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Re: Unser (Un)Rechtsstaat

Verfasst: Fr 8. Jun 2018, 08:22
von Jenina
Marielle hat geschrieben: Do 7. Jun 2018, 20:22 ... (Suchbegriff z.B. Lothar König) ...
Vielen Dank Marielle. Als Jenaer_in hätte ich den eigentlich bringen müssen. Und es gibt so viel mehr... beispielweise Italiener

Aber irgendwie glaube ich dass uns diese Diskussion auf diesem Niveau nicht mehr weiter bringt. Viele fühlen sich hier angegriffen. Das ist bestimmt nicht so gemeint - ein Forum ist immer etwas diffiziles - nur, wenn man die Meinung eines anderen bewußt auf sich bezieht um die Meinung des anderen damit zu diskreditieren führt das in dieses Abseits in dem wir uns hier befinden. Das meine ich für beide Streitparteien. Also lasst das bitte!

Auch wenn ich lese, dass Menschen "in eine Ecke gestellt" werden, dann ist das schon bedenklich. Man kann freilich Ängste und Bedenken haben. Äußern darf man sie sowieso, auch wenn die braune Klientel immer wieder weismachen will dass man das wegen der rotgrünversifften Lügenpresse nicht sagen dürfe. Aber wenn man den Protagonisten a'la Höcke, Gauland, Poggenburg, Weidel, Storch, Bachmann und wie die Faschisten immer heißen mögen freiwillig hinterherläuft, dann wurde man nicht "in die Ecke gestellt", dann hat man es bewusst selber getan. Dann muss man sich den Vorwurf gefallen lassen, dazu zu gehören.

Jenina

Re: Unser (Un)Rechtsstaat

Verfasst: Sa 9. Jun 2018, 12:47
von Nicole Fritz
Hallo,
Joe95 hat geschrieben: Fr 8. Jun 2018, 07:44 Was den Rechten in den letzten Jahren zulauf verschafft hat war die Angst der Bürger. Anstatt nun die Bürger zu informieren, sie anzuhöhren wurden sie in die rechte Ecke gedrängt. Und nun wundert man sich dass sie dort mit offenen Armen empfangen wurden.
Das ist genau das, was ich meine, wenn ich sage, dass ich und viele andere sich von KEINER der etablierten Parteien mehr vertreten fühlen. Ich rutsche dabei mit meiner Sicht der Dinge nach links und wähle auch entsprechend. Bei anderen geht es eben nach rechts. Dazu fällt mir die trans-freundliche "Rechsbürgerin" in meinem Dorf ein. Bei ihr kommen nur die Anti-Ausländer-Argumente an. Von dem, was im Parteiprogramm der AFD steht, weiß diese Frau schlicht und einfach nichts. Sie hat nur Angst vor dem, was kommen könnte, und wünscht sich einen "ganz kleinen Adolf", der endlich klare Verhältnisse in unserem Land schafft. Würde man sich endlich um die sozialen Missstände - die immer größer werdende Kluft zwischen arm und reich - in unserem Land kümmern, wären diese dummen Ausländer-Argumente vom Tisch, da es keinen Sinn mehr machen würde einen Schuldigen zu suchen. Mit einem weiteren Groko-Gehampel ändert sich aber nichts. Was soll denn da jemand machen, der eher konservativ orientiert ist? - entweder er wählt nicht (womit er - wegen der meiner Meinung nach falsch ermittelten Mehrheit - die Groko letztlich unterstützt), oder er wählt AFD. In Bayern kann er noch CSU wählen.

LG Nicole

Re: Unser (Un)Rechtsstaat

Verfasst: So 2. Dez 2018, 03:02
von Ronda_PTL
Laila-Sarah hat geschrieben: Do 7. Jun 2018, 20:13 Ach Leibe Kati,

Ich gebe auf, denn so kommen wir nicht weiter. Es ist wie eine Endlosschleife der Pauschalisierungen: Ein Araber hat dich grundlos auf der Straße angespuckt also sind alle Araber Psychopathen die unsere "Spezies" bedrohen. Schade schade Schokolade, denn so kommen wir auf keine Nenner einer Weltanschauung. Und dabei hatte ich mich so gefreut, dass eine hübsche Schwester ein paar Minuten von mir entfernt wohnt. Aber meine rosa Brille (so wie du es beschreibst) und Humanismus so wie ich es beschreibe ist und bleibt mein höchstes Gut. Die dunkle Seite ist einfacher und verlockender aber ich bin ein god damn Jedi. So what ?

Viele liebe Grüße und schönes Leben voller fröhliches Hassen,
Deine Laila
Here can I sign! ✍🏼🙏🏽👩🏻

Re: Unser (Un)Rechtsstaat

Verfasst: So 2. Dez 2018, 10:22
von Michi
Ronda_PTL hat geschrieben: So 2. Dez 2018, 03:02 Here can I sign! ✍🏼🙏🏽👩🏻
FTR + FYI ... Zwischenzeitlich hatte sich die "liebe Kati" selbst als Troll geoutet ...