Guten Morgen von einem Drachen,
der sich gestern vornahm, hier sich nicht mehr zu beteiligen und dennoch sich gerade wieder vorm Bildschirm und an der Tastatur wieder findet und zu diesem Thema etwas schreibt.
conny65 hat geschrieben: Di 13. Mär 2018, 13:58
Nur wenden sich die meisten Frauen dem Thema ab und halten sich eher selten in Foren wie diesen auf und Betty wird daher hier keine "Gleichgesinnten" treffen. Betty und ich haben aber ein sehr dickes Fundament und sie sucht nur Antworten, die sie aber sicher hier nicht finden wird. Ihre "Beleidigungen" sind eher der Verzweiflung und Ohnmächtigkeit zuzuordnen... glaubt mir, denn sonst wäre ich nicht mehr bei ihr
Danke Conny, dass du dich hier beteiligst und auch etwas dazu schreibst, uns deine Sichtweise mitteilst.
Wenn du und Betty kein Fundament hättet, ja, dann wäret ihr wirklich schon getrennt.
Betty's Art nach Antworten zu suchen, so mitfühlend ich auch bin - da bin auch ich überfordert.
Es ist eine Seite, sich verzweifelt und hilflos zu fühlen - ja, da ist die nächste Stufe dann Aggression, die sehr steigerungsfähig sein kann.
Diese Form der Verzweiflung, wie du sie nennst Conny, kommt hier aggressiv an.
Das macht es für viele nachvollziehbar sehr schwer, überhaupt erkennen zu können, was denn nun Bettys ehrlich gemeinte Fragen sein können, denn leider lässt sich Worten nicht heraushören, ob sie sarkastisch oder ironisch geschrieben wurden.
Beim Suchen in den älteren Beiträgen bin ich auch hierauf gestoßen:
betty hat geschrieben: So 4. Dez 2016, 12:19
Meine Gefühle fallen von unglaublicher Trauer über Wut über Verzweiflung .
Sie hat es selbst geschrieben, wie ihre Gefühlslage ist.
Ich bin mir sicher, wenn Betty ihre Gefühle in den Zeilen außen vor lassen könnte, dass es hier Antworten gäbe und ganz viele Menschen, die bereit sind, sich intensiv mit ihr auseinander zu setzen.
Wenn du mal nach den Beiträgen und den Antworten seit ihrer Anmeldung hier nachliest, dann wirst du sehen, dass sich sehr viele Menschen die Zeit genommen haben, hier zu schreiben, um ihr Antworten zu geben, doch es waren nicht die, die SIE hören wollte und in den Antworten gab es und gibt es für sie auch Verständnis, Mitgefühl und Toleranz. Hier haben sich Menschen angreifen lassen und waren dennoch bereit, ihr durch ihre Beiträge helfen zu wollen.
betty hat geschrieben: Di 13. Mär 2018, 18:18
Aber wie der Administrator schreibt, es ist auch ( laut der Beschreibung) ein forum für Partnerinnen. Da steht nirgends ; nur für tolerierende Ehefrauen.
Mir wird vorgeworfen, ich setze Ratschläge nicht um. Wer sagt das , woher wisst ihr das? Wir sind, wie mein Mann schon geschrieben hat, seid einiger Zeit in Therapie und lassen uns helfen.
Es wird mir auch des öfteren hier im forum ein Problem angehängt. Aber mal ehrlich, das Problem hat mein Mann. Er braucht das Tragen von frauenkleidern, um etwas zu verdrängen oder in eine andere Rolle zu schlüpfen. Ist da nicht etwas schief gelaufen in der Kindheit? Das versuchen wir gerade mit Hilfe des Therapeuten zu erörtern.
Klar, mein Problem ist, daß er anders "tickt", aber ich denke, das bei ihm gearbeitet werden muß
Liebe betty,
stimmt, es ist nicht nur für tolerierende Ehefrauen, sonst müsste es in der Beschreibung drin stehen.
Es geht vielen nicht darum, ob du tolerant bist oder nicht - sondern was den Austausch mit dir hier erschwert, ist deine Art hier zu schreiben.
Therapeutisch wäre da auch bei dir klärbar, woher denn die Ursache von Verzweiflung kommt, denn - jetzt bin ich auch mal weniger mitfühlend: du warst bestimmt auch schon in der Lage wütend und verzweifelt zu sein, bevor du deinen Mann kennengelernt hast. Das hat auch immer eine Ursache.
Ein Mensch mit sich im Reinen, innerlich ausgeglichen - der wird nicht wütend oder verzweifelt.
Vielleicht ist tatsächlich "etwas schief gelaufen". Das haben Denies und ich durch Denies ihre Therapeutin in einem Gespräch erfahren, dass es für eine Geschlechtsidentitätsstörung auch pathologische Ursachen gibt - es ist nicht immer tatsächlich eindeutig, dass es sich um die Diagnose F 64.0 (G) handelt.
Das findet jedoch wahrscheinlich eher ein Therapeut heraus, der Erfahrung hat in der Begleitung transsexueller Menschen.
Du schreibst, dein Mann sei das Problem, weil er ja schon vor eurem Kennenlernen Frauenkleider trug.
Das bedeutet für uns, dass alles, was wir dir geschrieben haben an wohlwollenden Ratschlägen und auch mitfühlender Auseinandersetzung und in Diskussionsbereitschaft alles in den Wind geschrieben wurde, regelrecht für die Katz war.
Wenn es wirklich SEIN Problem allein wäre, dann wärst du nicht hier, dann gäbe es keine notwendige Therapie, dann hättest du schon längst für dich die Segel in deinem Leben eigenbestimmt und selbstbewusst in die Richtung gesetzt, die du für dich richtig hälst.
Leider habe ich nicht mehr den Beitrag gefunden, indem du beschrieben hattest, dass ihr bei einem Selbsthilfetreffen wart und es für dich so schrecklich war, dass du zur Toilette gingst, weil du dich übergeben musstest.
Diesen Umstand finde ich schon als ein Problem im Umgang mit anderen Menschen und dieser hat mit diesen anderen Menschen nichts zu tun.
Und so ganz frei davon, selbst ein Problem für dich zu sehen, bist du nicht:
betty hat geschrieben: So 4. Dez 2016, 12:19
Ich will meinen Mann nicht verlieren, weiß aber nicht, wie ich die weibliche Seite akzeptieren kann.
Und schließlich könnte man es auch so formulieren: ich habe ein Problem damit, dass mein Mann ein Problem hat, damit aufzuhören Frauenkleider zu tragen.
Alles Gute, Ulla