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Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mi 30. Sep 2015, 21:04
von Beatrix
Khatia Buniatishvili performs live at iTunes Festival, September 30, 2014.
Khatia Buniatishvili (* 21. Juni 1987 in Tiflis) ist eine georgische Pianistin.
Buniatishvili gab im Alter von 6 Jahren ihr Orchesterdebüt. Beim Pianowettbewerb 2003 in Tiflis lernte sie Oleg Maisenberg kennen, der sie überzeugte, zur Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien zu wechseln. 2008 gewann sie beim 12. Arthur Rubinstein Competition den dritten Platz.
2012 erhielt sie den Echo Deutschen Musikpreis Klassik in der Sparte Nachwuchskünstlerin (Klavier) mit ihrem Album Franz Liszt, erschienen bei Sony Classical. In der Saison 2011/12 war sie der "Rising Star" des Wiener Konzerthauses und des Wiener Musikvereins. 2014 trat sie zusammen mit Placido Domingo bei einem Konzert des iTunes-Festivals in London auf. Am 13. Juni 2015 spielte sie in Genf mit dem Orchester der Vereinten Nationen beim offiziellen Konzert zum 70. Geburtstag der UNO.
Sie spricht fünf Sprachen und lebt in Paris.
Ihre Schwester Gvantsa Buniatishvili ist ebenfalls Pianistin. Gelegentlich treten beide gemeinsam auf.
1. Frederic Chopin - Étude Op. 10, No. 12 in C minor, Revolutionary Étude
2. Claude Debussy - Suite Bergamasque No. 3 in D-Flat Major: Clair de Lune
3. Franz Liszt - Mephisto Waltz no 1
4. Franz Liszt - Liebesträume no 3
5. Frederic Chopin - Waltz in C sharp minor op. 64 no 2
6. Georg Friedrich Händel - Menuet from Suite in G Minor, HWV 439
7. Maurice Ravel - La Valse
8. Johann Sebastian Bach - Cantata BWV 208, No.
9: Aria: Schafe können sicher weiden
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Do 1. Okt 2015, 22:17
von Jalana
Walzer aus der Operette "Das Spitzentuch der Königin" von Johann Strauss Sohn
Das Spitzentuch der Königin ist eine Operette in drei Akten von Johann Strauss (Sohn) nach einem Libretto von Heinrich Bohrmann-Riegen und Richard Genée. Uraufführung war am 1. Oktober 1880 im Theater an der Wien.
Der König von Portugal ist unfähig sein Land zu regieren. Diese Arbeit besorgt der Herzog Villalobos. Der aber ist bei den Untertanen unbeliebt. Als der Dichter Cervantes den Herzog in einem Lied verspottet, wird er verhaftet. Der König aber ordnet seine Freilassung an und schickt ihn zu seiner Frau, damit er ihr etwas aus seinen Werken vorlese. Dabei verliebt sich die Königin in den Dichter und überlässt ihm ein Spitzentuch. Darauf hat sie geschrieben: "Die Königin liebt dich, doch bist du nicht König." Als Cervantes dies liest, glaubt er, damit wolle die Königin ihrem Gatten eine Nachricht zukommen lassen. Er sucht den König auf und empfiehlt ihm, ein Auge auf seinen Regierungschef zu haben.
Herzog Villalobos sieht, wie Cervantes das Spitzentuch aus der Tasche fällt. Er hebt es auf und gibt es dem König. Aus den von seiner Frau geschriebenen Worten zieht er den (falschen) Schluss, sie habe ein Verhältnis mit dem Dichter. Er verbietet Cervantes, länger an seinem Hof zu weilen. Die Königin verbannt er in ein Kloster.
In der Nähe des Klosters betreibt Cervantes ein Gasthaus. Als er hört, was geschehen ist, will er das Königspaar wieder zusammenführen. Verkleidet als Räuber entführt er mit seinen Kumpanen die Königin und bringt sie zu sich nach Hause. Dort macht noch am selben Tag der König Rast. In den Kleidern einer Bedienung serviert ihm seine Frau seine Leibspeise, worauf er sie erkennt. Cervantes tischt dem Monarchen eine Story auf, die ihn versöhnlich stimmen lässt. Glücklich kehrt das Königspaar an seinen Hof zurück.
Es singt Helen Donath. Bitte als neuen Tab öffnen.
https://www.youtube.com/watch?v=GIET-ynBLf0
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Fr 2. Okt 2015, 21:07
von Beatrix
9. Sinfonie von AntonÃn Dvořák - "Aus der Neuen Welt" - Münchner Philharmoniker
Die 9. Sinfonie e-Moll op. 95 (B 178) AntonÃn Dvořáks trägt den Namen Aus der Neuen Welt, da sie von Dvořáks dreijährigem Amerika-Aufenthalt inspiriert wurde. Sie wurde zu Lebzeiten als 5. Sinfonie des Künstlers bekannt.
Als AntonÃn Dvořák 1892 amerikanischen Boden betrat, um der Berufung zum Direktor des National Conservatory of Music of America Folge zu leisten, war er bereits ein weltbekannter Komponist. Seinen Ruhm begründete er mit den Kompositionen "Die Erben des Weißen Berges" (1872), früheren Sinfonien, den "Mährischen Duetten" und den Slawischen Tänzen. Es war daher nicht verwunderlich, dass Jeannette Thurber, die Witwe eines wohlhabenden Kaufmanns und Mitbegründerin des New Yorker Instituts, ihm diesen lukrativen und prestigeträchtigen Posten anbot.
Mit der 9. Sinfonie, die während seines dreijährigen Amerika-Aufenthaltes entstand, schuf Dvořák sein wohl populärstes sinfonisches Werk. Obwohl Dvořák als Dirigent und Lehrer die Aufgabe übernommen hatte, eine junge Musikergeneration heranzubilden, die einen national-amerikanischen Musikstil entwickeln sollte, ist seine 9. Sinfonie keinesfalls amerikanische Musik. Er selbst äußerte sich dazu folgendermaßen: "Aber den Unsinn, dass ich indianische oder amerikanische Motive verwendet hätte, lassen Sie aus, weil das eine Lüge ist. Ich habe nur im Geiste dieser amerikanischen Volkslieder geschrieben." Dies lässt sich in verschiedenen harmonischen und rhythmischen Eigenheiten nachweisen. So basiert die Englischhorn-Melodie des 2. Satzes auf der halbtonlosen fünftönigen Skala der Pentatonik, die in der Musik der Indianer gebräuchlich war. (Wichtiger ist aber die große Rolle, die Longfellows Dichtung über "Hiawatha" — das ist der Häuptling, der den Irokesen-Bund der Indianer begründete — in der Sinfonie spielt, siehe unten.) Rhythmisch fallen auch die für Negro Spirituals typischen Synkopen auf (1. und 3. Hauptthema des 1. Satzes). Daneben zeigt sich unverkennbar der böhmische Musiker mit seiner in der heimatlichen Volksmusik verwurzelten Tonsprache, wie z. B. beim gemütvollen Ländler des Scherzo-Trios.
Die Themen der Ecksätze sind kurz und prägnant und der oben erwähnten Grundkonzeption zyklisch untergeordnet: das 1. Hauptthema des 1. Satzes erscheint in allen folgenden Sätzen. Im Finale sind außerdem die Hauptthemen des 2. und 3. Satzes andeutungsweise verarbeitet.
Münchner Philharmoniker
Dirirgent: Sergiu Celibidache
Aufnahme von 1991
1. Adagio - Allegro molto
2. Largo
3. Scherzo. Molto vivace
4. Allegro con fuoco
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Fr 2. Okt 2015, 22:44
von Mila_1981
Hallo ihr Klassik und Kulturbegeisterten,
eventuell kann ich hier auch etwas beitragen. Wir alle kennen sicherlich Mozarts Zauberflöte in etliche Darbietungen und Aufführungen - hier allerdings habe ich eine mMn. wirklich einmalige Variation des Stückes. Dargeboten im Jahre 2010 von einem Semi-professionellem Ensemble praktizierender Ärzte aus knapp 15 Ländern.
Musikalische, gesangliche und schauspielerische Leistung sind einfach Klasse und der besondere Charme der Produktion rührt aus der nicht ganz professionell-glattgebügelten Inszenierung.
Vielleicht kann ich ja hier jemanden mitbegeistern
https://www.youtube.com/playlist?list=P ... 553FFB884D
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Sa 3. Okt 2015, 04:02
von MicAme
Beatrix63 hat geschrieben:
1. Adagio - Allegro molto
2. Largo
3. Scherzo. Molto vivace
4. Allegro con fuoco
Das war soo wunderschön. Ich hab es mir von Anfang bis ende grade angehört.
(Ich bin ja sowieso jemand der sehr stark empfänglich ist für Instrumentale Melodien und Musik) Ich höre mir auch fast nur Film Soundtracks usw. an.
Das lässt meine gedanken völlig abschweifen und davon gleiten.
LG Michelle 
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: So 4. Okt 2015, 00:31
von Beatrix
Symphonie fantastique - Hector Berlioz
Die Symphonie fantastique — Episode de la vie d"™un artiste ("Fantastische Symphonie — Episoden aus dem Leben eines Künstlers") (op. 14) ist ein programmatisches musikalisches Werk von Hector Berlioz. Es gilt als wichtiges Werk der Sinfonischen Dichtung und als eines der bedeutendsten Stücke der Romantischen Musik überhaupt. Das Zar Nikolaus I. von Russland gewidmete Werk wurde am 5. Dezember 1830 unter der Leitung von François-Antoine Habeneck im Conservatoire de Paris uraufgeführt. Das Gegenstück ist das anschließend geschriebene Lélio ou Le retour à la vie op. 14b, ein "Monodrame lyrique" (1831—1832/1855).
Mit der 1830 entstandenen Symphonie fantastique betrat Berlioz Neuland, wobei er an Beethovens 6. Sinfonie (1808) anknüpfte. Berlioz bezeichnete sein Werk auch ausdrücklich als drame musical ("musikalisches Drama") und gliedert es folgerichtig in fünf Sätze analog zu den fünf Akten des klassischen Dramas. Das Leitmotiv (idée fixe), das Motiv der Geliebten, wird in den Sätzen, die einzelnen Szenen zugeordnet sind, verarbeitet.
gespielt vom Danish National Symphony Orchestra (DRSO)
Dirigent: Rafael Frühbeck de Burgos
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: So 4. Okt 2015, 22:32
von Jalana
"Summ' und brumm', du gutes Rädchen (Chor der Spinnerinnen)" aus der Oper 'Der fliegende Holländer' von Richard Wagner
Der fliegende Holländer, "Romantische Oper in drei Aufzügen" (so die Originalbezeichnung), ist eine Oper von Richard Wagner, die 1843 uraufgeführt wurde.
Den Stoff für die Handlung lieferte die Geschichte des niederländischen Kapitäns Bernard Fokke (siehe die Sage vom Fliegenden Holländer). Diesem gelang es - anders als vielen anderen Seefahrern - nicht, das Kap der Guten Hoffnung zu umfahren. Er versuchte, Gott und den Kräften der Natur zu trotzen, rang sie aber nicht nieder, weil er sie verfluchte, und war seither dazu verdammt, für immer mit seinem Geisterschiff auf den Weltmeeren zu kreuzen. Jedem, dem dieses Schiff mit schwarzem Mast und blutroten Segeln begegnete, war Unglück vorbestimmt.
Richard Wagner schrieb die Oper unter dem Eindruck einer stürmischen Schiffsreise und verlegte die Handlung vom Kap der Guten Hoffnung in der Urfassung von 1841 nach Schottland, später dann nach Norwegen. Oft wird das Stück als sein Durchbruch zum eigenen Stil angesehen. Die Oper wurde in ihrer Urfassung 1841 vollendet und am 2. Januar 1843 mit mäßigem Erfolg am Königlichen Hoftheater in Dresden uraufgeführt. Bereits nach vier Aufführungen wurde sie wieder vom Spielplan genommen. Im Jahr 1860 hat Wagner dann die Urfassung überarbeitet, musikalisch wurde insbesondere die Ouvertüre und der Schluss verändert.
Es singt der AIMS Frauenchor mit den Solistinnen Danielle Elizabeth Davis und Anney Byrne.
Danke Mila, ja diese Aufführung der Zauberflöte ist wirklich gelungen. Besonders beeindruckt hat mich die Arie der Königin der Nacht.

Ich freue mich auf weitere Beiträge von Dir.
An alle die hier mitposten habe ich die Bitte, den Inhalt Eures Beitrags in einer Zeile so zu formulieren, dass ich sie ohne Umstände und Mißverständnisse in das
Inhaltsverzeichnis übernehmen kann.
Liebe Grüße
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mo 5. Okt 2015, 22:15
von Jalana
"Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, Op 19 von Ludwig van Beethoven
Das Klavierkonzert Nr. 2, B-Dur, op. 19 ist ein frühes Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven. Einerseits orientiert sich Beethoven hier noch an den frühen Vorbildern der Wiener Klassik, andererseits lässt sich hier schon seine spätere Handschrift erkennen.
Das Werk entstand zwischen 1788 und 1801 und war eigentlich Beethovens erstes Klavierkonzert, da es vor dem 1. Klavierkonzert entstand. Beethoven schrieb beide Werke zunächst für den eigenen Gebrauch und stellte sich u.a. mit diesen Werken einer breiten Öffentlichkeit als Pianist und Komponist vor. Auch dieses Konzert steht dem Vorgänger Mozart noch nah, ohne Beethovens eigenen Stil zu verleugnen.
Bernard Haitink leitet das London Philharmonic Orchestra. Der Solist ist Vladimir Ashkenazy.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Di 6. Okt 2015, 21:43
von Beatrix
6. Sinfonie (-»Pathétique-«) von Peter Tschaikowski ∙ gespielt vom hr-Sinfonieorchester
Pjotr Iljitsch Tschaikowski (* 7. Mai 1840 in Kamsko-Wotkinski Sawod, Russland; " 6. November 1893 in Sankt Petersburg, Russland), deutsch Peter Tschaikowski oder Tschaikowsky, war ein russischer Komponist. Bereits zu seinen Lebzeiten wurden viele seiner Werke international bekannt. Heute zählen sie zu den bedeutendsten der Romantik. Auch in Russland gilt er heute als bedeutendster Komponist des 19. Jahrhunderts, obwohl er nicht der Gruppe der Fünf angehörte, sondern die von westlichen Einflüssen geprägte Schule Anton Rubinsteins fortsetzte.
Die Sinfonie Nr. 6 "Pathétique" in h-Moll (op. 74) ist das letzte Werk des russischen Komponisten Pjotr Tschaikowski; es wurde am 28. Oktober 1893 unter seiner eigenen Leitung in St. Petersburg uraufgeführt, neun Tage vor seinem Tod.
Charakteristisch ist der für Sinfonien ungewöhnliche, langsame Schlusssatz, dessen Ende an ein Requiem erinnert. Tschaikowski betrachtete die Sinfonie als seine persönlichste und wichtigste Komposition. Die Uraufführung wurde verhalten aufgenommen. Tschaikowski erlebte den späteren Siegeszug der Sinfonie nicht mehr.
I. Adagio - Allegro non troppo ∙
II. Allegro con grazia ∙
III. Allegro molto vivace ∙
IV. Finale. Adagio lamentoso - Andante ∙
hr-Sinfonieorchester (Frankfurt Radio Symphony Orchestra) ∙
Dirigent: Lionel Bringuier ∙
Alte Oper Frankfurt, 15. November 2013 ∙
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mi 7. Okt 2015, 21:59
von Jalana
"Lieblich röten sich die Wangen " aus der Oper 'Zar und Zimmermann' von Albert Lortzing
Gustav Albert Lortzing (* 23. Oktober 1801 in Berlin; " 21. Januar 1851 Berlin) war ein deutscher Komponist, Librettist, Schauspieler, Sänger und Dirigent.
Er gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper, einer deutschsprachigen Variante der Opéra comique.
Zar und Zimmermann ist eine komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing, der nicht nur die Musik komponierte, sondern auch sein eigener Librettist war. Die Uraufführung fand am 22. Dezember 1837 im Stadttheater Leipzig statt. Historisches Vorbild war die als Große Gesandtschaft bekannt gewordene Reise des Zaren Peter I.
Es singt der Het Volendams Opera Koor.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Do 8. Okt 2015, 21:53
von Jalana
"Der Zauberlehrling" von Paul Dukas
Paul Dukas (* 1. Oktober 1865 in Paris; " 17. Mai 1935 ebenda) war ein französischer Komponist, der vor allem von Cesar Franck und Richard Wagner Anregungen bezog. Seine Werke glänzen besonders in Rhythmik und Instrumentation und gehören dem Impressionismus an.
Der Zauberlehrling, das bekannteste Werk des Komponisten Paul Dukas, ist die Vertonung der gleichnamigen Ballade von Johann Wolfgang von Goethe. Dieses 1897 unter dem Titel L"™Apprenti sorcier entstandene Orchesterwerk gehört zum Genre der Programmmusik. Es ist eine musikalische Aufbereitung der Geschichte des Zauberlehrlings, der unerlaubt einen Besen verzaubert, damit dieser Wasser zum Auffüllen eines Badezubers für den Meister holt.
Es spielt das Czech Radio Symphony Orchestra unter der Leitung von Ronald Zollman.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Fr 9. Okt 2015, 21:07
von Beatrix
La Bohème von Giacomo Puccini - mit Anna Netrebko und Rolando Villazón - Full HD
La Bohème [labɔˈɛm] ist eine Oper in vier Bildern, komponiert von Giacomo Puccini. Das Libretto wurde von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman Les scènes de la vie de bohème von Henri Murger verfasst. Die Uraufführung fand 1896 im Teatro Regio in Turin unter Arturo Toscanini statt. Trotz schlechter Kritiken nach der Uraufführung wurde La Bohème ein Welterfolg. Sie gehört zum Standard-Repertoire vieler Häuser und ist eine der weltweit am häufigsten aufgeführten Opern. La Bohème steht dem Verismo nahe, es geht um Leben, Leiden und Lieben von gewöhnlichen Menschen. Sie ist die vierte der zwölf Opern Puccinis und gilt als sein Meisterwerk.
Anna Netrebko, Mimì
Rolando Villazón, Rodolfo
Nicole Cabell, Musetta
Adrian Eröd, Schaunard
Ioan Holender, Alcindoro
Vitalij Kowaljow, Colline
George Von Bergen, Marcello
Chor des Bayerischen Rundfunks
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Bertrand de Billy
A Film by Robert Dornhelm
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Sa 10. Okt 2015, 22:21
von Jalana
"Krönungshymne Zadok the priest" von Georg Friedrich Händel
Unter Coronation Anthems ("Krönungsanthems") werden heute im Allgemeinen die 1727 von Georg Friedrich Händel komponierten Werke verstanden. Hierbei handelt es sich um ein Auftragswerk des britischen Königs Georg II. zu dessen Krönung, bestehend aus den vier Teilen Zadok the priest, Let thy hand be strengthened, The king shall rejoice und My heart is inditing. Jede Hymne erschien ursprünglich separat, bis sie später alle in einem Band zusammengefasst wurden. Sie wurden am 11. Oktober 1727 während der Krönungszeremonien in der Westminster Abbey aufgeführt. Die Verwendung des Begriffes "Hymne" als Übersetzung ist irreführend und wird weder der musikalischen/textlichen Gestalt, noch der liturgischen Funktion gerecht. So ungewöhnlich und merkwürdig es auf den ersten Blick scheinen mag, sollte man als Übersetzung doch "Krönungsanthem" wählen, da hier auch die der anglikanischen Kirchenmusik eigene Gattung zu ihrem Recht kommt.
Anthem I: Zadok the priest
Diese Hymne in D-Dur ist wohl die bekannteste der Coronation Anthems. Sie dauert etwas mehr als fünf Minuten. Der Text aus dem 1. Buch der Könige (Kapitel 1, Verse 39-40) berichtet von der Salbung Salomos durch den Priester Zadok und den Propheten Nathan und vom Jubel des Volkes.
Georg Friedrich Händels Krönungshymne Zadok the priest, die von der Salbung Salomos durch Zadok und Nathan handelt, wurde seit 1727 bei jeder Krönung eines englischen Monarchen verwendet, zuletzt 1953.
Die UEFA Champions League Hymne basiert auf dieser Krönungshymne.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mo 12. Okt 2015, 00:34
von Beatrix
Sonate in f-moll (K.386) von Domenico Scarlatti
Giuseppe Domenico Scarlatti (* 26. Oktober 1685 in Neapel; " 23. Juli 1757 in Madrid) war ein italienischer Komponist und Cembalist. Seine Hauptbedeutung liegt in den Sonaten für Cembalo, die zum Originellsten ihres Genres im 18. Jahrhundert zählen.
Weiteres Hintergrundwissen zum Komponisten und seinen Werken findet ihr auf
Wikipedia
Akin Unver spielt das Stück auf einem Chapman Stick. Der Chapman Stick ist ein elektrisches bundiertes Saiteninstrument, das lediglich aus einem großen Griffbrett mit 8 bis 12 Saiten und ein bis zwei Induktions-Tonabnehmern besteht. Die Grundversion wurde Ende der 1960er-Jahre von dem Jazz-Gitarristen und Sessionmusiker Emmett Chapman aus Los Angeles entwickelt.
Zum Spielen wird das Instrument mit einem Gürtelclip und einer Halsschlaufe am Körper befestigt, so dass es nahezu senkrecht vor dem Spieler hängt. Die eingesetzte Spieltechnik ist das von (vor allem elektrischen) Gitarren und Bässen bekannte Tapping. Hierbei werden die Saiten durch Anschlag mit den Fingerkuppen auf die Bünde aufgeschlagen und dadurch in Schwingungen versetzt. Bei Gitarren oder Bässen sind die so erzeugten Tonschwingungen gegenüber einer angeschlagenen Saite eher schwach, die Amplituden der Saitenschwingungen sind also klein. Um dies auszugleichen, entwickelte Chapman das sogenannte low-tension-Prinzip; hierbei sind die Saiten weniger stark gespannt als bei Gitarre oder Bass. Der Stick eignet sich daher wesentlich besser für die Tapping-Technik als übliche E-Gitarren und Bässe.
Das Standardmodell verfügt über 10 Saiten, die in eine Bass- und eine Diskantgruppe aufgeteilt sind, wobei die jeweils tiefste Saite in der Mitte und die jeweils höchste am Rand des Griffbretts liegt. Die Saiten der Bassgruppe steigen in Quinten, die der Diskantgruppe in Quarten an. Gespielt wird mit beiden Händen, wobei sowohl die Möglichkeit, beide Saitengruppen gleichzeitig zu verwenden, zum Einsatz kommt als auch die Möglichkeit, mit beiden Händen in einer Gruppe zu spielen.
Was die Stimmung der Saiten angeht, gibt es sehr viele Möglichkeiten. Bei der klassischen Methode wird die tiefste Basssaite auf C und die tiefste Diskantsaite auf Fis gestimmt.
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Di 13. Okt 2015, 21:55
von Jalana
"Ach wir armen Primadonnen" aus der Operette 'Der arme Jonathan' von Carl Millöcker
Der arme Jonathan ist eine Operette in drei Akten von Carl Millöcker. Das Libretto verfassten Hugo Wittmann und Julius Bauer. Das Werk wurde am 4. Januar 1890 im Theater an der Wien in Wien uraufgeführt. Eine Neufassung des Textes stammt von Walter Felsenstein.
Es singt Katarzyna Dondalska.
LG
Jalana