Re: TSG „ Nein danke?
Verfasst: Di 20. Okt 2015, 16:58
Eine völlige Streichung des TSG wäre allerdings auch nicht gut, da müssen wir etwas mit unseren Forderungen aufpassen. Der "-§5 Offenbarungsverbot" eröffnet erst eine rechtliche Handhabe, um soetwas wie eine Zeugnisumschreibung einfordern zu können. Diese ist für viele Menschen unabdingbar. Ebenso wichtig ist es für viele, dass die Historie nicht offengelegt werden darf. Das sollte also auf jeden Fall erhalten bleiben. Doch das lässt sich sicherlich auch in einem entsprechenden Paragraphen des PStG regeln.
Bei den Gutachten für GaOP ist mir nach wie vor völlig schleierhaft, was diese beinhalten sollen. Ich habe eine fachärztliche Stellungnahme vorgelegt, die eine uneingeschränkte Befürwortung aller angestrebter angleichenden Maßnahmen enthält. Reicht nicht. Aha. Na mal sehen, am 2.11. habe ich einen persönlichen Gesprächstermin und dann hoffe ich das mal näher zu klären. Wenn das nicht zu klären ist, sehe ich schon das nächste Schlachtfeld auf mich zukommen, ala "Indikationsgutachten - Nein Danke!" und ein Kampf, bis die auch endlich klar und so niederschwellig wie möglich geregelt sind. Was mich in dem ganzen Bereich immer wieder so maßlos ärgert, ist die scheinbar völlige Beliebigkeit. Je nachdem an den man gerät ist mal alles fluffig und super oder super k*cke und kaum zu überwinden. Das kann es doch echt nicht sein.
Dahingehend ist auch das gerade veröffentlichte Statement der WMA sehr aufschlussreich. Es konstatiert sehr klar und eindeutig, dass es sich bei jeder Form von Trans* nicht um eine psychische Störung ("mental disorder") handelt, sondern dass solche lediglich davon ausgelöst werden können, insbesondere wenn keine adäquate medizinische Versorgung entsprechend der Wünsche der Person durchgeführt wird (bspw. durch Hormone oder andere geschlechtsangleichende Maßnahmen), Zitat: "The WMA asserts that gender incongruence is not in itself a mental disorder; however it can lead to discomfort or distress, which is referred to as gender dysphoria (DSM-5).".
Liebe Grüße
nicole
Bei den Gutachten für GaOP ist mir nach wie vor völlig schleierhaft, was diese beinhalten sollen. Ich habe eine fachärztliche Stellungnahme vorgelegt, die eine uneingeschränkte Befürwortung aller angestrebter angleichenden Maßnahmen enthält. Reicht nicht. Aha. Na mal sehen, am 2.11. habe ich einen persönlichen Gesprächstermin und dann hoffe ich das mal näher zu klären. Wenn das nicht zu klären ist, sehe ich schon das nächste Schlachtfeld auf mich zukommen, ala "Indikationsgutachten - Nein Danke!" und ein Kampf, bis die auch endlich klar und so niederschwellig wie möglich geregelt sind. Was mich in dem ganzen Bereich immer wieder so maßlos ärgert, ist die scheinbar völlige Beliebigkeit. Je nachdem an den man gerät ist mal alles fluffig und super oder super k*cke und kaum zu überwinden. Das kann es doch echt nicht sein.
Dahingehend ist auch das gerade veröffentlichte Statement der WMA sehr aufschlussreich. Es konstatiert sehr klar und eindeutig, dass es sich bei jeder Form von Trans* nicht um eine psychische Störung ("mental disorder") handelt, sondern dass solche lediglich davon ausgelöst werden können, insbesondere wenn keine adäquate medizinische Versorgung entsprechend der Wünsche der Person durchgeführt wird (bspw. durch Hormone oder andere geschlechtsangleichende Maßnahmen), Zitat: "The WMA asserts that gender incongruence is not in itself a mental disorder; however it can lead to discomfort or distress, which is referred to as gender dysphoria (DSM-5).".
Liebe Grüße
nicole