Re: Was macht ihr heute, tragt ihr heute für ein Outfit ?
Verfasst: Sa 9. Dez 2017, 06:14
Hallo Simone,
so weit wie du bin ich noch nicht - ich gehe nicht erkennbar en femme an die Öffentlichkeit. Gut finde ich, dass du dich elegant, aber nicht übertrieben weiblich kleidest - so würde auch eine Biofrau dort auftreten, das ist authentischer als Rüschen und Spitzen.
Gerade sitze ich auf dem Sofa, unter einer Damenjeans eine Strumpfhose, als BH ein Gossard desire plunge, weiße Bluse, graue Softshelljacke. Mittlerweile unterstützt meine Frau meine weibliche Seite aktiv, manchmal bringt sie mir etwas mit, auch ohne dass ich darum gebeten habe. Oder wir bestellen etwas bei einem Versandhaus, nicht nur das große mit A, auch andere. Das Clara-Fach im Schrank reicht kaum aus, es sammelt sich, und es sind Teile, die ich nicht nur nett finde oder schön, sondern auch trage.
Insgesamt merke ich an mir einen gewissen Wandel, was meine Kleidungswünsche anbelangt - ich will in erster Linie Dinge tragen, wie sie eine Frau meines Alters (knapp 60) auch tragen würde. Okay, der BH passt nicht so ganz, aber den sieht allenfalls sie, dann ist das egal... Die Tendenz, mich viel zu jugendlich und viel zu weiblich kleiden zu wollen, ist (weitgehend) verschwunden, parallel dazu die Akzeptanz bei meiner Frau gestiegen. Was Henne und was Ei war, weiß ich nicht. Natürlich habe ich ein Brautkleid, ich habe darüber auch einmal gepostet, die Tendenz, es anzuziehen, ist mehr oder weniger weg. Mehr Interesse habe ich an einem Cocktailkleid, ich hatte einmal in einem Theater eine Frau gesehen, die ein sehr schönes, gerade geschnittenes Langärmelkleid, körperbetont und schlicht, an hatte, natürlich habe ich mich nicht getraut, sie nach der Quelle zu fragen. Jetzt suche ich alle Versandhäuser ab, finde nichts vergleichbares, aber allein das Suchen macht Freude.
Wenn man mich so sähe - nein, ich poste keine Fotos - dann würde auf den ersten flüchtigen Blick nur die Strumpfhose auffallen, bei etwas genauerer Betrachtung auch die Oberweite. Da ich (noch) keine Perücke habe, ist der Kopf ziemlich männlich, auch das stört meine Frau nicht, mir ist es wichtig, dass sie kein Unwohlsein bei Clara entwickelt. Wichtig ist mir auch, dass die Kleidung altersentsprechend ist, bereits eine Biofrau, die sich um eine Generation zu jung kleidet, fällt negativ auf. Bei einem Mann, der sich dann nicht richtig bewegt, läuft das sehr schnell Gefahr, einfach nur lächerlich zu wirken - meine ich zumindest. Zumindest wird das Passing schwieriger, viel schwieriger.
Ihr merkt, Stück für Stück bereite ich das Herausgehen aus den eigenen vier Wänden vor, mit Perücke kommt dann irgendwann der Zeitpunkt. Sicher nicht hier in meiner häuslichen Umgebung auf dem Dorf, man ist hier sehr (sehr) konservativ. Manchmal mach ich Spaziergänge im angrenzenden Wald, eigentlich als Frau gekleidet, aber so diskret, dass es man auch als Mann tragen kann: ich falle nicht auf. Natürlich kein Rock...
Einen Schönen Tag
Clara
so weit wie du bin ich noch nicht - ich gehe nicht erkennbar en femme an die Öffentlichkeit. Gut finde ich, dass du dich elegant, aber nicht übertrieben weiblich kleidest - so würde auch eine Biofrau dort auftreten, das ist authentischer als Rüschen und Spitzen.
Gerade sitze ich auf dem Sofa, unter einer Damenjeans eine Strumpfhose, als BH ein Gossard desire plunge, weiße Bluse, graue Softshelljacke. Mittlerweile unterstützt meine Frau meine weibliche Seite aktiv, manchmal bringt sie mir etwas mit, auch ohne dass ich darum gebeten habe. Oder wir bestellen etwas bei einem Versandhaus, nicht nur das große mit A, auch andere. Das Clara-Fach im Schrank reicht kaum aus, es sammelt sich, und es sind Teile, die ich nicht nur nett finde oder schön, sondern auch trage.
Insgesamt merke ich an mir einen gewissen Wandel, was meine Kleidungswünsche anbelangt - ich will in erster Linie Dinge tragen, wie sie eine Frau meines Alters (knapp 60) auch tragen würde. Okay, der BH passt nicht so ganz, aber den sieht allenfalls sie, dann ist das egal... Die Tendenz, mich viel zu jugendlich und viel zu weiblich kleiden zu wollen, ist (weitgehend) verschwunden, parallel dazu die Akzeptanz bei meiner Frau gestiegen. Was Henne und was Ei war, weiß ich nicht. Natürlich habe ich ein Brautkleid, ich habe darüber auch einmal gepostet, die Tendenz, es anzuziehen, ist mehr oder weniger weg. Mehr Interesse habe ich an einem Cocktailkleid, ich hatte einmal in einem Theater eine Frau gesehen, die ein sehr schönes, gerade geschnittenes Langärmelkleid, körperbetont und schlicht, an hatte, natürlich habe ich mich nicht getraut, sie nach der Quelle zu fragen. Jetzt suche ich alle Versandhäuser ab, finde nichts vergleichbares, aber allein das Suchen macht Freude.
Wenn man mich so sähe - nein, ich poste keine Fotos - dann würde auf den ersten flüchtigen Blick nur die Strumpfhose auffallen, bei etwas genauerer Betrachtung auch die Oberweite. Da ich (noch) keine Perücke habe, ist der Kopf ziemlich männlich, auch das stört meine Frau nicht, mir ist es wichtig, dass sie kein Unwohlsein bei Clara entwickelt. Wichtig ist mir auch, dass die Kleidung altersentsprechend ist, bereits eine Biofrau, die sich um eine Generation zu jung kleidet, fällt negativ auf. Bei einem Mann, der sich dann nicht richtig bewegt, läuft das sehr schnell Gefahr, einfach nur lächerlich zu wirken - meine ich zumindest. Zumindest wird das Passing schwieriger, viel schwieriger.
Ihr merkt, Stück für Stück bereite ich das Herausgehen aus den eigenen vier Wänden vor, mit Perücke kommt dann irgendwann der Zeitpunkt. Sicher nicht hier in meiner häuslichen Umgebung auf dem Dorf, man ist hier sehr (sehr) konservativ. Manchmal mach ich Spaziergänge im angrenzenden Wald, eigentlich als Frau gekleidet, aber so diskret, dass es man auch als Mann tragen kann: ich falle nicht auf. Natürlich kein Rock...
Einen Schönen Tag
Clara

