmerken.

Wenn ich etwas nicht verstehe oder mir etwas gar nicht gefällt, versuche ich dagegen etwas zu unternehmen. Das ist eine ganz normale Sache.
Die Schlussfolgerung daraus ist, ich versuche mich mal schlau zu machen, mich eingehend über das Thema zu informieren, egal ob es mir gefällt was ich finde oder nicht.

Das liebe Betty, hast du noch mit keinem Fingerschnippen getan, was man schon aus deinen Zeilen lesen kann.
Ursachenforschung....wenn ich dass schon höre geht mir die Hutschnur auf.
Dazu muss nicht erst eine Betty kommen, die Ursachen sind schon seit Jahren bekannt.
Falls du wirklich an dem Thema interessiert bist, lies mal https://diepresse.com/home/science/4679 ... Geschlecht
Aber lies es mal ganz und nicht nur oberflächlich.
Solche und ähnliche Berichte finden sich viele im Netz und es ist heutzutage erwiesen, dass der Vorgang bereits im Mutterleib statt findet.

Wenn man in der Lage ist, Tatsachen als gegeben hinzunehmen, kann man mit vielen Situationen anders umgehen, bzw sie vielleicht leichter in den Griff bekommen. DEINE Conny hatte das "Problem" (was keines ist) selbstverständlich schon bevor sie dich kennengelernt hat. Sie hat es sich aber nicht ausgesucht sondern es wurde ihr sozusagen in die Wiege gelegt.
Für Dinge, Sachen, Zustände, für die ich nichts kann, brauche ich mich nicht zu entschuldigen, mich nicht zu verstecken und mich schon gar nicht vor meiner Frau rechtfertigen. Das es für die Familie leicht ist, sagt niemand, aber mit kleinen Schritten, kann man sich auch in großen Dingen wieder aufeinander zu bewegen.

Es ist an der Frau zu lernen damit umzugehen, bzw es zumindest soweit zu tolerieren um den andern nicht in eine Zwangsjacke zu stecken und ihn darin gefangen zu halten, nur weil er sonst nicht ins Weltbild passt. Wie es IHM dabei geht ist völlig wurscht, nur meiner heilen Welt darf bitte so etwas nicht unterkommen.
Wenn Frau das absolut nicht ab kann, bleibt nur der letzte Schritt, die Trennung. Allerdings vom Partner zu erwarten, dass er etwas ändert, das angeboren ist, ist mehr als hier irgend jemand verstehen und tolerieren kann. Daher wirst du hier auch für deine "Hilfe" Posts keine Zustimmung mehr finden und wenn du dich daran erfreust wie sehr sich hier die Leute aufregen, dann wünsch ich dir viel Spaß dabei, mit mir wirst du künftig keinen mehr haben.

Partnerinnen, die hier wirklich Rat suchen, sind bisher alle meist offen gewesen und haben sachlich diskutiert. Vielleicht orientierst du dich daran mal.

Ich wünsche dir alles Gute

LG Aubergine

Re: Betty - der Troll

Verfasst: Mi 14. Mär 2018, 12:29
von Anja
Moinsen,

da sich dieser Thread in kurzer Zeit größter Beliebtheit erfreut, habe ich mich dazu entschlossen, den nun auch mal durchzuackern.
Nachdem ich damit durch bin muss ich sagen ich bin schockiert. Aber nicht von Betty.
Sie steht in diesem Forum ganz alleine da, da sich aus gegebenen Anlass hier wohl kaum jemand anmeldet, der unsereins nicht positiv gegenüber steht.
Somit verwundert es kaum, das sie stürmischen Gegenwind erfährt. Aber wir, die andauernd Toleranz von der Gesellschaft einfordern, sollten wir nicht auch bereit sein, selbige zu geben?
Hier prallen zwei Welten aufeinander. Mir ist beim Lesen spontan der Glauben eingefallen. Als Beispiel alle hier im Forum glauben an Gott. Nun kommt Betty und sagt mit Gott kommt sie überhaupt nicht klar, der Prophet Mohammed, der passt viel besser zu ihrem Leben! Ist das nun ein Grund Kreuzzüge anzustrengen? Ist das ein Forum, wo es um Gläubige geht? Oder nur um Gottesgläubige? Darf es Stimmen gegen die Bibel geben?
Toleranz ist keine Einbahnstraße.
Betty hat hier einen schweren Stand und findet häufig nicht die (für uns) richtigen Worte. Das geht aber Forumsmitgliedern hier in diesem Thread nicht anders, wie mir scheint. Bis auf ein paar Beiträge, die neutral und sachlich formuliert sind, geht es doch hauptsächlich immer nur gegen sie und ihre Äußerungen. Man kann seine Gefühle nicht ändern. Wer von uns hätte nicht versucht, es zu unterdrücken?
Betty hat ein Problem mit der weiblichen Seite ihres Mannes, trotzdem versucht sie im Rahmen ihrer (persönlichen) Möglichkeiten, Wege zu finden. Sie kann genauso wenig ihre Gefühle unterdrücken wie wir das können.
Ich finde es erstaunlich, das sie hier überhaupt noch reinschaut, nach dem was sie sich hier anhören kann, nur weil sie ihre Gefühle äußert.
Ich glaube, Betty möchte sich hier austauschen, aber jeweils beide Seiten haben Standpunkte, die die andere Seite nicht hören möchte. Betty muss sich (geistig) bewegen habe ich gelesen, vielleicht gibt sich der eine oder andere Schreiber in diesem Thread auch mal einen "Ruck". Auch Meinungen, Gefühle, Ansichten die uns nicht gefallen, haben eine Daseinsberechtigung.
Wem das, was Betty schreibt, zuwider ist, der kann doch einfach die Finger von der Tastatur lassen? Man muss ja nicht zu allem eine Meinung haben.

Ich wiederhole es noch mal:
Toleranz ist keine Einbahnstraße.

Grüße
die Anja