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Re: Anderen verbieten, selber machen - Jens Spahn
Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 16:09
von Tatjana_59
Joo hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 15:34
Das ist doch der Gipfel der Scheinheiligkeit. Schon wieder sind die Anderen schuld. Auch frage ich mich, wo bleibt eigentlich das Kindeswohl? Ich halte die ethische Eignung von Spahn zur Vaterschaft nämlich für fragwürdig. Aber danach fragt bei dem keiner.
Gruß Joo
Natürlich sind die anderen Schuld, in diesem Fall der andere.
Merz forderte ihn zum Rücktritt auf, bzw legte ihm diesen Nähe.
Alleine wäre Spahn da sicher nicht drauf gekommen.
Re: Anderen verbieten, selber machen - Jens Spahn
Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 16:39
von Olivia
Spahn tritt zurück - na also, geht doch!!!!
Re: Anderen verbieten, selber machen - Jens Spahn
Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 16:47
von Marlene
Jaddy hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 11:46
Ich kenne das aktiv und passiv aus meinen Jahrzehnten (und kann mich nur mit "wir wussten es ja nicht besser" rausreden). Ich habe zwar nie die "Macker" gewählt, aber schon die bekannteren, die sich besser präsentieren konnten. Und natürlich die, die überhaupt zur Wahl standen; siehe die Filterprozesse oben. Bei privaten und beruflichen Projekten war es auch immer einfacher, mit denen zusammen zu organisieren, die mir ähnlich sind: In Herkunft, Resourcen, Umgang, Hintergrund. In den letzten Jahren habe ich allerdings mitbekommen, was ich dadurch verpasst habe - und welche tollen Menschen, Potenziale und Perspektiven.
Hallo Jaddy,
vielen Dank für das was Du schreibst. Ist genauso.
Ich kenne es aus meinen Tätigkeiten in verschiedenen Vereinen. Und auch dort tritt dieses Problem auf, dass es Leute gibt, die sich gut verkaufen können, tolle Reden schwingen und dann wieder abtauchen. So habe ich es mehrmals erlebt und gerade in Vereinen geht es oft darum, wer Macher ist und wer Dampfplauderer... Ich gehöre eindeutig zu den Machern und kann dieses geschwollene Gesülze absolut nicht ab...
Leider werden eben auch häufig die Letzteren gewählt, weil man seine Ruhe haben will, und damit der Laden ja weiter läuft. Niemand will und muss dann Verantwortung übernehmen, weil es ja "gut" bislang lief mit dem alten Vorstand und genau da fängt das Übel an, nach dem Motto: "Ihr wolltet ja das ich weiter mache und da nehme ich mir eben diese und jene Freiheiten raus."
Genau das ist die Keimzelle, auch in der Politik....
Liebe Grüße. Marlene
Re: Anderen verbieten, selber machen - Jens Spahn
Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 16:50
von Marlene
Olivia hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 16:39
Spahn tritt zurück - na also, geht doch!!!!
Ich war auch etwas verwundert für´s erste, aber denke bitte nicht, dass es nun mit der Kungelei vorbei ist, wenn man bedenkt wo der überall mit drin steckt...
Re: Anderen verbieten, selber machen - Jens Spahn
Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 16:52
von Olivia
Marlene hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 16:50
aber denke bitte nicht, dass es nun mit der Kungelei vorbei ist
Hallo,
ganz sicher nicht, ich mache mir da keine Illusionen...
lG
Olivia
Re: Anderen verbieten, selber machen - Jens Spahn
Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 16:55
von Inga
Hallo,
Zum einem halte ich es für sehr fragwürdig, wenn sich Paare ihren Kinderwunsch durch Leihmutterschaft erfüllen. Auch dann, wenn die Paare queer sind.
Ich halte es auch für fragwürfig, sich das Kind im Ausland zu bestellen, austragen lassen, zu bezahlen und sich liefern oder abholen zu lassen.
Wer denkt denn da noch ernsthaft an das Wohl der Frau? Wer denkt an das Wohl des Kindes - kurzfristig und langfristig?
Familienglück sieht anders aus.
Es gibt genug Paare, die ohne Kinder leben können. Wenn Spahn und Partner es miteinander ohne bestellte Kinder nicht können, sollten sie mal über die Qualität ihrer Partnerschaft nachdenken, nachbessern oder sich trennen.
Desweiteren ist sein moralisches Doppelspiel einfach unerträglich.
Außerdem bringt solch Verhalten die Glaubwürdigkeit der queeren Szene in Verruf, frei nach dem Motto: "Sie wollen nur das eigene Glück erleben und haben keinen Sinn für Verantworting und Rechtmässigkeit".
Ich finde, bei dem Spahn ist ein deutliches "So nicht!" in der Politik" fällig. Weil gerade die Zeit ist, formuliere ich es in der Fußball-Sprache. Ich hoffe, die CDU ( und nicht nur die ) zeigt ihm die "rote Karte" und "stellt ihn vom Platz". Er hat auf dem Spielfeld der Politik nichts mehr zu suchen.
(Warum fährt Spahn in Berlin nicht mehr U-Bahn?
An jeder Station hört er aus den Lautsprechern: "Zurücktreten, bitte!" )
Liebe Grüße
Inga
Re: Anderen verbieten, selber machen - Jens Spahn
Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 17:05
von Claudia
Inga hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 16:55
Wer denkt denn da noch ernsthaft an das Wohl der Frau? Wer denkt an das Wohl des Kindes - kurzfristig und langfristig?
Wohl leider niemand.
Inga hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 16:55
Ich hoffe, die CDU ( und nicht nur die ) zeigt ihm die "rote Karte" und "stellt ihn vom Platz".
Das muss dann aber die dunkelrote Karte sein. Also kein Ausschluß auf Zeit sondern dauerhaft, lebenslang.
Da sollte keiner auf die Idee kommen, den nach ein paar Jahren der Ruhe, wenn der Ärger abgeklungen ist, ihn dann wieder in die Politik zu lassen. Nur traue ich denen leider alles zu.
LG
Claudia
Re: Anderen verbieten, selber machen - Jens Spahn
Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 17:52
von Michi
Inga hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 16:55
Wenn Spahn und Partner es miteinander ohne bestellte Kinder nicht können, sollten sie mal über die Qualität ihrer Partnerschaft nachdenken, nachbessern oder sich trennen.
Diese Aussage halte ich für sehr problematisch. Wer bist du, dass du dir .. noch dazu per Ferndiagnose .. ein Urteil darüber erlaubst, wie es um die Qualität der Partnerschaft von 2 dir völlig fremden Menschen bestellt ist?!
Grundsätzlich ist es den Menschen selbst überlassen, wie sie ihr Zusammenleben ausgestalten möchten.
Und: Man sollte so viel Menschlichkeit und Größe haben, anderen ihr Familienglück ohne Ausnahme zu gönnen.
Das Erste und Einzige, was es tatsächlich massiv zu kritisieren gibt, ist seine Scheinheiligkeit und Doppelmoral.
Öffentlich Wasser zu predigen und heimlich Wein zu saufen, ist noch noch nie okay gewesen und wird es auch nicht werden!
Re: Anderen verbieten, selber machen - Jens Spahn
Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 17:58
von Inga
Hallo,
Die Ereignisse sind schneller als mein Getippe.
Der Deutschlandfunk meldete vorhin:
"
Rücktritt von Jens Spahn
Der Druck wurde zu groß
Jens Spahn tritt als Unionsfraktionschef zurück. Der CDU-Politiker zieht damit Konsequenzen aus der Debatte um eine Leihmutterschaft in den USA. Bundeskanzler Merz nennt Spahns Entscheidung im Sinne der Glaubwürdigkeit „richtig und unvermeidlich“.
"
https://www.deutschlandfunk.de/
Liebe Grüße
Inga
Re: Anderen verbieten, selber machen - Jens Spahn
Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 18:52
von Momo58
Na ja, über andere reden ist leicht, über andere her ziehen noch leichter. Was kann Jens Spahn vorgeworfen werden? Die Leihmutterschaft in Amerika ist legitim und auch jedem anderen Bürger in Deutschland möglich, wenn man denn genug Geld dafür hat. Persönlich halte ich es in Deutschland sogar für erforderlich Leihmutterschaft zu legalisieren. Die Leihmutterschaft ist hier aber nur ein Vorwand, um einen Merkeltreuen Politiker kalt zu stellen und mit einem Merztreuen Politiker nachzubesetzen. Aber da war noch der Skandal um die gekaufte Villa für 4 Mio Euro, finanziert von einer Bank, die 500 Kilometer entfernt war. Für die Kreditsicherheit hat sein Mann Funke gesorgt. Die Villa ist wieder verkauft und der Verlust betrug 200.000 Euro. Auch legitim, aber politisch ebenfalls fragwürdig. Einzig und allein die Maskenaffäre und ein Treffen mit einem Antidemokraten kann man ihm anlasten. 24 Jahre Politik kann Spuren hinterlassen, auch menschlich, egal ob mit oder ohne Skandale und auch nach seinem Rücktritt kann er von seiner Pension sehr gut leben. Bei 24 Jahren im Bundestag hat er einen jährlichen Pensionsanspruch von 2,5 Prozent der Abgeordnetendiät, also immerhin 60 Prozent für die Gesamtzeit. Bei der derzeitigen Abgeordnetendiät (ohne Bürokostenpauschale) in Höhe von monatlich 11.833,47 Euro brutto bleiben ihm nach dem Rücktritt 7.100 Euro brutto. Da die Abgeordnetendiät einkommensteuerpflichtig ist hat er netto noch immer zirka 4.700 Euro. Für dieses Geld kann man sich doch bequem ins Privatleben zurückziehen und Windeln wechseln.
Re: Anderen verbieten, selber machen - Jens Spahn
Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 19:13
von Jaddy
Inga hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 16:55
Zum einem halte ich es für sehr fragwürdig, wenn sich Paare ihren Kinderwunsch durch Leihmutterschaft erfüllen. Auch dann, wenn die Paare queer sind.
Ich halte es auch für fragwürfig, sich das Kind im Ausland zu bestellen, austragen lassen, zu bezahlen und sich liefern oder abholen zu lassen.
Wer denkt denn da noch ernsthaft an das Wohl der Frau? Wer denkt an das Wohl des Kindes - kurzfristig und langfristig?
Über die Doppelmoral und den Egoismus insbesondere von Jens Spahn brauchen wir sicher nicht zu reden. Gleichzeitig finde ich die Sache selbst nicht so einfach.
Was schon in den ersten Artikeln stand, aber wohl unterging: "Nach Angaben der beiden Väter soll die Leihmutter weiterhin im Leben des Kindes eine Rolle spielen. »Sie gehört nun quasi zur Familie und wird Georgs Lebensweg begleiten.«"
Es gibt meines Wissens bisher keine Infos darüber, welcher Art die Beziehung und die Vereinbarungen zwischen Spahn, Funke und der biologischen Mutter ist. Gibt es Verträge? Gibt es "Kompensationen"? Wir wissen auch nichts über die rechtliche Elternschaft - ausser dass Jens Spahn bisher kaum bereits rechtlicher Vater ist, weil nach deutschem Recht dafür eine Adoption nötig ist. Er hat da wirklich fast den ganzen Packen an (unions-verantwortet) verkorkstem Eltern- und Abstammungsrecht abgekriegt.
Das mal zum speziellen Fall.
Generell ist Leihmutterschaft, scheussliches Wort, sicherlich nicht so einfach, aber prinzipiell regelbar. Es gibt neben der rein kommerziellen die altruistische. Es könnten Rücktrittsrecht, Nichtkommerzialität und Kontaktrechte festgeschrieben werden, um Geldmacherei durch Dritte, Privilegien der Reichen und Ausnutzung von Notlagen einzudämmen. Für das Kindeswohl sind es letztlich die gleichen Fragen wie bei Adoptionen und die sind nichts wirklich neues. Ganz platt gesprochen, ist eine solche Leihmutterschaft ziemlich vergleichbar mit der Situation, wenn statt eines Schwangerschaftsabbruchs das Kind ausgetragen und dann zur Adoption freigegeben wird.
Von daher kann ich weder pauschale Ablehnung noch pauschale Zustimmung so wirklich nachvollziehen. Das Ding ist viel zu komplex für Ja oder Nein.
Re: Anderen verbieten, selber machen - Jens Spahn
Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 19:28
von Claudia
Momo58 hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 18:52
Na ja, über andere reden ist leicht, über ihn her ziehen noch leichter.
Es geht hier um das über jemanden herziehen, sondern um eine durch aus berechtigte Kritik.
Momo58 hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 18:52
Was kann Jens Spahn vorgeworfen werden? Die Leihmutterschaft in Amerika ist legitim
Vorgeworfen wird ihm berechtigterweise der so klare Unterschied zwischen Reden und Handeln.
Immer wieder hat er mit deutlichen Worten die Leihmutterschaft aus moralischen Gründen abgelehnt und daran festgehalten, dass sie hier nicht zugelassen wird. Da bin sogar mit ihm - kaum zu glauben - auf einer Linie. Aber dann Möglichkeiten im Ausland zu nutzen für etwas, das man hier als verwerflich bezeichnet, das ist dann schon mehr als dreist. Wie war das noch mit dem Wasser un dem Wein? Wenn die beiden unbedingt ein Kind wollen, dann sollten sie es adoptieren.
Momo58 hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 18:52
Persönlich halte ich es in Deutschland sogar für erforderlich Leihmutterschaft zu legalisieren.
Keinesfalls! Leihmutterschaft sollte es niemals geben. Denn das heißt ja, eine Frau zu mieten, um ein Kind zu 'produzieren'.
Was bedeutet das für die Frau und genauso später einmal für das Kind? Die Frau als Gebährmaschine und das Kind als Produkt? Das kannst du nicht ernst meinen.
LG
Claudia
Re: Anderen verbieten, selber machen - Jens Spahn
Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 20:56
von conny
Olivia hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 16:39
Spahn tritt zurück - na also, geht doch!!!!
Oder er wurde zurück getreten. Da wollte jemand sehr schnell klar Schiff.
Marlene hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 16:50
...aber denke bitte nicht, dass es nun mit der Kungelei vorbei ist, wenn man bedenkt wo der überall mit drin steckt...
Nicht nur in der Politik ist Kungelei üblich. Wer von sich behaupten kann, dass er nie persönliche Beziehungen zu seinem Vorteil genutzt hat, werfe den ersten Stein.
Re: Anderen verbieten, selber machen - Jens Spahn
Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 21:49
von Susi T
Claudia hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 19:28
Momo58 hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 18:52
Persönlich halte ich es in Deutschland sogar für erforderlich Leihmutterschaft zu legalisieren.
Keinesfalls! Leihmutterschaft sollte es niemals geben. Denn das heißt ja, eine Frau zu mieten, um ein Kind zu 'produzieren'.
Was bedeutet das für die Frau und genauso später einmal für das Kind? Die Frau als Gebährmaschine und das Kind als Produkt? Das kannst du nicht ernst meinen.
LG
Claudia
Ich glaube das ist zu einfach beim Thema Leihmutterschaft gedacht.
Es gibt z.b etliche Frauen die selber kein Kind austragen können Beispielhaft ca. 20.000 Frauen in Deutschland mit von Geburt nicht vollständig ausgeprägter Gebärmutter, aber Eierstöcken. Sie könnten selber die Eizellen spenden, die Männer den Sperma, aber selber austragen könnten sie nicht. Ausnahme wäre eine Gebärmutterspende...oder halt Leihmutterschaft.
Und wie Jaddy schon sagt, ist auch Adoption von Kindern und vor allem Babys eine ähnlich heikle Sache, bei der öfter viel weniger genau hingesehen wird wenn Geld im Spiel ist.
Finde wir sollten uns das nicht zu leicht machen.
Das die leibliche Mutter in jedem Fall immer die beste Wahl ist halte ich auch für ein Gerücht. Ich selber habe 3 Babys/Kinder groß gezogen, weil die Mütter kein Bock drauf hatten. Denke es war besser ich hab mich drum gekümmert, als die Babys in Stich zu lassen und zumindest im Fall meiner Mutter hat das gute Beispiele dazu geführt, das sie am Ende doch den richtigen Dreh raus bekommen hat.
Gruß Susi T.

Re: Anderen verbieten, selber machen - Jens Spahn
Verfasst: Sa 18. Jul 2026, 22:29
von Claudia
Susi T hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 21:49
Claudia hat geschrieben: Sa 18. Jul 2026, 19:28
Leihmutterschaft sollte es niemals geben. Denn das heißt ja, eine Frau zu mieten, um ein Kind zu 'produzieren'.
Was bedeutet das für die Frau und genauso später einmal für das Kind? Die Frau als Gebährmaschine und das Kind als Produkt?
Ich glaube das ist zu einfach beim Thema Leihmutterschaft gedacht.
Es gibt z.b etliche Frauen die selber kein Kind austragen können Beispielhaft ca. 20.000 Frauen in Deutschland mit von Geburt nicht vollständig ausgeprägter Gebärmutter, aber Eierstöcken. Sie könnten selber die Eizellen spenden, die Männer den Sperma, aber selber austragen könnten sie nicht.[...]
Finde wir sollten uns das nicht zu leicht machen.
Ich mache mir das auch nicht leicht, denke nur in eine etwas andere Richtung. So wie du es beschreibst, wäre in dem Szenario die Frage der Herkunft geklärt, also Kind und genetische Eltern als Gemeinsamkeit. Dazu aber zwei Fragen, die mich zweifeln lassen, ob es eine sinnvolle Alternative wäre:
- Wie geht es nach der Geburt der Frau, die dieses Kind so lange in sich getragen hat und dann weggeben muss?
Ich erinnere mich noch sehr gut an die Worte meiner Ex, wenn sie mir beschrieben hat wie schön sich dieses neue Leben in ihr anfühlt. Und dieses Gefühl hat sie den Kindern später auch immer mal weitergegeben. "Als du noch da warst .." mit Fingern Richtung Bauch. Das ist doch eine sehr enge Bindung, die da aufgebaut wird.
- Wie geht es dem Kind, wenn es nach einiger Zeit erfährt, dass es nicht von der leiblichen Mutter geboren wurde?
Soll/darf das Kind jemals erfahren, dass es nicht von seiner genetischen Mutter ausgetragen wurde. Ich verwende hier mit Absicht diesen eher ungewohnten Begriff, denn wer ist die leibliche Mutter? Schwierig für beide Frauen und auch für das Kind?
Natürlich gibt es inzwischen viele medizinische Möglichkeiten, aber müssen wir sie auch nutzen?
Oder hier die von der Natur gesetzten Grenzen wenn auch mit Traurigkeit akzeptieren?
LG
Claudia