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Re: Total untransiges Thema: F4F ... Wer geht am Freitag hin?

Verfasst: Do 19. Sep 2019, 11:10
von Cybill
Ich bin dabei. Auf dem Motorrad.

Cybill

Re: Total untransiges Thema: F4F ... Wer geht am Freitag hin?

Verfasst: Do 19. Sep 2019, 11:16
von conny
christine44 hat geschrieben: Do 19. Sep 2019, 07:26 Ich hab da gerade kein konkretes Beispiel zur Hand,
Aber ich. Ich bin auch nicht unbedingt ein Freund von BILD, aber sie ist nun mal für sehr viele Menschen maßgebliche Informationsquelle

https://www.bild.de/themen/ereignisse/k ... .bild.html

Re: Total untransiges Thema: F4F ... Wer geht am Freitag hin?

Verfasst: Do 19. Sep 2019, 11:28
von Nicole Fritz
MichiWell hat geschrieben: Do 19. Sep 2019, 08:48 Frl_Astrid hat geschrieben: ↑Do 19. Sep 2019, 07:55
IMG-20190919-WA0004.jpg
Und mit was für einem Gerät hast du diesen Bildbeitrag gepostet?
Hallo Michi,

ich denke, hier ist vor allem dieser Irrsinn gemeint, der mit solchen Geräten verbunden ist. Wie ich es Frieda in einer PN bereits schrieb, könnte ein Handy 20 Jahre lang problemlos funktionieren, wenn es dann dafür noch ein Betriebssystem gäbe, mit dem man irgend etwas anstellen könnte. - Und was wäre überhaupt ohne Internet mit unserer Diskussion hier?

Die Verblödung hat zur Folge, dass das Volk die ganzen Pseudo-Maßnahmen gegen den Klimawandel nicht als solche erkennt und dann wunschgemäß die Klappe hält, statt für das einzutreten was dringend getan werden müsste.

Und was Sokrates und die Jugend angeht: die kleine zweijährige Nicole hat eine Stinkwut auf unsere verlogenen Politiker und das verblödete Volk, das sich von ihnen an der Nase herum führen lässt. Deshalb ist sie jetzt völlig ungehorsam und richtig frech. (ki)

Liebe Grüße (888)
Nicole

Re: Total untransiges Thema: F4F ... Wer geht am Freitag hin?

Verfasst: Do 19. Sep 2019, 22:13
von Mirjam
Katta hat geschrieben: Di 17. Sep 2019, 16:37 ... auch wenn es nichts mehr bringt. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt leider zu spät, noch was zu machen. 2030 haben wir 2-°C+ über normal und das ist nicht mehr aufzuhalten. Ergo: das Ende komplexen Lebens auf dem Planeten.
Vielleicht kommt es so -- vielleicht ist es aber auch noch nicht zu spät. Und deswegen will ich es wenigstens versuchen noch zu retten, was zu retten ist. Ja, wir gehen morgen hin, und ja, wir tun auch schon was. Mehr könnte es natürlich immer sein, das ist mir auch klar ...

LG, Mirjam

Re: Total untransiges Thema: F4F ... Wer geht am Freitag hin?

Verfasst: Fr 20. Sep 2019, 09:10
von Nicole Fritz
Katta hat geschrieben: Di 17. Sep 2019, 16:37 2030 haben wir 2-°C+ über normal und das ist nicht mehr aufzuhalten. Ergo: das Ende komplexen Lebens auf dem Planeten.
Wer verbreitet denn diesen Unsinn? - Also: der Meeresspiegel wird steigen, viele Küstenstädte werden unbewohnbar werden, Stürme und Starkregen werden häufiger und heftiger, es wird Wassermangel und eine Hungersnot geben, von den sechs Milliarden Menschen, die zuviel auf diesem Planeten sind, werden viele sterben und unsere sozialen und technischen Strukturen werden zusammen brechen. - Ein Ende komplexen Lebens auf unserem Planeten wird das aber nicht sein, eher die Chance auf einen - hoffentlich dann vernünftigeren - Neuanfang.

LG Nicole

Re: Total untransiges Thema: F4F ... Wer geht am Freitag hin?

Verfasst: Fr 20. Sep 2019, 11:49
von Katta
Nicole Doll hat geschrieben: Fr 20. Sep 2019, 09:10
Katta hat geschrieben: Di 17. Sep 2019, 16:37 2030 haben wir 2-°C+ über normal und das ist nicht mehr aufzuhalten. Ergo: das Ende komplexen Lebens auf dem Planeten.
Wer verbreitet denn diesen Unsinn? -
Eine ganze Reihe Wissenschaftler abseits des IPCC (Weltklimarats).
Nicole Doll hat geschrieben: Fr 20. Sep 2019, 09:10Also: der Meeresspiegel wird steigen, viele Küstenstädte werden unbewohnbar werden, Stürme und Starkregen werden häufiger und heftiger, es wird Wassermangel und eine Hungersnot geben, von den sechs Milliarden Menschen, die zuviel auf diesem Planeten sind, werden viele sterben und unsere sozialen und technischen Strukturen werden zusammen brechen. - Ein Ende komplexen Lebens auf unserem Planeten wird das aber nicht sein, eher die Chance auf einen - hoffentlich dann vernünftigeren - Neuanfang.

LG Nicole
Das wird passieren. Aber da es nicht, wie im Moment, bei 1,5-°C bleibt, sondern mindestens bei 4-°C, bedeutet das: Stille auf dem Planeten. Das ist die lineare Bewegungsbahn und Prognose des - Trommelwirbel - IPCCs(!!!) bei bestem Szenario. im Moment liegen wir (laut IPCC!!) bei 8-°C über normal im Jahre 2100. Daher ist auch das erzkonservative und der Politik und Wirtschaft verpflichtete IPCC im letzten Klima-Report endlich auf das Offensichtliche gestossen: Ohne negative Emissionen kommen wir ab 2050 nicht zurück auf 2-°C im Jahr 2100.

Dabei muss man wissen, dass die Leute vom IPCC bis heute mit linearen Modellen arbeiten und dutzende Feedback-Loops nicht berücksichtigen. Frag mal DEN Experten über das Artkis- und Antarktiseis, Prof. Dr. Peter Wadhams. Seine Expertisen werden gar nicht mehr berücksichtigt. Grund: zu radikal. Dabei sind das Felddaten.

Das IPCC hat eine lange Geschichte falscher Einschätzungen. Und zwar seit ihrer Gründung durch Thatcher und Reagen (auf Druck von Umweltverbänden). Im Zusammenhang mit dem IPCC kannst du immer nur eines lesen: "Data is worse than scientists expected."

Das System ist dynamisch. Und das passt nicht in unser Denken. Großrechner mit linearen Modellen laufen zu lassen, ist Zeit- und Ressourcen-Verschwendung. Ich könnte jetzt noch 10 Absätze schreiben, aber ich denke, ich lass es erstmal bis hier so stehen.

LG und genießt das Leben!
Katta

Re: Total untransiges Thema: F4F ... Wer geht am Freitag hin?

Verfasst: Fr 20. Sep 2019, 19:23
von Nicole Fritz
Hallo Katta,

nur ganz kurz. Sich hier an irgendwelche Zahlen aus nicht verlässlich arbeitenden Rechen-Modellen fest zu halten bringt überhaupt nichts. Fakt ist: es wird dramatische Veränderungen geben mit verheerenden Konsequenzen. Dabei werden viele Menschen zu Grunde gehen. Und die besser Gestellten werden wieder Wege finden sich irgendwo in Sicherheit zu bringen. Solange nicht ein riesiger Meteorit auf die Erde stürzt, wie er vor 65 Millionen Jahren die Dinosaurier auslöschte, wird es immer irgendwie weiter gehen.

LG Nicole

Re: Total untransiges Thema: F4F ... Wer geht am Freitag hin?

Verfasst: Fr 20. Sep 2019, 20:27
von Katta
Nicole Doll hat geschrieben: Fr 20. Sep 2019, 19:23Sich hier an irgendwelche Zahlen aus nicht verlässlich arbeitenden Rechen-Modellen fest zu halten bringt überhaupt nichts.
Weiß nicht genau, was du damit meinst. Aber wenn du damit den Weltklimarat meinst, bin ich ganz bei dir.
Nicole Doll hat geschrieben: Fr 20. Sep 2019, 19:23Fakt ist: es wird dramatische Veränderungen geben mit verheerenden Konsequenzen. Dabei werden viele Menschen zu Grunde gehen. Und die besser Gestellten werden wieder Wege finden sich irgendwo in Sicherheit zu bringen.
Die Reichen überleben länger, ja ganz sicher. Wenn es zu 3-°C über normal kommt, werden die aber auch nicht verschont. Und wie geschrieben, 2-°C kann nicht mehr aufgehalten werden. Egal was wir noch versuchen.. Wahrscheinlich sind sogar 3-° schon sicher. Wegen der ganzen Feedback-Effekte. Übrigens, Methan ist für den Weltklimarat noch immer ein Fremdwort. Erst vor einigen Monaten haben die eingeräumt, dass der ganze Methanausstoss, der weltweit registriert wird, eventuell zu Problemen führen kann. Ist aber immer noch nicht Teil von deren Klimamodellen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Nicole Doll hat geschrieben: Fr 20. Sep 2019, 19:23Solange nicht ein riesiger Meteorit auf die Erde stürzt, wie er vor 65 Millionen Jahren die Dinosaurier auslöschte, wird es immer irgendwie weiter gehen
Der Meteorit sind wir. Der Planet erlebt gerade die sechste Massenauslöschung seit seiner Geschichte von vier Milliarden Jahren. Blöde Quizfrage: Wann war die Aussterberate höher: vor 65 Millionen Jahren, als die Dinosaurier hinweggefegt wurden, oder heute? Kannst gerne ein paar Tage für die Antwort recherchieren.

Noch eine Analogie: Vor 255 Millionen Jahren gab es die heftigste Auslöschung von Leben in der Planetengeschichte. 90% allen Lebens im Wasser und 75% auf dem Land ist innerhalb weniger Jahre (ca. 13) ausgestorben. Alle Säugetiere größer als ungefähr Katzen haben nicht überlebt. Der Grund war damals der gleiche wie heute: Massiver C02-Ausstoß (damals durch 100.000 Jahre Vulkantätigkeit). Genau das gleiche passiert heute wieder. Grund: die industrielle Revolution und das Wählen von CDU (SPD schließe ich ein) bzw. konservativer Parteien. Und jetzt sind wir viel zu spät dran.

Ich habe mich 15 Jahre mit diesem Thema beschäftigt. Also sorry für diese Romane. (Aber ich kratze hier wirklich nur an der Oberfläche.)

Re: Total untransiges Thema: F4F ... Wer geht am Freitag hin?

Verfasst: Fr 20. Sep 2019, 21:22
von Nicole Fritz
Hallo Katta,

ich möchte jetzt wirklich nicht zu den Ereignissen, die Du anführst, detailliert recherchieren. Bei den Vulkanen erscheint mir beispielsweise der ummittelbare Zusammenhang mit dem CO2 nicht schlüssig. Da gibt es Staub, der die Sonneneinstrahlung herab setzt, Schwefelwasserstoff, und vieles mehr, was der Atmosphäre zusetzt. Ein paar Tage reichen da meiner Meinung nach für eine brauchbare Recherche nicht aus. Dafür ist das System zu komplex.

Und was wollen wir bitte machen, wenn wir uns ein vollständiges Bild verschafft haben? - Jeden tot schlagen, der CDU oder SPD wählt? oder AfD!! - Ich war heute übrigens bei der Demo in Simmern, von der ich zufällig im Radio erfuhr. Von dem, was ich mir dort zur angeblichen Rettung des Klimas anhören durfte, ist mir jetzt noch schlecht. - ".. Ein paar Steuern hier, ein bisschen Emissionshandel dort, und der Markt (wer oder was auch immer das sein soll) wird es richten .." - Gute Nacht, Menschheit.

Lassen wir es also hiermit gut sein.

Liebe Grüße
Nicole

Re: Total untransiges Thema: F4F ... Wer geht am Freitag hin?

Verfasst: Fr 20. Sep 2019, 22:34
von Mirjam
Nicole Doll hat geschrieben: Fr 20. Sep 2019, 21:22 Von dem, was ich mir dort zur angeblichen Rettung des Klimas anhören durfte, ist mir jetzt noch schlecht. - ".. Ein paar Steuern hier, ein bisschen Emissionshandel dort, und der Markt (wer oder was auch immer das sein soll) wird es richten .."
Ja Nicole, da gebe ich dir Recht, das wird bei weitem nicht reichen. Das Bewusstsein, durch das eigene Verhalten für den Klimawandel mitverantwortlich zu sein, fehlt bei einigen (oder vielen?) leider immer noch, und erst recht die Bereitschaft, daran wirklich etwas zu ändern, auch wenn es mit persönlichen "Einschränkungen" verbunden ist. Klimaschutz und ständiges (Wirtschafts-)Wachstum gehen eben nicht beide gleichzeitig.

Und jetzt mal ganz provokativ vor allem für die formuliert, die -- auch hier! -- geschrieben haben, dass sie eben nicht einsehen oder keine Lust dazu haben zurückzustecken: Stellt euch vor den Spiegel, und dann sagt laut: "Auch ich lebe auf Kosten der nächsten Generationen."

Ihr meint, das ist zu radikal oder sogar richtig böse? Vielleicht muss frau ja manchmal genau das sein ...

Gute Nacht,

Mirjam

Re: Total untransiges Thema: F4F ... Wer geht am Freitag hin?

Verfasst: Sa 21. Sep 2019, 00:13
von Theresa
Das ging wohl an mich.

Es kommt sehr darauf an, wie weit ich zurück stecken soll. Wenn meine Lebensplanung davon betroffen ist, werde ich bestimmt nicht "hurra" schreien.
Wer sagt, was ich noch dürfen darf? Ok, meine Geldbörse. Das war einfach.

Wie wäre es, erst einmal, den Güterverkehr darauf hin zu untersuchen ob man den nicht einschränken und verlagern könnte? Mit regionaler Produktion wird es sicher teurer, aber das wird es mit Emissionshandel auch. Den Effekt schätze ich sogar für nachhaltiger ein. Den Gütern wird es egal sein ob sie im Lager oder der Straße gelagert werden.
Warum wird nicht schon lange, wo das Thema hoch kocht, angefangen, trockene und karge Gebiete, die es auch in der EU gibt,zu bepflanzt? So was gib es in vielen Gebieten der Mittelmeerländer. Bepflanzung mit geeigneten Bäumen würde mit der Zeit zur Humusbildung beitragen, CO2 binden, sich positiv auf den Wasserhaushalt auswirken, Lebensraum für Tiere weitere Pflanzen und Insekten entstehen lassen. Letztendlich würde fruchtbares Land entstehen... Ich meine in Erinnerung zu haben, das ein Nobelpreisträger im letzten Jahr dazu geforscht hat. Ich kenne diese Länder vorwiegend aus dem Fernseher denn ich habe im Leben bisher nur eine einzige Flugreise gemacht. (Mallorca)
Übrigens: ich hätte kein Problem damit auf diese elendigen Bliesterverpackungen zu verzichten. Auch Kunststoffverpackungen bei Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs die durch ihre Größe und und Beschaffenheit mehr Masse und Qualität vorgaukeln, brauch ich persönlich nicht.
Ich habe einen Aufkleber am Briefkasten, der den Einwurf von kostenlosen Zeitungen und Reklame verbietet. So spare ich mir etliche Kilo Papier im Jahr, die ich nicht vom Briefkasten in den Müll werfen muss.
Ich sehe zu, möglichst keine Lebensmittel weg zu werfen. Wozu sollte das gut sein? In der Wohnung heize ich nur Räume, die ich auch nutze. Schließlich bin ich meinem Geld nicht böse.
Auch Kleidungsmäßig hechele ich nicht jedem Trend hinterher. Ich habe durchaus Kleidung, die ihr 20jähriges Jubiläum schon hinter sich haben. Ok, die sollte ich wirklich mal aussortieren. Wie wäre es, diese absoluten Billigprodukte einzuschränken, die wohl nur dazu da sind, spätestens nach einem Jahr entsorgt zu werden. Hier wäre eine Trendwende angebracht, ohne dass sich jemand großartig verbiegen müsste.
Was ich sagen will ist, das ich der Meinung bin, man sollte beim Warentransport und Herstellung ansetzen. Weg von Ex und hopp. Hat Ware wieder einen Wert, wird sie auch wert geschätzt und landet nicht so schnell auf dem Müll. Das wäre ganz im Gegensatz zu gelebten Realität. Was ich meine ist bei jedem Discounter auf der Aktionswarenfläche zu sehen.

Da fällt mir noch was ein: Wenn beim nächsten mal die öffentliche Flächen neu belegt werden sollte es doch eine Selbstverständlichkeit sein, Steinbelag aus der Region zu verwenden statt ihn über 1000de Km zu transportieren. Daran schließt sich die Ausschreibungspraxis von Aufträgen an: Ist es wirklich billiger und sinnvoll, den Auftrag dahin zu vergeben wo es am billigsten ist? Könnte es nicht sein das es sinnvoll ist, vielleicht in der Nachbarstadt zu kaufen und vielleicht ein paar Euro mehr zu bezahlen als es um die halbe Erde zu transportieren??
Auf sehr vieles habe ich keine oder nur sehr wenig Einfluss. Darum werde ich nicht auf die Straße gehen um zu fordern, mehr Abgaben zahlen zu dürfen. Das wird zwar so nicht explizit so gefordert, jedoch scheint alles darauf hinaus zu laufen.
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Ich bin heute Nachmittag mit meine Diesel-SUV ca. 35 km zu einer Freundin gefahren. Dort habe ich mit ihr, weil sie wegen Krankheit selbst nicht fahren darf, eingekauft. Dann bin ich weitere ca. 35 km gefahren, meinen 86 jährigen Vater zu bespaßen, der die Wohnung nicht mehr verlassen kann. Von da aus gehts weiter zum Arbeitgeber in die Nachtschicht und ich bin heil froh, dass ich morgen um 6 nicht noch eine 3/4 Std. mit den öffentlich fahren muss, nur um vom Bahnhof noch 30 Min zu Fuß heimgehen zu müssen.
Und ich habe kein schlechtes Gewissen dabei.

Re: Total untransiges Thema: F4F ... Wer geht am Freitag hin?

Verfasst: Sa 21. Sep 2019, 11:09
von Jaddy
Schön, dass wir uns eigentlich sehr einig sind. Sowohl diejenigen, die aktiv mitgeschrieben haben, als auch laut den abgegebenen Stimmen (>90%).

Einig darin, dass in der Vergangenheit zu wenig getan und zu viel versäumt wurde und unser EInzelbeitrag nicht mal in der Summe wirklich was bringen würde, weil uns eben die Möglichkeiten fehlen. Selbst mit erheblichen persönlichen Umstellungen könnten wir nicht CO2-neutral, Mikroplastik-Totalvermeidend etc. werden, weil wir dann weder Jobs zum Broterwerb nachgehen, noch unsere Familien funktionieren würden.

Die meisten Menschen wollen einigermassen komfortabel von A nach B. Wenn irgendein stets verfügbares Fahrzeug Auto-komforatbel mit nicht-fossiler Energie täte, was 1 nicht mal selbst kaufen, fahren, parken, pflegen muss, wären sie vollkommen zufrieden. Oder, Theresa?

Der Knackpunkt lautet also: Ihr Entscheidungsbeauftragte, schafft endlich die Möglichkeiten durch sinnvolle Regelungen, Förderung auf der einen und Beschränkungen auf der anderen Seite. Mehr regionale Vernetzung für Personen- und Güterverkehr, mehr CO2-neutralen Energien, Treibstoffe und Produkte. Damit wir guten Gewissens reisen und konsumieren können.

Das "Klimapaket" wurde gestern schon zurecht heftigst kritisiert, weil das falsche, zu wenig, zu spät und eben keine ausreichenden Alternativen gestartet werden.

Ich mag mein komfortables Leben, aber ich möchte es mit möglichst geringen Schäden an den Lebensgrundlagen. Seit 40 Jahren ist bekannt, was falsch läuft, aber auch die Alternativen. Und immer noch behaupten die Entscheidenden - nach ausführlicher Lobbyarbeit - nur "entweder Öl/Gas oder Verzicht".

Gegen diesen Unsinn protestiert FFF und genau deshalb bin ich gestern auch mitgelaufen. Bei uns in der Nähe eine Gruppe "Engineers for Future". Es ist eben nicht so, dass wir nicht technisch könnten. Es wird nur politisch und finanziell verhindert.

Re: Total untransiges Thema: F4F ... Wer geht am Freitag hin?

Verfasst: Sa 21. Sep 2019, 12:23
von Svetlana L
Eines der vielen, vielen Plakate auf der gestrigen Demo in Berlin ist mir besonders in Erinnerung geblieben: "Früher war der Fisch in der Verpackung, heute ist die Verpackung im Fisch". Und Eckart von Hirschhausen - glaube ich - war es, der gestern gesagt hat, dass die Mitglieder des "Klimakabinetts" jammern, dass sie eine Nacht nicht geschlafen hätten, wo sie doch 30 Jahre geschlafen haben. Ich glaube, treffender als mit diesen beiden Statements kann man die ganze Misere nicht auf den Punkt bringen.

Re: Total untransiges Thema: F4F ... Wer geht am Freitag hin?

Verfasst: Sa 21. Sep 2019, 12:26
von Nicole Fritz
Hallo Jaddy,

ich denke, dass es gerade bei den jungen Menschen recht viele gibt, die bei vernünftigen Alternativen bereit sind auf einiges - wie beispielsweise ein eigenes Auto - zu verzichten. Mit dem immer noch beworbenen Gefühl der Freiheit hat ein Auto - egal ob Elektro oder Verbrenner - doch nichts mehr zu tun. Spätestens wenn ich wieder einmal irgendwo in Stau stehe, ist es damit doch vorbei. Ich wohne auf dem Land und sehe jeden Tag, was der Klimawandel und die auf Chemie basierende Landwirtschaft anrichten - kaputte Bäume, kaum noch Insekten ... .

Nach dem, was man mir gestern auf der Demo im Simmern erzählt hat, habe ich jedenfalls jetzt bis auf Weiteres genug von diesem Thema. Da bin ich wohl wieder einmal mit den falschen Leuten zusammen gestoßen.
Jaddy hat geschrieben: Sa 21. Sep 2019, 11:09 .. Es ist eben nicht so, dass wir nicht technisch könnten. Es wird nur politisch und finanziell verhindert.
.. genau das ist auch meine Überzeugung.

LG Nicole

Re: Total untransiges Thema: F4F ... Wer geht am Freitag hin?

Verfasst: Di 24. Sep 2019, 00:55
von Michaela M.
Hallo zusammen!
Ich habe jetzt alle Beiträge gelesen, hatte die letzten Tage genügend Zeit mir Gedanken zu machen und möchte nun mich beteiligen. Wenn ich vor Schmerzen nicht schlafen kann, informiere ich mich über Themen die mich interessieren, versuche so viele Infos wie möglich zu bekommen um mir dann eine abschließende Meinung zu bilden.

Theresa muss ich in großen Teilen recht geben, ihr werdet auch sehen warum.

Es gibt auch bestimmt einige Buhs und Kritik, doch eröffne ich einen neuen Tread um besser mitteilen zu können wie mich das Thema beschäftigt. Als Baujahr 1972 habe ich viel erlebt und gesehen wie Mutter Erde verschmutzt, zerstört, Menschen ausgebeutet, ja sogar getötet wurden und leider viel zu Viele wegsehen, da es ja sie nichts angeht, es nicht vor der Haustür passiert usw.
Sagen kann ich das zu 2002 wir 50 % weniger Brennstoff verbrauchen, z. B. beim Aquarium schon 2010 auf LED umgerüstet haben obwohl teuer, 80,00 €/St, die Ersparnis aber so groß war, dass nach 2 Jahren die Röhren die Mehrkosten raushatten. 2 x 6000 L Zisternen nutzen wir um den Teich auffüllen zu können und Elektrogeräte werden nach Effizienz und Stromverbrauch gekauft. So tauschten wir 2013 im Teich eine 11 Jahre alte, noch prima funktionierende Pumpe mit 400 W/h Stromverbrauch, gegen das neue Modell mit nur noch 200 W/h. Insgesamt verbrauchen wir inzwischen im Haus über 40 % weniger Energie und Wasser im Vergleich zu 2010. Weiter zurück habe ich keine Belege, Abrechnungen der Stadtwerke mehr. Handy wird solange benutzt wie es geht, es muss nicht alle 2 Jahre ein neues sein und so gibt es noch mehr was wir inzwischen schon getan haben.
In unserem kleinen Geschäft benutzen wir nur gebrauchtes Verpackungsmaterial für den Versand, Plastiktüten/Tragetaschen gibt es nicht, doch werden wir dank Verpackungsgesetz seit dem 01.01.2019 bestraft das wir recyceln. Ich mache hier keine Werbung für VW, doch hat mein Vater von 1980 bis zu seiner Rente im Neckarsulmer Audi Werk gearbeitet und es war selbstverständlich für uns
Fahrzeuge aus dem Konzern zu fahren, um Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern. Ja, das mit dem Bescheissen von VW mit den Dieseln geht gar nicht, doch gibt es momentan keine passendere Technik für den Massenmarkt. Alles andere sind momentan noch Nischenprodukte, da vor 20 Jahren von der Politik geschlafen, durch Lobbyarbeit verhindert wurde, neue Techniken nach vorne zu bringen.
Mein Großvater, mein Vater und ich machten 1994 bei einem Familientag eine komplette Werksführung in Neckarsulm mit. Dort wurde ein fertig entwickelter Wasserstoffantrieb vorgestellt als der neue Antrieb der Zukunft nach dem Diesel. Doch was passierte? Nichts - die Technik und Patente wurden nach Korea verkauft, Lobbyisten hatten es in Brüssel geschafft das der Diesel der Antrieb der Zukunft auch beim PKW sei.

Nun kommt die Schandtat von unserer Familie.
Seit dem 24.06.2019 gehöre auch ich zu den SUV Besitzern. Habe von einem Passat Diesel mit 150 PS auf einen Tiguan Allspace mit 190 PS Diesel, DSG und Allrad gewechselt. Gewicht 1,8 Tonnen.
Gründe für den SUV waren: Mein Vater hat in 4 Jahren mit seinem Touareg nur 13000 km zurückgelegt, mit dem er die beiden letzten Jahre nur noch einmal die Woche zum Einkaufen fuhr und dann stand das Auto wieder. Oktober 2018, war er 65 -jahre alt, gab er zu das er kein Auto mehr fahren könne. Am Tag könne er nicht mehr richtig sehen, im Dunkeln gar nichts, durch die COPD immer schlechter Luft bekomme und deswegen schon öfters anhalten musste. Also wurde der Touareg abgeschafft, doch in den Passat kam mein Vater schlecht rein und raus wegen seinem kaputten Rücken und Bein. Er bestand auf einen SUV, schließlich bezahle er ja die Hälfte des neuen Fahrzeugs. Da wir aber für unser kleines Geschäft im Nebenerwerb (meine Beschäftigung als Rentner), ein Fahrzeug mit Ladevolumen brauchten, wir bis zu 100 km einfache Fahrtstrecke fahren um Teichbesitzer oder die es werden wollen zu beraten, entschieden wir uns für den Allspace. Ja, wir wurden auch geködert dieses Modell zu kaufen. Wegen meiner Schwerbehinderung und Kennzeichen G bekomme ich automatisch 15 % Rabatt von VW. Dann gab es dazu Prämien, wenn man einen alten Diesel zurück, in Zahlung gibt und einen neuen Diesel kauft. Der Passat war erst 3 Jahre alt, aber da kein Adblue und nur Euro 6 gab es die Prämie.
Insgesamt waren es 23 % Preisnachlass. Es war mir klar, dass ich irgendwann auf Automatik wechseln müsste wegen meinen gesundheitlichen Problemen, doch nicht schon so früh. Aber es gab die Kombination nicht mit Schaltgetriebe, es fehlten noch die WLTP Tests, nur die Diesel mit DSG und Allrad waren zertifiziert. So steuert man den Verkauf seiner Produkte, beeinflusst den Markt.
Im Juni also bekamen wir den Allspace, es war eine Umstellung für mich so hoch zu sitzen, die bessere Übersicht zu haben und nicht mehr schalten zu müssen beim Fahren. KFZ-Steuer bezahle ich nur 50 %, da 80 % schwer behindert und dem Kennzeichen G.
Als ich meine Frau am 09.09.2019 zum Fraport fahren durfte, nahmen wir statt ihren Golf Sports Van, 125 PS Benziner, 1,45 Tonnen Gewicht, den Allspace. Das Ergebnis beim Verbrauch als mein Vater und ich zurück waren: 5,6 L Diesel auf 100 km, ganz normal gefahren, keine Sparfahrt, sogar noch ein Zwischenstopp zum Einkaufen eingelegt.
Kosten fürs Diesel 1,23 €/L, Fahrtstrecke hin und zurück 244 km macht 13,67 € Mit dem Sporty schaffte ich im April 5,5 L/100 km Benzinverbrauch, bei 1,42 €/L Super E5 = 19,06 €. Sieger ist also der Diesel. Wenn man dann das Gewicht und die Leistung berücksichtigt, nicht nur den Verbrauch vergleicht, fällt der Vorteil Diesel noch größer aus.
Ach so Öffentliche Verkehrsmittel möchte ich bei dem Vergleich nicht vergessen, Dauer 3 Stunden, 4-mal umsteigen, wenn die S-Bahn Richtung Mannheim fährt und man den Anschluss erwischt. Doch wegen Gleisarbeiten oft Verspätung oder Totalausfall der Züge, was man leider erst erfährt, wenn man am Bahnsteig ist und es auf der Anzeige erscheint. Doch ohne Auto geht es leider auch hier nicht. Von unserem Stadtteil fuhr wegen den Ferien ein Großteil der Busse nicht, man war dann entweder 2 Stunden zu früh oder eine halbe Stunde zu spät am Bahnhof.
Ticketpreis für die einfache Fahrt 2. Klasse 38,00 € = 76,00 € hin und zurück.
Dafür hätte ich bei 1,23 €/L ca. 62 L Diesel bekommen und könnte damit über 1000 km im Drittelmix fahren. Der Flug von Frankfurt am Main nach Kiew und zurück kostete mit Lufthansa 85,00 €, war bei einer Billigairline sogar für 70,00 € im Angebot. Nur landet diese Airline auf einem anderen Flughafen von Kiew, wo man nur mit Auto, Taxi hin und wegkommt. Wie ist es möglich das ein internationaler Flug billiger ist, wie eine Fahrt mit der Bahn von 150 km.

Meine Frau ist am Überlegen ob das nächste Fahrzeug in 2 Jahren ein Elektroauto sein könnte. Sie fährt nur zur Arbeit und zurück, ca. 72 km am Tag und bei Ihrem Arbeitgeber ist kostenloses laden möglich da Solarstrom. Es gibt 2 Ladesäulen, doch wenn mehrere Autos laden möchten heißt es Pech gehabt. Wir haben im Keller eine 400 V Leitung liegen und bei den Stadtwerken nachgefragt, ob es möglich ist eine Ladestation mit Schnellladefunktion bei uns zu installieren. Antwort: Max. 18 KW sind machbar, mehr schafft die Oberleitung nicht und sobald bei jemanden in der Straße ein Durchlauferhitzer oder 2 Kochfelder mit 400 V benutzt würden, kommt es zum Netzausfall. Es wurde von Seiten der Stadtwerke empfohlen, zum Laden der Batterie den Nachtstrom mit 230 V zu benutzen aber nur dann, wenn sich die Nachtspeicherheizungen in der Straße nicht aufladen. Ansonsten gebe es jedes Mal einen Stromausfall wegen Netzüberlastung. Ein Ausbau, Tausch der alten Oberleitung sei frühestens in 5 Jahren geplant. Dabei liegen schon passende Leitungen in der Erde. Als neue Telefon- und Wasserleitungen verlegt worden waren, wurden für die Straßenbeleuchtung gleich die entsprechenden Leitungen verlegt. Vor 2 Jahren wurden alle Leuchten auf LED umgerüstet und dabei gleich der Kabelstrang im Laternenmast getauscht. So könnte jede Laterne ohne große Kosten zur Ladestation aufgerüstet werden. Doch leider hat da die Industrie auch noch ein großes Wörtchen mitzureden und will lieber teure Wallboxen verkaufen, womit schöne Gewinne gemacht werden können.

Wie bereits am Anfang schon erwähnt, würde es hier jetzt zu lange dauern und nicht ganz in dieses Thema passen, was wir alles unternommen haben um Energie, Rohstoffe, Wasser usw. zu sparen bzw. zu schonen. Den Garten gestalten ohne Gifteinsatz, aber auch so das Kröten, Eidechsen, Blindschleichen, Igel und Co. ein Zuhause finden. Welche unsinnigen Vorschriften und Gesetze geschaffen werden, um es kleinen und mittelständigen Unternehmen schwerzumachen, die unnötige Arbeit und Kosten verursachen, weil die großen Handels- und Industrieunternehmen die Macht haben, sich erfolgreich drücken, von der Politik verhätschelt, von Strafen verschont werden und dadurch noch mehr Millionen Euro an Eigentümer, Aktienbesitzer, Anteilseigner ausbezahlt werden.
Auch deshalb eröffne ich dazu in den nächsten Tagen ein neues Thema, Diskussionsrunde.

Ich habe es als Kind miterlebt als hier bei uns der Neckar tot war, riesige Schaumkronen darauf schwammen, Abwässer in den Fluss geleitet wurden. Der saure Regen, Smog, Waldsterben alles das weiß ein Großteil der Jugend von heute gar nicht, weil in der Schule darüber nicht gesprochen wird.

Hier ein Beispiel, was zeigt wie weit die jungen Leute teilweise unser Leben beschneiden, einschränken würden, aber selbst nicht auf Spaß verzichten wollen.
Eine 16-jährige Umweltschützerin nahm vor ein paar Wochen an einer Gesprächsrunde teil, verlangte einen sofortigen Verkaufsstopp von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, Regulierung, Einschränkungen und Nutzungsverbote der in Deutschland bestehenden Fahrzeugflotte. Es war noch viel mehr, doch passt es zum neuen Thema besser. Auf jeden Fall wurde sie im Laufe der Diskussion gefragt ob Sie freitags in die Disco gehe und wie sie dort hinkomme. Ja, war die Antwort wegen des Besuches, 2 — 3-mal im Monat, ihr Vater würde ihre Freundinnen und sie mit dem PKW fahren. Wie groß die Entfernung sei, ob sie nicht ÖVPN benutzen könne, ihr Vater mit in die Disco ginge oder im Auto warte, war die nächste Frage der Runde. Einfache Strecke seien ca. 30 km, ihr Vater würde nach Hause fahren, zu vereinbarten Zeit wiederkommen um sie alle abzuholen.
ÖVPN könne man vergessen. Der fahre die Strecke nicht direkt, es würde 2 Stunden und 3-mal Umsteigen erfordern um in den Ort zu kommen, aber abends und in der Nacht ginge gar nichts, man müsse also ein Auto benutzen. Also 120 km an einem Abend mit dem Auto, damit sie und Freundinnen zum Feiern gehen können, fand sie ok und es sei ja nur 2 — 3-mal im Monat.
Nun bekam sie mit ihrer nächsten Antwort ein Problem, man merkte auch die fehlende Erfahrung und das die Ideen und Forderungen nicht zu Ende gedacht waren.
"Das sie in Zukunft dann auf diese Discobesuche verzichten bzw. stark einschränken müsse, sei ihr ja hoffentlich klar, wenn die Forderungen nach Einschränkungen oder Nutzungsverbote Inkrafttreten würden die so vehement von ihr gefordert worden waren", wurde sie nun gefragt.
Ihre Antwort war:" Warum soll ich verzichten, ich möchte meinen Spaß, mit Freunden feiern, das Leben genießen. Es sei doch nicht schlimm mit den paar Fahrten im Monat, viel schlimmer sei doch der tägliche Verkehr".
Nun, sie wurde noch ein paar Dingen gefragt, bekam Fakten gezeigt, doch blieb sie dabei, Verbote
z. B. für Arbeitnehmer um zur Arbeit zukommen seien OK und nicht vermeidbar. Auf keinen Fall aber dürften Verbote für die Benutzung eines PKW mit Verbrennungsmotor gelten, solange kein Elektroauto zur Verfügung steht, wenn es um Freizeit, feiern, Party machen ginge. Rums, das saß und sie bestätigte auf Nachfrage:" Party machen ist wichtiger, wie sich selbst einzuschränken oder sogar zu verzichten". Jetzt erst recht, wurde sie von den anderen Teilnehmern der Runde fertiggemacht. Auch das Publikum war nicht mehr auf ihrer Seite, buhte sie aus und als dann Tränen kamen wurde geklatscht.
Jeder kann sich nun seine eigene Meinung dazu bilden.

Ach ja, es werden immer beim Autobestand und Co-² Zahlen von 1990 herangezogen, die sich nur auf die alten Bundesländer vor der Wiedervereinigung beziehen. Jetzt wird immer angeführt, besonders von den Grünen, Aktivisten z. B. Fridays for Future, einigen Verbänden usw., dass noch immer die gleiche Menge Co-² von der Fahrzeugflotte erzeugt würde wie 1990 und somit nichts passiert sei.
Doch hat sich seitdem einiges geändert, was gerne vergessen wird zu erwähnen. Wiedervereinigung,
50 % höherer Fahrzeugbestand zu 1990 und der Ausstoß an Co-² ist nicht gestiegen. Sollte, nein müsste er aber doch bei der Menge mehr an Autos und LKW, folgt man der Auffassung der vorher genannten. Rechnet man dann richtig, sieht man das fast 34 % Co-² eingespart wurde, trotz stärkerer Motoren, mehr Gewicht usw., was natürlich versucht wird zu verschweigen. Hofft man doch darauf, dass die jungen Bürger nicht mehr rechnen können, glauben was da erzählt wird in sozialen Medien, Plätzen, Demos etc. wo sich die Jugend aufhält, informiert und steuern lässt.
Früher nannte man das doch Propaganda.
Ja, es geht nur miteinander unseren Planeten Erde vor der Klimakatastrophe zu bewaren, doch wird das wohl nicht klappen, wenn jeder nur an sich denkt.
Dabei möchte ich es hier erst einmal belassen.
Hoffe auf eine rege Beteiligung sobald ich den neuen Tread geöffnet habe.
Gruß
Michaela M.