Seite 32 von 82
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Sa 2. Mai 2020, 13:28
von Nicole Fritz
Josii hat geschrieben: Sa 2. Mai 2020, 12:57
Bin beim Psychiater:
Den brauch ich bald auch, wenn ich mich jetzt hier nicht ausklinke. Und wenn ich jetzt dermaßen ausraste, dass mich Anne-Mette aus dem Forum schmeißt, bringt das auch niemandem etwas.
Also macht es gut hier.
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Sa 2. Mai 2020, 13:34
von Lavendellöwin
Josii hat geschrieben: Sa 2. Mai 2020, 12:57
Bin beim Psychiater
Nicole Doll hat geschrieben: Sa 2. Mai 2020, 13:28
Also macht es gut hier.
Super...Partnersprechstunden haben ein besseres Preis-Leistungsverhältnis wenn es logisch betrachtet wird...
und fragt mal wie Mitgefühl funktioniert-ist sonst eine ganz nette Eigenschaft!
Alles Liebe Marie

Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: So 3. Mai 2020, 10:09
von ExuserIn-2020-07-10
Ich denke wir können wirklich sehr froh sein in Deutschland zu SOLCHEN Zeiten zu leben. Ich komme aus der ehemaligen DDR und wurde USA, Russland und BRD kritisch erzogen und mir heulen alle Sirenen auf wenn ich Faschismus rieche und jetzt im Augenblick bin ich mehr als froh hier leben zu dürfen. In der Internationalen Presse wird Merkel gelobt als ein Staatsoberhaupt welches auf Experten hört und nicht chaotische Twitterfeeds verfasst. Ich war skeptisch als Deutschland erst lange die Gefahr runtergespielt hat und dann so hopplahop reagiert hat. Ich war skeptisch wegen der Bürokratie. Tatsächlich hatte ich für dieses Jahr Deutschland eine große Bürokratie Krise Prognostiziert aber es hat bisher vorbildlich reagiert. Klar die Maßnahmen mögen mal wieder nicht alle aber das geht auch nicht. Dafür haben wir aber eine Regierung die versucht immer alle Meinungen ins Boot zu holen.
Mir gehen Leute auf die Nerven die meinen eingeschränkt zu sein, dabei haben sie einen Garten wohnen in einem Haus, auf dem Land und können arbeiten gehen. Ich finde es schlimm, wenn ich solche Leute mit Leuten in Flüchtlingslager Vergleiche, oder solche in den Armenvierteln auf der Welt oder mit den intellektuellen in den USA, die sich vor ihrem PrÃ¥sidenten fürchten. Ich weiß dann wirklich nicht mehr was da bei unseren Leuten schief läuft. Es ist Ohnmacht. Man hat mal nicht das Schlaraffenlandfeeling. Man kann nicht spontan sich treffen, die Kinder können auch nicht abgeschoben werden und man kann nicht hemmungslos konsumieren. Oh doch, kann man dennoch. Denn während sich so manch einer Beschwert über das Maske tragen, ackern für uns eingefärcht wohnenden, für einen Hunger Lohn in Bangladesh in den Kleiderfabriken oder direkt bei uns aufm Spargelfeld.
In einem AUTORITÄREN Staat müssten gerade die die sich beschweren auf solchen Spargelfeldern schuften. Stattdessen Meckern sie über die moderaten Einschränkungen, meckern darüber das sie mal nicht das dritte Mal in den Urlaubfliegen können und kaufen dann Spargel, um sich möglicherweise dann auch noch über die gestiegenen Preise aufzuregen.
Mir geht die Anspruchshaltung so mancher Deutschen auf den Sack. Da steht man mal kurz an der Kasse und die Kasse ist nicht besetzt, da wird dann sofort los gerufen. Da fährt ein Motorisierte Rollstuhlfahrer zum Bus und beschwert sich, das er nicht mehr reinkommt. Dabei will er nur zwei haltestellen weiter.
Beruflich hatte ich schon vor Corona mit dieser Anspruchshaltung zu tun. Es nervt und die Leute sollten sich wirklich mal klar werden, was sie da und wo sie das fordern. Wir sind nicht eure Sklaven ihr Ar***öcher.
Seit froh das ihr hier wohnen dürft, sehr viele Menschen auf der Welt beneiden uns und es ist auch ein Grund warum viele die Flüchten hier hin wollen. Also seit dankbar. Eure Ohnmacht könnt ihr selbst beenden, ind EM ihr einfach was macht und so die Kontrolle über euer Leben bekommt, wer aber nur Meckern vergeudet Zeit und Energie und schafft nichts. Ich hab Flüchtlinge gesehen die ihre Willenskraft unterbeweis gestellt haben. Die sind von Insel zu Insel geschwommen. Jetzt nimmt EUREN Stock aus dem Arsch und genießt das was ihr habt und nicht was ihr vorgibt zu sein auf Instagram, Facebook und so ein scheiß.
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: So 3. Mai 2020, 12:08
von Marlene K.
Nicole Doll hat geschrieben: Sa 2. Mai 2020, 13:28
Den brauch ich bald auch, wenn ich mich jetzt hier nicht ausklinke. Und wenn ich jetzt dermaßen ausraste, dass mich Anne-Mette aus dem Forum schmeißt, bringt das auch niemandem etwas.
Also macht es gut hier.
Liebe Nicole,
bleib ruhig und denk bitte an den alten Grundsatz: Don't feed the troll... Trolle nicht füttern...
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: So 3. Mai 2020, 21:12
von Jaqueline
Guten Abend,
wenn ich manche Beiträge hier lese macht es mich wütend.
Mich schränkt Corona zwar ein aber ich nehme es wie es ist.
Wenn jemand meint die Regeln sind überlüssig oder gar

, der soll sehen, dass er er / sie nach New York, Moskau kommt Um die Folgen in den Kliniken besser zu sehen. Wer meint Spass haben zu müssen, weil es ja nicht gefährlich ist, der sollte nach Brasilien fliegen und dort seinen Spass haben. Es reicht ein OneWayTicket. Das war jetzt etwas sarkastisch aber manche begreifen es nicht anders.
Mich nervt schon die deutsche Politik mit den vielen verschiedenen Regelungen. Ich lebe eigentlich immer noch Konsequent mit der Kontaktsperre und habe nur im Supermarkt und im Beruf zu fremden Menschen. Ich denke viel von den Kritikern und Ungläubigen sehen Corona anders, wenn Sie regelmäßig zum Abstrich gehen müssen / sollen. Sonst wird es ihnen einfach nicht klar.
Ganz liebe Grüsse
Jaqueline

Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mo 4. Mai 2020, 14:00
von Jasmine
Ich weiß ja nicht woher Herr Spahn solche Ideen hat. Aber ein Coronaausweis dürfte nicht unbedenklich sein. Ob damit eine Stigmatisierung gefördert wird?
https://www.tagesschau.de/inland/immuni ... s-101.html
Was kommt als nächstes? Vor allem würde mich mal die Frage interessieren, wenn Corona vorbei ist, werden dann alle Anordnungen zurückgenommen oder bleibt ein Teil?
Wenn ich mir die Meldung zur Corona Dunkelziffer durchlese,
https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... ffer-.html , und die Toten dieser Zahl gegenüberstelle, sieht alles wieder ganz anders aus. Es nervt mich nur noch das so viele durcheinander reden. Eine fundierte Meinungsbildung ist da für mich schwer.
Liebe Grüße Jasmine
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mo 4. Mai 2020, 14:25
von Jaddy
Jasmine hat geschrieben: Mo 4. Mai 2020, 14:00Ich weiß ja nicht woher Herr Spahn solche Ideen hat. Aber ein Coronaausweis dürfte nicht unbedenklich sein. Ob damit eine Stigmatisierung gefördert wird?
Erstens das. Zweitens ein gewisser Druck für alle bisher nicht immunen, es irgendwie hinter sich zu bringen. Drittens das Problem von Fälschungen und Missbrauch. Viertens die keinesfalls hohe Sicherheit, dass ein positiver Anitkörpertest auch Immunität und nicht-Infektiosität heisst (z.B. durch Weitertragen von Schmierinfektion, etc.)
Fazit: Ein Immunitätsausweis bringt keinesfalls eine Unbedenklichkeit der Person, sondern höchstens eine gewisse Wahrscheinlichkeit, nicht (wieder) zu erkranken.
Jasmine hat geschrieben: Mo 4. Mai 2020, 14:00Wenn ich mir die Meldung zur Corona Dunkelziffer durchlese,
https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... ffer-.html , und die Toten dieser Zahl gegenüberstelle, sieht alles wieder ganz anders aus. Es nervt mich nur noch das so viele durcheinander reden. Eine fundierte Meinungsbildung ist da für mich schwer.
Ist es auch. Für alle. Denn aktuell gibt es noch nicht so viel wirklich gesichertes Wissen über dieses Virus, seine Verbreitungsform, die Übertragungswege und Wahrscheinlichkeiten, die Erkrankungen und Behandlungen, usw. Seriös formuliert heisst es dann folgerichtig "deutet darauf hin", "könnte bedeuten, dass" und so weiter. Das ist die Crux, auch für die Entscheidungsbefugten. Das Maß halten zwischen Gefährdung durch die Viruserkrankung und Folgen der Eindämmungsmassnahmen. Da hängt nicht ein Damoklesschwert über den Amtssitzen, sondern zwei oder mehr.
Ein Problem ist auch die Größe des Landes mit den unterschiedlichen Bevölkerungsdichten, Lebensweisen, Bewegungen. Hier, fast an der Küste ist quasi nix im Vergleich zu Bayern, BaWü oder bestimmten Ecken in NRW. Die 15% Antikörper-Positiven wie in Heinsberg werden hier bestimmt nicht erreicht, weil einfach insgesamt zu wenige Menschen infiziert waren und in diesem ländlichen Bereich die Leute viel weniger dicht zusammen leben. Weder fahren die zum Ski in die Berge (anders als im Hotspot Hamburg), noch gab es hier Karnevalspartys, und so viele industrielle Großbetriebe, in denen sich das gut verbreiten konnte, gibt es auch nicht, oder sie haben gleichzeitig mit Süddeutschland dicht gemacht.
Insgesamt ein starkes Argument für regionale, stetig an allgemeine Regeln und neue Erkenntnisse angepasste Regelungen, also das, was viele als "Flickenteppich" missbilligen. Für mich ein absoluter Vorteil des Föderalismus und verteilter Verantwortlichkeiten.
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mo 4. Mai 2020, 14:54
von Marlene K.
Jasmine hat geschrieben: Mo 4. Mai 2020, 14:00
... Eine fundierte Meinungsbildung ist da für mich schwer.
Liebe Grüße Jasmine
Liebe Jasmine,
ich denke, dass geht uns allen so. Das ist der Nachteil von Meinungsfreiheit. Wir müssen sortieren, welchen Quellen wir vertrauen und Fakten überprüfen, in dem wir mehrere Quellen hinzu ziehen.
Dazu kommt, dass auch die Fachleute keine Chance hatten vorher Wissen zu erwerben und aus der Situation heraus lernen müssen. Immerhin haben wir bessere Ausgangsbedingungen als bei der Pest oder näher an heute der spanischen Grippe 1918.
Ich denke, Jaddy hat ganz gut erklärt in welchem Spannungsfeld von seelischen Belastungen, gesellschaftlichen Verwerfungen und wirtschaftlichen Gefahren hier die Politik weltweit auf eine für die heutigen Gesellschaften unvorhergesehenen Herausforderung reagieren muss.
Ich weiß, ich möchte im Augenblick nicht die Verantwortung einer Virologin und schon gar nicht die einer Politikerin tragen. Ich bin dankbar dafür, dass unsere Regierung uns mehr an unsere eigene Verantwortung erinnert und uns über das Erklären zu vernünftigen Verhalten bringt als den großen Zwang auszupacken. Nur so kann es gelingen.
Lass Dich nicht kleinkriegen, was auch mir allerdings manchmal schwerfällt...
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Di 5. Mai 2020, 08:32
von Josii
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Di 5. Mai 2020, 11:47
von ExuserIn-2020-10-20
Die eigene Freiheit endet da, wo die Freiheit des Anderen beginnt.
Der Herr in dem Video bezieht sich nur auf die bekannten Fallzahlen Deutschlands.
Die zur Zeit noch nicht einschätzbare Dunkelziffer, macht daher die Aussage es bestünde keine Gefahr mehr, ist schlicht unhaltbar. Genauso bleibt eine Frage stehen, wieso ist Deutschland im Bezug auf die Fallzahlen der Nachbarstaaten geringer betroffen, und Notfallkrankenhäuser können in Deutschland bereits wieder eingemottet werden. Das wird man aber erst dann wissen, wenn man weiß wie viele tatsächlich infiziert sind, und wie viele bereits immun waren bzw. wurden.
Diese Bewegung sollte sich die Zahlen in den USA, Italien, Frankreich, Spanien, und Schweden ansehen. Allein New York hat knapp 20000 Tote mehr als in "normalen Grippemonaten". Italien, Frankreich, Spanien wurden ebenfalls überrollt.
Die Schweden haben zu Anfang im Grunde das gemacht, was der Sprecher in dem Video anklingen ließ, nämlich nichts, haben auf die Eigenverantwortung gesetzt, und sind kläglich auf die Nase gefallen.
Wollen wir nun auch Eigenverantwortung proben, nur mal so, um zu sehen wohin das führt?
Mal sehen wie in einigen Tagen der Testlauf bei den Massendemonstrationen ausgefallen ist.
Ich bin gespannt, und lasse mich gern überraschen.
LG
Petra Sofie
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Di 5. Mai 2020, 14:40
von Josii
Als verantwortungsbewusster Bürger vbB nehme ich meine Freiheit wahr und bin wieder beim Psychiater. Sind noch Plätze frei. Unten klicken:
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Di 5. Mai 2020, 17:04
von ExuserIn-2020-10-20
Wenn man nichts hat, um eine Gefahr abzuwenden, was man irgendwo kaufen kann, dann greift man zu den sogenannten Bordmitteln, die zur Verfügung stehen.
Ob damit eine Gefahr abgewendet, oder nur minimiert wurde, stellt sich erst im Nachhinein herraus. Jemand der, bereits in der Abklingphase postuliert:
" Das ist, alles unnötiger Mumpitz gewesen, diente nur der Verdummung der Bevölkerung".
Der sei an die alte Weisheit erinnert: "Hinterher ist man immer schlauer". Das Hinterher beginnt aber erst, nach dem Ende, für Kritiker wie Befürworter.
LG
Petra Sofie
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mi 6. Mai 2020, 00:25
von Inga
Hi,
"David Paul Greenfield (29/3/49-3/5/20) We are devastated to announce that Dave passed away last night from Covid 19. Fly straight DG xxx
http://www.thestranglers.co.uk/?p=16131"..." He should be remembered as the man who gave the world the music of Golden Brown. "
Ich trauere, dass David Paul Greenfield, Keyboarder der Punk Band Stranglers, an Corona gestorben ist. Er sollte in Errinnerung bleiben als der Mensch, der der Welt die Musik von "Golden Brown" brachte.
Die Band wollte noch einmal auf die Tour gehen, konnte aber nicht wegen der Ausbreitung des Corona-Virus.
Nun hat das Corona-Virus die Band für immer besiegt.
Liebe Grüße
Inga
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mi 6. Mai 2020, 07:53
von Jasmine
Da soll ich keine Angst bekommen?
http://www.lessentiel.lu/de/corona/stor ... n-22239327
Zitat hieraus:
Auf der französischen Insel Korsika werden Feuerwehr-Hunde darauf trainiert, das Covid-19-Molekül mit ihrem Geruchssinn zu erkennen - auf die gleiche Art, wie bei Krebs- oder Parkinson-Patienten.
Mag ja vielleicht irgendwo sinnvoll sein, aber warum sollen Hunde Krebs-, Parkinson- und Coronapatienten erkennen?
Bei Zuckerkranken habe ich gehört das es sowas gibt oder beim Drogen aufspüren mag es durchaus ein sinnvolles Mittel sein.
Nachdenkliche Grüße Jasmine
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mi 6. Mai 2020, 15:55
von ExuserIn-2020-10-20
Wenn es funktioniert, hätte man ein gutes Mittel bei Einreisenden auf Flughäfen jemanden, den Flocki selektiert zum Corona-Schnelltest zu bitten.
Wirklich negatives mag ich da nicht erkennen.
LG
Petra Sofie