Re: Like a 'Diva' „ etwas Glamour kann nicht schaden
Verfasst: So 13. Aug 2017, 18:39
Scheinen und glänzen sind sehr gute Stichwörter für mein goldgerahmtes weißes Fransenkleid und das güldene Tuch, mit denen ich versuchte, ein wenig zur Gatsby-Atmosphäre der letzten Motto-Party beizutragen:Anke hat geschrieben: Sa 12. Aug 2017, 19:25 Hallo Tara,
toll, dass Du den Thread wieder aufnimmst. Und dann auch gleich mit einem tollen Bild.![]()
Meine Unterstützung ist dir sicher und ich hoffe sehr, dass sich noch einige anschließen.
Diven stehen ja in dem Ruf zickig und launenhaft zu sein. In dem einen oder anderen Fall mag das ja vielleicht zutreffen. Allerdings bin ich der Meinung , dass Diven selbstbewusste und starke Frauen waren und sind, die ihren Weg gehen und sich wenig gefallen lassen. Da ist es sicherlich einfach, sie als zickig und launenhaft abzustempeln.
Doch darum sollten wir uns hier nicht kümmern. Ich verstehe diesen Thread so, dass es darum geht eine Diva im besten Sinn zu sein und dabei möglichst viel Glanz, also Glamour zu verbreiten. Das löst sicherlich nicht die Probleme, die die Trumps, Erdogans oder Assads der Welt bescheeren. Doch ich finde der Glanz hilft all dem zu widerstehen.
Also lass uns scheinen und glänzen.
Glamouröse Grüße
Anke
Das Kleid hat beim Tanzen den wunderschönen Effekt, dass bei jedem Shimmy und jeder Drehung alle Fransen ins Wirbeln geraten, während die kleinen Pailetten an Trägern und Saum im Laserlicht funkeln. Tja, wenn das keinen potentiellen Mr. Gatsby aus der Ecke lockt, hat er Pech gehabt. Er ist nicht umsonst mehr oder weniger unglücklich gestorben - pah.
Nein - derart freizügig gehe ich nicht aus dem Haus. Aber die weiße Stola trug ich anfangs zum Kleid, das auf dem oberen Bild zu sehen ist. Das stilvolle Schlürfen des Eröffnungs-Drinks ging noch recht glamourös vonstatten, die ersten lockeren Swings tanzten sich grenzwertig warm mit dem sündigen Teil. ABER danach kam die Live-Band und schon beim ersten Titel musste die Stola fort. Drei Stunden feinster Rock & Roll mit 20 Minuten Pause zwischendurch waren einfach nur noch Irrsinn. Auch als eher Charleston-orientiertes Flappergirl wurde ich komplett weggerissen, explodierte in emotionalen Energieausbrüchen, Füße und Beine führten ein Eigenleben. Auf einmal gelangen die schärfsten Moves. Mangels Partner rockte ich solo, beherrsche ohnehin keinen Paartanz. Ich spürte weder Ermüdung noch Schmerzen. Keine Ahnung, wozu andere Drogen nehmen.
Am Ende kam die Erschöpfung mit einem Schlag. Das Adrenalin verdampfte in einer einzigen Wolke und übrig blieben Füße und Beine, die den Dienst versagten. Mit letzten Kräften schleppte ich mich zur Bar, nahm schwach das Schulterklopfen und Händeschütteln der Musiker entgegen, die sich neben mich setzten. Das größte Wunder dieser Nacht waren jedoch die Schuhe, die ich auf dem Foto trage: keine Beschädigungen, keine Blasen an den Füßen! Ich liebe meine originalgetreuen Charlestonschuhe (10cm Trichterabsatz, leider nicht zu sehen, muss ich mal einen gesonderten Post anderswo machen)!
Liebe @Anke,
vielen Dank für die Beisteuerung deines Fotos: Die burlesque Dame vor dem Auftritt ... Könnte ich mir beim Anschauen des Bildes sehr gut vorstellen. Ich wünsche dir jedenfalls maximale Erfolge mit deinen (nicht ungefährlichen) Locken-Experimenten mit der Brennschere, wie du in deinem Thread geschrieben hast. Das erinnert mich allerdings mehr an eine 20s-Frisur als an Rockabilly. Vielleicht postest du ein weiteres Foto, wenn du am Ziel der aktuellen Wünsche angekommen bist?
Mit 50er-Jahre-Styling brauch ich gar nicht erst anzufangen - dazu sind meine Haare gnadenlos zu kurz. Ich bin schon glücklich, mit viel Trickserei und Übung kleine Wasserwellen-ähnliche Gebilde wie um 1920 hinzubekommen ...
LG
Tara

