Re: Die Grenze zwischen CD und TS?
Verfasst: Do 15. Apr 2021, 01:25
Liebe Carry-C,
Hier war bisher viel von Grenzen und Schubladen die Rede, von Geschlechterbildern und der Unmöglichkeit, all die vielfältigenen Nuancen und Facetten eben in einer "Schublade" unterzubringen. Das ist schon alles richtig und wahr; aber unter diesen Aussagen zerfasert und verschwimmt das Thema auch, es versickert im Ungefähren und Unverbindlichen. Eine wirkliche, zweifelsfreie Antwort auf Deine Frage wirst Du so schwerlich bekommen.
Ich habe die Frage für mich selber ganz pragmatisch beantwortet: da Crossdressing für mich nicht ausgereicht hat, weil ich körperliche (hormonelle und chirurgische) Änderungen BRAUCHTE, um endlich ein zufriedenstellendes, ausgefülltes Leben zu erreichen (was ich mit diesen Änderungen dann auch erreicht habe), bin ich transsexuell. Hätte ich das auch ohne körperliche Veränderungen, nur mit Crossdressing - und sei es 24/7 - erreichen können, dann wäre ich ein Crossdresser. Bezüglich Deiner Frage ist das freilich ein Zirkelschluss: es setzt voraus, dass Du Die Antwort ("brauche ich körperliche Veränderung?") für Dich selber schon weißt. Hilft Dir also auch nicht so recht weiter...
Das Zentrale beim Thema "Geschlecht" war bei mir trotzdem nie der Körper, sondern die soziale Interaktion und die Frage, wie ich mich bei diesen Interaktionen fühle. Würde ich ganz allein auf dieser Welt leben, gänzlich ohne menschliche Kontakte, dann wäre es für mich ziemlich schnurz, ob ich einen männlichen oder weiblichen Körper habe - aus rein praktischen Gründen würde ich dann wohl sogar den männlichen bevorzugen. Ist ja manchmal schon ganz praktisch, größer zu sein, mehr Kraft zu haben und schneller rennen zu können... Bedeutung erlangt das Geschlecht überhaupt erst in der Interaktion mit anderen, ebenfalls geschlechtlichen Menschen: Wie wirke ich da auf Andere? Welche Folgen hat das für die Interaktion - und wie fühle ich mich damit, geht's mir damit gut oder schlecht? Ich mußte erst mal erkennen (und es jahrzehntelang erleben, um es zu erkennen), dass es mir in Interaktionen mit anderen Menschen um so schlechter ging, je mehr mein männlicher Körper diese Interaktionen prägte - und um so besser, je mehr ich meine psychisch weibliche Seite zur Geltung bringen und die männliche beiseite drängen konnte.
Nun ist das mit "die weibliche Seite leben" als körperlicher Mann nicht so einfach: eben weil ich das nicht einfach für mich allein tun kann. Es geschieht und erlangt seine Bedeutung überhaupt erst in der Interaktion, da gehört also mindestens ein zweiter Mensch dazu (am besten viele), der mir in der Interaktion mein Geschlecht spiegelt und bestätigt. Das heimliche Crossdressing im stillen Kämmerlein blieb für mich - bei aller euphorischen Anregung der sexuellen Fantasie - am Ende immer etwas schal, trist und steril, es fehlte dabei die eigentliche Substanz: mich so offen anderen Menschen zu zeigen und damit auf sie zu wirken, d. h. eben auch die Interaktion durch mein Äußeres entsprechend zu prägen.
Andererseits mußte ich sehr lange Zeit die Erfahrung machen, dass mein Crossdressing - wenn ich es mal offen vor anderen Menschen wagte - zwar wohl eine Wirkung auf die Interaktionen entfaltete - aber nicht die gewünschte! Ich wurde dann nämlich nicht als Frau gesehen und behandelt, sondern bloß als "verkleideter" Mann; das Crossdressing an sich wurde auch nicht als Ausdruck meiner psychischen Weiblichkeit interpretiert, sondern als eine "perverse" Variante männlicher Sexualität. Kurz: das nützte mir nix, es beschädigte nur meinen sozialen Status. Man kann die Leute zwar wohl zwingen (und konnte es auch damals schon), einen als Frau anzureden; aber einen auch als Frau zu sehen und zu empfinden und die Interaktionen mit diesem Menschen in all ihren feinen Nuancen danach einzurichten, die dann tagtäglich das Lebensgefühl prägen - das kann man nicht erzwingen. Deshalb blieb ich mein halbes Leben lang der unglückliche, gefrustete Crossdresser im stillen Kämmerlein: besser als garnix, aber es stillte doch nie die Sehnsucht... Im Grunde war es wie Träumen.
Im Lauf der Jahrzehnte lernte ich allmählich, dass es auch andere Formen gibt, in denen man Weiblichkeit leben kann. Bei mir war es z.B. das Bersteigen, bzw. Trekkingtouren im Gebirge: ein, zwei Wochen mit Zelt, Schlafsack und Proviant unterwegs im Hochgebirge, weit abseits jeglicher Zivilisation. Man kann das auf zweierlei Art angehen: auf die männliche (ambitioniert, an Gipfeln und Wettbewerb orientiert, wer ist als erster droben?, Grenzen ausweiten, sich bewähren und beweisen) - oder auf eine eher weibliche Art: unspektakulär, beschaulich, meditativ, "der Weg ist das Ziel". Ich habe für mich die letztere Variante immer bevorzugt, habe die Erfahrung gemacht, dass ich unter Männern damit die Ausnahme bin, und habe mir für meine selbstgeplanten Touren dann konsequent Frauen als Begleiter gesucht: mit denen funktioniert diese Art Trekkingtour einfach besser als mit Männern, es entspricht mehr ihrer Natur.
Teils auch aus diesen "weiblichen" Urlauben ergaben sich Freundschaften, die für mich entscheidend wichtig wurden: Frauenfreundschaften, auch ganz abseits sexueller Ambitionen. Auch das gehörte zu den Dingen, die ich erst erleben mußte, um sie zu verstehen: wie wichtig für mich Frauenfreundschaften sind, und dass mir Männerfreundschaften nie das geben konnten, was ich wirklich brauchte.
Ganz kompliziert wurde es für mich mit der intimen Partnerbeziehung; diese Probleme lieferten dann freilich auch den Schlüssel für die Lösung und haben mich schließlich auf den transsexuellen Weg gebracht. Nach einer grandios schief gegangenen, ersten Ehe begab ich mich in Psychotherapie - und wurde mir meiner "weiblichen Seite" erst so richtig bewußt; ich lernte Stück für Stück, damit anstatt dagegen zu leben. Bei sich anbahnenden Partnerschaften war ich ab diesem Zeitpunkt konsequent und von Anfang an offen bezüglich meiner Veranlagung (ich sah mich damals schon als "transsexuell"). Wiederum mußte ich aber die Erfahrung machen, dass meine verbalen Geständnisse und Willensäußerungen nicht gegen die Ausstrahlung meines Körpers ankamen, sobald ich mit der Frau nackt im Bett lag: die empfanden mich dann ungebrochen als "Mann" - und konfrontierten mich immer wieder mit der geschlechtlichen Rollenerwartung, mit der ich gerade beim Sex am allerwenigsten zurecht kam. Das war der Punkt, an dem ich mich zur Veränderung meines Körpers entschloss: erst Hormone, dann chirurgischer Brustaufbau (unten habe ich's gelassen, wie es war: für den Sex als Frau mit einer Frau war und ist das Anhängsel so oder so bedeutungslos).
Die Veränderung erwies sich bei mir als richtig und notwendig: ich kann seitdem meinen eigenen Körper besser akzeptieren, fühle mich wohler, weil "vollständiger". Vor allem aber wurden mir damit wirklich befriedigende, erfüllende Intimpartnerschaften überhaupt erst möglich: an dem Busen kommt im Bett keine Frau mehr vorbei, da strahlt mein Körper nun endlich wenigstens teilweise das aus, was ich psychisch bin. Strikt heterosexuell veranlagte Frauen, denen ich den Macker machen soll, ziehen da automatisch Leine - Gottseidank! Mit den (natürlich schon sehr viel selteneren) Frauen, die damit umgehen können, hat es seitdem dann auch im Bett gestimmt, und seit 2007 bin ich glücklich verheiratet.
Inzwischen bin ich RentnerIn und kleide mich durchgehend weiblich - obwohl ich damit leider nach wie vor nicht das überzeugende "Passing" als Frau erzielen kann. Da spielt aber jetzt das in Jahrzehnten allmählich gewachsene Selbstbewußtsein als Frau eine entscheidende Rolle: ich weiß einfach für mich selber, dass ich überwiegend weiblich bin, und ich kriege das von meiner lieben Frau seit vielen Jahren auch immer wieder gespiegelt. Mit diesem Selbstbewußtsein macht es einfach einen Riesen-Spaß, ganz frischfröhlich in der Öffentlichkeit in Weiberklamotten herumzulaufen. Ich bin nicht mehr auf das "Passing" angewiesen: wo Leute mich aufgrund meines Äußeren weiblich "lesen", freue ich mich darüber - wo nicht, ist es schnurz, da stehe ich drüber, es verunsichert mich nicht mehr. Überhaupt ist dieses weibliche Selbstbewußtsein wohl letztlich der Hauptschlüssel zur Lösung der ganzen Problematik: nur leider kann man das nicht auf die Schnelle lernen, das muß langsam und organisch wachsen. Bewußt und gezielt (und mit ein bißchen Glück - vor allem bei der Partnerschaft) kann man allenfalls die Voraussetzungen schaffen, unter denen das weibliche Selbstbewußtsein wachsen kann. Ob das - wie bei mir - ein transsexueller Weg sein muß, oder ob dazu einfaches Crossdressing genügt, das kann man wohl nur individuell per Versuch/Irrtum herausfinden.
Herzliche Grüße
Wally
Hier war bisher viel von Grenzen und Schubladen die Rede, von Geschlechterbildern und der Unmöglichkeit, all die vielfältigenen Nuancen und Facetten eben in einer "Schublade" unterzubringen. Das ist schon alles richtig und wahr; aber unter diesen Aussagen zerfasert und verschwimmt das Thema auch, es versickert im Ungefähren und Unverbindlichen. Eine wirkliche, zweifelsfreie Antwort auf Deine Frage wirst Du so schwerlich bekommen.
Ich habe die Frage für mich selber ganz pragmatisch beantwortet: da Crossdressing für mich nicht ausgereicht hat, weil ich körperliche (hormonelle und chirurgische) Änderungen BRAUCHTE, um endlich ein zufriedenstellendes, ausgefülltes Leben zu erreichen (was ich mit diesen Änderungen dann auch erreicht habe), bin ich transsexuell. Hätte ich das auch ohne körperliche Veränderungen, nur mit Crossdressing - und sei es 24/7 - erreichen können, dann wäre ich ein Crossdresser. Bezüglich Deiner Frage ist das freilich ein Zirkelschluss: es setzt voraus, dass Du Die Antwort ("brauche ich körperliche Veränderung?") für Dich selber schon weißt. Hilft Dir also auch nicht so recht weiter...
Das Zentrale beim Thema "Geschlecht" war bei mir trotzdem nie der Körper, sondern die soziale Interaktion und die Frage, wie ich mich bei diesen Interaktionen fühle. Würde ich ganz allein auf dieser Welt leben, gänzlich ohne menschliche Kontakte, dann wäre es für mich ziemlich schnurz, ob ich einen männlichen oder weiblichen Körper habe - aus rein praktischen Gründen würde ich dann wohl sogar den männlichen bevorzugen. Ist ja manchmal schon ganz praktisch, größer zu sein, mehr Kraft zu haben und schneller rennen zu können... Bedeutung erlangt das Geschlecht überhaupt erst in der Interaktion mit anderen, ebenfalls geschlechtlichen Menschen: Wie wirke ich da auf Andere? Welche Folgen hat das für die Interaktion - und wie fühle ich mich damit, geht's mir damit gut oder schlecht? Ich mußte erst mal erkennen (und es jahrzehntelang erleben, um es zu erkennen), dass es mir in Interaktionen mit anderen Menschen um so schlechter ging, je mehr mein männlicher Körper diese Interaktionen prägte - und um so besser, je mehr ich meine psychisch weibliche Seite zur Geltung bringen und die männliche beiseite drängen konnte.
Nun ist das mit "die weibliche Seite leben" als körperlicher Mann nicht so einfach: eben weil ich das nicht einfach für mich allein tun kann. Es geschieht und erlangt seine Bedeutung überhaupt erst in der Interaktion, da gehört also mindestens ein zweiter Mensch dazu (am besten viele), der mir in der Interaktion mein Geschlecht spiegelt und bestätigt. Das heimliche Crossdressing im stillen Kämmerlein blieb für mich - bei aller euphorischen Anregung der sexuellen Fantasie - am Ende immer etwas schal, trist und steril, es fehlte dabei die eigentliche Substanz: mich so offen anderen Menschen zu zeigen und damit auf sie zu wirken, d. h. eben auch die Interaktion durch mein Äußeres entsprechend zu prägen.
Andererseits mußte ich sehr lange Zeit die Erfahrung machen, dass mein Crossdressing - wenn ich es mal offen vor anderen Menschen wagte - zwar wohl eine Wirkung auf die Interaktionen entfaltete - aber nicht die gewünschte! Ich wurde dann nämlich nicht als Frau gesehen und behandelt, sondern bloß als "verkleideter" Mann; das Crossdressing an sich wurde auch nicht als Ausdruck meiner psychischen Weiblichkeit interpretiert, sondern als eine "perverse" Variante männlicher Sexualität. Kurz: das nützte mir nix, es beschädigte nur meinen sozialen Status. Man kann die Leute zwar wohl zwingen (und konnte es auch damals schon), einen als Frau anzureden; aber einen auch als Frau zu sehen und zu empfinden und die Interaktionen mit diesem Menschen in all ihren feinen Nuancen danach einzurichten, die dann tagtäglich das Lebensgefühl prägen - das kann man nicht erzwingen. Deshalb blieb ich mein halbes Leben lang der unglückliche, gefrustete Crossdresser im stillen Kämmerlein: besser als garnix, aber es stillte doch nie die Sehnsucht... Im Grunde war es wie Träumen.
Im Lauf der Jahrzehnte lernte ich allmählich, dass es auch andere Formen gibt, in denen man Weiblichkeit leben kann. Bei mir war es z.B. das Bersteigen, bzw. Trekkingtouren im Gebirge: ein, zwei Wochen mit Zelt, Schlafsack und Proviant unterwegs im Hochgebirge, weit abseits jeglicher Zivilisation. Man kann das auf zweierlei Art angehen: auf die männliche (ambitioniert, an Gipfeln und Wettbewerb orientiert, wer ist als erster droben?, Grenzen ausweiten, sich bewähren und beweisen) - oder auf eine eher weibliche Art: unspektakulär, beschaulich, meditativ, "der Weg ist das Ziel". Ich habe für mich die letztere Variante immer bevorzugt, habe die Erfahrung gemacht, dass ich unter Männern damit die Ausnahme bin, und habe mir für meine selbstgeplanten Touren dann konsequent Frauen als Begleiter gesucht: mit denen funktioniert diese Art Trekkingtour einfach besser als mit Männern, es entspricht mehr ihrer Natur.
Teils auch aus diesen "weiblichen" Urlauben ergaben sich Freundschaften, die für mich entscheidend wichtig wurden: Frauenfreundschaften, auch ganz abseits sexueller Ambitionen. Auch das gehörte zu den Dingen, die ich erst erleben mußte, um sie zu verstehen: wie wichtig für mich Frauenfreundschaften sind, und dass mir Männerfreundschaften nie das geben konnten, was ich wirklich brauchte.
Ganz kompliziert wurde es für mich mit der intimen Partnerbeziehung; diese Probleme lieferten dann freilich auch den Schlüssel für die Lösung und haben mich schließlich auf den transsexuellen Weg gebracht. Nach einer grandios schief gegangenen, ersten Ehe begab ich mich in Psychotherapie - und wurde mir meiner "weiblichen Seite" erst so richtig bewußt; ich lernte Stück für Stück, damit anstatt dagegen zu leben. Bei sich anbahnenden Partnerschaften war ich ab diesem Zeitpunkt konsequent und von Anfang an offen bezüglich meiner Veranlagung (ich sah mich damals schon als "transsexuell"). Wiederum mußte ich aber die Erfahrung machen, dass meine verbalen Geständnisse und Willensäußerungen nicht gegen die Ausstrahlung meines Körpers ankamen, sobald ich mit der Frau nackt im Bett lag: die empfanden mich dann ungebrochen als "Mann" - und konfrontierten mich immer wieder mit der geschlechtlichen Rollenerwartung, mit der ich gerade beim Sex am allerwenigsten zurecht kam. Das war der Punkt, an dem ich mich zur Veränderung meines Körpers entschloss: erst Hormone, dann chirurgischer Brustaufbau (unten habe ich's gelassen, wie es war: für den Sex als Frau mit einer Frau war und ist das Anhängsel so oder so bedeutungslos).
Die Veränderung erwies sich bei mir als richtig und notwendig: ich kann seitdem meinen eigenen Körper besser akzeptieren, fühle mich wohler, weil "vollständiger". Vor allem aber wurden mir damit wirklich befriedigende, erfüllende Intimpartnerschaften überhaupt erst möglich: an dem Busen kommt im Bett keine Frau mehr vorbei, da strahlt mein Körper nun endlich wenigstens teilweise das aus, was ich psychisch bin. Strikt heterosexuell veranlagte Frauen, denen ich den Macker machen soll, ziehen da automatisch Leine - Gottseidank! Mit den (natürlich schon sehr viel selteneren) Frauen, die damit umgehen können, hat es seitdem dann auch im Bett gestimmt, und seit 2007 bin ich glücklich verheiratet.
Inzwischen bin ich RentnerIn und kleide mich durchgehend weiblich - obwohl ich damit leider nach wie vor nicht das überzeugende "Passing" als Frau erzielen kann. Da spielt aber jetzt das in Jahrzehnten allmählich gewachsene Selbstbewußtsein als Frau eine entscheidende Rolle: ich weiß einfach für mich selber, dass ich überwiegend weiblich bin, und ich kriege das von meiner lieben Frau seit vielen Jahren auch immer wieder gespiegelt. Mit diesem Selbstbewußtsein macht es einfach einen Riesen-Spaß, ganz frischfröhlich in der Öffentlichkeit in Weiberklamotten herumzulaufen. Ich bin nicht mehr auf das "Passing" angewiesen: wo Leute mich aufgrund meines Äußeren weiblich "lesen", freue ich mich darüber - wo nicht, ist es schnurz, da stehe ich drüber, es verunsichert mich nicht mehr. Überhaupt ist dieses weibliche Selbstbewußtsein wohl letztlich der Hauptschlüssel zur Lösung der ganzen Problematik: nur leider kann man das nicht auf die Schnelle lernen, das muß langsam und organisch wachsen. Bewußt und gezielt (und mit ein bißchen Glück - vor allem bei der Partnerschaft) kann man allenfalls die Voraussetzungen schaffen, unter denen das weibliche Selbstbewußtsein wachsen kann. Ob das - wie bei mir - ein transsexueller Weg sein muß, oder ob dazu einfaches Crossdressing genügt, das kann man wohl nur individuell per Versuch/Irrtum herausfinden.
Herzliche Grüße
Wally