Monika67 hat geschrieben:Solange wir in einen Wirtschaftssystem leben, dass ausschließlich darauf ausgelegt ist zu wachsen und auch unser Bundeshalt davon abhängig ist, dass sich "Wirtschaftswachstum" einstellt ist es praktisch nicht möglich die Fehler aus der Vergangenheit zu vermeiden... Ethik und Moral???? Sind in unserem Wirtschaftssystem eigentlich nur leere Worte... Die "Überbevölkerung" ist ein Ergebnis daraus, was die Welt-, und Finanzmächte und auch die Wissenschaft und jeder von uns zugelassen haben und solange sich nicht jeder Einzelne bereit ist sich zu ändern ist diese Diskussion so interessant sie sein mag nur Theorie...
Wozu brauchen wir noch mehr Kontolle??? Unter dem Deckmantel der Demokratie ist das Recht des Einzelnen eh schon genug beschnitten, wenn es um Gemeinwohl geht....
Zudem wird es nicht reichen, wenn wir in Deutschland Resourcen sparen, wenn der Rest der Welt außen vor bleibt... Das wäre dann, wie bei Asterix und Obelix... Das kleine Gallien, die Guten retten die Welt???
Die Problematik der "Überbevölkerung" die meiner Meinung erst bevorsteht, lösen wir nicht in Deutschland oder Europa... Hierfür bedarf es der Vernunft der Menschheit auf der ganzen Welt... Und ich glaube nicht, dass wir so weit sind hier eine einheitliche Lösung zu bekommen, nicht heute und auch nicht in 1000 Jahren... LEIDER...
Beginnen könnten alle mal mit der zielgerichteten Nutzung von Flächen...Die Herstellung einen Kilogramm Gemüse/Kartoffeln benötigt eine Ackerfläche von nur 0,4 qm Ackerfäche... Ein Kilogramm Fleisch benötigt hingegen 30 qm Ackerfläche... Das zeigt erst mal, dass wenn wir unser Konsumverhalten ändern locker auch 10 Mrd Menschen ohne Probleme ernähren könnten und wenn man bereit wäre die globalen Flächen einheitlich zu nutzen auch genug Platz für 10 Mrd Menschen wäre... Aber gut, wer verzichtet schon gerne auf sein Steak????????????
Wozu Geburtenkontrolle, wenn es den Weltmächten daran gelegen wäre dafür zu sorgen, dass gewisse Staaten sich selbst versorgen können, um saubere soziale Strukturen zu haben.. Bodenschätze gibt es z.B. in Afrika mehr als genug... Warum sind diese Länder ach so arm und steuern ihre Altersvorsorge deshalb über möglichst viele Kinder???????????? Weil die Weltmächte genau dies zulassen und gut daran verdienen.... Jaja, die Moral und Ethik in Politik und Wirtschaft ist schon was gaaaaaaaaaaaanz tolles....
Hallo Monika!
Ich bin auch kein Freund von blindem Wirtschaftswachstum. Die Wirtschaft muss gereregelt werden, schon um Resourcen und Finanzen, und damit die Freiheit des Einzelnen gerecht zu verteilen.
Unternehmerische Freiheit hat mit ihrem Konkurrenzdenken an den vorhandenen Fehlentwicklungen, eine ebenso große Mitschuld wie staatsmonopolistische Unternehmungen.
Zum Fleischkonsum: Die intensive Massentierhaltung in Ställen ist ein Problem. Die extensive Weidemast ist aber aus Gründen des Artenschutzes (Offenhalten der Brut- und Rastgebiete von Bodenbrütern und Zuggänsen und Limikolen) erforderlich. Auch ist es zweckdienlich den Energiebedarf einer Person die viel körperlich oder geistig arbeitet mit wenig Fleisch statt viel Gemüse zu decken.
Der Ackerbedarf wäre größer, um den Energiebedarf zu decken. Außerdem benötigen wir für den Erhalt der Lebensgrundlagen Naturflächen. Diese müssen eher mehr und nicht weniger werden.
Die Flächenkonkurrenz wird durch eine Verringerung der Bevölkerung entschärft, da weniger Flächen benötigt werden. Die Bevölkerungszahl ist schon jetzt ein Problem , sie war es auch schon in der Vergangenheit. Das ist kein Zukunftsproblem!
Und Ja Ethik und Moral lassen zu wünschen übrig.
Aber daran kann man arbeiten.
LG
Verena