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Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 19:03
von Michelle_Engelhardt
Wer redet denn gleich von einer stationären Behandlung?

Schade finde ich Deine etwas, sagen wir mal, vulgäre Art der Kommunikation. Es ist offensichtlich, das Du Dich mit dem Thema Transidentität nicht wirklich auseinandergesetzt hast....oder um es mal deutlich zu sagen.....Du hast keinen Schimmer von der Materie. Das liest man sowohl in Deinen Beiträgen als auch in Deinem Profil.

Was genau ist denn der Grund, das Du Dich hier angemeldet hast bzw. was erwartest Du hier? Vielleicht liege ich ja falsch, aber ich habe das Gefühl, das Du etwas beratungsresistent bist. Suchst Du hier tatsächlich Hilfe und Antworten oder geht es Dir nur darum, gegen Deinen (noch) Ehepartner und seinesgleichen zu pöbeln?

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 19:11
von ExuserIn-2019-01-31
Wenn du das, was die Kinder und ich täglich erleben müssen, als Pöbeleien empfindest... Dann is das so...
Ich kann nur sagen...
Es ist die Hölle...
Ob ihr es hören /wahr haben wollt oder nicht...

Und die leidtragenden sind unschuldige Kinder....
Die ausbadenden sind zwei Erwachsene die für diesen ganzen Käse ebenfalls nichts können.....

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 19:16
von Michelle_Engelhardt
Das Problem ist doch, das Du es Deinen Kindern nicht erklären kannst, weil Du selber keine Ahnung hast. Das ist kein Vorwurf an Dich sondern schlicht Tatsache. So kann es nicht funktionieren. Es müssen also Gespräche her mit Leuten, die sich auskennen....allen voran Deine (noch) Ehefrau und desweiteren Personen die auf sowas geschult sind.

...übrigens stelle ich nicht in Frage, das Du und die Kinder die Hölle durchmacht. Mit Pöbeleien meinte ich eher die Art und Weise, wie Du Dich hier gibst!

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 19:17
von Anne-Mette
Es gibt durchaus "positive Beispiele", wie Familien mit solchen Situationen umgegangen sind und wie sie Wege gefunden haben,
die gangbar waren.
Eine "Hölle" muss keine Hölle sein/bleiben; denn Du kannst sie verlassen, wenn Du willst.
Du solltest Dich (mehr) über Transsexualität und "Regenbogenfamilien" informieren; Material gibt es genug.

Gruß
Anne-Mette
10-jahre-spaeter.jpg

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 19:30
von Bea Magdalena
SanDy1310 hat geschrieben: Mo 28. Jan 2019, 19:11 ....
Und die leidtragenden sind unschuldige Kinder....
Die ausbadenden sind zwei Erwachsene die für diesen ganzen Käse ebenfalls nichts können.....
Hallo SanDy,

Die Leidtragenden sind die Kinder, ja, vielleicht. Ich denke es ist das Leid zwischen Euch beiden Eltern, das auch die Kinder belastet.

Ich hoffe und wünsche mir, dass Du hier "Dampf ablassen" konntest, um Dir wieder genug Freiraum für konstruktive Diskussion mit Deinem Partner gewinnen konntest. Wovon dann auch Eure Kinder profitieren. Sie lieben Euch beide.

Auch wenn ich Deine Enttäuschung verstehen kann, mit Vorwürfen schüttest Du keine Gräben zu, sondern gräbst weitere, sorry.
Ich wünsche Euch beiden viel Kraft und Geduld, schon Eurer Kinder wegen.

Ich ziziere Dich nochmal: "Die Ausbadenden sind 2 Erwachsene, die für diesen Käse ebenfalls nichts können."
Ich denke, das ist wahr, Du kannst nichts dafür, ganz sicher nicht. Dein Partner aber auch nicht.
Meiner Meinung nach könnte auf dieser Basis eine sinnvolle Diskussion mit Deinem Partner begonnen werden

Alles Liebe und Gute für Euch, vor allem für Eure Kinder
Bea

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 19:43
von Aria
Zu diesem Thema möchte ich auch mal wieder was schreiben, da es mich persönlich ebenfalls betrifft. Unsere Kinder sind in etwa gleich alt und haben auch einen Vater, der zwar schon immer wusste, dass was mit ihm nicht stimmt aber bis vor ca. 3 Jahren noch fest daran glaubte, ein einigermassen geordnetes Leben führen zu können. Tja, falsch gedacht. Manchmal kommt es anders als man denkt, so ist das Leben. Wenn ich nun bald meinen Trans-Lebenslauf schreibe, werde ich ebenfalls davon berichten, dass es mich schon sehr früh umtrieb, ich für das Kind noch keinen Namen hatte. Dazu kam es dann ca. 25 Jahre später. In der Zwischenzeit passierte aber etwas, was man Leben nennt. Man verliebt sich, zieht zusammen, heiratet, bekommt Kinder. Alles toll, wäre da nicht immer dieses komische Gefühl im Hinterkopf, diese Gedanken, die immer nur um das Eine kreisen und mit jedem Jahr zunehmen, bis irgendwann gehandelt werden muss, weil man so einfach nicht mehr weiterleben kann. Dann muss man einfach handeln, sonst geht man vor die Hunde. Mag sich jetzt vielleicht egoistisch anhören, weil man ja keine 16 mehr ist, nur nach sich schaut, sondern Verantwortung für seine Familie usw. hat. Aber, was wäre es eine Art von Egoismus, wenn man von all dem nur noch weg will und als einzigen Ausweg den Suizid sieht? Welche Version eines Papas wäre den Angehörigen wohl lieber? Ein Papa, der endlich so leben kann, wie es ihm schon sein ganzes Leben lang vorenthalten wird oder ein toter Papa, den man nur noch auf dem Friedhof besuchen kann?

Es muss aber auch gar nicht so extrem enden. Es kann auch weitergehen, wie bisher. Papa bleibt Papa, allein, mit seinen Dämonen, ständig unterschwellig übel gelaunt, gereizt, in sich gefangen und unfähig Liebe zu geben, weil er sich selbst nicht genug liebt. Das dürfen dann auch diejenigen spüren, die in seiner unmittelbaren Umfeld sind: Familie und Freunde. Macht bestimmt was her, mit so einem Ekel seine Ehe zu verbringen und zu wissen, dass er den Kindern direkt und seinen Enklekindern indirekt damit schadet. Denn seine ungenügende Liebe zu seinen Kindern, geben diese in den meisten Fällen wiederum an ihre Kinder weiter. Ja, so kann man es sich auch vorstellen, sein Leben, mit einer Transidenten Person. Zwar besser als die Option Friedhof aber auf lange Frist genauso morbide, denn so stirbt eine ganze Familie.

Mir hat mal meine Ex-Frau gesagt, dass sie zwar wahnsinnige Angst davor hat, was es mit unseren Kindern macht aber sie hätte mindestens genau so Angst davor, was es mit ihnen machen würde, wenn ihr Papa nicht mehr da wäre. Sie kann es nicht verstehen, sie kann es nicht gutheissen aber ein lebendiger Papa, der nun glücklich als Frau lebt und sein Glück mit seinen Kindern teilen kann, ist ihr allemal lieber als ein miesepetriger Stoffel, der alles und jeden schlechtmacht, depressiv ist, womöglich noch dem Alkohol verfällt und seinen Kindern somit eine glückliche Kindheit raubt. Aus diesen Gründen, wird sie meine Entscheidung mittragen und ihr möglichstes tun, damit alle Beteiligten damit klar kommen. Denn auch wenn die Familie keine mehr ist, sind sie doch auf ewig durch die Kinder verbunden und deshalb muss es jedem daran gelegen sein, immer zum Kindeswohl zu entscheiden.

Ich habe bewusst nicht persönlich zu dir gesprochen, Sandy, denn in meinen Augen bringt es rein gar nix, dich bekehren zu wollen, gute Ratschläge zu geben oder sonstwie zu vermitteln. Auf den Trichter musst du schon ganz alleine kommen. Etwas, was alle Eltern verbindet, ist die Liebe zu ihren Kindern und das Verlangen, es ihnen bestmöglich gut gehen zu lassen. Ob da ein erbitterter Streit zwischen den ohnehin geschiedenen Eltern förderlich ist, entscheidest allein du. Was sie dann in jedem Fall lernen, ist, wie man mit Konfliktsituationen, Andersartigkeit und Minderheiten umgeht. Ob das dem Kindeswohl dienlich ist, musst du wissen.

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Di 29. Jan 2019, 07:57
von Michi
Hallo SanDy,

ich möchte vorab auf die Worte meiner Partnerin Frieda verweisen, die ich noch einmal unterstreichen möchte.

Du hast gefragt, warum "er" das nicht schon viel eher gesagt hat ...

Ich habe es selbst erlebt, dass unter den starken Eindrücken der neuen Liebe, des Zusammenlebens und Aufbau einer gemeinsamen Zukunft meine weiblichen Anteile eine ganze Zeit lang vollkommen in den Hintergrund getreten waren. Und irgendwie habe ich wie wohl die meisten anderen auch gedacht, dass ich endlich Ruhe hätte. Wir haben genau die selben Wünsche und Hoffnungen wie alle anderen Menschen auch.

Ich glaube, du hast keine Vorstellung, welchen Normierungsdruck die Gesellschaft auf Menschen wie uns ausübt, und wie sehr wir darunter leiden. Die Kraft, die wir zum jahrelangen Spielen der geforderten Rolle aufwenden, ist irgendwann weg, und dann bricht es mit aller Macht durch. So wie bei deinem Ex-Partner. Du solltest mal anfangen, nicht mehr die Schuld zu suchen, nicht bei ihm und überhaupt. Stelle dir statt dessen mal vor, wie er womöglich die ganzen Jahre gelitten hat, um dir deine "heile Welt" zu ermöglichen. Und vielleicht hat er auch schon länger deine Ablehnung gespürt, und sein Outing deswegen so lange rausgeschoben bis es nicht mehr ging, weil er dir das gutmeinend ersparen wollte, aber irgendwann einfach am Ende war und nicht mehr konnte.
SanDy1310 hat geschrieben: Mo 28. Jan 2019, 14:50 Aber es geht auch nicht um mich.... Es geht rein um das, was diese Umwandlung mit den kindern macht und in Ihnen auslöst..
Nicht die Transition .. oder "Umwandlung", wie du es nennst, löst etwas bei den Kindern aus, sondern wie ihr Erwachsenen (du, dein neuer Partner, der Vater) damit und miteinander umgeht. Ja, auch DEIN offen ablehnendes Verhalten löst bei den Kindern etwas aus, und so wie du hier schreibst kann ich mir schwer vorstellen, dass die Kinder da von dir nichts mitbekommen. Kinder haben sehr feine Antennen.

Ich habe auch eine Trennung mit Kind hinter mir (aus anderen Gründen), und weiß wovon ich rede.
SanDy1310 hat geschrieben: Mo 28. Jan 2019, 14:50 Da fallen Sätze wie "mein Papa is gestorben aber irgendwie auch nicht..."
Wenn ich sowas lesen muss, dreht sich mir der Magen um. Das sind doch Gedanken, die von euch in die Kinder hinein getragen wurden. Das zeugt meiner Meinung nach nicht gerade von Verantwortungsbewusstsein. Die Kinder können nichts für die Probleme, die ihr Eltern miteinander habt. Also geht wenigstens der Kinder zuliebe respektvoll miteinander um.
SanDy1310 hat geschrieben: Mo 28. Jan 2019, 14:50 Jugendamt... Fehlanzeige... Hilfe braucht man von denen nicht erwarten...
Die Frage ist, was du von denen erwartest. Die tragen meiner Erfahrung nach niemand den Arsch hinterher.

Ich bin mit dem Jugendamt sehr gut zurecht gekommen. Aber ich bin auch mit konkreten Vorstellungen hingegangen und habe klar gemacht, dass mir trotz Trennung wichtig ist, dass wir beide, meine Ex und ich, für unser Kind da sind. Ich brauchte Unterstützung, um meiner Ex klar zu machen, dass unser Kind auch weiterhin unser Kind bleibt, uns beide braucht und nicht Streitobjekt + Verhandlungsmasse ist.
SanDy1310 hat geschrieben: Mo 28. Jan 2019, 19:11 Ich kann nur sagen...
Es ist die Hölle...
Ob ihr es hören /wahr haben wollt oder nicht...

Und die leidtragenden sind unschuldige Kinder....
Die ausbadenden sind zwei Erwachsene die für diesen ganzen Käse ebenfalls nichts können.....
NEIN! Auch wenn du es nicht glauben magst:

Nicht "es" ist die Hölle. Du machst dir diese Hölle ganz allein.

Und es leiden nicht nur eure Kinder darunter, dass du dich selbst so quälst, sondern auch deine neue Partnerschaft.


Beste Grüße
Michi

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Di 29. Jan 2019, 20:12
von Joe95
Anne-Mette hat geschrieben: Mo 28. Jan 2019, 17:08 Was auch immer: es sollte lösungsorientiert sein, d.h. dass die Kinder, Du und die "Betroffene" möglichst gut aus der jetzigen Situation herauskommen.

"Das alte Leben" wird sich nicht wieder einstellen, so krass und schlimm wied das für Dich klingen mag.
Ich habe eher den Eindruck das genau dieses "alte Leben" mit aller Gewalt wieder hergestellt werden soll.

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Mi 30. Jan 2019, 21:51
von ExuserIn-2019-12-18
Nun, da ich dieses Thema vor fast zwei Jahren angefangen habe, schreibe ich doch noch mal was dazu, obwohl ich mir hier beim Lesen schon mehrfach auf die Zunge gebissen habe ...
Ich persönlich finde es anmaßend und eine Frechheit so ein ernstes Thema zu kapern und zu missbrauchen. Es gibt genügend Menschen, die sich sehr wohl Gedanken darum machen, wie man in der Familie mit diesem Thema umgehen kann und muss!
Ich maße mir nicht an, auch nur annähernd etwas zu Euch und euren Familienverhältnissen zu schreiben, da ich diese gar nicht beurteilen kann und möchte. Erstaunt bin ich aber über den Satz :
SanDy1310 hat geschrieben: Mo 28. Jan 2019, 18:40 Der Typ hat möse und möpse ... Und die kinder wissen dass es ihr Vater ist....
Da ist der Troll von dem Jaddy gesprochen hat, schon wieder ganz weit vorne! Sowohl von der Wortwahl, als auch vom Inhalt ....

"Möse und Möps" = ca. 2 Jahre ... Gutachten, Namensänderung, Anträge, Voruntersuchungen, Hormonbehandlung, Operationen .... da hast Du aber schon ziemlich lange Zeit mit der hier gezeigten Wut und Aggression verbracht ... für mache wird das auch zur Lebensaufgabe.

Aber das ist mir grundsätzlich eigentlich auch egal ... doch bitte mach einen eigenen Beitrag auf ... den hier geht es um die menschen, die sich Gedanken darum machen, dass dies nicht so endet, wie bei Euch offensichtlich ....

Lieben Dank für Dein Verständnis
Vanessa

Ach ja, noch eine Anmerkung zum Thema selbst. Die Reaktionen von Kindern sind nach meinen bisherigen Erfahrungen überhaupt nicht vorhersehbar und eigentlich auch vom Alter unabhängig. Und ich habe in den letzten zwei Jahren mit sehr vielen Menschen darüber gesprochen .....

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Do 31. Jan 2019, 07:48
von Svetlana L
Aus den mittlerweile zehn Beiträgen von SanDy1310 lese ich so viel Verletztheit, ja sogar Hass. Gestolpert bin ich dabei auch über die von Vanessa zitierte Aussage. Du, SanDy1310, falls du hier überhaupt noch dabei bist, weißt also schon geraume Zeit, dass "der Typ mit Möse und Möpsen" (in meinen Augen ein unmögliche und sehr verletzende Ausdrucksweise) weiblich empfindet. Andererseits zeigst in meinen Augen nicht mal ansatzweise die Bereitschaft, dich mit dem Thema Transgeschlechtlichkeit auseinanderzusetzen. Das fängt mit deiner Wortwahl und der Weigerung, deinen (damaligen) Ehemann als sie zu benennen, an und zieht sich durch alle deine Beiträge hier in diesem Thema. Sicherlich bringt so ein Outing die heile Familienwelt - war sie das vor dem Outing? - vollkommen durcheinander, und manche Beziehungen, Ehen (auch mit Kindern) gehen daran (leider) zu Bruch. Andererseits gibt es aber auch hier im Forum zahlreiche positive Beispiele und auch Partner_nnen von trans*, CD und was auch immer sind hier angemeldet. Diese haben auch einen eigenen geschützten Forumsbereich, mit denen du dich sicherlich gerne austauschen kannst. Voraussetzung dafür dürfte aber sein, dass du deine Wut in den Griff bekommst und auch deine sehr verletzende (nicht nur deiner Frau gegenüber sondern auch gegen uns alle hier im Forum) Wortwahl ein bisschen überdenkst. Natürlich ist auch die Bereitschaft zu einer konstruktiven Konfliktlösung und im Zusammenhng damit auch eine offene Beschäftigung mit dem "Phänomen" Transgeschlechtlichkeit hilfreich. Gerade im Hinblick auf eure Kinder müsst ihr da an einem Strang ziehen, denn es wurde ja auch hier schon mehrmals erwähnt: Kinder haben sehr feine Antennen, spüren natürlich deinen Hass auf deine Frau und nehmen diesen auch mehr oder weniger an bzw. ziehen sich zurück und erleiden psychische Schäden.

Als ich mich 2016 vor meinen drei Jungs (gut, die waren da schon älter als eure beiden Kinder) outete (mit einer Heidenangst vor den möglichen Reaktionen) antworteten diese mir nahezu einhellig, dass sie eine ganz andere Generation wären und mit solchen Themen wie Homosexualität und Trans* quasi groß geworden sind. Zu diesem Zeitpunkt wusste meine Frau schon viele Jahre von Svetlana und auch sie ist nicht schreiend weggerannt. Du siehst, es geht also durchaus auch auf einem posoitiv Weg, was aber voraussetzt ... siehe oben
Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du das Thema mit einem bisschen mehr Objektivität betrachten kannst und deine Kinder irgendwann auch stolz auf ihre Väterin sein können. Ob dafür externe Hilfe nötig sein wird, müsst ihr selbst entscheiden, dafür kenne ich eure Situation nicht. Nachdem wie du hier aber seit deinem ersten Beitrag aufgetreten bist, halte ich das dringend für erforderlich.

P.S. Noch ein Nachtrag: Nachdem ich diesen Artikel gelesen habe habe ich überlegt, wie du wohl reagieren würdest, wenn sich nicht deine Frau sondern eines deiner Kinder als trans* geoutet hätte? Manche Kinder wissen schon sehr früh, dass sie anders sind als andere Kinder. Die sagen dann z. B. nicht, dass sie lieber ein Mädchen sein möchten, sondern die sagen ganz deutlich, dass sie ein Mädchen sind. Mit einer Scheidung ist es da dann nicht getan. Hättest du dich deinem Kind zuliebe offener mit dem Thema beschäftigt oder hättest du dein Kind dann "zurechtgebogen", so zu sein, wie Kindern nun mal zu sein haben?

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Do 31. Jan 2019, 10:03
von Anne-Mette
Moin,

wir sollten mal abwarten, ob noch etwas kommt von SanDy.
Sonst wäre ich fast geneigt, die Beiträge als "gezieltes Störmanöver" zu verbuchen, von denen es etliche in der letzten Zeit gab.

Einige UserInnen sind sich sogar nicht zu schade, über längere Zeit und mit der Maske eines anderen Namens gezielt zu stören und zu mobben.

Gruß
Anne-Mette

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Do 31. Jan 2019, 14:50
von betty
Wenn ihr mich fragt, habt ihr sie mundtot gemacht, genauso wie mich damals. Ich kann sie und ihr Wut so sehr verstehen. Und da das nicht in eure rosa Welt passt, schmettert ihr sie nieder.
Falls du das noch liest, ich kann dich, deine Wut und deinen Zorn sehr gut nachfühlen ind verstehen.

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Do 31. Jan 2019, 15:14
von Lea92
betty hat geschrieben: Do 31. Jan 2019, 14:50 Wenn ihr mich fragt, habt ihr sie mundtot gemacht, genauso wie mich damals. Ich kann sie und ihr Wut so sehr verstehen. Und da das nicht in eure rosa Welt passt, schmettert ihr sie nieder.
Falls du das noch liest, ich kann dich, deine Wut und deinen Zorn sehr gut nachfühlen ind verstehen.
Wenn du auf die Straße gehst und dir begegnet ein A********, triffst du wahrscheinlich ein A********. Gehst du aber auf die Straße und siehst hunderte Arschlöcher, bist du wahrscheinlich selbst das A********. Komm damit klar. Wer hetzt und das auf derart erniedrigende Weise, soll nicht auch noch Mitgefühl einfordern. Wenn dir jemand das Bein bricht, weil du nicht in sein Weltbild passt, würdest du doch auch nicht wollen, dass derjenige das Mitgefühl bekommt, weil du es gewagt hast, nicht seinem Weltbild zu entsprechen. Und komm mir bitte jetzt nicht mit "Hetze ist nicht so schlimm wie Körperverletzung". Schwachsinn! Jeder Mensch hat nicht nur ein Recht auf körperliche, sondern auch auf seelische Unversehrtheit. Und mit derartiger Hetze hast du das Potential, einen Menschen nachhaltig seelisch zu verletzen.

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Do 31. Jan 2019, 15:23
von Anja
Moinsen,
betty hat geschrieben: Do 31. Jan 2019, 14:50 Und da das nicht in eure rosa Welt passt, schmettert ihr sie nieder.
SanDy hat in den Wald hineingerufen, und wir haben herausgeschallt.
Eher hat doch wohl sie ihren Partner niedergeschmettert, weil er nicht in ihre Welt passt 🤔
Solls dafür jetzt Lob von unserer Seite aus geben?
Ich verstehe durchaus, das eine Partnerin mit dieser Situation nicht klarkommt. Aber deswegen muss man sich nicht so abschätzig über ihn (den Partner) äußern. Der hat sich seine Transidentität nämlich auch nicht ausgesucht...
Und gerade wenn Kinder mit im "Spiel" sind, sollte man sich in so einer Situation verhalten, als wäre man ein Erwachsener bzw. ein Vorbild (für die Kinder). Bei den Beiträgen von ihr, wundert es mich nicht, das die Kinder nicht damit umgehen können. Es wird ihnen ja als unlösbares Problem vorgelebt. Also von wem sollen sie es lernen?
Zwei Erwachsene können von mir aus aus ihrer Trennung ne Schlammschlacht (meinetwegen auch vor Gericht) veranstalten, aber allein für die Kinder würde ich ein anderes Verhalten an den Tag legen.

Grüße
die Anja

Re: Wie erkläre ich es meinem Kind? Und wann?

Verfasst: Do 31. Jan 2019, 17:07
von ExuserIn-2019-01-31
Ja... Ich bin verletzt .. zu tiefst...
Ihn als Frau akzeptieren? Anerkennung und Respekt geben? Sorry... Er hatte ja auch keinen vor mir. Wenn er den gehabt hätte... wäre es nie im leben zur Hochzeit gekommen... Geschweige denn noch ein Kind. Als er sich geortet hat.. War der kleine Grade mal so zwei Jahre... Die grosse acht.
So.
Wenn er Respekt mir und den kindern gegenüber hätte... Wäre er in der Lage gewesen, schon während meiner ersten Schwangerschaft mit mir zu reden... Zumal er es ja wusste dass was nicht stimmt....
Das was er mit seiner Umwandlung zur Frau in den kindern angerichtet hat... Ist im leben nicht wieder gut zu machen.
DIn grosse geht kaputt, gibt sich die schuld, sie traut sich nicht mit ihm zu reden weil sie denkt dass er sie nicht mehr lieb hat und so weiter..... Dafür Respekt und Anerkennung?
Ich glaube nicht.