Hallo ihr Lieben,
vielen vielen Dank für die positiven Reaktionen

.
Leider komme ich erst jetzt dazu Euch zu antworten.
Durch Eure Bestätigung hab ich ich richtig Lust daran weiterzuarbeiten.
Eins hab ich an dem Abend gelernt: Frau hats wirklich
nicht einfach. Es ist schon ein "morz" Aufwand. Aber das
liegt sicherlich auch an der Übung, das die einzelnen
Schritte irgendwann schneller gehen. Und es ist natürlich
auch klar das "wir" mehr Aufwand haben, unser Testosteron
verseuchtes Abbild so zu verändern, das wenigstens ein bisschen
das Äußere dem Inneren entspricht. Jeder sieht sich da auch
anders. Und aus der inviduellen Basis immr eine "Barbie" zu
zaubern, wird nicht möglich sein - und muss es auch nicht.
Mit steigendem Alter verändert sich Frau wie Mann und man
muss halt das beste daraus machen...
Zwei Dinge will ich Euch noch berichten:
wie gesagt tat sich kurzfristig die Situation auf
außerhalb arbeiten zu müssen (2 Übernachtungen).
Und wie immer habe ich mir meine "ToDo" Liste
viel zu voll gepackt. Am ersten Abend bin ich erst
19.30 Uhr aus der Firma rausgekommen. Dann noch schnell
in die Drogerie, um die fehlenden Sachen zu organisieren,
zum Hotel, Parkplatz suchen, einchecken, Taschen auspacken,
bei einem Glas Wein ein bisschen runterkommen...
Ich glaube es war kurz vor halb zehn als ich endlich
anfangen konnte. Zweimal habe ich alles wieder entfernt.
Ziemlich frustriert hat es dann endlich gegen 1.30 Uhr
ein Ende gefunden - mit obigen Ergebnis. Ich war totmüde,
und musste ja noch alles so gründlich entfernen, damit am nächsten
Morgen in der Firma nichts mehr davon zu sehen war.
(Daher auch sicherlich das Gesicht, zum Lachen war mir jedenfalls nicht mehr)
Aber nach dem Aufwand wollte ich es auch noch ein bisschen
genießen. Für den zweiten Abend hatte ich mir vorgenommen
die besprochenen Outfits (ich habe mich da an Eure Vorschläge gehalten)
zu testen und ein paar Fotos zu schießen. Ich konnte es aber nicht
abwarten und zog mich noch um. Und dann überkam es mich. Es muss sein, jetzt.
Mit wild schlagenden Herz im Hals habe ich die Zimmertür geöffnet und
bin raus auf den Flur getreten. Dabei hatte ich in der Aufregeung fast noch den
Zimmerschlüssel innen stecken gelassen (Oh man). Also weiter, noch einen Schritt...
Ich kann es gar nicht beschreiben, was es für ein Gefühl war als ich die Zimmertür
hinter mir geschlossen habe. Den Flur bis zu Aufzug. Unten durch die Hotellobby
bis zur Tür. Dann raus bis zum Auto auf den Parkplatz. Unbeschreiblich.
Aber wie nun weiter? Es ist zwei Uhr? Ich kehrte um, zurück durch die Lobby
(Es ist mir übrigens auf dem Miniausflug absolut niemand begegnet - zum Glück!?)
Fahrstuhl, Zimmer, Tür zu. Wow. Ich war so glücklich. Leider habe keine Fotos mehr gemacht.
Eh alles "zurückgebaut" und verstaut war, zeigte die Uhr eine "3". Ich war noch so
aufgewühlt, musst aber auch 6.30 wieder raus. Aber es hat sich gelohnt.
Der nächste Tag war grausam. Ich bin rumgelaufen wie Falschgeld.
Zwei Kollegen fragten mich ob ich krank sei (Hihi wenn die wüssten...)
Der weitere Tag entwickelte sich ganz anders wie geplant.
Zunächst kam ich erst 20 Uhr aus der Firma. Im Hotel sagte man mir, das ich das
Zimmer wechseln müsste, da Handwerker morgen früh kurzfristig Arbeiten zu erledigen
hatten. Das andere Zimmer war viel kleiner und hatte keinen Spiegel.
Der im Bad war nicht viel größer als ein A4 Blatt. Also keine besonders
guten Vorraussetzungen. Dann rief mich noch der Chef an, das ich für den nächsten
Tag unbedingt noch einen Projektplan ausarbeiten muß. Ich konnte nicht einmal die Taschen
auspacken. Gegen halb zwölf bin ich fast über der Arbeit eingeschlafen. Mir war klar
noch so eine Nacht wie die letzte stehe ich nicht durch und das mein
"Kurzurlaub" hier enden sollte. Hoffentlich wird bald alles besser...
GLG
Tessa.
PS: Ja und die "Kampfbalken" über den Augen sind so ein Thema für sich.
Ich wollte es immer noch etwas verbessern, gleichmäßiger machen, und sie wurden
immer dicker und breiter... ich glaube auch die Farbe stimmt nicht wirklich oder?