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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 20. Jun 2012, 20:30
von Bianca D.
Anni hat geschrieben:... na geht doch !!!!

( muß ich denn immer erst meckern ?!

)
Wer denn sonst,außer Du?
LG Bianca
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: So 24. Jun 2012, 15:41
von NAREA
Hallo, ab heute melde ich mich wieder regelmäßiger. Unser Urlaub ist vorbei. Donnerstag haben wir noch einen Tag an der Ostsee verbracht. Mit soviel Sonne habe ich nicht gerechnet. Hatte keine Kopfbedeckung mitgenommen. Fatal. Ein Kopftuch, daß wir noch gekauft haben, hat meinen Sonnenbrand im Gesicht auch nicht mehr verhindern können.
Ansonsten war es ein toller Urlaub. Auch ohne weite Reisen hat es Spaß gemacht. Bin viel in meiner bequemen weiblichen Kleidung rumgelaufen. Mehrere Tage hat Doris etwas übertrieben und mir sehr enge Unterwäsche hingelegt. Es war sehr warm und ich sollte ihr zu Liebe Miederhosen und Long-BH tragen. Aber Rasen mähen sollte ich auch noch. "Schatz, du brauchst doch nur einen Kittel drüber ziehen." Frauen machen es sich einfach. Männer denken um die Ecke. Mit Cup C unter einem grünen Kittel ohne Arm, fühlte ich mich nicht so wohl aber nicht ängstlich. Zum Glück blieben wir an dem Tag unter uns. Nur Tage nach meinem Geburtstag wurde ich oft im Rock erwischt. Nicht immer half das Überziehen eines Kittels oder Umbinden einer Schürze. Ich hatte immer die Ausrede (bei Besuchern, die mit Crossdressing nichts anfangenkönnen), daß ich schon für meine Rentnerzeit übe, wenn ich mit meiner Frau die Rolle tausche. Kurzes Schmunzeln und es ging weiter. Manchmal zu viel Alkohol, daß ich mit Bh ins Bett gefallen bin.
Ich habe das hier geschrieben, weil ich mir mehr Zeit für den nächsten Teil meiner Geschichte nehmen möchte und trotzdem mein Leben und Handeln auch dokomentieren möchte.
Wenn es für Euch uninteressant ist, dann bitte nur ein Hinweis, dann beschränke ich mich auf Moni und Uwe. Ich schreibe für Euch und will niemanden langweilen.
Gruß NAREA
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: So 24. Jun 2012, 19:06
von Anni
Hallo Narea
hab ja schon mal verlauten lassen , das Dein wahres Leben mit Doris mindestens genau so spannend ( und manchmal auch amüsierend ) ist , wie deine Geschichte von Uwe und Moni.
Oft ist es sogar so , das das wahre Leben die besseren Geschichten schreibt
Also meine Meinung : wenn Du Zeit und Lust hast , lass uns an Beidem teilhaben
LG ( auch an Doris - der wir ja den Spaß mit Dir zu verdanken haben

)
Anni
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: So 24. Jun 2012, 20:27
von Regina
Hallo Narea,
nein, Du langweilst mich auch nicht. Wie Anni, lese auch ich gern von Deinem Leben. Ich muss dann schon ein wenig schmunzeln welche Aufgaben Dir Deine Doris immer wieder stellt. Ich finde es aber schön, dass sie so Eure Beziehung immer spannend hält. Viele ältere Paare sitzen doch nur noch gemeinsam auf dem Sofa und gucken fern. Wie schön, dass bei Euch nicht so ist.
Grüße mal die Doris auch ganz lieb von mir.
Liebe Grüße aus Hamburg,
Regina
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 25. Jun 2012, 15:50
von NAREA
Hallo Regina,
Grüße sind bestellt und werden zurückgegeben. Ja bei uns wird es nicht wirklich langweilig. Ich muß sagen, daß das Anziehen weiblicher Kleidung meinem Leben einen besonderen Kick gegeben hat. Mit dem Alter verschwindet zwar nicht die, ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, Ängstlichkeit. Das Gefühl etwas zu machen, das falsch ist. Aber Nirgens steht, daß es falsch ist. Also macht man es und fühlt sich wohl. So geht es mir jetzt. Habe gestern hier im Forum gelesen, daß sich Leute Gedanken machen wenn sie in Frauensachen gekleidet in einen Unfall geraten.
Mein Prinzip ist da immer (gilt nur für mich), daß ich dann sehr vernünftig fahre und allen brenzlichen Situationen aus dem Wege gehe.
Sollte mir unverschuldet doch mal was passieren, werde ich sagen, daß ich von meiner Frau unterdrückt werde und immer solche Kleidungsstücke tragen muß.
Hoffentlich liest Doris das nicht.
Also Regina, wir sind noch zu jung um auf irgenwelchen Parkbänken zu sitzen und Tauben zu füttern.
Auf bald, NAREA
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 25. Jun 2012, 16:01
von NAREA
Hi Anni,
Deine Grüße habe ich übermittelt, danke in Doris Namen. Sie wundert sich nur, daß ihre normale Führsorge für mich so bewundert wird. Nicht alle (leider) Frauen bringen Verständnis auf oder probieren mit ihren Männern mal diese Rollentauschspielchen. Daraus kann sich so viel entwickeln.
Spaß hat man immer dabei. Wichtig ist nur, daß die Partnerin die nötige Tolleranz und Akzeptanz aufbringt. Scheinbar habe ich ins Schwarze getroffen.
Gerne schreibe ich darüber, weil es Situationen gibt, die Komik erzeugen. Aber nur weil Crossdressing vielen unbekannt ist und keiner einen kennen will, der das macht.
Ich sage auch, ich gehe nicht zu McDonald, kenne aber die ganzen Angebote. Woher bloß?
Schönen Abend noch Anni, NAREA
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 26. Jun 2012, 10:25
von NAREA
Geschichte......................................................."Natürlich mußt du nicht diese Kittel tragen, das war nur eine Notbekleidung, weil mein lieber Mann keine Zeit hatte eure Arbeitskleidung zu bestellen."
Klaus warf gleich ein, daß er keine Umstände machen will. Er wollte arbeiten und bei Uwe würde er viel lernen und sich sicher wohl fühlen. Da war ihm die Arbeitskleidung egal. Klaus erzählt:
"Ich mußte währed meiner Lehrzeit viel Demütigungen hinnehmen. Als jüngster Lehrling hat man eben keine Wahl. Als Kochlehrling, schlank, noch keine männlichen Züge im Gesicht, hatte ich immer vom Chefkoch Schlimmes zu erwarten, wenn mir etwas nicht so gelungen ist, wie er es gerne hätte. Toilettenreinigen war noch harmlos. Aber 8 Wochen in der Geschirrspühlabteilung einer Catiringküche in Frauensachen zu arbeiten, war für mich der Horror. Nur keiner half mir. Jeder sagte, daß er das auch schon durchgemacht hat. Sollte mich das beruhigen? Mußte es. Ich stand es durch. Frau Weber, ich sage ihnen ganz ehrlich, ich bin froh diese Erfahrung gemacht zu haben.
Vor meinen Kollegen hätte ich das nie zugegeben aber bei der Hitze in der Waschküche, war ich froh nur in Kittelschürze arbeiten zu können. Darum machen sie sich keine Sorgen wegen der Kittel oder Schürzen, die ich tragen soll. Ich nehme was kommt. Sie haben doch gesehen wie die Gäste sich heute gefreut haben. Unser Essen war wichtig, nicht Uwe und ich. Lassen sie es locker angehen."
Moni hat verblüfft die Worte von Klaus verfolgt.
"Dann meinen sie, es soll alles so bleiben?"
"Na klar."
"Dann möchte ich sie ganz herzlich in unserem Team willkommen heißen. Und weil Uwe sie so schätzt und mit DU anredet, möchte ich ihnen auch das DU anbieten."
"Nichts lieber als Das."
Moni holte schnell eine Flasche Sekt und stieß mit Klaus auf das DU an.
Etwas geschafft von diesem Abend gingen alle drei nach Hause. Nur Klaus hatte kein Zuhause.
"Hast du keine Wohnung hier?"
"Nein, bin gleich von zu Hause zu euch gekommen. Kann mir aber ein Hotel suchen."
"Um diese Uhrzeit?"
Moni und Uwe nahmen Klaus zu sich mit nach Hause. Einen Schlafplatz findet man immer.
Moni machte die Coutsch zum Bett und fragte Klaus, ob er Nachtwäsche bei hätte. Hatte er nicht, weil er Nacktschläfer war. "Klaus, bei mir wird in Nachtwäsche geschlafen. Wird das deine Körperoberflächenhaut vertragen?"
"So strickt halte ich mich auch nicht dran. Stoff stört mich nicht grundsätzlich."
"Na dann ist ja gut, so wie du gebaut bist wirst du gut in meinen Pyjama passen. Außerdem hast du gerade gesagt, du alles nimmst was kommt."
"Alles ok, ich ziehe an was du mir gibst."
So endete der erst Tag oder auch Abend von Uwe als Restaurantbesitzer.
Der nächste Tag diente der Vorbereitung zur Eröffnung.
Ohne viel Werbung und TamTam wurde das Lokal um 11 Uhr mit dem Einschalten der Beleuchtung am Schild --ParadisO-- eröffnet. Die gute Lage in der City ließ viele Gäste erwarten. Die Küche mit Uwe und Klaus war auf alles vorbereitet. Auch die Kellnerinnen freuten sich schon auf ihre Arbeit, denn sie hatten lange keinen Job. Als Uwe und Klaus wie Zwillinge angezogen aus der Küche kamen, sagten die Kellnerinnen, daß sie selten so gut angezogene Köche gesehen haben. Beide trugen langärmilige weiße Baumwollkittel. Die Ärmel etwas hochgeschlagen. Sie hatten eine lange weiße Schürze umgebunden, so sah man nicht gleich, daß sie Kittel trugen. Beide mit Kochmützen und Halstuch. Weil die Schürzen fast wie ein Rock ihre Körper umschlossen, sahen die Kellnerinnen nicht gleich, daß beide keine Hosen anhatten.
Die ersten Gäste waren zwei Touristen, die zu Mittag essen wollten. Sie wurden mit einem Blumenstrauß und ein Glas Sekt begrüßt. Uwe konnte zum ersten Mal Essen kochen, das in seinem eigenen (und der Bank) Lokal serviert wurde. Alle Gäste dieses Tages bekamen einen Sekt.
Viele Neugierige kamen am Abend. Es war schwer einzuordnen aus welcher Schicht oder Klientel zu kamen. Auf jeden fall waren Frauen dabei, die früher auch hier waren als das Lokal moch -TERESA- hieß. Gerade nach Feierabend kamen Geschäftsleute um den Tag ausklingen zu lassen. Sicher auch um die Örtlichkeiten zu früfen, wenn sie mal mit Geschäftspartnern gut essen wollen. Da waren sie hier genau richtig. Die Atmusphäre, die hier ausgestrahlt wurde, entsprach schon gehobenen Ansprüchen. Nach einer Woche konnte Uwe sagen, daß er alles richtig gemacht hat. Es ließ gut.
Seine Befürchtung, daß hier wieder vermehrt lesbische Frauen auftauchten, wurde bestetigt. Besonders schlimm war es, wenn sie ihren Alkoholpegel in die Höhe getrieben haben. Das war unangenehm für die anderen Gäste. Den Clubraum wollte er ihnen aber auch nicht anbieten.Er hatte nichts gegen Frauen, die der gleichgeschlechtlichen Liebe nachgingen. Er wollte sie nur nicht in seinem Lokal. Ebenso hätte es ihn gestört, wenn er den Clubraum für Schwule öffnen sollte. Sein Lokal wäre dann irgendwie abgestempelt. Seine anderen Gäste wollte er nicht verlieren. So verwies er immer öfter betrunkene Frauen aus dem Lokal, was bei ihnen nicht gut ankam. Das war ihm egal, diese Kundschaft brauchte er nicht.
Ein Ehepaar mietete mal den seperaten Clubraum für eine private Feier. 20 Gäste hatten gut Platz und konnten auch noch tanzen. Für die Musik machte er Klaus verantwortlich. Moni bat er auch an diesem Abend zu helfen. Sie sollte die Gäste emfangen und in der Clubraum führen. Der normale Betrieb ging weiter. Das Lokal war nicht besonders voll, so daß zwei Kellnerinnen für den Clubraum abgestellt werden konnten.
Als die ersten Gäste eintrafen begrüßte Moni sie wünschte einen schönen Abend. Als alle im Clubraum versammelt waren, begannen die Kellnerinnen mit ihrer Arbeit.
Moni ging zu Uwe in die Küche und erzählte ihm was sie gesehen hat. Es waren alles nur weiblich gekleidete Gäste. Sie waren alle sehr festlich angezogen.
"Du Uwe, unsere Gäste sind zur Hälfte Herren, die mit ihren Frauen hier feiern wollen."
"Wie Herren? Ich habe nur Damen reinkommen gesehen."
"Ja ich auch erst aber beim unterhalten waren die dunklen Stimmen nicht zu überhören. Einige haben auch sehr maskuline Gesichtszüge. Kannst mir glauben, ich sehe sowas."
"Aber uns soll es doch egal sein. Hauptsache sie fühlen sich hier wohl und geben viel Geld aus."
"Was mich faziniert ist der Perfektionismus, den sie aufgewand haben um so auszusehen. Ich wette, daß keiner der Gäste, im Restaurant etwas bemerkt hat."
Da klopfte eine Dame (eine richtige) an die Küchentür.
"Bitte verzeihen sie wenn ich so unhöflich bin und hier anklopfe, ich hätte eine kleine Bitte. Mein Mann hat heute seinen 66 Geburtstag und da haben wir unsere besten Freunde eingeladen. Die Garderobe der Männer sieht für sie sicher außergewöhnlich aus aber einer von ihnen kam vor vielen Jahren auf die Idee seine Veranlagung mit anderen zu teilen. Durch Bekannte kamen wir in diese Gemeinschaft. Alle Männer sind Crossdresser. Wir Frauen gehen immer mit zu diesen Treffen. Wir sorgen auch dafür, daß unsere Männer nicht wie Männer aussehen, wenn sie mit uns unterwegs sind. Dafür müssen einige ganz schön leiden. Zu meiner Bitte, ich hätte gern ein Extratänzchen mit meinem Mann. Weil der junge Mann, der die Musikanlage aufgestellt hat hier rein gegangen ist, stehe ich auch hier. Ich wußte nicht, daß es die Küche ist."
"Kein Problem, er macht das schon. Er ist auch Koch und macht abends manchmal auch die Unterhaltung für die Gäste. Ich möchte ihnen meine Bewunderung aussprechen wie toll ihre Männer alle aussehen. Ich habe es gerade meinem Mann erzählt." sagte Moni zu der Dame.
"Ja da besteht schon fast sowas wie ein Wettbewerb zwischen uns. Zum Leidwesen der Männer."
.......................................................................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 26. Jun 2012, 13:48
von NAREA
Hi Angelina,
danke der Nachfrage. Super erholt geht es wieder an die Arbeit. Wobei die Feierabende doch immer das Ziel jeden Tages sind. Ich freue mich dann immer meine Sachen gegen bequeme Damensachen austauschen zu können. Nicht immer nur Kittelschürze, obwohl ich die sehr gerne trage und bei unerwarteten Besuchen ein Kittel am wenigsten Verwunderung hervorruft. Mir gefallen Strickkleider besonders gut. Sehr bequem, nicht sehr männlich aber ich habe das gern.
Bei mir ist der Abend zu Hause immer ein Ort der Zufriedenheit. Wenn meine frau nicht gerade wieder Sonderwünsche hat.
Gruß NAREA
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 26. Jun 2012, 15:06
von NAREA
..............................."Meinen sie, daß ihre Männer leiden? Sie finden das doch sicher auch gut, wenn sie top gestylt auf die Straße können und nicht gleich erkannt werden."
"Ja, da haben sie schon recht aber alle haben nicht die Figur dafür, dann muß nachgeholfen werden und das ist dann für die Herren unangenehm. Bitte entschuldigen sie. Ich muß wieder rein zu den Anderen."
Moni schaute Uwe an:"Was haben wir denn nun für Leute bei uns?"
"Tue du nur so als ob du es nicht verstehst. Deine Ambitionen mich so zu kleiden, wie es dir am Besten gefällt, mußt du doch jetzt bei den Leuten wiederfinden. Versuche aber nicht dem Club beizutreten."
"Aber Uwe, das würde ich nie machen ohne dich vorher überredet zu haben."
Klaus ging inden Clubraum und ließ unterschwellig schöne Musik zum Essen laufen. Jetzt, wo er genauer hinsah, bemerkte er auch die perfekte Arbeit der Frauen an ihren Männern.
Eine innerliche Lust überkam ihn, sich auch umzuziehen. Aber er hatte keine Sachen, die er anziehen konnte.
Er spielte den gewünschten Geburtstagstanz, brachte die Leute in Stimmung und erfreute sich an der Kleidung der Herren. Nur an denen, die er auch erkannte.
"Na Klaus, was geht in dir vor?" fragte Moni, die gerade die Wasserflaschen auf dem Tisch austauschte.
"Moni, das kann ich nicht beschreiben. Mich faziniert hier alles. Ich konnte mir nie vorstellen, daß Ehefrauen zu sowas fähig wären."
"Klaus, wenn du heute auch noch einen Glanzpunkt setzen möchtest, dann flitze schnell in den Umkleideraum. Ich habe Clarissa gebeten 5 Minuten zu warten, weil ich mit dir reden wollte. Sie würde dir helfen dich in eine Kellnerinzu verwandeln, wenn du das möchtest. Hier her passen würde es."
"Meinst du wirklich?"
"Klaus, ich kann dir die Entscheidung nicht abnehmen. Frage dein Gefühl."
"Das würde schon aber mein innerer Schweinehund sagt noch nein."
"Hast du Angst? Das ist bei den Leuten nun fehl am Platze. Vorgestern hast du dich auch getraut im Kittel das Eröffnungsessen zu servieren. Heute ist alles noch viel leichter. Mache es doch einfach, ärgern kannst du dich morgen."
Klaus ging schnell in den Umkleideraum, in dem Clarissa schon ungeduldig wartete. "Das wird ja langsam Zeit, ich will nach Hause. Zieh dich aus. Geht das nicht schneller. Mensch Klaus, alles. Ich habe hier einen Body für dich, da müssen deine Schlüpfer nicht unter bleiben. Warte noch mit den Trägern. Der Bh muß noch drunter."
"Clarissa, was machst du mit mir?"
"Nur das, was die Chefin mir gesagt hat. Jetzt quatsch nicht so viel, zieh die Bluse an, dann den Rock, dann binde ich dir die Schürze um. Siehst du, nun noch das kleine Häubchen, daß man dich überhaupt als Kellnerin erkennt und schon bist du fertig. Nicht ganz, meine Schminkkünste mußt du noch ertragen."
Clarissa hat Klaus in eine perfekte (?) Kellnerin verwandelt. Seine Haare hätten länger sein können aber für diesen Abend zählte nur der Überraschungseffekt bei den Gästen. Als Klaus wieder an seine Musikanlage ging, um die nächsten Tanzrunden zu starten, wurde er von großen Beifallstbekundungen empfangen. Er wurde rot vor Scham. Er startete schnell die Musik. Eine der Damen kam zu ihm und sagte nur "Damenwahl" und schon war Klaus zwischen allen Tänzern und Tänzerinnen mitten im Raum.
Moni holte Uwe, der das sehen sollte. "Tolles Fest Uwe, findest du nicht auch?" "Ja Moni, gefällt mir, nur gut, daß ich nicht mitmachen muß."
Der Abend endete weit nach Mitternacht. Das Ehepaar, das die Feier organisiert hat, blieb noch kurz da und bedankte sich bei Uwe und Moni und natürlich auch bei Klaus.
Die Frau fragte etwa zurückhaltent auf Uwe blickend: "Herr Weber, bestünde die Möglichkeit, daß wir als Club uns hier bei ihnen treffen könnten? Aus Mangel an Bereitschaft anderer Lokale uns einen Treffpunkt zu bieten, stelle ich ihnen einfach diese Frage. Ich habe volles Verständnis wenn sie es ablehnen. Wir kennen wohl schon alle Vorurteile und Beschimpfungen. Darum auch der Versuch der Perfektion. Ein nichterkannter Mann ruft keine Probleme oder Pöbeleien hervor. Verstehen sie uns, wie wir versuchen unsern Männern zu helfen?"
Moni gleich:"Natürlich verstehen wir sie." Zu Uwe schauend:"Gerne können sie wiederkommen und hier ihre Abende verbringen."
Uwe konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Er wollte keine Randgruppen der Gesellschaft als Dauergäste habe. Aber dieser Klientel konnte er nicht absagen....................................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 26. Jun 2012, 16:56
von exuser-23-11-2013
Wieder klasse geschrieben Narea!
Ich freu mich schon wie es weiter gehen wird! Vor allen Dingen wie DU es immer wieder geschaffst die verschiedenen Richtungen einzubauen ohne Dich zu verstricken.
LG
Anouk
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 28. Jun 2012, 16:27
von NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 28. Jun 2012, 16:29
von NAREA
Entschuldigung, meine Finger sind ausgerutscht.
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 28. Jun 2012, 16:33
von NAREA
........................"Mensch Uwe, bestimmt kann man von denen noch was lernen. Dann würde mein Sabinchen noch toller aussehen. Laß dich mal überraschen, was deine Tochter sich zu ihrem Geburtstag geswünscht hat."
"Wieso? Was denn?"
"Warte ab. Etwas Zeit haben wir ja noch."
Jedenfalls bekam die Dame eine positive Antwort. Sie freute sich sehr darüber und mußte gleich beide umarmen. Uwe und Moni fielen todmüde ins Bett.
Am nächsten Morgen fragte Uwe, ob Moni nicht doch ins Gastronomiegeschäft einsteigen will. Sie sagte nur, daß sie sich das mal überlegen wolle. Mehr Aktion als im Kaufhaus sei da wohl doch zu erwarten.
Wie man sagt, der Laden brummte. Uwe hat mehr mit Organisation zu tun als mit Kochen. Klaus konnte auch nicht alles schaffen, darum rief Uwe mal bei seiner alten Freundin und Kollegin Marianne an. Sie war zwar in der Kita beschäftigt und ihr Mann war ewig als Kraftfahrer unterwegs, da war das eine Überlegung wert. Sie müßten ja auch umziehen. Nach einer Woche rief sie an, daß es ihrem Mann egal sei wo er seine Wochenenden verbringt, in Stadt A oder B. Sie sei gleich dafür gewesen, mußte aber warten, um alles in Ruhe mit ihrem Mann zu besprechen. Bei der Wohnungssuche war Uwe behilflich. Klaus hatte sich eine Wohnung in der Nähe des Lokals gemietet. Er sagte gleich zu Klaus, daß unter ihm eine super Wohnung leer steht. Uwe kümmerte sich drum und machte gleich einen Besichtigungstermin mit Marianne und Mann aus. Es gefiel ihnen sofort.
Marianne mußte kündigen und noch 14 Tage in der Kita arbeiten. Klaus sah ein Licht am Ende des Tunnels und hielt mit Uwes Unterstützung gut durch. Endlich kam der Tag, daß Marianne seine Küchenhilfe wurde. Uwe weiß wie schwer Küchenarbeit ist und erhöhte das Gehalt von Klaus. Der war Koch aus Leidenschaft. Aber bei ihm mußte das Umfeld stimmen. Mit Marianne verstand er sich prima. Mitarbeiter, die Uwe bisher angeworben hat, haben alle ein gutes Verhältnis untereinander. Das macht den Erfolg aus. Uwe als sehr soziale Spezies, will immer, daß es allen gut geht, darum wird auch das Trinkgeld des Restaurants und das von den Feiern unter allen aufgeteilt.
Moni war noch in der Entscheidungsphase, ob sie doch den Job wechseln sollte.
Da passierte auf einmal was Unerwartetes.
Da kamen zwei atraktive Frauen, die Uwe schon von seiner Eröffnungsfeier her kannte. Der damalige Eindruck war sehr negativ. Die beiden Frauen hatten große Blumensträuße dabei, die Uwe überreichten. "Wir möchten uns im Namen aller Frauen, die ihnen hier leider soviel Ärger bereitet haben, uns eingeschlossen, ganz herzlich entschuldigen." Uwe fiel die Kinnlade runter. Das hätte er nie erwartet.
"Sehen sie, wir waren hier über zehn Jahre Stammgäste als es noch -TERESA- hieß, dann das aus, das wir nicht verschuldet haben und nicht verhindern konnten. Wir kannten die Chefin schon lange wie das Lokal bestand und wurden so vor den Kopf gestoßen. Wir kannte sie nicht, wir wollte einfach wieder hier her kommen. Aber leider sind einige unserer Mädels ausgerastet und betranken sich. Auch als letzte Reaktion darauf, das dieses Lokal für uns sicher kein Treffpunkt mehr sein wird. Sie haben hier ein Niveau hereingebracht, das wir nicht kennen, uns schubst man nur von einer Ecke in die andere. Wenn wir zu zweit kommen, alles ok aber 4, 5 Frauenpärchen löst schon eine Invasionsangst im Lokal aus. Ich will sie auch nicht fragen, ob wir mal wiederkommen können. Ich möchte versuchen ihre Meinung über uns zu revidieren. Und nochmals Entschuldigung."
So schnell sie aufgetaucht sind, waren sie wieder verschwunden. Uwe hatte keine Möglichkeit etwas zu sagen. Was wollte er denn eigentlich sagen?
Um 23,30 Uhr, als alle Gäste weg waren, saßen Moni, Uwe, Klaus, Marianne und zwei Kellnerinne noch kurz zusammen und Uwe schilderte das Erlebte.
Die Kellnerinnn sagten ihre ehrliche Meinung. "Wir sind auch Frauen, haben unsere Freunde und sind glücklich. Diese Frauen haben Freundinnen und sind glücklich. Wenn sie in Zukunft respektvoller mit uns umgehen haben wir beide kein Problem damit." Moni meldet sich zu Wort:
"Neulich als die Herrschaften im Clubraum feierten, fragte eine dame, ob sie öffter kommen können. Ich habe ja gesagt und hoffe, ihr habt nichts dagegen."
"Doch ich. Ich möchte nicht mehr als Kellnerin hinter meiner Musikanlage stehen." rief Klaus.
"Was hast du gegen unsere Kleidung?" kam es von einer Kellnerin. "Ich werde den Chef fragen, ob ich mit dir mal tauschen kann, damit du die Arbeit anderer auch mal schätzen lernst. Die paar Schnitzel in die Pfanne schmeißen kann ich auch."
"Nein danke. Eure Kleidung ist super, trägt sich toll, zufrieden?"
"Nein"
Die andere Kellnerin fragte Uwe, ob sie ein Szenelokal werden wollen?
"Vorgehabt haben wir das nicht, der Umsatz würde auch mit den anderen Gästen reichen. Ob wir das machen wollen, darum sitzen wir hier, eure Meinung ist mir wichtig. Ich stehe mit Klaus und Marianne in der Küche, ihr habt den Kontakt mit den Leuten. Ihr seid unser Aushängeschild. Gutes Essen mit mißmutigen Kellnerinnen verträgt sich nicht. So einfach ist das. Wenn jemand möchte, daß bestimmte, ich sage mal Vereine, obwohl das ein doofes Wort ist, hier nicht im Clubraum feiern oder sich treffen sollen, der hebe den Arm."
Alle hoben den Arm. "Ok, lassen wir das eben sein." Uwe wollte aufstehen, da riefen alle REiNGEFALLEN. "Wir machen alles mit, was ihr hier macht. Die Leute sind doch kreativ, vieleicht kann ich noch was lernen." "Na Klaus, dann haben wir Kellnerinnen ja an den Abenden immer frei, weil du die Kreativität studieren willst. Aber Kleidung für die Küche wirst du da nicht sehen."
"Das brauche ich auch nicht, da gehe ich nur zu Uwes Frau und die hilft mir dann."
Uwe spricht das Fazit: "Ich danke euch für euer Vertrauen und wir werden kein Szenelokal, wir bedienen nur alle Gäste, die sich bei uns wohl fühlen wollen. Ist das OK so?" "Jaaaaaaaaaaa."
Uwe zu Moni: "Was will denn Lena zum Geburtstag?"
"Uwe, es wird dir nicht gefallen."
"Mach mich nicht verrückt, sag schon."
"Da muß ich dir die Vorgeschichte erzählen. Lena hat ja noch nie so richtig wahrgenommen, wenn du Röcke anhattest. Neulich als bei meinen Eltern war, hat sie mit Oma alte Bilderalben angesehen. Da sah sie dich im Kleid als du dir damals bei ihnen den Bauch mit heißem Wassen verbrüht hattest. Da kam gleich die Frage:"Das ist doch nicht Papa?" Was sollte Oma sagen:"Doch Kleines, das ist er."
"Lena war irgedwie begeistert davon dich so zu sehen, und wünscht sich nun einen Tag mit dir in dem Kleid."
"Nein, das hast du ihr sicher ausgeredet. Das geht gar nicht. Ich mußte es ja anziehen, kam mir aber blöd vor. Sag ihr, daß ich das nicht mache. Sie soll sich was anderes aussuchen."
"Habe ich schon gemacht, es reicht wenn du aussiehst wie Lara Croft oder eine Manga Figur."
"Was sind denn das für Typen? Wie sehen die denn aus?"
"Toll, sage ich dir. Ich habe noch mehr Namen: Kotori Kondi/Kuyou Miu/Onigai/......"
"Hör auf, das hört sich ja schlimm an."
"Schau dir die Figuren mal im Internet an, dann weißt du erst, was dich erwartet."
"Dann lieber einen Tag im Kleid deiner Mutter."
"Ach Uwe, dein Körper gibt viel mehr her. Überrasche deine Tochter. Soll ich das Korsett suchen?"
Uwe verschlug es die Sprache. Was hat er denn da herangezogen?......................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Sa 30. Jun 2012, 16:21
von NAREA
....................Lenas Geburtstag war erst in 5 Tagen, da machte Moni schon mehr Hiktik als Uwe vertragen konnte. Er fand die Idee sowieso blöd. Es gibt doch viel mehr materielle Geschenke als ihren Vater im Kleid zu sehen. Mit Moni brauchte er nicht reden, die fand das sicher gut. Wenn sie mal nicht hinter der ganzen Sache steckt.
Uwe ignorierte erst mal alle Anspielungen von Moni. Die bohrte immer wieder, was er denn gerne anziehen wolle. Er brachte sie fast zur Weißglut.
Aber dazwischen lagen auch noch Arbeitstage, die jeden Tag neue Herausforderungen brachten.
Das -ParadisO- war sei der Eröffnung ein beliebter Ort, um sehr gut essen zu können, auch abends seine Driks an einer geflegten Bar zu genießen und der Clubraum stand Jedermann oder Frau zur Verfügung. Sicher trug auch die Arbeitsfreude des Personals dazu bei, daß Gäste immer wieder kamen. Freunlichkeit (nicht gespielt) kommt immer bei Gästen an. Das wird auch jeder Leser gerne bestätigen.
Da Uwe ja nun mit dem Club oder Verein oder wie sie sich nennen, der Lesbischen Damen versöhnt hat, sind sie mindestens ein mal pro Woche bei ihm im Clubraum. Sie essen und trinken. Wenn sie mal etwas Musik hören wollen macht Klaus das. Wenn Uwe die Abschlußrechnung erstellt, dann ist er immer froh, daß er sie nicht verjagt hat. Klaus versteht diese Frauen nicht. Er sieht gut aus und die Frauen sehen noch besser aus. Die werden nun den Männern vorenthalten. Klaus ist auch in dem Alter, in dem er schon mal was Festes suchen könnte. Jedenfalls gefällte es allen in Uwes Lokal und das ist das Wichtigste.
Moni hat nun endlich den Entschluß gefaßt auch hier arbeiten zu wollen.
"Hast du dir nun überlegt, was du zu lenas Geburtstag anziehen wiilst?"
"Moni, nerv mich nicht, ich finde die Idee nicht gut.?
"Aber wenn sie sich das mal so wünscht."
"Dann hole doch dieses Kleid von deiner Mutter und ich habe meine Ruhe."
"Tja mein Schatz, das würde ich gerne tun aber das hat Mutter schon lange entsogt. Wir müssen uns einfach was anderes einfallen lassen. Kannst ja als Pippi Langstrumpf gehen oder als kleine Meerjungfrau. Ich besorge auch alles."
"Mach wie du denkst, ich habe eh keine Lust mit dir über Sinn und Unsinn der Aktion zu diskutieren."
"Hättest du doch gleich sagen können"
In Monis Kopf arbeitete es gleich los.
Am nächsten Abend stand eine Frau aus der kleinen Crossdresserclicke im Lokal und fragte nach einem Termin. Moni war gerade da und schaute ins Terminbuch. "Alles frei, sie können kommen wann immer sie wollen."
"Dann tragen sie uns doch bitte für Dienstag ein. Wir werden ca. 10 Personen sein."
"Danke, ist soeben festgehalten. Noch irgendwelche Wünsche?."
"Nein danke. Das übliche, Essen, Trinken reicht diesmal."
Moni freute sich schon, denn auch sie konnte noch von den Damen was lernen.
"Uwe, Dienstag kommen wieder die Crossdresser zu uns."
"Aber Klaus muß nicht wieder als Kellnerin auftreten?"
"Wäre ein Gag aber diesmal nicht. Vieleicht kannst du dir ja eine Anregung für Lenas Geburtstag holen."
Uwe tat so als hätte er nichts gehört und wieder in die Küche........................................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Sa 30. Jun 2012, 16:27
von exuser-23-11-2013
Bin mal gespannt was Moni für Uwe plant!!!
Warte schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung!! hihi
LG
Anouk