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Re: Trump und sein...r ganz
Verfasst: Mo 3. Jun 2019, 14:34
von ExuserIn-2019-11-01
Ronda_PTL hat geschrieben: Mo 3. Jun 2019, 13:14
Hi Neumember,
ich habe zunehmend den Eindruck, dass diejenige, die sehr fix mit strengen URTEILEN über unsere "mangelnde Dikussionskultur" ist, selbst im Glashaus sitzt, aber mächtig mit Steinchen wirft.

Das finde ICH sehr interessant, weil es mehr über Dich aussagt, als über die von Dir beurteilten.
Mit freundlichen Grüßen
Ronda
Liebe Ronda,
selbstverständlich bist Du über alle möglichen und unmöglichen Anwürfe erhaben, sicher mehr als alle anderen in diesem Forum, das würde ich auch niemals in Abrede stellen wollen.
Zwei Punkte aber möchte ich Dir dennoch gerne ankreiden:
a) ich habe entgegen Deiner Unterstellung nie eine Person beurteilt, das mache ich generell nicht. Es sind immer nur Sachverhalte, die ich betrachte und mal zutreffend, manchmal auch falsch beurteile.
b) ich warte immer noch auf eine Antwort von Dir betreffs "Ertragen von Fakten und traurigen Wahrheiten". Kann es sein, daß Du Dich hier hoffnungslos verrannt hast?
Mit allerbesten Grüßen, la grande dame
Re: Trump und sein...
Verfasst: Di 4. Jun 2019, 00:31
von Ronda_PTL
Anne-Mette hat geschrieben: Mo 3. Jun 2019, 13:36
Moin,
weiß überhaupt noch jemand, um was es im Ursprungsthema geht?
... oder geht es überhaupt nicht darum?
Gruß
Anne-Mette
klar, es ging um den "Destructor In Chief" im Oval Office und all die Konsequenzen, die es für die USA und die Welt hat. Vor allem auch um die Vernichtung der Erfolge der Arbeit der LGBTQI Community. Die um Jahre zurückgeworfen wird, mühsam erkämpfte Akzeptanz in der Gesellschaft, alles steht seit Trump-ster wieder zur Debatte, es sind sogar dramatisch hohe Anstiege der Übergriffe und Straftaten gegen die Community seit seinem Amtsantritt zu verzeichnen ...

all diesen Wahnsinn, dieses traurige Rollback in finstere Zeiten sind, nur im Zusammenhang mit der veränderten Machtstruktur in Washington und diversen Staaten zu verstehen ...

Alles klar, liebe Anne Mette?
Goodnight


LG Ronda


Re: Trump und sein...
Verfasst: Di 4. Jun 2019, 00:47
von Laila-Sarah
Meno Leute. Wan lernt ihr es endlich:
Don't feed the Troll!
Macht etwas konstruktives mit eurer Zeit und Energie

Re: Trump und sein...
Verfasst: Di 4. Jun 2019, 01:24
von ExUserIn-2024-07-13
Zu dem, was über die USA - auch von einer Bürgerin dieses Landes selbst: Ronda - bisher geschrieben wurde, fällt mir ein Zitat von dem wundervollen Volker Pispers ein, der zwar überspitzt, aber im Kern zutreffend gesagt hat, den Gemütszustand des durchschnittlichen US-Amerikaners als naiv zu bezeichnen sei eine noch sehr wohlwollende Umschreibung. Gibt es, die rückständigsten Länder/Völker dieser Erde eingerechnet, ein anderes Land, in dem der Prozentsatz der Evolutionstheorie-Leugner annähernd so groß ist (soweit ich mich erinnere, sollen es sage und schreibe 40 % sein)?
Ich finde Trump auch zum Ko...n, aber: um wieviel schlimmer ist er bei Licht betrachtet eigentlich als seine meisten Vorgänger, Obama eingeschlossen, dieser Gewohnheitsmörder per Drohnen und Friedensnobelträger? Oder der kriegsgeile G. W. Bush, der selbst so feige war, sich um den Vietnam-Kriegsdienst zu drücken, aber bedenkenlos andere in den Tod schickte? Seinen IQ zu erwähnen ist übrigens wohl kaum nötig. Siehe auch der Kriegsverbrecher Kissinger (Chile 1973), selbstverständlich auch Friedensnobelpreisträger. Wie Pispers es ebenfalls formulierte: ab wieviel Tote auf dem Konto bekommt man diesen Preis als US-Politiker? Die Beispiele von dämlichen, korrupten, kriegsgeilen US-Präsidenten ließen sich beliebig fortführen.
Und was macht die übrige Welt? Sie läßt sich vom dämlichsten, imperialistischsten, angeberischsten, gefährlichsten Volk, das die Erde je gesehen hat, herumkommandieren. Das ist m. E. nach die einzige Korrelation mit dem antiken Rom, auf die sich diese Mischpoke so gern beruft: die nackte Anwendung oder Drohung mit bzw. von Gewalt.
Noch etwas zuletzt: Leute, hört endlich auf, dieses Land als Amerika zu bezeichnen. Amerika ist ein (Doppel-)Kontinent, dieses Land heißt USA. Es als Amerika bzw. die Eingeborenen als Amerikaner zu titulieren unterstützt nur in willigem Vorausgehorsam ihren pathologischen Größenwahn.
Yvette
Re: Trump und sein...
Verfasst: Di 4. Jun 2019, 09:15
von Laila-Sarah
Yvette hat geschrieben: Di 4. Jun 2019, 01:24
Zu dem, was über die USA - auch von einer Bürgerin dieses Landes selbst: Ronda - bisher geschrieben wurde, fällt mir ein Zitat von dem wundervollen Volker Pispers ein, der zwar überspitzt, aber im Kern zutreffend gesagt hat, den Gemütszustand des durchschnittlichen US-Amerikaners als naiv zu bezeichnen sei eine noch sehr wohlwollende Umschreibung. Gibt es, die rückständigsten Länder/Völker dieser Erde eingerechnet, ein anderes Land, in dem der Prozentsatz der Evolutionstheorie-Leugner annähernd so groß ist (soweit ich mich erinnere, sollen es sage und schreibe 40 % sein)
Hallo Yvette,
was du über die US Außenpolitik schreibst, ist zwar hart formuliert aber faktisch nicht unberechtigt. Jedoch finde ich da die US-Bevölkerung da so abzustempeln falsch. Ich habe beruflich dort lange genug gelebt um sagen zu können, dass die Bevölkerung der USA schwer in Ordnung und absolut liebenswert ist. Es sind wirklich tolle, gastfreundliche Menschen. Da lege ich doch Wert das Land und die Menschen von der Regierungen und deren Außenpolitik zu trennen.
VlG
Re: Trump und sein...
Verfasst: Di 4. Jun 2019, 09:23
von ExuserIn-2019-11-01
Laila-Sarah hat geschrieben: Di 4. Jun 2019, 00:47
Meno Leute. Wan lernt ihr es endlich:
Don't feed the Troll!
Macht etwas konstruktives mit eurer Zeit und Energie
Liebe Laila-Sarah,
ich vermute, Du glaubst, dem Problem auf die Spur gekommen zu sein. Grundsätzlich hättest Du sogar Recht. Allerdings sehe ich mich selbst nicht als Troll, falls Du darauf hinaus wolltest - es ist vielmehr so, daß ich den Finger in Eure Wunde der Bigotterie legen möchte - weil es offensichtlich sonst niemand tut. Kritik muß nicht immer negativ sein, ihr hättet die Möglichkeit, auch einmal etwas über Euch selbst nachzudenken. Schließlich lese ich schon ein wenig länger mit und habe dadurch eine andere Perspektive. Ronda z.B. weiß alles besser, aber vermag Fragen zumindest augenscheinlich nicht zu beantworten und pflegt einen ausserordentlich dogmatischen Stil - so mein persönlicher Eindruck.
Aber eigentlich ist es mir auch egal, denn umgekehrt kann ich Euch auch als Trolle sehen - Euch ist diese Rollenverteilung nur sehr fremd...
mfG LGD
Re: Trump und sein...
Verfasst: Di 4. Jun 2019, 09:30
von Michelle_Engelhardt
Gerade wir als Deutsche sollten nicht eine Landesregierung und dessen Volk über einen Kamm scheren. Wie oft haben wir selbst schon gehört oder gelesen, deutsch = Nazi? Das es Idioten in jedem Land der Welt gibt, steht außer Frage. Sicherlich gibt es auch US-Amerikaner die glauben, das der Rest der Menschheit noch in der Steinzeit lebt. Mich fragte mal ein Ami in einem Onlinegame, nachdem ich ihm erklärt habe, das Deutschland in Europa und nicht in Afrika liegt, ob wir überall Strom und fliessend Wasser hätten. Solche Fälle sind aber wirklich eher die Ausnahme.
Liebe Grüße
Michelle
Re: Trump und sein...
Verfasst: Di 4. Jun 2019, 09:59
von Laila-Sarah
Hallo,
eine Erklärung bin ich schuldig. Danach kannst du gerne das letzte Wort haben. Ich werde mich nicht in eine lange Diskussion hineinziehen lassen.
noenby hat geschrieben: Di 4. Jun 2019, 09:23
ich vermute, Du glaubst, dem Problem auf die Spur gekommen zu sein. Grundsätzlich hättest Du sogar Recht. Allerdings sehe ich mich selbst nicht als Troll, falls Du darauf hinaus wolltest - es ist vielmehr so, daß ich den Finger in Eure Wunde der Bigotterie legen möchte - weil es offensichtlich sonst niemand tut.
Dann danke erstmal, für deine selbstlose philanthrope Tat uns von unserer Bigotterie zu erlösen.
noenby hat geschrieben: So 2. Jun 2019, 16:42
Oh, nee, Leute, das ist ja manchmal echt hart hier. Rechthaberei, Besserwisserei, Nachtreten, Hasstiraden, das ist alles nicht sehr damenhaft. Ach, sorry, ich vergaß, sind ja nur die Wenigsten hier Damen ...
Jedoch finde ich gibt es Abzüge in der B-Note:
Da wäre erstmal der erste Satz, der dein Empfinden darstellt. Der Zweite Satz ist eine pauschale Feststellung, krude formuliert und ohne konkrete Beweisführung und somit unsachlich einfach so in den Raum geschmissen. Natürlich ist mal abgesehen davon die Schlussfolgerung, dass "Rechthaberei, Besserwisserei, Nachtreten, Hasstiraden, das ist alles nicht sehr damenhaft" sind sachlich richtig. Ich brauche nicht zu betonen, dass schon alleine die Formulierung und der Tonfall der ersten beiden Sätze nicht sehr "damenhaft" sind. Aber dann zeigst du uns (*Trommelwirbel*) ja mit deinem letzten genial diplomatischen Satz wie gütig, barmherzig und damenhaft ja du bist in dem du hier mal das ganze Forum bewusst beleidigst. Ja danke auch. Und wenn man jetzt auch noch bedenkt, dass du geradezu neu hier und sozusagen Gast bei uns bist, finde ich, hast du eine bezaubernde Art "hallo" zu sagen und dich beliebt zu machen. Also meinen Herzen hast du ja schon mal auf Ewigkeiten gewonnen. Du Sweetheart.
VlG
Re: Trump und sein...
Verfasst: Di 4. Jun 2019, 12:08
von Whoopy Highfly
Zu den letzten Themen kann ich noch vieles betragen, möchte es aus bestimmten privaten Gründen nicht veröffentlichen. Wer es wissen möchte, kann sich gerne bei mir per PN melden.
GGLG
Re: Trump und sein...
Verfasst: Di 4. Jun 2019, 14:42
von Michelle_Engelhardt
noenby hat geschrieben: Di 4. Jun 2019, 09:23
Liebe Laila-Sarah,
ich vermute, Du glaubst, dem Problem auf die Spur gekommen zu sein. Grundsätzlich hättest Du sogar Recht. Allerdings sehe ich mich selbst nicht als Troll, falls Du darauf hinaus wolltest - es ist vielmehr so, daß ich den Finger in Eure Wunde der Bigotterie legen möchte - weil es offensichtlich sonst niemand tut. Kritik muß nicht immer negativ sein, ihr hättet die Möglichkeit, auch einmal etwas über Euch selbst nachzudenken. Schließlich lese ich schon ein wenig länger mit und habe dadurch eine andere Perspektive. Ronda z.B. weiß alles besser, aber vermag Fragen zumindest augenscheinlich nicht zu beantworten und pflegt einen ausserordentlich dogmatischen Stil - so mein persönlicher Eindruck.
Aber eigentlich ist es mir auch egal, denn umgekehrt kann ich Euch auch als Trolle sehen - Euch ist diese Rollenverteilung nur sehr fremd...
mfG LGD
Dein Schreibstil erinnert mich frappierend an eine Person, die vor einigen Monaten hier mal geschrieben hat, dann aber von heute auf morgen verschwand
Liebe Grüße
Michelle
Re: Trump und sein...
Verfasst: Di 4. Jun 2019, 15:45
von ExuserIn-2019-11-01
Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Di 4. Jun 2019, 14:42
Dein Schreibstil erinnert mich frappierend an eine Person, die vor einigen Monaten hier mal geschrieben hat, dann aber von heute auf morgen verschwand
Liebe Grüße
Michelle
Interessant. Wer? Ist das jetzt als Lob oder Kritik gemeint?
Re: Trump und sein...
Verfasst: Di 4. Jun 2019, 15:52
von Anne-Mette
Moin,
ich bin ja eigentlich ein sehr geduldiger Mensch, aber wenn das Thema jetzt noch weiter versandet, dann werde ich doch die Löschtaste einsetzen.
Gruß
Anne-Mette
Re: Trump und sein...
Verfasst: Di 4. Jun 2019, 16:00
von Marlene K.
Ich darf daran erinnern, dass es um diesen Artikel über Transfeindlichkeit gegenüber wohnungslosen Transmenschen in den USA ging.
Schon in der ersten Antwort wurde auf die Hautfarbe von Mr. Carson hingewiesen.
Mich interessiert da ein Mr. President und die Wahl seiner Mitarbeiter eher als Hautfarben. Unsere Regierung "verbessert" auch gerade in Person von Herrn Seehofer das Recht von Trans- und Intermenschen.
Was ist doch gleich das Thema? Wer ist politisch verwerflicher Unterwegs? Wer kann höher, weiter, besser? Wessen Vorurteile sind gerechter?
Ich lehne die Politik Trumps ab und bin entsetzt, dass die Amerikaner ihn als das kleinere Übel angesehen haben. Aber ich weiß nicht wirklich viel über amerikanische Innenpolitik und den Zustand der Gesellschaft in den USA, auch wenn ich US Literatur in Originalsprache und ohne die Europäisierung und Entschärfung durch deutsche Lektoren lese.
Einses nehme ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an: Die Betroffenen von der möglichen Rechtsänderung sind vermutlich eher mehrfacher Diskriminierung ausgesetzt wegen Herkunft, Hautfarbe und geschlechtlicher Identität!
Re: Trump und sein...
Verfasst: Di 4. Jun 2019, 16:23
von Luna
Vicky_Rose hat geschrieben: Mo 27. Mai 2019, 08:17
Ich finde es beachtlich, dass so starke und mächtige Männer soviel Angst vor Transmenschen haben, dass sie sie bekämpfen müssen.
Hallo Vicky,
ich denke nicht, dass die Angst haben. Das sind verblendete, religiöse Fanatiker (Carson) bzw. intellekt-, charakter- und faktenbefreite Opportunisten (Trump), die so ihre entsprechenden Wähler bedienen (zumindest Letzterer).
Ich denke, vielfach ist die Diskriminierung von Transmenschen nicht der primäre Zweck, sondern das Mittel zum Zweck (was es naturgemäß um Nichts besser macht).
Alles Liebe
Luna
Re: Trump und sein...
Verfasst: Di 4. Jun 2019, 16:24
von Ronda_PTL
Liebe Ralf-Marlene:
Ich lehne die Politik Trumps ab und bin entsetzt, dass die Amerikaner ihn als das kleinere Übel angesehen haben. Aber ich weiß nicht wirklich viel über amerikanische Innenpolitik und den Zustand der Gesellschaft in den USA, auch wenn ich US Literatur in Originalsprache und ohne die Europäisierung und Entschärfung durch deutsche Lektoren lese.
Genau dazu habe ich versucht, aus meiner Kenntnis und der ständigen Quellen Lektüre direkt aus US Portalen, nicht nur aus der limitierten Sicht der Medien diesseits des großen Teichs, meine obigen Threadbeiträge zu schreiben. Dafür würde ich derbe, teils aggressiv angegangen.
Schön, dass Du zu den BEGREIFENDEN LeserInnen gehörst. Danke.
LG Ronda
