Deshalb fühlte ich mich dort ja auch genau richtig"nur für Frauen" ein Personenkreis zugesichert, in dem sie sich bewegen werden.
Gruß
Anne-Mette
Im Chat: Anne84
Deshalb fühlte ich mich dort ja auch genau richtig"nur für Frauen" ein Personenkreis zugesichert, in dem sie sich bewegen werden.
Das hat dann aber nichts mit dem Hausrecht zu tun. Und wonach - ganz unabhängig von Anne-Mettes Fall - bestimmt sich dann, wer Frau ist und wer nicht, insbesondere wenn VÄ/PÄ durch ist?Claudia hat geschrieben: Di 14. Nov 2017, 18:47Aber genau darum geht es hier doch. Den Besuchern wird mit der öffentlichen Deklaration "nur für Frauen" ein Personenkreis zugesichert, in dem sie sich bewegen werden. Das ist das Geschäftsmodell. Und darauf verlassen sich viele Frauen eben, weil es ihnen aus sehr unterschiedlichen Gründen wichtig ist.
Claudia, sei mir bitte nicht böse - auf keinen Fall - aber es macht keinen Sinn Deiner Argumentation zu folgen. Du hast nicht verstanden worum es in diesem Fred, und allgemein in diesem Forum geht. Ich möchte nicht Deine Meinung oder Lebenseinstellung unterdrücken, ganz im Gegenteil, lebe sie gerne aktiv aus. Doch mir dolcht, es ist wäre hier der suboptimale Ort.Claudia hat geschrieben: Di 14. Nov 2017, 19:21 Eine geschlossene Gesellschaft, bei der der Einladende (hier der Betreiber) entscheidet, wer zu dieser Gesellschaft gehört.
Vergleich es am besten mit einem Kino. Das ist öffentlich, aber durch die Deklaration für einen Film mit FSK18 doch im Personenkreis beschränkt.
Wenn Du Leute zu Dir einlädst, lässt Du auch nicht jeden rein.
Das hat auch etwas mit "Verhalten" zu tun - sicherlich noch mehr als ein Blick in die Unterhosez. B. dem Bedürfnis nach Schutz der Intimsphäre.
Und da muss ich mich schon fragen, wie schon oben beschrieben, wer vertritt uns denn eigentlich wenn die Änderungen der Gesetze anstehen. Wo wir doch als "Community" noch nicht mal unter uns Verständnis für andere Lebensweisen haben, siehe oben...Marielle hat geschrieben: Di 14. Nov 2017, 20:59 ....
Allerdings beinhaltet das Schutzraumkonzept immer auch ein Pauschalurteil, anhand dessen (fremd-)bestimmten Personengruppen der Zugang zum Schutzraum verwehrt wird, ohne das dabei die individuelle Verfassung und Haltung dieser Menschen berücksichtigt wird. Auf Basis der Verallgemeinerung, dass alle Männer (nach der gängigen externen Definition sind das die mit einem Penis geborenen) sexistische Patriarchen sind, werden Veranstaltungen 'Nur für Frauen' (das sind demnach die, die niemals einen Penis hatten) ausgewiesen und die Unerwünschten ferngehalten. Wie gesagt: Das kann man auch und grade in LGBTIQ-Kontexten oft beobachten. Wer schon mal versucht hat, mit einem Bart im Gesicht am FLTI-Abend in einem eigentlich offen verfassten Berliner LGBTIQ-Lokal auch nur etwas zu trinken zu bekommen, weiß, dass auch innerhalb der Community aus unbestimmten Begriffen und Pauschalurteilen, ratzfaz, eine fremdbestimmende Negierung der Selbstbestimmung von Menschen gemacht wird.
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Am Ende spitzt es sich immer auf das eine zu: Arschlochtypen aller Art verhindern.
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Wie schon gesagt Anne-Mette, die Kulturrevolution ist mehr so ein running Gag von mirAnne-Mette hat geschrieben: Mi 15. Nov 2017, 14:30 ....
es kann gut sein, dass wir die brauchen, aber wie wir gelesen haben, tun sich selbst einige UserInnen im Forum sehr schwer damit, obwohl man doch (vielleicht) davon ausgehen könnte, dass sie der angesprochenen Thematik offener gegenüberstehen.
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