Re: Valeries Welt
Verfasst: Di 19. Sep 2017, 13:51
Kapitel 22: Alles für die Firma
Die beiden schauten sich an, aber keine sagte etwas. Erica spürte sofort: Irgendwo gab es da ein Problem. Valerie dachte an die Blicke des Mannes, wie er sie fast ausgezogen hatte mit seinen Augen heute Nachmittag, dort am Messestand. Ein richtig unangenehmer Typ, und jetzt sollte sie mit dem Essen gehen? Sie zögerte und schwieg eine Zeit. Solange, bis Erica, (wer sonst?) wieder mal die Initiative übernahm.
"Du willst nicht mit dem alten Knacker ausgehen, o.k. ich kann dich schon verstehen. Aber du hast jetzt damit angefangen mit der Mädels-Tour und musst da jetzt auch weitermachen. Du mußt da jetzt durch, das geht nicht anders. Das ist einer unserer wichtigsten Kunden für Diesel PKW und diese Einladung dürfen wir nicht ausschlagen."
Valerie schien mit ihrer Lage trotzdem richtig unglücklich zu sein und zog einen ziemlichen Flunsch, aber Erica ließ nicht locker:
"Also hör mal, du musst den Kerl ja nicht heiraten, das ist doch nur für ein Abendessen, und außerdem ist doch Charly immer dabei, also was soll's? Wir peppen dich jetzt ein wenig auf für den Abend, und dann werdet ihr beide mit einem wichtigen Kunden zu Abend essen, der Charly macht die Konversation, und dein Job ist es, dabeizusitzen und nett auszusehen, come on, das ist doch ganz easy". Erica grinste sie so lange an, bis Valerie nach einiger Zeit ihre Contenance wiederfand und ebenfalls lachen musste.
Sie würde ihr Firmenkostüm und die hochhackigen Schuhe anbehalten, klar, schließlich war man dienstlich unterwegs. Valerie verschwand im Bad, bald darauf rauschte die Dusche. Erica lag weiter auf dem Bett, der Fernseher lief. Kurz darauf streckte Valerie den Kopf aus der Badezimmetür:
"Denkst du ich sollte mir die Nägel machen?"
Erica schaute auf die Uhr und überlegte. Um acht Uhr kommt das Taxi, das Valerie und Charly zum Airport Club bringen sollte.
"O.K. das wird noch gehen".
Sie griff zu ihrem eigenen Kosmetikköfferchen und ging damit ins Bad, wo Valerie gerade dabei war, sich mit einem großen Frotteetuch abzutrocknen. Erica suchte ein kleines Fläschchen mit karmesinrotem Nagellack heraus, es war das gleiche Rot, das sie auch im Büro immer trug.
"Hättest du eventuell einen Lippenstift, der dazu passt?
Valerie verneinte, so gut wie Erica war sie natürlich noch nicht ausgestattet. Alles was sie im Hotel dabeihatte war ein Lippenstift in Korallenrot für den Tag und einer in ganz dunkelrot für den Abend, den sie aber bisher mangels Gelegenheit praktisch kaum getragen hatte.
"Dann nimmst du den da, das ist meiner". Sie reichte ihr einen karmesinroten Lippenstift.
Das Karmesinrot auf den Lippen harmonierte wunderbar mit der Farbe ihrer Fingernägel, die sie in Windeseile mit dem schönen Nagellack der Freundin bemalt hatte. Gesichtspuder mit einem flauschigen Pinsel reichlich über den Wangen verteilt, dann schwarzer Konturstift für die Augen, ein wenig Mascara um die Augenlider herum verteilt, ein wenig an den Brauen gezupft und nachgemalt, dann ihre hübsche braune Perücke darübergezogen und kräftig gebürstet und gekämmt, und fertig war das Gesicht unserer Valerie, ausgesprochen hübsch anzusehen und inzwischen auch voller Erwartung auf den Abend.
Das Telefon klingelte zum zweitenmal an diesem Abend. Es war Charly, das Taxi sei da und er würde in der Hotelhalle auf Valerie warten.
Valerie war praktisch immer noch nackt. In Windeseile schlüpfte sie in Höschen und Wäsche, arrangierte ihre Silikonbrüste, zog schnell die Strumpfhosen hoch, dann den Rock, die Bluse, darüber das eng sitzende Kostümjäckchen. Dann schlüpfte sie routiniert in ihre Schuhe, schnappte sich ihre Handtasche, noch ein kurzer prüfender Blick in den Spiegel:
"Wie sehe ich aus? "
Und schon war sie aus der Tür.
Und wir sehen uns bald in diesem Theater wieder. Herzlichen Dank an alle Leserinnen, die mir ein "like" geben.
Eure Valerie
Die beiden schauten sich an, aber keine sagte etwas. Erica spürte sofort: Irgendwo gab es da ein Problem. Valerie dachte an die Blicke des Mannes, wie er sie fast ausgezogen hatte mit seinen Augen heute Nachmittag, dort am Messestand. Ein richtig unangenehmer Typ, und jetzt sollte sie mit dem Essen gehen? Sie zögerte und schwieg eine Zeit. Solange, bis Erica, (wer sonst?) wieder mal die Initiative übernahm.
"Du willst nicht mit dem alten Knacker ausgehen, o.k. ich kann dich schon verstehen. Aber du hast jetzt damit angefangen mit der Mädels-Tour und musst da jetzt auch weitermachen. Du mußt da jetzt durch, das geht nicht anders. Das ist einer unserer wichtigsten Kunden für Diesel PKW und diese Einladung dürfen wir nicht ausschlagen."
Valerie schien mit ihrer Lage trotzdem richtig unglücklich zu sein und zog einen ziemlichen Flunsch, aber Erica ließ nicht locker:
"Also hör mal, du musst den Kerl ja nicht heiraten, das ist doch nur für ein Abendessen, und außerdem ist doch Charly immer dabei, also was soll's? Wir peppen dich jetzt ein wenig auf für den Abend, und dann werdet ihr beide mit einem wichtigen Kunden zu Abend essen, der Charly macht die Konversation, und dein Job ist es, dabeizusitzen und nett auszusehen, come on, das ist doch ganz easy". Erica grinste sie so lange an, bis Valerie nach einiger Zeit ihre Contenance wiederfand und ebenfalls lachen musste.
Sie würde ihr Firmenkostüm und die hochhackigen Schuhe anbehalten, klar, schließlich war man dienstlich unterwegs. Valerie verschwand im Bad, bald darauf rauschte die Dusche. Erica lag weiter auf dem Bett, der Fernseher lief. Kurz darauf streckte Valerie den Kopf aus der Badezimmetür:
"Denkst du ich sollte mir die Nägel machen?"
Erica schaute auf die Uhr und überlegte. Um acht Uhr kommt das Taxi, das Valerie und Charly zum Airport Club bringen sollte.
"O.K. das wird noch gehen".
Sie griff zu ihrem eigenen Kosmetikköfferchen und ging damit ins Bad, wo Valerie gerade dabei war, sich mit einem großen Frotteetuch abzutrocknen. Erica suchte ein kleines Fläschchen mit karmesinrotem Nagellack heraus, es war das gleiche Rot, das sie auch im Büro immer trug.
"Hättest du eventuell einen Lippenstift, der dazu passt?
Valerie verneinte, so gut wie Erica war sie natürlich noch nicht ausgestattet. Alles was sie im Hotel dabeihatte war ein Lippenstift in Korallenrot für den Tag und einer in ganz dunkelrot für den Abend, den sie aber bisher mangels Gelegenheit praktisch kaum getragen hatte.
"Dann nimmst du den da, das ist meiner". Sie reichte ihr einen karmesinroten Lippenstift.
Das Karmesinrot auf den Lippen harmonierte wunderbar mit der Farbe ihrer Fingernägel, die sie in Windeseile mit dem schönen Nagellack der Freundin bemalt hatte. Gesichtspuder mit einem flauschigen Pinsel reichlich über den Wangen verteilt, dann schwarzer Konturstift für die Augen, ein wenig Mascara um die Augenlider herum verteilt, ein wenig an den Brauen gezupft und nachgemalt, dann ihre hübsche braune Perücke darübergezogen und kräftig gebürstet und gekämmt, und fertig war das Gesicht unserer Valerie, ausgesprochen hübsch anzusehen und inzwischen auch voller Erwartung auf den Abend.
Das Telefon klingelte zum zweitenmal an diesem Abend. Es war Charly, das Taxi sei da und er würde in der Hotelhalle auf Valerie warten.
Valerie war praktisch immer noch nackt. In Windeseile schlüpfte sie in Höschen und Wäsche, arrangierte ihre Silikonbrüste, zog schnell die Strumpfhosen hoch, dann den Rock, die Bluse, darüber das eng sitzende Kostümjäckchen. Dann schlüpfte sie routiniert in ihre Schuhe, schnappte sich ihre Handtasche, noch ein kurzer prüfender Blick in den Spiegel:
"Wie sehe ich aus? "
Und schon war sie aus der Tür.
Und wir sehen uns bald in diesem Theater wieder. Herzlichen Dank an alle Leserinnen, die mir ein "like" geben.
Eure Valerie