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Re: Valeries Welt

Verfasst: So 28. Apr 2019, 14:54
von Valerie Bellegarde
Hallo Maria,
danke für deine Anregung, ich setz mich dann gleich mal an die Tastatur. So bis in zwei Stunden, würde ich mal annehmen, kannst du wieder reinschauen.
LG, Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: So 28. Apr 2019, 16:39
von Valerie Bellegarde
Teil 2 Kap. 42: Michael reist nach Süden

Michael saß in einer Embraer 145 der Air France, der zweimotorige Jet sollte ihn von Stuttgart nach Lyon bringen. Dort am Flughafen Lyon würde er einen halbstündigen Aufenthalt haben, danach sollte es weitergehen zum Regionalflughafen Montpellier, wo Valerie ihn am mit ihrem Auto abholen würde. Er reiste nicht zum ersten mal mit Air France, allerdings war er vorher noch nie in einem solchen Embraer Jet gesessen, der brasilianische Flieger schien ihm klein und eng, was einerseits seiner Körpergröße zugeschrieben werden muss, denn Michael ist fast 1,90m groß. Anderseits ist es ja klar und es liegt in der Natur der Sache, dass die europäischen Fluglinien nur die großen Flughäfen mit ihren großen und komfortablen Jets bedienen, während sie für kleine und mittlere Strecken eben auch kleinere Flugzeuge einsetzen. Und Montpellier ist zwar eine Universitätsstadt, aber eben doch kein europäisches Zentrum...

Seine Sekretärin in Stuttgart hatte es zuerst bei Ryan Air versucht, die Iren flogen mit ihren großen Boeing Jets zwar direkt nach Montpellier, aber ihr Chef hätte dazu erst mit dem Zug nach Weze in Norddeutschland fahren müssen, was sie ihm dann auch wieder nicht zumuten wollte. Der ehemalige britische Militärflugplatz Weze ist heute so etwas wie ein europäisches Drehkreuz für Ryan Air geworden, leider liegt es für Süddeutsche Reisende aber weit ab in der norddeutschen Pampa, unerreichbar für einen Stuttgarter Geschäftsmann. Einzige Alternative wäre ein Direktflug von Stuttgart nach Nizza gewesen, aber klar, was sollte er in Nizza, wenn er eigentlich nach Narbonne musste, das sind mehr als vier Stunden Autofahrt, die wollte er Valerie nicht zumuten, und außerdem (jetzt meldete sich der Kaufmann in ihm) wäre das auch reine Zeitverschwendung gewesen und insgesamt die unwirtschaftlichste Lösung, das erkannte er auf den ersten Blick. Also flog er nun mit Air France, saß in in einem brasilianischen Jet nach Lyon und hatte dort Zwischenlandung bis nach Montpellier.

Er schaute aus dem Fenster und langweilte sich ein wenig, als sich der Flieger Lyon näherte, unter ihm lag deutlich erkennbar das breite Tal der Rhone im Licht der westlich stehenden Nachmittagssonne, man erkannte alle Linien und Kurven des großes Flusses, unterbrochen von den Schatten der Weinberge, welche den Fluss in südlicher Richtung begleiteten. Michael ließ seinen Gedanken freien Lauf, das heißt, er blickte quasi absichtslos ins Leere. So leer war diese Leere aber nicht, denn sein Blick folgte fast automatisch der jungen Stewardess, die ihren Servierwagen an seinem Platz vorbei schob, durch die engen Sitzreihen nach vorne. Sie hatte ein eng sitzendes Kostüm an und Nylons. Sein Blick glitt auf ihren stramm auf den Hüften sitzenden Rock und blieb dort auf ihrem Popo hängen, Michael geriet ins Träumen.

Sie hatte braune Augen, war dunkelhaarig und jung, so etwas über Zwanzig, so schätzte er. Viel zu jung für Michael, aber was soll's, träumen wird man ja noch dürfen, dachte er bei sich. Verdammt, wer kam eigentlich auf die Idee, dass Mädels immer Hosen tagen müssen? Röcke sind doch viel schöner...

Er würde nur zukünftig noch mit den Franzosen fliegen, beschloss er, hier hatten die Flugbegleiterinnen wenigstens noch Geschmack...

Sie kam zurück, ohne Servierwagen, aber mit einem professionellen Lächeln im Gesicht und überprüfte die Sicherheitsgurte. Seiner war noch offen, er bemerkte es nicht, denn seine Aufmerksamkeit galt im Augenblick völlig ihre Figur, sein Blick lag auf ihrem eng sitzenden Rock, der wirklich gut geschnitten war. Sie blickte ihn an, ihre Augen trafen sich.

"On s'approche à l'aeroport de Lyon, donc voudriez-vous s.v.p. attacher votre ceinture ? "

(wir nähern uns Lyon Airport, bitte schließen sie also ihren Sicherheitsgurt ?)

sagte sie zu ihm mit einem Lächeln, das durchaus charmant war und trotzdem total professionell. Es war im Grunde eine Anweisung, aber sie sagte es so nett und charmant, dass es fast wie eine Frage oder Bitte klang. Michael tat jedenfalls gerne, was ihm aufgetragen wurde, und schon war sie wieder verschwunden und er war mit seinen wieder Gedanken alleine.

In Lyon hatte er kurz Aufenthalt und musste einen neuen Abflugschalter suchen, er kannte sich in der dortig Abflughalle nicht aus und war erst ziemlich orientierungslos, fand aber schließlich doch das Gate nach Montpellier und befand sich wenig später schon über der Mittelmeerküste, die in der Abendsonne lag, ein Bild wie aus einem Reisebüro-Prospekt. Er sah es mit dem Auge des Profis und beschloss so ein Foto oder ein ähnliches für die Werbeschriften zu verwenden, die er für sein neues Frankreichgeschäft demnächst in Auftrag geben würde. Valerie würde dort drunten auf ihn warten, er freute sich auf sie, aber immer noch hatte er das Bild der jungen Stewardess im Gedächtnis, konkret dachte er an ihre braunen Augen aber auch ihren Po, ihren engen Rock, und ihre Nylons. Er fragte sich, welche Augenfarbe Valerie wohl hatte und konnte die Frage nicht beantworten. Er beschloß der Sache weiter nachzugehen.


Soviel für dieses Wochenende. Fortsetzung folgt wie üblich baldmöglichst.

Liebe Grüße,

Valerie :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mo 29. Apr 2019, 11:11
von Valerie Bellegarde
"Fortsetzung baldmöglichst" ist natürlich ein blöder Spruch ohne Inhalt, konkret heißt das am kommenden Wochenende, falls nichts dazwischenkommt.

Grüße an alle Leserinnen und Leser

Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: Fr 10. Mai 2019, 15:20
von Valerie Bellegarde
Hallo ihr Lieben,
wollte nur kurz mitteilen, dass ich gerade an Kapitel 43 sitze. Geht wahrscheinlich heute Abend auf Sendung.

Liebe Grüße

Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: Fr 10. Mai 2019, 16:44
von Valerie Bellegarde
Teil 2 Kapitel 43: Sub und Domme.

Das neue Kapitel, an das ich mich heute (zugegeben mit etwas Verspätung) dranmache, klingt auf den ersten Blick etwas reißerisch, gebe ich zu. Aber natürlich hat das Thema Sub und Domme irgendwie schon auch mit Valeries Geschichte zu tun, und wer hier schon längere Zeit mitliest, weiß auch, dass Subordination und Dominanz eine nicht unbeträchtliche Rolle spielen im Leben unserer kleinen Protagonistin.

Was ich eigentlich meine damit?

Nun, gemeint ist das, was Valeries Welt immer sehr wesentlich mitbestimmt, wie sie ihre kleine Welt gestaltet, also die Art und Weise, wie sie die Welt um sich wahrnimmt und aufbaut, oder zumindest die Teile davon, auf die sie Einfluss nehmen kann. Gemeint ist ihr Wesen, ihr Charakter. Oder wenigstens Teile davon, Grundzüge davon.

Im Zusammenhang mit Valeries Wesen habe ich euch oft über ihre Neugier als ganz wichtige Triebkraft erzählt. Wie sie immer neugierig darauf war und ist, ihre neue Frauenrolle besser kennenzulernen. Wie sie alles wissen will, was eine Frau spürt, mehr Details, jeden Tag, sieben Tage die Woche und 24 Stunden lang am Tag, und insbesondere natürlich dann, wenn es interessant wird, wenn sie Sex mit einem Mann hat.

Letzteres war aber nie ohne Probleme.

Aber nicht nur der Sex, auch ihre gesamte Beziehung zu Männern war ja nie unkompliziert, das haben alle erfahren, die hier schon eine Weile mitlesen. Mit dem Begriffspaar Sub und Domme kommt nun etwas Neues dazu, das Valeries Beziehung zum anderen Geschlecht kennzeichnet. Stellt man sich (wie Psychologen und Marktforscher das tun oder auch bei Marketingleuten ist so eine Positionierung gebräuchlich), stellt man sich also das Begriffspaar Sub-Domme als zwei getrennte Polaritäten vor (beide bezeichnen Gegenpole, man kann nicht beides gleichzeitig sein), macht man das, dann würde es nämlich ziemlich leichtfallen, Valerie hier dazwischen einzuordnen. Wo nämlich?

Sicherlich ist Valerie nicht genau bei "Dominant" zu verorten, aber auch nicht eindeutig bei "Subordination". Vielleicht kommt es der Realität recht nahe, wenn wir hier einfach mal sagen, Valerie war in Bezug auf Männer 80% Sub, sie ordnete sich also gerne unter, und die nur restlichen 20% war sie Domme. Falls überhaupt so viel, nein, nur von Zeit zu Zeit konnte sie auch mal dominant sein, aber wohlgefühlt hat sie sich dabei eher nicht.

Eines steht fest: Domme war sie nicht. Nein, dominant war sie keineswegs, was ihre Beziehungen zu Männern und überhaupt ihre gesamten Männergeschichten angeht. Sie wollte einen Mann nicht beherrschen, nein, so war Valerie nicht gestrickt... Fest steht aber andererseits, sie hat sich immer wohlgefühlt, wenn sie mit dominanten Männern zusammen war, also mit Chefs denen sie in jeder Beziehung untergeordnet war, sie mochte instinktiv richtig große und starke Männer, zu denen sie aufschauen konnte, war gerne zusammen mit Männern, die ihr klar sagten, wo es langgeht, bei denen sie aber auch als Frau das Gefühl hatte, sie könne sich anlehnen, sie können mal kurze Zeit ein wenig nachlassen, zeitweise auch mal ein paar Zuständigkeiten abgeben. Männer, bei denen sie spürte (man kann es nicht anders nennen als "spüren"), der Mann hat Macht, er hat mehr Möglichkeiten als sie selbst, finanzielle, und auch intellektuelle Möglichkeiten...

Michael, ihr Chef war für sie ein derartiger dominanter Mann, aber auch Thierry Elouard gehörte zu dieser Sorte Mann, der Notar, den sie in Narbonne kürzlich angerufen hatte, um einen Besuchstermin zu vereinbaren. Seltsam, wie so ein Eindruck bei einer Frau entsteht, aber bei Thierry wusste sie sofort: Er ist mir überlegen, er weiß mehr, er kann mehr, er ist reicher als ich und er hat viel mehr Möglichkeiten im Leben. Dabei, was war eigentlich gewesen zwischen den beiden? Eigentlich nichts, kaum etwas, nur ein paar Tänze und ein wenig unverbindliches Geplauder in diesem Nachtlokal, und man hatte zusammen Tango getanzt. Aber gespürt hatte sie ihn schon, diesen Eindruck. Und wohlgefühlt hatte sie sich auch in seiner Gegenwart, spontan. Bewunderung war es vielleicht nicht, was sie bei diesem Mann spürte, aber Wohlfühlen, ja so kann man es wirklich nennen.

Sie erinnerte sich an das kurze Telefongespräch mit seinem Notariat, kurz darauf. Sie hatte angerufen. Aber hatte er sie nicht sofort wiedererkannt? Hatte das vielleicht etwas zu bedeuten? Und gewünschte den Termin hatte sie sofort bekommen, man würde sich noch in dieser Woche zusammensetzen, am kommenden Freitag, um einige offene Details zu klären, betreffend den anstehenden Verkauf der Villa Dr. Engel dort unten in Prat de Cest, an dieser hübschen Lagune am Mittelmeer.

Ihre aktuellen Geschäfts-Termine fielen ihr wieder ein. Heute war Mittwoch, und sie würde Michael in Montpellier abholen, Sein Hotelzimmer in Narbonne war gebucht, die übrigen Termine waren klar. Ob überhaupt noch Zeit für etwas anderes bliebe? Sie dachte nicht lange darüber nach, das würde sich ergeben oder auch nicht. Sie jedenfalls hätte nichts gegen neue Entwicklungen. Sie würde aber auf jeden Fall die Initiative dem Mann überlassen. Trotzdem, und wahrscheinlich geschah das eher unbewusst, auf jeden Fall aber ohne lange nachzudenken, zog sie sich etwas Hübsches an, als sie sich für Montpellier fertigmachte, verbrachte ein wenig länger als sonst vor dem Badezimmerspiegel als sonst, und legte auch etwas Lippenstift auf, den hellen, nicht den dunklen Lippenstift für abends.

Sie würde mindestens eine Stunde brauchen zum Flughafen. Sie drehte sich noch ein wenig vor dem Spiegel, betrachtete ihr Profil. Perfekt! Sie war zufrieden mit sich und der Welt. Draußen schien die Sonne, richtiges Urlaubswetter, auf jeden Fall aber hervorragende Bedingungen für jemanden wie Valerie, der in dieser Woche noch Großes vorhatte, nämlich ein bedeutendes Immobiliengeschäft anzuschieben.


Soviel für heute. Wem es gefallen hat, der darf übrigens gerne ein "like" hinterlassen.


Lieben Gruß,

Valerie :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: Fr 10. Mai 2019, 22:38
von Valerie Bellegarde
Kleiner Nachtrag zum obigen Kapitel:
Heute Abend wurde die Nachricht an mich herangetragen, so etwas wie oben in Episode 43 könne nur ein alter Macho-Sack schreiben, so rückständig seien Frauen heute nicht mehr. Ich möchte dazu nur sagen, eine Erzählung ist grundsätzlich immer fiktional und hat nichts mit der Realität zu tun.
Andererseits war und ist Valerie stets zwiespältig und in sich widersprüchlich gewesen und ich denke, solche Leute gibt es, wir sollten uns nicht über sie erheben oder ihnen vorwerfen, sie seien so, wie sie nun mal sind.

V.B.

Re: Valeries Welt

Verfasst: So 12. Mai 2019, 14:01
von Christiane04
Hallo Valerie,

Das mit dem Machosack ist gemein und nicht richtig. Die Entwicklung der Geschichte und der Protagonistin beweisen deine Empathie u differenzierte Sichtweise auf Trans, aber auch auf Frauen und Männer.
Das machen alte Machosäcke nicht.
Interessant wäre gewesen welche Person, dir diesen Brocken hin geworfen hat. Frau, Txxxxx, Mann, ....
Bin in diesem Sinne ein solidarischer alter Machosack.
Mach weiter , wie du denkst, alles gut!

Lg Christiane😉

Re: Valeries Welt

Verfasst: So 12. Mai 2019, 17:08
von Valerie Bellegarde
Danke Christiane für deinen Beistand. Natürlich mache ich weiter, keine Frage. Die Kritik kam von einer jungen Frau, Französin, die ich persönlich sehr mag, burschikoser Typ, junge Mutter von zwei Kindern, kaum halb so alt wie ich, niemand aus dem Forum, du kennst sie nicht. Ist auch egal, wer und warum. Normativer Wandel, neuartige Geschlechtersteotypen, das spricht sich halt überall rum in Europa, sogar auf dem Dorf bei uns. Jetzt kommt ein bisschen Soziologensprech, sorry aber das muss jetzt sein. Der Wertewandel, was die Frauenrolle in westlichen Gesellschaften im neuen Jahrtausend betrifft, sowie die überbordende Genderthematik ist mir bekannt, was aber nicht bedeutet, ich heiße diese Dinge auch gut. Dementsprechend schreibe ich meine Texte auch nicht in gendergerechter Sprache, sondern in allgemeinverständlichem Deutsch, und die Leitbilder und Wesenszüge, die ich meiner Romanfigur Valerie anhänge, bleiben eher old school, da kann ich nicht raus und möchte es auch überhaupt nicht. Ich will meine Figuren weiterhin persönlich mögen, aber das könnte ich dann nicht mehr, und sie wäre für mich nicht mehr Valerie, wenn sie jetzt damit anfangen würde, jedem neuen Trend nachzulaufen, nur weil die anderen das tun... Nochmals danke für dein Statement oben.

Lieben Gruß und weiterhin gute Unterhaltung in Valeries Welt.

Valerie :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mi 15. Mai 2019, 09:55
von Valerie Bellegarde
Zwischenbemerkung zu Stilfragen. oder: "Führen und Verführen".

Ich möchte den Punkt mit dem angeblich veralteten Frauenbild, das Valerie in dieser Geschichte für manche Leser wohl verkörpert, aus meiner Sicht noch ein wenig weiter diskutieren.

Kritisiert wurde (und kritisieren darf man natürlich) ihre ganze ausgeprägte Gefühlswelt, besser gesagt, dass sie angeblich Sex und Liebe oft verwechselt, denn sie verliere dann wohl zu schnell quasi ihr ganze coolness und Übersicht, sobald ein starker und dominanter Mann in ihr Leben tritt, dann sei es meist nur noch ein ganz kurzer Weg, sie findet ihn sympathisch, hüpft mit ihm ins Bett, und dort treibt man es miteinander, voilà, mission completed.

Ganz so ist es natürlich nicht. Damit ist die Mission noch nicht beendet, keineswegs. Und Valerie ist überhaupt kein Leitbild, soll es auch nicht sein, schon gar nicht hier im Forum. Aber vielleicht existieren diese Gedanken und Motive, die unsere Protagonistin im Zusammenhang mit ihren Männergeschichten so stark bewegen, auch in der realen Welt, also auch bei den Lesern und Leserinnen hier im Forum.

Man muss aber eines sehen: Die Kritik an diesem oben angesprochenen "veralteten" Valerie-Leitbild kam nicht hier aus dem Forum, sondern von außerhalb, aus der realen Welt. Ich habe hier unten im Süden einen kleinen lockeren Kreis von Menschen um mich herum, nennt sie Freunde oder lockere Bekannte oder auch ehemalige Schüler aus Deutschkursen, die ich mal eine Zeitlang gemacht habe, alle Nationalitäten dabei, Europa tritt hier unten sehr gemischt auf, Ältere aber auch viele Junge, gerade auch Frauen. Frauen kommunizieren halt gerne, das ist schon so. Seltsamerweise ist die Geschichte von Valeries Welt, obwohl sie nur hier im Rahmen des Forums entsteht, inzwischen auch über Google im Internet zu lesen, man braucht also kein Forumsmitglied sein, um in die Story reinzuschauen. Da ist es also durchaus möglich, dass die eine oder andere Episode schon mal unkontrolliert durch die Welt geistert und von Hand zu Hand geht, auch außerhalb der Forumsgrenzen. Dagegen habe ich persönlich überhaupt nichts, im Gegenteil es gefällt mir. Jeder, der selbst schreibt, wird das verstehen.

Die Kritik ("Sichtweise eines alten Machos") kam von einer Französin, die weniger als halb so alt ist wie ich selbst und die im Forum niemand kennt. trotzdem muss man hier darauf eingehen, denn es geht um ein gesellschaftliches Leitbild. Darf eine Frau noch so sein?

Ich mache es mir nicht leicht und sage jetzt mal ganz frech: "Jeune femme avec grande geule" (junge Frau mit großer Klappe). Wäre mir jetzt zu einfach. Auch käme ich nicht auf die Idee, zu antworten, Roman ist Roman und Fiktion ist nicht Realität. Mir ist schon klar, ich kann also nicht alles schreiben, was ich will, denn ich schreibe ja für die Leser und nicht gegen sie. Und gegen neue Leitbilder anzuschreiben ginge schon mal gar nicht.

Jetzt geht es leider nicht weiter ohne ein wenig Soziologendeutsch, ich mache es aber kurz, keine Sorge. Natürlich habe ich als Autor schon mal darüber gehört, dass sich die Wertesysteme von Gesellschaften ändern, und zwar laufend ändern. Nichts bleibt stehen. Das ist überall so, nicht nur hier in Europa oder bei uns im Westen. Fast überall in der Welt, die von den neuen TV und Internetmedien erreicht werden, verändert sich gerade das Frauenbild. Hier im Westen wollen junge Frauen keine Püppchen mehr sein, mit den einzigen Lebensziel, einem Mann zu Gefallen zu sein. Sexy sein als Lebensziel? Wir leben doch nicht mehr in den Fünfzigern.

Gegen selbständige Frauen habe ich überhaupt also nichts. Was mir aber nicht gefällt, sind die gängigen Überzeichnungen und Übertreibungen, gerade in den Leitmedien wie z.B. den täglichen TV - und Kinofilmen. In fast jeder Szene treten dort junge Frauen heutzutage als super coole Typen auf, sehr taff und männlich, und oft sogar noch rambo-mäßiger als früher die Männer. Diese Mädels (die gängigen Leitbilder in den visuellen Medien heute) sind super taff und zeigen null Gefühle. Um zu verstehen was ich meine: schaut euch bloß mal die Polizistinnen und Kommissarinnen in den sonntäglichen TV- "Tatorten" an. Die reden heute nicht nur genauso cool und emotionslos wie die Männer, sie prügeln sich genauso wie Männer, und fuchteln mit ihren Revolvern herum fast wie früher der Horst Schimanski das gemacht hat.

Gefällt mir gar nicht, dieser Stil bei einer jungen Frau. Nicht dass ich was gegen Schimanski hätte, es gab nie einen besseren Typen in dem besagten Genre. Schimmi war der beste, aber er war ein Mann. Und das letzte Jahrhundert ist inzwischen ja auch Vergangenheit. Jetzt aber die Frage: Warum müssen jetzt die ganz jungen Mädels heute, im 21. Jahrhundert genauso auftreten wie Schimanski damals? Warum heute Thai Bo für Frauen? Warum ist Verführen angeblich heute altmodisch? Dürfen Frauen nicht mehr weiblich sein?

Mir persönlich als Autor käme es z.B. nie in den Sinn, ein solches (männliches) Verhalten, das eigentlich nichts anderes als ein machohaftes Rüpeltum ist (siehe die besagten Kommissarinnen), jetzt gutzuheißen und es einfach auf Frauen allgemein zu übertragen oder es an eine meiner Figuren in dieser Erzählung anzudichten. Also Valerie, die Protagonistin der Story, wird, was diese ganzen neuen Trends angeht, von mir nichts mitbekommen, nicht eine Spur wird sie davon mitbekommen.

Valerie bleibt Valerie, sie führt nicht, sondern sie zögert, so ist sie halt. Vielleicht reagiert sie öfters mal auf Signale von Männern und wenn sich Gelegenheit ergibt, dann versucht sie auch, den Betreffenden zu verführen. Und sie wird dort auch noch viel lernen müssen, das ist klar. Valerie bleibt aber eine neugierige Frau, und sie lernt schnell. Ihren eigenen Stil wird sie nicht ändern, schon gar nicht weil das jetzt gerade Mode ist, dass Mädels Männer spielen, und sie wird es sicherlich niemals lernen sich einen Mann zu nehmen wie man einen Apfel vom Baum pflückt. Sie bleibt eine Zögernde und Suchende, sie wird weiterhin höchstens ab und an mal ihre kleinen Tricks versuchen und sich dann, wenn er ihr gefällt, sich von einem Mann nehmen lassen, wie Frauen das immer getan haben.

Noch war nicht Gelegenheit, alle Wesenszüge Valeries anzusprechen. Es gibt da auch noch diesen Thierry, ihr erinnert euch, den Notar, den Tangotänzer. Sie werden sich noch öfter treffen, sie werden sich beide besser kennenlernen, und sie werden auch mal zusammen verreisen, nach Portugal, Lissabon. Stichworte sind Saudade, kleine Pinten mit trauriger Fado-Musik, diese Sachen. Valerie bleibt kompliziert.


Nächstes mal (Kap. 45) geht es erst einmal mit Michaels Besuch in Narbonne weiter. Geschäftsabschlüsse stehen an. Aber sie weiß ja, dass da sonst auch noch gewisse Wünsche offen sind, seinerseits. Denkbar, dass sie mitmachen wird, dass es dann wieder zur Sache geht, mal sehen...

L.G. Eure Valerie :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mi 15. Mai 2019, 14:42
von Valerie Bellegarde
Die Geschichte geht weiter mit der neuen Episode (Kap. 45) am kommenden Samstag, 18. Mai.

L.G. Valerie

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mi 15. Mai 2019, 23:16
von Karla
Glückwunsch zum 1000. "Danke"
LG Elly

Re: Valeries Welt

Verfasst: Do 16. Mai 2019, 12:03
von Valerie Bellegarde
Schön dass du es bemerkt hast, Elly. Ich bin ganz gerührt :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: Do 16. Mai 2019, 12:23
von Dwt-Lilo-SL
Hallo Valerie,
dann werden ich Tag warten bis zum lesen der neuen Episode und freue mich am Anfang der Woche
diese zu lesen. Ein wenig erkenne ich mich dort wieder bei Valerie.
lg LILO-GINA

Re: Valeries Welt

Verfasst: So 19. Mai 2019, 20:05
von Valerie Bellegarde
Hallo liebe Leserinnen, liebe Leser,
Es ist Sonntagabend, und ich plane meine nächsten Tage. Eigentlich habe ich euch für morgen, Montag eine neue Valeries Welt - Episode versprochen. Es ist seither aber einiges an Problemchen dazwischengekommen, Nein, eigentlich keine Probleme, aber Dinge und kleinere Arbeiten, die erledigt werden müssen. Außerdem ergibt sich gerade für morgen für mich eine günstige Gelegenheit, sich mal wieder ein wenig aufzubrezeln und en femme ins Städtchen zu gehen. Also, was soll ich tun? Der auferlegten Pflicht folgen, im Kämmerchen sitzen und das versprochene Kapitel schreiben? Oder darf sich Valerie frei nehmen und sich mal wieder im Städtchen zeigen? Helft mir bitte... :()b

Re: Valeries Welt

Verfasst: Mo 20. Mai 2019, 13:08
von Valerie Bellegarde
Teil 2, Kapitel 44: Der Chef kommt zu Besuch

Valerie und Michael kamen sich geografisch immer näher. Während der Chef aber in mindestens 1000 Metern Höhe ganz locker und entspannt an Bord eines Air France Jets saß und sich ungezwungenen Betrachtungen hingeben konnte (vor seinem inneren, dem geistigen Auge immer noch der kleine knackige Po der hübschen jungen Stewardess), während dieser Zeit saß sie weit unter ihm, fast ganz auf Meereshöhe im Auto, war ein wenig aufgeregt und hatte es eilig, obwohl sie schon kurz vor dem Flughafen war. Warum aufgeregt? Weil große Dinge immer näher rückten, sie würde bald ihren Chef wiedersehen, und möglicherweise käme auch bald ihr erstes großes Projekt zum Abschluss, das alles ließ sie nicht ungerührt, da konnte sie nicht ruhig bleiben. Sie kam immer noch gut voran. Es war kaum Verkehr auf der Autobahn, die Stadt näherte sich, man erkannte es an den plötzlich auftauchenden Tempolimits.

Oben im Flieger war die Landung zwar angekündigt, aber trotzdem geschah minutenlang nichts. Die Maschine hielt ihre Höhe. Während AF 416 auf Landeerlaubnis wartete und scheinbar ganz ungerührt weiterhin hübsche Kreise und Warteschleifen über dem tiefblauen Meer zog (die Franzosen sagen dazu "le Grand Bleu"), um dann weiter Zeit zu vertrödeln im Sinkflug über dem über dem schier unendlich breiten goldbraunen Sandstrand, der Montpellier vom Mittelmeer trennte, dann wieder mehrmals die Vororte von Montpellier überflog, um so die Zeit bis zur Landeerlaubnis zu überbrücken, während also all dieses (nämlich gar nichts außer Warten) geschah, hatte inzwischen Valerie das breite Band der Autobahn A9 verlassen und steuerte den ganz in der Nähe liegenden Flughafen "Méditerranée" an. Jetzt war alles einfach. Sie brauchte dann nur noch der Beschilderung mit dem kleinen Flugzeug-Symbol zu folgen, passierte ein paar Kreisverkehre und konnte gleich darauf links vorne den Schriftzug "Aéroport Montpellier Méditerannée" auf dem Dach des Flughafengebäudes erkennen.

Kurzer Halt an der Parkplatzschranke, die elektrische Seitenscheibe surrte runter, Bankkarte in den Automaten rein, das Parkticket abziehen, diese Kurzzeitparkplätze für Abholer sind wirklich eine ganz feine Sache. Eines fand sie dann allerdings plötzlich ziemlich störend: Als sie die Bankkarte wieder in ihrem Geldbeutel verstauen wollte, fiel ihr auf: Sie hatte sich die Fingernägel nicht lackiert. Überhaupt nichts, kein Klarlack, kein roter Karmesin... uff. Oh jeemine, Valerie, wie konnte sie das bloß vergessen?

Hätte sie das tun sollen? Ein wenig Nagellack? Konnte sie das noch irgendwo nachholen? Rote Fingernägel war früher eigentlich ihr Standard gewesen. Jetzt, wo sie ihren Chef nach ziemlich langer Zeit wiedersah? War das nicht eigentlich ein Muss? Aber irgendwie war ihr die Nagelpflege in der letzten Zeit etwas aus dem Blickfeld geraten. Genauso, wie sie sich neuerdings nicht mehr täglich schminkte. Also, keine roten Nägel, hmmm"¦ Nicht, dass ihre Hände jetzt etwa ungepflegt gewirkt hätten, schließlich hatte sie einen Büroberuf und arbeitete nicht als Gärtnerin.

Aber inzwischen dachte sie wirklich nicht mehr ständig an ihr Makeup, Lippenstift und Nagellack, früher wäre ihr das nicht passiert. Sie stutzte, fühlte sich ein wenig ertappt. War ihr die Frauenrolle so normal und alltäglich geworden? War sie jetzt an ihre Rolle als Frau so sehr angepasst und gewohnt, dass sie Lippenstift oder Kosmetik schon mal wegließ, oder handelt es sich etwa bereits um eine kleine Nachlässigkeit? Sei es wie es sei, jetzt war sowieso nichts mehr zu ändern, in wenigen Minuten würde sie ihrem Chef gegenüberstehen und zwar so, wie sie eben war, nämlich ganz ohne Kriegsbemalung. Er kannte sie anders, früher war sie nie ungeschminkt aus dem Haus gegangen. Aber jetzt war wohl nichts mehr daran zu ändern.

Wieder oben im Flieger: Eine dunkle seriöse Männerstimme meldet sich über den Kabinenlautsprecher:

"Messieurdames c'est le capitaine qui parle"¦

...blah blah blah... Landefreigabe erteilt.

...on va aterrir à Montpellier aéroport dans deux minutes"¦"

Es war der Flugkapitän, der die unmittelbar bevorstehende Landung ankündigte, um dann noch wie üblich die Uhrzeit und Temperaturen vor Ort durchzugeben. Es war kurz nach Mittag, draußen vierundzwanzig Grad, Sonnenschein und kaum Wind. Kaum war das Capitaine mit seiner Ansage durch, und die diversen standardmäßigen Dankesformeln abgespult, ("Wir bedanken und dass sie mir Air France geflogen sind"), dann hatte der Jet auch schon aufgesetzt, sie waren ganz sanft unten angekommen, und die Maschine rollte aus.

Michael sah sie sofort inmitten einer Gruppe von Abholern stehen, die vor der Gepäckausgabe warteten. Sie war groß, nicht sehr viel größer als die anderen Leute um sie herum, nicht dass sie jetzt ausgesprochen aus ihrer Umgebung herausragte, aber sie war schon ein etwas anderer Frauentyp, eher der nordeuropäische Typus. Ihre blonden langen Haare hatte er an ihr noch nicht gesehen, aber was ihm gleich auffiel, sie war schmal geworden, er hatte sie kräftiger in Erinnerung. Sie sah ihn auch sofort. Er nahm sie spontan in die Arme, sie tauschten routiniert zwei Wangenküsse, er musste sich etwas herunterbeugen zu ihr.

"Du machst das schon ganz wie ein Franzose" lachte Valerie, und gleich war die Stimmung entspannt. Beide freuten sich, einander zu sehen.

Valerie und Michael kannten sich quasi schon ewig, und während sie gemeinsam an der Gepäckausgabe warteten, quasselte sie in einer Tour, erzählte sie ihm pausenlos alles mögliche über ihre tägliche Arbeit, wie gut sie zurechtkäme in dem halb angemieteten Büro bei Delphine und Alain, wie gut sich die Sache mit dem Notar entwickelt hatte, dass sie Monsieur Elouard, der das Geschäft ja dann wohl später beurkunden würde, quasi beinahe privat kennen würde, das fand er sehr interessant.

"Ist bestimmt hilfreich, wenn du schon einen Draht zu den offiziellen Stellen hast" sagte Michael.

"Zumindest haben wir Tango getanzt zusammen" sagte Valerie und lächelte Michael ganz spitzbübisch an.

Es ist absolut kein Schaden, dachte sie, wenn sie Michael gleich zu Beginn in ein paar wichtige Details einweihen würde, also wenn er wüßte, wer ist wer und wer kann mit wem, somit wäre auf einem Gebiet schon mal etwas mehr Klarheit hergestellt. Ihr eigenes persönliches Verhältnis zu Michael war dagegen noch ziemlich ungeklärt. Natürlich war er ihr Chef. Aber er war auch ein Mann, und zwar einer, zu dem sie aufsah. Nicht nur, dass sie ihn als Immobilienfachmann schätzte und viel von ihm gelernt hatte. Nein, auch als Mensch, sagen wir es genauer: Als Mann fand sie ihn - nennen wir es mal so: sie fand ihn interessant. Ein gutaussehender, großer und attraktiver Mann, ja das war er, bestimmt.

Natürlich dachte sie auch an das, was früher mal gewesen war zwischen den beiden. Die Sache in der Oper Stuttgart, damals an diesem Abend, und danach das Besäufnis in Ericas Wohnung, als sie alle drei ziemlich betrunken waren und er sie damals beinahe genommen hätte, hätte sie das damals zugelassen. Und sie erinnerte sich auch, dass Erica ihr quasi zugestanden hatte, sich diesen Mann auch mal zu nehmen, will sagen, sie konnte jederzeit Sex mit ihm haben, böte sich jemals wieder die Gelegenheit. Erica hätte dagegen überhaupt nichts. Erica und Michael führten in dieser Beziehung eine ganz offene Beziehung. Valerie erinnerte auch speziell seine Vorliebe für bestimmte Sexpraktiken (Deep throat). Und dass Erica ihr damals erzählt hatte, sie und Michael würden das manchmal so machen zusammen aber sie habe nie verstanden, was Männer eigentlich an der Sache gut finden. Ja die Männer. Valerie sinnierte, als sie neben ihm in der Warteschlange stand, die sich vor einem der Automaten gebildet hatte, wo das Parkticket zu bezahlen war. War das Thema inzwischen in Vergessenheit geraten? Möglicherweise ja, möglicherweise aber auch nicht. Sie würde es herausfinden.

Nein, durch die räumliche Trennung und die neue Rollenverteilung zwischen Michael und Valerie, er als ihr Chef der Firma mit Sitz in Stuttgart und sie als seine freie Mitarbeiterin in Narbonne waren auch hier einige neue Facts entstanden, ihre Beziehung hatte eine neue Form angenommen, und auch das Verhältnis zu Michael als Mann hatte in neue Bahnen gefunden. Das bedeutete, auch das Private musste jetzt neu geordnet werden zwischen den beiden. Valerie dachte an die paar Tage, die vor den beiden lagen, und allerlei unzusammenhängendes Zeugs ging durch ihren Kopf, als sie gemeinsam zum Auto gingen, er zog seinen Rollkoffer an einer Hand, sie fischte die Autoschlüssel aus ihrer Handtasche, zahlte am Automaten und sie stiegen ins Auto.

Ihr enger Rock war beim Einsteigen hochgerutscht und sie sah aus dem Augenwinkel, wie er es vom Nebensitz aus gleich bemerkt hatte. Sie hob etwas den Po vom Sitz und wollte aus alten Gewohnheit den Rock runterziehen, überlegte einen ganz kleinen Moment lang, kam dann aber zu dem Schluss, den Rocksaum so zu lassen wie er war, eine Handbreit über dem Knie. Es war ihr überhaupt nicht unangenehm, dass seine Augen auf ihren Knien waren. Sollte er ruhig was sehen. Ihre Beine waren nicht schlecht, das wusste sie.


Soviel erstmal für heute.

Lieben Gruß an alle Leserinnen und Leser. Fortsetzung gegen Ende der Woche.

Eure Valerie :()b