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Re: Mein Weg
Verfasst: Sa 13. Apr 2024, 13:34
von Magdalena
Hallo,
der Stress und ich.
In Kerstins literarischen Ecke deutete ich es schon an. Ich hatte einen Autounfall. Zum Glück ist es nur ein Blechschaden. Ärgerlich ist es allemal. Doch warum ist es dazu gekommen. Ich war sehr gestresst. Doch jetzt von Anfang an.
Ich schrieb ja schon, dass ich bis um16. April den Termin zur Abgabe der verlangten Unterlagen für die Bewilligung der GAOP habe. Und beim Endokrinogen lief alles wunderbar. Doch leider lief es nicht so bei meinem Psychologen. Zum vereinbarten Termin kam ich in die Praxis. Das Schreiben war noch gar nicht angefangen. In mir kochte es. Mir blieb nur eine Fristverlängerung zu beantragen. Bingo, es zieht sich alles weiter in die Länge. Immerhin bin ich keine Zwanzig mehr.
Mit noch reichlich Wut im Bauch schrieb ich an den Psychologen eine Mail. Gelesen muss er sie haben. am nächsten Tag kam eine Antwort per Mail, das Schreiben wäre fertig und ginge in die Post. Oder ich kann es mir abholen. Was ich habe, habe ich. So machte ich mich gleich noch auf den Weg.
Ja das Schreiben war geschrieben. Doch es musste noch ausgedruckt werden. Und die Uhr lief. Wollte ich doch so schnell wie möglich alles der Krankenkasse übergeben. Ich setzte mich plötzlich selbst unter Druck. Mit den Unterlagen ging es zu meiner Filiale der Krankenkasse. Noch rechtzeitig vor der Schließung war ich da. Die Abgabe ließ ich mir bestätigen. Sicher ist sicher. Zurück zum Auto! Dann geschah es. Eine Unachtsamkeit, mit meinen Gedanken war ich noch bei dem Kampf um die geplante OP. Nachweis des Leidensdrucks und so weiter. Rums!!! Wie schon geschrieben, Blechschaden.
Und da ist noch etwas. Durch schweres Ohrgehänge ist ein Ohrläppchen gerissen. Mein Fehler, ich bin nicht gleich zum Notdienst gefahren. Immerhin bestand nur die Gefahr an dem Ohr keinen Schmuck tragen zu können. Keine Infektion, keine stake Blutung, nix, damit gehe ich doch nicht in die Notaufnahme. Womöglich kämpfen Andere um ihr Leben.
Es passierte Freitagabend . Übers Wochenende ist die Wunde verheilt. Nur ist das Ohrläppchen nicht zusammengewachsen. Ein Anruf bei meiner Hautärztin. Ich bräuchte eine Überweisung. Doch die Hautärztin macht so etwas nicht. Ich solle zum Chirurgen. Gut, kein Problem dachte ich. In der Nähe ist eine chirurgische Praxis. Mit meinem Überweisungsschein von der Hausärztin bin ich hin. Ich soll am übernächsten Tag zur Akutsprechstunde kommen. Als ich an dem Tag vor der Praxis stehe, hängt da ein Schild. Die Akutsprechstunde fällt aus.
Es gibt Alternativen. Auf zur Uniklinik, da ist eine Ambulanz. Nur wo auf dem riesigen Gelände? Wozu gibt es fähiges Personal, die werde ich fragen. Wie fähig sie sind zeigt sich, dass sie mich auf den falschen Weg zum anderen Ende des Geländes führten. Da gibt es war auch eine chirurgische Abteilung, doch zu stationären Aufnahme. Ich müsse dahin, wo ich hergekommen bin. Nun den ganzen Weg zurück. Meine zehntausend Schritte erreichte ich für den Tag so locker. Wieder in die Anmeldung und dann warten, über zwei Stunden. Dann endlich im Behandlungsraum teilt mir der Mediziner mit, dass er dafür gar nicht zuständig sei. Es ist eine private Leistung, welche hier nicht für alles Geld der Welt zu bekommen ist. Bingo. Ich solle es wo anders versuchen.
Dies tat ich auch in einer Praxis für plastische Chirurgie. Mit dem Ergebnis, es stehen derzeit keine Termine zur Verfügung. Ja mit einer Brust-OP ist halt mehr zu verdienen als mit einem simplen Ohrläppchen. Alles zusammen führte dazu, dass ich irgendwie von Unaufmerksamkeit übermannt wurde. Überfraut habe ich noch nicht gehört oder gelesen.
Gut, dass ich gute Freundinnen habe. Zu einer bin ich dann gleich zum Kaffee eingeladen.
"ƒ
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Sa 13. Apr 2024, 16:23
von Anne-Mette
Liebe Magdalena,
leider wird oftmals erst "danach" gesehen, dass manche Entwicklungen durch ungünstiges eigenes Verhalten schlimmer werden und nicht besser.
"Hätte" und der Hinweis "es wäre doch noch Zeit gewesen bis zum 16.4." hilft da aber nicht weiter.
Ich hoffe, es nimmt nun eine gute weitere Entwicklung. Du hast so viel hineingesteckt!
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Re: Mein Weg
Verfasst: Sa 13. Apr 2024, 22:34
von Violetta Arden
Magdalena hat geschrieben: Sa 13. Apr 2024, 13:34
Hallo,
der Stress und ich.
Gut, dass ich gute Freundinnen habe. Zu einer bin ich dann gleich zum Kaffee eingeladen.
"ƒ
Viele liebe Grüße von Magdalena
Daß Du da unaufmerksam warst ist verständlich...und noch dazu ärgerlich....auch die Odysee wegen des Ohrläppchens.....
Ich wünsche Dir alles Gute....es wird auch wieder besser
Alles Liebe Violetta
Re: Mein Weg
Verfasst: So 28. Apr 2024, 11:36
von Magdalena
Hallo,
der Stress hat sich gelegt.
Inzwischen haben sich die Wogen bei mir etwas geglättet. Für mein eigerissenes Ohrläppchen steht jetzt der Termin fest, an dem es wieder zusammengenäht wird. Auch die Reparaturmeines Autos kann noch vor meinem Urlaub im Juni über die Bühne gehen. die Versicherung übernimmt die Kosten. Bleibt nur noch die Antwort der Krankenkasse für die GAOP. Doch Mitte Mai dürfte ich die Antwort im Briefkasten haben.
Doch jetzt, was gab es sonst noch! Vorigen Sonntag traf ich mich wieder mit meiner Schulfreundin. Ja, ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, dass es eine Zeit gab ohne sie. Wir haben so beide unsere Baustellen. Und da tut es gut, sich auszutauschen. So bin ich also vorigen Sonntag zu ihr gefahren. wir frühstückten gemeinsam. Da ihr einige Sachen nicht mehr gefallen oder passen, kam die Frage, ob ich nicht mal etwas probieren möchte. Früher, als ich an diesen meinen Weg noch nicht dachte, träumte ich davon. jetzt probierten wir vieles durch. Und einiges landete so in meinen Kleiderschrank.
Und langsam näherte sich die Mittagszeit. Ein kleiner Ausflug nach Rathen in der Sächsischen Schweiz bot sich an. Über Rathen liegt die Bastei, ein beliebter Touristenmagnet. Und wen wundert's, gibt es hier natürlich ein gutes Restaurant. Und eigentlich empfiehlt es sich gerade am Wochenende einen Tisch zu bestellen. Nur wir hatten keinen Tisch reserviert. Lag es an unserem weiblichen Charme. Wir bekamen eine sehr schönen Tisch an einen der großen Panoramafenster. Neben dem schönen Essen lag uns das Elbtal zu Füßen.
Nach dem Essen verabschiedeten wir uns. Ich muss zu Hause einiges erledigen. Plane ich doch noch einmal meine Wohnung umzugestalten. Neue Möbel, neue Küche und so weiter! Vorher sind die alten Möbel auszuräumen die Zimmer zu vermessen. Also reichlich Arbeit wartet auf mich. Und was ich alles wiederfinde! Einiges ist in den hintersten Ecken unauffindbar verschwunden. Und plötzlich taucht es wieder auf. Auch mache alte Unterlagen, welche schon längst hätten entsorgt werden können.
Und Mitte der Woche bin ich auch noch älter geworden. Beim Blick auf die Zahl ereilte mich ein Schock. Das darf doch nicht wahr sein. Fühle ich mich doch noch nicht so alt. Eine liebe Kollegin ha mich damit auch schon hochgezogen. Bingo! An dem Tag nahm ich mir frei. Tagsüber war noch einiges zu erledigen, zum Beispiel neue Fingernägel. Am Abend traf ich mich mit einer Freundin aus Kindertagen zum Essen. Bei mir um die Ecke gibt es ein gutes Fischrestaurant.
Am nächsten Tag auf der Arbeit wurde ich positiv überrascht. Ein Blumenmeer nur für mich. Ich war sprachlos. So etwas ist mir noch nie passiert. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, es ar ein sehr bewegender und glücklicher Moment für mich. Er zeigt ich werde so angenommen.
Auch gestern war ein besonderer Tag. In der Porzellanmanufaktur in Meißen fand der Tag der offenen Tür statt. Viele Jahre arbeitete ich in der Manufaktur. Und ich pflege zu einigen Mitarbeitern noch einen engen Kontakt. Das brachte mir auch eine Freikarte ein. Bei einem Großteil sprach sich auch schon meine persönliche Veränderung rum. So wurde ich freundlich begrüßt. Ich sage auch heute noch, die Manufaktur ist mein zweites Wohnzimmer. Meine Zeit in der Manufaktur hat Spuren hinterlassen. Und es war ein großes Wiedersehen. Diejenigen, welche von meiner Veränderung noch nichts wussten, wissen es seit gestern. Es gab nur positives Feedback. Es war ein schöner aber auch anstrengender Tag. Ich wollte nur relaxen und die Füße hochlegen, als meine Schulfreundin mich anrief und bat vorbeizukommen. Da konnte ich nicht ablehnen. Gerade, da auch sie mich sehr unterstützt. Zum Glück stand schon eine Flasche Sekt im Kühlschrank. mit einem erfrischenden Getränk erzählt es sich leichter. Ich deutete es schon an, wir haben Beide unsere Baustellen.
Und obwohl heute kein Wetter zum daheimbleiben ist, mache ich es trotzdem. In den letzten Tagen ist auch viel liegen geblieben. Und die Hausarbeit macht sich nicht von alleine. Mal sehen, wann ich wieder mehr Zeit für unser Forum habe.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: So 28. Apr 2024, 12:51
von Anne-Mette
Magdalena hat geschrieben: So 28. Apr 2024, 11:36Baustellen
Moin,
recht gerne verweise ich noch einmal auf den schönen Film "Das Leben ist eine Baustelle":
https://www.dailymotion.com/video/x8i1umf
Du wirst deinen Weg gehen - trotz Baustelle und manchmal einer

, die zu einem Umweg führt, aber dann doch zum Ziel.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Re: Mein Weg
Verfasst: So 28. Apr 2024, 13:04
von Magdalena
Danke liebe Anne-Mette,
Baustellen sagt ja schon aus, es wird gebaut. Und es bereitet Zuversicht auf das was kommt.
Herzliche Grüße zurück von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Fr 3. Mai 2024, 11:17
von Magdalena
Hallo,
heute nur ein kurzes Update von mir.
Vor wenigen Minuten erhielt ich Kostenzusage meiner Krankenkasse zur GAOP in München. Dann zum Feierabend werde ich meine Unterlagen in der Klinik einreichen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Fr 3. Mai 2024, 15:39
von Annette
Magdalena hat geschrieben: Fr 3. Mai 2024, 11:17
...werde ich meine Unterlagen in der Klinik einreichen.
Aber Hallo!
Das freut mich sehr, das zu lesen. Somit stehst du kurz vor deinem großen Ziel!
GRATULIERE !!!
Das könnte sogar recht schnell gehen (ich habe damals meine Unterlagen, auch in München, eingereicht, und nur dreieinhalb Monate später lag ich bereits auf dem OP-Tisch!
Ich bin sehr froh für dich! Und geniesse diese letzte Etappe deines Weges!
Liebe Grüsse aus Luxemburg,
Annette
Re: Mein Weg
Verfasst: Fr 3. Mai 2024, 15:42
von Tatjana_59
Magdalena hat geschrieben: Fr 3. Mai 2024, 11:17
Hallo,
heute nur ein kurzes Update von mir.
Vor wenigen Minuten erhielt ich Kostenzusage meiner Krankenkasse zur GAOP in München. Dann zum Feierabend werde ich meine Unterlagen in der Klinik einreichen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Super, das freut mich für dich.
Wieder eine große Hürde beseitigt.
LG Tatjana
Re: Mein Weg
Verfasst: Fr 3. Mai 2024, 18:55
von Magdalena
Vielen lieben Dank für Eure Antworten.
Jetzt sind die Unterlagen an die Klinik gesendet. Ich bin gespannt wann eine Antwort kommt.
Ganz liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Di 7. Mai 2024, 12:57
von Magdalena
Hallo,
wieder ist ein Schritt getan. Noch am gleichen Tag, an dem ich die Kostenzusage der Krankenkasse erhielt, reichte ich nun meine Unterlagen in der Klinik ein.
Gestern kam die Nachricht, dass meine Unterlagen eingegangen sind und geprüft werden. Die Prüfung ist beendet. Alle Bedingungen sind erfüllt, und ich darf
mich beim Belegungsmanagement anmelden. Was ich inzwischen schon getan habe.
Jetzt warte ich auf einen Rückruf zur Vereinbarung des OP-Termins.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Di 7. Mai 2024, 13:17
von Annette
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Re: Mein Weg
Verfasst: Di 7. Mai 2024, 14:55
von Franziska
Liebe Magdalena,
endlich sind nun alle großen und kleinen Hürden aus dem Weg geräumt.
Es gibt also doch noch Positives.
Dazu gratuliere ich Dir von ganzem Herzen.
Und für das Weitere wünsche ich Dir alles Gute.
Ganz liebe Grüße
Franziska
Re: Mein Weg
Verfasst: Fr 17. Mai 2024, 09:49
von Magdalena
Hallo,
so kurz vor Pfingsten möchte ich wieder etwas von mir schreiben.
In den letzten Woche ist wieder viel passiert. Nein einen OP-Termin habe ich noch nicht. Ist in einer Art auch gut. Denn vorher möchte ich noch meine Wohnung umgestalten. So war ich mit meiner besten Freundin in einem Möbelhaus. Ja, ich brauche einiges. Die alten Möbel sind abgewohnt. Und mit meiner persönlichen Veränderung soll auch mein Wohnbereich sich anpassen. Und ich habe einiges vor. Fürs Schlafzimmer kommt schon nächste Woche mein neues Bett. Das alte Wohnzimmer und die Küche haben ausgedient. Da kommt noch im Mai eine Firma, welche dies entsorgt. Vom Küchenstudio kommt nächste Woche auch ein Mitarbeiter meine Küche ausmessen. Im September sollen dann die neue Küche und meine Wohnraummöbel geliefert und eingebaut werden. In dem Möbelhaus gab es eine Rabattaktion. Gut für mein Konto. Möchte ich doch auch neuen Fußbodenbelag legen lassen. Wenn schon denn schon!
Jetzt lag Arbeit vor mir. Alles ausräumen und sortieren. In den Jahren hat sich einiges angesammelt. Vieles davon kann entsorgt werden. Jedes Teil musste in die Hand genommen und eingeschätzt werden, behalten oder entsorgen. Da ging einiges an Zeit drauf.
Dann die letzte Woche! Es begann eigentlich schon zu Himmelfahrt. Das alte Schlafmöbel konnte nicht rechtzeitig von der Entsorgungsfirma abgeholt werden. Doch der Termin der Lieferung des neuen Bettes stand schon fest. Also selbst ist die Frau. Ich mietete mir für Montag einen Transporter. Gut, dass ich es nicht Online sondern am Telefon abgewickelt habe. Denn es mussten teile mit drei Metern Länge transportiert werden. Die passen nicht in jeden Transporter. Dies war erledigt. Nun musste ich nach Feierabend nur das Überbaubett abbauen. Bleibt die Frage, wohin damit bis Montag. Wo ich in der Wohnung noch einen freien Platz hatte, lag nun etwas.
Dann der Sonnabend, ich musste mein Auto zur Reparatur abgeben. Am Freitag sah ich, die Blumen auf dem Friedhof überstanden die Wetterschwankungen nicht. Also neue Pflanzen holen und einpflanzen. Später rief mich meine beste Freundin an, ob ich nicht Lust hätte zu Ihr zu kommen. Se würde mich abholen. Und ob ich Lust hatte. Meine Wohnung war die Reinste Rumpelkammer. Gemeinsam kauften wir unterwegs noch was wir brauchten. Dann das gemeinsame Kochen. a, das war wieder Neuland für mich, das gemeinsame Kochen. Nun der Sonntag nach dem Frühstück wartete noch ein Berg Aufwasch auf uns. Doch zusammen ging es schnell. Wir kamen noch auf die Idee ins Sonnenstudio zu gehen. Da ich viel im Büro arbeite, komme ich selten dazu die natürliche Sonne auszunutzen. Man sieht es auch. Nach dem Mittag war ich dann zu Hause. Von Entspannung kann aber nicht die Rede sein. Das Schlafzimmer wartete darauf von mir mit Farbe versorgt zu werden. Also Arbeitsdress angezogen und los ging's. Danach freute ich ich auf ein Bad.
Ich war gerade fertig. Als meine Freundin zur "Abnahme" vorbei kam. Gemeinsam fuhren wir zum Schillergarten. Da trafen wir noch einen Klassenkameraden. Zwar weiß er von meiner Veränderung, unsere Klasse betreibt eine Whats-APP-Gruppe, doch tut er sich schwer damit . Bei unseren Gesprächen verwendete es darum meinen Spitznamen aus der Schulzeit. Der ist Genderneutral.
Diese Woche hatte ich frei. Ich konnte einiges erledigen. Am Montag nun den Transporter geholt. Lange ist es her, dass ich so ein Teil gefahren bin. Doch es hat funktioniert. Zu Hause angekommen stand ich vor der Aufgabe, wie den Transporter beladen. Die Matratzen konnte ich gut als Schutz der Ladefläche verwenden. Endlich ist das letzte Teil verstaut. Ab ging es zum Wertstoffhof.
Anschießend zurück zum Autovermieter. Ich brachte den Transporter heil zurück. Hu! Am Abend kam noch mal meine Freundin vorbei. Sie hat auch so ihre Problemchen. Wir können über alles reden, wirklich über alles. Und so zeigte sie mir auch eine Nachricht von unserem Klassenkameraden, welchen wir getroffen hatten. Er meinte, ich sei der Hit. Immer noch besser als ich sei der Luser. Der Rest der Woche war mit Arbeiten in meinem Schlafzimmer verbunden.
Gestern brachte mir dann meine Freundin die von mir bestellten Schuhe. Sie hat da irgendwo ein Kundenkonto und bekommt Vergünstigungen. Bei der Gelegenheit machten wir uns unser Abendessen. Wir mussten improvisieren. Denn ich reduzierte meine Vorräte, wegen der Entsorgung auch der Kühlgeräte. Aber vielleicht war es auch gerade darum wieder so schön geworden.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Mein Weg
Verfasst: Fr 17. Mai 2024, 11:11
von Violetta Arden
...ganz schön viel Arbeit...hoffe, alles geht dann so in Ordnung wie geplant. Das mit dem Ansammeln....ja, das kenne ich auch gut. Und wenn man noch einen Keller hat, sammeln sich dort mit der Zeit Dinge an, die eigentlich schon längste entsorgt gehörten.
Und der Hit sein.....das ist doch mal was..und das von einem, der sich angeblich mit Deiner Veränderung schwer tut. Das muss doch Mut machen....
Alles Gute weiterhin
Violetta