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Re: Ursachenforschung
Verfasst: Sa 7. Okt 2017, 14:59
von Lina
MichiWell hat geschrieben: Mo 2. Okt 2017, 11:29
Hallo Michelle,
das Hormonungleichgewicht bzw. einen Fehler im zeitlichen Ablauf scheint es schon zu geben. Aber dieser passiert wohl schon im Mutterleib. In wie weit sich das später fortsetzt, mag unterschiedlich sein, aber die Anlagen sind dann "vorbereitet". Sei froh, dass du nicht so starke "männliche Attribute" hast. Bei mir wurde mit Testosteron "nachgeholfen", weil ich wohl nach Meinung der Ärzte nicht schnell genug in die Pubertät kam. Das Ergebnis ist dementsprechend ausgefallen, so dass ich manches Mal echt heulen könnte.
Liebe Grüße
Michi
Verständlich - auch verrückt so was zu tun. Ich habe offensichtlich Glück gehabt, dass ich in einer Familie aufgewachsen ist, wo man nicht ständig zum Arzt rennt.
Scheint es bei dir auch - wenn du z.B. mit anderen in der Verwandtschaft vertleichst. etwas an der Körpergröße insgesamt bewirkt zu haben?
Re: Ursachenforschung
Verfasst: Sa 7. Okt 2017, 16:15
von Michi
Lina hat geschrieben: Sa 7. Okt 2017, 14:59
Ich habe offensichtlich Glück gehabt, dass ich in einer Familie aufgewachsen ist, wo man nicht ständig zum Arzt rennt.
In meiner Familie "rennt" man nicht ständig zum Arzt. Ich frage mich, warum du gleich mit derlei Unterstellungen um die Ecke kommst. Da könnte ich dir im Gegenzug unterstellen, dass dir wenig an deinen Kindern liegt, sofern du überhaupt welche hast.
Hast du schon mal was von Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern (U1-11) und Jugendlichen (J1+2) gehört? Das gab es zu meiner Zeit auch schon in vergleichbarer Form, zudem vielleicht noch straffer organisiert und durchgesetzt. Da wurde dann wohl auch ziemlich Druck gemacht, wenn die Götter in Weiß irgendwelche "Behandlungsvorschläge" machten.
Ich weiß nicht, ob sich meine Eltern noch genau daran erinnern können, wenn ich sie fragen würde. Sie sind auch schon ziemlich alt, und ich will sie nicht mit Schuldvorwürfen für etwas belasten, woran sie eh nichts mehr ändern können.
Lina hat geschrieben: Sa 7. Okt 2017, 14:59
Scheint es bei dir auch - wenn du z.B. mit anderen in der Verwandtschaft vertleichst. etwas an der Körpergröße insgesamt bewirkt zu haben?
Bzgl. Körpergröße bin ich innerhalb der Familie/Verwandshaft "ganz normal" geworden. "Nur" Bart und Körperbehaarung ist noch mehr als bei meinem Vater und meinen Großvätern, dafür recht dünn auf dem Kopf, wogegen mein Sohn nur spärlichen "Bewuchs" hat, aber vergleichsweise kräftiges Haupthaar. Er kam auch relativ spät in die Pubertät, scheint also in unserer Familie "normal" zu sein.
Re: Ursachenforschung
Verfasst: Sa 7. Okt 2017, 16:31
von Lina
MichiWell hat geschrieben: Sa 7. Okt 2017, 16:15
Lina hat geschrieben: Sa 7. Okt 2017, 14:59
Ich habe offensichtlich Glück gehabt, dass ich in einer Familie aufgewachsen ist, wo man nicht ständig zum Arzt rennt.
In meiner Familie "rennt" man nicht ständig zum Arzt. Ich frage mich, warum du gleich mit derlei Unterstellungen um die Ecke kommst. Da könnte ich dir im Gegenzug unterstellen, dass dir wenig an deinen Kindern liegt, sofern du überhaupt welche hast.
Hast du schon mal was von Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern (U1-11) und Jugendlichen (J1+2) gehört? Das gab es zu meiner Zeit auch schon in vergleichbarer Form, zudem vielleicht noch straffer organisiert und durchgesetzt. Da wurde dann wohl auch ziemlich Druck gemacht, wenn die Götter in Weiß irgendwelche "Behandlungsvorschläge" machten.
Ich weiß nicht, ob sich meine Eltern noch genau daran erinnern können, wenn ich sie fragen würde. Sie sind auch schon ziemlich alt, und ich will sie nicht mit Schuldvorwürfen für etwas belasten, woran sie eh nichts mehr ändern können.
Lina hat geschrieben: Sa 7. Okt 2017, 14:59
Scheint es bei dir auch - wenn du z.B. mit anderen in der Verwandtschaft vertleichst. etwas an der Körpergröße insgesamt bewirkt zu haben?
Bzgl. Körpergröße bin ich innerhalb der Familie/Verwandshaft "ganz normal" geworden. "Nur" Bart und Körperbehaarung ist noch mehr als bei meinem Vater und meinen Großvätern, dafür recht dünn auf dem Kopf, wogegen mein Sohn nur spärlichen "Bewuchs" hat, aber vergleichsweise kräftiges Haupthaar. Er kam auch relativ spät in die Pubertät, scheint also in unserer Familie "normal" zu sein.
Ach sorry - bist du in der Laune heute. Vielleicht habe ich es so gemeint: Eltern kommen nicht einfach von selbst ihr Kind Hormone zu geben. Da ist immer ein Arzt beteiligt. Manchmal kommt der Arzt selber auf die Idee zu einer Behandlung und überredet die Eltern, auch wenn es eine an sich unnötige Behandlung. Je öfter man zum Arzt geht, je größer das Risiko, dass so was vorkommt. Insbesondere, wenn man evtl. nur zum Arzt zum einem Check-Up geht oder warum auch immer. Zu einigen Untersuchungen wird man einfach gedrängt - da habe ich schon "interessante" Aussagen von ÄrztInnen erlebt.
Habe ich übrigens was über dich gesagt? Ich habe ganz freundlich eine Frage gestellt. Dann habe ich etwas über die Gewohnheiten in meiner Familie gesagt. Nur über mich. Wenn du das absolut als Unterstellung gegen dich verstehen willst, dann schreib bitte eine Warnung als Footer unter deine Posts - so was wie: "Jegliche Antwort zu meinen Posts egal wie gemeint werden ggf. als persönlichen Angriff behandelt, wenn ich zufällgerweise in entsprechender Laune bin."
Dann weiß man, dass man keine Zeit damit verschwenden sollte.
Re: Ursachenforschung
Verfasst: So 8. Okt 2017, 00:02
von Michi
Lina hat geschrieben: Sa 7. Okt 2017, 16:31
Ach sorry - bist du in der Laune heute. Vielleicht habe ich es so gemeint: Eltern kommen nicht einfach von selbst ihr Kind Hormone zu geben.
Warum fragst du nicht einfach, wie es dazu kam, dass ich Hormone bekam?!
Das finde ich tausendmal besser, als mit der indirekten Unterstellung um die Ecke zu kommen,
dass meine Eltern mit mir wohl zu oft zum Arzt gerannt sind.
Lina hat geschrieben: Sa 7. Okt 2017, 16:31
Ich habe ganz freundlich eine Frage gestellt.
Gefragt hattest du nur nach meiner Körpergröße.
Die Frage war auch völlig ok so, und ich habe sie dir ohne Umschweife beantwortet.
Wie du daran sehen kannst, hat das mit Laune wenig bis nichts zu tun.
Es ist die Art und Weise, wie du kommunizierst.
Re: Ursachenforschung
Verfasst: Mo 16. Okt 2017, 19:27
von @ Julia
Hm, mögliche Ursache -
Als Kleinkind trug ich oft die zu klein gewordenen Sachen meiner Kusinen, dann wurde noch gesagt ich sei zu schön für einen Jungen (Was mir zu der Zeit überhaupt nicht gefiel), dann spielte ich lieber mit Mädchen (Vaterbild verkorkst), wollte meiner Mutter und den beiden Stiefmüttern zeigen, daß ich eine von ihnen bin, fühle mich jetzt zerrissen zwischen kognitiven und sexuellen Interessen die ich in unserer Gesellschaft als männlich bezeichnet wird, zu dem emotionalen So Sein, bei dem ich denke: Ich bin mit dem männlichen Einstellungen irgendwie auf dem falschen Dampfer, ich lebe sie gerne, fühle mich jedoch eingeengt, da ich mich durch sie nicht repräsentiert fühle.
So, Ursache und Wirkung in nur einem Satz dargestellt — Klasse, wa?
@ Julia