Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"
Verfasst: Mo 14. Jan 2013, 09:11
Hallo Julia,
nun was Die HRT anbelangt würde ich da schon mindestens 6 Monate Alltagstest "vorlagern".
Ich sehe bei diversen SHG's ständig Leute, die sich nur von der Gruppendynamik leiten lassen. Da werde ich von einer gefragt, die gerade einmal en femme draussen war, " Du die anderen nehmen alle Hormone sollte ich nicht auch anfangen?"
Es gibt viele Personen, die sich einfach durch Gruppendynamik zu Dingen verleiten lassen, die sie eigentlich -wenn sie richtig überlegen würden - gar nicht wollen. Und diese sind nicht in der Lage selbst diese Überlegungen ohne Anstösse von aussen anzustellen.
Daher sollte grundsätzlich zunächst mindestens 6 Monate ein Alltagstest - aber mit psychologischer Begleitung - stattfinden, bevor mit körperverändernden Massnahmen jeder Art ( HRT, OP ) begonnen wird. So können diejenigen erstmal in sich gehen und überlegen, ob das wirklich der richtige Weg ist.
Ich habe schon "TS" kennen gelernt, die in Wirklichkeit Schwul sind, damit aber nicht umgehen können und sich ein Konstrukt derart gebildet haben, dass sie ja nach einer Op hetero sind, wenn sie mit einem Mann zusammen sind, also nehmen sie halt die OP in kauf um nicht von der Gesellschaft als Schwul angesehen zu werden. Ich habe welche kennen gelernt die in jungen Jahren ihre Grosse Liebe durch Krankheit oder Unfall verloren haben. Bei diesen war die Liebe so gross, dass sie das Gefühl hatten die verstorbene Frau zu betrügen wenn sie mit einer neuen zusammen wären. Sie versuchten dann selbst ein Ebenbild der verstorbenen Frau zu schaffen , so dass sie sie wenigstens im Spiegel sehen konnten. Ich sehe auf den Treffen ständig Leute, die noch nie en femme draussen waren aber schon ihre PÄ und GaOp planen und Leute die meinen ihr Leben wäre als Frau besser, weil sie mal irgendwann die Erfahrung gemacht haben (Schule) Mädchen haben es einfacher.
Wenn solche Personen ohne Test und wie manche fordern, ohne psychologische Begleitung sofort mit HRT und OP's anfangen, wird es irgendwann zum Punkt kommen, an dem sie erkennen, dass es der falsche Weg war und sie somit z.b. ihre verstorbene Frau nicht ersetzen können oder sie dadurch trotzdem keinen besseren Job bekommen oder ihre privaten Probleme dennoch nicht gelöst sind..
Dann ist es aber zu spät.
Es gibt viele Ts, die sagen: Ich weiss selbst am Besten was gut für mich ist. Das stimmt auch bei einigen, die schon soweit in sich gegangen sind und erkannt haben, dass sie wirkich TS sind, aber eben nicht fûr alle. Und letztere muss dann die Gesellschaft vor sich selbst schützen.
Was die anderen Punkt anbelangt: um sein Àusseres für den Allltagstest zu veränden: Es gibt Perücken. Viele TS, bei denen der Haarausfall schon zu weit fortgeschritten ist, brauchen sie auch nach einer Op ständig. Es gibt Silikoneinlagen für den BH und IPL kann man zu jeder Zeit auf eigene Rechnung durchführen lassen oder inzwischen auch selbst machen. Klar, das kostet dann Geld. Aber wenn Bio-Frauen mit extremem Haarwuchs (bei "meinem" IPL Institut ist ein Mädchen, 17 Jahre, dass starke Körperbehaarung hat und - obwohl ein Attest vom Psychologen vorliegt, ihre Behandlung selbst bezahlen muss.) ihre IPL selbst zahlen, kann man das auch von TS verlangen. Die Behandlung kostet ca 20 Päckchen Zigaretten pro Monat und viele rauchen mehr.
LG Chrissie
nun was Die HRT anbelangt würde ich da schon mindestens 6 Monate Alltagstest "vorlagern".
Ich sehe bei diversen SHG's ständig Leute, die sich nur von der Gruppendynamik leiten lassen. Da werde ich von einer gefragt, die gerade einmal en femme draussen war, " Du die anderen nehmen alle Hormone sollte ich nicht auch anfangen?"
Es gibt viele Personen, die sich einfach durch Gruppendynamik zu Dingen verleiten lassen, die sie eigentlich -wenn sie richtig überlegen würden - gar nicht wollen. Und diese sind nicht in der Lage selbst diese Überlegungen ohne Anstösse von aussen anzustellen.
Daher sollte grundsätzlich zunächst mindestens 6 Monate ein Alltagstest - aber mit psychologischer Begleitung - stattfinden, bevor mit körperverändernden Massnahmen jeder Art ( HRT, OP ) begonnen wird. So können diejenigen erstmal in sich gehen und überlegen, ob das wirklich der richtige Weg ist.
Ich habe schon "TS" kennen gelernt, die in Wirklichkeit Schwul sind, damit aber nicht umgehen können und sich ein Konstrukt derart gebildet haben, dass sie ja nach einer Op hetero sind, wenn sie mit einem Mann zusammen sind, also nehmen sie halt die OP in kauf um nicht von der Gesellschaft als Schwul angesehen zu werden. Ich habe welche kennen gelernt die in jungen Jahren ihre Grosse Liebe durch Krankheit oder Unfall verloren haben. Bei diesen war die Liebe so gross, dass sie das Gefühl hatten die verstorbene Frau zu betrügen wenn sie mit einer neuen zusammen wären. Sie versuchten dann selbst ein Ebenbild der verstorbenen Frau zu schaffen , so dass sie sie wenigstens im Spiegel sehen konnten. Ich sehe auf den Treffen ständig Leute, die noch nie en femme draussen waren aber schon ihre PÄ und GaOp planen und Leute die meinen ihr Leben wäre als Frau besser, weil sie mal irgendwann die Erfahrung gemacht haben (Schule) Mädchen haben es einfacher.
Wenn solche Personen ohne Test und wie manche fordern, ohne psychologische Begleitung sofort mit HRT und OP's anfangen, wird es irgendwann zum Punkt kommen, an dem sie erkennen, dass es der falsche Weg war und sie somit z.b. ihre verstorbene Frau nicht ersetzen können oder sie dadurch trotzdem keinen besseren Job bekommen oder ihre privaten Probleme dennoch nicht gelöst sind..
Dann ist es aber zu spät.
Es gibt viele Ts, die sagen: Ich weiss selbst am Besten was gut für mich ist. Das stimmt auch bei einigen, die schon soweit in sich gegangen sind und erkannt haben, dass sie wirkich TS sind, aber eben nicht fûr alle. Und letztere muss dann die Gesellschaft vor sich selbst schützen.
Was die anderen Punkt anbelangt: um sein Àusseres für den Allltagstest zu veränden: Es gibt Perücken. Viele TS, bei denen der Haarausfall schon zu weit fortgeschritten ist, brauchen sie auch nach einer Op ständig. Es gibt Silikoneinlagen für den BH und IPL kann man zu jeder Zeit auf eigene Rechnung durchführen lassen oder inzwischen auch selbst machen. Klar, das kostet dann Geld. Aber wenn Bio-Frauen mit extremem Haarwuchs (bei "meinem" IPL Institut ist ein Mädchen, 17 Jahre, dass starke Körperbehaarung hat und - obwohl ein Attest vom Psychologen vorliegt, ihre Behandlung selbst bezahlen muss.) ihre IPL selbst zahlen, kann man das auch von TS verlangen. Die Behandlung kostet ca 20 Päckchen Zigaretten pro Monat und viele rauchen mehr.
LG Chrissie