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Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Do 25. Jun 2015, 22:04
von Jalana
"Partita No 3 a-Moll BWV 827" von Johann Sebastian Bach

Johann Sebastian Bach (31. März 1685. in Eisenach; "  28. Juli 1750 in Leipzig) war ein deutscher Komponist sowie Orgel- und Klaviervirtuose des Barock. Er gilt heute als einer der bekanntesten und bedeutendsten Musiker, vor allem für Berufsmusiker ist er oft der größte Komponist der Musikgeschichte. Seine Werke beeinflussten nachfolgende Komponistengenerationen und inspirierten Musikschaffende zu zahllosen Bearbeitungen.

Partita (ital., von partire = teilen) ist die Bezeichnung für den einzelnen Teil (Satz) einer Tanzfolge oder Variationsreihe. Seit dem 17. Jahrhundert wird die Bezeichnung auch allgemein für Instrumentalstücke oder für Satzfolgen im Sinne der Suite verwendet. Das bekannteste Beispiel dafür ist der erste Teil von Johann Sebastian Bachs Clavierübung mit sechs Partiten. Eine weitere Form ist die Choral-Partita, bei welcher dem Choralthema figurierte Variationen folgen.

Es spielt Karl Richter.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Fr 26. Jun 2015, 21:25
von Andrea aus Sachsen
.
Nach längerer Pause möchte auch ich mal wieder etwas zur Hebung des kulturellen Niveaus tun. Im März dieses Jahres besuchte ich im Züricher Opernhaus eine Aufführung der Oper "Anna Bolena" von Gaetano Donizetti. Davon habe ich zwar keine Aufzeichnung gefunden, aber dafür eine nicht weniger hochkarätige aus der Wiener Staatsoper. Wie in Zürich, singt auch hier Anna Netrebko die Titelrolle.



In dieser Oper, mit welcher der Komponist 1830 seinen Durchbruch schaffte, wimmelt es nur so an wunderschönen Arien, Duetten und Chorszenen. Für diejenigen, die sich nicht das komplette Werk anhören bzw. ansehen wollen, hier die Anfangszeiten einiger für meine Begriffe besonders schöner Szenen:
1:30; 16:10; 19:04; 21:50; 38:28; 44:14; 46:52; 53:13; 1:02:23; 1:13:48; 1:15:35; 1:23:51; 1:34:04; 1:42:10; 1:51:00; 2:09:10; 2:22:55; 2:25:15; 2:34:23; 2:48:56; 3:02:22
Na dann, viel Spaß beim Anhören bzw. —sehen! Ach ja, auch wenn ich eventuell schon mal gefragt habe: Wer schaut eigentlich außer den aktiv Beteiligten gelegentlich in diesen Thread rein? Ein kleines Feedback wäre mal ganz nett.

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Sa 27. Jun 2015, 22:17
von Jalana
"Habanera" aus der Oper 'Carmen' von Georges Bizet

Georges Bizet (* 25. Oktober 1838 in Paris als Alexandre-César-Léopold Bizet; "  3. Juni 1875 in Bougival, Département Yvelines bei Paris) war ein französischer Komponist der Romantik.

Carmen ist eine Oper in vier Akten von Georges Bizet. Das Libretto schrieben Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée. Obwohl formal eine opéra comique und auch als solche bezeichnet, war Carmen "ein revolutionärer Bruch" mit dieser Operngattung. Die realistische Milieuschilderung, Dramatik und schicksalhafte Tragik machten sie zu einem Vorläufer des Verismo. Wegen dieser vom Publikum als "krass" empfundenen veristischen Handlungsdarstellung wurde die Uraufführung am 3. März 1875 in der Opéra-Comique eher ablehnend aufgenommen. Bald darauf jedoch wurde Carmen zu einem der größten Welterfolge der Operngeschichte, den der Komponist allerdings nicht mehr erlebte. Auch heute noch gehört Carmen zu den beliebtesten und meistaufgeführten Werken des Opernrepertoires.

Habanera, oder L'amour est un oiseau rebelle (dt. Die Liebe ist ein wilder Vogel), ist der Name einer bekannten Arie aus Carmen, einer Oper von Georges Bizet. Die Oper wurde am 3. März 1875 in der Opéra-Comique in Paris uraufgeführt, das Libretto der Oper stammt von Henri Meilhac und Ludovic Halévy, wobei der Text der Arie von Bizet selbst verfasst wurde. Die Habanera-Arie basiert auf El Arreglito von Sebastián de Yradier und erfreut sich auch außerhalb der Opern-Welt großer Beliebtheit. Als maßstabsetzend gilt nach wie vor die Interpretation von Maria Callas, an ihrer Habanera müssen sich auch heute noch alle Sängerinnen messen lassen. Die Arie wird im I. Akt von der Titelfigur, der Zigeunerin Carmen (Mezzosopran), gesungen, sie bringt darin ihre Gleichgültigkeit gegenüber den Liebesbeteuerungen und Annäherungsversuchen ihrer vielen Verehrer zum Ausdruck.

Es singt Elina Garanca.


Andrea aus Sachsen hat geschrieben:.
... Ach ja, auch wenn ich eventuell schon mal gefragt habe: Wer schaut eigentlich außer den aktiv Beteiligten gelegentlich in diesen Thread rein? Ein kleines Feedback wäre mal ganz nett.
Ja, Andrea, über etwas mehr Rückmeldung würde auch ich mich sehr freuen.

Neben der von Anne-Mette für morgen angekündigten Veranstaltung auf 3SAT wird auch im ZDF klassische Musik übertragen:

So 28. Juni, 22:00-23:30 ZDF Sommernachtsmusik - Gipfeltreffen der Stars auf dem Münchner Königsplatz
Von Sopranistin Anna Netrebko bis Tenor Jonas Kaufmann: 20 000 Zuschauer werden beim Gipfeltreffen der Klassikstars auf dem Münchner Königsplatz erwartet. Auf dem Programm stehen populäre Arien, Duette und Ensembles aus Oper und Operette. Es spielt die Janácek Philharmonie Ostrava, Claudio Vandelli dirigiert.
Gäste: Anna Netrebko (Sopran), Jonas Kaufmann (Tenor), Dmitri Hvorostovsky (Bariton), Elena Zhidkova (Mezzosopran), Ildar Abdrazakov (Bass).

So 28. Juni, 23:30-00:15 ZDF Anne-Sophie Mutter live im Club
Atmosphärisches Clubkonzert der weltbekannten Geigerin in einer ehemaligen Industriehalle in Berlin-Friedrichshain.

LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: So 28. Jun 2015, 21:53
von Jalana
"Jota de San Fermin Op.36" von Pablo de Sarasate

Pablo de Sarasate (* 10. März 1844 in Pamplona; "  20. September 1908 in Biarritz) war ein spanischer Geiger und Komponist.

Es spielen Ruggiero Ricci (Violine) und Graeme McNaught (Klavier). Bitte Link als neuen Tab öffnen da die Direktverlinkung nicht erlaubt ist.

https://www.youtube.com/watch?v=lj3tmFtOKmk

LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mo 29. Jun 2015, 22:22
von Jalana
"Bella è quell'ira, o vergine" aus der Oper 'Attila' von Giuseppe Verdi

Atilla ist die neunte Oper (Dramma lirico in un prologo e tre Atti) von Giuseppe Verdi. Das Libretto von Temistocle Solera, vollendet von Francesco Maria Piave, basiert auf der romantischen Tragödie Attila, König der Hunnen von Zacharias Werner.

Die Uraufführung fand am 17. März 1846 im Teatro La Fenice in Venedig statt und erhöhte Verdis Popularität. Verdi selbst sprach in einem Schreiben an die Gräfin Maffei, Ehefrau des Dichters Andrea Maffei, des Librettisten von Macbeth und I Masnadieri, am Tag nach der Premiere von einem "anständigen Erfolg".

Es spielt das Orchestra del Teatro alla Scala di Milano unter der Leitung von Riccardo Muti. Es singen Cheryl Studer und Samuel Ramey.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mo 29. Jun 2015, 23:07
von Andrea aus Sachsen
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Jalana hat geschrieben:"Bella è quell'ira, o vergine" aus der Oper 'Attila' von Giuseppe Verdi
Einfach Klasse, diese Musik!
Für alle, die dieses leider nur selten gespielte Werk gern einmal live erleben möchten, hätte ich eine Empfehlung: Ab Mai 2016 finden einige Aufführungen im Theater Lübeck statt. http://www.theaterluebeck.de/index.php?seid=1344
Für mich wäre es eine ziemlich weite Reise. Mal sehen, ob ich es mir einrichten kann!

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 30. Jun 2015, 16:42
von Jalana
Programmhinweise:

Am Sonnabend 04. Juli zeigt 3SAT ab 20:15 bis 21:50 das Eröffnungskonzert des Rheingau Musik Festival 2015

Als neuer Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters leitet Andrés Orozco-Estrada 2015 erstmals die Eröffnungskonzerte des Rheingau Musik Festivals und führt damit gute Tradition fort.
In der besonderen Atmosphäre der romanischen Basilika von Kloster Eberbach präsentiert er Rossinis sakral-sinnliches wie bravourös-dramatisches 'Stabat mater' sowie das Vorspiel aus dem Bühnenweihfestspiel 'Parsifal' von Richard Wagner.
Es sind zwei Werke des 19. Jahrhunderts, welche die um Schuld, Sühne, Schmerz, Tod und Erlösung kreisende christliche Karfreitags-Thematik musikalisch aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Noch im Jahr der Pariser Premiere von Rossinis 'Stabat mater' begann Wagner mit der Arbeit an seinem 'Tannhäuser' - einer weiteren Annäherung an die theologisch-philosophischen Fragen von Liebe, Leid und Erlösung. Mit der berühmten Ouvertüre zu diesem Wagner-Werk beschließt das hr-Sinfonieorchester unter Andrés Orozco-Estrada den ersten Teil des Eröffnungskonzertes. (Senderinfo)

Gäste: MDR Rundfunkchor, hr-Sinfonieorchester, Marina Rebeka (Sopran), Marina Comparato (Mezzosopran), Lawrence Brownlee (Tenor), Marco Spotti (Bass)

Am Sonntag 05. Juli folgt auf 3SAT von 20:15 bis 21:45 Missa solemnis in D, op. 123 von Ludwig van Beethoven


Erstmals im Originalklang des Concentus Musicus Wien; Dirigent: Nikolaus Harnoncourt; mit den Stimmen des Arnold Schoenberg Chors und vier Solisten.

Gäste: Laura Aikin (Sopran), Bernarda Fink (Alt), Johannes Chum (Tenor), Ruben Drole (Bass), Arnold Schoenberg Chor, Concentus Musicus Wien
Moderation: Barbara Rett

LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 30. Jun 2015, 21:55
von Jalana
Ouvertüre der Oper "Die lustigen Weiber von Windsor" von Otto Nicolai

Carl Otto Ehrenfried Nicolai (* 9. Juni 1810 in Königsberg-Steindamm; "  11. Mai 1849 in Berlin) war ein deutscher Komponist. Bekannt wurde vor allem seine Oper Die lustigen Weiber von Windsor; außerdem gründete er die Wiener Philharmoniker.

Die lustigen Weiber von Windsor ist eine komisch-fantastische Oper in drei Akten von Otto Nicolai. Das Libretto verfasste Salomon Hermann Mosenthal nach der gleichnamigen Komödie von William Shakespeare. Die Uraufführung fand am 9. März 1849 am Königlichen Opernhaus zu Berlin unter dem Dirigat des Komponisten statt.

Es spielt das Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Kurt Masur.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mi 1. Jul 2015, 22:04
von Jalana
"Heia in den Bergen" aus der Operette 'Die Csárdásfürstin' von Emmerich Kálmán

Emmerich Kálmán (eigentlich: Imre Koppstein; * 24. Oktober 1882 in Siófok; "  30. Oktober 1953 in Paris) war ein ungarischer Komponist. Er schrieb vornehmlich Operetten und war zusammen mit Franz Lehár und anderen einer der Begründer der Silbernen Operettenära.

Die Csárdásfürstin ist eine Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán. Die Uraufführung fand am 17. November 1915 im Johann-Strauß-Theater in Wien statt. Das Libretto stammt von Leo Stein und Bela Jenbach. Mehrere Filmadaptionen haben diese Operette, die als Kálmáns erfolgreichste gilt, zum Gegenstand.

Die Handlung spielt in Budapest und Wien, unmittelbar vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Silvesterkonzert aus der Semperoper - es singt Anna Netrebko.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Do 2. Jul 2015, 21:54
von Jalana
"Konzertwalzer" von Wilhelm Fitzenhagen

Karl Friedrich Wilhelm Fitzenhagen (* 15. September 1848 in Seesen; "  14. Februar 1890 in Moskau) war ein deutscher Cellist und Komponist, der rund 20 Jahre als Hochschullehrer am Moskauer Konservatorium wirkte.

Fitzenhagen hinterließ mehr als 60 Kompositionen, darunter 4 Konzerte für Cello und Orchester und eine Suite für Cello und Orchester, außerdem Kammermusik (darunter ein Streichquartett) und Lieder.

Es spielt das Boston Cello Quartet.



LG
Jalanana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Fr 3. Jul 2015, 21:56
von Jalana
"La Danza (Tarantella Napolitana)" von Gioachino Rossini

La Danza ist ein Lied des Dichters und Politikers Carlo Pepoli aus dem Jahre 1835. Die Musik komponierte Gioachino Rossini. Es handelt sich um ein ursprünglich für Solostimme und Klavier komponiertes Stück mit einem schnell gesungenem Text im Rhythmus einer neapolitanischen Tarantella. Das im sehr schnellen 6 / 8- Takt gesetzte Stück ist eine von Sängern und Sängerinnen des Belcanto beliebte Zugabe bei Konzerten.

Es singen Juan Diego Flórez, Vivica Genaux und Nicola Ulivieri.



An dieser Stelle möchte ich Euch an die am Sonnabend und Sonntag stattfindenden Übertragungen auf 3SAT erinnern.

LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: So 5. Jul 2015, 21:52
von Jalana
Ouvertüre der Oper "Der Schauspieldirektor" von Wolfgang Amadeus Mozart

Der Schauspieldirektor (1786, KV 486) ist ein Singspiel in einem Aufzug von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Libretto verfasste Johann Gottlieb Stephanie d.J. Die Uraufführung fand am 7. Februar 1786 in der Orangerie des Schlosses Schönbrunn in Wien statt.

Den Auftrag für dieses Werk bekam Mozart von Kaiser Joseph II. anlässlich eines Besuches des mit der Erzherzogin Marie Christine verheirateten niederländischen Generalgouverneurs. Das "Frühlingfest an einem Wintertage" fand in der Schönbrunner Orangerie statt. Die Idee zur Handlung, eine Komödie über das Theater und seine Stars zu schreiben, stammt angeblich vom Kaiser selbst, um dem deutschen Singspiel zu mehr Renommee zu verhelfen. Das Stück wurde gemeinsam mit Antonio Salieris Oper Prima la musica e poi le parole uraufgeführt, die ein ganz ähnliches Thema behandelt und den Vorzug des Publikums genoss.

Der Musikanteil des Einakters ist mit rund zwanzig Minuten verhältnismäßig gering. Neben der Ouvertüre finden sich lediglich vier Gesangsnummern (eine Arietta, ein Rondo, ein Terzett und der Schlussgesang), ansonsten überwiegen gesprochene Dialoge. Vor allem wegen der vielen Anspielungen auf inzwischen längst vergessene Theaterstücke der damaligen Zeit wird der Dialogtext bei heutigen Aufführen meist komplett neugestaltet.

Karl Böhm dirigiert die Staatskapelle Dresden.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mo 6. Jul 2015, 22:03
von Jalana
"Die Wahnsinnsarie - Il dolce suono" aus der Oper 'Lucia di Lammermoor' von Gaetano Donizetti

Lucia di Lammermoor ist eine Oper in drei Akten von Gaetano Donizetti. Die Uraufführung erfolgte am 26. September 1835 am Teatro San Carlo in Neapel. Eine von Donizetti überarbeitete französische Version hatte im Théâtre de la Renaissance in Paris am 6. August 1839 Premiere. Das Libretto schrieb Salvadore Cammarano, nach dem Roman Die Braut von Lammermoor (The Bride of Lammermoor) von Walter Scott. Die Oper handelt von zwei Liebenden aus den beiden verfeindeten Adelsfamilien Ashton und Ravenswood, die erst im Tode vereint werden. Donizettis Werk gilt als einer der Höhepunkte in der Epoche des Belcanto und als Idealtypus der romantischen Sängeroper mit der so genannten Wahnsinnsarie (Il dolce suono) als Höhepunkt.

Es singt Anna Netrebko



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mo 6. Jul 2015, 23:22
von Andrea aus Sachsen
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Jalana hat geschrieben:"Die Wahnsinnsarie - Il dolce suono" aus der Oper 'Lucia di Lammermoor' von Gaetano Donizetti
Absolute Spitze! Für mich Donizettis beste Oper!
Ich habe mir natürlich schon Karten für die mit Spannung erwartete Chemnitzer Inszenierung im September besorgt. Wer noch Lust hat "¦ "Lucia di Lammermoor" wird auch an anderen großen Opernhäusern aufgeführt (z.B. Deutsche Oper Berlin, Oper Köln, Bayerische Staatsoper München, "¦)

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 7. Jul 2015, 21:50
von Jalana
"La Paloma" von Sebastián de Yradier

Sebastián de Yradier (* 20. Januar 1809 in Lanciego, Álava (Baskenland), Spanien; "  6. Dezember 1865 in Vitoria) war ein spanischer Komponist.

Von seinen zahlreichen Kompositionen haben einzig "La Paloma" und "El arreglito" nach seinem Tode Weltruhm erlangt.

La Paloma (spanisch "Die Taube") ist ein Lied, das zu den am meisten gesungenen, interpretierten, arrangierten und auf Tonträgern festgehaltenen Musikstücken gehört.

Es ist in verschiedensten Sprachvarianten zum Welthit geworden. La Paloma, eine Habanera, ist eng mit der Geschichte der Tonträger verbunden, und so gibt es Aufnahmen aus aller Welt. Die älteste dürfte um 1880 entstanden sein.

In Deutschland wurde das Lied 1944 von Hans Albers popularisiert und sowohl Billy Vaughn, 1958 mit einer Instrumentalversion, als auch Freddy Quinn, 1961, erklommen damit die Nummer eins der Hitparade. Mireille Mathieu führte 1973 die Version La Paloma adieu auf den ersten Platz.

Es spielt Frank Reijgersberg.



LG
Jalana